Die Heydays, Palm Valley & der Dreher!

Vor kurzem haben meine beiden lokalen Lieblingsbands zusammen an einem Abend gespielt und so habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch meine Kamera mit auf das Double-Feature zu nehmen, um ein paar Impressionen festzuhalten. Und nicht genug die beiden Bands an einem Abend zusammen sehen zu können – nein! – auch ein echtes karlsruher Urgestein gesellte sich noch dazu. “Der Dreher” gab sich die Ehre und feierte mit uns!

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Die Heydays findet ihr auf Facebook, im Netz und die aktuelle Platte findet ihr auf Bandcamp.

Palm Valley findet ihr ebenfalls auf Facebook, im Netz und die aktuellen Aufnahmen auf Soundcloud.

Und die Bilder des Abends…

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Und wer den Dreher nicht kennt, sollte sich mal folgende Reportage über ihn anschauen! Ein Urgestein und Unikum. Gehört zur karlsruher Musikszene wie die Pyramide oder das Schloss zum Stadtbild.

Weihnachtsmarkt und Aftershow

Am Samstag hat sich mal wieder ein großer Teil der lokalen Fotogemeinschaft auf dem Weihnachtsmarkt getroffen. Ein gemeinsamer Bummel mit Kamera und dem einen oder anderen Becher Glühwein stand auf dem Plan. Ob man den Weihnachtsmarkt nun mag oder nicht, für mich gehört der alljährliche Gang durch die Buden zum Einstimmen auf Weihnachten dazu. Und neben den ausgelassenen Gruppen an den Glühweinständen, sind es wohl die funkelnden Kinderaugen für die dieses Happening das Größte ist.

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Da es aktuell leider viel zu warm ist, wurde aus dem perfekt passenden leichten Schneefall ein absolut nerviger Dauer-Nieselregen. Und so sind wir nach einiger Zeit zum Aufwärmen noch in eine Gin-Bar. Nach kurzer Zeit platzte zu unserer Überraschung eine 4-köpfige Band namens Dead Man’s Boogie mit Akustiksetup herein, baute direkt neben uns auf und spielte einige Songs für einen guten Zweck. Ein gelungener Abend, wie ich finde und daher hier ein paar Bilder…

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Palm Valley Live im Kap Tormentoso

Im letzten Beitrag zur Band hab ich es schon erwähnt, die Jungs von Palm Valley waren fleißig und haben am neuen Album gearbeitet. Anlässlich dessen Release ging es also nach Stuttgart zum Releaskonzert im Kap Tormentoso. Ein kleiner gemütlicher Laden mit Bühne und feierfreudigem Publikum. Und so war es (trotz Donnerstag) ein toller Abend, ne volle Bude und ein gelungener Gig!

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Und hier gibt es das Album auf die Ohren!
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Das Fest 2014 – 30 Jahre Festival

Letztes Wochenende war es wieder so weit, das Fest 2014 stand an. Zum 30sten Mal verwandelten sich die städtischen Grünflächen der Günter Klotz Anlage in ein großes Festivalgelände – die Jubiläumsausgabe also. Drei Tage Live Acts (mit Vorfest sogar 7 Tage) auf 5 Bühnen zogen insgesamt über 260.000 Besucher in ihren Bann. Und wenn man schon so ein Festival in der eigenen Stadt und 10 Minuten von zu Hause entfernt hat, dann muss man da auch hin. So waren dieses Jahr z.B. Madsen, Mad Caddies, Mighty Oaks, Zaz, Boss Hoss und mehr auf den Fest-Bühnen zu sehen.

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1985 begann die Tradition. Mitten in Karlsruhe. Der zentrale Hügel der Günter Klotz Anlage – unter den Einheimischen “Mount Klotz” genannt – verwandelt sich zur Tribüne vor der Hauptbühne von “Das Fest”. Nicht nur von den Zuschauern für die grandiose Aussicht geliebt, auch von den Bands wird der Anblick als beeindruckende und einmalige Kulisse beschrieben und hoch gehandelt. Doch nicht nur die Location ist besonders, auch unterscheidet sich das Konzept grundlegend von anderen Festivals. Es soll Alle ansprechen und unterhalten, ungeachtet des Alters oder Einkommens. Das merkt man zum einen in der Musikmischung und zum anderen kostet ein Tagesticket für den Hauptbühnen-Bereich lediglich 5 EUR, das restliche Festival ist sogar komplett kostenlos.

Und trotzdem oder gerade weil, hat das Fest über die Jahre allerhand große Namen der Musikgeschichte für sich gewinnen können. So haben wir schon mit Bands wie Bad Religion, Sportfreunde Stiller, Deichkind, Bela B, Seeed, Peter Fox, Juli, Silbermond, Faithless, PUR, Fury in the Slaughterhouse, Apocalyptica, Guano Apes, New Model Army, Tito & Tarantula, Bananafishbones, BAP, Such A Surge, Gentleman, Chumbawamba, H-Blockx, Ska-P, Fünf Sterne deluxe, Simple Minds, Beatsteaks, Sunrise Avenue, Die Fantastischen Vier uvm. durch das Wochenende gefeiert.

Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle Zeit und trotzdem ich persönlich eher die rockigen und weniger die poppigen Acts bevorzuge, bin ich einfach stolz das ein solches Konzept, so viele Jahre und schon einige Kriesen überlebt hat. Ich bin schon seit den frühen Jahren dabei und gerade deshalb werde ich auch in Zukunft jedes Jahr das Fest besuchen und unterstützen.

