Im Test… Canon CP900 Fotodrucker

In Hamburg auf dem Canon Event zur EOS M hatte ich die Möglichkeit auch einen Blick auf Canons neuen Selphy CP900 zu werfen, mit welchem ich schon seit der Photokina liebäugle. Nun habe ich mir den kleinen Fotodrucker endlich zugelegt und bin nach den ersten Wochen rundum zufrieden mit dem Gerät und den Ergebnissen. Aber lest selbst…

Das Gerät (Lieferumfang und Zubehör)

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Es ist kein einziges Blatt Papier oder eine Farbkartusche enthalten. Warum, versteh ich nicht. So groß ist die Auswahl nicht, dass man sicher gehen wollen könnte, nicht das falsche ins Paket zu legen. Und wenn man sich dann doch dafür entscheidet nichts beizulegen, dann sollte es wenigstens irgendwie erwähnt werden. Entweder gut sichtbar auf der Packung oder online in der Produktbeschreibung. Aber eigentlich wäre es optimal ein kleines Starterpaket beizulegen. Und so musste auch ich, als ich den Drucker bereits hatte, weitere 3 Tage auf die erste Ladung Verbrauchsmaterial warten und konnte das gute Stück vorher nur angucken…

Um den Drucker und das Zubehör nicht nur gut aufbewahren, sondern eben auch ins Studio oder on Location mitnehmen zu können, habe ich mir die passende Tasche zum Drucker** gleich mit bestellt. Hier passt neben Drucker, Netzteil, Papierfach, Kabel usw auch zusätzlich eine oder zwei Ersatzkartuschen und massig weiteres Fotopapier hinein. Perfekt und Empfehlenswert!

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Des Weiteren gibt es neben dem externen Netzteil (liegt bei) auch einen Akku um unterwegs drucken zu können, welchen man zusätzlich erwerben kann. Sowie weitere Papierschubladen für andere Papierformate.

Funktionen

cp900-0031Gut, es ist ein Fotodrucker und im Grunde beschränken sich die „Funktionen“ darauf, wie man den Drucker füttern kann. Ganz klassisch via USB, ob vom Rechner oder aber von einer Picture Bridge kompatiblen Kamera direkt, er besitzt an der Front einen SD Karten Einschub, hier kann man die Bilder auf dem Drucker-Display auswählen und den Druck anstoßen oder man druckt via Wlan. Hier gibt es dann gleich mehrere Möglichkeiten. Einmal im AdHoc Modus (direkte Verbindung von Rechner zu Drucker ohne zentralen Wlan-Router), dann kann man den Drucker in eine vorhandene Wlan Struktur einbuchen und von allen Geräten in diesem Netzwerk darauf zugreifen. Das ganze geht aber auch direkt vom iPhone mit der Canon iEPP App oder auch von Kameras die die neue Wireless Picture Bridge unterstützen. Hier druckt man dann von der Kamera via Wlan direkt auf dem Drucker. Es sollte also für jeden die richtige Verbindung zu finden sein!

cp900-0039Der Drucker hat natürlich auch einige automatische Filter und Bildverbesserer, wenn man direkt von der SD Karte druckt. Solche Filter kommen für mich allerdings nicht in Frage, daher habe ich diese nicht ausprobiert.

Ebenfalls die Passbild-Funktion konnte ich bislang leider noch nicht testen, diese klingt allerdings recht interessant. So kann man ein geschossenes Foto direkt im Drucker als Passbild deklarieren, dieser platziert es dann anhand der biometrischen Anforderungen und druckt auf einem Papier ein Arrangement an Passbildern aus, welche dann lediglich zugeschnitten werden müssen.

Der Druck

Gedruckt wird im Thermo-Transfer-Verfahren, d.h. hier kommt keine Tinte o.Ä. zum Einsatz. Mit einem Packen Papier wird gleich eine Kartusche mitgeliefert die genau für die enthaltene Anzahl an Fotopapier ausreicht. Gedruckt wird im RGB Modus und anschließend wird das ganze Bild mit einer 4. Schicht überzogen. Obwohl jedes Blatt also vier Mal durch den Drucker gezogen wird, geht das Drucken recht schnell. Vorteil dieses Verfahrens, keine eintrocknende Tinte, immer die passende Menge an Verbrauchsmaterial und das Ergebnis überzeugt einfach.

