Jahreschronik 2013

Letztes Jahr habe ich einen Jahresrückblick via Blogpost erstellt. Ganz schön so, auch für mich selbst nochmal das Jahr Revue passieren zu lassen, denn vieles gerät in Vergessenheit. Aber warum einen Blogpost erstellen, wenn man doch auch im Archiv stöbern kann? Und so habe ich dieses Jahr einen etwas anderen Rückblick für mich entdeckt und möchte den von nun an beibehalten.

Chronik Cewe 0076 800x600 Jahreschronik 2013

Ich habe eine Jahreschronik bei Cewe erstellt. Ein Buch, voll mit Bildern meines Jahres 2013. Bevor ich mit dem Buch angefangen habe, war ich noch der Meinung, in 2013 doch leider gar nicht so viel erlebt zu haben, wie ich es mir doch vorgenommen hatte. Aber schaut man sich dann sein Fotoarchiv so durch und sortiert die Bilder für die Chronik heraus, dann merkt man, was man eigentlich alles über das Jahr gemacht hat.

Chronik Cewe 0077 420x315 Jahreschronik 2013 Chronik Cewe 0078 420x315 Jahreschronik 2013

Noch beeindruckender wird das Ganze, wenn mann dann seinen eigenen Wälzer in der Hand hält. Ich habe mit Absicht das große DinA4 Querformat gewählt und je Seite auch nur ein Bild platziert. Das hatte zwar zur Folge, dass ich bei rund 150 Seite endete aber um so überwältigender wirkt die Chronik beim Betrachten. Erstellen kann man das Buch entweder am Rechner oder mittlerweile auch bequem auf dem Tablett mit der Cewe Fotowelt App.

Ich habe auch festgestellt, dass sich die Personen beim Betrachten eines Buches auch wesentlich bewusster mit den Bildern befassen, als wenn man die selben Bilder z.B. auf dem iPad zeigt. Hier wird doch wesentlich schneller durch die Bilder gezappt, wohingegen beim Buch sehr häufig noch Fragen gestellt werden oder Gespräche angezettelt und Geschichten erzählt werden.

Chronik Cewe 0084 420x315 Jahreschronik 2013 Chronik Cewe 0085 420x315 Jahreschronik 2013

Dazu hat auch beigetragen, dass ich bewusst unter den Bildern weder Zeit noch Ort oder andere Angaben geschrieben habe. Alle relevanten Infos befinden sich auf den letzten Seiten des Buches.

Es gibt im Nachhinein natürlich einige Dinge, welche ich anders oder besser machen würde. Natürlich muss man erst Fehler machen um sich für das ein oder andere bewusst zu entscheiden. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines ersten Werkes und werde von nun an versuchen, jedes Jahr eine Chronik zu erstellen. Das Geld ist nämlich bestens investiert!

Habt ihr selbst schon mal eine Jahreschronik erstellt oder mit dem Gedanken gespielt? Habt ihr weitere Tipps, Erfahrungen oder Ideen? Ab damit in die Kommentare.

Mit freundlicher Unterstützung von Cewe

Geknipse aus Nürnberg…

Letzte Woche musste ich für zwei Tage nach Nürnberg und hatte Abends noch etwas Zeit um ein wenig die Stadt zu erkunden. Es ging mit der Kamera eine Runde um den großen Dutzendteich und anschließend noch durch die Altstadt. Die Ergebnisse seht ihr hier.

Ein bisschen Landschaft…

Ein bisschen Straße…

Mit der Bearbeitung habe ich diesmal auch experimentiert. Farbe wirkte nicht wie gewünscht, daher schwarz/weiß. Bei den Landschaften passte die Tonung, bei den Straßenbildern wieder nicht.

Industrie-Loft mit Faye & Björn

Letzte Woche habe ich bei einem Shooting von Phil vorbei geschaut. Als dieser mich einen Tag vorher anrief, mir von seinem Shooting und der Location erzählte und fragte ob ich spontan Lust hätte Morgen vorbei zu schauen, war ich sofort angefixt. Ich habe die Pausen genutzt, die Models geschnappt und den Sensor glühen lassen.

