Jahreschronik 2013

Letztes Jahr habe ich einen Jahresrückblick via Blogpost erstellt. Ganz schön so, auch für mich selbst nochmal das Jahr Revue passieren zu lassen, denn vieles gerät in Vergessenheit. Aber warum einen Blogpost erstellen, wenn man doch auch im Archiv stöbern kann? Und so habe ich dieses Jahr einen etwas anderen Rückblick für mich entdeckt und möchte den von nun an beibehalten.

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Ich habe eine Jahreschronik bei Cewe erstellt. Ein Buch, voll mit Bildern meines Jahres 2013. Bevor ich mit dem Buch angefangen habe, war ich noch der Meinung, in 2013 doch leider gar nicht so viel erlebt zu haben, wie ich es mir doch vorgenommen hatte. Aber schaut man sich dann sein Fotoarchiv so durch und sortiert die Bilder für die Chronik heraus, dann merkt man, was man eigentlich alles über das Jahr gemacht hat.

Chronik Cewe 0077 420x315 Jahreschronik 2013 Chronik Cewe 0078 420x315 Jahreschronik 2013

Noch beeindruckender wird das Ganze, wenn mann dann seinen eigenen Wälzer in der Hand hält. Ich habe mit Absicht das große DinA4 Querformat gewählt und je Seite auch nur ein Bild platziert. Das hatte zwar zur Folge, dass ich bei rund 150 Seite endete aber um so überwältigender wirkt die Chronik beim Betrachten. Erstellen kann man das Buch entweder am Rechner oder mittlerweile auch bequem auf dem Tablett mit der Cewe Fotowelt App.

Ich habe auch festgestellt, dass sich die Personen beim Betrachten eines Buches auch wesentlich bewusster mit den Bildern befassen, als wenn man die selben Bilder z.B. auf dem iPad zeigt. Hier wird doch wesentlich schneller durch die Bilder gezappt, wohingegen beim Buch sehr häufig noch Fragen gestellt werden oder Gespräche angezettelt und Geschichten erzählt werden.

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Dazu hat auch beigetragen, dass ich bewusst unter den Bildern weder Zeit noch Ort oder andere Angaben geschrieben habe. Alle relevanten Infos befinden sich auf den letzten Seiten des Buches.

Es gibt im Nachhinein natürlich einige Dinge, welche ich anders oder besser machen würde. Natürlich muss man erst Fehler machen um sich für das ein oder andere bewusst zu entscheiden. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines ersten Werkes und werde von nun an versuchen, jedes Jahr eine Chronik zu erstellen. Das Geld ist nämlich bestens investiert!

Habt ihr selbst schon mal eine Jahreschronik erstellt oder mit dem Gedanken gespielt? Habt ihr weitere Tipps, Erfahrungen oder Ideen? Ab damit in die Kommentare.

Mit freundlicher Unterstützung von Cewe

(M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt…

Das ich mich derzeit in einem Selbstfindungsprozess bzgl. meiner Fotografie befinde, das hat man hier und da ja schon mitbekommen. Um so interessierter beobachte ich die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen auf dem Kameramarkt. Ich selbst habe durch meine Outdooraktivitäten immer seltener meine große DSLR, die Canon 5D Mark III mitgenommen. Meistens haben mir die S110 oder G16 vollkommen ausgereicht und durch die wesentlich einfachere Transportmöglichkeit habe ich auch häufiger zur Kamera gegriffen. Aber alles der Reihe nach…

Ausschlag hat bei mir ein 8 stündiger Klettersteig mit 8 Kilo Kameraequipment (+3l Trinken +Essen + Kletterausrüstung) gegeben. 8 kg Equipment, welches ich quasi nicht aus dem Rucksack genommen habe, weil ich alleine vom rumschleppen schon so davon genervt war. Ich wollte natürlich für jeden Anlass die richtige Linse dabei haben. Lediglich das Stativ habe ich mir gespart. So ein Bullshit. Wie viel einfacher wäre mir der Klettersteig gefallen. Wie viel mehr hätte ich mich auf das wesentliche konzentrieren können. Und wie viel mehr Bilder hätte ich mit einer kleineren Kamera um den Hals gemacht. Danach habe ich mir geschworen, ich werde nie wieder ohne triftigen Anlass so ein üppiges Equipment mitschleppen. Ist ein Shooting geplant – OK. Aber nicht bei so einer Aktion.