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Die Bilder haben ein Maß von 10x15cm und ein Druck kostet umgerechnet ca 30 Cent (bei 108er Paket zu 35 EUR). Im Discounter sicher billiger zu bekommen, oft passt aber dann die Qualität nicht unbedingt und – entscheidender Vorteil – man hat keinerlei Wartezeiten. Schon oft habe ich eine Last-Minute-Geburtstagskarte gedruckt oder jemandem schnell ein Bild mit auf den Weg gegeben.

Es gibt auch noch druckbare Sticker im 1:1 Format. Diese liegen aber bei 1 EUR je Sticker und da ich diese Preisgestaltung weltfremd finde, habe ich von einem Test bisher abgesehen.

Die Installation (Mac OS X 10.8)

Da der Selphy CP900 über die Wireless Picture Bridge verfügt – das heißt man kann via Wlan drucken – wollte ich diesen auch genau so installieren. Das gestaltete sich aber schwieriger als ich dachte. Ein einiger Recherche und Probieren habe ich es hinbekommen. Leider hilft die Anleitung hier gar nicht kaum weiter. Und zwar geht ihr am besten wie folgt vor:

  1. aktuellen Treiber von der Canon Homepage herunterladen und installieren
  2. Drucker zuerst via USB mit dem Mac verbinden (installiert sich sofort und ohne Probleme)
  3. USB Verbindung wieder trennen
  4. Drucker via Druckermenü in euer Wlan aufnehmen
  5. Drucken&Scannen Dialog in den Systemeinstellungen aufrufen…
  6. den bereits installierten CP900 Eintrag entfernen und direkt wieder
  7. das kleine + unten links drücken.
  8. Es kann ein bisschen dauern bis der Drucker nun in der Liste auftaucht…
  9. …aber dann funktioniert das Drucken auch via Wlan!

Resümee

Die Qualität des Drucks überzeugt mich voll und ganz. In der Größe erwarte ich keine Wunder, für alle meine Zwecke hat die Qualität bisher mehr als ausgereicht! Hier habe ich rein gar nichts auszusetzen und kann den Drucker nur jedem wärmstens Empfehlen. Er ist schnell aufgebaut und betriebsbereit, die Übermittlung via Wlan geht nach dem ersten Einrichten schnell von der Hand und ist zuverlässig.

Bild: Blick über Riva del Garda

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und der Blogbetrieb läuft langsam wieder an. Ein ganz besonderes Bild möchte ich euch aber direkt zeigen. Der komplette Reisebericht folgt…

Riva del Garda

Das Bild wurde vom Klettergebiet Belvedere aus mit der PowerShot N aufgenommen und lediglich in Lightroom nachbearbeitet. Zu sehen ist der Blick über Riva del Garda und das nördliche Ende des Gardasees.

Horror / Rockabella Shooting und der Pixel King Pro TTL Trigger im Test

Mein Studio-Kollege Scott macht jedem Montag ein Shooting mit wechselnden Themen und dabei nimmt er jedes Mal einen anderen Fotografen mit. Letzten Montag war das Thema „Horror Movie“ und ich war dabei, habe die Chance ergriffen und dabei gleich die neuen Pixel King Pro TTL Trigger** auf Herz und Nieren im Praxiseinsatz getestet. Wie sich herausstellen sollte, war das auch mein Glück…

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Mit Aline und Steve ging es in den Wald an eine Lichtung am See, wo wir die ersten Sets schießen wollten. Hier kam mir der Einsatz des King Pro Triggers direkt gelegen, denn alle paar Fotos veränderten wir den Standort und die Lichtsituation und so konnte ich mich perfekt auf die TTL Steuerung verlassen, kleine Korrekturen direkt am Trigger auf der Kamera vornehmen ohne jedes Mal zum Blitz laufen zu müssen. Die Übertragung der Einstellungen und des TTL Signals war hier zu jederzeit gegeben und hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Blitzkompensierung, Übertragung der normalen TTL Signale (Brennweite, Belichtungszeit…) aber auch komplett manuelles Einstellen des Blitzes oder wechseln der Modis, alles kein Problem.

