Das Fest 2014 – 30 Jahre Festival

Letztes Wochenende war es wieder so weit, das Fest 2014 stand an. Zum 30sten Mal verwandelten sich die städtischen Grünflächen der Günter Klotz Anlage in ein großes Festivalgelände – die Jubiläumsausgabe also. Drei Tage Live Acts (mit Vorfest sogar 7 Tage) auf 5 Bühnen zogen insgesamt über 260.000 Besucher in ihren Bann. Und wenn man schon so ein Festival in der eigenen Stadt und 10 Minuten von zu Hause entfernt hat, dann muss man da auch hin. So waren dieses Jahr z.B. Madsen, Mad Caddies, Mighty Oaks, Zaz, Boss Hoss und mehr auf den Fest-Bühnen zu sehen.

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1985 begann die Tradition. Mitten in Karlsruhe. Der zentrale Hügel der Günter Klotz Anlage – unter den Einheimischen “Mount Klotz” genannt – verwandelt sich zur Tribüne vor der Hauptbühne von “Das Fest”. Nicht nur von den Zuschauern für die grandiose Aussicht geliebt, auch von den Bands wird der Anblick als beeindruckende und einmalige Kulisse beschrieben und hoch gehandelt. Doch nicht nur die Location ist besonders, auch unterscheidet sich das Konzept grundlegend von anderen Festivals. Es soll Alle ansprechen und unterhalten, ungeachtet des Alters oder Einkommens. Das merkt man zum einen in der Musikmischung und zum anderen kostet ein Tagesticket für den Hauptbühnen-Bereich lediglich 5 EUR, das restliche Festival ist sogar komplett kostenlos.

Und trotzdem oder gerade weil, hat das Fest über die Jahre allerhand große Namen der Musikgeschichte für sich gewinnen können. So haben wir schon mit Bands wie Bad Religion, Sportfreunde Stiller, Deichkind, Bela B, Seeed, Peter Fox, Juli, Silbermond, Faithless, PUR, Fury in the Slaughterhouse, Apocalyptica, Guano Apes, New Model Army, Tito & Tarantula, Bananafishbones, BAP, Such A Surge, Gentleman, Chumbawamba, H-Blockx, Ska-P, Fünf Sterne deluxe, Simple Minds, Beatsteaks, Sunrise Avenue, Die Fantastischen Vier uvm. durch das Wochenende gefeiert.

Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle Zeit und trotzdem ich persönlich eher die rockigen und weniger die poppigen Acts bevorzuge, bin ich einfach stolz das ein solches Konzept, so viele Jahre und schon einige Kriesen überlebt hat. Ich bin schon seit den frühen Jahren dabei und gerade deshalb werde ich auch in Zukunft jedes Jahr das Fest besuchen und unterstützen.

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Die Schwarz/Weiß Bilder stammen von Tobias Gaugler das Portrait von mir von Sebastian Keipert.

Palm Valley auf dem Sunny Side Up

Der Name Palm Valley ist hier auf dem Blog schon das ein oder andere Mal gefallen. Ob es neue Bilder oder ein Video waren, die Band begleitet mich schon lange. Nicht zuletzt auch, weil die Jungs zu richtig guten Freunden wurden und so möchte ich das Sunny Side Up OpenAir vom Wochenende zum Anlass nehmen, ein kleines Update zu liefern.

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Nach dem sich die Besetzung änderte, wurde hart an den neuen Songs gearbeitet, ins Studio gegangen und mittlerweile befinden sich die Aufnahmen auch in den finalen Zügen. Bald sollte es also ein Album geben. Die Homepage wurde überarbeitet, verschlankt und modernisiert. Hier finden sich alle wichtigen Infos zu anstehenden Terminen, Hörproben und sicher bald mehr zum Album. Auch auf Facebook sind die Jungs natürlich zu finden. Schaut vorbei und Stay tuned!

