Im Test… Cewe Leinwand

Ich bin gerade im Druckfieber. Informiere mich intensiv über Fotobücher und habe ganz konkrete Vorstellungen. Und nach meiner ersten Leinwand lag es nahe, dass eine Weitere die Wand verzieren soll. Und da ich schon häufiger normale Fotoprints von Cewe drucken ließ und immer zufrieden war, wollte ich als nächstes die Leinwand von Cewe testen.

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Von unserer Reise nach Lissabon standen zwei Bilder zur Auswahl. Ein Panorama sollte es werden. Mir viel die Wahl nicht leicht aber am Ende ist es dieses Bild geworden, welches für mich, wie auch schon meine erste Leinwand aus New York, am besten meinen Eindruck von Lissabon wieder spiegelt. Ich habe mich für ein Panorama im Format 120×40 cm entschieden.

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Der weite Blick über die Stadt, die Terrassen welche die Häuser auf der hügeligen Landschaft bilden, die vielen Farben und verschiedenen Baustile. Im Vordergrund der klassische Baustil, im Hintergrund die modernen, oft tristen Bauten. Der Vordergrund von der wärmenden Abendsonne ausgeleuchtet und ins rechte Licht gerückt, der Hintergrund im Schatten, passend zur tristen Architektur. Und darüber der strahlend blaue, wolkenfreie Dezemberhimmel.

Zur Qualität

cewe leinwand 2668 208x278 Im Test... Cewe LeinwandDer Druck lässt hier keine Wünsche offen, der Rahmen ist sehr solide und sauber verarbeitet. Eine Querstrebe sorgt beim Panoramaformat die nötige Steifigkeit. Keile zum nach spannen liegen der Leinwand bei. Die Leinwand kommt sicher verpackt in einem steifen Karton, selbst nochmals in einer Folie eingeschweißt, damit auf dem Transportweg keine Verschmutzung oder Beschädigung auftreten sollte.

cewe leinwand 2655 208x278 Im Test... Cewe LeinwandLeider war meine erste Leinwand dennoch etwas beschädigt. Die Leinwand wurde offenbar unvorsichtig auf den Rahmen gedrückt und dieser zeichnete sich durch einen leichten aber auffälligen Knick ab. Ob dies bei der Herstellung, dem Verpacken oder der Lieferung passierte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Nach zwei Mails und zwei Tagen wurde durch den Support von Cewe allerdings anstandslos eine neue Leinwand in Auftrag gegeben. Diese kam nun auch unversehrt bei mir zu Hause an.

Lesson lerned

cewe leinwand 2660 278x208 Im Test... Cewe LeinwandEin so detailreiches Foto, mit vielen feinen Linien ist vielleicht nicht das perfekte Motiv für eine Leinwand. Durch die eigene Struktur der Leinwand, eben die Eigenschaft warum man sich für eine Leinwand entscheidet, kommen eben diese feinen Linien und Details nicht perfekt zur Geltung. Hier hätte ich eventuell lieber zu einem Alu-Diobond Druck greifen sollen. Von Weitem allerdings, fällt dies nicht weiter auf und schadet dem Bild und seiner Wirkung nicht. Nicht jedes Bild ist also perfekt für die Leinwand geeignet.

Der Preis

Mit 79,99 EUR + 12,99 EUR Versand (Bedingt durch das sperrige Panoramaformat) ist die Leinwand kein Schnäppchen, aber in diesem großen und ausgefallenem Format (120×40 cm) dennoch günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Und bevor ich mir ein Bild aus dem Baumarkt oder Möbelhaus an die Wand hänge, soll es lieber ein eigenes Bild mit Bedeutung sein. Hier geht’s zur Preisliste.

Resümee

Wir alle machen Bilder im Urlaub und viel zu selten findet eines dieser Bilder den Weg an die eigene heimische Wand. Dabei ist es heutzutage kein Problem mehr eine Leinwand oder Diobondplatte mit den eigenen Werken bedrucken zu lassen. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, aus jedem Urlaub ein Bild, welches am besten zusammenfasst, welche Erinnerungen ich an diese Zeit habe zu drucken.

