„Self-Tracking“ oder „The Quantified Self“ – was trackt ihr so?

Vor einer Weile habe ich damit angefangen meinen Alltag zu tracken. Hierzu verwende ich eine Kombination aus verschiedenen Apps und Gadgets. Zum einen mein Nike Fuel Band, Moves, die Nike Running App usw.  Das ganze hat natürlich auch schon einen tollen Namen: „Self-Tracking“ oder „The Quantified Self„. Nun ist es Zeit für ein kleines Resümee, warum das alles Sinn für mich macht und was ich davon habe. Mich würde interessieren ob es unter euch auch einige gibt, die ihren Alltag so oder so ähnlich tracken…

Nike Fuel Band

Zu einem festen Bestandteil meines Alltags ist mein Nike Fuel Band geworden. Es zählt meine Schritte, rechnet daraus meinen Kalorienverbrauch (durch Bewegung) aber für mich viel interessanter, es gibt mir meine Leistung in Fuel Points aus. Dies ist eine Nike eigene Maßeinheit… Ansich sagen einem die Daten alleine erstmal gar nichts. Nach einer Weile aber, kann man aufgrund von Erfahrungswerten sagen, ob es ein eher aktiver oder ruhiger Tag war. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm sind bei mir ca. 2000 Fuel Points. Gehe ich Abends noch klettern, lande ich meist so bei ca. 3200 bis 3800 Points. Beim Joggen lande ich nach einem Bürotag ebenfalls so bei 3600 bis 3800 Points, an einem ansonsten ruhigen Tag wie Wochenends z.B. wiederum nur bei 2800. Im (Aktiv)Urlaub oder bei Städtereisen oder Wander- Kletterausflügen, sprenge ich alle Rekorde und komme auch gut und gerne mal auf über 6000 Fuel Points.

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Im Grunde ist nur die Relation wichtig und eigentlich sind die Werte nicht mit denen anderer Personen, mit anderen Tagesabläufen vergleichbar. Was das Fuel Band bei mir aber bewirkt hat, dass ich den Ehrgeiz habe, am Ball zu bleiben und Sport zu machen. Ich habe mein Leben lang einen riesen Bogen um Sport gemacht. Und auf einmal bin ich angefixt und das finde ich gut.

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Moves

Moves_1Moves ist eine iPhone App, welche im Hintergrund über den kompletten Tag anhand von GPS Daten den Bewegungssensoren des iPhones ein Bewegungsprofil erstellt. Es speichert nicht nur die Orte und Dauer an denen man verweilt, auch die Bewegungsdaten dazwischen. Ob man gelaufen ist, Rad gefahren, gerannt oder eben ein anderes Transportmittel benutzt hat.

Moves_3Was mir das bringt? – Ich finde es sehr interessant mal „schwarz auf weiß“ zu sehen, wie lange so manch ein Weg denn eigentlich dauert, wo ich mich den Tag über eigentlich aufgehalten habe und wie lange. Ihr würdet euch wundern wie sehr man sich da verschätzt bzw. wie schnell man eigentlich vergisst wo man überall war.

Macht man das dann eine Weile lang, kann man auch sehr gut nachträglich schauen was an einem bestimmten Tag denn eigentlich war. Und so entsteht mit der Zeit ein lückenloses Logbuch des eigenen Alltags. Kombiniert mit den Daten des Fuel Bands ergeben sich da ungeahnte Erkenntnisse.

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Dazu muss man sagen, Moves frisst sicher einiges mehr an Akkuleistung, der Mehrwert der gewonnen Daten wiegt das für mich aber wieder auf. Es gab schon viele Apps, welche ähnliches versucht haben mit einem leicht anderen Konzept, so gabe es Path oder foursquare, welche im Grunde auch ein Bewegungsprofil erzeugen. Hier muss man allerdings aktiv werden um sich an Orten einzuloggen… das frisst Zeit und man vergisst es häufig. Moves macht dies voll automatisch und ohne Zutun des Users. Zudem sind die Daten nicht öffentlich, sondern nur für einen selbst bestimmt.

