Im Test… Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer

blog 0035 e1351440193876 195x195 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerDas ich ein Musik-Junkie bin und jederzeit und überall Musik um mich herum brauche, das sollte nun jedem bekannt sein. Ob bei einem Shooting, beim Post Processing oder beim schreiben, am liebsten dreht sich auch noch das Shooting selbst um Musik. Und da ich nicht überall laut hören kann, brauche ich immer ein paar gute Kopfhörer. Bowers & Wilkins waren an dieser Stelle so nett und schickten mir ihren aktuellen, ultraleichten P3 für Unterwegs zu.

Verpackung und Lieferumfang

blog 0008 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerFür mich kein Muss, aber ist eine Verpackung wirklich ansprechend, finde ich das schon erwähnenswert. So eben auch beim B&W P3*. Die Verpackung wirkt edel und robust, nach dem öffnen entdeckt man zuerst nur ein in Schaumstoff gebettetes Case. Darunter befindet sich die Anleitung, ein Imageheftchen und ein weiteres Wechselkabel für die Kopfhörer. Im sehr robusten und gut verarbeiteten Transportcase selbst dann schlussendlich der Testkandidat. Bei dem bereits angeschlossenen Kabel handelt es sich um ein so genanntes “Made-for-iPod” Kabel an welchem sich ein Mikrofon und eine kleine Fernbedienung befindet. Hier kann man sowohl seinen iPod steuern als auch, am iPhone oder Mac angeschlossen, den Kopfhörer als Headset nutzen. Beim anderen Kabel handelt es sich um ein gewöhnliches Audiokabel, wie wir es von normalen Kopfhörern kennen.

Optik, Haptik und Tragekomfort

blog 0011 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerDirekt nach dem auspacken viel mir auf, dass der Kopfhörer nicht nur sehr edel wirkt sondern auf den ersten Blick auch sehr grazil. Nach dem ersten hantieren merkt man aber schnell, das man den Kopfhörer deswegen nicht mit Samthandschuhen anfassen muss. Der Klappmechanismus wirkt zuverlässig, hier wackelt und hakelt nichts – so muss das sein. Alles, bis auf die Polster ist aus Metall und auch wenn die Streben sehr fein aussehen, spätestens nach dem ersten Aufsetzen merkt man, auf die ist Verlass. Der Stoffüberzug am Bügel und an den Ohrmuscheln sieht gut aus und trägt sich angenehm. Was mich zunächst noch skeptisch stimmte, war das wirklich extrem dünne Kopfhörerkabel. Ich würde sogar fast behaupten, es ist noch dünner, als das der originalen iPhone Ohrstecker. Kannte ich so nicht von hochwertigen Kopfhörern, da hier die Hersteller meist auf robuste, flexible aber doch deutlich dickere Kabel zurückgreifen. Versteht mich nicht falsch, es wirkt nicht billig oder Ähnliches… es ist mir einfach aufgefallen. Es tut im Endeffekt seinen Dienst, und ist, gerade Unterwegs sehr praktisch, da es weder störrisch noch platzraubend oder auffällig ist. blog 0009 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerNach ein wenig Probieren habe ich auch direkt die richtigen Einstellungen für mich gefunden, so das der Kopfhörer ordentlich sitzt. Bisher habe ich immer Kopfhörer mir ohrumschließenden Ohrmuscheln benutzt, diese hier sind kleiner und liegen einfach auf dem Ohr auf. Hier habe ich auch gleich gemerkt, dass die doch so grazil wirkenden Büglen einen ordentlichen und ausreichenden Druck auf die Ohrmuscheln ausüben können. Und so bleibt der Kopfhörer auch da wo er hingehört. Die Polsterung der Ohrteile ist angenehm, vielleicht einen Tick zu hart für meinen Geschmack, aber hier bleibt abzuwarten wie sich das mit der Zeit verhält. Der Stoffbezug liegt angenehm auf dem Ohr, obwohl er doch etwas “kratziger” ist, als der übliche (Kunst-)Lederbezug wie man ihn von anderen Kopfhörern oder auch den hauseigenen P5 kennt.

