Die Straßen von Verona – Ein Tagesausflug

Im Arco 3.0 Reisebericht habe ich es schon kurz erwähnt, wir haben an einem ruhigen Tag auch eine Abstecher nach Verona gemacht. Verona hat man sicher schon das ein oder andere Mal gehört, aber was mir gar nicht so präsent war – Verona ist der Schauplatz der Tragödie Romeo und Julia von William Shakespear. Einige andere kennen Verona wegen des berühmten Amphitheaters, der Arena Veronas, in welchem bis heute noch viel besuchte Theateraufführungen stattfinden.

Arco3-1009385

Aus welchem Grund auch immer man nach Verona kommt, geboten wird einem eine wirklich schöne Altstadt, mit tollen Plätzen, malerischen Straßenzügen, sehenswerter Architektur und viele Überbleibseln aus der Zeit der Römer die nicht umsonst 2000 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Das alles getoppt mit unfassbaren Mengen von Touristen – dem einzigen Wermutstropfen. Man kann sich z.B. mit einem Haufen anderer Menschen darum drängen einmal Julias rechte Brust anzufassen oder aber sich bei den Hunderten anderen Theaterbesuchern auf dem Piazza Bra einreihen. Verlässt man aber die Hauptschlagadern der Stadt und begibt sich in die Seitengassen, entkommt man dem Trouble schnell. Wir hatten keine definierten Wegpunkte und uns auch nicht auf unseren Besuch vorbereitet und trotzdem oder gerade weil, einen entspannten Tag in Verona!

Weitere Bilder des Urlaubs sowie aus Verona findet ihr bei Thorsten.

Arco3-1009387 Arco3-1009406 Arco3-1009411 Arco3-1009423 Arco3-1009436 Arco3-1009457 Arco3-1009453 Arco3-1009462 Arco3-1009490 Arco3-1009477 Arco3-1009472 Arco3-0676 Arco3-1009486 Arco3-1009495

Klettern in Arco – Der Reisebericht – Arco 3.0

Irgendwie hat es uns Arco angetan. So unkompliziert, gut zu erreichen, entspannt und vor allem so günstig! Und dazu kommt noch, dass es so viele Berge und Wände gibt die wir noch nicht erklommen haben. So schnell wird es uns dort also nicht langweilig. Und genau aus diesen Gründen waren wir auch dieses Jahr wieder in Arco. Diesmal eine komplette Woche, um alles entspannter angehen zu können.

Arco3-1009269

Einquartiert haben wir uns wieder auf dem Camping Zoo (Bericht siehe meinen ersten Arco Beitrag) und einmal mehr waren wir uns einig, die richtige Wahl getroffen zu haben. Gegessen wurde meist im doch schon legendären „California“ und da auch die sonstigen Rahmenbedingungen wie bei den letzten beiden Malen ausfielen, beschränke ich mich hier auf die Neuentdeckungen und Highlights.

Klettersteig Ferrata Fausto Susatti

Ein oft empfohlener aber relativ leichter Klettersteig, welcher auf den Gipfel Cima Capi (909m ü.d.M.) mit einer atemberaubenden Aussicht über den nördlichen Gardasee, über Riva bis Arco und Torbole sowie über das Val die Ledro (Ledro-Tal) Richtung Lago di Ledro. Gegen die meisten Empfehlungen sind wir aber nicht aus Biacesa gestartet sondern direkt aus Arco, wo man auch wieder endet. Und so mussten wir uns erst steil entlang eines Bachlaufs den Berg hinauf bis zum eigentlichen Einstieg des Klettersteigs, was aber im Nachhinein alleine schon ein tolles Erlebnis war. So ging es während der mehr als 6 Stunden dauernden Tour, knapp 1300 Höhenmeter zu überwinden und die grandiose Aussicht zu genießen.

