Über Thomas

Fotograf, Photoshop Junkie, Apple Fanboy, musik-verrückt, ich liebe Filme, will die Welt sehen und mag gutes Essen...

Im Test… Canon Pixma MG7150

Die letzten Jahre habe ich es bestens geschafft ohne einen Drucker zu Hause aus zukommen. Aber weniger der ökologische Hintergedanke des papierlosen Büros als viel mehr der Frust der mit Installation, Wartung und Betreiben der Drucker einherging, waren der Grund für diese Hassliebe. Eingetrocknete Tinte, veralteter und zickender Druckertreiber, fehlerhafter Verbindungsaufbau, defekter Papiereinzug, streifiger Druck… Argh! Wer kennt das alles nicht… Aber meine Erfahrungen waren allesamt schon einige Jahre her.

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So war ich zwar sehr skeptisch und anfangs wenig angetan, als Canon nachfragte, ob ich nicht den Canon Pixma MG7150 testen wolle aber da ich gerade eh das gedruckte Bild wieder für mich entdecke und schon mit dem Selphy 900 so zufrieden war, dachte ich – warum nicht.

Canon Pixma MG7150 – die Eckdaten

Beim Canon Pixma MG7150** handelt es sich nicht nur um einen Drucker, sondern um ein Multifunktions-Gerät mit integriertem Scanner und Kopierer-Funktion. Man kann ihn nach wie vor klassisch über USB anschließen, aber auch kabellos via Wlan ins heimische Netzwerk integrieren (Dazu später mehr).  Über ein Touchdisplay lässt sich der Drucker konfigurieren und lokal steuern, sollte man z.B. von einer Speicherkarte direkt drucken wollen oder die Kopierfunktion nutzen.

Ausgestattet mit 6 Patronen, 2 davon Schwarz, geht der normale schwarz/weiß Dokumentendruck nicht auf kosten der Fototinte. Beidseitiger Druck wie im Büro ist ebenfalls kein Problem. Zudem verfügt der Drucker über 2 Papierfächer, so dass man sowohl einfaches Dokumentenpapier als auch Fotopapier im Drucker belassen kann. Alle Klappen geschlossen ist das komplette Innenleben sowie das Papier und alle Einzugsschächte vor Staub geschützt.

Die Installation

Mit einer der Hauptgründe, warum ich mich irgendwann von Druckern im Allgemeinen abgewendet habe: Man konnte schon davon ausgehen, dass die Treiber, die Inbetriebnahme bzw die Installation irgendwie Probleme machen wird. Um so weniger Lust hatte ich genau auf diesen Punkt…

Drucker eingeschaltet, Setup auf dem integrierten Display durchgeklickt, Patronen eingesetzt, mitgeliefertes Blatt zur Kalibrierung eingelegt und fertig. Als Nächstes gleich mal den Drucker ins Wlan aufgenommen. Auch das dank Touchscreen überhaupt kein Problem. Am Mac nach einem neuen Drucker im Netzwerk gesucht, Drucker wird sofort gefunden und im Handumdrehen selbstständig installiert. Kein Zutun des Users nötig. Und selbst auf einem Win7 Rechner war die Installation ebenfalls ohne zutun des Users möglich. In weniger als 20 Minuten vom aufschneiden des Kartons bis zum ersten Ausdruck!

Ich habe, glaub noch nie eine solch einfache Installation und Einrichtung bei einem Drucker erlebt. Mag sein, dass das heutzutage Standard ist. Meine Erfahrungen stammen von vor 3-4 Jahren und anderen Fabrikaten und da sah das noch anders aus. Das war erfrischend einfach und unkompliziert. So soll das sein!

Qualität und Highlights

Die Qualität und Geschwindigkeit überzeugt! Spuckt der Drucker ein Textdokument förmlich innerhalb von wenigen Sekunden aus (15 Seiten/Minute in S/W), lässt er sich bein einem DinA4 Fotodruck etwas mehr Zeit. Das sei ihm auch gegönnt, denn die anschließende Qualität überzeugt! So habe ich den Druck auf 3 verschiedenen Canon Papieren begutachtet. Vom günstigeren Photo Paper Plus Glossy II** über das matte Luster Papier** bis hin zum 300g/m² Pro Platinum** und alle 3 Ergebnisse überzeugten restlos.

