Hidden Places Berlin mit der Canon EOS M3

Letzte Woche war ich mal wieder in Berlin. Canon lud ein, das Sommer-Line-Up kennenzulernen und mit entsprechendem Rahmenprogramm auch ausprobieren zu können. Und so freute ich mich vor allem wieder alte und neue Gesichter zu sehen und einen tollen Tag miteinander zu verbringen. Dienstag ging es dann mitten in der Nacht los nach Berlin. Mit der Propellermaschine landete ich pünktlich um  8 Uhr in Tegel und konnte so bereits einen kleinen Streifzug durch Berlin machen, bevor das Programm startete…

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Das Line-up

Im Gepäck waren dieses mal die EOS M3, die neuste Version der spiegellosen APS-C Kamera, deren erste Version ich schon bei einem vergangenen Event testen konnte. Außerdem die EOS 750D und 760D und die neue Powershot N2. Ich konnte natürlich nicht alle Kameras ausführlich testen aber ein paar Eckdaten und markante Neuerungen zu den Modellen habe ich für euch.

PowerShot N2 White Lifestyle2 CropPowershot N2
Das offenbar am häufigsten vermisste Feature an der ersten Version der N war, dass das Display nur um 90° aufgeklappt werden konnte. Selfies waren somit ein Blindflug. An der N2** wurde das nun behoben und das Display lässt sich nun komplett aufklappen und ermöglicht nun die „Selbstbetrachtung“. Wichtig vor allem für die Zielgruppe dieser Kamera!

EOS 750D und 760D
Für mich stellte sich zuerst die Frage, warum diese beiden Modelle parallel vertrieben werden. Und was an der 760D so revolutionär anders ist. Die 750D** ist mit den bisherigen Einsteiger-Kameras 450D, 550D, 650D etc vergleichbar. Sowohl von den Bedienelementen als auch Abmessungen.

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Die 760D** hingegen hat einen mächtigen Schritt nach vorne gemacht und ordnet sich nun im mittleren Segment der Produktpalette an. Sie ist nicht nur etwas größer und griffiger geworden sondern sie verfügt zudem auch noch über das von der z.B. 70D, 6D, 7D und 5D bekannte kleine Display am oberen Gehäuse, welches einen schnellen Überblick über die aktuellen Einstellungen ermöglicht. Außerdem findet man auf der Rückseite kein Steuerkreuz sondern ein Wahlrad. Ebenso ist das Modus-Rad mit den großen Modellen vergleichbar. Mit einem Mehrpreis von 50,- EUR gegenüber der 750D sollten sich ambitionierte Anfänger also eher für dieses Modell entscheiden.

EOS M3
Ich habe mich für den Tag mit einer EOS M3** ausgestattet, da ich auch zu Hause weg von den Spiegelreflex-Kameras hin zu den kleineren, kompakten und spiegellosen Modellen gewechselt habe und wissen wollte, wie Canon in diesem Segment performt. Und nicht zuletzt ob es Canon endlich geschafft hat, den Autofokus auf eine nutzbare und alltagstaugliche Geschwindigkeit zu bringen. Dieser war bei der M damals nämlich schlichtweg zu langsam.

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Und ja, es ist Canon gelungen. Der Autofokus ist endlich brauchbar schnell und sitzt dabei auch nach wie vor im Ziel. Das Display lässt sich nun ebenfalls ausklappen und auch in Selfie-Position bringen. Einen integrierten Blitz gibt es ebenfalls. Was mir aber nach wie vor fehlt ist ein Sucher. Deshalb bin ich die ersten Stunden auch wie ein Depp mit der Kamera vor dem Gesicht rumgelaufen und konnte nichts sehen… es gibt hier allerdings einen elektronischen Aufstecksucher.

Im Grunde eine solide, kompakte und spiegellose Kamera mit APS-C Sensor und Wechselobjektiven. Und wie Canon selbst sagt, das erste ernstzunehmende Modell in der spiegellosen Klasse. Der Anspruch ist allerdings nicht der, den DSLRs den Rang abzulaufen und somit ist die M3 auch keine Konkurrenz zu Sonys A7 oder Fujis X-T1. Klar, man möchte sich hier keine Konkurrenz im eigenen Hause schaffen. Steckenpferde bei Canon sollen die Premium-DSLRs bleiben. Die M3 ist eher als Alternative zur 750D und 760D zu sehen.

Alle Bilder in diesem Beitrag sind im übrigen mit der EOS M3 + 18-55 Kit Objektiv** und JPG ohne weitere Anpassung in Lr entstanden. Lediglich die Auflösung habe ich verkleinert.

Alle 3 Kameras kommen mit einer Begleiter-App herbei, welche nicht nur das Handbuch ersetzt sondern auch fotografische Grundlagen vermittelt. Außerdem sind die aktuellen Kameras mit WiFi ausgestattet, lassen sich über die jeweilige App ansteuern und auch NFC ist stets mit an Board.

