Im Test… Intenso Memory to Move Pro (M2M) +Intenso Powerbank & Intenso SD

Vor einer Weile habe ich hier schon eine ähnliche Lösung eines anderen Herstellers getestet und seither war es still auf diesem Feld. Nun fährt Intenso aber mit einem neuen Produktportfolio auf und darin befindet sich auch die neue Intenso Memory to Move Pro Platte** mit integriertem Wlan Router, USB 3.0 und SD Karten Slot, welche das gleiche Konzept verfolgt.

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Mit diesen Eckdaten ist sie vor allem auf Reisen und für Fotografen sehr interessant und eine ernst zunehmende Alternative zu anderen Herstellern wie z.B. Western Digital. Aber eins nach dem anderen…

Die Merkmale

Bei der Speichergröße der Intenso Memory 2 Move Pro** hat man es leicht bei der Auswahl, denn es gibt sie derzeit nur mit 1TB. Neben dem gängigen USB 3.0 Port über welchen man die Platte direkt an den Rechner anschließen kann und ebenfalls den internen Akku lädt, verfügt die M2M zusätzlich noch über einen 10/100 LAN Port und ein integriertes Wlan. Die Abmessungen der Platte sind, durch den integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu 6 Stunden und sicher auch dem Wlan Modul so wie dem LAN Port, etwas größer als reine USB Platten. Für diesen Funktionsumfang mit 8,3 x 2,6 x 13 cm und 281g aber dennoch handlich.

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Intenso wirbt zudem mit folgenden Features:

  • Integriertes SD-Karten Lesegerät zur direkten Sicherung von Fotos und Videos einer Speicherkarte
  • max. Datentransferrate: Lesen (85MB/s), Schreiben (75MB/s)
  • Backup Funktion, NAS ready, Bridge Funktion, Media Server für DLNA-fähige Geräte
  • WiFi 802.11 b/g/n, WPA/WPA2 Verschlüsselung, Reichweite bis 40m, Datenzugriff bis zu 5 Personen möglich
  • kostenlose App für Android und iOS

Nicht alles hiervon ist für mich interessant aber auf 2-3 Features möchte ich näher eingehen.

Wlan Funktion

Beim bisherigen Einsatz von anderen WiFi Platten habe ich bereits festgestellt, dass ich dieses Feature ausschließlich in Verbindung mit iPad oder iPhone nutze und im Normalfall mit dem Rechner ausschließlich die USB 3.0 Verbindung zur Dateiübertragung bevorzuge. Mit dem Tablet oder iPhone sieht das Ganze dann schon wieder anders aus. Da ist es ein riesen Vorteil auf die Daten der Platte eben kabellos zugreifen zu können.

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Man kann sich also entweder direkt mit dem Wlan der Platte verbinden (1:1) oder man kann sie auch in ein vorhandenes Wlan aufnehmen (Infrastruktur) und von allen Geräten im selben Netzwerk direkt bzw. via App darauf zugreifen. Ein besonderes Feature, welches man an dieser Stelle aber nicht unterschätzen darf ist, dass die Platte sich auch als Wlan Router nutzen lässt. Und das wiederum kommt z.B. im Hotel oder ähnlichem zunutze. Ich hatte es schon öfter, dass man lediglich einen Zugang zum Wlan bekommen konnte, also nur mit einem Gerät gleichzeitig online kam. In diesem Falle würde man also die Platte ins Wlan aufnehmen und könnte dann mit allen anderen Geräten wiederum über die Platte weiter ins Internet.

SD Karten Slot

Das nächste Feature, welches man hervorheben sollte ist, dass die Memory2Move einen SD Karten Slot besitzt über welchen man per Knopfdruck eine automatische Sicherung des SD Karteninhalts anlegen kann. Hierzu wird je Karte ein Ordner auf der Platte angelegt und je Tag ein darin enthaltener Unterordner. Sichert man an einem Tag mehrfach, so werden nur die Änderungen aktualisiert. Rückversichern kann man sich dann z.B. wieder via App per Wlan ob die Daten auf der Platte gelandet sind oder diese direkt weiterverarbeiten. Auch kann man via App auf die im SD Karten Slot eingelegte Karte direkt zugreifen, sollte das mal nötig sein.

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Bauartbedingt verschwindet die SD Karte komplett im Slot. Das verhindert ein versehentliches Herausziehen oder eine mechanische Belastung.

Design / Haptik / Status LED

Das Design ist schlicht und funktional gehalten und weißt keine Besonderheiten auf. Nicht gerade aufregend oder sytlisch aber vielleicht ist das gar nicht mal schlecht, denn so erweckt sie unterwegs auch keine Aufmerksamkeit oder falsche Begierde. In Punkto Haptik und Festigkeit handelt es sich sicher um keine Outdoor Platte und sie ist auch nicht „rugged“ aber dennoch ausreichend solide für unterwegs und gut verarbeitet. Bei den Satus LEDs war Intenso spendabel. So zeigt die Memory2Move nicht nur die Betriebsbereitschaft und den Datenzugriff via LED, auch den Ladezustand des Akkus, den Wlan Zugriff als auch den Status der Internetverbindung.

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Intenso Powerpacks & Intenso SD

Sollte der Akku der Memory2Move unterwegs mal schlapp machen kommen Intensos Powerpacks ins Spiel. Eine Vielzahl an Variationen, Bauformen, großen und Kapazitäten stehen zur Auswahl. Ob ein kompaktes A5200 für die Hosentasche, ein flaches S5000** mit integriertem MicroUSB Kabel oder das große Powerpack 10400** mit einem 1A und einem 2.1A USB-Anschluss. Intensos schnelle SD Karte** rundet das Survival Package damit ab. Allesamt solide verarbeitet und angenehm günstig. #intensosurvival

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Resümee

Intenso ist hier eine wirklich solide Festplatte mit umfangreicher Wlan Funktion, brauchbarer mobiler App und vor allem einem SD Karten Slot mit Image-Tank Funktion gelungen. Besonders attraktiv wird sie, betrachtet man den Preis im vergleich zur Konkurrenz. Denn mit einem Straßenpreis von weniger als 100,- EUR** ist sie Rund die Hälfte günstiger als Vergleichbare Produkte. Wozu man aber den LAN Port eingebaut hat und ob es einen ernsthaften Verwendungszweck dafür gibt, das weiß ich nicht. Dennoch: Ich bin begeistert.