Der Klang

blog 0022 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerJa, der Klang, eine doch sehr subjektive Angelegenheit. Nach einer ausgiebigen Testphase mit der unterschiedlichsten Musik war ich doch wirklich verblüfft was für einen Druck der Kopfhörer vermitteln kann. Wow – Hut ab an dieser Stelle, bedenkt man doch, dass es sich um einen passiven Kopfhörer handelt. Bisher habe ich so einen ähnlichen Druck, nur von meinen Beats* gekannt, diese werden allerdings durch zwei AAA Batterien unterstützt/verstärkt. Der Kopfhörer überzeugte mich ebenfalls darin, dass er es schafft die einzelnen Frequenzen und “Layer” eines Songs wirklich zu separieren und so viele Details perfekt hörbar zu machen. Ich liebe das, wenn man jeden Bestandteil eines Songs gesondert wahrnehmen kann, sicher wird aber genau das für manche ungewohnt sein. blog 0015 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerEinziges Manko, welches ich feststellen konnte, der Bass ist sehr dominant, er matscht zum Glück selbst bei maximaler Lautstärke nicht und unterdrückt auch nicht die Höhen und Mitten, aber er erschwert die Wahrnehmung der anderen Frequenzen. Im ersten Moment wirkte der Klang hierdurch leicht muffig, das ist so allerdings nicht ganz korrekt. Denn die Höhen sind vorhanden, nur eben nicht so klar und “gleichberechtigt”. Hier habe ich zum Test mal die Ohrpolster mitsamt dem Stoffbezug abgenommen und konnte feststellen, dass die Bässe deutlich weniger wurden und die Höhen wesentlich klarer zum Vorschein kamen. Der fehlende Bass kommt sicher durch den so fehlenden Abstand und Raum zum Ohr, welcher durch den Hohlraum der Ohrpolster geschaffen wird. Ob das aber alleine der Grund für den dominierenden Bass ist, oder ob der Stoffbezug zusätzlich etwas Höhen schluckt, ich weiß es nicht.

Mein Resümee

blog 0027 290x193 Im Test... Bowers & Wilkins P3 KopfhörerAlles in allem hat mich der Kopfhörer wirklich überzeugt. Er ist klein, robust, wirkt nicht unnötig klobig dadurch ist er sehr transportabel und bestens für Unterwegs geeignet. Er liefert einen beeindruckend differenzierten Klang mit viel Druck, welchen man ihm so überhaupt nicht ansieht und zutrauen würde, hier sorgt er wirklich für eine positive Überraschung! Die Ausstattung und der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen. Das komplette Design, vom Hartschalen-Case über den Kopfhörer bis hin zum Kabel wirkt durchweg schlüssig und edel. Er ist nicht ganz günstig aber die Investition lohnt sich wirklich für jeden, der auf guten, differenzierten Klang und edles Design wert legt. Für mich der perfekte Reisebegleiter und Kopfhörer für Unterwegs. Für zu Hause, wo ich am häufigsten mit Kopfhörern arbeite und sehr viel Wert auf guten Klang lege und auch alleine für den Vergleich, würden mich aber noch die P5* interessieren. Diese sind allerdings nochmal um rund 100,- EUR teurer, bieten aber dafür auch einige Features mehr, sind etwas größer und sollten klanglich dem ganzen noch einen draufsetzen. Wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann auch in den Genuß die P5 zu testen… icon wink Im Test... Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer

Auf Teymur’s Blog findet ihr übrigens eine Review zum großen Bruder, dem B&W P5! (in Englisch)

*Amazon Affiliate Link

Link Candy #31

Als erstes hoffe ich, dass ihr alle an die Uhrumstellung gedacht und die eine Stunde mehr schlaf genossen habt, denn ab heute ist wieder Winterzeit. Die Uhr wurde um eine Stunde zurückgestellt! icon wink Link Candy #31

little friends photo 290x184 Link Candy #31Underwater Dogs
Einige Bilder der Underwater Dogs Serie habt ihr sicher schon gesehen. Seit kurzem gibt es ein Buch zu dieser Serie und zu diesem Anlass war Seth Casteel bei Good Morning America. Den Bericht gibt es hier, das Buch auf seiner Facebook-Seite. Immer noch eine geniale Serie welche mich immer wieder lächeln lässt!

