Im Studio mit Palm Valley

Letztes Wochenende war endlich mal wieder ein Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio angesetzt. Hierbei laden wir ein paar Models ins Studio ein, diesmal war es meine befreundete Band Palm Valley und ein paar wissbegierige Fotografen und Studioneulinge um diesen die Studiofotografie näher zu bringen.

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Einige haben den Namen Palm Valley hier vielleicht schon mal gelesen. Durch Änderungen in der Besetzung waren neue Bandbilder fällig. Und so war es wieder ein Abend voll mit guter Musik, guter Laune und 4 verschiedenen Setups.

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Am Ende standen Einzelportraits auf dem Plan. Hierbei kam meine neue Ringblitz-Lösung zum Einsatz (Review folgt in Kürze) und im Hintergrund könnt ihr das Bandlogo, eine Palme erkennen.

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Vielen Dank an dieser Stelle an Palm Valley (Facebook) für’s geduldig sein. Den Bericht zum Workshop inkl Behind the Scenes Video und Lighting-Diagrammen gibt es bald auf der lightGIANTS Seite.

Anton Corbijn – Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung

insideOutVor einigen Tagen habe ich mir voller Erwartungen das „intime“ Portrait des weltbekannten Star-Fotografen und Filmemachers Anton Corbijn angeschaut.

Da ich die Limited Edition von Inside Out** habe, war auch gleich sein Film Control**, die Geschichte des Sängers von Joy Division mit am Start…

Heute daher mein Eindruck zu Inside Out und Control. Und am Ende gibt es für euch sogar noch 2 Exemplare zu gewinnen!

Anton Corbijn – Inside Out

„Sein Name ist Anton Corbijn. Seine Arbeit prägt eine Generation.
Ein Blick auf den Mann hinter der Kamera, seine Kindheit, seine Fotografie, seine Filme, sein Leben. Ein ungewöhnlicher Mann und seine Sicht auf die Welt.“

antoncorbijninsideout-film.de

corbijn…so wird das Portrait beschrieben und das sehr treffend. Wer tiefe Einblicke in seine Arbeitsweise, hinter die Kulissen von Shootings und der Zusammenarbeit mit Stars erwartet, wird hier recht leer ausgehen. Viel mehr geht es um den öffentlichkeitsscheuen, bedachten und bescheidenen Menschen hinter der Kamera. Was ihn als Person formte und prägte, wie er seine Aufgabe und Rolle sieht und zu seiner Leidenschaft, der Fotografie steht.

waits-corbijnIch wollte diesen Film unbedingt sehen, da auch Corbijn mit der Fotografie eine Brücke zu seiner Leidenschaft für die Musik schlägt. Darin habe ich mich wieder gefunden. Während der Dokumentation wird einem klar, wie viele Opfer er für seine Karriere gebracht hat. Unermüdlich, kompromiss- und pausenlos arbeitete er für seinen Traum. Sogar die Möglichkeit einer eigenen Familie gab er dafür auf…

eastwood-corbijnHingegen aller Erwartungen interessiert ihm das Leben inmitten der glamourösen Welt der Stars und den damit verbundenen Ruhm aber gar nicht. Mich hat die Dokumentation an vielen Stellen wirklich bedrückt, man sieht einen sehr nachdenklichen Menschen, dem es schwer fällt sich zu öffnen. Man merkt das es ihm einfach um seine Bilder geht, selbst wenn er z.B. mit den Jungs von Metallica in einem Raum sitzt und diese vor den Bildern schier ausflippen… er bleibt bedacht und im Hintergrund.

Wenn das der Preis für eine solche Karriere sein sollte, wären ihn viele nicht bereit zu zahlen! Ernüchternd und bedrückend aber sehr ehrlich und tiefgehend spricht Corbijn über sein Leben und sein Schaffen. Es lohnt sich definitiv dieses wirklich sehr intime Portrait anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Man sollte es sich nur nicht mit den falschen Erwartungen ansehen! Es geht klar um den Menschen Anton Corbijn, nicht um sein Leben in der glamourösen Welt der Stars!

