Im Test… Intenso Memory to Move Pro (M2M) +Intenso Powerbank & Intenso SD

Vor einer Weile habe ich hier schon eine ähnliche Lösung eines anderen Herstellers getestet und seither war es still auf diesem Feld. Nun fährt Intenso aber mit einem neuen Produktportfolio auf und darin befindet sich auch die neue Intenso Memory to Move Pro Platte** mit integriertem Wlan Router, USB 3.0 und SD Karten Slot, welche das gleiche Konzept verfolgt.

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Mit diesen Eckdaten ist sie vor allem auf Reisen und für Fotografen sehr interessant und eine ernst zunehmende Alternative zu anderen Herstellern wie z.B. Western Digital. Aber eins nach dem anderen…

Die Merkmale

Bei der Speichergröße der Intenso Memory 2 Move Pro** hat man es leicht bei der Auswahl, denn es gibt sie derzeit nur mit 1TB. Neben dem gängigen USB 3.0 Port über welchen man die Platte direkt an den Rechner anschließen kann und ebenfalls den internen Akku lädt, verfügt die M2M zusätzlich noch über einen 10/100 LAN Port und ein integriertes Wlan. Die Abmessungen der Platte sind, durch den integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu 6 Stunden und sicher auch dem Wlan Modul so wie dem LAN Port, etwas größer als reine USB Platten. Für diesen Funktionsumfang mit 8,3 x 2,6 x 13 cm und 281g aber dennoch handlich.

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Intenso wirbt zudem mit folgenden Features:

  • Integriertes SD-Karten Lesegerät zur direkten Sicherung von Fotos und Videos einer Speicherkarte
  • max. Datentransferrate: Lesen (85MB/s), Schreiben (75MB/s)
  • Backup Funktion, NAS ready, Bridge Funktion, Media Server für DLNA-fähige Geräte
  • WiFi 802.11 b/g/n, WPA/WPA2 Verschlüsselung, Reichweite bis 40m, Datenzugriff bis zu 5 Personen möglich
  • kostenlose App für Android und iOS

Nicht alles hiervon ist für mich interessant aber auf 2-3 Features möchte ich näher eingehen.

Wlan Funktion

Beim bisherigen Einsatz von anderen WiFi Platten habe ich bereits festgestellt, dass ich dieses Feature ausschließlich in Verbindung mit iPad oder iPhone nutze und im Normalfall mit dem Rechner ausschließlich die USB 3.0 Verbindung zur Dateiübertragung bevorzuge. Mit dem Tablet oder iPhone sieht das Ganze dann schon wieder anders aus. Da ist es ein riesen Vorteil auf die Daten der Platte eben kabellos zugreifen zu können.

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Man kann sich also entweder direkt mit dem Wlan der Platte verbinden (1:1) oder man kann sie auch in ein vorhandenes Wlan aufnehmen (Infrastruktur) und von allen Geräten im selben Netzwerk direkt bzw. via App darauf zugreifen. Ein besonderes Feature, welches man an dieser Stelle aber nicht unterschätzen darf ist, dass die Platte sich auch als Wlan Router nutzen lässt. Und das wiederum kommt z.B. im Hotel oder ähnlichem zunutze. Ich hatte es schon öfter, dass man lediglich einen Zugang zum Wlan bekommen konnte, also nur mit einem Gerät gleichzeitig online kam. In diesem Falle würde man also die Platte ins Wlan aufnehmen und könnte dann mit allen anderen Geräten wiederum über die Platte weiter ins Internet.

SD Karten Slot

Das nächste Feature, welches man hervorheben sollte ist, dass die Memory2Move einen SD Karten Slot besitzt über welchen man per Knopfdruck eine automatische Sicherung des SD Karteninhalts anlegen kann. Hierzu wird je Karte ein Ordner auf der Platte angelegt und je Tag ein darin enthaltener Unterordner. Sichert man an einem Tag mehrfach, so werden nur die Änderungen aktualisiert. Rückversichern kann man sich dann z.B. wieder via App per Wlan ob die Daten auf der Platte gelandet sind oder diese direkt weiterverarbeiten. Auch kann man via App auf die im SD Karten Slot eingelegte Karte direkt zugreifen, sollte das mal nötig sein.

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Bauartbedingt verschwindet die SD Karte komplett im Slot. Das verhindert ein versehentliches Herausziehen oder eine mechanische Belastung.

Design / Haptik / Status LED

Das Design ist schlicht und funktional gehalten und weißt keine Besonderheiten auf. Nicht gerade aufregend oder sytlisch aber vielleicht ist das gar nicht mal schlecht, denn so erweckt sie unterwegs auch keine Aufmerksamkeit oder falsche Begierde. In Punkto Haptik und Festigkeit handelt es sich sicher um keine Outdoor Platte und sie ist auch nicht „rugged“ aber dennoch ausreichend solide für unterwegs und gut verarbeitet. Bei den Satus LEDs war Intenso spendabel. So zeigt die Memory2Move nicht nur die Betriebsbereitschaft und den Datenzugriff via LED, auch den Ladezustand des Akkus, den Wlan Zugriff als auch den Status der Internetverbindung.

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Intenso Powerpacks & Intenso SD

Sollte der Akku der Memory2Move unterwegs mal schlapp machen kommen Intensos Powerpacks ins Spiel. Eine Vielzahl an Variationen, Bauformen, großen und Kapazitäten stehen zur Auswahl. Ob ein kompaktes A5200 für die Hosentasche, ein flaches S5000** mit integriertem MicroUSB Kabel oder das große Powerpack 10400** mit einem 1A und einem 2.1A USB-Anschluss. Intensos schnelle SD Karte** rundet das Survival Package damit ab. Allesamt solide verarbeitet und angenehm günstig. #intensosurvival

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Resümee

Intenso ist hier eine wirklich solide Festplatte mit umfangreicher Wlan Funktion, brauchbarer mobiler App und vor allem einem SD Karten Slot mit Image-Tank Funktion gelungen. Besonders attraktiv wird sie, betrachtet man den Preis im vergleich zur Konkurrenz. Denn mit einem Straßenpreis von weniger als 100,- EUR** ist sie Rund die Hälfte günstiger als Vergleichbare Produkte. Wozu man aber den LAN Port eingebaut hat und ob es einen ernsthaften Verwendungszweck dafür gibt, das weiß ich nicht. Dennoch: Ich bin begeistert.

Danke an Intenso welche mir die Produkte für die Review zur Verfügung gestellt haben.
Mein Urteil bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

**Amazon Affiliate Link

Ein Gedanke zu “Im Test… Intenso Memory to Move Pro (M2M) +Intenso Powerbank & Intenso SD

  1. Na wenn das mal nicht eine Weiterentwicklung meines Xoro HWD 300 (http://www.xoro.de/xoro-hwd-300/) ist … Zumindest erinnerte mich das Gehäuse doch gleich daran, auch wenn hier ein anderer Herstellername auftaucht.
    Nun noch mit SD-Slot klingt schon nicht schlecht, muss ich nur mal schauen, ob ich mir dafür mal das Upgrade gönne.
    Den LAN-Anschluss hab ich auch schonmal in Ferienhäusern genutzt, wo es Internet aus der Dose gab. Dann hat man seinen eigenen WLAN-Access-Point, wobei die Reicheweite doch eher bescheiden ist, aber fürs Ferienhaus reichte es meisst …

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