kids at home and play 290x177 Link Candy #31Kids at home and play
Tim MacPherson zeigt in seinem Projekt auf eine geniale Weise die imaginäre Welt in der spielender Kinder, aufgebaut aus Alltagsgegendständen. Eine Zusammenstellung dieser Bilder findet ihr hier bei Petapixel. Aber auch das restliche Portfolio von Tim strotzt vor Kreativität und ist definitiv einen Blick wert!

 Link Candy #31Wonderland
Ein Projekt von Cade Martin. Die meisten Bilder dieses Projektes hat Cade mit dem Washingtoner Ballet realisiert und sie wirken wie aus der neusten Verfilmung von Alice in Wonderland.

Hier findet ihr noch ein Videointerview und ein paar Blicke hinter die Kullissen mit Cade zu seinem Projekt. (via)

Eine Giraffe oder ein Elephant im Studio geht nicht? Geht doch… und wie!

Nicht nur ein toll gemachtes, sehenswertes Video, nein, auch eine tolle Erkenntnis…

Brainfuck… purer Brainfuck. Und es wird sicher nicht jeder gleich verstehen… (via)
Tut mir einen Gefallen, nicht in der Arbeit anschauen und es ist sicher FSK16!

Belle Époque Workshop @lightGIANTS

Letzten Monat war wieder ein Friday Night Workshop angesetzt diesmal unter dem Motto Belle Époque. Ein Trio, bestehend aus Izumi – Pianistin, Malika – Operngesang und Holger ebenfalls Operngesang, kamen ins Studio. Auf dem Plan standen sowohl Portraits als auch Gruppenbilder. Das erste Setup war ein klassisches HighKey Set, ein cleaner Look war gewünscht… 
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belle epoque 5337 290x193 Belle Époque Workshop @lightGIANTS     belle epoque 5300 290x193 Belle Époque Workshop @lightGIANTS

Beim Post Processing habe ich mich dazu entschieden die dunklen Schwarztöne etwas abzuflachen, da mir der Kontrast sonst etwas zu stark wirkte…

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Als zweites Setup, wählten wir das genaue Gegenteil. Hier kam ein satter, roter Hintergrund und ein sehr gezieltes Lichtsetup zum Einsatz. Auf den Hintergrund selber haben wir einen Spot gesetzt um einen schönen, vignettenartigen Verlauf zu kreieren.

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Meine persönlichen Favoriten sind die jeweils groß dargestellten Bilder, durch die Workshop-Situation hatte ich allerdings selbst leider nicht sehr viel Zeit für meine eigenen Bilder.

Link Candy #30

miniatur 290x150 Link Candy #30Strange Worlds by Mathew Albanese
Mathew hat seine Liebe zu handgemachten Miniaturlandschaften entdeckt. Und so erstellt er in monatelanger minutiöser Detailverliebtheit unglaublich realistische und stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen. Hier findet ihr einen Blick hinter die Kulissen, hier sogar ein Video.

 Link Candy #30Bodypaint Vehicles
auf den ersten Blick sehen die Fahrzeuge komisch verknautscht aus, auf den zweiten Blick erkennt man… “Wow, das sind ja lauter angemalte Menschen!” Beeindruckend was  Emma Hack und Trina Merry hier gezaubert haben. Eine Auswahl der Bilder und ein Blick hinter die Kulissen gibt’s hier bei whudat.de

 Link Candy #30Bodyart by Chooo-San
Um gleich beim Thema Bodypainting zu bleiben, ihre ersten Werke habe ich schon mal in Ausgabe #15 gezeigt, nun hat die 19 (!!) jährige Künstlerin aus Japan wieder eine neue Ladung ihrer Körperkustwerke veröffentlicht.