Danke an Intenso welche mir die Produkte für die Review zur Verfügung gestellt haben.
Mein Urteil bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

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Im Test… UE Boom 2 – Der Alleskönner

Ich habe ja bereits die UE Boom und die UE Roll unter die Lupe genommen und bin seither Fan der Outdoor Speaker. Wann immer es auf Reisen oder Raus geht kommt eine der Boxen mit ins Gepäck. Bisher musste ich mich immer zwischen „besserem Sound aber nicht wasserdicht“ oder „wasserdicht aber nicht so vollen Klang“ entscheiden. Und dann hat Ultimate Ears nachgelegt und die UE Boom 2 wasserdicht gemacht. Für mich also DIE perfekte Lösung und genau deswegen musste ich auch die UE Boom 2 testen.

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Besonderheiten

Die primäre Besonderheit der UE Boom 2** ist, dass sie hingegen der ersten UE Boom eben absolut wasserdicht ist. Die Bauform ist hingegen gleich dem Vorgänger geblieben. Hier und da sieht man zudem kleine Verbesserungen am Design. z.B. wurde die Abdeckung der Anschlüsse überarbeitet und direkt an der Box fixiert. Beim Vorgänger wurden die Gummizapfen hier an der Aufhängevorrichtung befestigt und konnten leicht verloren gehen. Der kleine UE Wimpel ist nun fest und nicht mehr lose, das sollte ebenfalls die Haltbarkeit verlängern.

Das Bedienkonzept, die Tasten, der Gummi- und der Stoffbezug sind bis auf die Farben in gewohnt guter Qualität beibehalten worden. Ich wüsste auch nicht was es hier zu verbessern gäbe. Schutzhüllen oder Taschen kann man sich für die robusten Speaker getrost sparen. Einfach rein in den Rucksack oder die Equipmenttasche, man muss sich keine Sorgen machen!

Haptik / Optik

Schon die Verpackung ist schick und auch nach dem Auspacken wird man nicht enttäuscht. Auch die zweite Generation der UE Boom wirkt sehr wertig und durchdacht. Selbst nach intensiver Nutzung bekommt die Box zwar eine Patina, sieht aber nicht abgenutzt aus. Im Gegenteil, sie erweckt immer mehr Vertrauen. Und was bringt eine Box, die zu schade ist sie überall dabei zu haben…? Nix!

Sound

UEBoom2-0642_2Hier und da ließt man, dass die UE Boom 2 durch ihre Wasserdichtheit etwas am Sound eingebust habe. Ich konnte das im direkten Vergleich nicht nachvollziehen. Wenn ich einen Unterschied herausdeuten müsste, dann würde ich sagen sie hat einen Deut weniger Brillianz. Aber wirklich wahrnehmbar ist das nicht. Geblieben ist der volle und satte Klang und der sehr gelungene 360° Sound, welcher auch ganz klar ein Vorteil gegenüber der UE Roll war.

Und wenn ihr euch fragt, ob es sich lohnt eine UE Boom 2** zu kaufen, wenn man schon eine 1er hat? Ja! Denn das Tolle ist, ihr könnt die beiden Boxen via Bluetooth koppeln und zu einem Stereo-Set verbinden. Doppelt geiler Sound also und damit kann man dann schon gut und gerne eine mittlere Grillparty beschallen.

Resümee

Wenn ich nach einer Kaufempfehlung für einen Bluetooth Speaker gefragt werde, kann ich heute ohne Gegenfrage direkt die UE Boom 2 empfehlen. Uneingeschränkt und für jede Anforderung. Unkompliziert, zuverlässig, lange Akkulaufzeit und absolut robust! So wie man das von einem Outdoor Speaker erwartet. Der Preis mit 150,- EUR** ist nicht ganz günstig aber auf jeden Fall gerechtfertigt. Im Zuge des neuen Modells ist dafür die UE Roll deutlich günstiger geworden und schlägt nun nur noch mit rund 70,- EUR** zu Buche.

Ein Teil der Bilder sind von Thorsten Rüger. Danke dafür.
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Im Test… der LG Hom-Bot VR64701LVMP Staubsauger-Roboter und was einen erwartet.

Auf Facebook habe ich vor einiger Zeit um eure Erfahrungen mit Staubsauger-Robotern gebeten um mir ein Bild über den aktuellen Markt und eure bisherigen Erfahrungen damit zu machen. Die Rückmeldungen waren sehr gemischt, von positiv bis negativ, von teuren Modellen bis zu günstigen… und so habe ich eine Weile gebraucht, um mich im Endeffekt für ein spezifisches Modell zu entscheiden. Und hier möchte ich euch meine Beweggründe bei der Modellwahl und meine bisherigen Erfahrungen mitteilen.

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Gleich vorweg…

Wir haben unseren „Wall-E“** noch immer und wir wollen ihn auch nicht mehr missen. Er bewegt sich zwar nicht immer logisch und koordiniert, lässt sich leicht aus dem Konzept bringen, ist aber dennoch eine große Erleichterung im Alltag. Es ist erstaunlich, was der Roboter jeden Tag wegschafft und im Auffangbehälter hat.

Warum ein LG HomBot?

