Weihnachten in HongKong – der Reisebericht

Wir haben uns dieses Jahr entschlossen Weihnachten nicht zu Hause, sondern im fernen Hongkong zu verbringen. Und genau so verrückt, außergewöhnlich und riesig wie man es sich vorstellt, war es auch irgendwie. Wer schon mal in Hongkong war, weiß von welchen Superlativen ich hier rede. Aber fangen wir erst mal von vorne an.

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Der erste Eindruck

Ist man gelandet, kann man an den Wegstrecken und Ebenen am Flughafen schon erahnen wie groß dieser eigentlich ist. Hat man sein Gepäck entgegengenommen und sich mit einer Octopus Card (Prepaid Bezahlkarte, vor allem für den öffentlichen Nahverkehr – vergleichbar mit der Oyster Card in London) ausgestattet, geht es auch schon mit der Airport Express Linie vom Airport über Kowloon bis nach Hongkong Island. Und das Ganze in weniger als 30 Minuten. Und wenn ich das alles hier so stichpunktartig abhandle, soll das nur wiedergeben wie schnell man sich trotz der riesigen Dimensionen in Hongkong, nicht nur fortbewegen, sondern auch zurechtfinden kann. Alles ist bestens ausgeschildert, beschrieben und effektiv reglementiert und zudem sind alle hilfsbereit, freundlich, geduldig und sehr rücksichtsvoll.

Nach ein paar Minuten Fahrt mit dem Airport Express sieht man die ersten (Wohn-)Hochhäuser am Stadtrand von Hongkong und wird direkt durch die unfassbare Höhe und Gedrängtheit beeindruckt. Man sieht sofort, dass Grundfläche knapp und sehr kostbar sein muss und so wirken die Hochhäuser, als ob man 3 Jenga-Spiele aufeinander gestapelt hat. Super schmal und unglaublich hoch. Schon bald taucht man aber ab und legt den Rest der Wegstrecke als U-Bahn zurück, ohne einen weiteren Blick auf die Skyline zu bekommen.

Beim Umsteigen legt man Fußwege von mehreren Minuten, durch hallenähnliche Gänge, zu Fuß oder auf ebenerdigen Laufbändern zurück und befindet sich aber noch immer innerhalb der gleichen U-Bahnstation und gewinnt den Eindruck, dass komplett Hongkong unterkellert sein muss. Um so beeindruckender ist es, wenn man inmitten dieser Häuserschluchten, das erste Mal aus der U-Bahn ans Tageslicht kommt.

Weihnachten in Hongkong

Ich habe noch nie so viel Weihnachtsdekoration auf einmal gesehen. Jedes Geschäft, jedes Gebäude einfach überall begegnen einem Girlanden, Lichterketten und Weihnachtsschmuck. Weihnachtsmusik schallt unerbittlich aus jedem Lautsprecher. Der direkt am Central Pier auf Hongkong Island gelegene Weihnachtsmarkt (warum auch immer European Carnival genannt) mitsamt seines Riesenrades, wirkt wie Klein-Disneyland und gleicht damit eher unserer Herbst- oder Frühlingsmess’ (Kirmes) als unseren Christkindlesmärkten.

Am 24.12. Abends war eine Laser- und Lichtshow angekündigt, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Kowloon Public Pier wurde hier zur Tribüne für die Massen. Von Musik beschallt, haben die Hochhausfronten der gegenüber liegenden Skyline von Hongkong Island eine synchronisierte Weihnachts-Choreografie mit ihren beleuchteten Fassaden und Lasern auf dem Dach dargeboten. Anschließend wurde die geschwungene Hausfront des im Rücken der Zuschauer liegenden Hongkong Cultural Center zur Leinwand für einen stimmungsvollen Weihnachtskurzfilm.

Zusammengefasst kann man sagen, die meisten schienen nicht so richtig zu wissen, was im Grunde eigentlich gefeiert wird. Wichtig war nur, dass gefeiert wurde. Manch einer hat sich verkleidet, manche haben sich Party Hütchen aufgesetzt, andere wiederum einfach dem Spektakel zugesehen. Aber ich hatte den Eindruck, den Abend hat sich keiner entgehen lassen. Denn die Straßen Hongkongs waren voll mit Menschenmassen. Die Polizei sperrte ganze 4-6 Spurige Straßenzüge ab um dem Spektakel genügend Raum zu geben. Vielleicht ist die Masse vor der Hauptbühne von Rock am Ring am ehesten mit dem Aufgebot an Menschen zu vergleichen, die sich hier gleichzeitig durch die Straßen von Kowloon bewegt haben.