FayeBjoern 1006012 845x562 Industrie Loft mit Faye & Björn

Das Licht war einfach so perfekt, dass ich nicht anders konnte, als die meisten Bilder mit Gegenlicht aufzunehmen. Daher dieses Lens Flare Fest.

Danke an dieser Stelle an Phil und vor allem aber an Faye und Björn für die Geduld.

(M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt…

Das ich mich derzeit in einem Selbstfindungsprozess bzgl. meiner Fotografie befinde, das hat man hier und da ja schon mitbekommen. Um so interessierter beobachte ich die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen auf dem Kameramarkt. Ich selbst habe durch meine Outdooraktivitäten immer seltener meine große DSLR, die Canon 5D Mark III mitgenommen. Meistens haben mir die S110 oder G16 vollkommen ausgereicht und durch die wesentlich einfachere Transportmöglichkeit habe ich auch häufiger zur Kamera gegriffen. Aber alles der Reihe nach…

Ausschlag hat bei mir ein 8 stündiger Klettersteig mit 8 Kilo Kameraequipment (+3l Trinken +Essen + Kletterausrüstung) gegeben. 8 kg Equipment, welches ich quasi nicht aus dem Rucksack genommen habe, weil ich alleine vom rumschleppen schon so davon genervt war. Ich wollte natürlich für jeden Anlass die richtige Linse dabei haben. Lediglich das Stativ habe ich mir gespart. So ein Bullshit. Wie viel einfacher wäre mir der Klettersteig gefallen. Wie viel mehr hätte ich mich auf das wesentliche konzentrieren können. Und wie viel mehr Bilder hätte ich mit einer kleineren Kamera um den Hals gemacht. Danach habe ich mir geschworen, ich werde nie wieder ohne triftigen Anlass so ein üppiges Equipment mitschleppen. Ist ein Shooting geplant – OK. Aber nicht bei so einer Aktion.

Sich lösen…

Klar, man spart gefühlt eine Ewigkeit um sich sein Traum-DSLR-Setup zusammen zu stellen. Also will man dann auch möglichst viel damit fotografieren und hat vor allem ein schlechtes Gewissen, es nicht immer und überall, wo fotografiert wird, einzusetzen. Löst man sich aber erst einmal davon, die eifrig zusammengesparte DSLR Ausrüstung als den heiligen Gral und einzig wahre und ernst zunehmende Möglichkeit zur Fotografie zu sehen. Hat man die Entbehrungen die man dafür eingegangen ist erst einmal vergessen. Macht man sich frei davon ein schlechtes Gewissen zu haben, das ach so teure Equipment mal zu Hause zu lassen, dann wird vieles einfacher… Denn oft geht es darum, einfach den Moment einzufangen. Wie auch Jeriko so treffend schreibt, es geht ums Bild! Und hier passen zwei Zitate perfekt:

“Die besten Bilder sind die die man macht.” ~ unbekannt (Danke Heinz)

und

“The best camera is the one that’s with you.” ~ Chase Jarvis

Weitergedacht…

Arco 2 0171 278x208 (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt...

aufgenommen mit Canon Powershot N

Ich habe also angefangen, hier und da nur eine kleine Kamera einzupacken. Und siehe da, ich hatte sie viel lieber dabei, sie fiel mir nicht zur Last. Ich hatte sie wesentlich häufiger in der Hand und habe deutlich mehr und oft auch wertvollere Aufnahmen damit gemacht. Es wurde immer selbstverständlicher die Kamera einzupacken und im Urlaub hatte ich sie auf einmal ohne nachzudenken, jeden Tag um den Hals. Aber im Gegensatz zu vorher, war es keine 5kg Kamera, die jeden verschreckt sobald man sie angesetzt hat, sondern es war eine kleine, unauffällige Kamera. Eine die von vielen gar nicht wahr- oder all zu ernst genommen wurde. Und auf einmal war niemand in meiner Umgebung genervt, dass ich mein Objektiv wechseln oder meine Kamera ein- bzw wieder auspacken musste. Keiner hat sich von der Kamera bedroht gefühlt. Niemand hat es für nötig gehalten sich zu verstellen. Ich musste nicht ständig einen Rucksack oder Tasche voll Zubehör rumschleifen, konnte mich freier bewegen. Die Kamera auch mal baumeln lassen und einfach den Moment genießen.