Wirklich schon etwas verstörend, aber auf jeden Fall einen Blick wert!
(via)

RC-Car Chase… wie geil ist das denn bitte (gemacht)? Hier noch das MakingOf dazu. (via)

Empty SanFrancisco… (via)

The most useless perpetual Energy wasting machine in a elevator… einfach, eh… joa! (via)

Im Test… GoPro WiFi BacPac & Remote

blog 0045 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteVor einer Weile erreichte mich ein Päckchen von camforpro.com! Enthalten war das brandneue GoPro WiFi BacPac + WiFi Remote Combo Pack welches ich schon sehnsüchtig erwartet habe!

Nun stand in meiner Heimatstadt Karlsruhe “Das Fest”, ein Open Air Festival an, auf welchem ich eine Band Videotechnisch begleitet habe und so hatte das WiFi BacPac seinen ersten Einsatz!

Die Features

Zu den technischen Daten muss ich mich hier, glaube ich, nicht groß äußern. Diese können am Besten auf der Produktseite eingesehen werden. Ein paar Eckdaten welche ich besonders prickelnd finde, die Reichweite der Remote liegt bei 90m (optimale Begebenheiten sogar bis zu 180m) was einen riesigen Freiraum in der Anwendung einräumt und, man kann nicht nur eine GoPro steuern, sondern bis zu 50 (!!!) Stück gleichzeitig.

blog 0038 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteWas mir so beim studieren der technischen Daten nie bewusst wurde, man sieht auf dem Display der Fernbedienung, live die Einstellungen und das Menü der gekoppelten GoPro HD Hero2. Das heißt, ihr könnt nicht nur die Aufnahme starten, sondern, ist die GoPro irgendwo unzugänglich (in meinem Fall stand die Cam auf der Bühne) montiert, könnt ihr die kompletten Einstellungen anhand der WiFi Remote einsehen und ändern!

Was sich an diesem Wochenende auch besonders gut machte, die GoPro war bereits beim Soundcheck auf der Bühne montiert. Bis es aber los ging, wollte ich Akku sparen und habe die GoPro wieder ausgeschaltet, lediglich das WiFi BacPac ließ ich auf Empfang. Als es dann nun endlich los ging, konnte ich via Remote die GoPro einschalten, den Modus überprüfen und die Aufnahme starten! Also ja, man kann die Cam sogar via Remote hochfahren. Erwähnenswert, wie ich finde!

Die Inbetriebnahme

Nicht das es hierzu im Normalfall einen gesonderten Absatz benötigt, ich diesem Fall aber schon! Denn als ich das WiFi BacPac mit meiner GoPro in Betrieb nehmen wollte, stand ich zuerst wie “der Ochs vor’m Berg”… Modul auf die GoPro gesteckt, Remote eingeschaltet - nix geht! Klar, muss ja noch gekoppelt werden. Anleitung aufgeschlagen, Koppelung versucht - nix geht! Na dann werd ich wohl doch die Anleitung lesen müssen… Hier steht, man soll das BacPac und die Remote zuerst updaten. Also zuerst das CineForm Studio von der GoPro Webseite herunterladen, BacPac per USB koppeln und mir wurde ein Update angeboten. Nach diesem habe ich die Remote per USB angeschlossen - nix geht! Ahh… die Remote muss via WiFi über das BacPac geupdated werden. Angeschlossen – geht nicht! ARGH! OK, kurzum, wenn man weiß “wie” ist das alles eine Sache von 5 Minuten…

Am besten genau nach dieser Anleitung vorgehen!

Und für die Zukunft merkt man sich folgendes:  Soll die GoPro upgedatet werden, schließt man diese direkt via USB an. Soll das WiFi BacPac upgedatet werden, schließt man die GoPro mitsamt des BacPacs via der USB Schnittstelle des BacPac an. Soll die Remote upgedated werden, so schließt man das BacPac OHNE GoPro an, dieses dient dann als Schnittstelle um die Remote wireless upzudaten.