Sich lösen…

Klar, man spart gefühlt eine Ewigkeit um sich sein Traum-DSLR-Setup zusammen zu stellen. Also will man dann auch möglichst viel damit fotografieren und hat vor allem ein schlechtes Gewissen, es nicht immer und überall, wo fotografiert wird, einzusetzen. Löst man sich aber erst einmal davon, die eifrig zusammengesparte DSLR Ausrüstung als den heiligen Gral und einzig wahre und ernst zunehmende Möglichkeit zur Fotografie zu sehen. Hat man die Entbehrungen die man dafür eingegangen ist erst einmal vergessen. Macht man sich frei davon ein schlechtes Gewissen zu haben, das ach so teure Equipment mal zu Hause zu lassen, dann wird vieles einfacher… Denn oft geht es darum, einfach den Moment einzufangen. Wie auch Jeriko so treffend schreibt, es geht ums Bild! Und hier passen zwei Zitate perfekt:

“Die besten Bilder sind die die man macht.” ~ unbekannt (Danke Heinz)

und

“The best camera is the one that’s with you.” ~ Chase Jarvis

Weitergedacht…

Arco 2 0171 278x208 (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt...

aufgenommen mit Canon Powershot N

Ich habe also angefangen, hier und da nur eine kleine Kamera einzupacken. Und siehe da, ich hatte sie viel lieber dabei, sie fiel mir nicht zur Last. Ich hatte sie wesentlich häufiger in der Hand und habe deutlich mehr und oft auch wertvollere Aufnahmen damit gemacht. Es wurde immer selbstverständlicher die Kamera einzupacken und im Urlaub hatte ich sie auf einmal ohne nachzudenken, jeden Tag um den Hals. Aber im Gegensatz zu vorher, war es keine 5kg Kamera, die jeden verschreckt sobald man sie angesetzt hat, sondern es war eine kleine, unauffällige Kamera. Eine die von vielen gar nicht wahr- oder all zu ernst genommen wurde. Und auf einmal war niemand in meiner Umgebung genervt, dass ich mein Objektiv wechseln oder meine Kamera ein- bzw wieder auspacken musste. Keiner hat sich von der Kamera bedroht gefühlt. Niemand hat es für nötig gehalten sich zu verstellen. Ich musste nicht ständig einen Rucksack oder Tasche voll Zubehör rumschleifen, konnte mich freier bewegen. Die Kamera auch mal baumeln lassen und einfach den Moment genießen.

Keines der Bilder in diesem Post (und auch seit langem keines mehr auf dem Blog) ist mit meiner großen DSLR aufgenommen. Kameras waren u.a. iPhone 5s, Powershot N, S110, G16 etc.

Der Kameramarkt – Entwicklung und Tendenz

Und wie ich mich so in meinem Prozess langsam wieder finde und immer wohler fühle, zeichnet sich auf dem Kameramarkt eine sehr interessante Entwicklung ab. Die quasi tot geglaubte Marke Olympus bringt ihr OMD System heraus und betreibt so offensives Marketing, dass fast jeder zweite bekanntere Fotograf auf einmal sein bisheriges Setup qunq (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt...ersetztqunq (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt.... Fuji baut die Idee der x100 (die ich für kurze Zeit mal hatte) immer weiter aus und auf einmal gibt es 6 oder 7 Modelle wie X-T, X-E, X-A, X-Pro, X-M, was auch immer und keiner blickt mehr durch (ich zumindest nicht). Sony haut noch einen drauf und packt seinen Vollformat-Sensor in ein quasi NEX Gehäuse und dann kommt Nikon mit ihrer Df und lacht alle aus!

Warum? Weil alle außer Nikon auf einen EVF (Electronical ViewFinder) setzen und wer aus dem DSLR Lager kommt und schon mal in einen dieser winzig kleinen Suchermonitore (oder wie es der wehte Stilpirat so treffen bezeichnet: Mäusekino) geschaut hat, wird vielleicht, wie ich und viele Andere feststellen, dass das nicht mehr viel mit Gefühl zu tun hat, was man darin sieht. Ich will nicht lange über EVF lamentieren aber ich denke, das ist, egal wie hochauflösend die Minidisplays auch werden, eine absolute Sackgasse und vernichtet jegliches Gefühl beim Fotografieren. Zumindest werde ich nicht warm mit diesen Dingern. Und einzig Nikon war im Stande den obligatorischen Vollformat-Sensor in ein kompakte (sogar retro) Gehäuse zu packen und einen klassischen optischen Sucher zu verbauen. Das Ganze sieht aus, wie damals die analogen SLR Kameras aussahen, vollgestopft mit aktuellster Technik. So muss das sein! Da wollen wir hin! Und so kann ich euch wärmstens Steffens Gedanken zur Df ans Herz legen.

Und dann beobachtet man da noch eine kleine, fast kaum beachtete Tendenz, weg von all den Automatik-Modi, Panik Programmen, Kreativ-, Sport- und Landschafts-Voreinstellungen, hin zum Ursprung. Die Df, wie sicher auch einige andere oben aufgezählte Modelle, gehen immer weiter dazu über, Einstellungen wie Zeitvorwahl, Belichtungskorrektur, Iso-Werte etc. auf praktisch und griffbereite Wahlräder zu platzieren, die sich schnell und blind bedienen lassen und einen direkten Eingriff ins Geschehen und die Bildentstehung ermöglichen. Diese Arbeitsweise haben viele schon lange – fotografieren im Manuellen Modus – aber bisher musste man viele dieser Einstellungen über das Menü oder Multifunktions-Wahlräder einstellen. Man konzentriert sich also wieder mehr auf das Fotografieren, beschäftigt sich mehr mit dem eigentlichen einfangen des Lichtes und setzt sich bewusster mit der vorherrschenden Lichtsituation auseinander als sich in den Tiefen irgendwelcher Menüs und Kreativprogrammen zu verlieren.