Markführer sind ganz klar die iRobot Roomba. Hier kann man für jedes Budget ein Modell finden. Bis knapp 1000 EUR ist da für jeden Geldbeutel was dabei. Bei meinen Recherchen wurde mir schnell klar, die Modelle im 300er Bereich werden mich nicht glücklich machen. 500 EUR sollte das Budget sein und schnell grenzte sich die Auswahl auf entsprechende Modelle von iRobot und LG HomBot ein. Und dann war es „nur noch“ eine Technologie-Frage:

Der HomBot kommt durch seine Bauform besser in die Ecken, er hat zwei statt nur einer Eckenbürste, das Topmodel ist dann doch günstiger als das vergleichbare von iRobot (LG 580,- zu knapp 650,- bis 780,- beim Roomba 880**) und, was mir am wichtigsten war, der LG Hom-Bot arbeitet mit Ultraschall-Sensoren und vermeidet daher viele (nicht alle) Kollisionen, um sich zu orientieren und sind daher vermeidlich materialschonender. Die iRobot Modelle hingegen erkennen Gegenstände ausschließlich durch Kontakt.

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Nach einigen Youtube Reviews stand meine Entscheidung dann fest und wir bestellten den neusten LG HomBot, den VR64701LVMP** – super einprägsamer Modellname übrigens. NICHT.

Was unsere Erwartungen waren…

Was ich bei meiner Facebook-Fragerunde schnell feststellte war, dass die Vorstellungen und Ansprüche an so einen Staubsauger-Roboter sehr stark auseinander gehen und somit genau davon die Zufriedenheit stark abhängt.

Uns war vorweg schon klar, dass ein Staubsauger-Roboter nicht das händische Putzen ersetzen kann und wird. Wir wollten einfach das Intervall zwischen den gründlichen Reinigungen vergrößern und vermeiden, dass nach einer halben Woche schon die Staubknäule durch die Wohnung rollen. Und bei über 100qm geht man leider nicht mal eben schnell mit dem Swiffer durch.

Wer überhaupt nicht selbst putzen mag, kommt aktuell leider technologisch begrenzt noch immer nicht um eine Putzhilfe in Person herum. Das kommt für uns allerdings nicht in Frage, daher die Kombination aus Staubsauger-Roboter und selber putzen.

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Was einem bevorsteht

Entscheidet man sich für einen Staubsauger-Roboter, gibt es einige Dinge die einen erwarten. Dabei bin ich mir sicher, dass es keine Rolle spielt, für welche Technologie man sich am Ende entscheidet, denn die Erfahrungsberichte gleichen sich in diesen Punkten alle.

  1. Herumliegende Dinge werden entweder zur Falle, umfahren oder durch die Gegend geschoben und alle drei Möglichkeiten sind nicht optimal. Aufräumen kann er sie nicht. Verfängt er sich darin oder fährt sich fest, dann ist es vorbei mit der Reinigung. Umfährt er sie, wird darunter und je nach Position der dadurch entstehende tote Winkel nicht gereinigt, was noch die beste der Konsequenzen ist. Schiebt er die Gegenstände durch die Gegend, muss man sie wieder aufräumen oder je nach dem, gehen sie sogar zu Bruch…
     
  2. Kabel oder Vorhänge können ganz schön hartnäckig bearbeitet werden. Da dies Gegenstände sind die sich mit Sensoren schwer erfassen lassen und die zudem nicht genügend Widerstand bieten um als solches erkannt zu werden, werden sie bis zur Resignation bearbeitet. Im besten Fall gibt der Roboter nach, im schlechtesten das Kabel, der Schnürsenkel oder der Vorhang. (bei uns bisher ganz klar immer der Roboter)
     
  3. Selbst mit Ultraschallsensoren lässt sich nicht jede Kollision vermeiden. Ist ein Gegenstand flacher als die Sensorposition oder wie ein Stuhlbein zu schmal um als ernstzunehmendes Hindernis eingestuft zu werden, dann kommt es doch immer wieder zur Kollision. Hier wird auch gerne mal ein Stuhl durch die Gegend geschoben oder der Fuß einer auf dem Boden stehenden Lampe hartnäckig bestiegen, bis man endlich aufgibt. Anbrüllen bringt in diesem Fall übrigens nichts, hab ich versucht.
     
  4. Und dann ist da noch das Thema mit der Logik. Schickt man den kleinen Helfer los, darf man bei der gewählten Reinigungsreihenfolge der Räume oder Abschnitte keine Logik erwarten. Hier wird eher nach dem Chaosprinzip verfahren oder nach einer, mir bisher noch nicht erkennbaren Logik gearbeitet. Am Ende zählt aber nur, dass überall gereinigt wurde und das ist der Fall. Also entweder still mit einem Lächeln die eifrigen Fahrten des Kollegen beobachten oder während der eigenen Abwesenheit reinigen lassen.
     
  5. Denn nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat der HomBot die heimische Umgebung ausführlich abgetastet und sich intern eine Umgebungskarte angelegt. Durch die beiden eingebauten Kameras kann er sich sogar bei händischem Versetzen nach einer Weile wieder zurechtfinden und orientieren wo er gerade abgesetzt wurde. Und auf einmal fährt der Kleine selbstständig und zielstrebig von einem Arbeitsgebiet zum anderen und nach Beendigung wie selbstverständlich zurück zu seiner Ladeschale.
     
  6. Während der anfänglichen Euphorie schaut man dem Treiben noch gerne mal zu. Aber schnell merkt man, selbst wenn der Saugroboter wirklich leise ist, reicht die Lautstärke noch immer um zu nerven. Entweder man lässt ihn also laufen wenn er alleine in der Wohnung ist oder aber wenn man andere Hausarbeit erledigt, sicher aber nicht wenn man entspannen möchte.
     