The Peak, Big Buddha und der Central Mid-Levels Escalator

Natürlich haben wir die restlichen Tage genutzt um ums Hongkong und seine Sehenswürdigkeiten anzuschauen und so durften folgende Highlights natürlich nicht fehlen.

Victoria Peak – die wohl schönste Aussicht über Hongkong. Für kleines Geld und einiges an Geduld beim anstehen kommt man mit der Peak Tram (Zahnradbahn) bis zum Vicotia Tower, der Bergstation in Form eines übergroßen Amboss. Mein Tipp: Direkt aus den Massen in Richtung Lugard Rd flüchten. Hier findet man sich fast ungestört auf einem kleinen Pfad inmitten des Urwalds wieder und wird nach einigen Gehminuten mit der wohl atemberaubendsten Aussicht über Hongkong belohnt (siehe Titelbild).

Big Buddah – der Name ist Programm. Auf der vorgelagerten Insel Lantau (neben welcher sich auch der neue Airport befindet) findet man nach viel Geduld beim Anstehen, der anschließenden 25 minütigen Gondelfahrt und einem 268 stufigen Aufstieg die weltgrößte, freistehende Buddha Statue in sitzender Haltung. Neben Big Buddha gibt es aber auch ein sehr schönes und sehenswertes Kloster so wie den “Wisdom-Path”. Ein Pfad besäumt aus beeindruckenden, massiven hölzernen Stelen in welchen Ferse des Herz Sutra eingraviert sind.

Hier noch ein wertvoller Tipp:
Möchte man die Mega-Schlange am Ticket Schalter umgehen und bucht sein Gondel-Ticket daher online, muss man nicht nur den gewünschten Tag, sondern auch gleich die Uhrzeit der Gondelauffahrt angeben. Da man aber in den seltensten Fällen so genau planen will und kann…

Bei jedem 7eleven in Hongkong kann man an der Kasse ein Ngong Ping 360 Prepaid Ticket für die Gondel kaufen. Dieses berechtigt einen ebenfalls an der Schlange vorbei zu gehen, zum direkten Checkin. Nimmt man dann noch eine Cristal Cabin anstatt der Normalen, spart man sich zudem bei der Abfahrt ein ca 1-2 stündiges Anstehen.

Central Mid-Levels Escalator – des längste überdachte außenstehende Rolltreppensystem der Welt, welches aus insgesamt 20 Rolltreppen und 3 Förderbändern besteht und insgesamt 135 Höhenmeter überwindet. Man denkt echt, das nimmt nie ein Ende… Aber Achtung, die Rolltreppen führen Morgens bergab und den Rest des Tages hinauf. D.h. zurück müsst ihr zu Fuß die normale Treppe nehmen.

Steet markets, Golden Computer Arcade & Causeway Bay

Shoppen in Hongkong kann man zwar gut, aber preislich wird man hier im Grunde keinen Unterschied zu Europa merken. Selbst ohne die 19% Mehrwertsteuer spart man hier bei Markenware zu unseren Amazon-Preisen nicht wirklich was. Lediglich bei Kopien und – nennen wir es “ebay-Ware” macht man ordentliche Schnäppchen. Ein Erlebnis, dass seines gleichen sucht ist es trotzdem…

Street Markets – gerade in Kowloon rund um Sham Shui Po zu finden. Speziell die Fuk Wing Street hat uns hier am meisten beeindruckt. Auch hier wieder in einer unvorstellbar riesigen Dimension. Ein kompletter und ewig langer Straßenzug in dessen Erdgeschoss lauter Ladengeschäfte ihre Straßenstände immer weiter zu Straßenmitte ausgebreitet haben, so dass am Ende für den eigentlichen Kunden und Fußgänger nur noch ein schmaler Pfad frei bleibt und man von alle Seiten von grellen Lichter und buntem Krimskrams angesprungen wird. Am besten lässt man sich einfach treiben. Muss man gesehen haben.

Golden Computer Arcarde – ein Paradies für den Nerd im Manne! Ebenfalls direkt an der U-Bahnstation Scham Shui Po gelegen taucht man beim betreten dieses sehr engen Einkaufszentrums in die digitale Welt ein. Die Decken sind sehr niedrig, die Gänge extrem schmal und zugestellt. Die einzelnen Läden sind klein wie Zellen und vom Inhalt kaum von einander zu unterscheiden. Hier bekommt man ALLES was die digitale Welt zu bieten hat. Jedes erdenkliche Kabel in jeder erdenklichen Länge zu Pfennigbeträgen. Fernseher, Videospiele, Kameras, Notebooks, Computer-Bauteile, Handyhüllen und Akkus, einfach Alles! Originale aber vor allem Nachbauten. Sollte man(n) nicht verpassen.