Und dann ist da natürlich noch Leica, die sich jetzt zurücklehnen und sagen, das alles schon lange zu wissen, sich nie Stress gemacht haben, irgendeinem Trend hinterher zu rennen, viel zu spät in die digitale Welt eingestiegen sind und sich dann anfangs auch noch anhören mussten, auf veraltete Sensoren oder Displays zu setzen. Die Kameras mit Preisen, die jenseits von Gut und Böse sind, man sich aber nicht darum schert, denn die Produktion ist so limitiert, dass man dennoch keine Ladenhüter produziert. Und man kauft mit der Kamera ja schließlich ein Lebensgefühl und das funktioniert bei Marken wie Harley, Apple und Co ja auch wunderbar. Man macht seit jeher sein eigenes Ding, setzt auf den Messsucher und muss sich somit um so viele Probleme gar nicht kümmern. Autofokus wird eh überbewertet und die Blendenvorwahl war ja eh schon immer an den Linsen, genau wie das Wahlrad für die Belichtungszeit auf dem Kamerabody. Ob man Leica nun liebt oder hasst, es spielt gar keine Rolle. Das rumgehacke auf einer Marke ist bei keiner Anderen so ausgeprägt wie hier. Das Contra-Lager lässt sich am Ende immer in zwei Gruppen teilen. Denen, welchen die Technik nicht zu den eigenen Anforderungen passt und die eine Leica einfach nicht in Erwägung ziehen und den Anderen, die, nachdem alle vorgeschobenen Argumente beseitigt sind, nur noch der regelrechte und oft substanzlose Hass auf die Preispolitik und -entwicklung als letztes lauthals raus geblöktes und aufgezwungenes Argument übrig bleibt. Hatten wir alles schon bei Apple und interessiert da heute auch keinen mehr.

Achtung: der obige Abschnitt wurde mit einer extra Priese Zynismus gewürzt!

Ja und Canon? Canon spielt das Spiel bislang noch nicht mit. Ob man hier einen Trend verpasst, auf das falsche Pferd gesetzt oder noch was in Petto hat, auf das wir alle gespannt sein dürfen, das weiß ich nicht.

Aber ich bin gespannt wohin die Reise noch gehen wird!  Ich finde die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen sehr spannend. Nicht zuletzt weil sie in genau die Richtung gehen, in die sich auch meine (und offenbar nicht nur meine) Vorlieben zu entwickeln scheinen.

Habt ihr euren Weg gefunden? Was sagt ihr zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Kameramarkt? Ich freue mich über jedes Feedback und weitern Input. Ab in die Kommentare damit!

Was mich inspiriert…

Wer kennt das nicht… immer wieder flaut die Lust am Fotografieren ab. Man ist nicht mehr zufrieden mit dem was man macht. Nicht weil es technisch nicht in Ordnung wäre. Viel mehr findet man sich in seiner eigenen Arbeit nicht wieder. Man hat sich satt gesehen. Es macht kein Spaß mehr. Man hat Lust auf was Neues. Auf Veränderung. Oft verlaufen Veränderungen fließend, manchmal aber eben auch nicht. Das eine Thema läuft aus und es wartet nichts Neues…

Was man dann braucht, sind Inspiration und neue Motivation. Ein Thema welches einen interessiert und packt. Eine Herausforderung, auf die man so richtig Bock hat. So ging es mir mit der Fotografie die letzte Zeit. Durch den Winter war ich nicht mehr so viel draußen unterwegs, es ergaben sich nicht mehr so viele Möglichkeiten die Kamera einfach mal auszupacken und unkompliziert das festzuhalten, was man gerade erlebt. Und als der aufgestaute Puffer an Bildmaterial und Themen so langsam leer gelaufen war, musste neue Motivation her. Und genau in diesem Moment, haben mich zwei Dinge so richtig gepackt.

Mit Marteria zum Glück in die Zukunft II

marteria 2670 800x600 Was mich inspiriert...

Das Bildband zur Weltreise, welche Paul Ripke und Marteria anlässlich des neuen Albums “Zum Glück in die Zukunft II“** gemacht hatten. Ein Bildband vollgepackt mit Momentaufnahmen, stimmungsvollen Szenen und Bildern, die in mir sofort die Reiselust geweckt haben. Es sind keine Hochglanz-Studioaufnahmen oder Langzeit-Landschaftsaufnahmen. Es sind Bilder, die den Eindruck erwecken, mit auf die Reise genommen zu werden. Mitten drin zu sein. Stimmungen erzeugen und eigene Erinnerungen wecken. So perfekt unperfekt, dass es mich wieder daran erinnert hat, warum ich eigentlich am liebsten fotografiere und welches die Bilder sind, die ich auch nach langer Zeit noch am liebsten anschaue.