  7. Achja und was man noch bedenken muss: Um so intelligenter die Modelle egal bei welchem Hersteller werden, irgendwann kommen Kameras oder andere, optische Sensoren zum Einsatz. Und das hat dann natürlich zur Folge, dass die Helligkeit eine Rolle spielt und der Kleine Licht benötigt um seine Arbeit ordentlich erledigen zu können. Es muss kein Tageslicht sein, kleine Lampen genügen auch aber in Dunkelheit findet er sich eben nicht zurecht.

Was man dafür bekommt

LG_HomBot-8554Schaut man sich nach der Reinigung den Inhalt des Auffangbehälters an, sieht man das Ergebnis der Arbeit. Und bedenkt man, dass diese Roboter nicht für eine Grundreinigung ausgelegt sind, sondern für die regelmäßige (tägliche?) Bodenpflege ist es erstaunlich, dass direkt am nächsten Tag schon wieder die gleiche, recht große Menge im Behälter zu finden ist. Selbst einen Tag nach dem feuchten Wischen findet man schon wieder eine ordentliche Portion Staub im Behälter.

Und das alles eben ohne viel dafür selber machen zu müssen. OK, man muss den Kollegen gelegentlich mal auflesen und befreien, hat man vergessen alles aus dem Weg zu räumen, den ein oder anderen Stuhl muss man wieder an seinen Platz stellen und allabendlich den Auffangbehälter leeren. Aber das ist alles immer noch wesentlich weniger aufwändig als selbst den Staubsauger oder Swiffer zu schwenken. Und das Intervall der händischen Reinigung kann man so ebenfalls gut und gerne halbieren.

Zur Arbeitsumgebung.

Bei uns gibt es keine Teppiche. Im Badläufer hat der Kollege sich festgefahren. Aber das Bad sollte er eh nicht reinigen, daher wird hier einfach die Tür geschlossen. Beim LG Hom-Bot gibt es, im Gegensatz zu den vergleichbaren iRobot Modellen übrigens keine Türmchen oder Magnetbänder mit welchen man einen Bereich aus der Reinigung ausschließen kann. Entweder Tür zu oder etwas in den Weg stellen, dass sind hier die einzigen Lösungen. Uns hat das aber nicht gestört, da wir keinen Fall haben, wo eine Tür das Problem nicht lösen könnte.

Wir haben ca 80-100m² Bodenfläche welche zur automatisierten Reinigung vorgesehen sind (je nachdem ob man die Möbel mit ein- oder raus rechnet) und das geht wunderbar mit einer Akkuladung in ca. 1h Arbeit (geschätzte Zeit). Sollte der Akku aus irgendeinem (Festfahr-)Grund mal nicht reichen, wird einfach selbstständig eine Zwischenladung eingelegt. Anschließend wird die Arbeit ebenfalls selbstständig da wieder aufgenommen, wo sie unterbrochen wurde und beendet.

Zusatzfeatures

Es gibt auch ein paar Zusatzfeatures die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

LG_HomBot-8548Zum einen kann man die Reinigung automatisch starten lassen. Hierzu programmiert man eine einmalige oder eine tägliche Reinigungszeit. So hochentwickelt das Gerät sein mag, kann man aber nicht sagen er soll Montag bis Freitag reinigen, Samstag und Sonntag aber nicht oder zu einer anderen Zeit. Schade aber man kann sich damit arrangieren. Da man eh nach jeder Reinigung den Behälter leeren muss, programmiere ich dabei immer den nächsten Tag. Komme ich nicht zu leeren, muss die nächste Fahrt eh warten.

Und sollte man mal eine Zwischenreinigung benötigen aber nicht die komplette Wohnung saugen lassen wollen, dann kann man mit der beiliegenden Fernbedienung eine Zone „abfahren“ und schwupps – kommt Wall-E angefahren und reinigt eben diese Zone bevor er sich wieder zu seiner Basis aufmacht.

Ja und was ich noch ganz beruhigen fand, das Modell LG Hom-Bot VR64701LVMP** hat die Möglichkeit, dass man via USB Stick die Firmware updated. Es gibt also immer die Möglichkeit, dass weitere Fehler behoben werden. Ein regelmäßiger Blick auf die Update-Seite empfiehlt sich also.

Fazit

Sicher ist nicht jede Wohnung für einen Staubsauger-Roboter geeignet. Unsere aber zum Glück schon, denn wir wollten auf den kleinen Helfer nicht mehr verzichten. Vor allem nicht, wenn wir beim allabendlichen leeren des Auffangbehälters sehen, was sich in so kurzer Zeit doch schon ansammelt. Natürlich geht das Ganze nicht jeden Tag ohne Zwischenfälle aber trotzdem überwiegt die Erleichterung die das selbstständige reinigen mit sich bringt bei weitem.

Der Preis ist sicher nicht jedermanns Sache und mit knapp 600 EUR in unserem Fall recht teuer. Aber wer das Geld aufbringen kann, solche technischen Spielereien mag und eine Lösung für die tägliche Reinigung sucht, der wird am LG Hom-Bot VR 64701 LVMP** seinen Spaß haben und zufrieden sein. Wir haben es nicht bereut das Geld ausgegeben zu haben.

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Im Test… UE Roll – der wasserdichte Speaker

Vor kurzem habe ich die UE Boom getestet und war sehr begeistert von Sound und dem Drumherum. Mittlerweile ist die Anzahl der UE Booms in meinem Dunstkreis auch schon beachtlich gestiegen aber einige haben mich eben auch nach der UE Roll gefragt. Die wäre doch etwas kompakter, günstiger und vor allem komplett wasserdicht. Als dann wieder die diesjährige Kanutour auf der Moldau anstand war der Zeitpunkt für einen Test auf Herz und Nieren perfekt. Und so haben Tobi und Thorsten die UE Roll** für mich einem Härtetest unterzogen!

