Über Thomas

Fotograf, Photoshop Junkie, Apple Fanboy, musik-verrückt, ich liebe Filme, will die Welt sehen und mag gutes Essen...

Im Test… UE Boom 2 – Der Alleskönner

Ich habe ja bereits die UE Boom und die UE Roll unter die Lupe genommen und bin seither Fan der Outdoor Speaker. Wann immer es auf Reisen oder Raus geht kommt eine der Boxen mit ins Gepäck. Bisher musste ich mich immer zwischen „besserem Sound aber nicht wasserdicht“ oder „wasserdicht aber nicht so vollen Klang“ entscheiden. Und dann hat Ultimate Ears nachgelegt und die UE Boom 2 wasserdicht gemacht. Für mich also DIE perfekte Lösung und genau deswegen musste ich auch die UE Boom 2 testen.

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Besonderheiten

Die primäre Besonderheit der UE Boom 2** ist, dass sie hingegen der ersten UE Boom eben absolut wasserdicht ist. Die Bauform ist hingegen gleich dem Vorgänger geblieben. Hier und da sieht man zudem kleine Verbesserungen am Design. z.B. wurde die Abdeckung der Anschlüsse überarbeitet und direkt an der Box fixiert. Beim Vorgänger wurden die Gummizapfen hier an der Aufhängevorrichtung befestigt und konnten leicht verloren gehen. Der kleine UE Wimpel ist nun fest und nicht mehr lose, das sollte ebenfalls die Haltbarkeit verlängern.

Das Bedienkonzept, die Tasten, der Gummi- und der Stoffbezug sind bis auf die Farben in gewohnt guter Qualität beibehalten worden. Ich wüsste auch nicht was es hier zu verbessern gäbe. Schutzhüllen oder Taschen kann man sich für die robusten Speaker getrost sparen. Einfach rein in den Rucksack oder die Equipmenttasche, man muss sich keine Sorgen machen!

Haptik / Optik

Schon die Verpackung ist schick und auch nach dem Auspacken wird man nicht enttäuscht. Auch die zweite Generation der UE Boom wirkt sehr wertig und durchdacht. Selbst nach intensiver Nutzung bekommt die Box zwar eine Patina, sieht aber nicht abgenutzt aus. Im Gegenteil, sie erweckt immer mehr Vertrauen. Und was bringt eine Box, die zu schade ist sie überall dabei zu haben…? Nix!

Sound

UEBoom2-0642_2Hier und da ließt man, dass die UE Boom 2 durch ihre Wasserdichtheit etwas am Sound eingebust habe. Ich konnte das im direkten Vergleich nicht nachvollziehen. Wenn ich einen Unterschied herausdeuten müsste, dann würde ich sagen sie hat einen Deut weniger Brillianz. Aber wirklich wahrnehmbar ist das nicht. Geblieben ist der volle und satte Klang und der sehr gelungene 360° Sound, welcher auch ganz klar ein Vorteil gegenüber der UE Roll war.

Und wenn ihr euch fragt, ob es sich lohnt eine UE Boom 2** zu kaufen, wenn man schon eine 1er hat? Ja! Denn das Tolle ist, ihr könnt die beiden Boxen via Bluetooth koppeln und zu einem Stereo-Set verbinden. Doppelt geiler Sound also und damit kann man dann schon gut und gerne eine mittlere Grillparty beschallen.

Resümee

Wenn ich nach einer Kaufempfehlung für einen Bluetooth Speaker gefragt werde, kann ich heute ohne Gegenfrage direkt die UE Boom 2 empfehlen. Uneingeschränkt und für jede Anforderung. Unkompliziert, zuverlässig, lange Akkulaufzeit und absolut robust! So wie man das von einem Outdoor Speaker erwartet. Der Preis mit 150,- EUR** ist nicht ganz günstig aber auf jeden Fall gerechtfertigt. Im Zuge des neuen Modells ist dafür die UE Roll deutlich günstiger geworden und schlägt nun nur noch mit rund 70,- EUR** zu Buche.