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Christine berichtet vom Dillon Konzert

Da war doch noch was… ich habe im letzten Jahr eine PowerShot N verlost und diese sollte auf ein Festival ausgeführt werden. Wie das nun so im Leben ist, ist hier und da was dazwischen gekommen und darunter hat letztendlich der Bericht gelitten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so hat Christine ihre Eindrücke zusammengefasst und mit Bildern bestückt. Und diesen Bericht möchte ich euch hier endlich zeigen.

Ich habe eine Kamera gewonnen! Ich glaube, ich habe noch nie etwas gewonnen – liegt aber wohl daran, dass ich auch nie bei Gewinnspielen mitmache, weil ich glaube dass Gewinnspiele nur Adressenhascherei sind und es eigentlich keinen Preis gibt, den Irgendjemand überhaupt bekommen soll.

Aber diesmal habe ich auf dem Blog von Thomas Reimann tatsächlich beim ersten Schuss einen Treffer gelandet und die kleine Canon Powershot N inklusive 150,-€ Konzertkarten-Budget gewonnen. YEAH!

Ich habe bisher kaum mit Kompaktkameras zu tun gehabt, daher war ich sehr gespannt auf die Performance dieser schön designten kleinen Cam.

Besonders in schwierigen Lichtsituationen sind kompakte Fotoapparate leider nicht so stark was die Abblidungsqualität angeht, das liegt am hohen ISO, der notwendig ist, um bei wenig Licht noch verwacklungsfreie Bilder zu bekommen (ohne Stativ und mit bewegten Motiven). Eine Extremsituation also, in der sich sofort zeigt, was eine Kamera wirklich kann.

Vorweg: Ich war von der Bildqualität dann doch überrascht, hatte es mir eindeutig schlimmer vorgestellt.

Was ich besonders interessant finde: Der Auslöser ist sehr unkonventionell angebracht und mit jeder Hand bedienbar (also auch was für Linkshänder, die gerne mit der linken Hand auslösen möchten), es gibt einige tolle Bildgestaltungsfunktionen / Filter mit denen man spielen kann und auch zwei Video-Modi, die ganz nette Effekte zaubern: Eine Zeitraffer-Funktion und eine Slow-Motion Funktion.

Mehr Infos zu der Canon Powershot N gibt es HIER.

Für den Praxistest suchte ich mir das Dillon-Konzert bei mir in Hamburg auf Kampnagel aus, dieses fand im Rahmen des alljährlichen Sommerfestes statt, bei dem viele tolle Künstler auftreten. Dillon ist eine junge Sängerin aus Brasilien, die in Köln Abitur machte und noch im selben Jahr ihre erste Single im Internetz veröffentlichte. Relativ schnell hatte sie mit ihrer besonderen Stimme großen Erfolg, studiert aber trotz des großen Hypes um ihre Person einfach Mal Fotografie nebenbei. Macht sie noch sympathischer icon smile Christine berichtet vom Dillon Konzert

Da ich noch nie auf einem ihrer Konzerte war, hatte ich eigentlich keine Erwartungen – das ist meiner Erfahrung nach sowieso die beste Grundlage, um sich Kunst / Künstler jeder Art reinzuziehen.

Das Konzert war großartig. Es war insgesamt sehr dunkel und eine grafisch gehaltene Lichtshow und viel Nebel setzten coole Effekte, die super zu der atmosphörischen Musik von Dillon passten. Starke Bässe und rhythmische Beats untermalten ihre tolle Stimme, die an Björk oder Lykke Li erinnert. Sie ist keine Selbstdarstellerin, eher schüchtern kam sie mir vor und bei der Zugabe verspielte/versang sie sich mehrfach, so dass sie drei Mal neu beginnen musste. Das Publikum unterstützte sie laut. Man hat ihre Anspannung spüren können und genau das machte sie so menschlich. Dass sie dreimal von Neuem anfing, um das Lied als Gesamtkunstwerk zu präsentieren, dass sie nicht aufgegeben hat. Dass sie nicht perfekt war. Perfektion ist im Übrigen sowieso out. Das sieht man in jedem künstlerisch darstellenden Bereich schon länger. Der Trend ist Authentizität – das menschliche Individuum – einfach man selbst sein. Dillon hat das demonstriert. Vielleicht unabsichtlich, aber die Reaktion des Publikums gibt ihr Recht.