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TOBI und THORSTEN haben die UE Roll getestet…

Neulich war ich mit Freunden auf einer Kanutour auf der Moldau in Tschechien. Wir haben uns 3 Tage Zeit genommen und sind mit Kanus und Rafts von Vyšší Brod nach Český Krumlov gepaddelt. Am Startpunkt haben wir uns einfach die Kanus geliehen und am Ende konnten wir sie wieder beim gleichen Verleiher abgeben. Übernachtet haben wir auf Campingplätzen entlang der Moldau. Alles Gepäck inkl. Zelt und Schlafsack muss man wasserdicht verpacken und im Kanu mitnehmen, für Essen und Flüssignahrung ist am Wegesrand ausgiebig gesorgt. Bei so einer Tour ist es optimal, auch Musik dabei zu haben und so haben wir die UE Roll** von Ultimate Ears eingepackt.

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Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129€ sicher kein Schnäppchen, aber sie verspricht 100% wasserdicht zu sein und von dem her auf jeden Fall interessant. Mit dem integriertem Gummiband und zusätzlichen Sicherungskarabiner war sie schnell und sicher am Kanu befestigt. Bevor man losfährt heißt es also das Handy per Bluetooth mit der Box zu verbinden, die gewünschte Playlist zu starten und dann das Handy wasserdicht in einer Tonne zu verpacken. Schon hat man sehr ordentlichen Sound für so einen kleinen und kompakten Lautsprecher  und das auf dem Kanu. Mit den beiden Tasten für + und – auf der Oberseite kann man problemlos die Lautstärke regulieren ohne auf das Handy zurückgreifen zu müssen.

Auf der Strecke sind auch einige Wehre, die man überwinden muss, aber das ist der eigentliche Reiz an der Tour. Mit einem Raft sind diese Wehre problemlos zu überwinden, mit einem Kanu sind sie doch etwas schwieriger – sprich meist gerät man direkt nach dem Wehr in eine Stromschnelle und kippt samt Kanu um, da der Schwerpunkt der Kanus sehr hoch liegt. Die Box hat problemlos solches Kentern überstanden. Oft war so, dass wir uns wegen der Strömung mehrere Meter am umgekippten Kanu mitschleifen lassen mussten. Die Box war dabei unten am Kanu komplett unter Wasser. Als wir dann am Rand das Kanu wieder umgedreht haben um das Wasser zu entfernen hat sie schon wieder gespielt und wir hatten Musik beim Entwässern des Kanus – Super Sache! Was mich fasziniert hat, war dass die Box wirklich den ganzen Tag auf der Moldau durchgehalten hat, ca 8-9h also – Topp. Geladen wurde die Box dann nachts im Zelt per Micro-USB mit einem externen Akku. Ein großer Akku mit 15.000mAh reicht für 2-3mal komplett laden und kann tagsüber zur Stromversorgung des Handys dienen.

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Handling

Einfacher geht es nicht – als externer Lautsprecher mit dem Handy verbinden und seine Musik starten. Zusätzlich gibt’s noch eine App um beispielsweise den Equalizer einzustellen oder sich mit einer zweiten Box zu verbinden. Eine Weckfunktion, die ih nicht getestet habe, gibt es auch. Firmware Updates sind ebenso auf diesem Weg möglich. Oben am Lautsprecher gibt es Tasten für die Lautstärke, unten findet man den Ein/-Aus-Knopf und den Knopf fürs Bluetooth Pairing. Zudem versteckt sich unter einer Gummilippe der USB-Anschluss fürs Laden und ein Klinken-Eingang. Was wir etwas vermisst haben war ein Skip-Button, wenn ein Lied der Playlist mal nicht so zur Stimmung gepasst hat. Zudem brach, wenn man die Box zu lange unter Wasser hält die Bluetooth Verbindung ab – aber Bluetooth funktioniert eben mal nicht unter Wasser. Dann musste eben die Tonne mit dem Handy wieder aufgeschraubt werden und die Musik neu gestartet werden. Eleganter wäre ein Play-Button mit der man die Musik direkt an der Box starten könnte, aber das ist alles Meckern auf hohen Niveau.

Sound

Der Sound ist für so eine kleine Box sehr ausgewogen, Bässe und Höhen sind sehr gut und Lautstärke ist mehr als ausreichend. Wir mussten die Box mehrmals leiser stellen um unsere Mit-Paddler, die nicht zur Gruppe gehörten, nicht zu stören. Es scheppert oder klackert nichts, da die Rückseite mit Gummi überzogen ist und so am Kanu nicht direkt anstößt. An den Sound ihrer größeren Schwester der UE Boom kommt sie bauartbedingt jedoch nicht ganz dran.

Wasserdicht

Die Box ist wirklich 100% wasserdicht – ob sie jetzt wirklich 30min 1m unter Wasser gehalten werden kann haben wir natürlich nicht getestet – zum Kanufahren mit längerem Untertauchen hat es ganz locker gereicht und wir waren immer wieder erstaunt als wir unser umgekipptes Kanu gedreht haben und nach kurzem Wasser ausspucken die Box wieder Musik spielte.

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Ich kann die UE Roll** daher hundertprozentig zum Kanufahren empfehlen. Wer nicht auf die Wasserdichtigkeit angewiesen ist, bekommt allerdings für 30€ mehr bereits die UE Boom, die einen noch besseren Sound liefert.

Danke an Tobi für den Text und Thorsten für die Bilder!

Im Test… Sennheiser Momentum M2

Nachdem ich meine neue Outdoor Box gefunden habe, wollte ich mir auch gleich neue Kopfhörer zulegen. Da meine OnEar Kopfhörer alle mit der Zeit schmerzhaft drücken (habe wohl zu abstehende Ohren) sollten es OverEar Kopfhörer sein. Der Tragekomfort stand also zusammen mit dem Klang im Vordergrund. Diesen Anforderungen wollte sich Sennheiser mit der zweiten Generation ihres Erfolgsmodells, dem Sennheiser MOMENTUM M2 stellen.