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Und so konnten wir recht schnell die Setups und Standorte wechseln, was sich nach kurzer Zeit als unser Glück herausstellte, denn es zog in unglaublicher Geschwindigkeit ein Gewitter inkl Wolkenbruch auf. Die Bilder im Kasten und zufrieden packten wir schnell unser Zeug zusammen und machten uns auf den Weg ins trockene Studio um noch ein paar Weitere Stups zu fotografieren.

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Auch hier setze ich nur die Aufsteckblitze mit dem King Pro TTL Trigger ein. Meinen 580 EX II triggerte ich als Master mit dem Pixel King, meinen 430 EX II ließ ich als Slave mitzünden. Steuern konnte ich alles wie vom 580 EX II auf der Kamera gewöhnt über das Menü des Pixel King Pro.

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Der Einsatz von den etwas schwächeren Systemblitzen gegenüber der Studioblitze erlaubte mir auch mit offener Blende und viel Tiefen(un)schärfe zu fotografieren.

Testurteil zu den Pixel King Pro TTL Triggern

Die Vorteile mit TTL zu fotografieren liegen auf der Hand. Man kann wesentlich schneller unterschiedliche Lichtsituationen herbeiführen, ohne alles komplett neu Einstellen zu müssen. Kann man nun also, wie mit dem Pixel King Pro, den Masterblitz auch noch entfesseln und sogar noch ohne jegliches Kabel weit von der Kamera entfernt bedienen, tuen sich gleich noch viel mehr Möglichkeiten bei einem Shooting auf.

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Ich besitze einen ST-E2 Trigger der ebenfalls die kabellose Übermittlung von TTL Daten zulässt, dieser hat aber lange nicht die Reichweite wie ein Funktrigger, ist Anfällig gegen Helligkeit (oft kommt das Signal nicht an wenn es zu hell ist) und bietet lange nicht diese umfangreichen Einstellmöglichkeiten wie der Pixel King. Wer also was ähnliches sucht und wesentlich mehr Reichweite haben möchte, ist hier gut bedient.

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Da ich nur einen Empfänger habe, konnte ich viele der Funktionen nicht wirklich austesten. z.B. das Gruppieren von Blitzen usw… aber da Canon-Blitze untereinander auch nach dem Master-Slave-Prinzip kommunizieren können, war ich hier dennoch nicht eingeschränkt. Es muss also nicht gleich ein Trigger für jeden Blitz sein, wenn man sich etwas Gedanken macht.

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Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so zuverlässig und komfortabel funktioniert. Das tat es und von daher bin ich tatsächlich begeistert von den Triggern. Selbst Highspeed blitzen bei 1/2000 z.B. funktioniert via Funk! Die Trigger gibt es auch für Nikon, eine Review hierzu findet ihr beim Kollegen Akira. Den kompletten Funktionsumfang sieht man am besten in Pixels Introduction Video.

Ich bin wirklich angetan von den Triggern. Sie haben direkt einen festen Platz in meinem Fotokoffer gefunden und werden mich in Zukunft ständig begleiten! Getestet habe ich übrigens mit (m)einer Canon 5D Mark III, Canon 580 EX II und Canon 430 EX II.

Vielen Dank an Pixel für die Bereitstellung der Pixel King Pro TTL Trigger.

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His Statue Falls – Konzertfotografie

Ende letzten Jahres war ich auf der CD Release Show von Rune (jetzt Run Liberty Run) und mit von der Partie waren His Statue Falls, für mich das eigentliche Highlight. Die Bilder sind nun lange genug auf meiner Platte gereift und die Zeit ist gekommen sie euch zu zeigen!

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Wer die Jungs schon gehört hat, kann sich vorstellen wie sie die Bühne gerockt haben und wer sogar schon mal live dabei war, weiß was ich meine! Und so war es auch an diesem Abend der Fall. Das Publikum hat getobt und von Runde zu Runde wurde es intensiver!

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So waren His Statue Falls auch mein eigentliches Highlight an diesem Abend.

