Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan

Nachdem wir ein paar Tage in Bangkok verbracht haben wollten wir den gemütlichen Teil unserer Asien-Reise einläuten und es ging zum Inselhopping. Die erste Insel sollte Ko Samui sein, um dort Sylvester zu feiern. Wir haben uns absichtlich für die feier-reichste der drei Inseln entschieden, da wir das neue Jahr gebührend begrüßen wollten. Und wir wurden auch nicht enttäuscht.

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Ko Samui – Chaweng Beach

So haben wir uns auf Ko Samui auch direkt am beliebten Chaweng Beach einquartiert. Das Chaweng Buri Resort mit seinem guten Service und den gemütlichen Bungalows im schön angelegten Inneren der Anlage und dem direkten Zugang zum Strand war also für die nächsten Tage unser Ausgangspunkt. Die Wahl stellte sich für unsere Zwecke und vor allem über Sylvester als perfekt heraus, denn wir hatten es Abends über den Strand nicht weit zu den best besuchten Strandbars, Restaurants und Party Locations der Gegend aber genügend Abstand um einen ruhigen Schlaf zu haben. Auf der Straßenseite, von der man innerhalb der Anlage nichts mitbekam, waren wir mitten im Getümmel von Chaweng und unweit der Festival-Mall mit ihren Shops, Restaurants und Cafes. Tagsüber haben wir es uns am Strand gut gehen lassen und den Service der Anlage genossen. Ob Essen, Trinken, ausreichend kostenfreie Liegen oder eine ordentliche Thai-Massage, hier blieb kein Wunsch unerfüllt.

Was uns bei den Strandbars schnell auffiel, jede beschäftigt einen oder oft mehrere Feuerkünstler/-jongleure von denen einer waghalsigere Kunststücke aufführte als der andere. Nachts war es daher von weitem schon kein Problem eine engagierte Location auszumachen und so waren Abend für Abend ganze Cliquen mit ihren Darbietungen beschäftigt. Die Trinkgeldbox prall gefüllt und das zurecht. Denn die Show war immer eine willkommene und gern gesehene Unterhaltung für das Publikum.

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Ko Tao und Ko Nang Yuan

Im Anschluss ging es für uns ins Paradies. Wir wussten das Ko Tao verträumt und wesentlich ruhiger sein sollte aber das hatten wir nicht erwartet. Nach einer sehr turbulenten Überfahrt via Schnellfähre den die meisten Passagiere leider nicht QuoteunbeeindrucktQuote überstanden haben, landeten wir auf Ko Tao. Auf der Ladefläche eines Pickups ging es weiter zur Hotelanlage und ab hier sind uns die Kinnladen herunter geklappt und den Rest unseres Aufenthalts kamen wir aus dem Staunen auch nicht mehr heraus.

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Einquartiert haben wir uns dank eines super Schnäppchen-Angebotes in der Ko Tao Cabana in einer Deluxe Villa. Ein Freiluft-Bad, offene Regendusche, Himmelbett, riesen Sitzschale, Bluetooth Speaker, Reep-Spitz-Dach. Der Hoteleigene Strand mit vorgelagerter Wiese inklusive Schaukel zwischen riesigen Palmen. Das Hotelrestaurant in die flache Felsküste, zwischen Palmen und Bäumen in mehreren Ebenen hineingebaut. Mit einer tollen Aussicht über die flache Bucht. Und eben diese konnte man über 30-40 Meter ins offene Meer hinauslaufen, ohne tiefer als bis zum Bauchnabel im Wasser zu sein. Um die Füße immer wieder bunte Fische und türkises Wasser wie man es sich vorstellt. Und so war der Schnorchel-Ausflug Pflicht.

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Von dort sind wir auch mit einem Long-Tail Boot zur sehr nahe gelegene Insel Ko Nang Yuan gefahren. Eigentlich 3 kleine Inseln welche durch eine Sandbank verbunden sind. Wir haben uns ein idyllisches, verlassenes Plätzchen Erde vorgestellt… als die Insel in Sichtweite kam, sind erst mal ordentlich erschrocken. Ein überfüllter Anlegesteg, ein Kassenhäuschen, ein Restaurant und auf einem Teil der Sandbank eine „Armee“ an Sonnenschirmen und Liegen in Reih‘ und Glied. So sah das aber auf den Bildern nicht aus… Furchtbar war der erste Eindruck. Nach dem ersten Schock haben wir uns direkt aus dem Getümmel geflüchtet und um so weiter man die Holzstege weg vom Anlegesteg läuft um so einsamer wird es. Und so konnten wir doch noch die einsamen und malerischen Ecken des kleinen Inselgrüppchens finden, bevor wir von unserem Taxiboot wieder zur vereinbarten Uhrzeit am Steg eingesammelt wurden. Prädikat: Definitiv einen Ausflug wert, habt aber nicht die Illusion ein verlassenes Paradies vorzufinden, wie es euch all die Bilder weismachen wollen.