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Erster Eindruck / Optik / Haptik

MomentumM2-6179Die Verpackung wirkt direkt hochwertig und so geht es auch nach dem Auspacken weiter. Im inneren des Kartons findet man, weich in Schaumstoff gebettet, ein sehr fein aussehendes und robustes Ledercase mit Reißverschluss. Darin enthalten der Senheiser Momentum M2**.

Der Kopfhörer selber wirkt sehr stylish und puristisch. Keine unnötigen Abdeckungen oder Schnörkel. Einfach und funktional. Und doch gewinnt er die Aufmerksamkeit durch die ausgewählten Materialien. Das Kopfband ist mit robustem, härterem Leder ausgestattet, welches angenehm auf dem Kopf aufliegt. Die Bügel sind aus gebürstetem Edelstahl an welchen wiederum die Ohrmuscheln befestigt sind. Diese sind in meinem Fall dezent in schwarz gehalten. Zur Auswahl stehen noch Braun und Elfenbein. Das schwarze Polster der Ohrmuscheln ist im ersten Moment auffallen dick aber dazu gleich mehr… Außer dem steifen Case liegt dem Paket übrigens noch ein weiches Säckchen bei in welchem man den Kopfhörer ebenfalls, platzsparender aber eben nicht gegen mechanische Einflüsse von außen geschützt, verstauen kann.

Im Gegensatz zum ersten Momentum, kann man bei der zweiten Generation nun die Bügel des Kopfhörers zusammenklappen. Das spart Platz beim Transport und macht den Kopfhörer auch weniger anfällig für mechanische Einwirkungen im verpackten Zustand. Der Mechanismus hierzu wirkt sehr robust und vertrauenswürdig.

Tragekomfort

Für mich mittlerweile wichtiger als das Aussehen ist der Tragekomfort. Denn ist man mal auf den Kopfhörer angewiesen, dann doch meistens auch für längere Zeit. Und wer kenn nicht die schmerzenden Ohren und das befreiende Gefühl, wenn man den Kopfhörer wieder absetzen kann. Die Spanne bis dahin sollte aber möglichst lange sein. Und hier kommen die sehr dicken aber extrem weichen und anschmiegsamen Poster an den Ohrmuscheln zum tragen. Diese geben nämlich ordentlich nach so das die Aufliegefläche maximiert und angeglichen wird. Das wiederum wirkt sich sehr positiv auf den Tragekomfort aus. Toller Nebeneffekt, das Ohr wird bestens abgedichtet gegen Geräusche von Außen.

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Natürlich lassen sich die Ohrmuscheln an den Bügeln in der Höhe verstellen, um so den Sitz individuell anpassen zu können. Zudem sind die Muschen nicht fix, sondern lassen sich auch noch nach Oben/Unten/Recht/Links tilten. Die Öffnung der Ohrmuscheln ist nicht die Größte, mir passte sie perfekt. Der ein oder andere könnte hier aber Probleme haben. (Also unbedingt anprobieren!) Dafür wirkt die Ohrmuschel dann aber schön schmal und nicht all zu wuchtig.

Sound

Und nun zum Wichtigsten. Dem Sound. Der schönste, tollste und stylishste Kopfhörer bringt nichts wenn der Sound einem nicht  gefällt. Und das schreibe ich bewusst so, denn das Klangempfinden ist etwas sehr individuelles.

Der Momentum besticht hier mit seinem sehr differenzierten, ausgewogenem und klaren Sound. Neutral – und das meine ich positiv – und natürlich. Nicht gepusht oder voller Loudness. Was nicht heißt, dass er so einen Sound nicht ebenso bravurös wiedergeben kann, stellt man in an der Soundquelle ein. Man hat allerdings die Wahl. Staunen musste ich, als ich ihn an die Belastungsgrenzen geführt habe und bei einem basslastigen Song bei entsprechender Lautstärke die Härchen auf meinen Ohren angefangen haben zu vibrieren und alles ohne zerren oder krächzen. Abgefahren was für ein Druck aus dem Kopfhörer kommen kann. Hut ab!

Technische Besonderheiten

MomentumM2-6205Beim bestellen muss man darauf achten, dass man neben der gewünschten Farbe auch die richtige Verison nimmt. Es gibt eine für Apple Geräte und eine für den Rest. Das hängt mit den Kontakten am Stecker bzw der Ferbedienung am Kabel des Kopfhörers zusammen. Hier findet man nämlich neben der Play/Pause und Lautstärke auch das Mikrofon. Der Kopfhörer fungiert also ebenso als Headset. Da man hier so wenig Informationen findet… „Momentum I“ ist für Apple und „Momentum G“ ist für alle anderen Hersteller

Sollte man das falsche Kabel haben oder es aufgrund eines Kabelbruchs austauschen müssen, kann man das Klinkekabel auch mit einem Dreh direkt am Kopfhörer ausstecken und gegen ein Neues tauschen.

Resümee

Ich habe den Kopfhörer nun seit einigen Wochen im Gebrauch und bin begeistert. Die feste Hülle habe ich bisher nie verwendet, diese sieht für meinen Geschmack zu fein und schnieke aus. Mir reicht das weiche Säckchen. Nicht zuletzt weil der Kopfhörer selbst so robust wirkt, das ich mir beim Transport auch ohne Case keine Gedanken darum machen muss.

Auch nach längerem Tragen habe ich kaum bzw keine Druckstellen am Ohr. definitiv weniger als bei meinen bisherigen OnEar von Beats oder B&W. Der Sound ist schön klar und differenziert, lässt sich aber ohne Einschränkung individuell anpassen. Reserven hat der Senheiser Momentum M2** noch üppig. Mit einem Straßenpreis von aktuell 245,-** ist er nicht ganz günstig, wer aber auf guten, neutralen Sound mit Reserven in jede Richtung und eine hochwertige Verarbeitung und einen puristischen Stil steht, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Solltet ihr unentschlossen sein unbedingt probe-hören!

