Grand Central, Brooklyn Bridge & Time Square Yoga

Hier ist eine glühende Hitze ausgebrochen in New York. Tagsüber haben wir die Tage 36° und mehr. Bedenkt man den fehlenden Luftzug hier zwischen den Häuserschluchten, kann man sich gut vorstellen was das heißt. Eine halbe Stunde nach dem man das klimatisierte Hostel verlassen hat, könnte man grad schon wieder duschen… Naja. Besser so, als Regen. Wir genießen es irgendwie! 🙂 Und so waren wir gestern Morgen erst einmal wieder im B&H und haben alles besorgt was noch ausstand…

… weiter ging es dann, nachdem wir alles abgeladen hatten, zur Grand Central Station. Beeindruckend was für ein reges Treiben hier herrscht! Und wie soll es auch anders sein… in der Central Station ist ein richtig schnieker Apple Store! 🙂 Wie cool ist das denn bitte?

Wir haben noch Fotos von allen erdenklichen Perspektiven gemacht und sind weiter mit der Subway  Richtung Brooklyn…

      

… um über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan zu laufen. Am Fuße der Brücke auf Brooklyn Seite, ist ein schöner, grüner Park. Erneut ein totales Kontrastprogramm zum Big Apple. Weiter ging es dann über die Brücke! Sollte man mal gemacht haben! Die Aus- und Ansichten von Manhattan und der Skyline sind wirklich faszinierend! Auf der Brücke herrscht  außerdem

viel Verkehr! Zum einen die Einheimischen, die die Brücke einfach als schnellen Radweg zwischen Downtown und Brooklyn verwenden, die (für sie) nervigen Touristen, welche andauernd auf dem Radweg im Weg stehen und Fotos machen und die Händler, welche auf der Brücke ihre eisgekühlten Getränke anbieten und dabei schön laut Musik laufen haben und mitsingen. 🙂

Zurück in Manhattan ging es erstmal in das Hostel zum duschen, denn durch die Hitze hier, hatten wir das nötig! Anschließend haben wir uns wieder mit Lin zum Essen am Times Square verabredet. Dort angekommen, war alles abgesperrt und es waren tausende von Leuten da! Es gab mal wieder eine von New Yorks Massenveranstaltungen zu bestaunen… diesmal war es Yoga! So haben sich den ganzen Tag über, immer wieder 1500 Personen gleichzeitig, über den kompletten Times Square verteilt, an einer kostenlosen Yoga Stunde teilgenommen! Das ganze wirkte wirklich etwas surreal… 🙂

     

Weiter ging es dann ins Olives Garden zum Essen. Eine von Amerikas „Interpretationen von italienischem Essen“ – aber es war gut! Und beim warten auf den Tisch, haben wir noch folgende Kuriosität gesehen! 🙂

Wer es nicht erkennt, da sind iPad UND iPhone am Mopped montiert. Und während der Rot-Phase an der Ampel haben beide Geräte auch rege Benutzung erfahren! 😀

Bilder in diesem Artikel sind größtenteils von Arne

Apple Store NYC! Wir waren da…

Gebeutelt durch die Zeitumstellung, waren wir heute recht früh wach! Um 7 nämlich… ich zumindest… also ab unter die Dusche, Kaffee gekocht und euch mit News versorgt. Nach einer ausgiebigen Aufwachphase sind wir dann wieder Richtung Times Square losgezogen. Den wollten wir natürlich auch mal bei Tag sehen! Hier war mächtig viel Militär unterwegs, irgendeine Parade oder so was… auf jeden Fall konnte man sich für’s Militär verpflichten. Die wollten uns aber nicht. 🙁 Also haben wir die typischen Touri-Bilder gemacht, damit wir nicht negativ auffallen. Pflichtprogramm erfüllt und so ging es dann weiter den Broadway hoch, Richtung Central Park.

Times Square Tom   

Central Park – einfach eine unwirkliche Kulisse! Denkt man sich die Hochhäuser aussen rum, die riesigen Felsen, Baseball Felder und Hotdog Stände überall im Park und den Vergnügungspark einfach weg, sieht es aus wie im Schlossgarten von Karlsruhe. Nur  eben genau durch diese Dinge, wirkt das ganze in Mitten von Manhatten irgendwie surreal. Aber man merkt wie die Leute hier das Leben und die „Ruhe“ genießen! Einfach genial!

Picture by Arne*    Picture by Arne*

Ortskundige werden jetzt wissen: Moment! An der einen Ecke des Central Parks ist doch der heilige Gral für alle Apple Jünger in NYC! Der Apple Flagship Store! – genaaaaau! 🙂 Und so sind wir natürlich auch hier gleich eingekehrt und haben dies ausgiebigst fotografisch dokumentiert! Gekauft habe ich auch was – pflicht! Hab zwar nichts gebraucht, aber trotzdem was gefunden! Und so konnten wir glücklich weiter Richtung 5th Avenue!