Deine Outdoor-Plattform zur Tourensuche und RoutenplanungMehr erfahren >

Klettergebiet Nago Torbole

Dieses Jahr haben wir, neben einem obligatorischen Abstecher ins Gebiet Muro dell’Assino, das Gebiet „Nago“ für uns entdeckt und haben so 3-4 Tage alleine dort verbracht. Das Gebiet besteht aus 6 großen Sektoren, in 2 davon („Unterer“ und „Zentral“) gibt es ausreichen Routen im 5ten und 6ten Grad. Die Routen sind mit bis zu 30 Metern recht lang und man wird am Umlenker stets mit einer tollen Aussicht auf den Gardasee belohnt. Besonders erwähnenswert sind die schattigen und gut befestigten Standplätze am Fuß des jeweiligen Sektors, der relativ kurze Zustieg von den Parkplätzen aus und die gut angelegten Wege zwischen den einzelnen Wänden. Als kleines Highlight gibt es zwischen den Bäumen um das Gebiet noch ein paar große überhängende und großgriffige Boulder. Fans also Crashpad einpacken!

Resümee

Dieses Jahr habe ich es sogar endlich geschafft eine Runde im Gardasee zu schwimmen. Es war wahnsinnig kalt. Aber gut. Wir haben zwischen dem ganzen Sport auch einen Tag Sightseeing eingelegt und waren auf einen Abstecher in Verona, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr. Wenn es mal geregnet hat, haben wir einfach eine kurze Pause eingelegt und aus einer kleinen 1-Stunden Wanderung wurde auch schnell mal ein 4-stündiger Trail.

Im Großen und Ganzen war es wieder eine tolle Zeit, viel gutes Essen und Trinken, eine gute Mischung aus Klettern, Wandern, Sightseeing und Ausruhen. Und auch dieses Mal kann ich sicher sagen, das war nicht unser letztes Mal.

Arco3-0521 Arco3-0559 Arco3-1009259 Arco3-1009286 Arco3-1009306 Arco3-1009319 Arco3-1009326 Arco3-1009327 Arco3-0583 Arco3-1009340 Arco3-1009362 Arco3-1009365 Arco3-0594 Arco3-0595 Arco3-0596 Arco3-0604 Arco3-0607 Arco3-1009382 Arco3-0635 Arco3-0692 Arco3-1009511 Arco3-1009518 Arco3-0702

Arco 2.0 – ein weiterer Reisebericht

Im Video-Post habe ich ja bereits gesagt, dass es uns ein weiteres Mal nach Arco verschlagen hat. Nach dem Video-Eindruck folgt hier nun der Reisebericht mit einigen Bildern.

Neben dem wandern und klettern, gibt es auch noch eine sehr ausgeprägte Radsport Szene am Gardasee. Und so war es ein leichtes gute, aktuelle Fahrräder für einen schmalen Preis zu leihen. Auf dem Plan standen 2 Touren. Bei der Ersten haben wir uns etwas überschätzt und so wurde neben der sehr anstrengenden Auffahrt auch die Abfahrt zu einem Abenteuer. Definitiv nichts für Ungeübte!

Arco_2-0113

Am zweiten Tag ist die eine Hälfte aufgebrochen um ein weiteres Mal den Klettersteig Gerardo Sega zu bezwingen (siehe letzten Bericht), Jannis und ich haben uns nochmal auf die Räder geschwungen und dieses Mal sollte es über Riva del Garda, entlang der Küste bis zum Lago di Ledro gehen.

MTB-Map

Diese Route war schon eher mein Level, noch den Vortag in den Knochen konnte ich zwar noch nicht wieder voll in die Pedale treten, aber landschaftlich und von den Beschaffenheiten her, war diese Route wirklich mein Highlight der Woche! Leider erlaubte es uns die Zeit nicht mehr auch eine Runde um den See zu fahren. Aber das machen wir dann einfach beim nächsten Besuch in Arco.