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Im Test… UE Boom – Outdoor-BT-Speaker

Alle Jahre wieder… wäre ein guter Anfang für den Artikel. Denn es war mal wieder Zeit für einen neuen Bluetooth-Speaker. Zu jeder Gelegenheit, ob beim Klettern, Reisen oder Baggersee, bringe ich (m)einen kabellosen Speaker mit und versorge das Happening mit Musik. Und um so wichtiger ist mir, neben dem best möglichen Klang natürlich die Akkulaufzeit und die Robustheit des Speakers. Und mit diesen Kriterien wollte ich mal wieder was Neues. „State of the Art“ quasi. Und so kam ich zur UE Boom

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Erster Eindruck / Optik / Haptik

Beim Kauf schon steht man vor der Qual der Wahl was die Farbauswahl betrifft. Online habe ich auf die schnelle 28 verschiedene Designs gezählt. Eins geiler wie das Andere und sicher für jeden was dabei. Hat man sich endlich für seinen Favoriten entschieden und packt diesen aus merkt man sofort die hochwertige Haptik. Die Box hat ein angemessenes Gewicht (ca. 540g), also nicht zu schwer. Die Oberfläche besteht aus robustem stoffähnlichem Material über dem Speaker-Bereich und einer dicken Gummierung an beiden Enden und den Bedienelementen. Zylinderförmig mit einem Druchmesser von 6,5cm und einer Höhe von 18cm ist sie schön handlich.

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Man vertraut darauf, dass die UE Boom** einiges einstecken kann und man nicht auf sie aufpassen muss. Dem Spaß sind so quasi keine Grenzen gesetzt und so ist sie auch überall dabei. Ich habe sie, ohne zwei mal drüber nachzudenken, direkt in den Sand gestellt, sie zwischen das Metall an den Klettergurt gehängt, am Rucksack beim Wandern befestigt oder sie offen aufs ungeschützte Schiffsdeck gelegt, war alles kein Problem. Hier waren sich alle sofort einig: „Die macht alles mit!

Sound

Zum Sound dachte ich, nicht all zu viel schreiben zu können, da sich die meisten Speaker dieser Preisklasse und Bauform ja nicht sonderlich voneinander unterscheiden. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Denn hier hat sich offenbar in der letzten Zeit doch nochmal einiges getan.

So ist der Sound noch satter geworden im Vergleich zu meinen bisherigen Speakern und nicht nur das, auch bei der Lautstärke kann man auch deutlich mehr Dampf machen als man es braucht. Das alles ohne Zerren oder das der Sound unangenehm spitz oder zu dünn klingen würde. Hut ab an dieser Stelle dafür!

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Und dann ist da noch das beworbene 360° Feature. Was ich im Vorfeld so ein bisschen belächelt habe aber… bei bisherigen Boxen war es so, stand der Speaker z.B. in der Mitte auf dem Tisch, wurden die einen davon „angebrüllt“ die anderen haben die Musik nur indirekt gehört. Es gab also immer einen Kampf zwischen lauter und leise. Die UE Boom strahlt ihren Sound aber tatsächlich 360° rundum ab. Stellt man sie also in die Mitte bekommen alle die gleiche Lautstärke ab. Problem gelöst und in der Praxis wirklich geil! Hätte nicht gedacht, dass das so viel ausmacht.

Besonderheiten

Zur UE Boom gibt es eine App fürs Smartphone. Mit dieser kann man zum einen die Firmware des Speakers updaten und somit die neusten Features aufspielen. Eines davon ist z.B., dass, wenn man zwei UE Boom im Freundeskreis hat, man diese zu einem Stereo-Setup koppeln kann. Habe ich selber schon probiert und damit eine mittelgroße Party in einem Garten mit Musik versorgt! Die Koppelung nimmt man über die App vor, anschließend spielt eine Box den Master, an den man die Musik wie gewohnt via Bluetooth sendet und diese wiederum leitet alles an die zweite Box weiter. Ca. 10+ Meter zwischen den Boxen waren kein Problem. Zudem findet man einen Equalizer und eine Weckfunktion in der App.

Zwei geile Gimmicks: Die App erkennt die Farbe der Box mit der sie verbunden ist UND die Box lässt sich remote via App sogar einschalten. Perfekt wenn sie tief im Rucksack vergraben oder weit weg steht/hängt. 😀

technische Details

Verbinden kann man sich via Bluetooth oder altbewährtem 3,5 Klinkekabel (z.B. um Akku zu sparen). In diesem Falle ist aber die Gummi-Abdeckung an den Anschlüssen offen und die Box sicher nicht mehr so geschützt. Daneben findet man noch einen Micro USB Anschluss um die Box zu laden (stylishes Netzteil und ebenso stylishes Kabel befinden sich im Lieferumfang). Der Akku… hält echt ewig! Die Laufzeit ist mit 15h angegeben, gefühlt sind es wesentlich mehr.

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Am Ende der Box befindet sich eine sehr stabile Metallöse. Ich habe daran einen Karabiner befestigt und die Box auch schon an der Decke, dem Rucksack, einem Baum oder dem Klettergurt befestig. Die Öse hält fest. Das tolle ist, dreht man die Öse heraus, findet man ein Standard 1/4″ (Stativ-)Gewinde vor. Man kann die Box also z.B. auf ein Stativ, eine Superclamp oder sonstigem Zubehör befestigen.

