Unterwegs in den Straßen von London

Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen, ich war letzte Woche in London. Und wer schon einmal selbst in Londons Straßen unterwegs war, der weiß, dass sich dort die unterschiedlichsten Menschen, Dinge und Merkwürdigkeiten vermischen. Ich hab also auch kurzerhand versucht ein paar Szenen einzufangen und möchte euch hier eine kleine Auswahl zeigen.

London_Street-1008341 London_Street-1008260 London_Street-1008313 London_Street-1008251 London_Street-1008529 London_Street-1008681 London_Street-1008496 London_Street-1008754 London_Street-1008663 London_Street-1008267London_Street-1008696 London_Street-1008827

Welches Bild gefällt euch am Besten? Ab damit in die Kommentare. Mein Favorit ist „Mario“ mit seinem begeisterten Gesichtsausdruck!

Leipzig mal anders: Zollschuppenstraßenfest

Letzte Woche ging es für einen Wochenend-Trip nach Leipzig. Auslöser war meine Freundin, welche ihren früheren Mitbewohner besuchen wollte und als ich die Erzählungen der letzten Besuche hörte, war ich sofort begeistert. Und so buchten wir für eine Übernachtung ein Hotel, die Zweite „würden wir dann schon unterkommen“. Nachdem wir Freitag und Samstag also die üblichen Ecken abgeklappert, gemütlich gefrühstückt und ausgiebig die Innenstadt erkundigt hatten, ging es dann auf Richtung Plagwitz – ehemals Industrie- und Arbeiterviertel, ist es nun zum Künstlerviertel avanciert…

leipzig-1007113

Zollschuppenstraßenfest

leipzig-1007161

Das Wochenende wählten wir nicht zufällig, es sollte genau dieses sein. Das Zollschuppenstraßenfest stand an und Viktor, besagter guter Freund, lebt genau in dieser Straße. Alternatives Wohnen, bezahlbarer Wohnraum, soziokulturelle Arbeit, all das und vieles mehr sind Inhalte und Ziele des Zollschuppen e.V. welcher auch seit 2004 eben dieses Straßenfest veranstaltet.

leipzig-1007112

Von einigen sicher als Hippies betrachtet, war es für mich eine wirklich aufschlussreiche Erfahrung mit tiefen Einblicken hinter die Fassaden und einigen aufschlussreichen Gesprächen und Beobachtungen von interessanten Ansätzen. Ein kleiner Mikrokosmos, der in sich perfekt zu funktionieren schien. Was mir aber vor allem auffiel war, wie entspannt und zufrieden hier alle aussahen, wie unkompliziert und effektiv alles realisiert wurde und wie ausgelassen, sorglos und frei sich die Kinder bewegen konnten. Harmonie und Euphorie wohin man schaute.

leipzig-1007228

Ich habe versucht es mit meinen Bildern einzufangen, glaube aber, dass es vielen Stellen nicht eindrucksvoll genug widerspiegelt wie es war, vor Ort und mitten drin zu sein. Ich bin froh eine solche Gelegenheit genutzt zu haben. Vielleicht wäre ich alleine nie auf die Idee gekommen.

leipzig-1007284-2

Aber auch ohne dieses Straßenfest und eine solche Möglichkeit ist das Nachtleben in Plagwitz und das Viertel auf jeden Fall einen Besuch wert. Solltet ihr also in Leipzig unterwegs sein, lasst euch einen Abstecher nicht entgehen!

Übrigens war das Unterkommen tatsächlich kein Problem. Kurzerhand wurde uns ein komplettes WG Zimmer überlassen, in welchem wir uns einquartieren konnten.

Mit Canon in Hamburg – sturmfreie Bude!

Einige werden es sicher über Facebook, Instagram oder meinen tumblr mitbekommen haben, ich war letzte Woche in Hamburg. Canon hat eine ausgewählte Runde an Journalisten und Bloggern eingeladen, einige neue Produkte selbst zu testen, um Neuerungen vorzustellen und einen Ausblick zu geben. Und auch ich bin dem Ruf gefolgt, freute mich auf alte Bekannte, neue Gesichter, viele Eindrücke, tolle Gespräche, interessante Themen und eine gesellige Runde.