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Das sind nämlich in meinem Fall nicht die Studioshootings, sondern eben genau die Bilder, die mich an meine Reisen, tolle Abende und unvergessliche Momente und Erlebnisse erinnern. Diese Bilder macht nicht der einwandfreie Bildaufbau, die richtige Belichtung oder die genau sitzende Schärfe perfekt, sondern die Erinnerung, welche man mit ihnen verbindet und die Emotion, welche man damit beim Betrachter auslöst.

marteria 2674 420x315 Was mich inspiriert... marteria 2675 420x315 Was mich inspiriert...

Genau dass hat Paul mit seinem Bildband (mal wieder) geschafft und genau das will ich mehr den je machen! Danke Paul! Danke Marten!

Woher zieht ihr eure Inspiration und Motivation? Könnt ihr meinen Gedankengang nachvollziehen oder seid ihr komplett anderer Meinung. Habt auch ihr ein Bildband, welches euch zuletzt so richtig geflasht hat?

Das Resümee des Lumia 925 Test

Ich war nun also 14 Tage lang mit dem Nokia Lumia 925 unterwegs. Über meine ersten Schritte und Anfangsschwierigkeiten habe ich hier bereits berichtet. Nun ist die Testphase abgeschlossen und es ist Zeit für ein Resümee.

lumia925 2477 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Usability

Nach all den Anfangshürden, welches sich natürlich mit der Zeit gelegt haben, waren es nur noch wenige Dinge, an die ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen konnte. So waren es die oft verschiedenen Wege die einen an das selbe Ziel führen. So hat man die Facebook Nachrichten sowohl in der Nachrichten-Zentrale gesehen, als auch in der Facebook App. Die Nachrichten-Zentrale pushte sehr zuverlässig, zeigte aber nicht die Nachrichten an, welche man z.B. am PC geschrieben hatte. Hierzu musste man in die App wechseln. Neuigkeiten aus den verschiedenen Newsstreams (Facebook, Twitter, etc.) bekommt man in der “ICH” Übersicht aber eben auch in den jeweiligen Apps. Das ist zwar alles gut gemeint und dient der Zentralisierung, aber durch das sehr schlichte und flach gehaltene Windows Phone Design, habe ich oft den Überblick verloren, woher die Informationen gerade kommen.

Im Grunde kann man das alles aber darauf zurückführen, dass Facebook und Co (noch) nicht komplett im System integriert sind. So kann man sich auch (noch) nicht wie vom iPhone gewohnt, in anderen Apps mit seinem Facebook Account via einem einzigen klick anmelden. Aber… das alles ins in Planung und soll in den kommenden Windows Phone Versionen stetig weiter integriert werden.

lumia925 2492 278x185 Das Resümee des Lumia 925 TestSo sieht man aber, dass Nokia sich wirklich richtig Mühe gegeben hat. Überall, wo man die Chance sah dem Ganzen etwas unter die Arme zu greifen, hat man dies auch getan. Die mit aktuellster Musik bestückte Nokia Music App z.B. welche komplett kostenlos ist und vom Umfang tatsächlich an Spotify heran kommt. Man kann Playlists und Künstler-Mix offline verfügbar machen. Oder die kostenlose Navi App HERE Maps, die zum “Lieferumfang” gehört und einen sicher ans Ziel geleitet. Hier bekommt man wirklich einiges an die Hand, was sich sehen lassen kann.

Kamera

Die Kamera des Nokia Lumia 925 wird damit beworben, besser als die Konkurrenz mit schwierigen Lichtsituationen zurecht zu kommen. So soll sie ihre Stärken vor allem bei Dämmerung und im Dunklen ausspielen. Hierzu habe ich einfach ein paar 1:1 Vergleichsbilder mit dem iPhone 5s aufgenommen. Bildet euch am besten euer eigenes Urteil.

BoxFiles 13112513173503 845x475 Das Resümee des Lumia 925 TestFoto 25.11.13 17 34 52 800x600 Das Resümee des Lumia 925 Test

(Before: Nokia Lumia 925 - FullRes, After: iPhone 5s - FullRes)

BoxFiles 13112613183341 278x166 Das Resümee des Lumia 925 TestWas ich positiv anmerken möchte, sind die Einstellungsmöglichkeiten die einem geboten sind. So kann man z.B. den ISO Wert, Weißabgleich oder die Belichtungszeit manuell einstellen und so das Ergebnis ganz bewusst beeinflussen. Aber nur wer mag, ansonsten verlässt man sich wie gewohnt auf die Automatik.