Habt auch ihr eure eigenen Bilder an der Wand hängen? Welche Formate/Drucke bevorzugt ihr?

Lissabon im Dezember – Reisebericht & Tipps

lissabon 2521 420x279 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsMan könnte meinen, Anfang Dezember ist nicht die beste Reisezeit für eine Stadt wie Lissabon. Hätte ich zumindest gedacht. Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Denn im Grunde war es perfekt. Jeden Tag strahlend blauer Himmel, die Mittagssonne konnte man windgeschützt auch ohne Jacke genießen, die Straßen waren nicht gnadenlos überfüllt und eine kleine Priese weihnachtlicher Stimmung konnten wir auch einfangen. Vor allem aber konnten wir die Stadt erleben, die Seele baumeln und uns einfach treiben lassen.

Und da wir wirklich eine sehr tolle Zeit und jeden Tag das Glück und den Zufall auf unserer Seite hatten, gibt es hier eine Ladung Tipps und tolle Should-See Ecken für alle die es interessiert.

Typographia Store

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Ein kleiner unscheinbarer Laden auf der Einkaufsstraße. Offen, hell und stylish modern eingerichtet und… nur T-Shirts. Nichts sonst. Und der Name ist Programm. Alles, was das Typographie-Herz höher schlagen lässt und ein T-Shirt stylisher als das andere. Alle Designs werden im Hinterstübchen selbst entworfen und sogar der Siebdruck wird von Hand selbst gemacht. Und dann Preise zwischen 13,- und 18,- EUR? Was will man mehr? Unbedingt vorbei gehen, ansehen und bei gefallen auch ein Shirt mitnehmen!

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Cafe Buenos Aires

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Dieses Lokal/Café haben wir per Zufall beim Schlendern durch die Stadt entdeckt und die Gelegenheit genutzt, ein wenig mit einer der Inhaberinnen zu plaudern. Das Konzept fand ich sofort interessant. Geöffnet wird gegen 18 Uhr. Ab da kann man in sehr gemütlichem, urigen Wohlfühl-Ambiente einen Drink oder Café zu sich nehmen. Auf der Speisetafel stehen jeden Abend 2 Bio-Gerichte zur Auswahl. Nun wird bis ca 21 Uhr gewartet bis das Lokal voll besetzt ist und dann geht das eigentliche Konzept los… Sind alle Plätze besetzt, startet die Dinner-Time. Von nun an sind nur noch essende Gäste im Lokal, man wählt eines der beiden Gerichte und es wird gemeinsam gespeist und der Abend zelebriert. Nachdem alle das Dinner genossen haben, schließt das Lokal wieder. Möchte man während der Dinner-Zeit nur etwas trinken, wird man höflich darauf verwiesen, doch am nächsten Tag zu früherer Zeit vorbei zu schauen. Sieht man sich das Konzept an – absolut verständlich! (Facebook)

Linie 28

lissabon 1005223 185x278 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsSicher kein Geheimtipp, in jedem Reiseführer empfohlen und auch vor Ort überall präsent. Die historische Linie 28. Startet am Praça Martim Moniz direkt vor dem Hotel Mundial (in welchem wir gewohnt haben) und Endet auf dem Vorplatz des Friedhof Prazeres. Will man gemütlich eine komplette Runde fahren und auch einen Sitzplatz haben, sollte man die Fahrt vorsichtshalber an einer der beiden Endstationen starten. Die Linie schlängelt sich förmlich durch die engsten Straßen, teilweise mit wenigen Zentimetern Abstand zu Hauswänden und parkenden Autos durch die Stadtteile Alfama, Baixa und Lapader Lissaboner Innenstadt mit dem Stadtteil Prazeres. Mehr Infos findet ihr hier.

