Über Thomas

Fotograf, Photoshop Junkie, Apple Fanboy, musik-verrückt, ich liebe Filme, will die Welt sehen und mag gutes Essen...

Palm Valley Rocktober Tour #1 – Hannover

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, begleite ich derzeit Palm Valley auf ihrer Rocktober Tour im Norden Deutschlands. Am Mittwoch ging es los im Luxus-Bus. Elektrische Schiebetüre, getönte Scheiben, voll klimatisiert… man gönnt sich ja sonst nichts aber so lässt es sich perfekt reisen. Der erste Stopp war in Hannover, wo die Jungs im „Rocker“ spielten. Aber schaut selbst…

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Neben den Bildern vom Auftritt, habe ich noch ein Vlog vom ersten Tag erstellt…

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Friday Night Workshop mit der Band Ox

Letzten Monat gab es mal wieder einen Friday Night Workshop im Studio und dieses Mal konnten wir die Band Ox begrüßen. Die Jungs hatten ganz konkrete und teilweise abgefahrene Vorstellungen was die Sets betraf. Neben dem obligatorischen Presse-Gruppenbild und Portraits gab es also auch noch andere Ideen. Lange Rede kurzer Sinn, anbei eine kleine Auswahl aus dem Abend.

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Danke auch an Nada und Michelle für die schmerzfreie und lockere Performance mit den Jungs! 🙂

Palm Valley live auf der Radiobühne Radio fips

Am 01. September war Palm Valley zu Gast beim Radio Fips und spielte eine Stunde Live auf der Radiobühne. Die Radiobühne ist ein ziemlich cooles Konzept, gegründet und ausgeführt von Steffen Schenk. Dazu aber gleich mehr. Ja und bei eben diesem Highlight habe ich die Band mit der Kamera begleitet und möchte euch daher hier ein paar Bilder zeigen…

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Die Radiobühne – das Konzept

Steffen schreibt: „Die Radiobühne ist die logische Fortsetzung der Sendung S.M.A.S.H., in der im wahrsten Sinne des Wortes „alles außer Charts“ läuft. Mit unserer Bühne im Radio wollen wir eine Plattform schaffen, auf der sich Künstler der breiten (Radio-)Öffentlichkeit vorstellen können – eine volle Stunde lang live!
Ob Einzelmusiker oder Gruppe, ob Entertainer oder Comedy-Ensemble, auf der Radiobühne finden sie die Bretter, die die Welt bedeuten (können). Und wie es bei uns so üblich ist, gibt es auch stilistisch keinerlei Einschränkungen. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm, bei dem ihr mit eurer Live-Performance am Dienstagabend unsere und eure Hörer in den Bann ziehen könnt.“

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Es war eine tolle Erfahrung begleitet und realisiert von engagierten Menschen, denen man in jeder Minute anmerkte, dass sie das alles mit Leidenschaft und Herzblut tun. Denn Radio fips ist ein Verein, alle Moderatoren sind Vereinsmitglieder und machen ihren „Job“ unentgeltlich. Angefangen als Krankenhaus-Radio, haben sie es nach einer bewegten Vergangenheit und viel Bemühungen bis zur eigenen UKW Frequenz geschafft.

Ja und so ging es nach dem Aufbau, einem Soundcheck mit kurzem Briefing und einer Stärkung dann auch schon los und die Radiobühne wurde eine Stunde lang gerockt.

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Einen kleinen Mitschnitt haben die Jungs für euch ebenfalls aufbereitet:

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Im Test… UE Roll – der wasserdichte Speaker

Vor kurzem habe ich die UE Boom getestet und war sehr begeistert von Sound und dem Drumherum. Mittlerweile ist die Anzahl der UE Booms in meinem Dunstkreis auch schon beachtlich gestiegen aber einige haben mich eben auch nach der UE Roll gefragt. Die wäre doch etwas kompakter, günstiger und vor allem komplett wasserdicht. Als dann wieder die diesjährige Kanutour auf der Moldau anstand war der Zeitpunkt für einen Test auf Herz und Nieren perfekt. Und so haben Tobi und Thorsten die UE Roll** für mich einem Härtetest unterzogen!