Hardware Design und Haptik

Die Handy Hardware selber muss sich definitiv nicht verstecken. Das Gerät liegt hochwertig in der Hand, die Verarbeitung ist top. Das Display ist an den Kanten sehr flach abfallend was mir gleich positiv aufgefallen ist. Das Gerät knarzt nicht und macht einen kompakten Eindruck. Allerdings ist das gewählte Format nichts für meine recht kleinen Hände. Ich hatte bei der Einhandbedienung so meine Probleme und bin hier das längliche, schmale Design des iPhone 5 gewohnt. Das ist aber wirklich nur eine Frage des Geschmacks.

lumia925 2501 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2480 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2487 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2472 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test

Schade fand ich, dass das kabellose Laden nur mit einer extra Hülle funktioniert und nicht direkt im Gerät implementiert wurde. Die Hülle selbst wiederum ist ebenfalls sehr wertig und flach gestaltet worden und trägt nicht sonderlich auf, schützt dabei aber wie man es erwartet.

lumia925 2467 420x280 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2465 420x279 Das Resümee des Lumia 925 Test

Der Akku hat mich in den ganzen zwei Wochen nie im Stich gelassen. Egal wie viel ich mit dem Handy gemacht habe, wie viele Push-Anstürme es auch waren. Einen kompletten Tag hat es immer durchgehalten oft wäre auch deutlich mehr drin gewesen. Hier habe ich mit dem iPhone schon des öfteren so meine Probleme gehabt. Fazit Akkulaufzeit: Top!

Abschließendes Resümee

Was soll ich sagen… Wunder habe ich nicht erwartet. Positiv überrascht wurde ich aber trotzdem. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Windows mal loben würde. Aber was Nokia hier mit ihrem Windows Phone Lumia 925 raus gebracht haben, kann sich wirklich sehen lassen. Die Hardware in gewohnt hochwertiger Nokia-Qualität. Alles was mich zum Ende noch störte, ist auf das noch recht junge Betriebssystem zurückzuführen. Hier wird aber mit Hochdruck an stetiger Verbesserung und Erweiterungen gearbeitet. So ist für Version 8.1. die Mitteilungszentrale in Planung, gegen Ende meines Tests hat Instagram Wort gehalten und seine Windows Phone Version herausgebracht.

lumia925 2457 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Als eingefleischter iPhone Fan konnte mich das Lumia 925 tatsächlich auf eine Weise überzeugen. Wer ein Smartphone sucht und den Überblickt bei den zig verschiedenen Android Versionen und Brandings verloren hat, wer nicht jede kleinste Kleinigkeit in den Eingeweiden des Systems konfigurieren möchte, ein iPhone aber nicht in Frage kommt, ist hier an der absolut richtigen Adresse.

Warten wir noch eine Weile ab, liefern die App Schmieden ihre Programme auch für Windows Phone nach und erweitert Microsoft weiterhin stetig den Funktionsumfang von Windows Phone, haben wir hier in naher Zukunft den dritten ernst zunehmenden Anwärter und Konkurrenten auf den Smartphone Thron. Ich habe wieder auf mein iPhone 5s gewechselt, bin aber froh, den Ausflug in die Lumia-Welt gemacht zu haben.

Die ersten Schritte… Nokia Lumia 925

Ich habe die Tage also mein Nokia Lumia 925 in Betrieb genommen. Im Vorfeld habe ich mir eine zweite SIM für meinen Vertrag bestellt, das stellte also kein Problem dar. Nun musste ich als erstes einen Windows Live Account erstellen (Vergleichbar mit der Apple ID beim iPhone), damit ich im Windows Phone Store an Software komme und mein Handy inkl Einstellungen und Daten in Microsofts Skydrive (Vergleichbar mit der icloud beim iPhone) gesichert werden kann. Nachdem ich das Handy also grundlegend eingerichtet hatte, habe ich angefangen meine Daten zu portieren und MustHave-Apps zu installieren.

Kontakte, Mail, Kalender

BoxFiles 13111213100902 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925Mails waren kein Problem. Postfächer einrichten und fertig! Was ich allerdings am Anfang verwirrend fand, je Mailaccount hat man nun ein eigenes Icon. Die Postfächer sind also voneinander getrennt und müssen einzeln gecheckt werden. Muss man wissen. Zum anderen nutze ich eine meiner Mailadressen als Login für meinen Google-Account. Habe ich diesen also bereits angebunden, kann ich das eigentliche Postfach nicht mehr anbinden, da mir Windows Phone meldet, es gäbe schon einen Account mit dieser Mailadresse… Workaround war, mich im Google Account mit meinem Google-Benutzernamen anzumelden.

Kalender war auch kein Problem, da ich alles mit diversen Google-Kalendern gelöst habe (keinen iCloud-Kalender) und somit war die Anbindung schnell erledigt. Die Ansicht ist allerdings etwas suboptimal. In der Monatsansicht wird versucht die Termine tatsächlich textlich einzublenden – nicht sonderlich gut lesbar. In der Tagesansicht muss man scrollen um Termine ausfindig zu machen, man wird also nicht “hingeleitet” und in Listenansichten verliere ich persönlich immer schnell die Übersicht. Aber wenn man fair ist, habe ich die gleichen Probleme auch im  iOS Kalender. Der glänzt auch nicht grad mit Übersichtlichkeit.

BoxFiles 13111213100917 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100910 420x252 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100925 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Kontakte hingegen stellten mich kurz vor ein Problem. Diese habe ich in der iCloud gesichert. Die kann man allerdings am Windows-Phone nicht anbinden. Nach kurzer Recherche habe ich aber herausgefunden, dass es zum portieren der Kontakte eine App gibt. “Daten übertragen“. Diese solle auch mit dem iPhone funktionieren und sich die Daten via Bluetooth saugen. Ich war skeptisch, habe es ausprobiert und war sehr positiv überrascht, denn es funktionierte auf Anhieb!