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Hotel Mundial

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Wir haben nicht viele Hotels angeschaut bei unserer Buchung, den Bildern nach sagte uns das Hotel Mundial direkt zu. 4 Sterne, preislich dennoch im Budget und eine Dachterrasse im Lounge Stil mit traumhafter Aussicht + absolut zentrale Lage und durchweg gute Bewertungen in einschlägigen Portalen haben uns zur Buchung bewogen. Und was soll ich sagen… besser hätten wir es wohl nicht treffen können. Saubere große Zimmer, ein schönes großes Tageslichtbad, besagte Dachterrasse deren Ausblick uns täglich den Atem geraubt hat (ich denke die Bilder sagen alles) und die perfekte Lage um als Ausgangspunkt für die täglichen Streifzüge durch Lissabon zu dienen. Sehr professionelles und freundliches Personal und ein angenehmes Ambiente. Können wir nur wärmstens weiterempfehlen!

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Taxi fahren

Selten bin ich so günstig und schnell (!!!) von A nach B gekommen, wie mit den Taxis in Lissabon. Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt von Lissabon kostete gerade einmal 8,- EUR im Nachttarif. Aus der Innenstadt zum Torre del Belèm, ebenfalls ca 8,- EUR. Da muss man sich nicht viele Gedanken machen, wie man sich bei größeren Entfernungen fortbewegt. Abgerechnet wird nach gefahrenen Kilometern und das merkt man auch an der Fahrweise. Denn das Gaspedal ist stets am Bodenblech, ist eine Straße 3-Spurig, werden auch alle 3 Spuren ausgiebig genutzt. Ist es mal nur eine Spur, wird kurzerhand eine zweite eröffnet.

Castelo de Sãu Jorge

lissabon 1005243 278x185 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsEbenfalls sicher kein Geheimtipp und zudem könnte einen der Eintritt von 7,50 EUR anfangs abschrecken aber definitiv ein MustSee Spot in Lissabon ist das Castelo de São Jorge. Ständig präsent, von fast überall aus der Stadt zu sehen, wacht das Castelo auf dem Hügel über Lissabon. Belohnt wird man nach dem Aufstieg mit einer traumhaften Aussicht über die Stadt. In der Burg selbst ist kaum etwas abgesperrt, man kann nahezu jedes Gebäudedach oder jeden der unzähligen Türme sowie die außen liegende Burgmauer erklimmen und abgelegene Plätze mit noch tolleren Ausblicken erkunden.

Schönste Aussicht
Die schönste Aussicht und den wohl tollsten Spot um in Lissabon einen Sonnenuntergang zu genießen, bietet eine außen liegende Treppe (Google Map), welche den Anschein macht, aus der Burg hinaus, den Hang hinab zu führen. Hier kann man es sich gemütlich machen und bekommt einen unverbauten Ausblick mit nahezu 180° Blickwinkel weit über den Dächern Lissabons Richtung Sonnenuntergang geboten.

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Schleichweg
Beim Auf- bzw. Abstieg kann man sich einen großen Teil des Weges sparen, nimmt man die Abkürzung über den Parkhausaufzug (Google Map) Elevador Baixa, dessen oberer Eingang an einer Lounge-Bar und der Untere in einem Supermarkt liegt. Diesen haben wir auch nur durch Zufall gefunden, daher an dieser Stelle der Tipp.

Hard Rock Cafe

lissabon 1005332 278x185 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsSucht man Abends unter der Woche eine Location für einen Drink, merkt man schnell, dass die Bars und Kneipen recht leer sind. Klar, das arbeitende Volk feiert unter der Woche nicht und bei dem riesen Angebot, verlieren sich die wenigen Menschen dann recht schnell. Wo man aber garantiert unter Leute kommt und, wie in unserem Fall auch noch täglich Livemusik geboten bekommt, ist das Hard Rock Cafe Lissabon. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Torre de Belém

lissabon 1005281 278x185 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsRecht weit außerhalb und ab vom Schuss, findet man das wohl mit berühmteste Wahrzeichen Lissabons. Torre de Belém. Erbaut um die Hafeneinfahrt vor feindlichen Schiffen verteidigen zu können, kann man sich noch heute vorstellen, wie beeindruckend der Anblick dieses Turmes bei der Einfahrt gewesen sein musste. Nicht zwingend ein MustSee, da weit außerhalb, dennoch aber einen Abstecher wert und am besten via Taxi zu erreichen. Für Fotografen definitiv ein tolles Motiv und eines der beiden Weltkulturerben Lissabons.