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Aber auch Abends sind einem ausreichend Möglichkeiten geboten. So waren ebenfalls einige Strandbars in Laufweite und auch der Ortskern, wenn man es so nennen möchte, war in Reichweite und bot neben einigen kleinen Geschäften zum schlendern auch ausreichend Restaurants und Bars.

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Ko Phangan – Salad Beach

Zum Abschluss ging es dann noch ein paar wenige Tage nach Ko Phangan. Da wir keine Lust auf Full Moon Party hatten, haben wir uns nicht am bekannten Haad Rin einquartiert, sondern am anderen und ruhigeren Ende der Insel. Schnell mussten wir aber feststellen, dass die Insel so recht grundlegend nicht unser Ding ist. Unser Eindruck war: Während sich das eine Ende der Insel durch die Full, Half und No Moon Parties definiert, ist am anderen Ende nicht mehr viel geboten. So schien am Salad Beach vor einigen Jahren die Zeit stehen geblieben und seither hatte sich hier nicht mehr viel getan. Unfair? Vielleicht fiel unser Urteil aber auch nur so hart aus, weil wir die Tage zuvor im Paradies gehaust haben. Nichts desto trotz haben wir auch hier bestens abschalten können. Wir haben die relaxte Atmosphäre des Strandlebens dazu genutzt, um komplett abzuschalten. So konnten wird noch einmal Energie und Sonne tanken für den Winter zu Hause.

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Die Vielfalt der Verkehrsmittel

Am Ende unserer Asien-Reise haben wir festgestellt, dass wir auf eine beachtliche Anzahl an unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel gekommen sind. Neben dem üblichen Flugzeug, Auto, Subway, Straßenbahn und Reisebus waren da auch etwas ausgefallenere Fortbewegungsarten, wie das Mitfahren auf einer Ladefläche eines nicht umgebauten Pickups (offizielles Taxi), TukTuk und die in Thailand üblichen Sammel-Taxis. Aber auch auf dem Wasser hatten wir Abwechslung. Neben der normalen Auto- oder Personen-Fähre, fuhren wir auf einem Speed-Katamaran und einem typischen Longtail-Taxi-Boot mit. Und ich kann sagen, selbst die Fahrten in den normal klingenden Fahrzeuge waren meist abenteuerlich! Mein Highlight waren aber definitiv die halsbrecherischen TukTuk-Fahrten in Bangkok.

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Resümee

Nach den beiden Städten Hongkong und Bangkok wollten wir allmählich den entspannten Strandurlaub zum Sonne und Energie tanken einleiten. Wir können ganz klar und mit weitem Abstand sagen, dass Ko Tao nicht nur unser Highlight war, sondern auch am ehesten dem entsprach, was man sich allgemein hin so unter einem Strandurlaub auf einer südostasiatischen Tropeninsel vorstellt. Türkises, flaches Meer inklusive Schnorcheln im Riff, Sonne satt und ein Strand voller Palmen. Es war einfach paradiesisch und trotzdem nicht langweilig. Ko Samui und speziell Chaweng Beach ist für alle, die gerne feiern möchten oder zumindest Abends gerne weggehen der richtige Ort. Ja und Ko Phangan…?

Non-Stop 36h Heimreise

Und so ging es für uns in einem Rutsch von Ko Phangan mit der Fähre nach Ko Samui. Vom Hafen mit dem Sammeltaxi an den wirklich total idyllischen, offenen Flughafen, der eine Mischung aus offenen Flughafen-Gebäuden und ebenerdiger Shopping Mall darstellt. Von dort wiederum mit einer abenteuerlich heruntergewirtschafteten zweimotorigen Propellermaschine nach Bangkok. Nach ein paar Stunden Aufenthalt ging es dann mit einem Direktflug im A380 über Nacht nach Frankfurt. Um so näher wir unserer Heimat kamen, um so genervter war ich vom Publikum. Vielleicht hatte ich mich schon zu sehr an die entspannte Art der Thailänder gewöhnt oder es war doch zu viel ohne Zwischenstop? Dafür entschädigte der wirklich luxuriöse und entspannte Heimflug im beeindruckend großen Airbus A380.

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2 Gedanken zu „Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan

  1. Super Bericht und Fotos! Gilt für die ganze Asien Reihe.

    Da weiß man wie man mal Silvester verbracht haben sollte. 😉

    Ich finde ja dje Pick Up Taxis irgendwie geil. 🙂

    Fehlen eigentlich nur noch Schnorchelfotos.

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