BoxFiles 13111213100852 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100831 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100844 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Systemintegration und Push-Mitteilungen

Facebook und Twitter sind auch im Windows Phone integriert. Allerdings folgt das alles einem etwas anderen Konzept, als ich das vom iPhone gewohnt war. So ist der Facebook Chat z.B. in der “SMS Zentrale” mit integriert. Zwischen meinen SMS Verläufen, tauchen also meine Facebook Unterhaltungsverläufe mit auf. Ist eine nette Idee, verwirrt allerdings anfänglich, da die unterschiedlichen Dienste sich optisch erstmal nicht unterscheiden. Im Texteingabefeld ist vor dem Eingeben des eigenen Nachrichtentextes zu lesen ob es sich um eine SMS oder einen Facebook Chat handelt. Nach ein paar Tagen merkt man aber, dass es im Grunde keine Rolle spielt bzw man irgendwie doch merkt, was nun ein Chat und was ein SMS Verlauf ist.

Gleiches Konzept mit den Hinweisen auf News in den Timeline von Facebook, Twitter und Co. Diese werden unter der App/Zentrale “Ich” zusammen gefasst und gebündelt dargestellt. In dieser kann man sich die gepushten Beiträge ansehen, liken, kommentieren, retweeten oder faven ohne auch nur einmal in die Facebook oder Twitter App wechseln zu müssen. Alles auf die Kategorien Benachrichtigungen (z.B. Timeline-News aus Facebook), Neuigkeiten (z.B. Eigene Facebook-Posts im Auge behalten und neue Tweets) und Versenden, hier kann man ein Update in die Netzwerke posten (einzeln oder alle aufeinmal), einchecken oder seinen Status ändern. Auch hier braucht es etwas Eingewöhnungszeit da man zu keinem Zeitpunkt die gewohnte Facebook- oder Twitteroberfläche sieht. Aber es funktioniert.

BoxFiles 13111313100445 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111313100452 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111313100505 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Was mir sehr fehlt, ist eine Mitteilungszentrale. Wird man via Push benachrichtigt und entsperrt das Handy, kann man verpasste Push Hinweise nicht mehr einsehen. Diese verschwinden nämlich nach kurzer Zeit und so muss man dann die Kacheloberfläche absuchen, wo sich denn was getan hat. Hier habe ich aber erfahren, dass in der Windows Phone Version 8.1. Abhilfe geschaffen werden soll.

Design, Oberfläche und Bedienung

Ich muss gestehen, die Oberfläche von Windows Phone hat was. Das Kacheldesign macht was her, die Idee mit den 3 verschiedenen Größen und das manche Apps in der Kachel Inhalte anzeigen, ist eine coole Idee. Das man hier und da etwas länger sucht, wo sich gewisse Dinge befinden, das ist auch normal. Das Grundlegende Bedienkonzept (Zurück geht es mit der ← Taste, Verschiedene Oberflächen innerhalb einer App sind oben über die riesige Überschrift durch rechts und links wischen zu erreichen, etc.) geht auch langsam in Gewohnheit über. Generell ist das Betriebssystem und Handy relativ schnell. Bewegt man sich auf der Windows-Oberfläche, ist das swipen und wischen auch flüssig und angenehm. Alles ist sehr schön und angemessen animiert. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Das gefällt! In den Apps hingegen sieht es teilweise etwas anders aus, dafür kann aber Nokia und Windows nichts.

BoxFiles 13111213105444 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925Wo ich im Design allerdings noch Verbesserungspotential sehe… Man achtet sehr darauf, das alles Clean, Flat und Einheitlich ist. Das wirkt auch sehr stimmig und modern. Gefällt mir. Aber teilweise ist dieses Design so durchgängig, dass die Übersicht etwas leidet. z.B. in einem Whatsapp Gruppenchat mit 10 Teilnehmern, in welchem jeder Teilnehmer im einheitlichen Design dargestellt wird. Hier hat man Mühe den Überblick zu behalten. Würde man hier etwas Farbe zulassen, könnte es so einfach sein. Wie eben auch bei iOS und Android. Hier weiß ich allerdings nicht was vorgegeben ist und in wie weit die App-Entwickler eingreifen können. In der SMS Zentrale aber, sehen SMS und Facebook-Nachrichten ebenfalls identisch aus. Warum nicht zwei verschiedene Farben? Und so gibt es immer wieder mal Stellen im System und den einzelnen Apps, an welchen man das Design-Konzept vielleicht doch etwas überdenken müsste.

Nokia Lumia 925 Reset

Weil ich etwas unvorsichtig war, musste ich mein Lumia via Tastenkombination resetten. Da ich selber nicht auf Anhieb finden konnte, wie das funktioniert, hier die Lösung: Man muss die Leiser- und die Ein/Aus Taste für ca 10 Sekunden drücken. Anschließend vibriert das Lumia kurz und startet neu!