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Etwas plumb würde ich den Unterschied zwischen den 3 Papieren so beschreiben, dass das Luster eine matte Oberfläche hat und das Plus Glossy II sowie das Pro Platinum jeweils eine Hochglanz-Oberfläche haben. Die beiden Glossy Papiere unterscheiden sich zudem im Gewicht (260g/m² zu 300g/m²) und das Pro Platinum hat ein reineres Eigen-Weiß gegenüber dem Plus Glossy II. Dies merkt man aber wirklich nur im direkten Vergleich.

Was wirklich cool gelöst wurde… ist der Drucker ausgeschaltet und geschlossen und man stößt via Wlan einen Ausdruck an, erwacht der Drucker nicht nur von alleine aus dem Standby, er öffnet zudem auch noch alle nötigen Klappen selbstständig und druckt. Man muss also nicht erst ins Büro laufen um den Drucker in Betriebsbereitschaft versetzen zu müssen.

Mein Resümee

Ich bin begeistert! Vom schlichten und sauberen Design über die absolut kinderleichte Inbetriebnahme, die Features sowie die Vielseitigkeit und den dennoch günstigen Preis. Denn der Multifunktionsdrucker Pixma MG7150 kostet gerade einmal 160,- EUR** Straßenpreis (EVP 199,-). Ein kompletter Satz Original Tinte (alle 6 Patronen) 45,- EUR, natürlich kann man die Patronen bei Bedarf auch einzeln kaufen. Und zu guter Letzt, die Druckgeschwindigkeit und Qualität passt! Auch hier wird man nicht enttäuscht und kann in Punkto Druckqualität mit den üblichen Fotolabor-Drucken ohne Probleme mithalten und diese oftmals auch übertreffen.

Meine Kombi sieht nun also wie folgt aus. Für Fotos im 10×15 Format nehme ich nach wie vor den kleinen tintenlosen Selphy 900 und für DinA4 Drucke werde ich nun nicht mehr zu Onlinedienst greifen, sondern diese direkt zuhause mit dem Pixma MG7150 anfertigen. Nun fehlt mir noch eine Lösung für A3+…

Dass der Pixma nicht nur mir die Unlust am Drucken genommen hat, könnt ihr auch bei Ben, Camillo, Barbara und Janina nachlesen.

Danke an Canon für das Bereitstellen des Druckers.
** Amazon Affiliate Link – Super fürs Karma

Palm Valley auf dem Sunny Side Up

Der Name Palm Valley ist hier auf dem Blog schon das ein oder andere Mal gefallen. Ob es neue Bilder oder ein Video waren, die Band begleitet mich schon lange. Nicht zuletzt auch, weil die Jungs zu richtig guten Freunden wurden und so möchte ich das Sunny Side Up OpenAir vom Wochenende zum Anlass nehmen, ein kleines Update zu liefern.

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Nach dem sich die Besetzung änderte, wurde hart an den neuen Songs gearbeitet, ins Studio gegangen und mittlerweile befinden sich die Aufnahmen auch in den finalen Zügen. Bald sollte es also ein Album geben. Die Homepage wurde überarbeitet, verschlankt und modernisiert. Hier finden sich alle wichtigen Infos zu anstehenden Terminen, Hörproben und sicher bald mehr zum Album. Auch auf Facebook sind die Jungs natürlich zu finden. Schaut vorbei und Stay tuned!

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Im Test… Think Tank Retrospective 5

Mit der Zeit wird man vielleicht gemerkt haben, die richtige Tasche für meine Kamera ist ein heikles Thema bei mir. Ausgefallen, auffällig unauffällig, nicht direkt als Fototasche identifizierbar, praktisch und natürlich nicht zu groß sollte sie sein. Und jedes Mal wenn sich mein Arbeitsgerät ändert, muss natürlich auch eine neue entsprechende Tasche her. Und so stand ich einmal mehr davor, die richtige Tasche für mich zu finden. Meine Wahl viel auf die Think Tank Retrospective 5

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Die Auswahl / Die Anforderungen

Zur Auswahl stand die Think Tank Retrospective 5**, Ona Bags Bowery und die Billingham Hadley**. Kenner sehen schon wohin der Trend gehen sollte. Gesucht war eine kleine, kompakte und unauffällige Tasche mit einem etwas moderneren Aussehen. Nur kein Nylon und keine Kamerataschen-Optik. Platz für eine spiegellose Kamera inkl Objektiv (ala Leica M6/M9/M240, Fuji X-T1/E1/Pro1, Sony A7, etc) + 1-2 Wechselobjektive, kleiner Blitz, Zubehör und ggf. eine kleine Flasche Trinken für unterwegs, Tickets/Papiere und Persönliches. Explizit aber auch nicht zu groß und zu viel Platz, weil mich dieser dann dazu verleitet zu viel mitzunehmen.

