The Night Beats in der alten Hackerei

The Night Beats touren gerade durch Europa und ich konnte die Jungs in der Alten Hackerei hier in Karlsruhe fotografieren. Als Vorgruppe gaben The Wired Owls ihr Debut. Ich wette euch sagt die Band überhaupt nichts und wenn ich euch auch noch die Musikrichtung „Neo-Psych-Garage-Punk“ um die Ohren haue, macht euch das sicher auch nicht schlauer. Und da es mir nahezu genau so ging, gibt es heute ein bisschen Musikgeschichte inklusive.

Hauptsächlich geht es um die beiden Musikrichtungen Psychedelic Rock und Garage Punk. Beide Musikrichtungen entstanden in den 1960er Jahren in der Bay Area rund um San Francisco , als die Beatles zum ersten Mal in den USA tourten und viele Jugendliche sahen, es braucht nicht mehr als eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und schon kann man Musik machen.

     

Die Bands schossen aus dem Boden, in jeder x-ten „Garage“ wurde gerockt. Und ohne das abwertend zu meinen, genau darum ging es in der Hackerei. Simple, handgemachte, altbewährte Rockmusik, dem gewissen flair der 60er mit einer ordentlichen „psychodelischen Priese“.

     

Die Location hätte besser nicht sein können. Die alte Hackerei ist klein, gedrängt, man darf (was hier in der Stadt schon fast eine absolute Ausnahme ist) drinnen rauchen und all das, kombiniert mit einer dicken Ladung schummrigem, roten Licht und einem entsprechendem Publikum war eine einmalige Szenerie.

Link Candy #35

Thomas Ciszewski
…zeigt Bilder und Szenen die mich einfach alleine schon durch ihren Farbstil und ihr Detailreichtum faszinieren.

Ein Portfolio zum versinken, lasst es euch nicht entgehen!
(via)

Bodies in Urban Spaces
Eine Serie von Cie Willi Dorner die beim Betrachten auf jeden Fall etwas irritierend wirken mag. Ziel ist es den Betrachter zum überdenken seiner Umgebung und Bewegungsgewohnheiten anzuregen.

(via)

Shooting into the corner
…eine ziemlich abgefahrene Installation von Anish Kapoor. Eine Kanone, welche Wachsgeschosse „in die Ecke feuert“ und im Zeitraum der Ausstellung eine Skulptur mit einer Masse von 20 Tonnen hinterließ. Mehr Infos gibts bei ignant.de.

Total abgefahrene Einrichtung und beeindruckt mich irgendwie ungemein.

Mich fasziniert gerade nichts mehr als Wetplate Fotografie… einfach genial!

Was für Aufnahmen… einfach zum versinken!! (via)

Felix Meyer zeigt auf seinem Blog fotogipfel.de ein schönes MakingOf, ganz nach meinem Geschmack.

Handball @lightGIANTS

Ende letzten Monats luden wir wieder zum Workshop im lightGIANTS Studio und das Thema des Abends war Handball. So kamen ein paar Jungs vom TV Malsch so wie Anja und Christin als weibliche Unterstützung, ihres Zeichens Miss Süddeutschland 2011 und Miss Westdeutschland 2012. Heute möchte ich euch daher den ersten Teil des Shootings zeigen. Ganz unspektakulär ging es um einfache Sportler-Portraits.

…das mag sich jetzt vielleicht komisch anhören, aber spätestens nach dem 3. Bild gingen mir, trotz vorheriger Recherche geeigneter Posen, eben diese aus. Wie kann man einen Handballer(in) bei einem Oberkörperportrait posieren lassen, ohne das sich eine Pose wiederholt? Nun ja, im Endeffekt ging es auf, dennoch hat sich manch eine Pose als beliebter und geeigneter als ander herausgestellt…


Zweiter Teil des Shootings waren dann „Action Bilder“ 😉 Aber die gibt es dann zusammen mit dem MakingOf Video in einem weiteren Post.

Link Candy #34

Day to Night
Eine Serie von Stephen Wilkes in der er jeweils eine Tag- und eine Nachtaufnahme eines Ortes miteinander kombiniert. Es ist nicht die erste Serie mit diesem Konzept, aber mit Sicherheit die gelungenste die ich bisher gesehen habe.
(via)

Ben Fohrer
eine große Portion Gegenlicht, flauer Kontrast und die Farben verschieben. Das sind die Zutaten Ben Fohrer’s Bilder und daraus macht er einen wirklich tollen Stil den ich sehr mag. Wie mein Freund Ben Hammer schön sagt: „Eine wunderschön stilvolle Liebeserklärung an das Leben.“  Ich wünsche euch, dass auch ihr in Ben’s Portfolio versinkt.
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NY Früher und Heute…
Als bekennender New York Fan fand ich diese Zusammenstellung besonders interessant. Viele diese Plätze habe ich noch bestens in Erinnerung. Villeicht nicht küstlerisch anspuchsvoll, aber vorenthalten wollte ich sie euch auch nicht! 😉 So Arbeitet der New Yorker Architekturfotograf Evan Joseph gerade an einem komplettem Buch dieser Serie. Interessantes Projekt…

Erik Johansson hat wieder einen MakingOf eines seiner Werke veröffentlich… diese Detailverliebtheit!