Resümee bisher nach 5 Tagen…

Ein tolles Handy, ein hübsches Betriebssystem und viele gute Ansätze und Ideen! Das die Eingewöhnung nicht leicht wird, das habe ich mir natürlich schon gedacht. Es ging aber dann doch schneller als erwartet. Viele anfängliche Probleme haben sich mit der Zeit gelegt. Hinzu kommt, dass man sich auf viele Ansätze und Konzepte einfach mal einlassen muss um zu sehen, dass es so eben auch funktionieren kann. Was man im Endeffekt bevorzugt, steht auf einem anderen Blatt. Aber gut… ich habe ja noch mehr als eine Woche vor mir und bin selbst gespannt, was das finale Resümee sein wird.

Mitstreiter

Ich bin nicht der Einzige, der sich auf dieses 14-tägige Experiment eingelassen hat. Auch Ben, Camillo und Maik sind dabei. Aber auch einige (für mich) neue Gesichter machen mit. So z.B. Malte und Axel. Interessiert euch das Thema also, schaut auch unbedingt bei den Kollegen vorbei!

UPDATE zu den getrennten Mail-Postfächern

Direkt nach der Veröffentlichung hat mich die betreuende Agentur zu dieser Aktion kontaktiert und meinen Unmut bezüglich der getrennten Postfächer ausgeräumt. Es gibt hier nämlich eine simple Lösung:

BoxFiles 13111413130650 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111413130700 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111413132329 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Man geht dazu einfach in eines der Postfächer, unten auf die Einstellungen und betätigt den Punkt “Posteingänge verknüpfen”. Nun kann man auswählen welche Postfächer auf dem Lumia zusammen angezeigt werden sollen und wie dieses gemeinsame Postfach heißen soll. Ich bin zufrieden!

Danke für die schnelle und zuvorkommende Hilfe an dieser Stelle – so muss das sein!

Ich teste das Nokia Lumia 925

Ähhh… bitte was?!? Als unverbesserlicher iPhone Jünger? Ein Windows Phone?

Ja! Mein Bekanntenkreis hat es mittlerweile schon aufgegeben mit mir über iPhone-Alternativen zu diskutieren. Android kenne ich vom Diensthandy, find ich furchtbar. Für mich der Inbegriff, wie userfreundliche Smartphones nicht aussehen sollten. Jeder Hersteller backt seine eigenen Brötchen, bei den ganzen OS Versionen blicken nur noch die eingefleischten User durch. 3 Mio Einstellmöglichkeiten von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie braucht. Es gibt kein durchgängiges Design. Und so weiter, kennt ihr alles. Ne, danke!

Nokia Lumia 925 845x524 Ich teste das Nokia Lumia 925

Als ich die Mail zum Nokia Lumia 925 im Postfach sah und trotz meiner Warnung, ein unverbesserlicher und überzeugter iPhone-User zu sein, keine Bedenken bestanden, habe ich die Möglichkeit wahrgenommen, mir auch endlich mal ein eigenes Bild von einem Windows-Phone zu machen. Ich habe noch schnell gecheckt, wie es mit Apps wie Facebook (), Spotify (), Instagram (x) und Whatsapp () aussieht, bei meinen Selftracking Apps ala Moves und die komplette Nike+ Fuel Serie wusste ich bereits, dass diese nur iOS tauglich sind.  Aber für 2 Wochen (solange soll die Testphase nämlich gehen) werde ich mich arrangieren können. Und so soll es sein…

Lumia Tom 800x600 Ich teste das Nokia Lumia 925

Nokia macht derzeit sehr offensiv Werbung für seine aktuelle Lumia Serie. Ob das Lumia 1020 mit seiner 41 Megapixel Kamera oder eben das Lumia 925**, welches gerade bei schlechten Lichtverhältnissen punkten will. Einige Stimmen sagen, dass es Nokia sich mit seinem Lineup wieder in den Smartphone Markt zurück gebracht hat. Ich werde für 2 Wochen vom iPhone auf das Lumia 925** umsteigen und bin gespannt was die Windows Phone Welt von Nokia so zu bieten hat. Ich halte euch hier auf dem Laufenden.

Habt ihr Fragen, Anregungen oder etwas was ich testen soll? Seid ihr anderer Meinung oder fühlt ihr euch bestätigt? Habt ihr Tipps für mich oder wollt mich einfach auslachen… ab in die Kommentare!

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Mobile Akkus… die Geisel der Neuzeit!

Wenn ich Abends bei meinen Freunden einmarschiere ist es schon ein Running Gag, dass das erste nach dem ich Frage, eine Stromquelle für mein iPhone Ladekabel ist. Bedingt durch mein Selftracking und den exzessiven Spotify Einsatz, hält mein Akku derzeit nur noch einen halben Tag. Gehe ich noch Laufen oder Ähnliches, muss ich ihn unter Umständen Abends noch ein weiteres Mal laden… Woran es liegt, weiß ich zu gut. Dagegen tun kann ich nur Eins: Bei jeder Gelegenheit und an jeder Stromquelle nochmal nachladen.

iPhone Akku 0084 800x600 Mobile Akkus... die Geisel der Neuzeit!