Das Motto diesmal war „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ und so hatte sich Canon wieder Einiges einfallen lassen. Vier Pantomime stellten bekannte Filmszenen nach, welche als Motiv dienten, um die neuen Kameras zu testen. Tomas Rodriguez sorgte ein weiteres Mal für die professionelle Unterstützung. Nicht zu vergessen die einmalige Event Location. Die Sturmfreie Bude im Schanzenviertel, ein 200m² voll verglastes Penthouse im Loft-Stil über den Dächern von Hamburg.

Canon Powershot G1 X Mark II

PowerShot G1 X Mark II FSL

Was die Canon PowerShot G1 X Mark II** (845,-) so besonders macht, ist, dass die Änderungen zur Mark I hin, größtenteils auf dem Feedback der Anwender beruht. So hat die Mark II ein sehr flaches Klappdisplay erhalten, das Objektiv wurde überarbeitet – mehr Weitwinkel (24mm statt 28mm), größere Blende (f2.0-f3.9 statt f2.8-f5.8), bessere Naheinstellgrenze, der „Sucher“ ist verschwunden und wurde durch einen aufsteckbaren, optionalen EVF** (299,-) ersetzt, merklich aufgebohrtes AF System (31 statt 9 Messpunkte)… was ich aber am innovativsten fand, waren die zwei (ja, 2!) Einstellringe um das Objektiv. Beide können frei belegt werden bzw. haben je nach Modus eine andere Funktion. Wenn man sich an dieses Konzept gewöhnt hat, sicher eine Bereicherung in Sachen Bedienbarkeit. Für diesen Tag, definitiv meine „Weapon of choice„.

Canon EOS 1200D

EOS 1200D (7)

Gegenüber der 1100D wurde an der EOS 1200D** (399,- ohne / 449,- mit Kit Objektiv) verstärkt an der Haptik gearbeitet. Hier wurde auf hochwertigeres Material gesetzt und das machte sich auch in der Wertigkeit der Kamera bemerkbar. Ansonsten wurden ausnahmslos alle Bedienelemente endlich komplett auf der rechte Seite der Kamera untergebracht, was nun quasi eine Einhandbedienung ermöglicht. Wie immer handelt es sich hierbei um eine solide Einsteigerkamera, bei der ihr das Möglichste für euer Geld bekommt.

Canon EOS Begleiter App

2014-05-20 12.45.23 2014-05-20 12.46.28 2014-05-20 12.46.44 2014-05-20 12.46.57 2014-05-20 12.47.41

Im Zuge der EOS 1200D hat Canon sein App-Angebot ausgeweitet und die Canon Begleiter App herausgebracht. Eine App die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Berührungsängste zu nehmen und Wissenslücken bei Anfängern in der DSLR Fotografie zu schließen. Aufgeteilt in 3 Bereiche vermittelt sie zum einen Basiswissen zu Themen wie Blende und Belichtungszeit, geht zum anderen explizit auf die Funktionen der 1200D ein und zu guter Letzt bietet sie auf eine interessante Art und Weise Inspiration auf Knopfdruck. Für Anfänger eine tatsächlich sehr zu empfehlende App. Auch wenn man keine 1200D besitzt. Die App gibt es kostenlos bei iTunes und im Google Play Store.

Drucken

canon1000_hamburg-8234

Sicher nicht das Beste, Drucker auf einem Event wie diesem zu testen, aber man merkte auch hier sehr stark, dass der Trend wieder zum gedruckten Bild geht. Und so standen einige Drucker im Raum. Unter Anderem auch der neue Selphy CP 910**, der Pixma MG7150** und auch als A3+ Drucker der Pixma iP8750**. Da mir diese Tendenz absolut gefällt, werde ich auch hier im Laufe des Jahres hoffentlich etwas mehr berichten können.