Causeway Bay – Ein Stadtteil auf Hongkong Island mit den höchsten Ladenmieten der Welt. 2012 überholten die Mietpreise sogar die der 5th Ave in New York. Und so findet man hier natürlich auch die Malls der Superlative. Ein Mega-Einkaufszentrum reiht sich an das andere und man verliert sehr schnell den Überblick. Unser Highlight war die Timesquare Mall mit ihren 9 (Neun!) offenen Stockwerken (insgesamt 14 auf welchen sich Shops befinden) und rund 230 (!!!) Geschäften, Restaurants und Marken.

Essen

Zum Essen in Hongkong kann man sicher ein eigenes Buch schreiben. Aber man bekommt wirklich ALLES geboten. Internationale Küche, Streetfood, Fastfood und vor allem jede denkbare asiatische Küche in jeder Variation und Vielfalt. Wir haben uns z.B. in die koreanische Küche  verliebt. Aber auch japanisch oder vietnamesisch kann man dort sehr gut probieren.

Resümee

Hongkong muss man gesehen und erlebt haben! Wirklich! Eine Superlative wie man sie weder beschreiben, noch ihr mit Bildern auch nur annähernd gerecht werden kann. Wer denkt er ist schon mal in einer Schlange angestanden, kennt das Hongkong-Level noch nicht. So lange Schlangen habe ich noch nie gesehen. Aber trotz der Länge ist man häufig schneller am Ziel als wir es aus unseren Gefilden kennen. Das es möglich ist, dass diese Masse an Menschen auf so engen Raum überhaupt zusammenleben und funktionieren kann, liegt nicht nur an der atemberaubend gedrängten Bauweise und kompromisslosen Infrastruktur, sondern vor allem auch an all den Regeln, Verboten, Gesetzen und dem Einfallsreichtum welches man überall sieht. Und es funktioniert. Auf eine beeindruckende Art und Weise.

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Weihnachtsmarkt und Aftershow

Am Samstag hat sich mal wieder ein großer Teil der lokalen Fotogemeinschaft auf dem Weihnachtsmarkt getroffen. Ein gemeinsamer Bummel mit Kamera und dem einen oder anderen Becher Glühwein stand auf dem Plan. Ob man den Weihnachtsmarkt nun mag oder nicht, für mich gehört der alljährliche Gang durch die Buden zum Einstimmen auf Weihnachten dazu. Und neben den ausgelassenen Gruppen an den Glühweinständen, sind es wohl die funkelnden Kinderaugen für die dieses Happening das Größte ist.

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Da es aktuell leider viel zu warm ist, wurde aus dem perfekt passenden leichten Schneefall ein absolut nerviger Dauer-Nieselregen. Und so sind wir nach einiger Zeit zum Aufwärmen noch in eine Gin-Bar. Nach kurzer Zeit platzte zu unserer Überraschung eine 4-köpfige Band namens Dead Man’s Boogie mit Akustiksetup herein, baute direkt neben uns auf und spielte einige Songs für einen guten Zweck. Ein gelungener Abend, wie ich finde und daher hier ein paar Bilder…

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Mit Jim Beam in der Barschule München…

Vergangenen Freitag lud Jim Beam in die Barschule München ein. Empfangen wurden wir hier von Matthias Knorr – zweifacher Deutscher Meister, mehrfacher Rekordhalter und Mitbegründer der Barschule. Rekordverdächtig war auch seine Bar. Wenn ihr denkt ihr habt schon mal eine gut ausgestattete Bar gesehen… das hier war ein anderes Level! Unfassbar viele Flaschen, sortiert nach Sorten, alleine 2 Fächer verschiedener Gin Sorten, ein ganzes Regal für Wodka, von den üblichen Verdächtigen bis hin zu Raritäten in Fabergé Eiern. Der Wahnsinn!

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Matthias führte uns gekonnt an das Thema Whiskey heran, ob Kenner oder Neuling spielte keine Rolle. Zuerst stand eine Blind-Verkostung an, um sich weder von Farbe, Konsistenz noch Marke ablenken und beeinflussen zu lassen. Anschließend ging es weiter mit etwas Aroma-Lehre, hier galt es 10 Duftessenzen zu identifizieren. Allesamt farblos und siehe da… fehlt einem das visuelle Pendant, kann es passieren, dass man sogar den Geruch von Pfeffer oder Schokolade nicht erkennen kann. Nach der Auflösung fällt es einem dann aber wie Schuppen von den Augen. Verrückt und aufschlussreich! Die anschließende zweite Verkostung war entsprechend effektiver. Wir konnten auf einmal viele der Aromen in den verschiedenen Whiskey-Sorten wieder finden und so viel definierter beurteilen was uns schmeckt und was weniger.