Keines der Bilder in diesem Post (und auch seit langem keines mehr auf dem Blog) ist mit meiner großen DSLR aufgenommen. Kameras waren u.a. iPhone 5s, Powershot N, S110, G16 etc.

Der Kameramarkt – Entwicklung und Tendenz

Und wie ich mich so in meinem Prozess langsam wieder finde und immer wohler fühle, zeichnet sich auf dem Kameramarkt eine sehr interessante Entwicklung ab. Die quasi tot geglaubte Marke Olympus bringt ihr OMD System heraus und betreibt so offensives Marketing, dass fast jeder zweite bekanntere Fotograf auf einmal sein bisheriges Setup qunq (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt...ersetztqunq (M)ein Gedankengang und die aktuelle Entwicklung auf dem Kameramarkt.... Fuji baut die Idee der x100 (die ich für kurze Zeit mal hatte) immer weiter aus und auf einmal gibt es 6 oder 7 Modelle wie X-T, X-E, X-A, X-Pro, X-M, was auch immer und keiner blickt mehr durch (ich zumindest nicht). Sony haut noch einen drauf und packt seinen Vollformat-Sensor in ein quasi NEX Gehäuse und dann kommt Nikon mit ihrer Df und lacht alle aus!

Warum? Weil alle außer Nikon auf einen EVF (Electronical ViewFinder) setzen und wer aus dem DSLR Lager kommt und schon mal in einen dieser winzig kleinen Suchermonitore (oder wie es der wehte Stilpirat so treffen bezeichnet: Mäusekino) geschaut hat, wird vielleicht, wie ich und viele Andere feststellen, dass das nicht mehr viel mit Gefühl zu tun hat, was man darin sieht. Ich will nicht lange über EVF lamentieren aber ich denke, das ist, egal wie hochauflösend die Minidisplays auch werden, eine absolute Sackgasse und vernichtet jegliches Gefühl beim Fotografieren. Zumindest werde ich nicht warm mit diesen Dingern. Und einzig Nikon war im Stande den obligatorischen Vollformat-Sensor in ein kompakte (sogar retro) Gehäuse zu packen und einen klassischen optischen Sucher zu verbauen. Das Ganze sieht aus, wie damals die analogen SLR Kameras aussahen, vollgestopft mit aktuellster Technik. So muss das sein! Da wollen wir hin! Und so kann ich euch wärmstens Steffens Gedanken zur Df ans Herz legen.

Und dann beobachtet man da noch eine kleine, fast kaum beachtete Tendenz, weg von all den Automatik-Modi, Panik Programmen, Kreativ-, Sport- und Landschafts-Voreinstellungen, hin zum Ursprung. Die Df, wie sicher auch einige andere oben aufgezählte Modelle, gehen immer weiter dazu über, Einstellungen wie Zeitvorwahl, Belichtungskorrektur, Iso-Werte etc. auf praktisch und griffbereite Wahlräder zu platzieren, die sich schnell und blind bedienen lassen und einen direkten Eingriff ins Geschehen und die Bildentstehung ermöglichen. Diese Arbeitsweise haben viele schon lange – fotografieren im Manuellen Modus – aber bisher musste man viele dieser Einstellungen über das Menü oder Multifunktions-Wahlräder einstellen. Man konzentriert sich also wieder mehr auf das Fotografieren, beschäftigt sich mehr mit dem eigentlichen einfangen des Lichtes und setzt sich bewusster mit der vorherrschenden Lichtsituation auseinander als sich in den Tiefen irgendwelcher Menüs und Kreativprogrammen zu verlieren.