Control

„Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band „Joy Division“, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis‘ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss…“

4 intensive Jahre im Leben von Ian Curtis. Vom gelangweilten Teenager welcher eher spontan als Sänger von Joy Division seine Leidenschaft zur Musik auslebt und durch den immer schneller wachsenden Ruhm, in Zweifel und Depressionen abrutscht. Unterstrichen durch die Verfilmung in schwarz/weiß, untermalt mit den Songs der damaligen Zeit.

Eine wirklich gelungene Filmbiographie über das kurze und größtenteils traurige Leben des Joy Division Sängers Ian Curtis. Schnell lassen sich parallelen zwischen Corbijn und Curtis herstellen und man merkt, das auch Curtis immer wieder trost in seiner Kunst sucht. Sein Leben mag ihm nicht wirklich gelingen, hin und her gerissen zwischen Ruhm, Erfolgsdruck, Erwartungen, seiner Frau sowie Familie und seiner Geliebten merkt er, dass alles Formen annimmt, welchen er nicht mehr gewachsen ist. Gerne würde er sich einfach nur wieder seiner Leidenschaft widmen können, doch dafür ist es zu spät und so sieht er keinen anderen Ausweg mehr als sich mit jungen 23 Jahren das Leben zu nehmen!

Für mich war dieser Film das eigentliche Highlight dieses Paketes!

Verlosung

Ich habe noch zwei Limited Editions hier, welche ich unter Euch verlosen möchte. Dazu solltet ihr einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte bis nächsten Donnerstag erfüllt haben:

  1. Folgt mir auf meiner Facebook Fanpage, auf Twitter und/oder google+
  2. Teilt diesen Beitrag auf Facebook, Twitter (mention @t0m_ka), google+ und/oder auf eurem Blog.
    (hierzu könnt ihr auch einfach die Social Media Buttons unter dem Beitrag benutzen!)
  3. Hinterlasst mir hier unter dem Beitrag ein Kommentar, das Kommentar muss eine gültige E-Mailadresse enthalten. Über diese wird der Gewinner benachrichtigt.

Solltet ihr nicht bei Facebook, Twitter oder google+ angemeldet sein, erübrigt sich der jeweilige Punkt natürlich. Danach heißt es abwarten und Daumen drücken!

Update – Die Gewinner!

Screen Shot 2013-03-30 at 13.23.33Random.org hat entschieden und da Ben von der Verlosung ausgeschlossen ist, haben Thomas und Jan jeweils eine limited Edition von Anton Corbijn Inside Out gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Danke an alle die mitgemacht haben!

Rechtliches: Das Gewinnspiel läuft bis zum 28.03.2013 23:59 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Eure persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen nur zur Abwicklung dieses Gewinnspiels. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
**Amazon Affiliate Link

Im Test… Jawbone BIG JAMBOX

Ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einem mobilen Speaker, welchen ich auf Reisen, bei Shootings on Location, im Sommer am See aber auch zu Hause einsetzen kann. Meine Anforderungen sind natürlich zum einen ein guter Sound, zum anderen aber auch eine praktische Größe und Bauform, Akkulaufzeit und möglichst viele Anschluss- & Verbindungsmöglichkeiten (AirPlay!).

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Nach einigen Recherchen viel meine Wahl auf die BIG JAMBOX** von Jawbone.

Optik, Haptik & Abmessungen

Für mich beginnt ein gelungenes Produktdesign schon bei der Verpackung. Für Jawbone offenbar auch! Die Verpackung wirkt stylisch, hochwertig und dennoch ausgefallen und funktionell. Nach dem öffnen trohnt die BIG JAMBOX direkt vor einem. Ein kleiner, aufschreiender Hinweis nach dem herausnehmen führt dann direkt zum Zubehör (Netzadapter, USB- und Klinkekabel). Mehr zur Verpackung und dem Design hier: Unboxing the BIG Jambox by notcot.com

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Quelle: notcot.com

Die Box selber wirkt sehr robust, die Knöpfe haben einen angenehmen Druckpunkt. Im Großen und Ganzen wirkt sie sehr robust, hochwertig und vertrauenswürdig. Unten an der Box befinden sich rutschfeste, weiche Gummifüße die zum einen das Gewicht gut verteilen, einen festen Stand garantieren und etwaiges Scheppern auf dem Untergrund vermeiden.