Mosteiro dos Jerónimos

lissabon 1005301 185x278 Lissabon im Dezember   Reisebericht & Tipps…auf dem Rückweg vom Torre de Belém, nimmt man am geschicktesten gleich den Besuch im Hieronymuskloster, das Zweite der beiden Weltkulturerben Lissabons. Von außen ein beeindruckendes und riesiges Bauwerk in weiß mit schönsten Verzierungen, Herberge für 2 Museen, Geburtsstätte des “Vertrags von Lissabon” und eine wunderschöne Kirche.

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Essen und Trinken

Ob einen Kaffee, ein schnelles Sandwich für nen kleinen Hunger oder typisch gegrillter Fisch oder Fleisch. In der Innenstadt Lissabons muss man nicht weit laufen oder gar lange suchen um ein Lokal, Kaffee oder Restaurant zu finden. Dennoch haben wir ein paar Highlights gefunden, welche hier Erwähnung finden sollen.

lissabon 1005148 278x185 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsCafé A Brasileira
Eines der ältesten und bekanntesten Cafés Lissabons und wahrlich eine MustSee Adresse! Im inneren hat sich über die Jahre anscheinend nichts verändert und draußen tummelt sich das Leben der Einkaufsstraßen rund um die kleinen Tische des Cafés. Hier erfahrt ihr mehr.

Bitoque & Company Gourmet
Gewöhnliche Gerichte in außergewöhnlichem Ambiente und Arrangement? Hier seid ihr richtig. Ob ein Sandwich oder einen Burger, dazu die feinsten Pommes in ungewohnter Form, sehr adrette Bewirtung, hausgemachte Orangenlimo und den weltbesten Cappuccino (hat zwar nichts mit Cappuccino zu tun, trotzdem der Weltbeste, unbedingt bestellen!)

Shopping

Die Einkaufstraßen Lissabons sind voller kleiner und großer Läden. Ein unfassbar großes Angebot an Schuh- und Modegeschäften erwartet euch. Plant also locker einen kompletten Tag für eine ausgiebige Shopping Tour ein. Denn neben den gängigen Marken, welche wir auch aus Deutschland kennen, gibt es einige lokale Marken und Ketten, mit erfrischend neuen Ideen und Stilen. Aber auch die kleinen Läden in den Seitenstraßen solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Hier ist für jeden Geschmack etwas geboten. Ob es Bücherläden mit antiken Büchern sind oder z.B. oben genannter T-Shirt Shop, Platten- oder Krimsläden. Man vergisst schnell die Zeit beim schlendern durch die Gassen und über die Einkaufspromenaden. Die Preise sind mit unseren zu vergleichen, wenn ein Unterschied zu merken ist, dann sind die Sachen eher günstiger wie bei uns. Hier noch ein paar Highlights:

A Vida Portuguesa
Ein kleiner Laden in einer Seitenstraße, voll mit Retro Artikeln und kleinen Kostbarkeiten. Man muss hier nicht zwingend fündig werden, aber alleine der Anblick ist schon einen Besuch wert!

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…oder ein Shop voller Sardinenbüchsen!

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Resümee

lissabon 2519 278x185 Lissabon im Dezember   Reisebericht & TippsWart ihr schon in Lissabon? Dann könnt ihr meine Begeisterung sicher nachvollziehen. Wart ihr noch nicht dort, schreibt es weit oben auf eure ToVisit Liste, nehmt euch 4-5 Tage Zeit und besucht so bald es geht diese wundervolle Stadt! Ich kann sie mit keiner von mir bisher besuchten Stadt Europas vergleichen und diesen Eindruck höre ich auch von anderen. Lissabon ist einzigartig, vielseitig, entspannt, warmherzig und freundlich und ein echter MustSee Spot in Europa!

Wir hatten ein paar wirklich tolle Tage und ich kann sogar die Jahreszeit uneingeschränkt empfehlen, um noch einmal ein paar Sonnenstunden zu tanken, bevor der kalte, nasse deutsche Winter Einzug hält!

