Vanguard Skyborne 51 Rucksack (Sponsor)

Vanguard war so nett und stellte mir einen Skyborne 51 Rucksack für meine Fototouren zur Verfügung. Leider sind hier die Temperaturen so rasant in den Keller gegangen die letzten Tage, das es derzeit keine Möglichkeit für einen outdoor Einsatz gibt.

Dennoch möchte ich euch diesen ausgeklügelten Rucksack nicht vorenthalten…

Der erste Eindruck…

… nach dem auspacken waren erstmal große Augen! Der Rucksack wirkt äußerst robust und ist voller kleinen Details. Hier eine Schnalle, da ein Reißverschluss, dort ein extra Fach. Beim genaueren hinschauen merkte ich, das jeder Zipper und jeder Verschluss ein besonderes Detail hatte. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Ich weiß, das sagt nichts über die Qualität oder gar Funktionalität eines Rucksacks aus, aber ich achte wirklich auf so was und begrüße es wenn darauf wert gelegt wird.

   

Der Tragekomfort…

… überzeugt! Der Rucksack wirkt auf den ersten Blick recht wuchtig. Schaut man sich jedoch den Stauraum an merkt man schnell das einiges an Gewicht zusammen kommen kann. Daher kommt es um so mehr auf den Tragekomfort an. Einsatzgebiet dieses Rucksacks ist nicht der Transport von A nach B sondern der das Mit-Sich-Führen des Equipments auf Städtereisen oder gar Wanderungen/Reisen durch die Natur. Und wer schonmal 10-15kg Equipment auf dem Rücken hatte, weiß wie wichtig ein guter Sitz des Rucksacks und dessen Gurten ist. 😉
Hier wurde neben den außerordentlich gut gepolsterten Schultergurten, dem Brustgurt und der Rückenbelüftung, welche bei alternativen Rucksäcken gerne vergessen bzw weggelassen wird, auch an einen Beckengurt gedacht.

Beckengurt – tolle Erfindung – ich hasse sie aber und werde sie, auch wenn sie noch so sinnvoll sind, nie mögen. Um so glücklicher war ich, als ich sah, das man den Beckengurt einfach abnehmen kann. Dieser ist mit Klettverschlüssen am Rückenpolster befestigt und kann ohne Probleme, an- oder abgenommen werden.
Das Geschirr wurde hier tatsächlich wie bei einem besseren Trackingrucksack aufgebaut und kann genauestens an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Der Stauraum…

… ist wirklich üppig bemessen. Kamerafach und „Daypack“ – so nenn sich der Bereich des Rucksackes welcher nicht unterteilt ist, und in welchem man z.B. eine Regenjacke, Trinken, Essen oder weiteres Equipment für die Tour mitnehmen kann – sind von der Rückseite des Rucksackes zugänglich. Das hat den Grund, das man so automatisch eine Diebstahlschutz hat. Ist der Rucksack auf dem Rücken, kann einem keiner im Gedränge unbemerkt die Fächer leer räumen. 😉 Neben diesen beiden großen Fächern befindet sich auf der Vorderseite, über die komplette Höhe des Rucksackes ein „Dokumenten“-Fach, hier findet ein Laptop oder eben längere Gegenstände Platz. Dieses Fach lässt sich durch einen weiteren Reißverschluss auch noch um ein paar Zentimeter erweitern.
Das Kamerafach ist mit ausreichend variablen Teilern in verschiedene Abschnitte unterteilt. Hier finden in meinem Falle neben der 5D mit aufgesetztem Objektiv noch 4 Objektive und meine 3 Blitze Platz. Auf der Seite des Rucksacks findet man eine Klappe welche den Schnellzugriff auf die Kamera in bekannter „Slingshot-Manier“ zulässt. Bedenkt man, das man das ganze Gewicht noch auf dem Rücken tragen muss, ist hier meiner Meinung nach, mehr als genug Platz geboten.

Details und sonstige Features…

Auf der Front des Rucksacks findet man zudem noch eine Stativbefestigung welche an die Größe des jeweiligen Stativs angepasst werden kann (toll mit einer verschiebbaren Schnalle gelöst) und deren unterer Teil bei Nichtgebrauch einfach hinter einem Klettverschluss verschwindet. Seitlich am Rucksack kann man eine Trinkflasche außerhalb der Rucksacks transportieren.

Die üblichen Stiftfächer findet man im Dokumentenfach und kleine Einschübe für Speicherkarten in der Klappe zum Kamerafach. Das alles nicht genug, findet man im Dokumentenfach sogar noch eine separate, selbst getrennt vom Rucksack nutzbare, Notebooktasche – sehr schicke Lösung. Im Beckenpolster integriert, hinter einem kleinen Klettverschluss verstaut, findet man auch noch den Regenüberzug welcher im Handumdrehen aufgezogen ist.

Mein Fazit

Ich kann es nicht anders sagen, hier wurde wirklich an alles gedacht und sehr detailverliebt umgesetzt! Ob man mit dem Aufbau des Rucksacks zurecht kommt, das muss jeder selber wissen.

Man bekommt allerdings einen durchdachte Lösung an die Hand, mit welcher man auch für längere Trips und größeres Equipment gewappnet ist.

Ich persönlich hätte mich nach diesem Test wohl eher für den Skyborne 53 entschieden, dieser bietet zwar kein Daypack, dafür aber mehr Stauraum für Equipment. Er wäre in meinem Falle wohl die ideale Ergänzung zu meinen bisherigen Transportmöglichkeiten. Für einen Einsatz in der Praxis muss ich erstmal auf wärmeres Wetter warten, derzeit stehen bei mir keine Reisen an, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten…

Mich würde interessieren ob die Marke Vanguard für euch bisher ein Begriff war und ob ihr eventuell schon mal deren Produkte im Auge hattet oder gar besitzt? Auch wenn ihr Fragen habt… ab damit in die Kommentare!

2 Gedanken zu „Vanguard Skyborne 51 Rucksack (Sponsor)

  1. Schöner Test. Das Tragesystem sieht wirklich sehr bequem aus.
    Ich kenne die Marke von meinem letzten Stativkauf 🙂 Habe mich für ein Alta Pro 263AT mit SBH-100 Profikopf entschieden und bin damit bisher sehr zufrieden. Entscheidend war dabei für mich, dass man die Mittelsäule nicht nur um 90° umlegen kann, sondern auch in anderen Winkeln feststellen kann.

  2. Sieht echt praktisch aus, tatsächlich etwas wuchtig, aber soll ja auch was rein 🙂 schön beschrieben, und vor allem übersichtliche Bilder die was zeigen, find die noch besser als die auf der Homepage, von Vanguard kann aber auch einfach dran liegen das es noch mehr sind.

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