Das Programm – Hidden Places

Das Motto stand und bestimmte den Tag. So standen einige Locations auf dem Programm, die man vor allem als Besucher in Berlin so nie alleine finden würde. Selbst einige Berliner in der Truppe kannten die Stationen nicht.

Café Botanico
…war die erste Station. Hinter einem kleinen Kaffee versteckt hat sich Martin hier seine kleine Oase eingerichtet. Urban Gardening lautet das Motto und man findet hier einen riesigen, über 1000m² großen, naturbelassenen Bio-Nutzgarten. Kräuter, Blumen, Früchte und Gemüse, bekannte und weniger bekannte Sorten werden hier angebaut und zu Salaten, Zutaten für die Pasta-Gerichte des Café oder hausgemachter Limonade verarbeitet. Sehr lecker und super interessant.

Klunkerkranich
…war Station Nummer Zwei und nicht weniger grün. Denn hierbei handelt es sich um einen Garten auf dem obersten Deck eines Einkaufszentrums. Früher war hier ein Parkdeck, heute reihen sich Pflanzenkübel und Sitzeecken aneinander. Eine grüne Oase ist entstanden. Dazu wird Club Mate serviert, Wlan gibt es auch und außerdem ein Rundumblick über die Stadt.

Old Smithy
… ist eine zwischen 400 und 600 Jahre alte (hier streiten sich die Gelehrten) Dorfschmiede inmitten des alten Böhmischen Dorfes in Rixdorf, Neuköln. Betrieben wird diese von einem leidenschaftlichen Messerschmied. Im Inneren scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, alles sieht aus wie früher… ein kleiner Exkurs in die Welt der Schmiedekunst inklusive.

Sage Restaurant
Abends ging es dann nach einer kurzen Auszeit zum Dinner ins Sage. Bilder hab ich leider keine aber lasst euch gesagt sein: Geile Location, klasse Crew, geniale Gimmicks und unfassbar gutes Essen. Solltet ihr also mal ein paar mehr Mark über haben – es lohnt sich!

Resümee

Es war wieder mal ein Fest! Alte Bekannte, mittlerweile gute Freunde und auch neue Gesichter getroffen. Eine gelungene Orga und ein tolles Programm, abgerundet mit perfektem Wetter. Danke an dieser Stelle an alle beteiligten für das Event und die Einladung. Ein besonderer Gruß in die Runde an Ben, Camillo, Timo, Milos, Robert, Barbara und Mario.

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Ben und ich haben uns für den Tag danach natürlich auch wieder ein üppiges Programm ausgedacht, wenn man doch schon mal in Berlin ist. Aber dazu in einem anderen Post mehr. Und zum Abschluss noch ein paar weitere Bilder des Tages…

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Mit der Canon EOS 7D Mark II in Berlin

Letzte Woche war ich auf einen Sprung in Berlin. Grund dafür war die Vorstellung der neuen Canon 7D Mark II. Canon lud ins Classic Remise ein, um in gebührender Kulisse die Features der zweiten Auflage der 7D ausgiebig zu testen. Und so stand neben der ohnehin coolen Location und den vielen unbezahlbaren und fotogenen Karossen, auch noch der erfahrene und kommunikative Sportfotograf Richard Walch mit Rat und Tat zur Seite.

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Das Schlüssel-Feature der 7D Mark II sollte an diesem Tag die Aufnahmerate im Highspeed Modus von 10 Bildern in der Sekunde sein. Und wie könnte man das besser testen als mit sich schnell bewegenden Modellen. Und so standen BMX Flatland Profi Chris Böhm, zweifacher Breakdance Weltmeister und Mitglied der berühmten Flying Steps Killa Sebi und Tänzerin und Choreografin Katja Morozova als Models vor der Kamera und taten ihr Bestes, schnelle Bewegungen in die Sets zu bringen.