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Die Schwarz/Weiß Bilder stammen von Tobias Gaugler das Portrait von mir von Sebastian Keipert.

Palm Valley auf dem Sunny Side Up

Der Name Palm Valley ist hier auf dem Blog schon das ein oder andere Mal gefallen. Ob es neue Bilder oder ein Video waren, die Band begleitet mich schon lange. Nicht zuletzt auch, weil die Jungs zu richtig guten Freunden wurden und so möchte ich das Sunny Side Up OpenAir vom Wochenende zum Anlass nehmen, ein kleines Update zu liefern.

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Nach dem sich die Besetzung änderte, wurde hart an den neuen Songs gearbeitet, ins Studio gegangen und mittlerweile befinden sich die Aufnahmen auch in den finalen Zügen. Bald sollte es also ein Album geben. Die Homepage wurde überarbeitet, verschlankt und modernisiert. Hier finden sich alle wichtigen Infos zu anstehenden Terminen, Hörproben und sicher bald mehr zum Album. Auch auf Facebook sind die Jungs natürlich zu finden. Schaut vorbei und Stay tuned!

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Christine berichtet vom Dillon Konzert

Da war doch noch was… ich habe im letzten Jahr eine PowerShot N verlost und diese sollte auf ein Festival ausgeführt werden. Wie das nun so im Leben ist, ist hier und da was dazwischen gekommen und darunter hat letztendlich der Bericht gelitten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so hat Christine ihre Eindrücke zusammengefasst und mit Bildern bestückt. Und diesen Bericht möchte ich euch hier endlich zeigen.

Ich habe eine Kamera gewonnen! Ich glaube, ich habe noch nie etwas gewonnen – liegt aber wohl daran, dass ich auch nie bei Gewinnspielen mitmache, weil ich glaube dass Gewinnspiele nur Adressenhascherei sind und es eigentlich keinen Preis gibt, den Irgendjemand überhaupt bekommen soll.

Aber diesmal habe ich auf dem Blog von Thomas Reimann tatsächlich beim ersten Schuss einen Treffer gelandet und die kleine Canon Powershot N inklusive 150,-€ Konzertkarten-Budget gewonnen. YEAH!

Ich habe bisher kaum mit Kompaktkameras zu tun gehabt, daher war ich sehr gespannt auf die Performance dieser schön designten kleinen Cam.

Besonders in schwierigen Lichtsituationen sind kompakte Fotoapparate leider nicht so stark was die Abblidungsqualität angeht, das liegt am hohen ISO, der notwendig ist, um bei wenig Licht noch verwacklungsfreie Bilder zu bekommen (ohne Stativ und mit bewegten Motiven). Eine Extremsituation also, in der sich sofort zeigt, was eine Kamera wirklich kann.

Vorweg: Ich war von der Bildqualität dann doch überrascht, hatte es mir eindeutig schlimmer vorgestellt.

Was ich besonders interessant finde: Der Auslöser ist sehr unkonventionell angebracht und mit jeder Hand bedienbar (also auch was für Linkshänder, die gerne mit der linken Hand auslösen möchten), es gibt einige tolle Bildgestaltungsfunktionen / Filter mit denen man spielen kann und auch zwei Video-Modi, die ganz nette Effekte zaubern: Eine Zeitraffer-Funktion und eine Slow-Motion Funktion.

Mehr Infos zu der Canon Powershot N gibt es HIER.

Für den Praxistest suchte ich mir das Dillon-Konzert bei mir in Hamburg auf Kampnagel aus, dieses fand im Rahmen des alljährlichen Sommerfestes statt, bei dem viele tolle Künstler auftreten. Dillon ist eine junge Sängerin aus Brasilien, die in Köln Abitur machte und noch im selben Jahr ihre erste Single im Internetz veröffentlichte. Relativ schnell hatte sie mit ihrer besonderen Stimme großen Erfolg, studiert aber trotz des großen Hypes um ihre Person einfach Mal Fotografie nebenbei. Macht sie noch sympathischer :-)

Da ich noch nie auf einem ihrer Konzerte war, hatte ich eigentlich keine Erwartungen – das ist meiner Erfahrung nach sowieso die beste Grundlage, um sich Kunst / Künstler jeder Art reinzuziehen.

Das Konzert war großartig. Es war insgesamt sehr dunkel und eine grafisch gehaltene Lichtshow und viel Nebel setzten coole Effekte, die super zu der atmosphörischen Musik von Dillon passten. Starke Bässe und rhythmische Beats untermalten ihre tolle Stimme, die an Björk oder Lykke Li erinnert. Sie ist keine Selbstdarstellerin, eher schüchtern kam sie mir vor und bei der Zugabe verspielte/versang sie sich mehrfach, so dass sie drei Mal neu beginnen musste. Das Publikum unterstützte sie laut. Man hat ihre Anspannung spüren können und genau das machte sie so menschlich. Dass sie dreimal von Neuem anfing, um das Lied als Gesamtkunstwerk zu präsentieren, dass sie nicht aufgegeben hat. Dass sie nicht perfekt war. Perfektion ist im Übrigen sowieso out. Das sieht man in jedem künstlerisch darstellenden Bereich schon länger. Der Trend ist Authentizität – das menschliche Individuum – einfach man selbst sein. Dillon hat das demonstriert. Vielleicht unabsichtlich, aber die Reaktion des Publikums gibt ihr Recht.

Eindrücke festgehalten mit der kleinen Powershot N.