Ein Teil der Bilder sind von Thorsten Rüger. Danke dafür.
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Friday Night feat. Ben Hammer (oder so…)

Letzten Freitag haben wir zu einem speziellen Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio den wehrten Ben Hammer begrüßen dürfen, der mich übers Wochenende besuchen kam. Am Ende kam alles anders als geplant, da das Modell zehn Minuten vor Beginn subprofessionell via Facebook abgesagt hat. Manchmal ist halt selbst ein Anruf schon zu viel verlangter Anstand. Lesson lerned. Es war dennoch ein grandioser Abend mit tollen Menschen und neuen Freunden! ♥

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Es wurde u.a. sehr viel mit Instax fotografiert und daher habe ich anschließend alle Bilder eingesammelt und nachdem ich sie abfotografiert hatte auch gleich ein Video damit erstellt.

Ihr könnt natürlich auch bei Ben, Julian & Yannic noch ein paar weitere Eindrücke und Stimmen zum Abend lesen.

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Vloggen mit der Canon PowerShot G7x

Als ich mit Palm Valley auf Tour ging wollte ich nicht nur Bilder von den Shows am Abend machen, sondern auch das ganze Happening drum herum einfangen und für später konservieren. Irgendwie sollte das Alles aber nicht nur für die Jungs taugen sondern für Alle interessant gestaltet sein. Und da schon eine Weile und aktuell immer massentauglicher Vlogs in Mode kommen, dachte ich, dass sollte doch der perfekte Stil für die Tourdoku sein. Und so kam die Canon PowerShot G7x** mit ins Gepäck.

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Was sind eigentlich Vlogs

Falls sich noch jemand fragt, was eigentlich ein Vlog ist hier ganz kurz: Das Wort Vlog ist ein Kunstwort aus Video und Blog. Quasi also periodische Beiträge in Videoform. Zu den wohl bekanntesten daily  Vloggern gehört mittlerweile Casey Neistat dessen Arbeiten ich auch schon vor dieser Vlog-Zeit folgte. Andere (erwähnenswerte) Vlogger wären z.B. Ben Brown oder Louis Cole. Unter jüngerem Publikum und z.B. in der Modewelt gibt es sicher noch bekanntere Namen. Was diese oben genannten Vlogger gemeinsam haben, sie posten täglich ihre Videos und zeigen dabei entweder eine Story (Casey) oder ihre zusammengefassten Erlebnisse des gesamten Tages (Ben & Louis). Wer schon mal ein Video aufgenommen und geschnitten hat, weiß, was für ein Aufwand das bedeutet und diesen bewältigen Vlogger dieses Kalibers eben täglich.

Der Tour-Vlog mit Palm Valley

Die Tour mit Palm Valley bat eine passende Ereignisdichte, um einen VIdeo-Beitrag zu zeigen. Und bei der Tour wusste ich auch, dass die meisten Fans der Band hier im heimischen Umkreis nicht mit zu den Konzerten im hohen Norden reisen werden und daher tägliche Einblicke in die Tour sicher ein Publikum hätten. Also haben wir im Vorfeld schon beschlossen zu versuchen täglich ein Video des Vortages inklusive Impressionen des abendlichen Auftrittes hochzuladen.

Die Wahl der Kamera

Warum habe ich mich dann letztendlich für die Canon PowerShot G7x** als Vlogging-Kamera entschieden? Zum einen habe ich auf Empfehlungen aus den Vlogger-Kreisen gehört und zum anderen wollte ich eine Kamera die nicht meine Foto-Kamera ist, die jeder einfach bedienen kann so dass ich sie auch mal aus der Hand geben kann. Zwingend musste sie einen guten Auto- und Followfokus während der Aufnahme, einen Tilt-Screen mit Selfie-Stellung und eine gute Iso-Performance + große Offenblende haben. Einfache Bedienung, Tiltscreen und Iso-Performance erklären sich noch von selbst. Die offene Blende wollte ich zum einen um zusätzlich Luft bei schlechten Lichtverhältnissen zu haben und zum anderen für etwas Bokeh und der Möglichkeit das Gefilmte im Vordergrund durch etwas Unschärfe im Hintergrund abzuheben. Und hier punktet die G7x mit ihrem 1″ Sensor und der Offenblende von F1.8 eben.

Das alles wird ein rundes Paket, wenn man dazu noch die Größe und Robustheit der Kamera beachtet. Diese ist so kompakt, dass man sie ohne Probleme in der Hosentasche mitnehmen kann und vor allem, weil sich durch eine so kleine Kamera keiner zu sehr bedrängt und beobachtet fühlt und sich nahezu normal verhält.