IMG_1707 IMG_1714 IMG_1711 Arco_2-0137 Arco_2-0139

Der dritte Tag stand dann wieder im Zeichen des Kletterns und so haben wir uns auf in ein (für uns) neues Gebiet gemacht. Belvedere, überhalb von Nago-torbole. Zwei Abschnitte, einer im oberen und einer im mittleren Schwierigkeitsgrad und bekannt für die atemberaubende Aussicht über Nago-torbole, Riva del Garda und das gesamte nördliche Ende des Gardasee.

Arco_2-0171 Arco_2-0143

2011 komplett sanierter Zustieg und Routen, im Ort ein großer Parkplatz direkt in der Nähe. Wirklich empfehlenswert, auch wenn der Einstiegsbereich in die Wand extrem unwegsam ist, so dass die Füße nach einem Tag an der Wand alleine vom unten stehen weh tuen. Lohnt sich aber allemal.

Arco_2-0157 Arco_2-0146 Arco_2-0148 Arco_2-0155 Arco_2-0164 Arco_2-0168

Tag Vier verschlug es uns wieder nach Muro dell’Assino, wo wir bereits im Juni waren. Hier ist die Vielfalt an Routen und Schwierigkeitsgraden einfach super, der Fuß der Wand ist im Schatten und so haben wir den letzten Tag, abgesehen vom anstrengenden Zustieg, eher gemütlich in bekannter Umgebung angehen lassen.

Arco_2-0181 Arco_2- Arco_2-0186

Unterkunft

Wie auch schon das letzte Mal, haben wir wieder auf dem Campingplatz Zoo gezeltet. Da wir kein Safari-Tent oder Bungalow wollten, mussten wir vorweg auch nicht reservieren. Es war zwar voller als im Juni, dennoch findet man eigentlich immer noch einen freien Platz. Der Plan ging auf und wir fühlten uns direkt heimisch.

Arco 2.0 – Das Video

Screen Shot 2013-10-01 at 18.08.20Nachdem wir im Juni bereits zum klettern in Arco waren, war für August eigentlich eher ein Strandurlaub geplant. Da bei der Planung aber so ziemlich alles schief lief, hat es uns spontan erneut nach Arco verschlagen. Diesmal nur zu 4. und neben klettern sollte Mountainbiken auf dem Plan stehen und so packten wir die Zelte ein und fuhren los.

Ich habe dazu ein Video geschnitten, der Reisebericht mit weiteren Infos folgt noch.

Wer von euch war auch schon am Gardasee mountainbiken oder klettern? Könnt ihr irgendwelche Spots und Routen empfehlen die man gesehen oder gemacht haben muss?

Bild: Blick über Riva del Garda

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und der Blogbetrieb läuft langsam wieder an. Ein ganz besonderes Bild möchte ich euch aber direkt zeigen. Der komplette Reisebericht folgt…

Riva del Garda

Das Bild wurde vom Klettergebiet Belvedere aus mit der PowerShot N aufgenommen und lediglich in Lightroom nachbearbeitet. Zu sehen ist der Blick über Riva del Garda und das nördliche Ende des Gardasees.

Klettern in Arco am Gardasee

Das ist seit einer Weile dem Sportklettern verfallen bin, hat der ein oder andere sicher schon mitbekommen. Generell bin ich sehr angefixt, was Outdoor Aktivitäten anbelangt und so war ich im Juni mit einer bunt gemischten Truppe am Gardasee für einen Aktiv-Kurzurlaub. Die Kameras waren bei allen dabei und daher gibt es hier einen reich bebilderten Reisebericht.

Arco_JK-4295

Alles fing an mit einem Klettersteig der Klasse „Muss man gesehen und erlebt haben“ welchen ich per Zufall ausgegraben habe. Nach der Frage in die Runde war schnell klar, es geht an den Gardasee. Nach einer kurzen Recherche war auch das genaue Ziel keine Frage mehr, unsere Zelte schlagen wir in Arco auf. Das Klettermekka Europas. Wer hier zelten will, wird schnell auf eine Adresse stoßen und zwar den Campingplatz Zoo welcher im direkten Anschluss zum etwas bekannteren, aber ebenso etwas teureren Capingplatz Arco liegt.