Meine Highlights der neuen 7D Mark II

  • 10 Bilder in der Sekunde
    Eine ungemeine Arbeitserleichterung in sich schnell bewegenden Umgebungen und Sets. Hiermit tuen sich völlig neue Möglichkeiten auf. So haben wir bei starken Dauerlicht fotografiert, um nicht von der Refreshrate der Blitzköpfe abhängig zu sein und auch zu mehrt fotografieren zu können. Ein erhöhter ISO Wert bis 6400 stellte hier keinerlei qualitative Einschränkung dar.ballet
  • Erweiterte Möglichkeiten zur Mehrfachbelichtung (Additiv, Durchschnitt, Hell, Dunkel)
    kreativ eingesetzt lassen sich hier richtig abgefahrene Bilder direkt aus der Kamera erzeugen. Mit dieser Funktion hatte ich tatsächlich am meisten Spaß. Danke an Camillo für die zündende Idee.7DmkII-1646
  • 7DmkII_cableprotector_BildDer mitgelieferter Cable Protector
    Ihr kennt das vielleicht: Teathered fotografieren im Studio mit einem USB Kabel oder das angeschlossene HDMI Kabel des externen Monitors beim Videodreh oder in der Fotobooth. Endlich kein versehendliches abrutschen des Kabels und kein Risiko mehr bei Stolperfallen. Alles sicher fixiert und zwar richtig. Super System, gut umgesetzt und im Lieferumfang enthalten! Find ich gut.
  • 65 Autofokusfelder und alle 65 sind Kreuzsensoren
    Die Felder reichen zudem bis fast an den Bildrand. So kann die Kamera ein sich schnell bewegendes Objekt komplett durch das Bild im Fokus behalten. Funktioniert super!
  • Der intelligente Sucher
    Hier kann man sich auf Wunsch mit einem transparenten LCD, welches im Sucher platziert wurde, diverse Informationen einblenden lassen. So z.B. eine elektronische Wasserwaage, ein Gitternetz, den Aufnahmemodus, die AF-Felder, eine Belichtungs-Messwaage, die Belichtungskorrektur und/oder Warnhinweise.
  • Die Haptik
    Die 7D Mark II fühlt sich wie die Großen an und das ist sie auch. In der Hand konnte ich keinen wirklichen Unterschied zur 5D Mark III bemerken. Sie besitzt ebenfalls ein Magnesium-Gehäuse und die Neuen (und neu platzierten) Bedienelemente gewährleisten eine schnell und intuitive Bedienung, die bei mir schon nach wenigen Minuten saß.
  • Besserer Wetterschutz, umfangreiche Abdichtung des Gehäuses.
    In Kombination mit den ebenfalls abgedichteten L-Linsen, sollte man also auch in dieser Klasse schon auf der sicheren Seite sein und der ein oder andere Regenschauer und das Arbeiten in raueren Umgebungen kein Problem sein.
  • Eingebautes GPS
    Genial auf Reisen und generell unterwegs. Man kann die Bilder mit einem Geotag versehen oder einen Track aufzeichnen, die Daten auf der gleichen Speicherkarte oder gesonder von den Bilder speichern lassen.

Verbesserungen_7dHier noch eine Übersicht der markantesten Verbesserungen gegenüber der ersten Version der 7D. Man sieht, es sind einige bemerkenswerte Änderungen gegenüber dem ersten Wurf.

Den Rest entnehmt ihr am Besten den technischen Daten direkt auf der Produktseite.

Resümee

Ich denke, mit der EOS 7D Mark II** ist Canon ein guter Wurf gelungen. Wenn es darum geht den richtigen Moment einzufangen und dies beim ersten Versuch gelingen muss, sind die 10 Bilder in der Sekunde das Killerfeature. So sehe ich den hauptsächlichen Einsatzbereich der Kamera im Sport, Wildlife und in ähnlich schnellen Reportage-Umgebungen. Hier spielen auch die bessere Abdichtung des Gehäuses, unter Umständen der Cropp-Sensor (x1,6) so wie das eingebaute GPS ihre Vorteile aus. Aber auch die Videofeatures sind auf dem aktuellsten Stand. Hier wurde nichts ausgelassen und ein dickes Paket geschnürt.

Mit einem angesetzten Preis von 1699,- EUR ist sie nicht ganz billig aber die Features und Spezifikationen überzeugen. Und die entsprechende Zielgruppe wird die Vorzüge auch zu schätzen wissen. Wo sich der Straßenpreis einpendeln wird, bleibt abzuwarten.

Für weitere, spezifische Details und Laborergebnisse gibt es sicher andere bewährte Quellen. Aus meiner Sicht kann ich abschließend sagen, ich hatte wirklich einen riesen Spaß, habe etwas für mich absolut Neues fotografiert und konnte sehen, welche Möglichkeiten einem alleine die Features der Kamera ermöglicht haben. Ich fand es interessant mal in eine neue Welt hineinschauen zu können und danke hier auch vor allem Richard für die Tipps und Anekdoten.

Eine weitere Review könnt ihr bei Camillo finden, mit welchem ich mir eine Kamera an diesem Tag teilte.

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Im Test… Canon Pixma MG7150

Die letzten Jahre habe ich es bestens geschafft ohne einen Drucker zu Hause aus zukommen. Aber weniger der ökologische Hintergedanke des papierlosen Büros als viel mehr der Frust der mit Installation, Wartung und Betreiben der Drucker einherging, waren der Grund für diese Hassliebe. Eingetrocknete Tinte, veralteter und zickender Druckertreiber, fehlerhafter Verbindungsaufbau, defekter Papiereinzug, streifiger Druck… Argh! Wer kennt das alles nicht… Aber meine Erfahrungen waren allesamt schon einige Jahre her.

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So war ich zwar sehr skeptisch und anfangs wenig angetan, als Canon nachfragte, ob ich nicht den Canon Pixma MG7150 testen wolle aber da ich gerade eh das gedruckte Bild wieder für mich entdecke und schon mit dem Selphy 900 so zufrieden war, dachte ich – warum nicht.

