Im Test… der RoundFlash

Schon seit geraumer Zeit suche ich nach einem Ringblitz. Entweder waren sie immer zu teuer, zu unhandlich, zu klein/schwach, Dauerlichtlösungen benötigten eine permanente Stromzufuhr oder es taugte einfach nicht…  Vor kurzem erreichte mich dann aber der RoundFlash, welchen ich während meiner letzten Shootings mal genauer unter die Lupe genommen habe und euch hier davon berichten mag!

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Aufbau – Funktion – Features

Was direkt beim ersten Auspacken auffällt, ist das geringe Packmaß des RoundFlash**! Er ist zusammengefaltet nicht größer als ein Handball und lässt sich, im Aufbewahrungsbeutel verstaut, auch noch ein wenig komprimieren. Er sollte somit in jedem Setup noch einen Platz finden.

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Auf- und abgebaut wird er wie Faltreflektoren, er besteht im Grunde aus zwei biegsamen Ringen, welche sich nach dem Auspacken entfalten. Um Raum im inneren des Reflektors zu schaffen und den Stoff zu spannen, hat man sich hier was pfiffiges einfallen lassen. und zwar werden Stabilisatoren mittels Magneten zwischen den Ringen arretiert, welche dem Konstrukt ihre Festigkeit geben. Das ist nicht nur stabil, sondern auch super schnell auf- und wieder abgebaut. Am besten könnt ihr das Prinzip aber in diesem Herstellervideo sehen…

Am Blitz wird die Softbox mittels eines rutschfesten Klettbandes angebracht, anschließend stülpt man die Mitte des Ringblitzes über das Objektiv und fixiert dies durch festziehen der elastischen, eingespannten Schnur. Was Anfangs etwas fummelig scheint, geht von Mal zu Mal immer schneller von der Hand. Tipp: Schraubt man dem Objektiv anschließend eine Gegenlichtblende auf, verhindert man das versehentliche abrutschen der Softbox vom Objektiv.

Ergebnisse

Während meiner letzten Shootings habe ich folgende Bilder mithilfe des RoundFlash geschossen…

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Bei den Bildern oben, war der Ringblitz die einzige Lichtquelle. Unten wurde lediglich der Hintergrund mit einem orangenen Dauerlicht beleuchtet…

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Resümee

Ich muss sagen, selten hat es ein Zubehör so schnell und ohne jeden Zweifel in mein Standard-Setup geschafft. Ich war direkt davon überzeugt und auch nach mehreren Tests haben ich keinerlei Kritikpunkte. Der Preis ist vollkommen gerechtfertigt, die Funktion und Qualität passen, das Gewicht und Handling ist ebenfalls kein Problem! Klar, die Leistung ist nicht die eines großen Ringblitzes sondern eben nur die eiens Systemblitz. In dem meisten Fällen reicht diese aber aus oder man kann sein Setup diesen Begebenheiten anpassen.

Wer also für überschaubares Geld eine absolut brauchbare Ringblitz-Lösung sucht, ist hier an der richtigen Adresse!

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10 Gedanken zu „Im Test… der RoundFlash

  1. Interessantes Produkt! Hast du einen before and after Vergleich wie in deinem Artikel „Mit dem 85mm F1.8 im Studio [before/after]“?

    • Nein, hier leider nicht. Die Bilder sind an sich auch kaum bearbeitet, alles wurde in Lightroom gemacht, daher kein Before/After Vergleich.
      Wenn dich aber was spezielles interessiert, kannst du gerne fragen. 🙂

  2. Pingback: Julia

  3. Hört sich ziemlich gut an. Aber wie ist es mit einer Außenaufnahmen…. Habe nämlich vor auch die Box zu holen…Freunde von mir heiraten also Brautkleid weiß Location Weinberge….
    Kamera d 7000 Blitz sb 800..
    Würde mich um baldige Nachricht freuen…

    • Das geht genau wie Blitz ohne Ringflash Aufsatz. Ist ja quasi nur eine Softbox/Lichtformer, daher funktioniert das wunderbar! 🙂

      Ein befreundeter Hochzeitsfotograf nutz die Kombination bei jeder Hochzeit.

  4. Hallo Thomas,

    möchte mir den Blitz für Food-Photography zulegen, glaubst du er ist dafür geeignet?
    Hast du mit TTL oder manuell geblitz?
    Würde mich interessieren, welche Kamera- und Blitz-Einstellungen du verwendet hast.

    Gruß Marc

    • Hi Marc,
      also generell ist er sogar sehr gut für Food zu verwenden, weil er es eben mit einer Lichtquelle schafft, die Szene, an der du ja sehr nah dran bist mit der Cam, auszuleuchten.
      Da das Licht aber sehr flach ist, musst du für dich selbst entscheiden, ob dir der Look gefällt. Rein technisch ist er aber geeignet, ja.

      Und es ist schon länger her, aber ich habe mit TTL geblitzt und eine Belichtungskorrektur rein gehauen. Dem Roundflash liegt aber eine kleine Karte mit Tipps zur Blitzeinstellung bei, einfach an die halten und alles war wunderbar. Rest dann nach Gefühl und Gefallen anpassen.

  5. Pingback: Ringlicht und Messsucher-Kamera… | thomas-reimann.com | Fotografie, Musik, Bildbearbeitung, Tests und Reiseberichte aus Karlsruhe

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