Zoo Camping

Die Lage des Campingplatzes, im Tal direkt am Fluss Sarca gelegen, das Zentrum von Arco in Laufreichweite (2km), der Gardasee-Strand in Riva gemütlich mit dem Rad zu erreichen (7km) und umgeben von den schönsten Klettergebieten der Region, ist einfach perfekt. In Laufreichweite (500m) findet man zudem die Pizzaria California, wo sich Abends allerhand Kletterer und Sportbegeisterte einfinden und bei guter Musik köstlich speisen.

Die Kommunikation und Reservierung im Vorfeld war etwas steinig. Die Herrschaften sprechen bedingt Englisch und all zu spezifische (Nach-)Fragen gestalteten sich etwas schwierig, was aber im Endeffekt nicht schlimm war, denn vor Ort zeigte sich dann, dass alles sehr entspannt ist und recht unkompliziert auf Wünsche eingegangen wird. Von anderen Besuchern habe ich im Vorfeld erfahren, sollte man tatsächlich nur mit eigenem(n) Zelt(en) anreisen, kann man sich für gewöhnlich das vorherige Reservieren sogar sparen, denn normal findet man immer noch einen Platz und ist so dann auch nicht an die Mindestaufenthaltsdauer  (4 Tage) bei der Buchung gebunden. Wir wollten zusätzlich allerdings eines der Safari-Tents und hier empfiehlt sich eine vorherige Reservierung zwingend.

Das besagte Safari-Tent erwies sich als perfekte Basis auf dem Platz, ein Zeltplatz daneben diente als Fläche für die restlichen 4 Zelte. Morgens wurde dann gemütlich zusammen auf der Veranda gefrühstückt und die Verpflegung für den Tag vorbereitet, Abends ließen wir den Tag und das Erlebte in der großen Runde bei ein paar Bieren ausklingen. Das Safari-Tent bietet Schlafplätze für 6 Personen, ein eigenes, sehr komfortables Bad und eine voll ausgestattete Küche mit Essecke. Auf der überdachten Veranda findet man einen großen Tisch und Sitzmöglichkeiten für 8-10 Personen. Auf einer Campingparzelle findet man locker mit 4-6 (2-3 Personen-) Zelten platz, möchte man sein Auto dazu stellen, reicht der Platz immer noch für 4 Zelte.

Auf dem Platz befindet sich ein kleiner Laden in dem man alles nötige einkaufen kann, im Hauptgebäude gibt es kostenloses WiFi die Sanitären Einrichtungen sind sauber und in ausreichender Zahl vorhanden. Man kann seit diesem Jahr direkt vor Ort, zu einem günstigen Satz Fahrräder leihen und es gibt einen kostenlosen Poolbereich mit Liegen. Dieser hat allerdings nur von 11 bis 17 Uhr geöffnet, was das Nutzen etwas schwierig gestaltet, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Tipp: Was ich im Nachhinein herausgefunden habe, das vermeintliche Schwimmbad am benachbarten Campinplatz Arco gehört nicht zum Campingplatz, sondern ist ein öffentliches Schwimmbad des Tourismus-Sportzentrums und für jedermann kostenlos nutzbar. Dieses verfügt dann auch über ein 50m Becken, ein Kinderbecken mit Rutsche, eine Bar und einen Imbiss so wie kostenlose Warmwasser-Duschen. Öffnungszeiten konnte ich hier allerdings nicht ausfindig machen.

Der Campingplatz Zoo ist ein Familienbetrieb und den ganzen Tag, ja sogar oft zur später Stunde ist jemand aus der Familie Salvaterra anzutreffen und jederzeit entspannt und hilfsbereit, sollte es mal irgendwo klemmen.