Sonstiges

Gehe ich Joggen, tracke ich den Lauf mit der Nike Running App. Zum einen, um bei einem Anbieter zu bleiben (Nike Fuel Band) und zum anderen bietet die App wirklich alles was ich brauche und ist zu dem kostenlos. Ich habe mir natürlich auch die so verbreitete Runntastic App angeschaut. Abgesehen davon das sie ums Verrecken nicht korrekt funktionieren wollte, fand ich sie überladen, unübersichtlich und wenig(er) motivierend.

Bin ich im Urlaub oder in anderen Städten, logge ich mich hier und da via Facebook ein oder geotagge das ein oder andere Bild um auch hier eine Übersicht zu bekommen, wo ich schon überall war. Leider ist dies nicht lückenlos möglich und daher versuche ich hier und da die Orte auch nachträglich in meinem Profil zu ergänzen.

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Bei Wanderungen, Klettersteigen oder Ähnlichem nutze ich außerdem noch die App von OutdoorActive und  nutze deren GPS-Logger Funktion um am ende eine fertige Route mit Höhenprofil, POIs und Bildern zu haben, welche ich anschließend teilen und weiter versenden kann.

Bei Fototouren würde ich es begrüßen, wenn jede Kamera standardmäßig GPS implementiert hätte. Denn GPS-Daten in Bildern sind wirklich kostbar und erleichtern das filtern ungemein. Das Tracken und anschließende synchronisieren der Daten in die Metadaten der Bilder am Rechner, ist mir hier bislang allerdings viel viel zu umständlich, warum ich dieses Thema nach wenigen Versuchen direkt wieder aufgegeben habe.

Nutzen

Warum ich das alles mache? Weil ich es unfassbar aufschlussreich finde und weil es mich motiviert! Es setzt mich in keinster Weise negativ unter Druck und es frisst in oben genannter Kombination keinerlei nennenswerte Zeit. Auf Dauer habe ich so einen schönen Datenbestand, aus dem ich viel ablesen kann wenn ich möchte. Wertvoll werden die Daten sicher erst auf längere Dauer, wenn man damit mal wirklich in die „Vergangenheit reisen“ möchte!

Anhand der Daten bekomme ich ein bewussteres Gefühl für meinen Alltag. Ich habe mich schon oft gewundert wie falsch ich mit meinen Einschätzungen lag und so manch einen Ort hätte ich nicht wieder gefunden, bzw mich nicht daran erinnert, dort gewesen zu sein. Oft habe ich gewisse Sachen nicht gemacht, weil ich dachte viel länger dafür zu brauchen. Da ich nun weiß wie viel Zeit ich für gewisse Sachen und Wege brauche, bekomme ich oft auch mehr davon in meinem Alltag integriert. Hier hat mich mein Gefühl oft getäuscht. In Hinsicht auf Sport, ist es schlichtweg die Motivation die aus dem Tracking entsteht!

Ich bin natürlich ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Apps und Gadgets die mir entweder noch mehr abnehmen, mich noch besser Motivieren oder noch mehr Daten sammeln. Meine Anforderung ist allerdings immer, dass ich damit keine kostbare Zeit verschwenden möchte und möglichst wenig selber machen muss.

Und ihr so?

Ich kann schon die kritischen Stimmen hören, dass ich mich dadurch absolut gläsern mache. Das es doch krank ist seinen Tag lückenlos zu protokollieren, das müsse doch belastend sein etc. Natürlich könnt ihr mir das hier an dieser Stelle auch sehr gerne um die Ohren hauen. Mich würde aber auch interessieren ob ihr auch auf irgendeine Weise Dinge in eurem Alltag trackt und mit welchen Mitteln ihr das macht? Ich weiß z.B. das es bei Android Phones auch einen google Service gibt, der es möglich macht ein Bewegungsprofil aufzuzeichnen…

Im Test… Canon PowerShot N

Viele quatschen und konzeptionieren, Canon hat’s einfach gemacht. Eine (fast) quadratische, handlich kleine Kompaktkamera mit eingebauten Bildeffekten, WiFi und direkter Sharing-Funktion. Und da ist sie, die Canon PowerShot N** über deren Konzept ich hier schon berichtet hatte. Nun konnte ich die Kamera eine Weile testen und möchte euch davon berichten.