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Mit ihren Maßen von 25,6x8x9,3 (LxBxH in cm) und einem Gewicht von 1,23kg ist die BIG JAMBOX sicher nicht die kompakteste und transportabelste, aber wenn man den Sound gehört hat, steht man ihr wirklich jeden Zentimeter und jedes Gramm zu! Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit bis zu 15 Stunden angegeben

Sound & Features

Wenn man die Jambox anschmeißt, ertönt ein Start-Jingle. Alleine hier stand ich erstmal staunend vor der Box. OK, mag man hier vielleicht das absolute Optimum heraus geholt haben… Also schnell mit dem iPhone gepairt, Spotify angeschmissen und auf Play! WOW… OK, da geht was! Und so habe ich die Box nun einige Tage genutzt und muss sagen, es erstaunt mich wirklich immer noch, was Jawbone hier aus der Box herauskitzelt. Ich hab sie im Wohnzimmer aufgestellt, anstelle der Stereoanlage angeschmissen… klar, man hat nicht diesen Rundumklang, ist ja nur ein Speaker. Aber abgesehen davon, um die Nachbarn zu nerven, reicht es dicke! Ein wirklich voller, satter, klarer und schön differenzierter Sound wird hier ausgegeben! Selbst anständigen Bass, wozu es ja Volumen und Resonanzfläche braucht, ist kein Thema.

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Es fällt mir schwer mein Erstaunen in Worte zu fassen, seid euch aber sicher, dass ich bei Sound wirklich einen gewissen (hohen) Anspruch habe. Und egal was ich der heutigen Technik so zutraue, aber das hat mich wirklich verblüfft! Hut ab!

Ein nettes Feature der Jambox ist zudem, dass diese auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden kann. Sollte man also, je nach Einsatzort, mal eine Einrichtung benötigen, um eine Telefonkonferenz mit mehreren Teilnehmern in einem Raum abhalten zu müssen – kein Problem!

Verbindungsmöglichkeiten & Bedienung

Big_Jambox-2555Neben der gängigen Verbindungsmöglichkeit via 3,5mm Klinkekabel (im Lieferunfang) besitzt die Jambox zu dem eine MicroUSB Schnittstelle und lässt sich vor allem via Bluetooth koppeln. Hierbei wird die BIG JAMBOX zunächst als Headset vom System erkannt. Zum koppeln versetzt man die Jambox lediglich in den Paring Mode, sucht mit dem Handy (oder Rechner) nach Bluetooth Geräten in der Umgebung, wählt die Box aus et voilà, sofort steht die Box im System zur Verfügung.

Nun lag dem Paket keinerlei Beschreibung oder zumindest ein Merkzettel bei, ich war zunächst verwirrt. Aber als ich dann die ersten Knöpfe rein intuitiv benutzte, stelle ich gerade beim Bluetooth Paring fest, „es lebt“! Und damit meine ich, die Box spricht was gerade Sache ist! „BIG JAMBOX is now in Paring Mode“. Und so wurde jede Anleitung überflüssig. Ein wirklich gelungenes Konzept.

Auf der Oberseite befinden sich zu dem selbsterklärende Köpfe, neben Vol+ und Vol- gibt es einen Play/Pause, Vor- und Zurück Knopf und den Jawbone-Talk Button.

Bluetooth, AirPlay & Reichweite

Eine meiner Anforderungen war eigentlich, dass der mobile Speaker meiner Wahl unbedingt AirPlay unterstützen muss! Nachdem ich die Spezifikationen der Jambox durch hatte, war ich etwas enttäuscht. Musikwiedergabe via Bluetooth ist möglich, AirPlay wurde mit keinem Wort erwähnt… Ein Glück, habe ich der Jambox eine Chance gegeben, denn es funktioniert! Gekoppelt mit dem iPhone oder iPad, taucht die BIG JAMBOX als AirPlay Speaker in Spotify und iTunes auf!

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Über die Reichweite kann man sich auch überhaupt nicht beschweren, vorbei sind die Zeiten in denen die Bluetooth-Verbindung gerade so vom Headset zum Handy in der Hosentasche gereicht hat, und wehe man hat sich gestreckt..! Ich kann mich in meiner (3 Zimmer-)Wohnung frei bewegen, das Handy am Mann und die Box am anderen Ende der Wohnung, egal wie viele Wände dazwischen sind, die Verbindung reist nicht ab. Mehr als ich erwartet hatte!