Resümee

Ich bin begeistert von der UE Boom** und im Grunde auch jeder der sie bisher gesehen und gehört hat. Aktuell meine No. 1 und sobald der Rucksack gepackt wird, ob zum Klettern, Wandern, Radfahren, Baggersee, Schwimmbad oder feiern im Freien, die Box ist mit im Gepäck! Mit aktuell rund 150,- EUR nicht ganz günstig aber definitiv preiswert und noch lange nicht die teuerste Box. Von mir eine klare Kaufempfehlung! Ich mag nicht mehr drauf verzichten!

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Mario Testino, Limousine, Apple Watch und viele tolle Menschen – Berlin Tag 2

Wie schon im letzten Artikel zum Berlin-Event erwähnt, haben Ben und ich uns für den zweiten Tag noch mal ein weiteres Programm eingeplant. Und da die Locations alle in der Stadt verstreut waren und wir nicht zu viel Zeit mit U-Bahn und Co verlieren wollten, haben wir kurzerhand und ganz dekadent zwischen den Stationen einen Limousinen Service gegönnt. Wir waren uns einig, an den Service könnte man sich gewöhnen. 🙂

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Mario Testino  – In Your Face

Gestartet haben wir den Tag mit einem Besuch der Mario Testino – In Your Face Ausstellung im Kulturforum. Komischerweise war mir der Name bis dahin noch gar kein Begriff. Nach dem ich die Ausstellung aber gesehen habe, muss ich sagen – genau mein Ding! Ein wenig vergleichbar mit David LaChapelle, schon die gesamte Creme de la Creme aus Hollywood und von den Laufstegen dieser Erde vor der Linse gehabt und in einem unverkennbaren und abgefahrenen eigenen Stil in Szene gesetzt! Die Werke der Ausstellung gibt es auch im gleichnamigen Buch**, welches direkt auf meiner Wunschliste gelandet ist. Solltet ihr noch die Gelegenheit haben die Ausstellung zu besuchen, geht hin!

Apple Watch

Anschließend ging es direkt weiter zum Apple Store am Kurfürstendamm, dort hatte ich einen Termin zur Anprobe der Apple Watch. Nun ja. Ich wollte einfach wissen, sollte ich einen Anflug von Kaufzwang verspüren, welche Größe und Ausführung ich denn bestellen müsste. Bei mir wäre es, aufgrund meiner dünnen Handgelenke, die 38mm Version und aktuell tendiere ich zur schwarzen Sport Edition.

Ein paar Gedanken zur Apple Watch an dieser Stelle:
Sie sieht echt geil aus, ist wirklich perfekt Verarbeitet und verblüffend leicht (Alu Version) für eine Smartwatch mit Akku und allem. Sie gefällt mir gut und bei ein kurzen Test des Interfaces ließ sich soweit alles einwandfrei bedienen. In der Praxis in Bewegung kann ich mir aber vorstellen, dass die Icons ggf zu klein sein könnten und die Treffsicherheit darunter leiden wird. Aber auch das ist sicher nur Übungssache. Der Vibrationsalarm ist wirklich abgefahren und macht einen dezent auf alles aufmerksam.

Was mir aber direkt schon im Store auffiel, selbst beim „rumspielen“ mit der Watch, weiß man nach 10 Minuten nicht mehr, was man denn noch machen oder anschauen könnte… Im Grunde ist das aber kein Problem. Viele Meinungen zur Watch lauten ja „most useless Gadget 2015“ usw. Meiner Meinung nach ist es aber eben genau das, was eine Uhr schon immer ausmacht. Sie bietet einem auf die schnelle Zugriff auf bestimmte Informationen. Früher Uhrzeit und vielleicht Datum, heute eben zudem noch das Wetter, Erinnerungen, Nachrichten und meinen Aktivitätsgrad. Und mehr soll so eine Smartwatch meiner Meinung nach auch gar nicht erfüllen. Ich erwarte keinen Handyersatz.

Ich war auch anfangs skeptisch was ich davon halten soll. Mittlerweile kann ich mir den Alltag mit einer Apple Watch schon definitiv vorstellen und ich denke, das iss eventuell zur zweiten Generation schwach werden könnte. Dann, wenn auch die 3rd Party Apps gezeigt haben, für was man die Appl Watch denn noch so alles verwenden kann. Ich finde es spannend und freue mich darauf zu sehen, wie sich das alles noch entwickeln wird. Haters gonna hate.

Classic Remise Berlin

Letzte Station des Vormittags war anders geplant aber wir mussten kurzfristig umdisponieren. Und da wir Zeit hatten und in der Gegend waren, sind wir in der Classic Remise vorbei gegangen. Ich war schon letztes Jahr zu einem Event dort und auch so ist es immer wieder ein Besuch wert.

Carina, Conny und Max

Den Nachmittag haben wir genutzt um ein paar tolle Menschen zu treffen, zu quatschen und gemeinsam die Zeit zu genießen. Den Anfang machten wir beim Mittagessen mit Carina Czisch, die ihres Zeichens begabte Designerin ist und aktuell mit Ben an einer gemeinsamen Serie arbeitet. Ich durfte auch schon eine kleine Preview sehen und bin auf die finale Präsentation gespannt!

Nach einem Abstecher bei Conny haben wir als Abschluss des rundum gelungenen Tages verbrachten wir die Zeit bis zum Abflug mit Max Threlfall. Seines Zeichens Fotograf, dessen Arbeiten ich seit einiger Zeit schon verfolge und ein ebenso netter, offener und toller Mensch.

Im Anschluss erwartete uns auch dieses Mal pünktlich unsere Limousine samt Chauffeur um uns auf unserer letzen Fahrt des Tages pünktlich und stilvoll zum Flughafen zu fahren.

Es war mal wieder ein gelungener Tag, vollgepackt mit tollen Eindrücken und noch viel tolleren Menschen! Ein großes Dankeschön für die tolle Zeit und neuen Bekanntschaften. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder!

Achja… und wer sich schon immer mal gefragt hat, ob man mit einer x100 ne Cola auf bekommt? Geht!

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