Zu guter Letzt muss ich noch erwähnen, dass ich beeindruckt bin wie lange der Akku täglich durchgehalten hat. Beachtet man, dass während des Filmens permanent der Bildschirm läuft und nicht zu vergessen der Bildstabilisator, der im übrigen einen außerordentlich guten Job macht. Selten habe ich in den letzten Stunden des Tages den zweiten Akku einsetzen müssen, oft reichte auch einer. Da habe ich von den Sony-Pendants schon ganz andere Geschichten gehört.

Nach all den Pros auch noch ein Contra: Mir ist es nicht verständlich wie man eine solche Kamera heutzutage noch ohne USB-Ladefunktion auf den Markt bringen kann. Sonst konnte ich aber keine weiteren Kritikpunkte feststellen.

Meine Erfahrungen mit dem Vloggen

Großes Ziel des Vloggens ist es ja, neben der möglichst persönlichen Note die Aktualität. Also dass das Material möglichst schnell verarbeitet und veröffentlicht wird. Daher wird auf viel Schnick-Schnack bei der Bearbeitung verzichtet, wichtige Informationen möglichst direkt (ab)gefilmt oder eingesprochen, anstatt sie anschließend via Einblendung und Text ins Video zu editieren. Auch wird auf aufwändige Farb- und Kontrast- bzw Bildstil-Anpassungen verzichtet. Das Ausgangsmaterial sollte daher schon möglichst gut sein (in der Fotowelt würde es heißen, man verwendet direkt die JPGs statt die RAW Dateien 😉 )

So hieß es im Falle des Tour-Vlogs also Morgens direkt erstmal das Material vom Vortag sichten und die ersten Stunden des Tages mit dem Schneiden des Videos verbringen. Gegen frühen Mittag war das Video dann meist fertig, die Bilder haben wir normal schon auf der nächtlichen Heimfahrt aussortiert und nachdem alles hochgeladen war, starteten wir in den Tag und das Ganze ging von vorne los.

Selbst in so kurzer Zeit stellte sich schnell eine Art Routine ein und schon beim Filmen wusste ich bald welche Situation man wie filmen sollte, was sich lohnt und was nicht. Szenen die es eh nicht in den Vlog schaffen würden, lässt man so am besten gleich weg und muss sie so am nächsten Tag schon nicht mehr sichten und löschen. Die Lernkurve ist also steil.

Geschnitten habe ich alles mit dem kostenlosen iMovie welches auf jedem Mac verfügbar ist. Die Bearbeitungsmöglichkeiten reichen hier völlig aus und haben sogar oft noch Luft nach oben gehabt. Einfache Texte und die gängigsten Überblendungen sind hier kein Problem und mit etwas Übung und ein paar Tastenkürzeln war das Schneiden schon nach kurzer Zeit ein Kinderspiel und Routine.

Resümee

Ich bin froh das Experiment gewagt zu haben und für die Zukunft hat es mir gebracht, das ich weniger Scheu vor dem Aufwand habe ein MakingOf oder Behind the Scenes Video zu filmen, wenn das Programm interessant genug für ein Video ist. Ich habe gelernt, dass es nicht nur eine Floskel ist, wenn bekannte Vlogger sagen, dass es vor allem auf den Inhalt und die Story ankommt, nicht auf das Equipment oder die Skills beim Schneiden des Videos. Wobei ich sagen muss, das die richtige Technik und Übung beim Schneiden helfen eine gute Story auch interessant erzählen zu können.

Ich bin sicher kein Experte durch die paar Versuche und dennoch wollte ich die Erfahrungen teilen. Ich kann nur eins schon jetzt mit Sicherheit sagen: Vloggen sollte man, weil man a) eine Geschichte zu erzählen und b) Bock und Zeit hat persönlichen Inhalt zu produzieren und damit bereit ist mehr zu Investieren als man dafür (zumindest anfangs) zurück bekommt.

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Halloween meets Werkstatt Photobooth 2015

Auch dieses Jahr haben wir wieder eine ordentliche Halloween Party geschmissen und zwar in einer alten Autowerkstatt. Und wie sich das für eine ordentliche Feier so gehört, gab es natürlich wieder eine Potobooth. Eine Auswahl der besten Bilder findet ihr also hier…

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PS: Wer dabei war, kann bei mir den Link zum großen Set erfragen.