Canon Pixma MG7150 – die Eckdaten

Beim Canon Pixma MG7150** handelt es sich nicht nur um einen Drucker, sondern um ein Multifunktions-Gerät mit integriertem Scanner und Kopierer-Funktion. Man kann ihn nach wie vor klassisch über USB anschließen, aber auch kabellos via Wlan ins heimische Netzwerk integrieren (Dazu später mehr).  Über ein Touchdisplay lässt sich der Drucker konfigurieren und lokal steuern, sollte man z.B. von einer Speicherkarte direkt drucken wollen oder die Kopierfunktion nutzen.

Ausgestattet mit 6 Patronen, 2 davon Schwarz, geht der normale schwarz/weiß Dokumentendruck nicht auf kosten der Fototinte. Beidseitiger Druck wie im Büro ist ebenfalls kein Problem. Zudem verfügt der Drucker über 2 Papierfächer, so dass man sowohl einfaches Dokumentenpapier als auch Fotopapier im Drucker belassen kann. Alle Klappen geschlossen ist das komplette Innenleben sowie das Papier und alle Einzugsschächte vor Staub geschützt.

Die Installation

Mit einer der Hauptgründe, warum ich mich irgendwann von Druckern im Allgemeinen abgewendet habe: Man konnte schon davon ausgehen, dass die Treiber, die Inbetriebnahme bzw die Installation irgendwie Probleme machen wird. Um so weniger Lust hatte ich genau auf diesen Punkt…

Drucker eingeschaltet, Setup auf dem integrierten Display durchgeklickt, Patronen eingesetzt, mitgeliefertes Blatt zur Kalibrierung eingelegt und fertig. Als Nächstes gleich mal den Drucker ins Wlan aufgenommen. Auch das dank Touchscreen überhaupt kein Problem. Am Mac nach einem neuen Drucker im Netzwerk gesucht, Drucker wird sofort gefunden und im Handumdrehen selbstständig installiert. Kein Zutun des Users nötig. Und selbst auf einem Win7 Rechner war die Installation ebenfalls ohne zutun des Users möglich. In weniger als 20 Minuten vom aufschneiden des Kartons bis zum ersten Ausdruck!

Ich habe, glaub noch nie eine solch einfache Installation und Einrichtung bei einem Drucker erlebt. Mag sein, dass das heutzutage Standard ist. Meine Erfahrungen stammen von vor 3-4 Jahren und anderen Fabrikaten und da sah das noch anders aus. Das war erfrischend einfach und unkompliziert. So soll das sein!

Qualität und Highlights

Die Qualität und Geschwindigkeit überzeugt! Spuckt der Drucker ein Textdokument förmlich innerhalb von wenigen Sekunden aus (15 Seiten/Minute in S/W), lässt er sich bein einem DinA4 Fotodruck etwas mehr Zeit. Das sei ihm auch gegönnt, denn die anschließende Qualität überzeugt! So habe ich den Druck auf 3 verschiedenen Canon Papieren begutachtet. Vom günstigeren Photo Paper Plus Glossy II** über das matte Luster Papier** bis hin zum 300g/m² Pro Platinum** und alle 3 Ergebnisse überzeugten restlos.

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Etwas plumb würde ich den Unterschied zwischen den 3 Papieren so beschreiben, dass das Luster eine matte Oberfläche hat und das Plus Glossy II sowie das Pro Platinum jeweils eine Hochglanz-Oberfläche haben. Die beiden Glossy Papiere unterscheiden sich zudem im Gewicht (260g/m² zu 300g/m²) und das Pro Platinum hat ein reineres Eigen-Weiß gegenüber dem Plus Glossy II. Dies merkt man aber wirklich nur im direkten Vergleich.

Was wirklich cool gelöst wurde… ist der Drucker ausgeschaltet und geschlossen und man stößt via Wlan einen Ausdruck an, erwacht der Drucker nicht nur von alleine aus dem Standby, er öffnet zudem auch noch alle nötigen Klappen selbstständig und druckt. Man muss also nicht erst ins Büro laufen um den Drucker in Betriebsbereitschaft versetzen zu müssen.

Mein Resümee

Ich bin begeistert! Vom schlichten und sauberen Design über die absolut kinderleichte Inbetriebnahme, die Features sowie die Vielseitigkeit und den dennoch günstigen Preis. Denn der Multifunktionsdrucker Pixma MG7150 kostet gerade einmal 160,- EUR** Straßenpreis (EVP 199,-). Ein kompletter Satz Original Tinte (alle 6 Patronen) 45,- EUR, natürlich kann man die Patronen bei Bedarf auch einzeln kaufen. Und zu guter Letzt, die Druckgeschwindigkeit und Qualität passt! Auch hier wird man nicht enttäuscht und kann in Punkto Druckqualität mit den üblichen Fotolabor-Drucken ohne Probleme mithalten und diese oftmals auch übertreffen.

Meine Kombi sieht nun also wie folgt aus. Für Fotos im 10×15 Format nehme ich nach wie vor den kleinen tintenlosen Selphy 900 und für DinA4 Drucke werde ich nun nicht mehr zu Onlinedienst greifen, sondern diese direkt zuhause mit dem Pixma MG7150 anfertigen. Nun fehlt mir noch eine Lösung für A3+…

Dass der Pixma nicht nur mir die Unlust am Drucken genommen hat, könnt ihr auch bei Ben, Camillo, Barbara und Janina nachlesen.