Resümee

Die Jawbone BIG JAMBOX hat mir wirklich verblüfft und positiv überrascht. Der Sound ist für die Größe echt der Wahnsinn. Der Akku hält wirklich bemerkenswert lange und man hat richtig Lust die Box immer und immer wieder einzusetzen. Einziges Manko könnte die Größe sein. Sie ist etwas zu groß um sie, in dem eh schon knapp bemessenen Urlaubsgepäck mitzunehmen. Hier würde ich sehr gerne mal die kleine JAMBOX testen, wenn der Sound annähernd so gut ist, wie der der Großen, könne das eventuell die bessere Wahl sein. Ich freue mich schon auf den ersten Outdoor-Einsatz!

The Night Beats in der alten Hackerei

The Night Beats touren gerade durch Europa und ich konnte die Jungs in der Alten Hackerei hier in Karlsruhe fotografieren. Als Vorgruppe gaben The Wired Owls ihr Debut. Ich wette euch sagt die Band überhaupt nichts und wenn ich euch auch noch die Musikrichtung „Neo-Psych-Garage-Punk“ um die Ohren haue, macht euch das sicher auch nicht schlauer. Und da es mir nahezu genau so ging, gibt es heute ein bisschen Musikgeschichte inklusive.

Hauptsächlich geht es um die beiden Musikrichtungen Psychedelic Rock und Garage Punk. Beide Musikrichtungen entstanden in den 1960er Jahren in der Bay Area rund um San Francisco , als die Beatles zum ersten Mal in den USA tourten und viele Jugendliche sahen, es braucht nicht mehr als eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und schon kann man Musik machen.

     

Die Bands schossen aus dem Boden, in jeder x-ten „Garage“ wurde gerockt. Und ohne das abwertend zu meinen, genau darum ging es in der Hackerei. Simple, handgemachte, altbewährte Rockmusik, dem gewissen flair der 60er mit einer ordentlichen „psychodelischen Priese“.

     

Die Location hätte besser nicht sein können. Die alte Hackerei ist klein, gedrängt, man darf (was hier in der Stadt schon fast eine absolute Ausnahme ist) drinnen rauchen und all das, kombiniert mit einer dicken Ladung schummrigem, roten Licht und einem entsprechendem Publikum war eine einmalige Szenerie.

Bonaparte live im Substage – Konzertbericht

Letzte Woche Sonntag hatte ich die Chance Bonaparte bei ihrem Auftritt im Substage, hier in Karlsruhe zu fotografieren. Wer die Jungs und Mädels kennt, weiß was für eine Show einem da geboten wird. Die abgefahrenen Kostüme wechseln fast jeden Song, auf der Bühne tummeln sich neben den eigentlichen Bandmitgliedern noch einige weitere Tänzerinnen und Tänzer und die Kombination aus Bonapartes einzigartigem und mitreißendem Musikstil, den Showeinlagen und einer entsprechend bunten, explosiven und exzessiven Lichtshow haben auch an diesem Abend das Substage so zum kochen gebracht, dass irgendwann das Kondenswasser von den Lüftungsschächten an der Decke tropfte. Im Übrigen ein eindeutig unfehlbares und nicht zu manipulierendes Indiz für eine geile Show in dieser Location by the way. 😉

     


      

Wie leider üblich bei Acts dieser Größe, durfte auch hier nur die ersten 3 Songs fotografiert werden. Der Graben ungewohnt schmal, zusammen mit 2 Security und 3 weiteren Fotografen, dem tobenden Publikum in Nacken und die abfeiernde Show vor einem war es nicht die leichteste Aufgabe, am besten jedes Highlight in dieser kurzen Zeit aus einem möglichst ansprechenden Blickwinkel einzufangen. Wie schmal der Graben tatsächlich war, sieht man am besten an folgendem Bild…

    

… ich muss aber sagen, genau das vermittelte mir das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Es hat mich gepusht ich musste sehr aufmerksam sein, möglichst niemandem im Weg stehen. Allerdings brachte das alles auch eine gewisse Hektik mit sich. Nach den freigegebenen Songs – vollgepumpt mit Adrenalin und nach dem ich währenddessen einen Querschläger der obligatorisch durch den Raum zischenden Bierbecher abbekommen habe – bin ich an die Garderobe, habe mein Equipment abgegeben und konnte den Rest des Konzertes noch genießen!