Klettersteig Via ferrata Gerardo Sega

Arco_JK--2

Der erste Tag sollte ganz im Zeichen des Klettersteigs „via ferrata Gerardo Sega“ stehen und so machten wir uns Morgens auf Richtung Madonna della Neve, wo wir unsere Autos abstellten und uns an den ca 3 stündigen Zustieg zum Klettersteig machten. Die Wanderung führte durch den Wald, entlang an einem ausgetrockneten Fussbett, über weite Wiesen mit herrlichem Ausblick und hin zu einem wahnsinnig idyllischem Wassefall mitten in einer Lichtung im Wald wo wir erst einmal Rast machten und den Anblick einfach nur genossen.

Arco_TO-3072Von da an war es nicht mehr weit bis wir endlich den Einstieg in den Klettersteig erreichten. Und direkt nach der ersten Leiter wurde es einfach nur noch atemberaubend… Eine Abwechslung aus schwindeliger Höhe, schmalen Graden, immer toller werdender Aussicht, spaßig knackigen Kletterpartien unterbrochen von tollen Aussichtspunkten für kleine Pausen und dem Highlight, das (ungesicherte!) Durchlaufen des riesigen, natürlichen Überhanges. Dieser Teil des Steiges hat wirklich jeden ausnahmslos zu tiefst beeindruckt! Weiter folgten noch einige Anstiege und senkrechte Kletterpassagen so wie der Aufstieg eines schmalen Geröllhanges bis zum Gipfel und dem Ausstieg aus dem Klettersteig.

Anschließend ging es ca 1 Stunde mit einer lockeren Wanderung zurück zu den Autos. Im Endeffekt waren wir mit Pausen 7-8 Stunden unterwegs, allerdings war das sicher auch durch die Gruppengröße von 11 Personen länger als man dieses Programm vielleicht in kleineren Gruppen absolvieren könnte. Aber auf jeden Fall können auch wir einstimmig bestätigen, diesen Klettersteig sollte man gesehen und erlebt haben!

Arco_TG-119 Arco_TO-3102

Ferrata Colodri und klettern in Muro dell Asino

Arco_TR-0892Am zweiten Tag stand dann endlich klettern auf dem Programm. Unser Ziel war das Klettergebiet Murro dell Asino, welches auf der anderen Seite des Berghangs, direkt auf Höhe unseres Campingplatzes befand. Und wie der Zufall so will, konnte man entweder über Arco einen Bogen um den Berg machen oder aber den Klettersteig „Ferrata Colodri“ bezwingen und so den direkten Weg über den Gipfel nehmen. Ein Großteil der Gruppe entschied sich für den direkten Weg und so starteten wir den Tag wieder mit einem tollen Aufstieg und einer weiteren, grandiosen Aussicht über Arco, Riva dell Garda bis hin zum Gardasee. Wir brauchten für den Klettersteig und den anschließenden Abstieg ins Klettergebiet rund 3 Stunden. Auch hier ist sicher wieder einige Zeit der Gruppengröße geschuldet.

Arco_TR-0901 Arco_TR-0913 Arco_TR-0890

 

Arco_TO-3140Das Klettergebiet Muro dell Asino stellte sich dann als gute Wahl heraus. Denn hier waren Routen mit Schwierigkeitsgraden von 3 bis 7 zu finden und so war auch für jedes Level ausreichend Auswahl vorhanden. Wir waren nicht alleine, aber mussten dennoch nie wirklich anstehen um in eine neue Route einzusteigen und das obwohl wir alleine ständig in 4 Gruppen geklettert sind. Arco_TO-3129Der Einstieg zu den Routen liegt schön im Schatten der Bäume, die Route selber dann aber direkt in der Sonne, was gerade um die Mittagszeit sehr schweißtreiben war, aber uns dennoch nicht den Spaß verdorben hat. Am oberen Ende eine jeden Route wurde man dann wieder mit einem tollen Ausblick ins Tal und bis hin zum Gardasee belohnt!