Eindrücke festgehalten mit der kleinen Powershot N.

Im Test… Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Mir ist es ja wichtig, immer und überall Musik dabei zu haben. Früher musste überall der große Gettoblaster mit, heute geht das alles natürlich viel platzsparender. So habe ich ja auch schon die Jambox getestet. Nun stand ich aber vor dem Problem, dass bei meinen Outdoor Aktivitäten so ein portabler Speaker auch einiges abkönnen muss, damit ich nicht die ganze Zeit auf diesen aufpasse. Und so kam ich auf den Hercules WAE Outdoor Speaker BTP04 um den es heute gehen soll.

Wae 2619 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04 Wae 2624 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Merkmale

Wae 2623 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04In erster Linie handelt es sich um eine klassische Bluetooth Box. Sowohl vom iPhone als auch über Android einfach als solche anzusteuern. An der Box befindet sich ein Bluetooth Knopf zum kuppeln neuer Geräte und je ein Vol+ und Vol- Knopf. Auf der Anderen Seite eine Micro USB Schnittstelle zum Laden, ein Hardware On/Off Schalter und eine Klinkenbuchse, falls man ganz klassisch via Kabel (um z.B. Akku zu sparen) Musik übertragen möchte. Die Schnittstellen befinden sich hierbei hinter einer gummierten Abdeckung und sollten natürlich geschlossen sein, will man eine wasser- und staub-geschützte Box haben. Und genau an dieser Stelle kommen wir zu den eigentlichen Stärken der WAE Outdoor Box

Die WAE Outdoor Box ist nämlich stoß-, wasser- und staubgeschützt! Also perfekt geeignet für jegliche Outdoor-Aktivitäten! Der Speaker ist robust gebaut, über den Lautsprechern befindet sich ein wirklich stabiles Gitter, die beiden Enden sind gut gummiert, so dass bei einem Sturz oder entlang schrammen bei einer Klettertour, das Innere des Speakers immer gut geschützt ist. Zudem ist der Speaker nach der IP 64 Norm gegen Staub und Wasser geschützt. Und somit kann man ihn immer und überall dabei haben.

Was ich noch gesondert erwähnen möchte, die Box besitzt an der Unterseite ein Standard 1/4″ Gewinde (klassisches Stativgewinde). So lässt sich die Box z.B. auf bereits vorhandene Stative, Saugnäpfe, Fahrradhalterungen eurer Kamera oder GoPro schrauben. Sehr praktisch wie ich finde!

Klang

Im Grunde funktionieren all diese mobilen Speaker mit zwei Breitbandlautsprechern und passiven Treibern. Die Bauform und das Design nehmen dabei natürlich noch Einfluss auf den Klang. Aber meine Vermutung hatte sich bestätigt, die WAE Speaker klingen ähnlich wie die Jambox. Lediglich durch die besondere Abschirmung gegen Staub und Wasser sind natürlich Klangeinbussen zu hören. Ich muss an dieser Stelle aber anmerken, dass Hercules hier ganze Arbeit geleistet hat, denn hier klingt nichts muffig oder blechern. Der Klang kann sich sehen lassen und ist ebenso beeindrucken, wie bei anderen Speakern auch. Vielleicht fehlt etwas Brillanz, aber das ist mal wieder wirklich meckern auf sehr hohem Niveau.