          

Natürlich gab es noch unzählige Szenen, Outfits und Situationen die ich am liebsten auch mit eingefangen hätte, aber nicht umsonst gibt es diese Begrenzung beim Fotografieren auf den Anfang eines Konzertes…

     

…daher, sollte sich euch die Möglichkeit bieten Bonaparte in eurer Nähe live zu sehen, tut euch einen Gefallen und geht hin! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Im Test… Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer

Das ich ein Musik-Junkie bin und jederzeit und überall Musik um mich herum brauche, das sollte nun jedem bekannt sein. Ob bei einem Shooting, beim Post Processing oder beim schreiben, am liebsten dreht sich auch noch das Shooting selbst um Musik. Und da ich nicht überall laut hören kann, brauche ich immer ein paar gute Kopfhörer. Bowers & Wilkins waren an dieser Stelle so nett und schickten mir ihren aktuellen, ultraleichten P3 für Unterwegs zu.

Verpackung und Lieferumfang

Für mich kein Muss, aber ist eine Verpackung wirklich ansprechend, finde ich das schon erwähnenswert. So eben auch beim B&W P3*. Die Verpackung wirkt edel und robust, nach dem öffnen entdeckt man zuerst nur ein in Schaumstoff gebettetes Case. Darunter befindet sich die Anleitung, ein Imageheftchen und ein weiteres Wechselkabel für die Kopfhörer. Im sehr robusten und gut verarbeiteten Transportcase selbst dann schlussendlich der Testkandidat. Bei dem bereits angeschlossenen Kabel handelt es sich um ein so genanntes „Made-for-iPod“ Kabel an welchem sich ein Mikrofon und eine kleine Fernbedienung befindet. Hier kann man sowohl seinen iPod steuern als auch, am iPhone oder Mac angeschlossen, den Kopfhörer als Headset nutzen. Beim anderen Kabel handelt es sich um ein gewöhnliches Audiokabel, wie wir es von normalen Kopfhörern kennen.

Optik, Haptik und Tragekomfort

Direkt nach dem auspacken viel mir auf, dass der Kopfhörer nicht nur sehr edel wirkt sondern auf den ersten Blick auch sehr grazil. Nach dem ersten hantieren merkt man aber schnell, das man den Kopfhörer deswegen nicht mit Samthandschuhen anfassen muss. Der Klappmechanismus wirkt zuverlässig, hier wackelt und hakelt nichts – so muss das sein. Alles, bis auf die Polster ist aus Metall und auch wenn die Streben sehr fein aussehen, spätestens nach dem ersten Aufsetzen merkt man, auf die ist Verlass. Der Stoffüberzug am Bügel und an den Ohrmuscheln sieht gut aus und trägt sich angenehm. Was mich zunächst noch skeptisch stimmte, war das wirklich extrem dünne Kopfhörerkabel. Ich würde sogar fast behaupten, es ist noch dünner, als das der originalen iPhone Ohrstecker. Kannte ich so nicht von hochwertigen Kopfhörern, da hier die Hersteller meist auf robuste, flexible aber doch deutlich dickere Kabel zurückgreifen. Versteht mich nicht falsch, es wirkt nicht billig oder Ähnliches… es ist mir einfach aufgefallen. Es tut im Endeffekt seinen Dienst, und ist, gerade Unterwegs sehr praktisch, da es weder störrisch noch platzraubend oder auffällig ist. Nach ein wenig Probieren habe ich auch direkt die richtigen Einstellungen für mich gefunden, so das der Kopfhörer ordentlich sitzt. Bisher habe ich immer Kopfhörer mir ohrumschließenden Ohrmuscheln benutzt, diese hier sind kleiner und liegen einfach auf dem Ohr auf. Hier habe ich auch gleich gemerkt, dass die doch so grazil wirkenden Büglen einen ordentlichen und ausreichenden Druck auf die Ohrmuscheln ausüben können. Und so bleibt der Kopfhörer auch da wo er hingehört. Die Polsterung der Ohrteile ist angenehm, vielleicht einen Tick zu hart für meinen Geschmack, aber hier bleibt abzuwarten wie sich das mit der Zeit verhält. Der Stoffbezug liegt angenehm auf dem Ohr, obwohl er doch etwas „kratziger“ ist, als der übliche (Kunst-)Lederbezug wie man ihn von anderen Kopfhörern oder auch den hauseigenen P5 kennt.