Danke an Canon für das Bereitstellen des Druckers.
** Amazon Affiliate Link – Super fürs Karma

Mit Canon in Hamburg – sturmfreie Bude!

Einige werden es sicher über Facebook, Instagram oder meinen tumblr mitbekommen haben, ich war letzte Woche in Hamburg. Canon hat eine ausgewählte Runde an Journalisten und Bloggern eingeladen, einige neue Produkte selbst zu testen, um Neuerungen vorzustellen und einen Ausblick zu geben. Und auch ich bin dem Ruf gefolgt, freute mich auf alte Bekannte, neue Gesichter, viele Eindrücke, tolle Gespräche, interessante Themen und eine gesellige Runde.

Das Motto diesmal war „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ und so hatte sich Canon wieder Einiges einfallen lassen. Vier Pantomime stellten bekannte Filmszenen nach, welche als Motiv dienten, um die neuen Kameras zu testen. Tomas Rodriguez sorgte ein weiteres Mal für die professionelle Unterstützung. Nicht zu vergessen die einmalige Event Location. Die Sturmfreie Bude im Schanzenviertel, ein 200m² voll verglastes Penthouse im Loft-Stil über den Dächern von Hamburg.

Canon Powershot G1 X Mark II

PowerShot G1 X Mark II FSL

Was die Canon PowerShot G1 X Mark II** (845,-) so besonders macht, ist, dass die Änderungen zur Mark I hin, größtenteils auf dem Feedback der Anwender beruht. So hat die Mark II ein sehr flaches Klappdisplay erhalten, das Objektiv wurde überarbeitet – mehr Weitwinkel (24mm statt 28mm), größere Blende (f2.0-f3.9 statt f2.8-f5.8), bessere Naheinstellgrenze, der „Sucher“ ist verschwunden und wurde durch einen aufsteckbaren, optionalen EVF** (299,-) ersetzt, merklich aufgebohrtes AF System (31 statt 9 Messpunkte)… was ich aber am innovativsten fand, waren die zwei (ja, 2!) Einstellringe um das Objektiv. Beide können frei belegt werden bzw. haben je nach Modus eine andere Funktion. Wenn man sich an dieses Konzept gewöhnt hat, sicher eine Bereicherung in Sachen Bedienbarkeit. Für diesen Tag, definitiv meine „Weapon of choice„.

Canon EOS 1200D

EOS 1200D (7)

Gegenüber der 1100D wurde an der EOS 1200D** (399,- ohne / 449,- mit Kit Objektiv) verstärkt an der Haptik gearbeitet. Hier wurde auf hochwertigeres Material gesetzt und das machte sich auch in der Wertigkeit der Kamera bemerkbar. Ansonsten wurden ausnahmslos alle Bedienelemente endlich komplett auf der rechte Seite der Kamera untergebracht, was nun quasi eine Einhandbedienung ermöglicht. Wie immer handelt es sich hierbei um eine solide Einsteigerkamera, bei der ihr das Möglichste für euer Geld bekommt.

Canon EOS Begleiter App

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Im Zuge der EOS 1200D hat Canon sein App-Angebot ausgeweitet und die Canon Begleiter App herausgebracht. Eine App die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Berührungsängste zu nehmen und Wissenslücken bei Anfängern in der DSLR Fotografie zu schließen. Aufgeteilt in 3 Bereiche vermittelt sie zum einen Basiswissen zu Themen wie Blende und Belichtungszeit, geht zum anderen explizit auf die Funktionen der 1200D ein und zu guter Letzt bietet sie auf eine interessante Art und Weise Inspiration auf Knopfdruck. Für Anfänger eine tatsächlich sehr zu empfehlende App. Auch wenn man keine 1200D besitzt. Die App gibt es kostenlos bei iTunes und im Google Play Store.

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Sicher nicht das Beste, Drucker auf einem Event wie diesem zu testen, aber man merkte auch hier sehr stark, dass der Trend wieder zum gedruckten Bild geht. Und so standen einige Drucker im Raum. Unter Anderem auch der neue Selphy CP 910**, der Pixma MG7150** und auch als A3+ Drucker der Pixma iP8750**. Da mir diese Tendenz absolut gefällt, werde ich auch hier im Laufe des Jahres hoffentlich etwas mehr berichten können.

Resümee

Innovationen, welche mich vom Hocker reißen, haben ich etwas vermisst. Trends, die in die richtige Richtung gehen, waren aber deutlich zu erkennen. Es war mal wieder schön direkt mit den Produktverantwortlichen ins Gespräch gehen zu können und direkte Reaktionen und Emotionen auf meine Fragen zu bekommen. canon1000_hamburg-Es freute mich wieder einige neue Gesichter und alte Bekannte getroffen zu haben -Es war mir ein Fest mit euch. Und so möchte ich auch auf die Berichte von Ben, Dajana, Mikhail …weiter folgen… hinweisen.