In die Endauswahl schafften es die Bowery und eben die Retrospective 5. Von der Größe her nur gering unterschiedlich war vor allem das Design am Ende entscheidend. Da die Bowery recht kompakt designt wurde und bei der Stoff-Version, im Gegensatz zur Ledervariante (in einer anderen Preisliga spielt) die Schnallen und Applikationen immer in einer Kontrastfarbe waren, sah die Tasche kurzum zu weiblich aus.

Tipp für den Regenschutz

retrospective5-0276Wenn die Retrospective 5 geliefert wird, befindet sich der (im Lieferumfang enthaltene) Regenschutz in der vorderen kleinen Tasche und füllt diese komplett aus. Hier bekommt man allerdings bestens Ladegeräte, Handy, Geldbeutel oder ähnliches unter und der Platz ist somit leicht verschwendet.

Da man den Regenschutz hoffentlich nicht all zu oft benötigt, habe ich diesen kurzerhand noch etwas mehr komprimiert und anschließend einfach in eine der schwer zugänglichen, außen liegenden Seitentaschen verfrachtet. Passt perfekt, beult zwar etwas nach innen aus, aber wenigstens ist die „wertvolle“ Fronttasche somit frei!

Fassungsvermögen & Platzangebot

Neben den bereits in der Tasche eingesetzten Trennern befinden sich zusätzlich noch 3 weitere im Lieferumfang. Alle mit Klettverschluss frei in der Tasche positionierbar, in verschiedenen Höhen und Ausführungen. Diese sollten also dicke für jegliche individuelle Einteilung des Innenraumes ausreichen! Folgendes bekomme ich ohne Probleme in die Tasche:

  • Kamera inkl Objektiv
  • 2 Wechselobjektive
  • kleiner Aufsteckblitz
  • Zubehör (Akku, Speicherkarten, Putzzeug,etc.)
  • Dokumente / Visitenkarten

…und habe immer noch Platz sollte ich noch eine kleine Flasche Wasser mitnehmen wollen und zudem das freie Frontfach für Geldbeutel, Handy, Ladegerät, Kompaktkamera oder Ähnliches. An der Rückseite befindet sich außen liegend noch ein weiteres, mit Reißverschluss versehenes  Dokumentenfach. In dieses kann man zumindest auf die Schnelle hochkant sein iPad Mini oder sein eBook verstauen um beide Hände frei zu haben. Ganz passt das iPad Mini leider nicht in die hintere Tasche – ganz knapp. Dafür aber ins Innere.

Resümee

Nach ein paar Wochen und ein paar Reisen mit der Tasche kann ich sagen, sie erfüllt meine Anforderungen perfekt. Sie ist dezent, robust und bietet einen schnellen Zugriff auf die Kamera und sonstigen Inhalt. Ausreichend gepolstert, muss man sich um den Inhalt keine Sorgen machen. Im Inneren üppig mit Fächern und kleinen praktischen Taschen versehen, sollte nichts im Chaos verloren gehen und alles seinen Platz finden. Die Oberfläche – waxed Canvas – ist sehr robust, bekommt einen tolle Used-Look und ist selbst ohne Regenhülle schon wasserfest und saugt somit nicht gleich jeden Dreck auf.

Mit freundlicher Unterstützung von enjoyyourcamera.com

London kurz und bündig – Der Reisebericht

London stand schon lange auf meiner ToVisit Liste und im Gegensatz zu den meisten, ging unsere Klassenfahrt in der Schule damals nach Prag und nicht in die Hauptstadt Englands. Und obwohl ich wirklich viel reise, war es tatsächlich mein erster Besuch dieser Welt-Metropole. Hotspots muss man nicht lange suchen, Geheimtipps gibt es quasi keine mehr. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sich zu entscheiden, was man denn überhaupt alles sehen und erleben will.