WAE App

Hercules hat zu ihrer WAE Speaker Reihe auch eine gleichnamige App herausgebracht. In der Praxis habe ich diese aber nicht benötigt. Eigentlich handelt es sich hierbei lediglich um einen Musikplayer, welcher auf die lokalen Dateien eures Smartphones zugreift, man kann mit ihr die Lautstärke regeln, sich mit der Box verbinden und sie hat einen Equalizer inne. Alles Funktionen die jedes Smartphone auch ohne die App bietet + das abspielen von Musik aus Spotify (was die App natürlich nicht unterstützt) Ich habe die Hercules Software daher nicht benötigt. Man verbindet den Speaker einfach via Bluetooth, startet seinen gewohnten Player und kann die Lautstärke über die Hardwaretasten der Box oder am Smartphone direkt variieren. Also keine Sorge, ihr benötigt die App nicht!

Lieferumfang und Zubehör

Wae 2622 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04Zum Lieferumfang gehören in der Standard Variante** neben dem USB Kabel auch ein Packbeutel für die Box, sowie eine Handschlaufe und ein Karabiner um die Box am Rucksack oder Gürtel zu befestigen. Kauft man sich für +~50,- EUR das Adventure Pack** bekommt man zudem noch eine Fahrradhalterung und einen Saugnapf dazu.

Nettes Zubehör, aber dank des 1/4″ Gewindes an der Box, kann man diese auch mich bereits vorhandenen Haltern kombinieren.

Resümee

Ich war auf der Suche nach einem Outdoor Bluetooth Speaker, der so einiges aushält und auf den ich nicht ständig aufpassen muss und wurde direkt und ohne Umwege beim Hercules BTP04 Outdoor Speaker** fündig. Der Klang passt, er hält sein Wort in Sachen Staub-, Wasser- und Stoßfestigkeit, die Größe und das Gewicht passen und der Akku hält. Ein solider Speaker zu einem angenehmen Preis den ich nur weiterempfehlen kann!

Palm Valley Proberaumaufnahmen

Über Palm Valley habe ich hier und da schon mal berichtet. Eine Band bestehend aus guten Freunden von mir. Wie es so ist, hat sich zwischenzeitlich die Besetzung geändert, ein neues Gesicht an den Drums und auch ein neuer Frontmann sind hinzugekommen. Die erste Setlist ist in den finalen Zügen, es geht ins Studio, ein Videodreh ist geplant aber viel wichtiger, es soll raus auf die Bühne gehen.

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Zu diesem Anlass lud Palm Valley vergangene Woche zu einem privaten Proberaum-Gig ein. Um sich für Konzerte zu bewerben, benötigt es aber auch aktuelle Bilder und da die Zeit drängt, musste es schnell gehen. So haben wir kurzerhand eine kleine Fotosession veranstaltet, um die Zeit bis zum Besuch im Studio, später im Jahr zu überbrücken.

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Die Bedingungen waren denkbar ungünstig (fototechnisch gesehen). Kein Studiolicht, wenig Zeit und dennoch haben wir das Beste aus der Situation gemacht.

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Und wer das Schaffen des neuen Linups hören möchte, hier eine Kostprobe:

Weitere Infos zur Band findet ihr auf facebook und auf ihrer Homepage.

His Statue Falls – Konzertfotografie

Ende letzten Jahres war ich auf der CD Release Show von Rune (jetzt Run Liberty Run) und mit von der Partie waren His Statue Falls, für mich das eigentliche Highlight. Die Bilder sind nun lange genug auf meiner Platte gereift und die Zeit ist gekommen sie euch zu zeigen!

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Wer die Jungs schon gehört hat, kann sich vorstellen wie sie die Bühne gerockt haben und wer sogar schon mal live dabei war, weiß was ich meine! Und so war es auch an diesem Abend der Fall. Das Publikum hat getobt und von Runde zu Runde wurde es intensiver!

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So waren His Statue Falls auch mein eigentliches Highlight an diesem Abend.