Und weil wir so viele Bilder haben, hier noch ein paar unsortierte Impressionen:

Ich bin dann mal weg…

Heute Abend geht der Flieger nach Lissabon und Ende nächster Woche geht’s wieder gen Heimat. Mit der Hoffnung (und der Wetterbericht lässt Gutes ahnen) noch etwas Sonne zu tanken, nicht ganz so kalte Temperaturen zu haben, Lissabon zu erkunden, es uns einfach gut gehen und die Seele baumeln zu lassen. Einfach abschalten! Und so bleiben Notebook, Handy und Kopf auch weitestgehend aus. Muss auch mal sein…

Hier geht es dann ab nächster Woche wieder weiter, Reisebericht folgt im Anschluss!

Tom goes Lissabon… finally!

Wie es im Leben so ist, da will man seit mehr als 2 Jahren endlich das erste Mal nach Portugal um wieder einen Punkt auf der ToVisit Liste abzuhaken und alle Anläufe scheitern aufs Kläglichste. Und dann, wenn man am wenigsten damit rechnet, tut sich eine Tür auf und alles geht ganz schnell.

Und so komme ich endlich Anfang Dezember nach Portugal. Um genau zu sein, Lissabon. Vielleicht nicht die optimalste Jahreszeit, aber sicher wärmer als hier und bestimmt auch Gelegenheiten etwas Sonne zu tanken. Auf jeden Fall aber perfekt um den Bann zu brechen, die Stadt zu erkunden und eine tolle Zeit zu haben.

nun brauch ich eure Hilfe! Ich brauch eure besten Tipps.

Wo muss man gewesen sein, was muss man gesehen haben, Geheimtipps, das beste Restaurant, die coolste Bar, das gediegenste Kaffee, der schnulzigste Sonnenuntergang, die tollste Aussicht, Dos and Don’ts. Jeder Tipp, Link und Hinweis ist willkommen.

Unser Hotel haben wir sehr zentral gewählt. 2 Gehminuten vom Rossio-Platz, 5 Fahrminuten vom Castelo Sao Jorge, direkt an der Innenstadt und inkl einer Roof-Top-Bar mit Ausblick über die Stadt. Wir haben uns im Hotel Mundial eingebucht.

Und ich möchte das auch gleich als Anlass nehmen, die Frage nach Tipps und Hinweisen in die Runde der fantastischen Reiseblogger – Yvonne (aka just travelous), Heike (aka Köln Format) und Camillo (aka worldtravlr) - zu stellen, denen ich Folge um mein Fernweh immer wieder aufs Neue zu schüren. Danke für eure Blogs!

Ich freu mich über jeden Tipp, Link oder Hinweis. Also ab damit in die Kommentare.

Kype auf Hochtour in der Schweiz

Mein guter Freund Kype, war vor wenigen Wochen auf Gletscher-Hochtour in der Schweiz. Es war (s)eine Premiere und um so begeisterter habe ich den Berichten gelauscht, denn auf meiner ToDo Liste steht auch noch eine solche Tour. Wie das bei uns so üblich ist, war natürlich wieder eine Kamera am Start und dabei ist folgendes Video entstanden.

Zur Tour selbst schreibt Kype folgendes:

Unser dreitägige Alpentrip startete in der Nähe der italienischen Grenze in dem Schweizer Kanton Graubünden. In Surlej gings mit der Corvatschbahn zur Mittelstation (Murtèl). Von dort aus begann die Wanderung zur Coazhütte, von der man eine schöne Sicht auf die Gipfel und Gletscher der Gegend hat. Die wohl bekanntesten aber auch anspruchsvollsten Aufstiege der Region führen auf den Piz Roseg (3937 m) und über den Biancograt auf den Piz Bernina (4049 m).

wanderkarte 420x335 Kype auf Hochtour in der Schweiz

Da wir aber größtenteils Gletscherneulinge sind, sollte unsere Tour uns zunächst auf die Coazhütte führen. Von hier ging es am zweiten Tag im Morgengrauen los auf den Gipfel des Il Chapütschin (3232 m). Der Aufstieg bietet mit seinen schönen Gletscherpassagen und leichter Kletterei eine Menge Abwechslung. Nach einem Rutsch- und Gletscherspaltentraining ging es am dritten Tag dann wieder in Richtung Deutschland.