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Wir hatten Glück mit dem Wetter – Sonne satt. Neben den Klassikern ala Big Ben, Tower Bridge und Buckingham Palace, welche man mal gesehen haben muss und dem Kulturprogramm wie z.B. Tate Modern haben wir natürlich auch ein Musical besucht und sind durch die verschiedenen Viertel Londons gezogen. Achja, und shoppen… ganz wichtig! Und da ich euch sicher nicht all die üblichen Tipps aufzählen muss und ihr euch wahrscheinlich so wie so alle besser in London auskennt als ich, beschränke ich mich auf meine persönlichen Highlights.

Highlights

Definitiv sollte man sich etwas Zeit nehmen und durch die Straßen von Soho und Chinatown ziehen. Als Kontrast zu den ganzen riesen Läden auf der Oxford Street, besticht dieser Stadtteil mit allerhand kleinen Shops und Boutiquen, Plattenläden, Pubs und Imbissen. Multikulti und Alternativ. So zieht diese Gegend natürlich auch allerhand kreative Menschen an und das merkt man sofort. Weiter war auch unser Besuch der Portobello Road mit ihrem Straßenmarkt und den unzähligen kleinen Läden und vielen Antiquitäten in Mitten des beschaulichen Viertels Notting Hill definitiv einen Besuch wert.

Als Musical haben wir uns für Billy Elliot entschieden und wir wurden natürlich nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert finde ich aber, dass die Besetzung dieses knapp 3 stündigen Musicals zur Hälfte aus Kindern (ca 6 bis 12 Jahre vielleicht, also wirklich jung) bestand. Was das Ganze noch einen Tick beeindruckender machte. Nicht zu viel Schnulze, nicht zu viel Getanze, die gelungene Mischung aus Humor, Gesang, Orchester und Geschichte gewürzt mit einem wirklich pfiffigen Bühnenbild.

Und speziell für Fotobegeisterte kann ich auf jeden Fall einen kostenlosen und sehr lohnenswerten Abstecher in „The Protographers Gallery“ in Soho empfehlen. Sehr stylish präsentierte und stetig wechselnde Foto-Ausstellungen und einen tollen kleinen Shop im Keller mit Prints, ausgefallenen Fotobüchern und dem ein oder anderen Kamera-Schatz. Ausserdem empfehle ich den Buch-Shop im Tate Modern. Hier findet man so ziemlich jedes denkbare Fotobuch und meist auch ein offenes Ausstellungsexemplar. Man muss direkt aufpassen die Zeit nicht zu vergessen.

Resümee

Die Menschenmassen in den Straßen, die Menschendichte zur Rush Hour, die kompakte Innenstadt und die Menge an Sehenswürdigkeiten, alles vergleichbar mit New York. Und dennoch gewaltig unterschiedlich. Während ich in New York nach kurzem schon mit dem Strom mit fließen konnte, mich trotz Menschenmassen wohl fühlte, wollte mir das in London selbst am Ende der Woche nicht gelingen. Und trotzdem fand ich London sehr interessant und sehenswert. Es ist eine dieser Städte, die man nur schwer beschreiben oder bebildern kann. Man muss die Stadt erleben und sich treiben lassen. Klingt schnulzig, ist aber wirklich so. Nicht zu viel planen, ein paar Eckpunkte aufschreiben, ab nach London und schauen wo es einen hintreibt.

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Unterwegs in den Straßen von London

Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen, ich war letzte Woche in London. Und wer schon einmal selbst in Londons Straßen unterwegs war, der weiß, dass sich dort die unterschiedlichsten Menschen, Dinge und Merkwürdigkeiten vermischen. Ich hab also auch kurzerhand versucht ein paar Szenen einzufangen und möchte euch hier eine kleine Auswahl zeigen.

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Welches Bild gefällt euch am Besten? Ab damit in die Kommentare. Mein Favorit ist „Mario“ mit seinem begeisterten Gesichtsausdruck!

Im Test… KLICKfix CamOn!

Unter den Radfahrern sicher ein Begriff, KLICKfix von Rixen&Kaul. Ihre Taschen- aber vor allem Korblösungen sieht man an fast jedem zweiten Rad und das mit Recht. Ein effektives Klick-System, untereinander kompatibel und kombinierbar. Einfach und Praktisch.

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Als ich vor ein paar Wochen von Herrn Rixen erfuhr, dass es sehr bald einen GoPro Adapter von KLICKfix geben wird, war ich direkt angetan. CamOn! sollte er heißen. Direkt nach dem Launch lag mir so ein Adapter auch vor und so haben wir diesen direkt in der Praxis getestet.