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Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, His Statue Falls live zu sehen, schaut euch die Show an! Und zu guter letzt gibt es noch was auf die Ohren…

Spotify & Music Streaming der Telekom

Vor einer Weile schon habe ich mich nach längerem Überlegen dazu entschlossen mit meiner Musik zu Spotify zu wechseln und habe es seither nicht bereut. Nun hat damals die Telekom ihre Musik-Streaming-Option angekündigt, welche mittlerweile verfügbar ist und ich habe es endlich, im Rahmen des T-Piloten Programms, gebacken bekommen, auf diese zu wechseln…

Music Streaming Option

spotify heartbeat 278x128 Spotify & Music Streaming der TelekomDiese Option kann man zu seinem bestehenden Smartphone Tarif bei der Telekom hinzubuchen. Enthalten ist zum einen die Grundgebühr für Spotify Premium (9,99 EUR/mntl.) und zum anderen, was wesentlich attraktiver ist, das Volumen, welches durch das Streamen von Musik entsteht, geht nicht vom Inklusivvolumen des Tarifes ab. Da ich hier regelmäßig an der Grenze zur Drosselung schramme, war dieser Punkt für mich essentiell wichtig. Warum diese Option für Spotify Premium Kunden ein “No-Brainer” ist? Die Option kostet 9,95 EUR im Monat zusätzlich und beinhaltet die Spotify Premium Grundgebühr von 9,99 EUR.

Tipp: diese Option wird nicht nur von der Telekom direkt angeboten. Mittlerweile gibt es diese auch bei Drittanbietern wie mobilcom-debitel. Also selbst wenn ihr nicht direkt bei der Telekom seid, macht euch schlau ob ihr diese nicht auch bekommen könnt!

Der Wechsel

Hat man wie ich, schon einen Premium Account bei Spotify direkt und möchte diesen auf die Streaming Option umschreiben um keine Daten (Playlists, Favoriten, Kontakte) zu verlieren, muss man ein paar Dinge beachten. Man muss zuerst seinen Premium Account kündigen und somit wieder nach Spotify Free wechseln. Je nach Abschluss kann man das zum Ende eines Monats ohne Vorlaufzeit oder, hat man sich für ein Jahresabo entschieden, eben zum Ende dieser Periode. In meinem Fall hatte ich Glück und habe genau einen Tag vor Ablauf meines Monatsabos meinen Premium Account gekündigt.

Telekom Kundenauthentifizierung e1375709150930 278x258 Spotify & Music Streaming der TelekomFoto 1 e1375710318331 278x212 Spotify & Music Streaming der TelekomMan bucht ein paar Tage vorher die Music Streaming Option bei der Telekom um möglichst parallele Kosten zu vermeiden und sobald diese aktiviert ist (man wird via SMS darauf hingewiesen) verknüpft man seinen Spotify Account über das Telekom Kundencenter mit seinem Vertrag. Hierzu wird einem im Ablauf der Verifizierung eine SMS mit einem Bestätigungscode aufs Handy geschickt, welchen man online im Wizzard wieder eingeben muss. Das war’s im Grunde schon.

Übrigens, sollte euer Account noch ein paar Tage bis zur Kündigung laufen, könnt ihr dennoch schon die Verknüpfung anstoßen. Sobald das Spotify eigene Abo abgelaufen ist, übernimmt direkt die Music Streaming Option.

T-Piloten

unsere tpiloten Spotify & Music Streaming der Telekom

Was sind eigentlich die T-Piloten? Ich habe die Ummeldung meines Accounts auf die Music Streaming Option die ganze Zeit vor mich her geschoben und immer nur mit Offline Playlisten unterwegs Musik gehört. Faulheit siegte. Dann gabs da diese Aktion von der Telekom bzw vom “Telekom hilft…” Team. Man konnte sich als T-Pilot bewerben und so neben Beats by Dr Dre Kopfhörern** und weiteren Überraschungen eben auch für einen Monat kostenlos die Streaming Option testen und innerhalb der Aktion gilt es, mehrere kleine Aufgaben zu lösen und so Spotify und seine Vorzüge besser kennen zu lernen und auch von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu profitieren. Das geballte Wissen und die Erfahrungen werden hier im T-Piloten Blog zusammengetragen.