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TOBI und THORSTEN haben die UE Roll getestet…

Neulich war ich mit Freunden auf einer Kanutour auf der Moldau in Tschechien. Wir haben uns 3 Tage Zeit genommen und sind mit Kanus und Rafts von Vyšší Brod nach Český Krumlov gepaddelt. Am Startpunkt haben wir uns einfach die Kanus geliehen und am Ende konnten wir sie wieder beim gleichen Verleiher abgeben. Übernachtet haben wir auf Campingplätzen entlang der Moldau. Alles Gepäck inkl. Zelt und Schlafsack muss man wasserdicht verpacken und im Kanu mitnehmen, für Essen und Flüssignahrung ist am Wegesrand ausgiebig gesorgt. Bei so einer Tour ist es optimal, auch Musik dabei zu haben und so haben wir die UE Roll** von Ultimate Ears eingepackt.

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Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129€ sicher kein Schnäppchen, aber sie verspricht 100% wasserdicht zu sein und von dem her auf jeden Fall interessant. Mit dem integriertem Gummiband und zusätzlichen Sicherungskarabiner war sie schnell und sicher am Kanu befestigt. Bevor man losfährt heißt es also das Handy per Bluetooth mit der Box zu verbinden, die gewünschte Playlist zu starten und dann das Handy wasserdicht in einer Tonne zu verpacken. Schon hat man sehr ordentlichen Sound für so einen kleinen und kompakten Lautsprecher  und das auf dem Kanu. Mit den beiden Tasten für + und – auf der Oberseite kann man problemlos die Lautstärke regulieren ohne auf das Handy zurückgreifen zu müssen.

Auf der Strecke sind auch einige Wehre, die man überwinden muss, aber das ist der eigentliche Reiz an der Tour. Mit einem Raft sind diese Wehre problemlos zu überwinden, mit einem Kanu sind sie doch etwas schwieriger – sprich meist gerät man direkt nach dem Wehr in eine Stromschnelle und kippt samt Kanu um, da der Schwerpunkt der Kanus sehr hoch liegt. Die Box hat problemlos solches Kentern überstanden. Oft war so, dass wir uns wegen der Strömung mehrere Meter am umgekippten Kanu mitschleifen lassen mussten. Die Box war dabei unten am Kanu komplett unter Wasser. Als wir dann am Rand das Kanu wieder umgedreht haben um das Wasser zu entfernen hat sie schon wieder gespielt und wir hatten Musik beim Entwässern des Kanus – Super Sache! Was mich fasziniert hat, war dass die Box wirklich den ganzen Tag auf der Moldau durchgehalten hat, ca 8-9h also – Topp. Geladen wurde die Box dann nachts im Zelt per Micro-USB mit einem externen Akku. Ein großer Akku mit 15.000mAh reicht für 2-3mal komplett laden und kann tagsüber zur Stromversorgung des Handys dienen.

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Handling

Einfacher geht es nicht – als externer Lautsprecher mit dem Handy verbinden und seine Musik starten. Zusätzlich gibt’s noch eine App um beispielsweise den Equalizer einzustellen oder sich mit einer zweiten Box zu verbinden. Eine Weckfunktion, die ih nicht getestet habe, gibt es auch. Firmware Updates sind ebenso auf diesem Weg möglich. Oben am Lautsprecher gibt es Tasten für die Lautstärke, unten findet man den Ein/-Aus-Knopf und den Knopf fürs Bluetooth Pairing. Zudem versteckt sich unter einer Gummilippe der USB-Anschluss fürs Laden und ein Klinken-Eingang. Was wir etwas vermisst haben war ein Skip-Button, wenn ein Lied der Playlist mal nicht so zur Stimmung gepasst hat. Zudem brach, wenn man die Box zu lange unter Wasser hält die Bluetooth Verbindung ab – aber Bluetooth funktioniert eben mal nicht unter Wasser. Dann musste eben die Tonne mit dem Handy wieder aufgeschraubt werden und die Musik neu gestartet werden. Eleganter wäre ein Play-Button mit der man die Musik direkt an der Box starten könnte, aber das ist alles Meckern auf hohen Niveau.

Sound

Der Sound ist für so eine kleine Box sehr ausgewogen, Bässe und Höhen sind sehr gut und Lautstärke ist mehr als ausreichend. Wir mussten die Box mehrmals leiser stellen um unsere Mit-Paddler, die nicht zur Gruppe gehörten, nicht zu stören. Es scheppert oder klackert nichts, da die Rückseite mit Gummi überzogen ist und so am Kanu nicht direkt anstößt. An den Sound ihrer größeren Schwester der UE Boom kommt sie bauartbedingt jedoch nicht ganz dran.

