Über Thomas

Fotograf, Photoshop Junkie, Apple Fanboy, musik-verrückt, ich liebe Filme, will die Welt sehen und mag gutes Essen...

Hue Colorloop und Bose Soundtouch mit dem Raspberry Pi und Homebridge in Apple HomeKit integrieren…

Vor kurzem habe ich angefangen die Wohnung mit Philips Hue Birnen* auszustatten, zudem haben wir zu Hause bereits ein Bose Soundtouch System, bestehend aus einer Soundtouch 10* und einer Soundtouch 20* im Einsatz. Durch Hue kam ich endlich dazu, Apples HomeKit einzusetzen und musste aber feststellen, dass dies generell keine Sound Devices unterstützt und so habe ich nach einer Lösung gesucht…

Bose Soundtouch in HomeKit integrieren

Es musste ein Raspberry Pi her. Schon lange habe ich nach geeigneten RasPi Projekten gesucht und endlich meine Chance gewittert. Es wurde ein Raspberry Pi 3 Model B* der gerade aktuell ist. Dieser hat praktischerweise bereits Bluetooth und Wlan integriert – perfekt!

Dieser wurde dann mir Raspbian Noobs versehen, auch das war ein Kinderspiel. Und dann ging es nach dieser detaillierten Anleitung von SmartApfel.de daran, Homebridge auf dem RasPi zu installieren. Für Homebridge wiederum gibt es unzählige Plugins und eben auch eines für Bose SoundTouch Devices. Damit lässt sich für jede Box ein Trigger einrichten, welchen man anschließend in HomeKit sieht und eben auch via Siri steuern kann. Perfekt.

Hue Birnen via Python Script steuern aka HueDisco

Nun habe ich RGB Hue Birnen zu Hause und hatte mir vorgestellt, dass ich einen automatischen Farbwechsel durchlaufen lassen kann, wenn wir z.B. zu Hause feiern. Dem ist aber nicht so. Diese Funktion kann man nicht mit der nativen App ansteuern. Toll. Aber wenn ich schon mal ne Homebridge am laufen habe…

Es gibt eine Hue API und wenn man sich hier registriert, dann kann man sich schön durch die Spezifikationen und Anleitungen durchlesen und wird so relativ einfach an das Thema herangeführt. Und siehe da, es gibt eine einfache Funktion, welche man via API ansteuern kann, welche bewirkt, dass die Birnen eben so einen Farbwechsel durchlaufen. Ich habe also kurzerhand ein Python Script geschrieben mit welchem ich eben diese Funktionen aufrufen kann. Neben dem Farbwechsel (aka Colorloop – erstes Bild) auch noch einen Pulse-Effekt (aka Strobo – zweites Bild). Alles sicher keine Meisterleistung aber bis hierhin hatte ich auch noch nie was mit Python zu tun… 🙂

Um das Script und seine Funktionen nun in Homebridge zu integrieren, habe ich lange nach einem geeigneten Plugin gesucht und bin letztendlich im CMD Plugin fündig geworden. Funktioniert tadellos.

Anbei noch meine Homebridge config.json.

Das Ganze soll gar kein komplettes Tutorial oder sowas sein, dafür habe ich selbst zu wenig Ahnung. Eher soll es als Inspiration, Erfahrungsbericht und Linksammlung dienen. Und zu guter Letzt hat es einfach Spaß gemacht mal wieder was gebastelt zu haben und dann noch was mehr oder weniger sinnvolles. 🙂

* Hierbei handelt es sich um Amazon Affiliate Links. Ihr zahlt hierbei den regulären Preis unterstützt damit allerdings diesen Blog. Danke <3

#RoadToPhotokina 2 in Köln

Letztes Wochenende luden Ben und Teymur wieder zum allmonatlichen #RoadToPhotokina Fotowalk ein. Bis zur Photokina im September werden also noch ein paar Termine folgen. Wer zu einem in der Stadt ist oder es einrichten kann, dem empfehle ich unbedingt die Gelegenheit zu nutzen. Lockere Atmosphäre, tolle Menschen und eine geile Zeit sind euch garantiert! Es war die perfekte Gelegenheit alte und neue Freunde zu treffen… Danke an Alle!

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I Amsterdam – der Reisebericht

Vor Ostern haben wir uns zu einem Städtetrip nach Amsterdam aufgemacht. Als ich das letzte Mal zu Besuch war, fuhren wir mit dem Auto. Was in Amsterdam eher hinderlich ist. Dieses Mal haben wir die Bahn gewählt, denn von Frankfurt aus, gibt es eine direkte ICE Verbindung nach Amsterdam.