Die 5th Avenue, DIE Shopping Meile Manhattens! Prada, Gucci, Luis Vuitton, Chanel und H&M… Ja! Super! Whatever… Für uns war dann aber wieder der Trump Tower interessant! Schöne Aussicht von den „Public Gardens“ die auf mehreren Ebenen des Wokenkratzers zugänglich sind. Das Innendesign des Trump Towers ist genau so schmalzig, wie die Frise von Trump selbst.

      

Nach 6 Stunden laufen, waren wir dann erst mal bedient und haben es uns in der Hostel eigenen Chill Out Lounge bei nem guuuten Kaffee gemütlich gemacht…

     

…frisch gestärkt ging es dann auf zur Penn Station, Lin treffen und auf ins Nachtleben von NYC! Direkt an der Penn Station, neben dem Madison Square Garden sind ein paar sehr gediegene Lounge Bars, wir haben uns für’s Lucy’s entschieden. Hier sitzt man gemütlich auf der Dachterasse inmitten des One Penn Plazas, umgeben von Wolkenkratzern im Freien und lauscht guter Musik (ala Muse, Foo Fighters und Co), bekommt preiswertes, gutes Essen und kühles Bier und Cocktails.

          

Nach einer Begegnungen der „dritten Art“ auf die ich nicht näher eingehen kann, einer Schlägerei zwischen 2 Obdachlosen, direkt unter unserer Terasse, welche von 10 Polizisten aufgelöst wurde (total boring – war direkt vorbei als die NYPD Kollegen ankamen), Burritos und Quesadillas, ein paar kühlen Bier und super guten Musik haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und sind glücklich, zufrieden und total kaputt ins Bett gefallen.

* = Picture by Arne

MacBook Air 13,3″ – Mein erster Eindruck

Mein MacBook Air ist nun seit mehr als einer Woche, nach nervenzehrendem Warten, da und ich habe mich seither intensiv damit beschäftigt. Natürlich überwiegt noch die anfängliche Euphorie und so hat sich das schlussendliche Nutzungsverhalten sicher noch nicht eingependelt. Aber ich möchte an dieser Stelle doch schonmal meinen ersten Erfahrungsbericht abgeben. Ich werde immer wieder gefragt wo ich nun die Grenzen beim MacBook Air sehe, ob ich es denn so nutzen kann wie ich mir das vorgestellt hatte und dazu möchte ich nun ein paar Worte verlieren…

Technische Daten

Ich habe mich für das große MacBook Air mit 13,3″ Display und folgender Ausstattung entschieden

  • 13,3″ Display – Auflösung von 1440×900 Pixel
  • 1,8 GHz Dual-Core Intel Core i7
  • 4 GB Ram (Maximalausbau!)
  • Intel HD Graphics 3000 mit 384 MB DDR3
  • 256 GB Flash Speicher (vergleichbar mit SSD)
  • Bis zu 7 Stunden Akkulaufzeit
  • Bis zu 30 Stunden Standby

Ich schwankte anfänglich zwischen dem 13″ MacBook Pro und dem 13″ MacBook Air. Allerdings stellte ich fest das das MacBook Pro eine geringere Auflösung von 1280×800 Pixel hat und zwar mit 8GB Ram ausgestattet werden kann und einen 2,7 GHz i7 zur Auswahl steht, aber eben nativ keine SSD verbaut hat. Nach der Zubuchung der SSD war der Preis nicht mehr wirklich ein Pluspunkt und die Displayauflösung war so im Endeffekt das ausschlaggebende Argument. Mal ganz abgesehen von der Mobilität welche das MacBook Air bietet. So viel nur zu meinem Entscheidungsweg…

Das Einsatzgebiet

Ich habe in dieser Zeit erst einmal versucht alles auf dem MacBook Air zu machen, was ich sonst auf dem iMac machen würde. Alleine um zu merken wo denn die Grenzen sind und was Möglich ist.

So habe ich meine Bilder sortiert, bearbeitet und exportiert…

… Videos sortiert, bearbeitet, geschnitten und exportiert…

… meinen Blog administriert und und Artikel geschrieben aber auch das surfen, chatten und e-mailen auf der Couch kam in dieser Zeit nicht zu kurz. Alles sowohl mit angeschlossenem Netzteil aber eben auch ausgiebig im Akkubetrieb um auch hier zu sehen wie die Leistung sich verhält und vor allem, wie lang der Akku tatsächlich durchhält.

zu meinem Eindruck

Ich bin bisher doch tatsächlich noch nicht an die Grenzen des MacBook Air gestoßen. Durch denn vollintegrierten Flash-Speicher (SSD) machen sich die mickrigen 4GB Ram überhaupt nicht bemerkbar. Hier hate ich die größten Befürchtungen. Die Auflösung des Displays lässt ein angenehmes arbeiten zu. Hier hatte ich gerade beim Videoschneiden Bedenken welches sich aber auch nicht bestätigt haben. Der i7 macht sich beim exportieren von Videos bemerkbar, selbst im Akkubetrieb angenehme Exportzeiten. Einzig Photoshop habe ich noch nicht ausführlicher getestet, aber da habe ich Leistungstechnisch keinerlei Bedenken. Allerdings wird sich hierbei die kleine Arbeitsfläche bemerkbar machen, aber das sollte jedem klar und bewusst sein.