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Der erste Eindruck

Direkt nach dem Auspacken fiel mir das Gewicht (195g inkl. Akku = ca. 2 Tafeln Schokolade) der Kamera auf. Für ihre Größe war sie doch schwerer als erwartet. Irgendwie fühlte sich das aber sofort total wertig und vertrauenerweckend an. Bei genauerer Betrachtung stellte ich gleich fest, die PowerShot N ist aus Metall und das ist auch gut so. Man braucht vom ersten Moment an keine Bedenken haben, sie überall hin mitzunehmen. Auf Plastik wurde hier sicherlich zu Gunsten der Abmessungen und Stabilität verzichtet – alles richtig gemacht!

Man findet wenig Knöpfe, hier soll nichts ablenken. Ein klappbares Display füllt die komplette Rückseite der Kamera aus und einen klassischen Auslöser sucht man vergebens. Weniger ist mehr. Und im Gegensatz zu anderen Versuchen diese Linie zu fahren, scheint das für die PowerShot N perfekt zu funktionieren.

Die Funktionen, Bedienbarkeit und Haptik

PowerShot_Np--9Die Kamera verfügt über ein klappbares Touch Display, welches verzögerungsfrei anspricht und bei der Bildwiedergabe die gängigen Swipe, Pinch und Zoom Gesten so wie zusätzliche Gesten zum löschen oder drucken der Bilder. Sie verfügt über eingebautes WiFi um mit dem Wlan zu Hause oder dem Smartphone zu kommunizieren. Hierüber kann man nicht nur seine Bilder auf dem Rechner oder das Smartphone übermitteln, auf einen Wireless Picturebridge Drucker drucken sondern die Bilder lassen sich auch via Canons Smartphone App mit GPS Daten versehen. Ebenso, und das finde ich wirklich genial gelöst, kann man das Smartphone oder Wlan nutzen um Bilder direkt von der Cam auf Facebook oder Twitter zu teilen! Videos auch auf Youtube. Diese Funktion gab es auch schon bei der S110, aber auf der Powershot N kann man den Bildern (und Videos) direkt auf der Kamera eine Beschreibung mitgeben (Eingabe via Touchscreen-Tastatur) mit welchen sie gepostet werden. Dies geht auf der S110 leider nicht.

PowerShot_Np--3Mit ihrem 8x fach optischem Zoom und in der Kompaktklasse relativ großen Sensor ist die Bildqualität wirklich brauchbar gut! Und sie kommt selbst bei Dunkelheit ohne echten Blitz aus. Hier wurde die PowerShot N nämlich nur mit einem LED Blitz wie man ihn von Handys kennt ausgestattet, der meist nur als Fokuslicht dient.

Für die Bedienung der Kamera hat sich Canon was besonderes einfallen lassen. Während man alle Einstellungen bequem und tatsächlich übersichtlich via Touchscreen vornehmen kann, findet man zum zoomen und auslösen der Kamera zwei Ringe am Objektiv. Mit dem hinteren Ring bedient man den Zoom und der vordere Ring ist der Auslöser, welcher in zwei Richtungen, wie gewohnt mit Druckpunkt und anschließendem vollem durchdrücken, funktioniert.

PowerShot_Np-02In Kombination mit dem klappbaren Display ergeben sich nun vollkommen neue und ungewohnte Blickwinkel, Handhabungen und vor allem Möglichkeiten. Dreht man die Kamera kopfüber, dreht sich auch das Bild des Displays automatisch (der Auslöser funktioniert ja in beide Richtungen 😉 ) und schon kann man kopfüber (z.B. über eine Menschenmenge oder Mauer hinweg) fotografieren und dennoch sehen was man macht. Oder aber eben aus einer wesentlich tieferen Position, ohne gleich auf dem Boden rum fahren zu müssen.

