Im Studio mit Palm Valley

Letztes Wochenende war endlich mal wieder ein Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio angesetzt. Hierbei laden wir ein paar Models ins Studio ein, diesmal war es meine befreundete Band Palm Valley und ein paar wissbegierige Fotografen und Studioneulinge um diesen die Studiofotografie näher zu bringen.

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Einige haben den Namen Palm Valley hier vielleicht schon mal gelesen. Durch Änderungen in der Besetzung waren neue Bandbilder fällig. Und so war es wieder ein Abend voll mit guter Musik, guter Laune und 4 verschiedenen Setups.

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Am Ende standen Einzelportraits auf dem Plan. Hierbei kam meine neue Ringblitz-Lösung zum Einsatz (Review folgt in Kürze) und im Hintergrund könnt ihr das Bandlogo, eine Palme erkennen.

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Vielen Dank an dieser Stelle an Palm Valley (Facebook) für’s geduldig sein. Den Bericht zum Workshop inkl Behind the Scenes Video und Lighting-Diagrammen gibt es bald auf der lightGIANTS Seite.

The Night Beats in der alten Hackerei

The Night Beats touren gerade durch Europa und ich konnte die Jungs in der Alten Hackerei hier in Karlsruhe fotografieren. Als Vorgruppe gaben The Wired Owls ihr Debut. Ich wette euch sagt die Band überhaupt nichts und wenn ich euch auch noch die Musikrichtung „Neo-Psych-Garage-Punk“ um die Ohren haue, macht euch das sicher auch nicht schlauer. Und da es mir nahezu genau so ging, gibt es heute ein bisschen Musikgeschichte inklusive.

Hauptsächlich geht es um die beiden Musikrichtungen Psychedelic Rock und Garage Punk. Beide Musikrichtungen entstanden in den 1960er Jahren in der Bay Area rund um San Francisco , als die Beatles zum ersten Mal in den USA tourten und viele Jugendliche sahen, es braucht nicht mehr als eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und schon kann man Musik machen.

     

Die Bands schossen aus dem Boden, in jeder x-ten „Garage“ wurde gerockt. Und ohne das abwertend zu meinen, genau darum ging es in der Hackerei. Simple, handgemachte, altbewährte Rockmusik, dem gewissen flair der 60er mit einer ordentlichen „psychodelischen Priese“.

     

Die Location hätte besser nicht sein können. Die alte Hackerei ist klein, gedrängt, man darf (was hier in der Stadt schon fast eine absolute Ausnahme ist) drinnen rauchen und all das, kombiniert mit einer dicken Ladung schummrigem, roten Licht und einem entsprechendem Publikum war eine einmalige Szenerie.

Bonaparte live im Substage – Konzertbericht

Letzte Woche Sonntag hatte ich die Chance Bonaparte bei ihrem Auftritt im Substage, hier in Karlsruhe zu fotografieren. Wer die Jungs und Mädels kennt, weiß was für eine Show einem da geboten wird. Die abgefahrenen Kostüme wechseln fast jeden Song, auf der Bühne tummeln sich neben den eigentlichen Bandmitgliedern noch einige weitere Tänzerinnen und Tänzer und die Kombination aus Bonapartes einzigartigem und mitreißendem Musikstil, den Showeinlagen und einer entsprechend bunten, explosiven und exzessiven Lichtshow haben auch an diesem Abend das Substage so zum kochen gebracht, dass irgendwann das Kondenswasser von den Lüftungsschächten an der Decke tropfte. Im Übrigen ein eindeutig unfehlbares und nicht zu manipulierendes Indiz für eine geile Show in dieser Location by the way. 😉

     


      

Wie leider üblich bei Acts dieser Größe, durfte auch hier nur die ersten 3 Songs fotografiert werden. Der Graben ungewohnt schmal, zusammen mit 2 Security und 3 weiteren Fotografen, dem tobenden Publikum in Nacken und die abfeiernde Show vor einem war es nicht die leichteste Aufgabe, am besten jedes Highlight in dieser kurzen Zeit aus einem möglichst ansprechenden Blickwinkel einzufangen. Wie schmal der Graben tatsächlich war, sieht man am besten an folgendem Bild…