Resümee

Innovationen, welche mich vom Hocker reißen, haben ich etwas vermisst. Trends, die in die richtige Richtung gehen, waren aber deutlich zu erkennen. Es war mal wieder schön direkt mit den Produktverantwortlichen ins Gespräch gehen zu können und direkte Reaktionen und Emotionen auf meine Fragen zu bekommen. canon1000_hamburg-Es freute mich wieder einige neue Gesichter und alte Bekannte getroffen zu haben -Es war mir ein Fest mit euch. Und so möchte ich auch auf die Berichte von Ben, Dajana, Mikhail …weiter folgen… hinweisen.

Die Bilder in diesem Post sind übrigens nahezu alle unbearbeitet und entweder mit der PowerShot G1 X Mk II, der EOS 1200D oder meinem iPhone aufgenommen worden. Das Titelbild und das der Vernissage stammen dabei von Ben, das Gruppenbild von Mario. Danke euch dafür.

** Amazon Affiliate Link

Klettern auf Kalymnos – Der Reisebericht

Nun war es endlich soweit. 2:45 Uhr in der Nacht traten wir die Reise nach Kalymnos, eine kleine griechische Insel in der südlichen Ägäis an und es sollte mehr als 12 Stunden dauern bis wir endlich unsere Unterkunft bezogen haben. Die Wartezeiten haben dabei allerdings in Summe mehr Zeit in Anspruch genommen, als die einzelnen Transportetappen zusammen. Aber so ist das eben, wenn man die Quoteausgetrampelten TouristenpfadeQuote verlässt und sich für das Individualreisen entschließt. Über die Schwierigkeiten bei der Vorbereitung habe ich bereits berichtet.

Der Flug nach Kos – der Abschnitt der Anreise, welcher im Nachhinein noch am geregeltesten ablief – war recht turbulent. Es folgte eine Landung, die definitiv keinen Applaus verdient hatte. kalymnos-1006170Das störte die Pauschaltouristen auf unserem Flug allerdings recht wenig. Woher kommt das bitte, dass einem bezahlten Piloten, nach erwarteter Erledigung seiner Aufgabe (die er im übrigen alleine schon aus eigenem Interesse und Überlebenswillen erledigen würde), applaudiert wird? Egal… Weiter ging es mit der üblichen Inszenierung: Aus dem Flugzeug über eine Treppe in einen Bus, mit dem Bus zum Terminal. Dass das Flugzeug 50 Meter vom Terminal stand und die Busfahrt gerade mal 3 Sekunden (ungelogen) dauerte… Sei’s drum!

Mit dem Taxi ging es mit 140 km/h durch geschlossene, idyllische Ortschaften vom Airport zum Fährhafen. Eine Fahrt kostet 15,- EUR, Taxometer? Fehlanzeige! Angekommen checkten wir erstmal die Fahrzeiten der Fähre. Wie die Uhren hier so ticken, wurde uns spätestens bewusst, als jemand von uns nach der Zuverlässigkeit der Fähren fragte. “Sofern die Fähren fahren, sind sie meist recht pünktlich.” – Sofern?! – “Ja! Ob eine Fähre fährt, erkennt man daran, dass kurz vorher das Kassenhäuschen öffnet. Das Kassenhäuschen öffnet wiederum, wenn der Kassierer sieht, dass die Fähre auf der anderen Seite die Überfahrt angetreten hat.” Eigentlich ein ziemlich schlüssiges System.

Das Kassenhäuschen öffnete also irgendwann, wir kauften unsere Tickets, gingen auf die Fähre. Unser Gepäck mussten wir im Außenbereich abgeben, hüfthoch wurden Taschen und Rucksäcke hier entlang der Rehling gestapelt. “Ob das hält?” – “Die machen das sicher nicht zum ersten Mal.” Sitzplatz gesucht und dann ging es auch pünktlich los. Eine turbulente, 30 minütige Überfahrt später waren wir endlich auf der Insel! Kalymnos. Vom Hafen zur Unterkunft in Masouri ging es wieder mit dem Taxi. Taxometer? Fehlanzeige! Kosten? 15 EUR!

