LED Video Light – der erste Eindruck

Die letzte Zeit beschäftige ich mich immer häufiger mit dem Videodreh und -schnitt. Bei unseren regelmäßigen „Friday-Night-Workshops“ im Studio nehme ich jedes mal ein kleines MakingOf auf – im Moment mit meinem iPhone, den Videoschnitt mache ich dann mit meinem iPad (dazu ein anderes Mal mehr…) – aber auch mit meiner 5D Mark II filme ich hin und wieder…

Immer häufiger ist mir bei schlechten Lichtverhältnissen aufgefallen: Hier muss Licht her!
Nach einigen Recherchen bin ich über einen Beitrag auf Calvins Blog auf eine günstige Variante aus China aufmerksam geworden. Bei einem Preis von ca. 30 EUR habe ich kurzerhand direkt in China bestellt und nach ein paar Wochen war sie auch endlich da.

Bestellt habe ich das Model Pro CN-126 LED.

Spezifikationen des Herstellers:

  • LED Anzahl: 126 Stück
  • Input: DC 7.2-8.4V
  • Maximum Power: 7.6 Watt
  • Farbtemperatur: 5400K (3200k w/filter)
  • Luminous flux: 650lm
  • Laufzeit: 70-90mins
  • Illumination: 650Lux (1m), 170Lux (2m), 80Lux (3m), 50Lux (4m), 30Lux (5m)
  • effektive Reichweite: 6m/20ft
  • Voraussichtliche Lebensdauer: 50000 hours
  • Modulgröße: 150*141*62mm
  • Modulgewicht: 250g
  • Gesamtgröße: 168*160*72mm
  • Gesamtgewicht: 422g
  • Batteriebetrieb: 6x Mignon Akku (AA)

Mein erster Eindruck

Nach meinen bisherigen Tests war ich in erster Linie von der Leistung begeistert. Ich hätte nicht gedacht das so ein LED Feld solch eine Leistung bringen kann. Durch die stufenlose Helligkeitsregelung ist die perfekte Einstellung für jedes Lichtverhältnis schnell gefunden. Durch die drei beiliegenden Frontscheiben ist auch eine Variation des Lichtes möglich. Entweder hartes Licht, ohne jeglichen Vorsatz, die weiße Streuscheibe für diffuses Licht, eine CTO Scheibe und eine Spotlight-Scheibe (deren Effekt ich noch nicht so ganz durchschaut habe).

Das Gehäuse wirkt robust, durch die aufgesetzte Streuscheibe ist das LED Feld geschützt, der Helligkeitsregler läuft leichtgängig und macht einen zuverlässigen Eindruck. Die Halterung für den Blitzschuh verfügt über zwei Feststellschrauben mit welchen sich die Neigung des Lichtes einstellen lässt. Der kleine Arm, wie auch der Blitzschuh sind aus Plastik. In sich hat der Arm je nach Einstellung etwas Spiel, bei normalem Gebraucht befürchte ich hier aber keinerlei Einschränkung oder vorzeitige Materialermüdung. Im Gesamten macht das LED Licht einen zuverlässigen Eindruck. Selbst eine Ladezustandsanzeige ist an Board und zeig auf Knopfdruck die noch zur Verfügung stehende Energie an.

Fazit

Ich hatte es bisher nun einige Male im Einsatz und muss sagen, ich wollte nicht mehr drauf verzichten müssen. Vor allem nicht für den Preis. Selbst für Fotoaufnahmen, wie es auch Calvin in seinem kleinen Video zeigt, ist es eingeschränkt zu gebrauchen. Die Verarbeitung und Haptik sind für den Preis wirklich überaschend gut und meiner Meinung nach, vollkommen ausreichend.
Somit von mir eine absolute Kaufempfehlung.

6 Gedanken zu „LED Video Light – der erste Eindruck

    • hehe, ja, werde ich tun. Gibt erst ein fertiges das mit der neuen Leuchte entstanden ist. Sobald ich mehr Material habe, berichte ich gerne wieder.

      Die Tage kommt erstmal noch mein Artikel zum DIY-Guerilla-Adapter mit dem ich mein Videolicht an mein iPhone mounte! xD Stay tuned!

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  3. Moin,

    Danke für den Testbericht, für den Preis ist das Beleuchtungssystem wirklich interessant. Bei solchen China-Produkten sind natürlich die langfristigen Erfahrungen interessant; gab es schon schwerwiegende Ausfälle? Z.B. defekte led-Lämpchen?

    Gruß, Sebastian

    • Hallo Sebastian,

      nope, ich kenne nun mehrere dieser Lampen in meinem Umfeld und alle funktionieren nach wie vor einwandfrei!
      Keine Ausfälle, defekte oder Ähnliches.

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