 

Arco 2.0 – ein weiterer Reisebericht

Im Video-Post habe ich ja bereits gesagt, dass es uns ein weiteres Mal nach Arco verschlagen hat. Nach dem Video-Eindruck folgt hier nun der Reisebericht mit einigen Bildern.

Neben dem wandern und klettern, gibt es auch noch eine sehr ausgeprägte Radsport Szene am Gardasee. Und so war es ein leichtes gute, aktuelle Fahrräder für einen schmalen Preis zu leihen. Auf dem Plan standen 2 Touren. Bei der Ersten haben wir uns etwas überschätzt und so wurde neben der sehr anstrengenden Auffahrt auch die Abfahrt zu einem Abenteuer. Definitiv nichts für Ungeübte!

Arco 2 0113 800x600 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht

Am zweiten Tag ist die eine Hälfte aufgebrochen um ein weiteres Mal den Klettersteig Gerardo Sega zu bezwingen (siehe letzten Bericht), Jannis und ich haben uns nochmal auf die Räder geschwungen und dieses Mal sollte es über Riva del Garda, entlang der Küste bis zum Lago di Ledro gehen.

MTB Map Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht

Diese Route war schon eher mein Level, noch den Vortag in den Knochen konnte ich zwar noch nicht wieder voll in die Pedale treten, aber landschaftlich und von den Beschaffenheiten her, war diese Route wirklich mein Highlight der Woche! Leider erlaubte es uns die Zeit nicht mehr auch eine Runde um den See zu fahren. Aber das machen wir dann einfach beim nächsten Besuch in Arco.

IMG 1707 420x420 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht IMG 1714 420x420 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht IMG 1711 278x208 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht Arco 2 0137 278x208 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht Arco 2 0139 278x208 Arco 2.0   ein weiterer Reisebericht

Der dritte Tag stand dann wieder im Zeichen des Kletterns und so haben wir uns auf in ein (für uns) neues Gebiet gemacht. Belvedere, überhalb von Nago-torbole. Zwei Abschnitte, einer im oberen und einer im mittleren Schwierigkeitsgrad und bekannt für die atemberaubende Aussicht über Nago-torbole, Riva del Garda und das gesamte nördliche Ende des Gardasee.

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2011 komplett sanierter Zustieg und Routen, im Ort ein großer Parkplatz direkt in der Nähe. Wirklich empfehlenswert, auch wenn der Einstiegsbereich in die Wand extrem unwegsam ist, so dass die Füße nach einem Tag an der Wand alleine vom unten stehen weh tuen. Lohnt sich aber allemal.

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Tag Vier verschlug es uns wieder nach Muro dell’Assino, wo wir bereits im Juni waren. Hier ist die Vielfalt an Routen und Schwierigkeitsgraden einfach super, der Fuß der Wand ist im Schatten und so haben wir den letzten Tag, abgesehen vom anstrengenden Zustieg, eher gemütlich in bekannter Umgebung angehen lassen.

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Unterkunft

Wie auch schon das letzte Mal, haben wir wieder auf dem Campingplatz Zoo gezeltet. Da wir kein Safari-Tent oder Bungalow wollten, mussten wir vorweg auch nicht reservieren. Es war zwar voller als im Juni, dennoch findet man eigentlich immer noch einen freien Platz. Der Plan ging auf und wir fühlten uns direkt heimisch.

Arco 2.0 – Das Video

Screen Shot 2013 10 01 at 18.08.20 278x155 Arco 2.0   Das VideoNachdem wir im Juni bereits zum klettern in Arco waren, war für August eigentlich eher ein Strandurlaub geplant. Da bei der Planung aber so ziemlich alles schief lief, hat es uns spontan erneut nach Arco verschlagen. Diesmal nur zu 4. und neben klettern sollte Mountainbiken auf dem Plan stehen und so packten wir die Zelte ein und fuhren los.

Ich habe dazu ein Video geschnitten, der Reisebericht mit weiteren Infos folgt noch.

Wer von euch war auch schon am Gardasee mountainbiken oder klettern? Könnt ihr irgendwelche Spots und Routen empfehlen die man gesehen oder gemacht haben muss?