Der Akku hat mich bisher nie im Stich gelassen, eine realistische Nutzungsdauer im Mischbetrieb (surfen, Bilder bearbeiten/Videoschnitt, skypen usw.) würde ich hier bei 4-5 Stunden ansiedeln. Die von Apple angegebenen bis zu 7 Stunden beziehen sich laut Homepage auch ausdrücklich nur auf die Nutzung zum surfen.

Es ist kein 27″ iMac und auch kein 15″ MacBook Pro mit Vollausstattung, aber, wie in meinem Falle, als Ergänzung zu meinem Hauptrechner (einem 27″ iMac) einfach die perfekte Wahl in meinen Augen. Der beste Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung. Ich bin 100% zufrieden und und kann es jedem, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, uneingeschränkt empfehlen.

Und ich bin jedes Mal wieder aufs Neue fasziniert wenn ich das MacBook Air in die Hand nehme, wie aus so einem unglaublich flachen Gerät solche eine Leistung kommen kann. Und ich merke auch wie ich das schreibtschlose Arbeiten vermisst habe. Für viele Dinge muss man wirklich nicht vor der großen Kiste hocken und es macht einfach Spaß…

Habt ihr noch weitere Fragen, bin ich auf etwas nicht ausführlich genug eingegangen, steht ihr selber vor dieser Entscheidung oder konntet ihr ähnliche Erfahrungen sammeln? Ab damit in die Kommentare, ich würde mich freuen!

Tausch(t)e iPad2 gegen MacBook Air…

…oder besser: Warum mein iPad2 nutzlos wurde…

Seit ich auf Umwegen zu meinem ersten iPad kam war ich hell auf begeistert davon. Als dann das 2er rauskam stand ich sogar am ersten Tag im Gravis an (bzw. hab anstehen lassen :P) und habe mir auch gleich dieses geholt. Jeder der es wissen wollte (oder auch nicht) bekam meine durchweg positive Meinung zum iPad2 zu hören… ja und dann? Dann kam alles anders…

Bloggen

Ich habe mehrfach den Versuch gestartet auf dem iPad zu bloggen. War es mit der WordPress App, Apps von Drittanbietern, per Mail oder per Webinterface. Es ist einfach unmöglich komfortabel mit dem iPad einen Blog zu füttern. Im Urlaub und auf Reisen war ich somit aufgeschmissen oder das ganze nahm so viel zeit in Anspruch, das es für mich nicht mehr vertretbar war… Mit erscheinen des ersten iPads meine ich mich zu erinnern, das dieses eins der angepriesenen Features des iPads war. Aber es wurde leider nie wirklich umgesetzt.

Fotos editieren

Es gibt immer wieder Versuche eine Art Lightroom auf dem iPad zu etablieren… aber alleine durch den begrenzten Speicherplatz des iPads und der Dateigröße meiner RAW Files war diese Angelegenheit für mich nie eine Option auch nur den Versuch zu starten…

Naja und so stellte ich kürzlich fest das ich aus mangel an Zeit und Gelegenheiten/Möglichkeiten mein iPad eigentlich nicht mehr benutzt habe. Da mein Hauptrechner ein stationärer iMac ist, konnte ich so auch nicht einfach auf der Couch oder dem Balkon arbeiten. Auf Reisen musste ich ein Netbbok mitnehmen um zumindest meine Speicherkarten leeren zu können… Und so könnte ich grad weiter aufzählen.

Kurzum, meine Anforderungen haben sich geändert, die anfängliche Euphorie hat sich gelegt und so musste ich mir eingestehen, ein iPad ist, nach aktuellen Umständen, einfach nicht das richtige Werkzeug für mich. Da ich sowohl zur Bildbearbeitung als auch für den Videoschnitt nicht auf meinen 27″ iMac verzichten kann/mag, kam für mich ein 15″ MacBook Pro nicht in Frage… es musste was ultra-mobiles her… was meinen iMac ergänzt, ihm aber keine Konkurenz macht. Nicht das ich mich verzettel und dann der iMac rumsteht… 😉

…ein MacBook Air muss her!

Und so wurde es also ein 13,3″ MacBook Air mit i7 1,8 GHz, 256 GB SSD und 4GB Ram. Nicht billig der Spass! Aber ich verspreche mir von den Abmaßen und der dafür doch beachtlichen Leistung, dass ich nun auch mobil viele Arbeiten erledigen kann. Sei es „on location“, im Studio, auf Reisen oder einfach mal gemütlich die erste Bearbeitung in Lightroom auf der Couch oder dem Balkon. All das sollte nun kein Problem mehr darstellen.

Jetzt heißt es die Sendungsverfolgung alle paar Minuten aktualisieren, in der Hoffnung das es dadurch schneller geht. Öffentliche Studien haben ergeben das dies keine Auswirkungen auf die Liefergeschwindigkeit hat, aber man kanns ja mal versuchen…^^