Sony Action Cam (HDR-AS15), Rolleiflex FX-N

Der heutige Tag drehte sich hauptsächlich ums Networking. So haben sich die ein oder anderen Bekanntschaften entwickelt, immer wieder wurden die Visitenkarten gezückt, aber am meisten hat es mich gefreut, Heike von Bildlicht kennengelernt zu haben.

Nichts desto trotz kamen wir etwas auf der Messe herum und so konnte ich mir z.B. Sony’s Antwort auf die GoPro, die Sony Action Cam (HDR-AS15) und die neue (!!) TLR (Twin Lens Reflex) von Rolleiflex, die 2.8 FX-N genauer anschauen.

Sony Action Cam (HDR-AS15)

Am deutlichsten fällt einem auf den ersten Blick die Bauform der Cam auf. Sony setzt hier auf eine längliche Bauweise, ob dies nun ein Vorteil gegenüber der GoPro ist oder nicht, das wird sich wohl erst nach einer Weile und einigen Erfahrungsberichten zeigen. Ansonsten ist das Konzept sehr ähnlich. Es gibt ein wasser- und stoßfestes Gehäuse welches über diverse Adapter auf den unterschiedlichsten Oberflächen angebracht werden kann. Was mich allerdings verwunderte, das Sony mit so wenigen Befestigungsmöglichkeiten ins Rennen geht. So gibt es Klebepads für Helme oder glatte Oberflächen, ein Headstrap eine Fahrradhalterung und eine Lasche um die Cam an der Skibrille zu befestigen. Saugnapf oder ausgefallene Halter – Fehlanzeige.

Sony’s Action Cam allerdings, hat das WLan Modul, welches man bei der Konkurrenz noch separat kaufen muss, bereits integriert. Und das beste, Tethering und Remote-LiveView via Smartphone (iOS & Android) funktionieren bereits jetzt! 😉 Ein Display, auf welchem man das Blickfeld der Cam direkt beim anbringen überprüfen kann, fehlt zwar, aber durch das Remote-LiveView vias Smartphone vermisst man diese Option nicht.

Hier würde mich ein direkter Vergleich zur GoPro interessieren, mal sehen was sich machen lässt…

Rolleiflex 2.8 FX-N

Ein weiteres Highlight, was vielleicht viele von euch kalt lassen wird, war für mich die neue Rolleiflex 2.8 FX-N. Hier erweitert Rolleiflex seine Produktpalette an Twin Lens Reflex (TLR) Kameras um ein weiteres Model. Das „N“ in der Produktbezeichnung steht hier bei für „near“ und zwar wurde die Naheinstellgrenze deutlich verkürzt. Von 1 Meter bei den Modellen 2.8 FX, FW und FT, wurde diese auf ca 0,6 Meter (Angabe ohne Gewähr) verkürzt. Wir durften hier einen Prototypen begutachten, die finalen technischen Daten und das Release der Kamera, sollten laut Angaben des Herstellers, in der kommenden Woche folgen.

Eine wirklich schicke Kamera, die die Palette der TLR Modelle von Rolleiflex wohl komplettieren dürfte. Kosten soll das gute Stück allerdings rund 4800,- EUR und wird somit wohl nur ein Traum für viele bleiben. Dennoch finde ich es bemerkenswert das der Hersteller hier an diese Technik glaubt und in der heutigen Zeit weiterhin Updates in diesem Segment entwickelt.

Party at the Flash Gym

Heike hat uns dann für Abend ins Flash Gym eingeladen, wo es jeden Abend, nach der Photokina eine Party für geladene Gäste gibt. Hier trafen wir erneut auf das ein oder andere, bekannte Gesicht. So war natürlich neben den Gastgebern Heike Herden, Martin Krolop und Marc Gerst auch Größen wie Jared Polin, Greg Gorman und Michael Grecco anzutreffen. Aber auch das Flash Gym selber war auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein toller Abschluss eines erfolgreichen Tages.

2 Gedanken zu „Sony Action Cam (HDR-AS15), Rolleiflex FX-N

  1. Wo früher das Wabenfilter für die Selenmessung war, prangt jetzt der bekannte Schriftzug. Wie sieht es mit der Belichtungsmessung aus? Oder gibt es diese gar nicht mehr?

    Angaben zu dem Verschluss interessieren mich auch. Ein Apogon ist doch sicher ein Schneider-Typ?

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