Die Bilder in diesem Post sind übrigens nahezu alle unbearbeitet und entweder mit der PowerShot G1 X Mk II, der EOS 1200D oder meinem iPhone aufgenommen worden. Das Titelbild und das der Vernissage stammen dabei von Ben, das Gruppenbild von Mario. Danke euch dafür.

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Im Test… Canon Powershot G16

Pünktlich zum Jahreswechsel, den bevorstehenden freien Tagen und dem anstehenden Winterurlaub ist die neue Canon Powershot G16 bei mir eingetrudelt. Natürlich habe ich die Zeit genutzt und die Kamera bei meinen Vorhaben dabei gehabt, um sie direkt in der Praxis zu testen. Das sie JPG als auch RAW fotografieren kann, wie auch die S110 WiFi an Board hat, FullHD mit 60 Frames filmt… das alles könnt ihr selbst auf der Canon Homepage nachlesen. Darauf möchte ich hier auch gar nicht eingehen. Viel mehr soll es sich hier im meine persönlichen Highlights der Powershot G16 gehen.

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Das Äußere, Haptik und Bedienung

Wie schon in der Vorschau geschrieben. Was ich an der G-Serie gut finde, ist, dass die Bedienelemente gewohnt wie bei einer Canon DSLR angeordnet sind. Man kann alle Einstellungen schnell vornehmen und so macht auch das manuelle Fotografieren Spaß und Sinn. Hier konnte mich die G16 auch in der Praxis überzeugen. Schnell sind alle nötigen Einstellungen vorgenommen und die korrekte Belichtung ist im Kasten.

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Gar nicht überzeugen konnte mich hingegen leider der Sucher. Wie Teymur schon schrieb, erinnert dieser eher an eine Plastik-Lomo. Wirklich ernst zunehmen ist der Sucher als Werkzeug in der Praxis daher nicht. Lediglich als Backup z.B. in kompletter Dunkelheit könnte er ein vages Gefühl für das entstehende Bild vermitteln. Zudem werden im optischen Sucher keinerlei Informationen bereitgestellt. Hier zeigt die Konkurrenz eigentlich seit langem was Stand der Technik ist. Schade! Hinzu kommt, dass die Kamera offenbar keinen Annäherungssensor hat, so dass zu allem auch noch das Display nicht automatisch abschaltet, hält man sein Auge an den Sucher.

g16-0084Ansonsten kann man aber nicht meckern. Alle Knöpfe sind sehr gut erreichbar und intuitiv bedienbar. Die Kamera liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes, hochwertig wirkendes Gewicht. Die Baugröße ist sicher nicht jedermanns Sache, bedenkt man aber die Features und Eckdaten, finde ich die Größe wirklich sehr angenehm und gelungen. Ein klappbares Display hätte ich mir noch gewünscht, aber dann wären die Abmessungen sicher wieder in die Höhe geschnellt.

Optik, ISO Leistung, Tiefen(un)schärfe

Was mich direkt begeistert hat, wie es die G16 mit so einem relativ kleinen Sensor, dieser kompakten Bauform und der universellen, festen Linse hin bekommt, Tiefenunschärfe und Bokeh in den Bildern zu fabrizieren. Eine Eigenschaft, welche man bei den meisten kompakten Kameras bisher vergebens sucht und welche immer wieder einen Unterschied zur großen DSLR gemacht hat. Hier kann die G16 bei mir voll punkten und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

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g16-0185Die ISO-Leistung ist für eine Kamera in diesem Bereich ebenfalls bemerkenswert. Selbst bei ISO 3200 lassen sich die Bilder noch sehr gut verwerten. Nach einer kurzen unproblematischen Lightroom-Entrauschung erst recht. Wirklich praxistauglich und es macht auch bei schlechtem Licht Spaß die Kamera einzusetzen.

Das Bild hier rechts ist mit ISO 3200 aufgenommen und nicht bearbeitet worden. Die beiden anderen sind entrauscht.

Die verbaute Optik überzeugt daher. Eine offene Blende bis F1.8-F2.8, gute Abbildungsleistung und von 28mm Weitwinkel bis 140mm Zoom (auf Kleinbild umgerechnet). Eine gute Allround-Range! Zudem macht der eingebaute IS (Bildstabilisator) seine Dienste mehr als gut. Hier sollten nur wenige Wünsche unerfüllt bleiben.

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Videofeatures

Hier muss ich echt sagen: Ich bin restlos begeistert! Ich meine ich habe schon viel gefilmt, ob mit der GoPro, meiner 5D oder Camcordern. Aber die G16 liefert hier einfach nur ab! Wo fang ich an…

Bildstabilisator (IS) – dieser leistet beachtliche Dienste. Ganz klassisch stabilisiert er natürlich das Bild und das so gut, dass es wirklich schon an ein Kunststück grenzt, das Bild zu verwackeln. Aber was er ebenfalls tut: Macht man einen Bildschwenker, dann wird die Bewegung komplett geglättet. Als würde man einen Fluid-Head benutzen. Hier hat Canon wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine Steadycam o.Ä. kann man sich also getrost sparen.