    

… ich muss aber sagen, genau das vermittelte mir das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Es hat mich gepusht ich musste sehr aufmerksam sein, möglichst niemandem im Weg stehen. Allerdings brachte das alles auch eine gewisse Hektik mit sich. Nach den freigegebenen Songs – vollgepumpt mit Adrenalin und nach dem ich währenddessen einen Querschläger der obligatorisch durch den Raum zischenden Bierbecher abbekommen habe – bin ich an die Garderobe, habe mein Equipment abgegeben und konnte den Rest des Konzertes noch genießen!

          

Natürlich gab es noch unzählige Szenen, Outfits und Situationen die ich am liebsten auch mit eingefangen hätte, aber nicht umsonst gibt es diese Begrenzung beim Fotografieren auf den Anfang eines Konzertes…

     

…daher, sollte sich euch die Möglichkeit bieten Bonaparte in eurer Nähe live zu sehen, tut euch einen Gefallen und geht hin! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Rune – World of Ice CD Release Show

Rune wird dem einen oder anderen unter euch sicher ein Begriff aus der aktuellen X-Factor Staffel sein. Die Jungs aus Karlsruhe haben dieses Wochenende ihr Album „World of Ice“ released und das mit einem grandiosen Gig zelebriert. Es durfte an nichts fehlen, ein eindrucksvolles Bühnenbild, ein Meer an Lichtern und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, eine Ladung an Pyrotechnik. Und so lieferten Rune auch eine pompöse Bühnenperformance ab und schmetterten ihre Songs mit gewohntem Sound- und Lichtgewitter ins Publikum.       Trotz Pressepass war, aufgrund der Pyrotechnik während des Auftritts, der Pressegraben leider leider ein absolutes Tabu. Da das Publikum natürlich tobte, war es nicht so einfach mit dem fotografieren…             Und falls die Bilder bisher das Lichtspektakel noch nicht so ganz rüber bringen sollten, hier noch eine Auswahl der etwas ungewöhnlicheren Sorte.            Kleiner technischer Hintergrund, fotografiert habe ich mit meiner neuen Canon 5D Mark III* und aufgrund der Entfernung zur Bühne, ausschließlich mit dem Canon 70-200 F2.8 IS*.           Und da Rune natürlich nicht alleine feierten, gibts demnächst noch eine weitere Ladung Bilder. Dann von His Statue Falls und aus dem Pressegraben! 😉

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M.O.F. Album Cover – Composing animiert!

Letzte Woche habe ich euch die Bilder aus der Portraitsession mit M.O.F. letztes Jahr gezeigt. Der wesentlich aufwändigere Teil an diesem 1-Tages Marathon, war aber das eigentliche CD Cover welches entstehen sollte. Das erste Album trägt den Namen „we need more Beer“ und der Auftrag für’s Cover war eine Party(-Bier)-Scene, welche vom Aufbau her an das letzten Abendmahl angelehnt sein sollte. Das ganze in eine einfache Umgebung integriert und ein schön kitschiger „Bier-Schriftzug“ darüber.

Nun gut, aber wie soll ich bitte 13 Leute an eine Bierbank bringen, 13 Leute, die teilweise nicht gleichtzeitig im Studio anwesend sind, dabei alle richtig ausleuchten, vor einem Hintergrund welcher leicht auszutauschen ist. Klar, das ganze muss als Montage bewerkstelligt werden. Und so habe ich die „Tafel“ in 6 Abschnitten fotografiert, anschließend hieß es, die einzelnen Abschnitte teilweise freizustellen und ineinander zu blenden.



click auf’s Bild läd das GIF groß! Achtung, 12 MB!