Palm Valley Shooting in der Fleischmarkthalle

Noch bevor es auf die Rocktobertour ging, stand bei den Freunden von Palm Valley ein Videodreh an. Als Location wurde die alte Fleischmarkthalle hier im Schlachthofgelände gemietet. Und weil die Location zu gut aussah um nicht gleich ein Shooting dran zu hängen und neue Bandbilder so wie so auf dem Plan standen, wurde das nach dem Dreh auch gleich in die Tat umgesetzt. Hier also eine kleine Auswahl…

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und ein MakingOf zum ganzen Wochenende gibt es auch.

Im Test… der LG Hom-Bot VR64701LVMP Staubsauger-Roboter und was einen erwartet.

Auf Facebook habe ich vor einiger Zeit um eure Erfahrungen mit Staubsauger-Robotern gebeten um mir ein Bild über den aktuellen Markt und eure bisherigen Erfahrungen damit zu machen. Die Rückmeldungen waren sehr gemischt, von positiv bis negativ, von teuren Modellen bis zu günstigen… und so habe ich eine Weile gebraucht, um mich im Endeffekt für ein spezifisches Modell zu entscheiden. Und hier möchte ich euch meine Beweggründe bei der Modellwahl und meine bisherigen Erfahrungen mitteilen.

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Gleich vorweg…

Wir haben unseren „Wall-E“** noch immer und wir wollen ihn auch nicht mehr missen. Er bewegt sich zwar nicht immer logisch und koordiniert, lässt sich leicht aus dem Konzept bringen, ist aber dennoch eine große Erleichterung im Alltag. Es ist erstaunlich, was der Roboter jeden Tag wegschafft und im Auffangbehälter hat.

Warum ein LG HomBot?

Markführer sind ganz klar die iRobot Roomba. Hier kann man für jedes Budget ein Modell finden. Bis knapp 1000 EUR ist da für jeden Geldbeutel was dabei. Bei meinen Recherchen wurde mir schnell klar, die Modelle im 300er Bereich werden mich nicht glücklich machen. 500 EUR sollte das Budget sein und schnell grenzte sich die Auswahl auf entsprechende Modelle von iRobot und LG HomBot ein. Und dann war es „nur noch“ eine Technologie-Frage:

Der HomBot kommt durch seine Bauform besser in die Ecken, er hat zwei statt nur einer Eckenbürste, das Topmodel ist dann doch günstiger als das vergleichbare von iRobot (LG 580,- zu knapp 650,- bis 780,- beim Roomba 880**) und, was mir am wichtigsten war, der LG Hom-Bot arbeitet mit Ultraschall-Sensoren und vermeidet daher viele (nicht alle) Kollisionen, um sich zu orientieren und sind daher vermeidlich materialschonender. Die iRobot Modelle hingegen erkennen Gegenstände ausschließlich durch Kontakt.

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Nach einigen Youtube Reviews stand meine Entscheidung dann fest und wir bestellten den neusten LG HomBot, den VR64701LVMP** – super einprägsamer Modellname übrigens. NICHT.

Was unsere Erwartungen waren…

Was ich bei meiner Facebook-Fragerunde schnell feststellte war, dass die Vorstellungen und Ansprüche an so einen Staubsauger-Roboter sehr stark auseinander gehen und somit genau davon die Zufriedenheit stark abhängt.

Uns war vorweg schon klar, dass ein Staubsauger-Roboter nicht das händische Putzen ersetzen kann und wird. Wir wollten einfach das Intervall zwischen den gründlichen Reinigungen vergrößern und vermeiden, dass nach einer halben Woche schon die Staubknäule durch die Wohnung rollen. Und bei über 100qm geht man leider nicht mal eben schnell mit dem Swiffer durch.

Wer überhaupt nicht selbst putzen mag, kommt aktuell leider technologisch begrenzt noch immer nicht um eine Putzhilfe in Person herum. Das kommt für uns allerdings nicht in Frage, daher die Kombination aus Staubsauger-Roboter und selber putzen.

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Was einem bevorsteht

Entscheidet man sich für einen Staubsauger-Roboter, gibt es einige Dinge die einen erwarten. Dabei bin ich mir sicher, dass es keine Rolle spielt, für welche Technologie man sich am Ende entscheidet, denn die Erfahrungsberichte gleichen sich in diesen Punkten alle.