Und dann ist da natürlich noch Leica, die sich jetzt zurücklehnen und sagen, das alles schon lange zu wissen, sich nie Stress gemacht haben, irgendeinem Trend hinterher zu rennen, viel zu spät in die digitale Welt eingestiegen sind und sich dann anfangs auch noch anhören mussten, auf veraltete Sensoren oder Displays zu setzen. Die Kameras mit Preisen, die jenseits von Gut und Böse sind, man sich aber nicht darum schert, denn die Produktion ist so limitiert, dass man dennoch keine Ladenhüter produziert. Und man kauft mit der Kamera ja schließlich ein Lebensgefühl und das funktioniert bei Marken wie Harley, Apple und Co ja auch wunderbar. Man macht seit jeher sein eigenes Ding, setzt auf den Messsucher und muss sich somit um so viele Probleme gar nicht kümmern. Autofokus wird eh überbewertet und die Blendenvorwahl war ja eh schon immer an den Linsen, genau wie das Wahlrad für die Belichtungszeit auf dem Kamerabody. Ob man Leica nun liebt oder hasst, es spielt gar keine Rolle. Das rumgehacke auf einer Marke ist bei keiner Anderen so ausgeprägt wie hier. Das Contra-Lager lässt sich am Ende immer in zwei Gruppen teilen. Denen, welchen die Technik nicht zu den eigenen Anforderungen passt und die eine Leica einfach nicht in Erwägung ziehen und den Anderen, die, nachdem alle vorgeschobenen Argumente beseitigt sind, nur noch der regelrechte und oft substanzlose Hass auf die Preispolitik und -entwicklung als letztes lauthals raus geblöktes und aufgezwungenes Argument übrig bleibt. Hatten wir alles schon bei Apple und interessiert da heute auch keinen mehr.

Achtung: der obige Abschnitt wurde mit einer extra Priese Zynismus gewürzt!

Ja und Canon? Canon spielt das Spiel bislang noch nicht mit. Ob man hier einen Trend verpasst, auf das falsche Pferd gesetzt oder noch was in Petto hat, auf das wir alle gespannt sein dürfen, das weiß ich nicht.

Aber ich bin gespannt wohin die Reise noch gehen wird!  Ich finde die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen sehr spannend. Nicht zuletzt weil sie in genau die Richtung gehen, in die sich auch meine (und offenbar nicht nur meine) Vorlieben zu entwickeln scheinen.

Habt ihr euren Weg gefunden? Was sagt ihr zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Kameramarkt? Ich freue mich über jedes Feedback und weitern Input. Ab in die Kommentare damit!

Eine Ballerina im Studio

Zu meiner derzeitigen Findungsphase wollte ich auch unbedingt mal wieder im Studio arbeiten. Lange war es her und ich wollte die Chance nicht außer Acht lassen, dass mich ein Studio-Shooting vielleicht wieder neu antreibt. Und so bin ich zusammen mit Christine und Marco ins Studio gegangen. Mein Favorit aus dem Shooting ist folgendes Portrait.

ballerina 1005540 845x562 Eine Ballerina im Studio

Christine tanzt für ihr leben gerne Ballett und so haben wir auch dieses Thema einfließen lassen.

Dieses Bild hier hat nur knapp den zweiten Platz belegt.

ballerina 1005587 845x562 Eine Ballerina im Studio

Ich habe gemerkt, dass mir durch die lange Auszeit die Routine fehlt. Mir gingen die Handgriffe nicht mehr so leicht wie früher von der Hand. Auch habe ich wesentlich länger gebraucht, mich in die Situation einzufinden. Obwohl ich meinen Fokus mehr auf dokumentarische Fotografie legen möchte, ist das Thema Studio für mich noch nicht vom Tisch. Und so möchte ich auch hier weiter am Ball bleiben und wieder meinen Spaß finden. Die Suche geht weiter…

An dieser Stelle ein dickes Danke an Marco und vor allem Christina für eure Geduld.