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Unterkunft

Beim letzten Mal war ich etwas außerhalb von Amsterdam einquartiert, wodurch jeder Tag mit einer Bahnfahrt ins Zentrum begann. Diesmal wollte ich schlauer sein und wir haben eine Unterkunft Mitten in Amsterdams Herzen gewählt. Also so richtig mitten drin. Denn wir haben direkt im Zentrum des Rotlichtviertels gewohnt. Und auch im Nachhinein kann ich das nur empfehlen. Das Viertel selber ist nicht heruntergekommen oder obszön wie man es eventuell aus anderen Städten kennt. Hier kann man sich sicher fühlen und genießt die Nähe und gute Anbindung zu den meisten anderen Sehenswürdigkeiten. Wir haben im Torenzicht gehaust. Nicht jedermanns Sache aber empfehlenswert.

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I amsterdam Karte

Womit man sich wirklich einiges an Stress und Überlegungen spart ist, wenn man sich direkt die I amsterdam Karte kauft. Diese gibt es mit 1, 2, 3 und 4 Tagesausführung. Mit 65,- EUR für die 2 Tagesversion kann man im Gültigkeitszeitraum den kompletten Nahverkehr Amsterdams ohne weitere Kosten nutzen, man bekommt in einigen Restaurants 25% Rabatt auf die Gesamte Rechnung, eine kostenlose Grachtenfahrt und vor allem in den meisten Museen und Ausstellungen der Stadt freien Eintritt. Für uns hat sich die Karte gelohnt auch wenn wir noch lange nicht alle enthaltenen Museen besucht haben.

Essen

Beim Essen haben wir neben Wagamama (Asiatisch inkl Thai – sehr lecker) und Burgermeester (Burger – mittelmäßig) ebenfalls auf Empfehung hin, bei Moeders gegessen und ich sage euch, das dürft ihr auf keinen Fall auslassen wenn ihr das nächste Mal in Amsterdam seid. Warnung: Im Vorfeld unbeding reservieren! Hier gibt es Essen wie bei Muttern (wer hätte es gedacht) und zwar von klassischer dicker Erbsensuppe mit Speck über Stampfkartoffeln mit Hackbällchen, Wurst und viel Sauce hin zu einem riesigen Haufen Rippchen nach Vaders Art (meine klare Empfehlung). Es gibt aber auch Salate und leckere Nachtische. Besonders ist außerdem, dass die Wände lückenlos bis unter die Decke mit Bildern von Müttern geschmückt sind. Wenn ihr mögt, bringt also einfach ein Bild eurer Mutter im Rahmen mit, das findet tatsächlich einen Platz an der Wand. Solltet ihr also unbedingt besuchen!

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Ansonsten soll man bekanntlich ja die Pommes und generell Frittiertes probieren – hier sind die Febo Automaten sicher ein Erlebnis. Und wer es süß mag sollte Waffeln in ihren unzähligen Variationen probieren.

Museen

amsterdam-1025158Es gibt in Amsterdam wirklich unzählig viele Museen. Vom Käsemuseum über das Tulpenmuseum, das Brillennmuseum, das Condom-Museum, das Diamanten-Museum die alle gemeinsam haben, dass es sich hauptsächlich um Verkaufsläden handelt. Aber es gibt auch ebenso viele wirklich interessante und kulturell wertvolle Museen und Ausstellungen. Einige welche wir empfehlen können…

Rembrandthuis – Das Rembrandt-Haus. Hier wird einem das Leben, der Alltag und die Kunst Rembrandts näher gebracht. Einem der ersten Künstler, der modern übersetzt schon die Vervielfältigung seiner Kunstobjekte via Druck und die Professionalisierung von Lehren, heute Workshops, verfeinert hat. Inklusive Live Vorführungen und sehr interessanten Ausstellungsstücken.

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Van Gogh Museum – eine riesige und beeindruckende Sammlung viele bekannter und ebenso unbekannter Stücke des weltbekannten Malers. Einige seiner Werke werden selbst die größten Kunstbanausen kennen. Eine Besuch lohnt sich. Plant aber allerhand Wartezeiten vor dem Museum ein. Selbst mit Vorreservierung bzw der I amsterdam Karte.