Die Unterkunft

Im Vorfeld hatten wir uns in den Korali Studios (FB) in Masouri einquartiert. Da wir zu 8 waren, haben wir 3 der insgesamt 4 Ferienwohnungen gebucht. Wir wurden herzlichst von Niki in Empfang genommen, welche sich am Vortag noch bei uns informiert hatte, wann wir denn auf Kos landen. Niki verwaltet die Korali Studios und obwohl es sich im Ferienwohnungen mit der Möglichkeit zur Selbstversorgung handelt, kamen wir uns wie in einem 4 Sterne Hotel vor. Jeden Tag wurden die Betten gemacht, selbst Geschirr, welches im Eifer des morgendlichen Aufbruchs nicht gespült wurde, stand Abends sauber wieder im Schrank. Das Bad und das Zimmer, stets blitze blank. Insgesamt ein sehr gepflegtes, sauberes Haus.

Dazu noch die perfekte Lage, direkt am Strand von Masouri, aus dem Bett und vom Balkon den direkten Blick auf den Bergrücken Rachi auf der kleinen Nachbarinsel Telendos. Die Aussicht, welche als Panorama Kalymnos‘ gilt. Durch die typische Treppen-Bauweise der Häuser am Hang, konnten wir unsere Balkone kurzerhand um die Dachterasse des vorgelagerten Restaurants erweitern, kalymnos-1006212wo wir allmorgendlich frühstückten und nach einem erfolgreichen Klettertag, den Abend bei ein paar kühlen Bier, Kerzenlicht und Musik ausklingen ließen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite direkt ein kleiner Tente-Emma-Laden mit allem was man braucht, direkt neben einem Geldautomaten (nicht so häufig zu finden auf der Insel), ein Gyrosgrill, für einen schnellen Snack zwischendurch und einer kostenlosen Frischwasser-Quelle mit unbehandeltem Trinkwasser für die Wasserreserven.

Nicht zu vergessen, lag die Unterkunft natürlich direkt im Ballungszentrum der Klettergebiete. Besser hätten wir es im Nachhinein betrachtet nicht treffen können. An dieser Stelle auch ein riesiges Dankeschön an Niki für den extrem angenehmen Aufenthalt und die vielen Tipps.

Klettern

Klettern auf Kalymnos. Der eigentliche Grund unserer Reise. Vom Niveau her ist wirklich für jeden was geboten. Die meisten Routen findet man im 6. Grad und Höher. Aber auch im 5er Bereich sind sehr viele Routen und Sektoren zu finden und selbst für die nicht so Geübten gibt es immer wieder 3er und 4er Routen. In Punkto Aussicht und Lage überbietet ein Gebiet das Nächste. Ob direkt an der Steilküste, neben einer alten Burgruine, oben auf dem Berg über Masouri oder ganz spektakulär direkt in einer monströsen Höhle, langweilig wird einem (Kletterer) auf der Insel so schnell nicht.

Alle Routen der Insel sind stets extrem gut gesichert. Alle paar Meter und vor allem vor und nach jeder Schlüsselstelle sind gut erreichbare Bohrhaken. Das Material – fast ausschließlich rostfreier Edelstahl und neuwertig. An den Umlenkern findet man zu 99% mindestens einen, oft auch zwei feste Karabiner, welche das Abbauen einer Route sehr erleichtern. Würden in den Bohrhaken noch Expressen hängen, wäre es fast Klettern wie in der Halle.