Und weil natürlich mehr als genug Kameras dabei waren, gibt es auch ein Video zum Trip

Die Platten von Baone und klettern in Calvario

Arco_TR-0933Den letzten Tag haben wir uns dann aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe hat sich Fahrräder geliehen und ist an den Gardasee zum Baden mit Eis essen und anschließendem shoppen gefahren, der andere Teil inkl mir ist an die Platten von Baone gefahren. Die Platten von Baone sind reine Reibungskletterei. Was uns daran gereizt hat, es ist ein guter Einstieg um Mehrseillängen zu klettern, da alle 30 Meter ein Stand gebaut werden kann um die nächste Seillänge zu bezwingen. Arco_TR-0953Gegen Mittag wurde es auf den Platten aber so warm, das wir uns entschlossen zurück zum Campingplatz zu fahren und eine Runde am und im Pool auszuruhen.

Nachmittags ging es dann wieder in einer etwas größeren Gruppe auf zum Klettergebiet Calvario. Inmitten eines Olivenhains, ragt eine ca 20 Meter hohe Wand aus dem Boden. Ganz unscheinbar findet man hier allerdings total Abwechslungsreiche Routen. Vom 4 Schwierigkeitsgrad bis in den 8en, von kleinen Überhängen bis hin zur Risskletterei sollte hier jeder etwas finden. Nicht umsonst war genau diese Wand bis 1987 das Trainigsgelände für die alljährlichen Rock Masters.

Arco_TR-0941 Arco_TR-0952 Arco_TO-3158

Arco, Essen, shopping etc…

Arco_TO-3038Arco selbst ist eine schöne, idyllische kleine Stadt mit einem tollen Stadkern, der zum schlendern einläd. Wie in Skigebieten mit den Skishops, sind es in Acro die Kletter- und Outdoorläden. Hier reiht sich ein Laden an den anderen. Nur unterbrochen von Eisdielen und Restaurants. Allerdings muss man die Zeit bestens abpassen. Frei nach der südländischen Kultur machen die Shops gegen 10 Uhr auf, schließen gegen 12/13 Uhr und haben Siesta bis 16 Uhr um dann schon um 19 Uhr endgültig den Feierabend einzuläuten.

Sparen kann man nur bedingt. Sicher sind Seile und einige Hardware deutlich günstiger als in Deutschland. Kauft man aber online, sind die Preisunterschiede nicht mehr so dramatisch. Wollte man sich also eh etwas neues anschaffen oder noch die ein oder andere Ergänzung für das eigene Equipment suchen, lohnt sich das shoppen in Arco sicher. Hier und da ist immer ein spontanes Schnäppchen zu finden. Ein komplettes Jahr darauf sparen um dort die Läden aufgrund der niedrigen Preise leer zukaufen, die Zeiten sind mittlerweile vorbei.

FotoBeim Essen kann man natürlich nicht viel falsch machen, wenn man auf Pizza und Pasta steht. Ein Tipp hätte ich aber doch. Auf der Straße zwischen Camping Arco und unserem Camping Zoo gibt es die Pizzeria California mit einer tollen Außenterrasse  vielen Tischen auch für große Gruppen, einem offenen Grill im Freien und neben super netten und lockerem Personal auf sehr leckeres Essen. Perfekt um einen aktiven Tag bei einem kühlen Bier ausklingen zu lassen und in Laufreichweite vom Campingplatz.

Resümee

Es war ein genialer Urlaub und eine tolle Zeit (wie ihr vielleicht auch im Video sehen könnt) und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal in Arco. Solltet ihr einen Aktiv-Kurzurlaub planen und noch nicht sicher sein wohin oder ob Arco die richtige Adresse ist, von Radfahren (off- und onroad), Windsurfen über Wandern, Klettersteige bis hin zum Sportklettern ist hieralles geboten und bestens präpariert! Solltet ihr zu obigen Dingen noch Fragen haben, ab damit in die Kommentare.

_MG_0068

Die Bilder in diesem Beitrag sind gesammelte Werke von Thorsten, Tobi, Johannes, Johannes und mir.
Die Videoaufnahmen des Urlaubs wurden von Sebastian geschnitten.