Amsterdam Museum – Hier wird die Geschichte der Stadt erzählt und einige Relikte aus der Vergangenheit gezeigt. Recht interaktiv, zwingend mit kostenlosem Audioguide zu besuchen und wirklich sehr interessant und aufschlussreich. Im Anschluss versteht man, warum Amsterdam schon immer so liberal ist und auch warum die meisten Häuser so schief stehen…

Shopping

Wir gehen im Urlaub immer auch shoppen. Nicht zwingend weil wir unbedingt Dinge oder Marken einkaufen wollen, welche es zu Hause nicht gibt, sondern viel mehr, weil wir im Urlaub die Zeit und die Nerven dazu haben. Und mit „wir“ meine ich im letzteren Fall mich. Neben der Haupt-Einkaufsstraße welche jeder finden sollte, können wir euch allerdings die „9 Straatjes“ mit ihren kleinen Ladenlokalen, Gallerien und Boutiquen empfehlen. Unterbrochen von Grachten und Brücken in ursprünglichen Häusern mit ihren liebevoll hergerichteten Ladenfronten. Auf keinen Fall auslassen!

Und sonst so…

Grachtenfahrt – kann man machen, ist ganz lustig, man sieht viel und lernt wieder einiges über die Stadt. Aber man lauscht quasi der Tonbandstimme und sitzt auf engen Raum mit allerhand gemischten Publikum zusammen. Hat man eine Freifahrt und Zeit, ruhig machen.

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Eye Film Museum – Das Gebäude sieht vom Hauptbahnhof aus toll aus, gerade Abends bietet es ein wirklich tolles Motiv zum fotografieren. Das wars dann auch. Besuch kann man sich sparen. Eher was für eingefleischte Film-Fans, die auf abgefahrene independence Produktionen ala „je Schräger je geiler“ stehen.

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Resümee

Jeder Zeit wieder und immer wieder gern! Amsterdam ist wirklich immer eine Reise wert. Shoppen, Essen, Sightseeing, Kultur, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Super erreichbar ob mit dem Flieger, Bahn oder bei Bedarf auch Auto + Park & Ride. Jeden Tag volles Programm oder einfach durch die Straßen trieben lassen. I amsterdam!

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Hong Kong Print an der Wand… online-foto.de

In unserer neuen Wohnung haben wir mittlerweile alles eingerichtet. Was jetzt noch fehlt sind Bilder für die kahlen Wände. Und da wir hohe Decken haben, haben wir auch viel Wandfläche die es zu füllen gilt. Im Schlafzimmer wollten wir also mein Hong Kong Panorama als Andenken an unsere Asien Reise im vergangenen Jahr haben und dann stand ich vor der Entscheidung der Ausführung.

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Ich bin ja bekennender Fan des Cewe Labors. Was mich aber total nervt, ist die Webseite. Versucht man einmal detaillierte Preise zu den Produkten zu finden, verzweifle ich jedes Mal. Erst im Bestellprozess werden diese klar angezeigt. Davor? Ein Graus. Nicht so bei online-foto.de welche auch die Cewe-Produkte vertreiben. Hier ist alles schön übersichtlich gestaltet, Preise sind schnell gefunden, ebenfalls die benötigte Auflösung und die Optionen welche sich zu einem Produkt bieten.

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Mit Leinwänden bin ich durch. Vor allem, da wir vor hatten ein detailreiches Panorama mit einer langen Kante von ca 140-150cm zu bestellen. Nachdem ich also ein Paket mit Testdrucken aller Ausführungen angefordert hatte, fiel meine Wahl eindeutig auf die Hartschaumplatte. Leichter im Gegensatz zur Alu-Diobond Ausführung und eine schöne, matte und detailreiche Oberfläche. Das Format sollte 140x70cm betragen, dazu ein Aluminium Aufhängesystem welches auch gleich noch als Versteifung des Bildes dient, damit dieses sich mit der Zeit nicht verzieht und fertig was die Auswahl.

Etwas Angst hatte ich, wie denn ein so großer Print die Lieferung überstehen soll. Die Angst war allerdings unberechtigt, denn alles war sorgfältig und sicher verpackt. 2 Lagen Karton, Eckenschutz und der Print nochmals in Folie eingeschweißt, dass auch wirklich nichts dran kam. Und nach dem Auspacken, kamen wir aus dem staunen nicht mehr raus… das Panorama ist riesig und so detailreich, dass man sich jedes Mal darin verlieren kann.

Das Bild passt perfekt und mit der Qualität und dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Die Details kommen perfekt zur Geltung, das Format und Material war die richtige Wahl und das Aufhängesystem macht das Ganze zu einem gelungenen Paket.