Beim Gestein handelt es sich größtenteils um Kalkfelsen. Durch die raue Luft und weil Kalymnos nicht so überrannt ist, dafür aber so eine riesige Auswahl an Routen bietet, ist der Fels extrem griffig, ab und zu sogar auch mal unangenehm scharf. Das bedeutet sehr guten Grip, sowohl bei Griffen als auch Tritten aber beim Abrutschen oder unvorsichtigem Abstützen eben auch schnell mal ordentliche Schürfwunden. Also Tape nicht vergessen! Oft teilt man sich einen Sektor lediglich mit wenigen anderen Kletterern oder ist sogar komplett alleine. Lediglich die Ur-Gebiete wie z.B. Arginonta sind so hoch frequentiert, dass hier an den klassischen Vorzeige-Routen auch schon mal alles speckig geklettert ist. Das ist aber ausdrücklich ein Einzelfall und bei der Auswahl an Alternativen auch in keinster Weise ein Problem.

Verpflegung

Direkt am Meer gelegen empfiehlt sich natürlich frischer Fisch. Diesen bekommt man auch in jedem Restaurant vor dem Essen zur Auswahl präsentiert. In zweiter Linie, typisch griechisch eben, viel Fleisch. Und… hier kommt alles auf den Grill. Zudem ist essen im Restaurant so günstig, dass es sich tatsächlich nicht wirklich lohnt sich selbst zu bekochen. Wir waren daher jeden Abend essen und haben bei 8 Personen, mit allerhand Vorspeisen, Hauptgericht (meist eine Fischplatte und eine Fleischplatte + Beilagen für die Runde), Nachtisch, reichlich Getränke wie Wasser, Limo, Bier und Wein zusammen je nach Klasse des Restaurants zwischen 70,- und 130,- EUR gezahlt. Und es war üppig. Und neben dem Frühstück in der Unterkunft, war das auch die einzige große Mahlzeit die wir so über den Tag zu uns genommen haben.

Eine Gyros Pita oder ein Sandwich für zwischendurch kostet im Schnitt 2,50 EUR, ein halber Liter frisch gepresster Orangensaft ebenfalls 2,50 EUR, Cola oder Bier ca. 2,- EUR. Ein Fischgericht mit allem drum und dran zwischen 5,- und 12,- EUR usw… Im Tante-Emma-Supermarkt einkaufen hingegen, ist merklich teurer als bei uns.

kalymnos-1006418Zwei Restaurants die ich euch wärmstens empfehlen kann. Zum einen die Aegean Tavern direkt in Masouri – tolles Personal, einmaliges Ambiente und eine traumhafte Aussicht. Hier solltet ihr frischen Fisch vom Grill und die Lammkeule für 2 bzw 4 Personen probieren. Und dann noch Harry’s Paradise in Emporios – sehr verträumt, inmitten eines Gartens, direkt unter Bäumen, schön im Schatten. Hier bestellt ihr am besten einfach auf Empfehlung der Küche und lasst euch überraschen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Fortbewegung

Auf der Insel wird fast alles (außer natürlich Taxis) auf Rollern erledigt. Und so leiht man sich am besten auch einen 50ccm Roller, welchen man mit dem normalen Auto-Führerschein fahren darf. Mit den Helmen nimmt man es auf der Insel nicht so genau und so ist es kein Problem z.B. einfach den Kletterhelm (oder nach belieben auch gar keinen) zu nutzen. Natürlich bekommt man aber auf Wunsch einen geeigneten Helm zum Roller dazu. Ein Roller kostet 10,- EUR am Tag. Eine Tankfüllung sind rund 4,5 Liter und reichen für Rund 150 km. Günstiger geht es kaum.

Resümee

Wir waren uns einig. Selten wurden wir so offenherzig und hilfsbereit empfangen wie hier. Stets ein Lächeln auf den Lippen und ob perfekt deutsch sprechend, gebrochenes Englisch oder nur griechisch, jeder wollte uns einen unvergesslich schönen Aufenthalt bereiten. Selten kam man ohne einen kurzen Chat davon.

kalymnos-1006774-2Es war eine tolle Erfahrung und ich bin froh Freunde zu haben, die dafür zu gewinnen sind, eine Schnapsidee in die Wirklichkeit umzusetzen. Kalymnos ist vielleicht kein Geheimtipp mehr, aber mit Sicherheit  noch eine echte Perle unter den Klettergebieten. Bei der Medienaufmerksamkeit und der Förderung durch Outdoor-Marken und Events, wird sich das vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft schon geändert haben. Den Bewohnern der Insel, welchen der (Kletter-)Tourismus sicher gern gesehenes Geld beschert, sei es gegönnt. Wer aber noch ein junges, offenes, verträumtes, gemütliches und unverstelltes Kalymnos genießen will, sollte sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen.