Ein weiteres Feature sind die eingebauten Bildeffekte. Direkt zur Auswahl stehen hier neben klassischem Schwarz/Weiß, Sepia und Blau-Tonung noch eine „Toy Camera“ (retro-vintage-instagram-style), ein tatsächlich brauchbarer Tilt-Shift/Miniatur-Effekt, ein Weichzeichner und ein (leider in meinen Augen unbrauchbarer) Fisheye-Effekt. Diese Effekte lassen sich noch in bestimmten Parametern anpassen und nicht nur für Bilder, sondern auch für Videos verwenden! Es geht aber noch abgefahrener…

…der einzige Hardwareschalter an der PowerShot N dient dazu, den „Creative Shot“ Modus der Kamera zu aktivieren. Und hier passiert Magie! Naja, nicht ganz… aber hier passiert folgendes:
Ihr richtet die Kamera aus und tippt eventuell auf einen Ausschnitt um den Fokus zu setzen, lasst die Kamera das managen oder aber sie erkennt Gesichter auf welche sie sich konzentriert und ihr drückt den Auslöser. Es werden 3 Aufnahmen gemacht und auf einmal bekommt ihr 6 total unterschiedliche Bilder auf dem Display präsentiert. Neben der ersten, unbearbeiteten Aufnahme werden nun 5 Variationen erstellt die sich sowohl im Bildausschnitt, -drehung als auch -effekt unterscheiden. Was zunächst wie Zufall aussieht, zeigt nach Beobachtung, das die Kamera versucht das Motiv zu analysieren. Habt ihr z.B. 2 Personen auf dem Bild, werdet ihr mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit  auf 2 Portraitausschnitte in der Auswahl finden. Gewagte Schnitte und Drehungen und teilweise abgefahrene, oft auf super passende Kombinationen aus den oben genannten Filtern und sogar noch vielen weiteren, welche einem (leider) gar nicht zur manuellen Auswahl stehen, werden auf die Bilder angewandt. Natürlich kommen hierbei nicht 6 brauchbare Bilder raus, aber 1-2 Aufnahmen/Variationen sind doch meist dabei. Und ansonsten hat man immer noch zumindest das (langweilige?) Original.

Natürlich gibt es noch einen P Modus, in dem man auch noch selbst Einfluss auf die Unter- und Überbelichtung, so wie ISO und Blitzeinsatz nehmen kann. Einen Auto-Modus, der einem alles abnimmt und auch mein beliebter Tagebuch-Modus ist an Board, welcher vor jedem Bild 4 Sekunden Video automatisch zu einem  Kurz-Clip zusammenschneidet.

Es gibt neben der normalen Videofunktion auch eine Super Slow Motion, diese hat aber bei 120fps nur eine 640er Auflösung und bei 240fps nur 320er Auflösung und ist damit eher eine Spielerei als ernst zunehmend. Ebenso die Videofunktion mit Miniatur-Effekt (siehe Video oben).

Die Zielgruppe und das Konzept

Als Zielgruppe sehe ich ganz klar die Instagram-Generation und Leute die einfach Spaß an ausgefallenen Schnappschüssen haben. Aber auch versierte Fotografen können durch die PowerShot N** wieder den Spaß am unkomplizierten und sorglosen knipsen finden und garantiert wertvolle Erinnerungen festhalten. Durch die Sharing-Funktion ist das teilen der Bilder ein Leichtes. Der Formfaktor, Robustheit und die Bedienung machen die Kamera zu einem ständigen Begleiter.

Mein Resümee

Was die PowerShot N bei mir geschafft hat, dass ich wieder mal unbeschwert knipsen kann. Das soll die Kamera nicht etwa abwerten, im Gegenteil… die schnellen „Knipsbilder“ sind meist die, die noch nach Jahren einen großen emotionalen Erinnerungswert haben, auch wenn sie technisch vielleicht nicht perfekt sind. Und das ist mir etwas verloren gegangen. Sie nimmt einem wirklich nahezu alles ab und lässt einem aber dennoch ein wenig Spiel das Ergebnis zu beeinflussen. Die Sharing-Features finde ich gut umgesetzt und das klappbare Touchdisplay, die Bedienung und Handhabung machen einfach nur Spaß. Stelle ich die Kamera bei einer Feier auf den Tisch, wird sie gerne durchgereicht und es entstehen die lustigsten Aufnahmen.

Ich mag die PowerShot N**, das Konzept ist gelungen und ich sehe wirklich Potenzial für die Kamera. Wer eine unkomplizierte, sehr handliche Kompaktkamera mit tollen Features und einem großen (8x) optischen Zoom sucht ist hier gut aufgehoben. Der Preis ist mit 330,- EUR meiner Meinung nach angemessen.