Die GoPro App …nach laaaaaaangem warten ist sie endlich da!

blog 0067 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteZum Release des WiFi BacPac war auch gleich eine Smartphone/Tablet GoPro App geplant. Leider ist diese erst mit reichlich Verspätung erschienen. Mit dieser App ist es möglich das Bild der GoPro auf ein SmartPhone zu streamen. In der Theorie klingt das genial. Man kann so das Blickfeld und die Ausrichtung der GoPro einstellen, auch wenn diese an unzugänglichen Stellen befestigt ist, wo man mit dem LCD BacPac keine Chance hatte. Mit der Hero2 soll es soagr möglich sein, das gestreamte Bild sowohl auf dem Laptop aufzunehmen, als auch auf die interne Speicherkarten. Selbstredend lassen sich über die App auch die Einstellungen der GoPro kontrollieren und ändern.

Für die Inbetriebnahme war natürlich wieder ein Update aller Komponenten nötig. Nach der Erfahrung aus der Ersteinrichtung, war das Updaten hier ein Klacks. Das Verbinden der GoPro mit dem SmartPhone ist etwas umständlich, bis man weiß wie es geht. Man muss zuerst das SmartPhone selbst via WiFi mit der GoPro verbinden, die GoPro taucht hier wie ein Hotspot in den WLan Einstellungen des SmartPhones selbst auf (nicht in der GoPro App). Anschließend, hat man die Ad-Hoc Verbindung hergestellt, öffnet man die GoPro App und die Kamera wird automatisch erkannt.

In der Praxis zeigte sich dann aber, dass zwar die Steuerung und Änderungen an den Einstellungen schön übersichtlich und sehr schnell funktionieren, das Killer-Feature, was die App eigentlich aus mach – der LiveView, aber eine Latenz von 2-3 Sekunden oder mehr hat. Das übertragene Bild läuft dann zwar flüssig (bei Sony’s ActionCam war die Übertragung direkter, aber extremst hakelig und mit vielen Aussetzern durchsetzt) aber in der Praxis hat keiner von uns die Zeit und vor allem Geduld die GoPro um ein paar Zentimeter zu verschieben, 3 Sekunden zu warten um den Bildausschnitt zu kontrollieren und dann ggf erneut zu korrigieren.

Da es sich bei der App um den “ersten Wurf” handelt, hoffe ich mal, dass hier noch deutlich nachgebessert wird. Ein runterschrauben der Bildqualität hat übrigens auch nicht weniger Latenz gebracht. So ist das Feature für mich leider kaum brauchbar.

Resümee

Das WiFi BacPac – für mich trotzdem eine MustHave Erweiterung der GoPro! Die Cam kann montiert werden und selbst an schwer zugänglichen Stellen, können alle Einstellungen, als auch die Aufnahme via remote gesteuert werden. Durch die Verbindung via WiFi stehen die beiden Komponenten in permanenter, recht zuverlässiger Verbindung. Auch in der Reichweite von 90m macht sich dies bemerkbar. Eine dennoch sehr gelungene Erweiterung, wenn dann noch die GoPro App ein Update bekommt, so dass das LiveView Feature mit weniger Latenz zu einem weiteren, dann brauchbaren Feature mutiert, sollte das das Paket perfekt abgerundet sein!

cfp Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteAls Bezugsquelle kann ich euch auf jeden Fall die Jungs von camforpro.com ans Herz legen. Hier findet ihr wohl das umfangreichste Angebot an original und 3rd party Zubehör für die GoPro Produktpalette. Ebenso habe ich immer unkompliziert ein offenes Ohr und kompetente Hilfestellung bei all meinen Fragen und Ideen gefunden! Vielen Dank auch dieser Stelle – macht weiter so!

GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt…

Hero3 be 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...Kaum ist endlich die GoPro App erschienen kündigt GoPro schon das nächste Paket an. Die GoPro HERO3! Und wieder einmal werden ein paar wirklich beeindruckenden neuen Features aufgefahren!