Jahreschronik 2013

Letztes Jahr habe ich einen Jahresrückblick via Blogpost erstellt. Ganz schön so, auch für mich selbst nochmal das Jahr Revue passieren zu lassen, denn vieles gerät in Vergessenheit. Aber warum einen Blogpost erstellen, wenn man doch auch im Archiv stöbern kann? Und so habe ich dieses Jahr einen etwas anderen Rückblick für mich entdeckt und möchte den von nun an beibehalten.

Chronik_Cewe-0076

Ich habe eine Jahreschronik bei Cewe erstellt. Ein Buch, voll mit Bildern meines Jahres 2013. Bevor ich mit dem Buch angefangen habe, war ich noch der Meinung, in 2013 doch leider gar nicht so viel erlebt zu haben, wie ich es mir doch vorgenommen hatte. Aber schaut man sich dann sein Fotoarchiv so durch und sortiert die Bilder für die Chronik heraus, dann merkt man, was man eigentlich alles über das Jahr gemacht hat.

Chronik_Cewe-0077 Chronik_Cewe-0078

Noch beeindruckender wird das Ganze, wenn mann dann seinen eigenen Wälzer in der Hand hält. Ich habe mit Absicht das große DinA4 Querformat gewählt und je Seite auch nur ein Bild platziert. Das hatte zwar zur Folge, dass ich bei rund 150 Seite endete aber um so überwältigender wirkt die Chronik beim Betrachten. Erstellen kann man das Buch entweder am Rechner oder mittlerweile auch bequem auf dem Tablett mit der Cewe Fotowelt App.

Ich habe auch festgestellt, dass sich die Personen beim Betrachten eines Buches auch wesentlich bewusster mit den Bildern befassen, als wenn man die selben Bilder z.B. auf dem iPad zeigt. Hier wird doch wesentlich schneller durch die Bilder gezappt, wohingegen beim Buch sehr häufig noch Fragen gestellt werden oder Gespräche angezettelt und Geschichten erzählt werden.

Chronik_Cewe-0084 Chronik_Cewe-0085

Dazu hat auch beigetragen, dass ich bewusst unter den Bildern weder Zeit noch Ort oder andere Angaben geschrieben habe. Alle relevanten Infos befinden sich auf den letzten Seiten des Buches.

Es gibt im Nachhinein natürlich einige Dinge, welche ich anders oder besser machen würde. Natürlich muss man erst Fehler machen um sich für das ein oder andere bewusst zu entscheiden. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines ersten Werkes und werde von nun an versuchen, jedes Jahr eine Chronik zu erstellen. Das Geld ist nämlich bestens investiert!

Habt ihr selbst schon mal eine Jahreschronik erstellt oder mit dem Gedanken gespielt? Habt ihr weitere Tipps, Erfahrungen oder Ideen? Ab damit in die Kommentare.

Mit freundlicher Unterstützung von Cewe

Es geht nach Kalymnos… klettern!

telendosDie Planung der diesjährigen Reisen läuft auf Hochtouren und eingeläutet wird das Jahr dabei mit einer Reise nach Kalymnos.

Eine Woche klettern!

Was im letzten Jahr als Schnapsidee angefangen hat, wurde schnell konkreter und irgendwann war dann klar – Wir machen das!

Aber dann wurde es doch noch etwas komplizierter.