Nach ein paar Anekdoten und einigen Infos zur Geschichte des Whiskey ging es dann daran, dass wir die Winter-Cocktails selbst mixen durften. Tollkühn stellten Ben und ich uns als Team-7 zuerst der Herausforderung. Jimmy’s Chocolate stand auf dem Plan und Matthias stand uns anleitend zur Seite. Und so haben wir, mehr oder weniger professionell aussehend, die Shaker geschwungen und unser Bestes gegeben. Am Ende konnten wir überzeugen und ohne das jemand zu Schaden kam, ist uns der Cocktail gelungen.

Auch die anderen drei Teams lieferten einwandfreie Ergebnisse ab und so ergab sich nicht nur ein Querschnitt durch die Bartechniken, auch war geschmacklich von süß über fruchtig, warm als auch scharf alles dabei. Das Highlight neben Jimmy’s Best (gemixt von Martin und Maik) und Spicy Devil (gemixt von Pascal und Christoph) war aber, wie wir uns am Ende alle einig waren, der Hot Honey von Team SchönHässlich. Alle Rezepte findet ihr übrigens hier

Jim Beam hatte ich bisher nie wirklich auf dem Schirm, um so überraschter war ich, wie gut sich die verschiedenen Sorten zum mixen und weiterverarbeiten eignen. Ob in obigen Cocktails oder in einem Apfel Honig Whiskey Sour, wenn man die geschmacklichen Eigenschaften zu nutzen weiß, gelingen echte Köstlichkeiten. Der Jim Beam Black mit 6 statt 2 jähriger Reifung hatte mich selbst pur überzeugen können.

Zum Schluss möchte ich mich bei Jim Beam Deutschland und der Barschule München für diesen lustigen und lehrreichen Abend bedanken. Auch ein Dank an Maik fürs einfädeln. Es war mal wieder schön alte und neue Gesichter zu treffen.

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Im Studio mit Marlen und Ulli

Seit der letzten Session im Studio sind schon wieder ein paar Wochen vergangen und so war ich am Montag endlich mal wieder mit Marlen, Ulli und Scott zum Shooting verabredet. Es ging darum einige neue Lichtsetups auszutesten und ich konnte so auch endlich mit dem Ringlicht arbeiten. Insgesamt wurden es 4 Sets und für eine Spontanaktion bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.

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Vielen Dank an Marlen und Ulli für die schönen Motive und an Scott für die Organisation im Vorfeld.

Mit der Canon EOS 7D Mark II in Berlin

Letzte Woche war ich auf einen Sprung in Berlin. Grund dafür war die Vorstellung der neuen Canon 7D Mark II. Canon lud ins Classic Remise ein, um in gebührender Kulisse die Features der zweiten Auflage der 7D ausgiebig zu testen. Und so stand neben der ohnehin coolen Location und den vielen unbezahlbaren und fotogenen Karossen, auch noch der erfahrene und kommunikative Sportfotograf Richard Walch mit Rat und Tat zur Seite.

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Das Schlüssel-Feature der 7D Mark II sollte an diesem Tag die Aufnahmerate im Highspeed Modus von 10 Bildern in der Sekunde sein. Und wie könnte man das besser testen als mit sich schnell bewegenden Modellen. Und so standen BMX Flatland Profi Chris Böhm, zweifacher Breakdance Weltmeister und Mitglied der berühmten Flying Steps Killa Sebi und Tänzerin und Choreografin Katja Morozova als Models vor der Kamera und taten ihr Bestes, schnelle Bewegungen in die Sets zu bringen.