Wasserdicht

Die Box ist wirklich 100% wasserdicht – ob sie jetzt wirklich 30min 1m unter Wasser gehalten werden kann haben wir natürlich nicht getestet – zum Kanufahren mit längerem Untertauchen hat es ganz locker gereicht und wir waren immer wieder erstaunt als wir unser umgekipptes Kanu gedreht haben und nach kurzem Wasser ausspucken die Box wieder Musik spielte.

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Ich kann die UE Roll** daher hundertprozentig zum Kanufahren empfehlen. Wer nicht auf die Wasserdichtigkeit angewiesen ist, bekommt allerdings für 30€ mehr bereits die UE Boom, die einen noch besseren Sound liefert.

Danke an Tobi für den Text und Thorsten für die Bilder!

Das Fest 2015

Wie jedes Jahr fand auch dieses wieder das Fest statt. Mitten in der Stadt auf der Grünfläche der Günter Klotz Anlage, gegenüber der Hauptbühne der Mount Klotz als natürliche Tribüne, eine imposante Kulisse und 3 Tage vollgepackt mit Musik. Ein Muss in der Region. Wie letztes Jahr schon war ich auch dieses wieder mit der Kamera unterwegs.

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Meine Highlights

Unter den diesjährigen Highlights waren ganz klar Clueso am Freitag mit seinem wirklich abwechslungsreichen Set von Hits über eine Priese Reggae hin zu elektronischen Dub Einflüssen. Er riss das Publikum gekonnt mit und ich war ein weiteres Mal begeistert. Als Moop Mama im Anschluss mit den ersten beiden Songs versuchten das Publikum zu begeistern, zog rasend schnell ein Unwetter auf und beendete das Programm unfreiwillig mit der Evakuierung des Festivalgeländes. Wir wurden durchnässt wie schon seit Jahren nicht mehr und nach weniger als einer Stunde war alles wieder vorbei… das Fest war für Freitag aber gelaufen.

Samstag sollte ich eigentlich eine junge, aufstrebende Band begleiten. RAZZ – die Jungs touren dieses Jahr über allerhand Festivals in Deutschland und da durfte der Stopp auf dem Fest nicht fehlen. Indie vom Feinsten und erinnern mich ein wenig an Kings of Leon wenn man das so sagen darf. Aber am Besten macht ihr euch selbst ein Bild. Ich habe hierzu am Ende das aktuelle Video eingebunden.
Leider machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn auch am Samstag Mittag war das Unwetter in Form von Sturmböen zu spüren und so durften die ersten drei Acts des Tages nicht auftreten. Das traf also leider auch RAZZ.

Im Anschluss ging das Programm nach Plan aber mit eingeschränktem Bühnenbild weiter. Und so war mein Samstags-Highlight ganz klar The Subways! Die Dreiköpfige Band lieferten eine so solide Darbietung ab, dass es kaum jemanden auf stillen Füße zurück ließ. Alles tanzte, die Menge sang bei Rock’n’Roll Qeen geschlossen mit und die Mischung aus alten Hits und neuen Songs stellte sich als perfekt heraus. Selig davor oder die Kooks im Anschluss konnten da trotz guter Setliste und einwandfreier Darbietung leider nicht mithalten.

Der Sonntag zeigte sich dann wieder mit besserem Wetter und ohne Ausfälle. Meine Highlights an diesem Tag waren ein von der Szenerie und dem Publikum überwältigter Joris und AnnenMayKantereit, eine Neuentdeckung für mich. Auf der kleineren Feldbühne aber überzeugten Die Nerven mit ihrer abgedrehten Darbietung und nahmen neben den anderen beiden Acts platz auf dem oberstem Podium.

Resümee

Es war wieder ein grandioses Fest und tolles Wochenende mit überwältigenden Szenen und Momenten und einer gewohnt imposanten Kulisse. Die Acts gaben ihr bestes und trotz Unwetter und Evakuierung war die Lage zu jeder Zeit unter Kontrolle. Sehr leid tuen mir die Bands die wegen dem Sturm und Gewitter nicht auftreten konnten. Vielleicht sieht man sie ja nächstes Jahr auf der Hauptbühne.

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Und hier das oben erwähnte Video von RAZZ.