Kurzerhand habe ich mich beworben und wurde tatsächlich ausgewählt, einen Platz unter den T-Piloten einzunehmen zu können. Das Ganze war auf 20 Teilnehmer begrenzt und mit dabei sind außerdem BerndLeleizwerotwoelevennoobluckerJörgJensMichaelJoePaul und Sebastian und weitere…

Eine unserer ersten Aufgaben war es, eine Top10 Playlist zusammen zu stellen und möglichst viele Abonnenten zu bekommen.  Meine Playlist findet ihr hier:

Das Streaming

Foto 3 156x278 Spotify & Music Streaming der TelekomNun habe ich die Streaming Option seit ein paar Tagen im Einsatz und nutze daher auch unterwegs endlich die geliebte Radio Funktion von Spotify im Auto oder stelle hier und da mal ein Album ein, was ich eben nicht zuvor offline verfügbar gemacht habe. Ich war ja sehr skeptisch ob das Ganze denn zuverlässig läuft, ob die Bandbreite ausreicht, ohne Aussetzer unterwegs Musik hören zu können und ich muss sagen, bisher habe ich keine Aussetzer feststellen können, was mich doch sehr positiv überrascht. Foto 2 e1375710593414 278x194 Spotify & Music Streaming der TelekomDas ganze funktioniert zuverlässig, ruckelfrei und das selbst bei mittlerer Qualität (entspricht ca 160 kbps).

Was es allerdings zu beachten gilt, das downloaden bzw offline verfügbar machen von Playlists geht wider zu lasten des normalen Datenvolumen. Ausgenommen ist wirklich nur das Streaming! Muss man wissen, finde ich aber absolut fair! Denn das offline verfügbar machen, zieht innerhalb kürzester Zeit ein komplettes Album, was natürlich wesentlich mehr Bandbreite frisst, als das echtzeit-streamen eines einzelnen Songs.

Da habe ich doch was Falsches behauptet. Ich wurde von einem netten Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz nicht vom Inklusivvolumen abgeht, sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird. Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

Facts

  • Keine Mehrkosten gegenüber Spotify Premium (sogar marginale 4 Cent/mntl. günstiger)
  • Ummeldung problemlos und unkompliziert. Option hinzubuchen, Spotify Account mit Handynummer via Kundencenter verbinden, fertig. Übernahme eines bestehenden Pro Accounts ohne vorherige Kündigung ist leider nicht möglich.
  • Streamen geht nicht vom Inklusivvolumen ab, dies ist allerdings nur mit der originalen Spotify App gewährleistet, nicht mit Apps von Drittanbietern (ala Tunigo)
  • offline verfügbar machen von Playlists nur via WiFi oder über das Inklusivvolumen geht ebenfalls nicht vom Inklusivvolumen ab
  • Keine Verbindungsabrisse, selbst beim Autofahren (getestet im Stadtgebiet bei 3G und LTE Empfang)

vorläufiges Resümee

Mit der Music Streaming Option bin ich nun noch flexibler was das Musikhören unterwegs anbelangt. Mehrkosten habe ich in diesem Sinne keine und ich kann nun auch unterwegs streamen, ohne Angst vor der verfrühten Drosselung zu haben. Dafür war mir mein Inklusivvolumen bislang immer viel zu schade! Die Umstellung klappte zu meiner Freude und gegen jede Befürchtung absolut reibungslos und binnen eines Tages, hier steht einem das Team von “Telekom hilft…” aber auch jederzeit helfend zur Seite, sollte es irgendwo haken. Aber im Grunde kann hier nichts schief gehen. Mich findet ihr hier auf Spotify.

Habt ihr Fragen, Ideen, eigene Erfahrungen mit Spotify oder sogar bessere Alternativen? Tobt euch einfach in den Kommentaren aus.

UPDATE!

Soeben hat mich ein freundlicher Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass hingegen meiner ersten Aussage auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz NICHT vom Inklusivvolumen abgeht sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird! Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

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