Tiefen(un)schärfe und Bokeh – die Blende von F1.8-F2.8 kommt auch bei Videos zum tragen und voll zur Geltung. Kenne ich von kleinen Kameras eigentlich gar nicht und um so angetaner war ich davon.

Follow Fokus – filmt man mit einer großen Blende und wenig Tiefenschärfe, muss der Fokus sitzen. Bei der DSLR musste man dieses immer von Hand mitführen und das Ganze via Sucher oder LiveView kontrollieren. Die G16 zieht den Fokus selbst nach und das auch während der Aufnahme. Ob es nun darum geht den Fokus auch bei Bewegung zu halten oder bei einem Schwenk ein neues Objekt in den Fokus zu rücken… es funktioniert und das sehr zuverlässig.

Zoom – während der Aufnahmen funktioniert ebenfalls. Dieser ist während der Aufnahme verlangsamt, sehr smooth und somit wirklich brauchbar.

Am besten sieht man das alles aber in diesem schnellen Beispielvideo. Mir ging es bei diesem Video nur darum, markante Clips zu zeigen, welche die obigen Aussagen unterstreichen.

Für ein Urlaubsvideo oder z.B. eine Proberaumreportage oder ein Behind the Scenes Video ist die Videofunktion und Qualität mehr als gut. Ich sehe bei solchen Themen mit der G16 also keine Notwendigkeit mehr die große DSLR inkl Zubehör rum zuschleppen.

Resümee

Bis auf den Sucher (und das ist wirklich zu verkraften) bin ich restlos begeistert von der Canon Powershot G16** und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Spätestens als ich eine Weile mit ihr fotografiert hatte, war mir die etwas größere Bauform ebenfalls egal und ich war von den Werten, Funktionen und Ergebnissen mehr als überzeugt. Meine ursprüngliche Idee, die Nische zwischen S110 und 5D zu schließen ist voll aufgegangen.

Sie kann und wird keine große DSLR ersetzen, ebenso wenig kann sie bei diesen Ergebnissen mit der Kompaktheit der S110 mithalten. Das muss sie aber auch nicht. Jedes dieser Modelle hat seinen Platz und Anwendungsbereich und das ist gut so.g16-0205

Eine kleine Anregung hätte ich noch… das manuelle Scharfstellen, welches über das hintere Wahlrad erfolgt, hätte man eventuell auf den vorderen Objektivring verlegen können. Dieser ist seit den Anfangszeiten der G-Serie mit einem Bajonett für Vorschraublinsen versehen. Ob diese heutzutage noch jemand einsetzt, weiß ich nicht. Mir hätte hier eine manuelle Fokus-Möglichkeit gefallen.

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Im Test… Canon CP900 Fotodrucker

In Hamburg auf dem Canon Event zur EOS M hatte ich die Möglichkeit auch einen Blick auf Canons neuen Selphy CP900 zu werfen, mit welchem ich schon seit der Photokina liebäugle. Nun habe ich mir den kleinen Fotodrucker endlich zugelegt und bin nach den ersten Wochen rundum zufrieden mit dem Gerät und den Ergebnissen. Aber lest selbst…

Das Gerät (Lieferumfang und Zubehör)

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Es ist kein einziges Blatt Papier oder eine Farbkartusche enthalten. Warum, versteh ich nicht. So groß ist die Auswahl nicht, dass man sicher gehen wollen könnte, nicht das falsche ins Paket zu legen. Und wenn man sich dann doch dafür entscheidet nichts beizulegen, dann sollte es wenigstens irgendwie erwähnt werden. Entweder gut sichtbar auf der Packung oder online in der Produktbeschreibung. Aber eigentlich wäre es optimal ein kleines Starterpaket beizulegen. Und so musste auch ich, als ich den Drucker bereits hatte, weitere 3 Tage auf die erste Ladung Verbrauchsmaterial warten und konnte das gute Stück vorher nur angucken…

Um den Drucker und das Zubehör nicht nur gut aufbewahren, sondern eben auch ins Studio oder on Location mitnehmen zu können, habe ich mir die passende Tasche zum Drucker** gleich mit bestellt. Hier passt neben Drucker, Netzteil, Papierfach, Kabel usw auch zusätzlich eine oder zwei Ersatzkartuschen und massig weiteres Fotopapier hinein. Perfekt und Empfehlenswert!

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Des Weiteren gibt es neben dem externen Netzteil (liegt bei) auch einen Akku um unterwegs drucken zu können, welchen man zusätzlich erwerben kann. Sowie weitere Papierschubladen für andere Papierformate.