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Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, His Statue Falls live zu sehen, schaut euch die Show an! Und zu guter letzt gibt es noch was auf die Ohren…

Im Test… Lowepro Rover Pro 45L AW

Dieses Jahr steht bei mir ganz im Zeichen der Outdoor Aktivitäten und wenn ich so beim Klettern, Wandern oder bei einem Klettersteig meine Kamera dabei haben wollte, stand ich permanent vor dem Problem: Wie packe ich die Kamera sicher ein und habe sie dennoch möglichst schnell griffbereit. Und hier bin ich bei meiner Suche eben auf den Lowepro Rover Pro 45L AW** gestoßen, welchen ich bei meinen letzten Touren mal getestet habe.

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Aufbau und Funktionen

Arco_TG-52Der Rover Pro 45L AW macht auf den ersten Blick einen robusten Eindruck, sein Obermaterial fühlt sich wertig an und die Schulter- wie auch Hüftgurte haben eine angenehme Polsterung. Die Gurte sind schön schmal und nicht zu dick gepolstert, bieten aber einen sehr angenehmen Tragekomfort auch bei größerer Last.

Neben zwei Staufächern am Hüftgurt, in welchen man z.B. Schlüssel, Sonnenbrille oder eine kleine Kamera/Handy verstauen kann, einem elastischen, großen Fach auf der Front des Rucksacks, für Dinge die schnell verfügbar sein müssen (z.B. Handschuhe, Halstuch o.Ä.) verfügt der Rover Pro auch über ein größeres Fach im oberen Deckel. Staufächer findet man also genug!

blog-1033Da es sich um einen Wanderrucksack handelt, ist das Tragesystem darauf ausgelegt, den Rücken gut zu belüften. Hierfür legt der Rucksack lediglich auf Hüfthöhe am Köper auf, über die Rückenpartie ist ein Netz gespannt und die eigentliche Rückwand des Rucksacks ist ausgestellt und berührt somit nicht direkt den Rücken. blog-1032Durch den entstandenen Hohlraum, ist der Rücken immer gut belüftet. Die Schultergrute lassen sich auf die Größe der Person am Rucksack zu dem optimal einstellen.

An der Front des Rucksacks befinden sich Schnallen zum befestigen von Wanderstöcken oder Pickeln. Außerdem hat man auch die Möglichkeit an der Unterseite des Rucksacks, mittels zweier Gurte ein Zelt oder die Isomatte zu befestigen. Die Bezeichnung AW (all weather) besagt, das der Rucksack zudem über ein ausreichend dimensioniertes Regencover verfügt. Dieses befindet sich in einem kleinen Eingriff, am Boden des Rucksacks.

Besonderheiten (Foto-Spezifisch)

Der Rover Pro lässt sich nicht nur wie ein klassischer Wanderrucksack von oben beladen, er hat, für den schnellen Zugriff aufs Fotoequiment, eben noch eine große Öffnung auf der Vorderseite des Rucksacks. Diese führt direkt ins große Fach und auf die beiden dort platzierten Camerapuches. Und so wären wir auch bei dem eigentlichen Feature des Rucksacks…

Zum Lieferumfang des Rover Pro gehören in der 45L Version nämlich 2 Kameraeinsätze (Camerapuches) welche man nach belieben und Ausmaß an Equipment kombinieren kann. In dem etwas größeren findet neben der Kamera mit aufgeschraubtem Objektiv, locker noch ein weiteres Objektiv, ein Blitz und ausreichend Zubehör platz. Sollte das nicht ausreichen, kann man im zweiten, etwas kleineren Pouch noch 4 weitere Objektive verstauen. Die Einsätze richtig platziert, lassen diese einen schnellen Zugriff auf das Equipment durch die besagte Öffnung an der Front des Rucksackes zu, ohne sich durch das restliche Gepäck wühlen zu müssen.

Arco_TG-24Bei einem längeren Aufenthalt oder bei kurzfristigem Platzbedraf, lassen sich die Einsätze mit einem Handgriff aus dem Rucksack ziehen und geben somit den belegten Platz wieder frei.