Über Kalymnos

Kalymnos ist eine recht kleine griechische Insel (gerade mal ca 12.000 Einwohner) in der südlichen Ägäis und liegt 12 km oberhalb der Insel Kos und etwa 17 km westlich der Küste von Bodrums. Bis in die 60er Jahre wurde das Geld auf der Insel mit der Schwammtaucherei verdient und verhalf der Insel zum Wohlstand. Heute spielt dieser Wirtschaftszweig keine Rolle mehr und der Hauptteil arbeitet im Dienstleistungssektor. Tourismus spielt auf der Insel bisher nur eine sehr geringe Rolle.

Um die Jahrtausendwende hat sich Kalymnos allerdings als weltbekanntes Ziel für Sportkletterer etabliert. So findet alljährlich das Kalymnos Climbing Festival statt oder aber das Kalymnos Bolting Event, bei dem sich allerhand Kletterer aus aller Welt gemeinsam auf Kalymnos einfinden, um neue Routen zu erschließen und entsprechend auszubauen und zu sichern.

Kalymnos ist somit eins der jüngsten Klettergebiete. Schaut man sich allerdings den Kletterführer an und den Elan mit welchem an neuen Routen und Events gearbeitet wird, stellt man schnell fest, dass es eine unglaubliche Fülle und Dichte an Routen gibt. Die meisten Gebiete erstrecken sich dabei rund um den Ort Masouri.

Die Anreise

Nun Stand also fest, dass wir zum Klettern nach Kalymnos wollten. Vom Wetter und den Temperaturen kommt da nur der Frühling oder Herbst in Frage. Wir wollten also über Ostern anreisen. Anreise geht entweder über Athen und dann via sehr spärlich gesätem Flug oder 12-stündiger Fährfahrt nach Kalymnos oder aber wesentlich angenehmer über Kos und dann nur ca 45 Minuten mit der Fähre übersetzen.

Das Problem:
Die Saison auf Kos fängt erst im Juni an und die meisten Fluggesellschaften fliegen die Insel auch erst ab dann regelmäßig an. Also genau in dem Zeitraum, wo es zum klettern zu heiß ist. Außerhalb der Saison sind Flüge sehr selten und die wenigen die es gibt, extrem teuer. Da die meisten der heutigen Flugsuchmaschinen (wie z.B. momondo.de) einen Preiskalender haben (was ich vorher so nie wahrgenommen habe) konnten wir dann doch noch einen bezahlbaren Direktflug, Ende April ausfindig machen.

Unterkunft

Da es nicht so viel Tourismus auf Kalymnos gibt, war auch die Auswahl bei den Unterkünften beschränkt. Hauptsächlich findet man sogenannte „Studios“. Das sind im Grunde kleine Ferienwohnungen für Alleinversorger. Uns war die Lage wichtig und wir haben eine Unterkunft für 8 Personen gebraucht. So sind wir auf die Koralli-Studios gestoßen. Und direkt nach dem ersten Mailkontakt haben wir uns herzlichst willkommen gefühlt und sind schon gespannt.

Koralli

Weitere Infos

Kalymnos_cover_enlAlles rund ums Klettern auf Kalymnos findet man besten auf  climbkalymnos.com. Dort bekommt man auch den Kletterführer für die Insel. Dieser setzt übrigens neue Maßstäbe und ist nicht nur der umfangreichste, sondern auch der am besten aufbereitete und bebilderte Kletterführer überhaupt.

Aber auch sonst findet man Infos zur Anreise, Fährpläne, Tipps und Hilfe rund um Kalymnos. Und sollte es an etwas fehlen, hilft einem Katie sehr gerne vie Mail weiter.

Bei der Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit, die wir nur allein beim buchen der Ferienwohnungen und einholen der Anreiseinfos entgegengebracht bekommen haben, freuen wir uns riesig auf den Urlaub.