Zu Hause, auf der Arbeit und im Auto habe ich überall meine Ladekabel verteilt. Gehe ich zu Freunden, habe ich meist ebenfalls eins einstecken. Nur was kann man unterwegs machen? Oder wie das iPhone im Urlaub oder beim Campen laden?

Mophie Juicepack Helium

Für Unterwegs im Urlaub oder sollte ich mal nicht lang genug an einer Steckdose verweilen können, habe ich mir ein Mophie Juicepack Helium** zugelegt. Mophie waren einfach die ersten, welche eine voll unterstützte und lizenzierte Lightning Steckverbindung hatten. Zudem sind die Akkupacks laut vielen Tests sehr zuverlässig. Die Abmessungen sind schön schmal, so dass das Pack nicht unnötig dick aufträgt. Eine Ladung des Juicepack entspricht dabei ca 80% des iPhone Akkus.

iPhone Akku 0086 800x600 Mobile Akkus... die Geisel der Neuzeit!

Das Juice Pack verfügt über eine Ladezustandsanzeige und einen Ein/Aus-Schalter, mit welchem es sich erst bei Bedarf zuschalten lässt und bis dahin als etwas üppigeres iPhone Case dient. Kamera, Bedienelemente sowie Kopfhöreranschluss bleiben dabei ausreichend frei.

Kleines, nettes Feature: Der Anschluss des Akupacks ist ein Micro USB Anschluss (Standard) und lässt man das iPhone im Case, wird nicht nur das Juicepack wieder aufgeladen, sondern auch der iPhone Akku selbst.

Anker Astro E4 13.000mAh Akku

Das Juicepack ist nur für den Notfall gut und läd auch nur mein iPhone, was aber wenn man einen Urlaub lang immer wieder (steckdosenlosen) Strom braucht. Nicht nur fürs Handy, auch für all die anderen Gadgets, wie die GoPro, mobile Speaker, GPS, Kompaktkamera, oder aber auch das Juicepack?

Hier habe ich mir das Dickschiff von Anker, den Anker Astro E4 mit 13.000 mAh** zugelegt. Dieser ist in etwa so groß wie eine externe 2,5″ Festplatte, wiegt etwas weniger als 300g und bietet 2 USB Anschlüsse. Einen mit 1A Ladestrom und der Zweite mit 2A um auch Geräte wie das iPad oder Navis mit ausreichend Strom zu versorgen. Man kann auch beide Anschlüsse gleichzeitig verwenden. Auch der Anker Akku verfügt über eine Ladezustandsanzeige um den Moment nicht zu verpassen, wann auch dieser gerne wieder aufgeladen werden möchte.

iPhone Akku  800x600 Mobile Akkus... die Geisel der Neuzeit!

Ein weiteres, nettes Feature (eher Spielerei) ist die eingebaute LED Taschenlampe. Selbst wenn der Akku nahezu ausgesaugt ist, hat er meist noch ausreichend Ladung um die LED für etliche Stunden leuchten zu lassen. Quasi ein Notlicht mit schier unendlicher Leuchtdauer.

Mittlerweile gibt es auch schon eine nahezu baugleiche Variante mit 15000mAh. Den Anker Astro E5**.

WICHTIG: Achso, und äh… falls man nicht stundenlang warten will, bis der dicke Akku selbst wieder via USB aufgeladen ist, dann bestellt man sich am besten gleich ein geeignetes Netzteil** dazu, denn das Ding kommt leider ohne ein solches.

GoPro Akku Extension

Jeder der eine GoPro besitzt bzw schon mal mit einer gearbeitet hat, kennt die “grandiosen” Akkulaufzeiten… und da es nicht immer möglich ist, ständig den Akku zu tauschen, gibt es da noch eine andere Möglichkeit. Vorausgesetzt die GoPro muss nicht wasser- und stroßfest sein in diesem Moment. Schließt man nämlich einen externen Akku wie den oben genannten Anker via USB an, hat man schnell mal die 13fache (geschätzt) Laufzeit gegenüber dem internen 1050 mAh Akku. Dazu entweder ein Skelett Gehäuse**, bei der neuen Hero3 den Frame** oder man befestigt die GoPro ganz ohne Gehäuse auf andere Weise (z.B. mit einer Super Clamp oder Ähnlichem), so dass der USB Anschluss frei bleibt.

Ein netter Nebeneffekt also und vielleicht ist da der ein oder andere noch nicht drauf gekommen.

Resümee

Im Grunde brauche ich nicht immer schnellere, tollere Handys, viel mehr hinkt meiner Meinung nach die Akkuentwicklung hinterher. Statt noch mehr Megapixel, größeren Displays, schnelleren Prozessoren und neuen Features, sollte sich die Weiterentwicklung eher auf längere Akkulaufzeiten konzentrieren.

Wie geht es denn euch mit eurem Handyakku? Kennt ihr die Probleme auch? Was sind eure Lösungen und wie habt ihr euch mit der Situation arrangiert? Würde mich über Feedback und Anregungen freuen.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Preis.de die diesen Beitrag unterstützen! 

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