Die Bezeichnung HERO3 steht hier allerdings nicht nur für eine neue Kamera, sondern genau genommen für eine komplett überarbeitete Produktpalette…
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Die GoPro HERO3 kommt nämlich in 3 Varianten. So kann man bei CamForPro lesen…

  • GoPro HD Hero 3 White Edition
    Die White Edition enspricht im Grunde der HD 1 mit dem grossen Unterschied, dass die Kamera kleiner und mit WiFi und Tauchlinse ausgestattet ist.
    Preis 249,95 Euro. Lieferbar ab 21.10.2011
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  • GoPro HD Hero 3 Silver Edition
    Hier steckt die HD Hero 2 drin. Auch hier mit dem Unterschied, dass die Kamera kleiner und mit WiFi und Tauchlinse ausgestattet ist.
    Preis 349,95 Euro. Lieferbar ab 21.10.2011
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  • GoPro HD Hero 3 Black Edition
    Die Black Edition wird das neue Flagschiff! Hier steckt brandneue Technologie mit unglaublich neuen Einstellungen drin. Videoeinstellung wie u.a. 4K/15, 2.7K/30, 1440/48, 1080/60, 960/100, 720/120, 12MP Photo, bis 30 Bilder pro Sekunde (plus viele weitere Serienbild-Einstellungen, z.B. die Steuerung wie viele Aufnahmen im Burst Modus gemacht werden sollen und wie lange sie dauern), erweiterte Funktionen wie Capture (ProTUNE, White Balance, Continuous Foto und Bild-in-Video – PIV Fähigkeiten).
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    Auch hier ist WiFi integriert. Allerdings mit zusätzlich gelieferter Fernbedienung. Es wird eine Adventure und eine Surfversion geben.
    Preis 449.- Euro. Lieferbar ab Ende November.

Und da lesen wir, das wohl zwar alle Modelle eine Generalüberholung, Verkleinerung und die eingebaute WiFi Funktion bekommen haben, aber die eigentliche, bahnbrechende Neuerung finden wir bei der Black Edition. So zum Beispiel endlich 60 fps in 1080p und 120fps bei 720p bis hoch zu einem 4K Modus! Die Leistung wurde mal wieder verdoppelt, die Größe um 35% und das Gewicht um 25% reduziert, Akkulaufzeiten wurden drastisch erhöht und der Black Edition wurde eine asphärische Linse spendiert, was heißt, die gewohnte fishige Optik wurde entzerrt! Das sind alles in meinen Augen echte “Killer-Features”! Aufgrund der Bauform wurde wohl von SD Karten auf MicroSD umgestellt. Mehr Daten hier.

HERO3 white housing 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...HERO3 black camera 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...Callouts BlackEdition 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...

Aber auch beim Zubehör hat sich einiges getan. So kommen alle 3 Modelle direkt mit einer Unterwasserlinse am Gehäuse, die Black Edition sogar direkt mit der WiFi Remote. Außerdem wird es wieder ein LCD BacPac geben, diesmal aber mit Touch Funktion, ein Battery BacPac mit einem größeren Akku und The Frame, endlich eine Möglichkeit die GoPro auch ohne Gehäuse irgendwie befestigen zu können, z.B. beim indoor Einsatz!

TheFrameMount 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...LCDTouchBacPac 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...BatteryBacPac 195x195 GoPro HERO3 (Black Edition) angekündigt...

Hier mal das erste Promo-Video der Black Edition… einfach WOW!

Ich bin äußerst gespannt auf die ersten Testberichte und weitere (unabhängige) Ergebnisse und hoffe, dass auch ich bald in den Genuss komme die Black Edition auf Herz und Nieren zu testen. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Most Wanted Monster – sleep well

mwm sleepwell youtube 290x164 Most Wanted Monster   sleep well Wie ich hier schon berichtet hatte, habe ich dieses Jahr die Jungs von Most Wanted Monster bei ihrem Auftritt auf  dem Festival “Das Fest” mit der Kamera begleitet. Nach dem Teaser folgt nun endlich das finale, komplette Video inklusive des neuen Songs “sleep well“. Dieser wird auf dem neuen Album erscheinen, welches für den Sommer 2013 geplant ist!

Und hier nocheinmal der Song alleine…