Was mich inspiriert…

Wer kennt das nicht… immer wieder flaut die Lust am Fotografieren ab. Man ist nicht mehr zufrieden mit dem was man macht. Nicht weil es technisch nicht in Ordnung wäre. Viel mehr findet man sich in seiner eigenen Arbeit nicht wieder. Man hat sich satt gesehen. Es macht kein Spaß mehr. Man hat Lust auf was Neues. Auf Veränderung. Oft verlaufen Veränderungen fließend, manchmal aber eben auch nicht. Das eine Thema läuft aus und es wartet nichts Neues…

Was man dann braucht, sind Inspiration und neue Motivation. Ein Thema welches einen interessiert und packt. Eine Herausforderung, auf die man so richtig Bock hat. So ging es mir mit der Fotografie die letzte Zeit. Durch den Winter war ich nicht mehr so viel draußen unterwegs, es ergaben sich nicht mehr so viele Möglichkeiten die Kamera einfach mal auszupacken und unkompliziert das festzuhalten, was man gerade erlebt. Und als der aufgestaute Puffer an Bildmaterial und Themen so langsam leer gelaufen war, musste neue Motivation her. Und genau in diesem Moment, haben mich zwei Dinge so richtig gepackt.

Mit Marteria zum Glück in die Zukunft II

marteria 2670 800x600 Was mich inspiriert...

Das Bildband zur Weltreise, welche Paul Ripke und Marteria anlässlich des neuen Albums “Zum Glück in die Zukunft II“** gemacht hatten. Ein Bildband vollgepackt mit Momentaufnahmen, stimmungsvollen Szenen und Bildern, die in mir sofort die Reiselust geweckt haben. Es sind keine Hochglanz-Studioaufnahmen oder Langzeit-Landschaftsaufnahmen. Es sind Bilder, die den Eindruck erwecken, mit auf die Reise genommen zu werden. Mitten drin zu sein. Stimmungen erzeugen und eigene Erinnerungen wecken. So perfekt unperfekt, dass es mich wieder daran erinnert hat, warum ich eigentlich am liebsten fotografiere und welches die Bilder sind, die ich auch nach langer Zeit noch am liebsten anschaue.

marteria 2671 420x315 Was mich inspiriert... marteria 2673 420x315 Was mich inspiriert...

Das sind nämlich in meinem Fall nicht die Studioshootings, sondern eben genau die Bilder, die mich an meine Reisen, tolle Abende und unvergessliche Momente und Erlebnisse erinnern. Diese Bilder macht nicht der einwandfreie Bildaufbau, die richtige Belichtung oder die genau sitzende Schärfe perfekt, sondern die Erinnerung, welche man mit ihnen verbindet und die Emotion, welche man damit beim Betrachter auslöst.

marteria 2674 420x315 Was mich inspiriert... marteria 2675 420x315 Was mich inspiriert...

Genau dass hat Paul mit seinem Bildband (mal wieder) geschafft und genau das will ich mehr den je machen! Danke Paul! Danke Marten!

Woher zieht ihr eure Inspiration und Motivation? Könnt ihr meinen Gedankengang nachvollziehen oder seid ihr komplett anderer Meinung. Habt auch ihr ein Bildband, welches euch zuletzt so richtig geflasht hat?

Im Test… Cewe Leinwand

Ich bin gerade im Druckfieber. Informiere mich intensiv über Fotobücher und habe ganz konkrete Vorstellungen. Und nach meiner ersten Leinwand lag es nahe, dass eine Weitere die Wand verzieren soll. Und da ich schon häufiger normale Fotoprints von Cewe drucken ließ und immer zufrieden war, wollte ich als nächstes die Leinwand von Cewe testen.