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung von online-foto.de realisiert.
Meine Meinung bleibt davon allerdings unbeeinflusst.

Die Heydays Friday Night @lightGIANTS

Ende Januar durften wir mal wieder unsere alten Freunde, die Heydays im Studio begrüßen. Mittlerweile in neuer Besetzung am Schlagzeug, war es mal wieder Zeit für eine Ladung neuer Bilder. Gesagt, getan. Und so luden wir ins lightGIANTS Studio ein.

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Es gibt auch ein kleines Making Of Vlog zum Schooting.

Im Test… Intenso Memory to Move Pro (M2M) +Intenso Powerbank & Intenso SD

Vor einer Weile habe ich hier schon eine ähnliche Lösung eines anderen Herstellers getestet und seither war es still auf diesem Feld. Nun fährt Intenso aber mit einem neuen Produktportfolio auf und darin befindet sich auch die neue Intenso Memory to Move Pro Platte** mit integriertem Wlan Router, USB 3.0 und SD Karten Slot, welche das gleiche Konzept verfolgt.

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Mit diesen Eckdaten ist sie vor allem auf Reisen und für Fotografen sehr interessant und eine ernst zunehmende Alternative zu anderen Herstellern wie z.B. Western Digital. Aber eins nach dem anderen…

Die Merkmale

Bei der Speichergröße der Intenso Memory 2 Move Pro** hat man es leicht bei der Auswahl, denn es gibt sie derzeit nur mit 1TB. Neben dem gängigen USB 3.0 Port über welchen man die Platte direkt an den Rechner anschließen kann und ebenfalls den internen Akku lädt, verfügt die M2M zusätzlich noch über einen 10/100 LAN Port und ein integriertes Wlan. Die Abmessungen der Platte sind, durch den integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu 6 Stunden und sicher auch dem Wlan Modul so wie dem LAN Port, etwas größer als reine USB Platten. Für diesen Funktionsumfang mit 8,3 x 2,6 x 13 cm und 281g aber dennoch handlich.

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Intenso wirbt zudem mit folgenden Features:

  • Integriertes SD-Karten Lesegerät zur direkten Sicherung von Fotos und Videos einer Speicherkarte
  • max. Datentransferrate: Lesen (85MB/s), Schreiben (75MB/s)
  • Backup Funktion, NAS ready, Bridge Funktion, Media Server für DLNA-fähige Geräte
  • WiFi 802.11 b/g/n, WPA/WPA2 Verschlüsselung, Reichweite bis 40m, Datenzugriff bis zu 5 Personen möglich
  • kostenlose App für Android und iOS

Nicht alles hiervon ist für mich interessant aber auf 2-3 Features möchte ich näher eingehen.

Wlan Funktion

Beim bisherigen Einsatz von anderen WiFi Platten habe ich bereits festgestellt, dass ich dieses Feature ausschließlich in Verbindung mit iPad oder iPhone nutze und im Normalfall mit dem Rechner ausschließlich die USB 3.0 Verbindung zur Dateiübertragung bevorzuge. Mit dem Tablet oder iPhone sieht das Ganze dann schon wieder anders aus. Da ist es ein riesen Vorteil auf die Daten der Platte eben kabellos zugreifen zu können.

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Man kann sich also entweder direkt mit dem Wlan der Platte verbinden (1:1) oder man kann sie auch in ein vorhandenes Wlan aufnehmen (Infrastruktur) und von allen Geräten im selben Netzwerk direkt bzw. via App darauf zugreifen. Ein besonderes Feature, welches man an dieser Stelle aber nicht unterschätzen darf ist, dass die Platte sich auch als Wlan Router nutzen lässt. Und das wiederum kommt z.B. im Hotel oder ähnlichem zunutze. Ich hatte es schon öfter, dass man lediglich einen Zugang zum Wlan bekommen konnte, also nur mit einem Gerät gleichzeitig online kam. In diesem Falle würde man also die Platte ins Wlan aufnehmen und könnte dann mit allen anderen Geräten wiederum über die Platte weiter ins Internet.

SD Karten Slot

Das nächste Feature, welches man hervorheben sollte ist, dass die Memory2Move einen SD Karten Slot besitzt über welchen man per Knopfdruck eine automatische Sicherung des SD Karteninhalts anlegen kann. Hierzu wird je Karte ein Ordner auf der Platte angelegt und je Tag ein darin enthaltener Unterordner. Sichert man an einem Tag mehrfach, so werden nur die Änderungen aktualisiert. Rückversichern kann man sich dann z.B. wieder via App per Wlan ob die Daten auf der Platte gelandet sind oder diese direkt weiterverarbeiten. Auch kann man via App auf die im SD Karten Slot eingelegte Karte direkt zugreifen, sollte das mal nötig sein.