Der Klang

Ja, der Klang, eine doch sehr subjektive Angelegenheit. Nach einer ausgiebigen Testphase mit der unterschiedlichsten Musik war ich doch wirklich verblüfft was für einen Druck der Kopfhörer vermitteln kann. Wow – Hut ab an dieser Stelle, bedenkt man doch, dass es sich um einen passiven Kopfhörer handelt. Bisher habe ich so einen ähnlichen Druck, nur von meinen Beats* gekannt, diese werden allerdings durch zwei AAA Batterien unterstützt/verstärkt. Der Kopfhörer überzeugte mich ebenfalls darin, dass er es schafft die einzelnen Frequenzen und „Layer“ eines Songs wirklich zu separieren und so viele Details perfekt hörbar zu machen. Ich liebe das, wenn man jeden Bestandteil eines Songs gesondert wahrnehmen kann, sicher wird aber genau das für manche ungewohnt sein. Einziges Manko, welches ich feststellen konnte, der Bass ist sehr dominant, er matscht zum Glück selbst bei maximaler Lautstärke nicht und unterdrückt auch nicht die Höhen und Mitten, aber er erschwert die Wahrnehmung der anderen Frequenzen. Im ersten Moment wirkte der Klang hierdurch leicht muffig, das ist so allerdings nicht ganz korrekt. Denn die Höhen sind vorhanden, nur eben nicht so klar und „gleichberechtigt“. Hier habe ich zum Test mal die Ohrpolster mitsamt dem Stoffbezug abgenommen und konnte feststellen, dass die Bässe deutlich weniger wurden und die Höhen wesentlich klarer zum Vorschein kamen. Der fehlende Bass kommt sicher durch den so fehlenden Abstand und Raum zum Ohr, welcher durch den Hohlraum der Ohrpolster geschaffen wird. Ob das aber alleine der Grund für den dominierenden Bass ist, oder ob der Stoffbezug zusätzlich etwas Höhen schluckt, ich weiß es nicht.

Mein Resümee

Alles in allem hat mich der Kopfhörer wirklich überzeugt. Er ist klein, robust, wirkt nicht unnötig klobig dadurch ist er sehr transportabel und bestens für Unterwegs geeignet. Er liefert einen beeindruckend differenzierten Klang mit viel Druck, welchen man ihm so überhaupt nicht ansieht und zutrauen würde, hier sorgt er wirklich für eine positive Überraschung! Die Ausstattung und der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen. Das komplette Design, vom Hartschalen-Case über den Kopfhörer bis hin zum Kabel wirkt durchweg schlüssig und edel. Er ist nicht ganz günstig aber die Investition lohnt sich wirklich für jeden, der auf guten, differenzierten Klang und edles Design wert legt. Für mich der perfekte Reisebegleiter und Kopfhörer für Unterwegs. Für zu Hause, wo ich am häufigsten mit Kopfhörern arbeite und sehr viel Wert auf guten Klang lege und auch alleine für den Vergleich, würden mich aber noch die P5* interessieren. Diese sind allerdings nochmal um rund 100,- EUR teurer, bieten aber dafür auch einige Features mehr, sind etwas größer und sollten klanglich dem ganzen noch einen draufsetzen. Wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann auch in den Genuß die P5 zu testen… 😉

Auf Teymur’s Blog findet ihr übrigens eine Review zum großen Bruder, dem B&W P5! (in Englisch)

*Amazon Affiliate Link

Most Wanted Monster – sleep well

Wie ich hier schon berichtet hatte, habe ich dieses Jahr die Jungs von Most Wanted Monster bei ihrem Auftritt auf  dem Festival „Das Fest“ mit der Kamera begleitet. Nach dem Teaser folgt nun endlich das finale, komplette Video inklusive des neuen Songs „sleep well„. Dieser wird auf dem neuen Album erscheinen, welches für den Sommer 2013 geplant ist!

Und hier nocheinmal der Song alleine…