Da im Inneren das Kameraequipment platziert ist, befindet sich das Fach für die Trinkblase an der Seite des Rucksacks. Dieses bietet Platz für eine 2 Liter Blase. Meine Befürchtung, das dies eine Schräglage des Rucksacks verursachen könnte, trat aufgrund des tief liegenden Schwerpunktes auf der Hüfte nicht ein. Auf der anderen Seite findet man 2 Befestigungsgurte und ein Haltesystem für ein ausgewachsenes Kamerastativ.

Kritikpunkte

  • Der Brustgurt ist in der Höhe verstellbar, allerdings befindet sich am unteren Ende der „Schiene“ kein Anschlag, was zur Folge hat, das mir der Brustgurt schon zwei Mal fast verloren gegangen wäre. Hier hätte es eine einfache, dickere Naht getan. Schade, dass hier nicht auf dieses Detail geachtet wurde, denn oben funktioniert der Anschlag perfekt.
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  • Im Inneren des Rucksackes, befindet sich auf der Rückenpartie zusätzlich noch die gewohnte Innentasche für eine Trinkblase. Hier kann man z.B. ein Notebook verstauen oder aber, im „nicht Kamerabetrieb“ die Trinkblase. Leider gibt es für den Trinkschlauch keinen Weg aus dem Hauptfach. Hier hätte eine kleine Öffnung nicht geschadet, so dass man die Wahl gehabt hätte…
  • Die Gurte des Hüftgurtes sind, nachdem man sie festgezogen hat, sehr lang. Es gibt zwar Gummiösen um diese einzufädeln, aber bei der Länge helfen diese leider garnicht. Ich weiß nun nicht, ob der Rucksack für fülligere, breitere Personen eine solche Gutlänge benötigt. Mich hat es gestört.
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Resümee

Arco_JK-4455Der Rucksack trägt sich sehr angenehm und man merkt, das Lowepro aus der jahrelangen Erfahrung von  Lowe Alpine profitiert. Auch bei hohem Gewicht verteilt der Rover Pro die Last perfekt und mach so auch eine mehrstündige Wanderung angenehm. Die Variationsmöglichkeiten sind super und man sollte für jede Anforderung die richtige Kombination aus allen Features finden. Ob das komplette Equipment mit Stativ, oder nur die Kamera + 2 Objektive und dafür mehr Platz für anders Gepäck… man hat die Wahl!

Ich muss allerdings sagen, es handelt sich nicht ohne Grund um einen ausgewiesenen Wanderrucksack! Denn so toll die Features alle auch sind, durch den freien Rücken, den tiefen Schwerpunkt und die Breite des Rucksacks so wie das Gewicht bei voller Beladung, hatte ich z.B. auf Klettersteigen so meine Probleme mit dem Gleichgewicht. Aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden. In solch einem Fall verwende ich einfach einen der herausnehmbaren Kameraeinsätze und nutze diesen in meinem Kletterrucksack. Nun habe ich zwar keinen schnelle Zugriff mehr auf das Equipment, allerdings ist es bestens aufgehoben und mit einem Griff ist zumindest der Einsatz aus dem Rucksack gezogen.

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Replica Band Workshop @lightGIANTS

Der letzte Freitag des Monats gehört dem Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio und so war dieses Mal die Karlsruher Cover Band Replica zu Gast. Die Jungs machen schon seit Jahren Musik auf der Bühne und das merkte man auch vor der Kamera.

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Neben den Gruppenbildern, standen natürlich auch Portraits auf dem Programm…

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Ich hatte letztes Jahr bereits die Möglichkeit die Band live zu sehen und fand die Songauswahl genau nach meinem Geschmack! So reicht das Repertoire von Soundgarden, Maximo Park und den Foo Fighters über Kings of Leon hin zu Audioslave gemischt mit dem Können der alten Schule.

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Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben, die Jungs live zu sehen, lohnt sich der Besuch definitiv!

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Es war mal wieder ein Fest. Das Ziel, das Studio nicht zu verlassen, bevor der Kühlschrank leer ist, ist ebenfalls gelungen, aber daran hatte ich keine Zweifel. Und so war es Mal wieder ein gelungener Friday Night Workshop!