  1. Herumliegende Dinge werden entweder zur Falle, umfahren oder durch die Gegend geschoben und alle drei Möglichkeiten sind nicht optimal. Aufräumen kann er sie nicht. Verfängt er sich darin oder fährt sich fest, dann ist es vorbei mit der Reinigung. Umfährt er sie, wird darunter und je nach Position der dadurch entstehende tote Winkel nicht gereinigt, was noch die beste der Konsequenzen ist. Schiebt er die Gegenstände durch die Gegend, muss man sie wieder aufräumen oder je nach dem, gehen sie sogar zu Bruch…
     
  2. Kabel oder Vorhänge können ganz schön hartnäckig bearbeitet werden. Da dies Gegenstände sind die sich mit Sensoren schwer erfassen lassen und die zudem nicht genügend Widerstand bieten um als solches erkannt zu werden, werden sie bis zur Resignation bearbeitet. Im besten Fall gibt der Roboter nach, im schlechtesten das Kabel, der Schnürsenkel oder der Vorhang. (bei uns bisher ganz klar immer der Roboter)
     
  3. Selbst mit Ultraschallsensoren lässt sich nicht jede Kollision vermeiden. Ist ein Gegenstand flacher als die Sensorposition oder wie ein Stuhlbein zu schmal um als ernstzunehmendes Hindernis eingestuft zu werden, dann kommt es doch immer wieder zur Kollision. Hier wird auch gerne mal ein Stuhl durch die Gegend geschoben oder der Fuß einer auf dem Boden stehenden Lampe hartnäckig bestiegen, bis man endlich aufgibt. Anbrüllen bringt in diesem Fall übrigens nichts, hab ich versucht.
     
  4. Und dann ist da noch das Thema mit der Logik. Schickt man den kleinen Helfer los, darf man bei der gewählten Reinigungsreihenfolge der Räume oder Abschnitte keine Logik erwarten. Hier wird eher nach dem Chaosprinzip verfahren oder nach einer, mir bisher noch nicht erkennbaren Logik gearbeitet. Am Ende zählt aber nur, dass überall gereinigt wurde und das ist der Fall. Also entweder still mit einem Lächeln die eifrigen Fahrten des Kollegen beobachten oder während der eigenen Abwesenheit reinigen lassen.
     
  5. Denn nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat der HomBot die heimische Umgebung ausführlich abgetastet und sich intern eine Umgebungskarte angelegt. Durch die beiden eingebauten Kameras kann er sich sogar bei händischem Versetzen nach einer Weile wieder zurechtfinden und orientieren wo er gerade abgesetzt wurde. Und auf einmal fährt der Kleine selbstständig und zielstrebig von einem Arbeitsgebiet zum anderen und nach Beendigung wie selbstverständlich zurück zu seiner Ladeschale.
     
  6. Während der anfänglichen Euphorie schaut man dem Treiben noch gerne mal zu. Aber schnell merkt man, selbst wenn der Saugroboter wirklich leise ist, reicht die Lautstärke noch immer um zu nerven. Entweder man lässt ihn also laufen wenn er alleine in der Wohnung ist oder aber wenn man andere Hausarbeit erledigt, sicher aber nicht wenn man entspannen möchte.
     
  7. Achja und was man noch bedenken muss: Um so intelligenter die Modelle egal bei welchem Hersteller werden, irgendwann kommen Kameras oder andere, optische Sensoren zum Einsatz. Und das hat dann natürlich zur Folge, dass die Helligkeit eine Rolle spielt und der Kleine Licht benötigt um seine Arbeit ordentlich erledigen zu können. Es muss kein Tageslicht sein, kleine Lampen genügen auch aber in Dunkelheit findet er sich eben nicht zurecht.

Was man dafür bekommt

LG_HomBot-8554Schaut man sich nach der Reinigung den Inhalt des Auffangbehälters an, sieht man das Ergebnis der Arbeit. Und bedenkt man, dass diese Roboter nicht für eine Grundreinigung ausgelegt sind, sondern für die regelmäßige (tägliche?) Bodenpflege ist es erstaunlich, dass direkt am nächsten Tag schon wieder die gleiche, recht große Menge im Behälter zu finden ist. Selbst einen Tag nach dem feuchten Wischen findet man schon wieder eine ordentliche Portion Staub im Behälter.