Lissabon 1005257 845x281 Im Test... Cewe Leinwand

Von unserer Reise nach Lissabon standen zwei Bilder zur Auswahl. Ein Panorama sollte es werden. Mir viel die Wahl nicht leicht aber am Ende ist es dieses Bild geworden, welches für mich, wie auch schon meine erste Leinwand aus New York, am besten meinen Eindruck von Lissabon wieder spiegelt. Ich habe mich für ein Panorama im Format 120×40 cm entschieden.

cewe leinwand 2664 800x600 Im Test... Cewe Leinwand

Der weite Blick über die Stadt, die Terrassen welche die Häuser auf der hügeligen Landschaft bilden, die vielen Farben und verschiedenen Baustile. Im Vordergrund der klassische Baustil, im Hintergrund die modernen, oft tristen Bauten. Der Vordergrund von der wärmenden Abendsonne ausgeleuchtet und ins rechte Licht gerückt, der Hintergrund im Schatten, passend zur tristen Architektur. Und darüber der strahlend blaue, wolkenfreie Dezemberhimmel.

Zur Qualität

cewe leinwand 2668 208x278 Im Test... Cewe LeinwandDer Druck lässt hier keine Wünsche offen, der Rahmen ist sehr solide und sauber verarbeitet. Eine Querstrebe sorgt beim Panoramaformat die nötige Steifigkeit. Keile zum nach spannen liegen der Leinwand bei. Die Leinwand kommt sicher verpackt in einem steifen Karton, selbst nochmals in einer Folie eingeschweißt, damit auf dem Transportweg keine Verschmutzung oder Beschädigung auftreten sollte.

cewe leinwand 2655 208x278 Im Test... Cewe LeinwandLeider war meine erste Leinwand dennoch etwas beschädigt. Die Leinwand wurde offenbar unvorsichtig auf den Rahmen gedrückt und dieser zeichnete sich durch einen leichten aber auffälligen Knick ab. Ob dies bei der Herstellung, dem Verpacken oder der Lieferung passierte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Nach zwei Mails und zwei Tagen wurde durch den Support von Cewe allerdings anstandslos eine neue Leinwand in Auftrag gegeben. Diese kam nun auch unversehrt bei mir zu Hause an.

Lesson lerned

cewe leinwand 2660 278x208 Im Test... Cewe LeinwandEin so detailreiches Foto, mit vielen feinen Linien ist vielleicht nicht das perfekte Motiv für eine Leinwand. Durch die eigene Struktur der Leinwand, eben die Eigenschaft warum man sich für eine Leinwand entscheidet, kommen eben diese feinen Linien und Details nicht perfekt zur Geltung. Hier hätte ich eventuell lieber zu einem Alu-Diobond Druck greifen sollen. Von Weitem allerdings, fällt dies nicht weiter auf und schadet dem Bild und seiner Wirkung nicht. Nicht jedes Bild ist also perfekt für die Leinwand geeignet.

Der Preis

Mit 79,99 EUR + 12,99 EUR Versand (Bedingt durch das sperrige Panoramaformat) ist die Leinwand kein Schnäppchen, aber in diesem großen und ausgefallenem Format (120×40 cm) dennoch günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Und bevor ich mir ein Bild aus dem Baumarkt oder Möbelhaus an die Wand hänge, soll es lieber ein eigenes Bild mit Bedeutung sein. Hier geht’s zur Preisliste.

Resümee

Wir alle machen Bilder im Urlaub und viel zu selten findet eines dieser Bilder den Weg an die eigene heimische Wand. Dabei ist es heutzutage kein Problem mehr eine Leinwand oder Diobondplatte mit den eigenen Werken bedrucken zu lassen. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, aus jedem Urlaub ein Bild, welches am besten zusammenfasst, welche Erinnerungen ich an diese Zeit habe zu drucken.

Habt auch ihr eure eigenen Bilder an der Wand hängen? Welche Formate/Drucke bevorzugt ihr?