Nach dem ich den Hintergrund dann eingesetzt hatte, ging es daran dem ganzen Bild noch einen anderen Look zu verleien und die Glanzstellen so wie Schatten auszuarbeiten, um auch das Cover vom Bildstil den Portraits anzugleichen. Der Schriftzug war anschließend recht schnell erstellt.

Was ich bei diesem Projekt wieder gemerkt hatte, selbst wenn man denkt, man hat sich über alles genug Gedanken gemacht, alles geplant und weiß von vorne herein wie die finale Montage aussehen soll, wo die Schnittstellen sind usw. man stößt am Ende trotz allem immer wieder an Stellen, die nicht zu 100% kompatibel sind. Und wie wahnsinnig die Aktion war, seht ihr an der Ebenenpalette links im Post und dass das finale Bild 10000×10000 Pixel groß war…

Und ich weiß, dass hier und da ein paar Fehler sind und man das sicher auch mit weniger Ebenen geschafft hätte, aber der erste Versuch ist immer mit viel experimentieren verbunden.

M.O.F. – Matter of Facts – Portraitsession im Studio

Ende letzten Jahres haben die Jungs und Mädels von M.O.F. und Homealone Records mit einem Projekt bei mir angeklopft. Besser gesagt, mit einem riesigen Projekt. Es ging um das Cover ihres neuen Mixtapes sowie Portraits von allen Beteiligten…
Soweit so gut.

Jetzt muss man dazu aber wissen, das die Gruppe aus mehr als 13 Personen besteht, welche sich alle um Lee, den Frontman formiert haben. Das nicht genug, hinzu kommt noch das die Personen teilweise über ganz Deutschland verstreut sind. Das hieß, alle Fotos mussten an einem Tag m Kasten sein. Nach reichlicher Planung und einem langen Tag im Studio, war die Vorarbeit geschafft un es ging ans Post Processing. Nun sollte es noch einige Zeit dauern, fast ein Jahr, bis ich euch nun endlich eine Auswahl der Bilder zeigen darf.


Der Stil der Bilder war vorgegeben, es sollte ein harter Look, mit starken Kontrasten und Streiflichtern her. Sie sollten dennoch offen wirken und zum jeweiligen Charakter passen…

Da die meisten zwar Bühnenerprobt waren, aber noch nicht vor der Kamera in einem Studio standen, gestaltete sich das ganze nicht so einfach. Aber mit der passenden Musik, ein paar Anweisungen und der lockeren Stimmung an diesem Tag, war diese Hindernis schnell behoben.

Das Album Cover zeige ich euch dann in einem weiteren Blogpost inklusive ein paar Hintergrundinfos, da es sich um eine etwas umfangreichere Montage handelt. Auf der Page von M.O.F. könnt ihr euch das Album nicht nur anhören, sondern auch kostenlos herunterladen!

Band Shooting mit „The Bush of Ghosts“

Im Mai hatte ich die Ehre die Jungs der karlsruher Band The Bush of Ghosts vor der Linse zu haben. Für ihr neues Album OK GOOD LIFE waren neue Einzelportraits und Pressebilder gefordert, so wie ein Arrangement für’s Booklet. Gesagt getan und so verbrachten wir einen Tag im Studio und das Ergebnis möchte ich euch nun hier präsentieren!
Eine Hörprobe der neuen Platte findet ihr hier.

Die Anforderung war, die Bilder sollten edel und gediegen sein, trocken, ausdrucksstark und direkt und etwas geheimnisvolles haben.

       

Solltet ihr mal die Chance haben, The Bush of Ghosts live zu erleben, lasst euch das Spektakel nicht entgehen. Euch sei ein wahres Klangerlebnis garantiert!

Es war nicht das erste Mal das ich sie vor der Kamera hatte. Bereits letztes Jahr waren wir zusammen im Tollhaus für ein Gig-Rehearsal.

Es war wirklich ein Vergnügen mit euch zusammen zu arbeiten, danke dafür!