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Bauartbedingt verschwindet die SD Karte komplett im Slot. Das verhindert ein versehentliches Herausziehen oder eine mechanische Belastung.

Design / Haptik / Status LED

Das Design ist schlicht und funktional gehalten und weißt keine Besonderheiten auf. Nicht gerade aufregend oder sytlisch aber vielleicht ist das gar nicht mal schlecht, denn so erweckt sie unterwegs auch keine Aufmerksamkeit oder falsche Begierde. In Punkto Haptik und Festigkeit handelt es sich sicher um keine Outdoor Platte und sie ist auch nicht „rugged“ aber dennoch ausreichend solide für unterwegs und gut verarbeitet. Bei den Satus LEDs war Intenso spendabel. So zeigt die Memory2Move nicht nur die Betriebsbereitschaft und den Datenzugriff via LED, auch den Ladezustand des Akkus, den Wlan Zugriff als auch den Status der Internetverbindung.

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Intenso Powerpacks & Intenso SD

Sollte der Akku der Memory2Move unterwegs mal schlapp machen kommen Intensos Powerpacks ins Spiel. Eine Vielzahl an Variationen, Bauformen, großen und Kapazitäten stehen zur Auswahl. Ob ein kompaktes A5200 für die Hosentasche, ein flaches S5000** mit integriertem MicroUSB Kabel oder das große Powerpack 10400** mit einem 1A und einem 2.1A USB-Anschluss. Intensos schnelle SD Karte** rundet das Survival Package damit ab. Allesamt solide verarbeitet und angenehm günstig. #intensosurvival

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Resümee

Intenso ist hier eine wirklich solide Festplatte mit umfangreicher Wlan Funktion, brauchbarer mobiler App und vor allem einem SD Karten Slot mit Image-Tank Funktion gelungen. Besonders attraktiv wird sie, betrachtet man den Preis im vergleich zur Konkurrenz. Denn mit einem Straßenpreis von weniger als 100,- EUR** ist sie Rund die Hälfte günstiger als Vergleichbare Produkte. Wozu man aber den LAN Port eingebaut hat und ob es einen ernsthaften Verwendungszweck dafür gibt, das weiß ich nicht. Dennoch: Ich bin begeistert.

Danke an Intenso welche mir die Produkte für die Review zur Verfügung gestellt haben.
Mein Urteil bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

**Amazon Affiliate Link

Madrid im Januar – been there, done that.

Vergangene Woche waren wir für ein verlängertes Wochenende in Madrid und so möchte ich unsere Do’s and Don’ts und vor allem unsere ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke festhalten. …und natürlich darf die obligatorische Ladung Bilder nicht fehlen.

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Wir hatten von Regen bis strahlenden Sonnenschein jede Wetterlage. Milde 15°C Ende Januar eignen sich allerdings perfekt um dem kalten Winter in Deutschland ein bisschen zu entfliehen. Und mit seiner Vielzahl an Museen und Shopping-Möglichkeiten, neben den üblichen bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten, bietet Madrid wirklich für jede Wetterlage ein Programm.

Unterkunft und Lage
Wir haben uns bei unseren Aufenthalt für ein Hostel direkt am Plaza Mayor entschieden. Auf dieser Seite der Gran Via findet man eher die Kaffees statt das Nachtleben, was bei den historischen Bauten und ihren papierdünnen Wänden für einen ruhigeren Schlaf sorgt. Davon abgesehen ist das eine perfekte und zentrale Ausgangslage, um die Sehenswürdigkeiten Madrids hauptsächlich zu Fuß erreichen zu können und aber auch Abends nicht all zu weit vom Geschehen weg zu sein.

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Generell muss man sich, gerade bei einfacheren Unterkünften, auf eine etwas lautere Umgebung einrichten. Die Wände und Bauweisen der historischen Bauten in der Altstadt schirmen nicht, weil man es vielleicht gewohnt ist, den Lärm ab. Zudem geht es im Zentrum einer spanischen Großstadt wie Madrid, generell nicht gerade Leise zu. Es wird laut gefeiert und diskutiert oder man hat eine der Lüftungen der fast jedem Haus im Erdgeschoss befindlichen Wirtschaft/Restaurant/Bar.