Thorsten Fietzek hat sich von Scott Pilgrim inspirieren lassen und ich finds geil!

Paul Ripke begleitet die Toten Hosen auf ihrer Deutschlandtour, wie geil ist das denn?! Ich will auch…

Bonaparte live im Substage – Konzertbericht

Letzte Woche Sonntag hatte ich die Chance Bonaparte bei ihrem Auftritt im Substage, hier in Karlsruhe zu fotografieren. Wer die Jungs und Mädels kennt, weiß was für eine Show einem da geboten wird. Die abgefahrenen Kostüme wechseln fast jeden Song, auf der Bühne tummeln sich neben den eigentlichen Bandmitgliedern noch einige weitere Tänzerinnen und Tänzer und die Kombination aus Bonapartes einzigartigem und mitreißendem Musikstil, den Showeinlagen und einer entsprechend bunten, explosiven und exzessiven Lichtshow haben auch an diesem Abend das Substage so zum kochen gebracht, dass irgendwann das Kondenswasser von den Lüftungsschächten an der Decke tropfte. Im Übrigen ein eindeutig unfehlbares und nicht zu manipulierendes Indiz für eine geile Show in dieser Location by the way. 😉

     


      

Wie leider üblich bei Acts dieser Größe, durfte auch hier nur die ersten 3 Songs fotografiert werden. Der Graben ungewohnt schmal, zusammen mit 2 Security und 3 weiteren Fotografen, dem tobenden Publikum in Nacken und die abfeiernde Show vor einem war es nicht die leichteste Aufgabe, am besten jedes Highlight in dieser kurzen Zeit aus einem möglichst ansprechenden Blickwinkel einzufangen. Wie schmal der Graben tatsächlich war, sieht man am besten an folgendem Bild…

    

… ich muss aber sagen, genau das vermittelte mir das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Es hat mich gepusht ich musste sehr aufmerksam sein, möglichst niemandem im Weg stehen. Allerdings brachte das alles auch eine gewisse Hektik mit sich. Nach den freigegebenen Songs – vollgepumpt mit Adrenalin und nach dem ich währenddessen einen Querschläger der obligatorisch durch den Raum zischenden Bierbecher abbekommen habe – bin ich an die Garderobe, habe mein Equipment abgegeben und konnte den Rest des Konzertes noch genießen!

          

Natürlich gab es noch unzählige Szenen, Outfits und Situationen die ich am liebsten auch mit eingefangen hätte, aber nicht umsonst gibt es diese Begrenzung beim Fotografieren auf den Anfang eines Konzertes…

     

…daher, sollte sich euch die Möglichkeit bieten Bonaparte in eurer Nähe live zu sehen, tut euch einen Gefallen und geht hin! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Link Candy #33

Half
Eine Serie von Roman Sakovich bei der der Londoner Künstler die Personen vor und nach dem Drogenmissbrauch. Natürlich ist diese Serie in Zusammenarbeit mit Makeup Artists und Photoshop entstanden, erzielt aber so sehr gut den gewünschten Effekt.
(via)

Cerealism
In seiner Serie schafft es Ernie Button übliche Frühstückscerealien so in Szene zu setzen, das man auf den ersten Blick nicht erkennt um was es sich handelt. Mal als Heuballen auf einem Feld, dann wieder als Fische in einem Goldfischglas.

Schau euch also unbedingt die komplette Serie in seinem Portfolio an!
(via)

Paper Sculptures
der Däne, Peter Callesen schneidet und formt aus einem einigen Din A4 Blatt einzigartige Skulpturen. Das aber auf eine plastische Art, wie ich es vorher noch nie gesehen habe. Ein Blick in sein Postfolio lohnt sich. Auch seine anderen Arbeiten sind nicht weniger faszinierend.
(via)

Eine wirklich faszinierende und genial gemachte Installation. (via)

Nicht das ich Ford Fan wäre, aber was hier für eine Kampagne gemacht wurde… gefällt mir! :) (via)

So skurril haben wir NewYork noch nie gesehen… wirklich einmalige Aufnahmen.

Klassikstadt Frankfurt

Letzte Woche war ich zu einem Fotoshooting in der Klassikstadt Frankfurt und zwischen den eigentlichen Sets konnte ich die Zeit auch ein wenig nutzen, ein bisschen durch die Gänge zu ziehen um Fotos von den Fahrzeugen zu machen. Eine kleine Auswahl möchte ich euch heute zeigen.

     

Bewusst habe ich auf den schwarz/weiß Retrolook gesetzt, da die nahe aufeinander stehenden Autos und die tolle Kulisse in Farbe, viel zu sehr vom eigentlichen Motiv abgelenkt haben.

     

Und neben all den Klassik-Legenden waren auch neuere Traumwagen zu bewundern…

     

Einen Besuch kann ich nur jedem Autobegeisterten empfehlen. Plant allerdings einen ganzen Tag ein, denn wie ihr auf dem Foto oben sehen könnt, es gibt einiges zu entdecken!