KLICKfix CamOn!

Von GoPro direkt gibt es Rohrschellen um die Kamera am Rahmen oder Lenker des Fahrrads zu befestigen. Möchte man die Position der Kamera ändern, ist umschrauben angesagt, was unterwegs oft nervig sein kann. KLICKfix hat sich jetzt die Technik ihres Quadadapters (Schnellverschluss) zu nutze gemacht und ein System entwickelt, mit welchem man an mehreren Positionen des Rahmens die kleinen Gegenstücke, so genannte MiniBlocs befestigt. Auf diese wiederum, kann man mit einem Handgriff die CamOn! Halterung aufsetzen, auf welcher dann die GoPro befestigt ist. Nicht genug, dass man den CamOn! Halter um 90° verdreht in jede Richtung auf die MiniBlocs aufsetzen kann, ist im Fuß des Adapters noch eine stufenlose Drehvorrichtung eingebaut. Das Positionieren und Einstellen der Kamera ist also ein Kinderspiel.

Am Besten sieht man das System im Hauseigenen Produktvideo.

In der Praxis

Das System hat sich auf einer 2 wöchigen Radtour von Hamburg nach Karlsruhe bewährt. Es hält und das sehr zuverlässig. Es wackelt nicht und hat auch kein Spiel. Hier war ich Anfangs etwas skeptisch, wurde aber eines besseren Belehrt. Da über 2 Wochen am besten täglich die selbe Kamera-Position gehalten werden sollte (TimeLapse) war das System bestens dafür geeignet. Kamera kann schnell an- und demontiert werden ohne sie neu Positionieren zu müssen. Auch die Stellschraube, welche im Gegensatz zu den GoPro Originalen als eine Flügelschraube realisiert wurde, lässt die Position wesentlich zuverlässiger fixieren.

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Lieferumfang und Preis

Zum Lieferumfang gehören neben dem CamOn!** Adapter zwei MiniBlocs zur befestigung am Rahmen und ein Adapter um das ganze System an den normalen GoPro Klebepads (z.B. am Fahrradhelm) und so weiter zu verwenden. Das Set kostet wirklich günstige 38,95 EUR, was nach einem Schnäppchen riecht, schaut man sich die GoPro Zubehörpreise an. Wem die 2 MiniBlocs am Fahrrad nicht reichen, ein weiterer kostet 7,50 EUR.

Resümee

Ich würde sehr gerne noch mehr über den Adapter berichten, aber wie auch die anderen Produkte aus der KLICKfix Serie, ist der CamOn!** Adapter so simpel und dennoch genial, dass es nicht viel mehr hinzuzufügen gibt. Der Preis überzeugt und auch in der Praxis wurden wir nicht enttäuscht. Klare Kaufempfehlung!

Vielen Dank an dieser Stelle an Tobi, für den ausführlichen Test auf seiner Radtour.
** Amazon Affiliate Link

Karlsruher Mess‘ mal anders…

Zwei Mal im Jahr, Frühling und Herbst, findet die Karlsruher Mess‘ (aka Kirmes, Jahrmarkt) statt. Aktuell ist es wieder soweit und das Riesenrad ziert ein weiteres Mal das Stadtbild von Karlsruhe. Ich selbst bin irgendwann aus dem Thema raus gewachsen und seither empfand ich einen Besuch eher als stressig und äußerst anstrengend. Das Publikum eines solchen Events ist auch manchmal sehr speziell und liefert für manchen den idealen Schauplatz für eine ausgiebige Street Photo Session. Nicht so für mich, ich wollte die Mess‘ in Ruhe erkunden und stattete ihr, außerhalb der Öffnungszeiten einen Besuch ab…

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Irgendwie war es seltsam und befremdlich durch die verlassenen, sonst mit Menschenmengen gefüllten und mehrfach beschallten Gänge des Messplatzes zu schlendern und der Stille zu lauschen. Hier und da wurde bereits der Stand für den späteren Ansturm hergerichtet oder noch die Spuren des Vortages beseitigt. Aber am verwunderlichsten fand ich, dass die Mess‘ dennoch keine Ruhe ausstrahlte. Im Gegenteil. Trotzdem keines der Lichter blinkte, keins der Karussells sich drehte, aus keiner Box ein Mux kam und ich die breiten Gassen für mich alleine hatte, war alles irgendwie dennoch laut und hektisch aber auf eine andere, rein visuelle Weise.

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