Meine Highlights der neuen 7D Mark II

  • 10 Bilder in der Sekunde
    Eine ungemeine Arbeitserleichterung in sich schnell bewegenden Umgebungen und Sets. Hiermit tuen sich völlig neue Möglichkeiten auf. So haben wir bei starken Dauerlicht fotografiert, um nicht von der Refreshrate der Blitzköpfe abhängig zu sein und auch zu mehrt fotografieren zu können. Ein erhöhter ISO Wert bis 6400 stellte hier keinerlei qualitative Einschränkung dar.ballet
  • Erweiterte Möglichkeiten zur Mehrfachbelichtung (Additiv, Durchschnitt, Hell, Dunkel)
    kreativ eingesetzt lassen sich hier richtig abgefahrene Bilder direkt aus der Kamera erzeugen. Mit dieser Funktion hatte ich tatsächlich am meisten Spaß. Danke an Camillo für die zündende Idee.7DmkII-1646
  • 7DmkII_cableprotector_BildDer mitgelieferter Cable Protector
    Ihr kennt das vielleicht: Teathered fotografieren im Studio mit einem USB Kabel oder das angeschlossene HDMI Kabel des externen Monitors beim Videodreh oder in der Fotobooth. Endlich kein versehendliches abrutschen des Kabels und kein Risiko mehr bei Stolperfallen. Alles sicher fixiert und zwar richtig. Super System, gut umgesetzt und im Lieferumfang enthalten! Find ich gut.
  • 65 Autofokusfelder und alle 65 sind Kreuzsensoren
    Die Felder reichen zudem bis fast an den Bildrand. So kann die Kamera ein sich schnell bewegendes Objekt komplett durch das Bild im Fokus behalten. Funktioniert super!
  • Der intelligente Sucher
    Hier kann man sich auf Wunsch mit einem transparenten LCD, welches im Sucher platziert wurde, diverse Informationen einblenden lassen. So z.B. eine elektronische Wasserwaage, ein Gitternetz, den Aufnahmemodus, die AF-Felder, eine Belichtungs-Messwaage, die Belichtungskorrektur und/oder Warnhinweise.
  • Die Haptik
    Die 7D Mark II fühlt sich wie die Großen an und das ist sie auch. In der Hand konnte ich keinen wirklichen Unterschied zur 5D Mark III bemerken. Sie besitzt ebenfalls ein Magnesium-Gehäuse und die Neuen (und neu platzierten) Bedienelemente gewährleisten eine schnell und intuitive Bedienung, die bei mir schon nach wenigen Minuten saß.
  • Besserer Wetterschutz, umfangreiche Abdichtung des Gehäuses.
    In Kombination mit den ebenfalls abgedichteten L-Linsen, sollte man also auch in dieser Klasse schon auf der sicheren Seite sein und der ein oder andere Regenschauer und das Arbeiten in raueren Umgebungen kein Problem sein.
  • Eingebautes GPS
    Genial auf Reisen und generell unterwegs. Man kann die Bilder mit einem Geotag versehen oder einen Track aufzeichnen, die Daten auf der gleichen Speicherkarte oder gesonder von den Bilder speichern lassen.

Verbesserungen_7dHier noch eine Übersicht der markantesten Verbesserungen gegenüber der ersten Version der 7D. Man sieht, es sind einige bemerkenswerte Änderungen gegenüber dem ersten Wurf.

Den Rest entnehmt ihr am Besten den technischen Daten direkt auf der Produktseite.

Resümee

Ich denke, mit der EOS 7D Mark II** ist Canon ein guter Wurf gelungen. Wenn es darum geht den richtigen Moment einzufangen und dies beim ersten Versuch gelingen muss, sind die 10 Bilder in der Sekunde das Killerfeature. So sehe ich den hauptsächlichen Einsatzbereich der Kamera im Sport, Wildlife und in ähnlich schnellen Reportage-Umgebungen. Hier spielen auch die bessere Abdichtung des Gehäuses, unter Umständen der Cropp-Sensor (x1,6) so wie das eingebaute GPS ihre Vorteile aus. Aber auch die Videofeatures sind auf dem aktuellsten Stand. Hier wurde nichts ausgelassen und ein dickes Paket geschnürt.

Mit einem angesetzten Preis von 1699,- EUR ist sie nicht ganz billig aber die Features und Spezifikationen überzeugen. Und die entsprechende Zielgruppe wird die Vorzüge auch zu schätzen wissen. Wo sich der Straßenpreis einpendeln wird, bleibt abzuwarten.

Für weitere, spezifische Details und Laborergebnisse gibt es sicher andere bewährte Quellen. Aus meiner Sicht kann ich abschließend sagen, ich hatte wirklich einen riesen Spaß, habe etwas für mich absolut Neues fotografiert und konnte sehen, welche Möglichkeiten einem alleine die Features der Kamera ermöglicht haben. Ich fand es interessant mal in eine neue Welt hineinschauen zu können und danke hier auch vor allem Richard für die Tipps und Anekdoten.

Eine weitere Review könnt ihr bei Camillo finden, mit welchem ich mir eine Kamera an diesem Tag teilte.

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