Und das alles eben ohne viel dafür selber machen zu müssen. OK, man muss den Kollegen gelegentlich mal auflesen und befreien, hat man vergessen alles aus dem Weg zu räumen, den ein oder anderen Stuhl muss man wieder an seinen Platz stellen und allabendlich den Auffangbehälter leeren. Aber das ist alles immer noch wesentlich weniger aufwändig als selbst den Staubsauger oder Swiffer zu schwenken. Und das Intervall der händischen Reinigung kann man so ebenfalls gut und gerne halbieren.

Zur Arbeitsumgebung.

Bei uns gibt es keine Teppiche. Im Badläufer hat der Kollege sich festgefahren. Aber das Bad sollte er eh nicht reinigen, daher wird hier einfach die Tür geschlossen. Beim LG Hom-Bot gibt es, im Gegensatz zu den vergleichbaren iRobot Modellen übrigens keine Türmchen oder Magnetbänder mit welchen man einen Bereich aus der Reinigung ausschließen kann. Entweder Tür zu oder etwas in den Weg stellen, dass sind hier die einzigen Lösungen. Uns hat das aber nicht gestört, da wir keinen Fall haben, wo eine Tür das Problem nicht lösen könnte.

Wir haben ca 80-100m² Bodenfläche welche zur automatisierten Reinigung vorgesehen sind (je nachdem ob man die Möbel mit ein- oder raus rechnet) und das geht wunderbar mit einer Akkuladung in ca. 1h Arbeit (geschätzte Zeit). Sollte der Akku aus irgendeinem (Festfahr-)Grund mal nicht reichen, wird einfach selbstständig eine Zwischenladung eingelegt. Anschließend wird die Arbeit ebenfalls selbstständig da wieder aufgenommen, wo sie unterbrochen wurde und beendet.

Zusatzfeatures

Es gibt auch ein paar Zusatzfeatures die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

LG_HomBot-8548Zum einen kann man die Reinigung automatisch starten lassen. Hierzu programmiert man eine einmalige oder eine tägliche Reinigungszeit. So hochentwickelt das Gerät sein mag, kann man aber nicht sagen er soll Montag bis Freitag reinigen, Samstag und Sonntag aber nicht oder zu einer anderen Zeit. Schade aber man kann sich damit arrangieren. Da man eh nach jeder Reinigung den Behälter leeren muss, programmiere ich dabei immer den nächsten Tag. Komme ich nicht zu leeren, muss die nächste Fahrt eh warten.

Und sollte man mal eine Zwischenreinigung benötigen aber nicht die komplette Wohnung saugen lassen wollen, dann kann man mit der beiliegenden Fernbedienung eine Zone „abfahren“ und schwupps – kommt Wall-E angefahren und reinigt eben diese Zone bevor er sich wieder zu seiner Basis aufmacht.

Ja und was ich noch ganz beruhigen fand, das Modell LG Hom-Bot VR64701LVMP** hat die Möglichkeit, dass man via USB Stick die Firmware updated. Es gibt also immer die Möglichkeit, dass weitere Fehler behoben werden. Ein regelmäßiger Blick auf die Update-Seite empfiehlt sich also.

Fazit

Sicher ist nicht jede Wohnung für einen Staubsauger-Roboter geeignet. Unsere aber zum Glück schon, denn wir wollten auf den kleinen Helfer nicht mehr verzichten. Vor allem nicht, wenn wir beim allabendlichen leeren des Auffangbehälters sehen, was sich in so kurzer Zeit doch schon ansammelt. Natürlich geht das Ganze nicht jeden Tag ohne Zwischenfälle aber trotzdem überwiegt die Erleichterung die das selbstständige reinigen mit sich bringt bei weitem.

Der Preis ist sicher nicht jedermanns Sache und mit knapp 600 EUR in unserem Fall recht teuer. Aber wer das Geld aufbringen kann, solche technischen Spielereien mag und eine Lösung für die tägliche Reinigung sucht, der wird am LG Hom-Bot VR 64701 LVMP** seinen Spaß haben und zufrieden sein. Wir haben es nicht bereut das Geld ausgegeben zu haben.

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Palm Valley Rocktober Tour #4 – St. Pauli

Der Tourabschluss fand in der Pooca Bar auf dem Hamburger Berg direkt an der Reeperbahn statt. Entsprechend rau war das Pflaster. Ein gebührender Abschluss einer kräftezehrenden Tour und eine geile Party mit vielen tollen Menschen und guter Stimmung.

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Und hier der Abschluss-Vlog…

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