Funktionen

cp900-0031Gut, es ist ein Fotodrucker und im Grunde beschränken sich die „Funktionen“ darauf, wie man den Drucker füttern kann. Ganz klassisch via USB, ob vom Rechner oder aber von einer Picture Bridge kompatiblen Kamera direkt, er besitzt an der Front einen SD Karten Einschub, hier kann man die Bilder auf dem Drucker-Display auswählen und den Druck anstoßen oder man druckt via Wlan. Hier gibt es dann gleich mehrere Möglichkeiten. Einmal im AdHoc Modus (direkte Verbindung von Rechner zu Drucker ohne zentralen Wlan-Router), dann kann man den Drucker in eine vorhandene Wlan Struktur einbuchen und von allen Geräten in diesem Netzwerk darauf zugreifen. Das ganze geht aber auch direkt vom iPhone mit der Canon iEPP App oder auch von Kameras die die neue Wireless Picture Bridge unterstützen. Hier druckt man dann von der Kamera via Wlan direkt auf dem Drucker. Es sollte also für jeden die richtige Verbindung zu finden sein!

cp900-0039Der Drucker hat natürlich auch einige automatische Filter und Bildverbesserer, wenn man direkt von der SD Karte druckt. Solche Filter kommen für mich allerdings nicht in Frage, daher habe ich diese nicht ausprobiert.

Ebenfalls die Passbild-Funktion konnte ich bislang leider noch nicht testen, diese klingt allerdings recht interessant. So kann man ein geschossenes Foto direkt im Drucker als Passbild deklarieren, dieser platziert es dann anhand der biometrischen Anforderungen und druckt auf einem Papier ein Arrangement an Passbildern aus, welche dann lediglich zugeschnitten werden müssen.

Der Druck

Gedruckt wird im Thermo-Transfer-Verfahren, d.h. hier kommt keine Tinte o.Ä. zum Einsatz. Mit einem Packen Papier wird gleich eine Kartusche mitgeliefert die genau für die enthaltene Anzahl an Fotopapier ausreicht. Gedruckt wird im RGB Modus und anschließend wird das ganze Bild mit einer 4. Schicht überzogen. Obwohl jedes Blatt also vier Mal durch den Drucker gezogen wird, geht das Drucken recht schnell. Vorteil dieses Verfahrens, keine eintrocknende Tinte, immer die passende Menge an Verbrauchsmaterial und das Ergebnis überzeugt einfach.

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Die Bilder haben ein Maß von 10x15cm und ein Druck kostet umgerechnet ca 30 Cent (bei 108er Paket zu 35 EUR). Im Discounter sicher billiger zu bekommen, oft passt aber dann die Qualität nicht unbedingt und – entscheidender Vorteil – man hat keinerlei Wartezeiten. Schon oft habe ich eine Last-Minute-Geburtstagskarte gedruckt oder jemandem schnell ein Bild mit auf den Weg gegeben.

Es gibt auch noch druckbare Sticker im 1:1 Format. Diese liegen aber bei 1 EUR je Sticker und da ich diese Preisgestaltung weltfremd finde, habe ich von einem Test bisher abgesehen.

Die Installation (Mac OS X 10.8)

Da der Selphy CP900 über die Wireless Picture Bridge verfügt – das heißt man kann via Wlan drucken – wollte ich diesen auch genau so installieren. Das gestaltete sich aber schwieriger als ich dachte. Ein einiger Recherche und Probieren habe ich es hinbekommen. Leider hilft die Anleitung hier gar nicht kaum weiter. Und zwar geht ihr am besten wie folgt vor:

  1. aktuellen Treiber von der Canon Homepage herunterladen und installieren
  2. Drucker zuerst via USB mit dem Mac verbinden (installiert sich sofort und ohne Probleme)
  3. USB Verbindung wieder trennen
  4. Drucker via Druckermenü in euer Wlan aufnehmen
  5. Drucken&Scannen Dialog in den Systemeinstellungen aufrufen…
  6. den bereits installierten CP900 Eintrag entfernen und direkt wieder
  7. das kleine + unten links drücken.
  8. Es kann ein bisschen dauern bis der Drucker nun in der Liste auftaucht…
  9. …aber dann funktioniert das Drucken auch via Wlan!

Resümee

Die Qualität des Drucks überzeugt mich voll und ganz. In der Größe erwarte ich keine Wunder, für alle meine Zwecke hat die Qualität bisher mehr als ausgereicht! Hier habe ich rein gar nichts auszusetzen und kann den Drucker nur jedem wärmstens Empfehlen. Er ist schnell aufgebaut und betriebsbereit, die Übermittlung via Wlan geht nach dem ersten Einrichten schnell von der Hand und ist zuverlässig.

Bild: Blick über Riva del Garda

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und der Blogbetrieb läuft langsam wieder an. Ein ganz besonderes Bild möchte ich euch aber direkt zeigen. Der komplette Reisebericht folgt…

Riva del Garda

Das Bild wurde vom Klettergebiet Belvedere aus mit der PowerShot N aufgenommen und lediglich in Lightroom nachbearbeitet. Zu sehen ist der Blick über Riva del Garda und das nördliche Ende des Gardasees.