Museo del Jamón
An jeder Ecke Madrids findet man Läden, in denen die bekannten und beliebten geräucherten Schinken – „Jamón“ von der Decke hängen oder in der Auslage liegen. Eine der Adressen in Madrid hierfür ist sicherlich das „Museo del Jamón“. Hier gibt es alles rund um den Schinken. Der Kilopreis kann bei manchen Schmuckstücken auch deutlich über 60 EUR und mehr liegen. Was man sich in diesem Zuge nicht entgehen lassen sollte, sind die „Borcadillo de Jamón“. Einfache, weiße Baguettes mit ein paar Scheiben handgeschnittenem Jamón und nach Wunsch auch noch leckerem Käse. Das ganze dann für unschlagbar günstige 1,- bis 1,80 EUR. Eine willkommene und super leckere Zwischenmahlzeit. Sollte man unbedingt probieren.

Gran Via
Ein Shopping-Paradies, wenn man drauf steht. Eine unendliche Vielzahl an Läden sammeln sich auf der Gran Via selbst oder in den unzähligen Parallel- und Seitenstraßen. Einige Läden findet man sogar mit bis zu 3 Filialen. Hauptsächlich dreht sich hier alles um Mode und Accessories.

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Retiro Park
Ein aufwändig und detailverliebt gestalteter Park, der neben der ersehnten frischen Luft, auch ein riesiges Netz an Wegen bieten, welche durch Baumansammlungen, Wiesen oder liebevoll angelegte Zierbeete führen. Bei unserem Spaziergang sind wir auf das Monument für Alfons XII. am künstlichen See Estanque del Retiro und den ebenso sehenswerten Kristallpalast gestoßen.

Teleférico de Madrid
Was komischerweise in unserem Reiseführer und sonstigen Empfehlungen nie erwähnt wurde, ist die Seilbahn Madrids. Diese befördert einen für knappe 6 EUR pro Person auf einer 12 minütigen Fahrt direkt ins Herz des Casa de Campo Parks. Wir waren Ende Januar hier aber es war grün wie im Sommer. Die Sonne schien und es waren milde 15°C. Eine kleine Portion Frühling also.

In der Nebensaison fährt die Seilbahn nur Samstag und Sonntag, in der Hauptsaison 7 Tage die Woche. Wer also dem Gewusel und den Gerüchen der Stadt mal ein wenig entfliehen will, der sollte einen Ausflug einplanen. Einen ungewöhnlichen Blick auf die Stadt gibt es inklusive und die Wartezeit hielt sich in Grenzen. Wie voll das Gebiet und die Seilbahn im Sommer sind, das kann ich allerdings nicht sagen.

Museo del Prado
Nicht umsonst eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Eine wirklich beeindruckende Sammlung an Kunstwerken und auch die Sonderausstellungen sind jedes Mal hochkarätig. So war während unseres Besuches u.a. eine Sonderausstellung zu Ingres eingerichtet, der Meister des „antiken Photoshops“, mit Arbeitsskizzen seiner Werke – unglaublich interessant zu sehen. Und ich habe mich in Goyas schwarze Gemälde verguckt.

Museo Reina Sofia
Madrid hat recht viele Musen und Kunstsammlungen zu bieten. Oft erwähnt auch das Museo Reina Sofia als Ergänzung für das Museo del Prado. Hier ist hauptsächlich die moderne Kunst vertreten. Ich muss aber sagen, dass die Aufteilung und die Routen durch das Museum eher anstrengend gestaltet sind. Uns hat es bei weitem nicht so gut wie del Prado gefallen.

La Pescadería
Wurde auch uns empfohlen (Danke Tim) und wir können es ebenso weiter empfehlen. Das La Pescadería liegt im Herzen des Ausgeviertels von Madrid, direkt über der Gran Via und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Tolle Atmosphäre, geniale Lokalität und Einrichtung, solide Cocktails und eine leckere Auswahl an besonderen Speisen. Das Essen ist nicht ganz günstig aber lohnt sich.

Resümee
Madrid hat einiges zu bieten. Beeindruckt waren wir vor allem vom Mueso del Prado und seiner Kunstsammlung, die Architektur und dem leckeren Jamón! Im Vergleich zu z.B. Lissabon, wo wir jederzeit erneut hinfahren würden, ist Madrid zwar eine Reise wert aber frei nach dem Motto „been there, done that“ zieht es uns kein zweites Mal hin.

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