 

Im Test… Cewe Leinwand

Ich bin gerade im Druckfieber. Informiere mich intensiv über Fotobücher und habe ganz konkrete Vorstellungen. Und nach meiner ersten Leinwand lag es nahe, dass eine Weitere die Wand verzieren soll. Und da ich schon häufiger normale Fotoprints von Cewe drucken ließ und immer zufrieden war, wollte ich als nächstes die Leinwand von Cewe testen.

Lissabon-1005257

Von unserer Reise nach Lissabon standen zwei Bilder zur Auswahl. Ein Panorama sollte es werden. Mir viel die Wahl nicht leicht aber am Ende ist es dieses Bild geworden, welches für mich, wie auch schon meine erste Leinwand aus New York, am besten meinen Eindruck von Lissabon wieder spiegelt. Ich habe mich für ein Panorama im Format 120×40 cm entschieden.

cewe_leinwand-2664

Der weite Blick über die Stadt, die Terrassen welche die Häuser auf der hügeligen Landschaft bilden, die vielen Farben und verschiedenen Baustile. Im Vordergrund der klassische Baustil, im Hintergrund die modernen, oft tristen Bauten. Der Vordergrund von der wärmenden Abendsonne ausgeleuchtet und ins rechte Licht gerückt, der Hintergrund im Schatten, passend zur tristen Architektur. Und darüber der strahlend blaue, wolkenfreie Dezemberhimmel.

Zur Qualität

cewe_leinwand-2668Der Druck lässt hier keine Wünsche offen, der Rahmen ist sehr solide und sauber verarbeitet. Eine Querstrebe sorgt beim Panoramaformat die nötige Steifigkeit. Keile zum nach spannen liegen der Leinwand bei. Die Leinwand kommt sicher verpackt in einem steifen Karton, selbst nochmals in einer Folie eingeschweißt, damit auf dem Transportweg keine Verschmutzung oder Beschädigung auftreten sollte.

cewe_leinwand-2655Leider war meine erste Leinwand dennoch etwas beschädigt. Die Leinwand wurde offenbar unvorsichtig auf den Rahmen gedrückt und dieser zeichnete sich durch einen leichten aber auffälligen Knick ab. Ob dies bei der Herstellung, dem Verpacken oder der Lieferung passierte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Nach zwei Mails und zwei Tagen wurde durch den Support von Cewe allerdings anstandslos eine neue Leinwand in Auftrag gegeben. Diese kam nun auch unversehrt bei mir zu Hause an.

Lesson lerned

cewe_leinwand-2660Ein so detailreiches Foto, mit vielen feinen Linien ist vielleicht nicht das perfekte Motiv für eine Leinwand. Durch die eigene Struktur der Leinwand, eben die Eigenschaft warum man sich für eine Leinwand entscheidet, kommen eben diese feinen Linien und Details nicht perfekt zur Geltung. Hier hätte ich eventuell lieber zu einem Alu-Diobond Druck greifen sollen. Von Weitem allerdings, fällt dies nicht weiter auf und schadet dem Bild und seiner Wirkung nicht. Nicht jedes Bild ist also perfekt für die Leinwand geeignet.

Der Preis

Mit 79,99 EUR + 12,99 EUR Versand (Bedingt durch das sperrige Panoramaformat) ist die Leinwand kein Schnäppchen, aber in diesem großen und ausgefallenem Format (120×40 cm) dennoch günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Und bevor ich mir ein Bild aus dem Baumarkt oder Möbelhaus an die Wand hänge, soll es lieber ein eigenes Bild mit Bedeutung sein. Hier geht’s zur Preisliste.

Resümee

Wir alle machen Bilder im Urlaub und viel zu selten findet eines dieser Bilder den Weg an die eigene heimische Wand. Dabei ist es heutzutage kein Problem mehr eine Leinwand oder Diobondplatte mit den eigenen Werken bedrucken zu lassen. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, aus jedem Urlaub ein Bild, welches am besten zusammenfasst, welche Erinnerungen ich an diese Zeit habe zu drucken.

Habt auch ihr eure eigenen Bilder an der Wand hängen? Welche Formate/Drucke bevorzugt ihr?