** Amazon Affiliate Link

Interview im Limmie Magazine

Vor einiger Zeit haben es manche von euch vielleicht auf Facebook mitbekommen, ich wurde für das Limmie Magazin interviewt und durfte einige ausgewählte Bilder vorstellen. Und so kann man in der letzten Ausgabe des Magazins (Limmie 5) etwas über mich lesen. Seelenstrip. Auf Englisch. (PDF)

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Limmie Magazine_Issue 05_2012Hier könnt ihr die komplette Ausgabe kostenlos herunterladen.
(Achtung 500 MB) Hier nur das reine Interview (3 MB)

Das ursprünglich aus Indonesien stammende, internationale Limmie Magazin bezeichnet sich selbst als…

„eine der führenden kreativen Platformen, welche jungen Designern, visuellen und digitalen Künstlern, kreativen Professionellen und Praktikern und Limmiers hilft, ihre neusten kreativen Erfahrungen zu teilen und neue Inspiration zu finden.“

Ihr findet das Limmie Magazin auf Facebook und bei  behance.

© by Ezzro Media

Das Magazin erscheint im übrigen kostenlos und enthält wirklich eine Menge an hochwertigem Stoff aus allen kreativen Sparten. Es war mein eine Ehre und ich wünsche Ezzro, dem Team und dem ganzen Limmie Magazin noch viel Erfolg für die Zukunft.

Buch-Verlosung: Kompendium digitale Fotografie

Ich habe kurz nach Weihnachten ein Buch in meinem Briefkasten gefunden. Bestellt hatte ich nichts. Nach dem öffnen ging mir dann aber ein Licht auf. Anfang des Jahres hat mich Tilo Gockel gefragt ob er denn ein bestimmtes Bild von mir für sein Buch zur Verfügung gestellt bekommen könnte. Nachdem ich erfahren hatte um was es sich da denn genau handelt, habe ich zugesagt. Und schließlich lag als Dankeschön ein fertiges Exemplar in meinem Briefkasten…

Kompendium der digitalen Fotografie
Von der Theorie zur erfolgreichen Fotopraxis
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Buchrückseite:
Viele Anwender moderner digitaler Spiegelreflex- oder Kompaktkameras sind mit den erreichten Ergebnissen unzufrieden. Das Buch hilft dabei, die gewünschten Effekte zu erzielen. Hierfür werden ausgehend von den notwendigen theoretischen Grundlagen Ratschläge für praktische immer wiederkehrende Aufgaben und Themen wie Langzeitbelichtung oder Weißabgleich gegeben. Anhand vieler Beispiele zeigt der Autor konkret, welche Ergebnisse und Verbesserungen mit digitaler Fotografie erreicht werden können. Das Buch regt zum Experimentieren an und bietet in Anhängen detaillierte technische Grundlagen und ermöglicht so eine solide Praxisorientierung vom Motiv bis zum Bild.

Ein wirklich schön aufgezogenes Buch. Von der absoluten Theorie, über Basics bis hin zu ausgefallenen Techniken wird wirklich nahezu alles abgehandelt. Nicht zu umfangreich und nicht zu knapp. Und das bestes, die Techniken welche Tilo hier erklärt und aufzeigt sind alle recht günstig zu verwirklichen. Er hat stets darauf geachtet sich an das Low-Budget Prinzip zu halten. Also auch und gerade für Anfänger absolut erschwinglich und leicht nachzumachen. Schönes Konzept.

Lange Rede, kurzer Sinn…

ich möchte heute ein Exemplar dieses Buches hier unter euch verlosen.
Was ihr tun müsst um am Gewinnspiel teilzunehmen?

  • Teilt diese Verlosung über Facebook, Twitter (@t0m_ka) und/oder euren eigenen Blog
  • Liked meine Facebook Page und/oder folgt mir auf Twitter
  • schreibt hier in den Kommentaren das ihr teilnehmen wollt (mit gültiger E-Mailadresse)

Teilnahmeschluss ist am Montag, den 20.08.2012 um 9 Uhr.

And the winner is…

random.org hat entschieden und gewonnen hat das Kommentar Nummer 7. Herzlichen Glückwunsch David H. Mail geht gleich raus.

An alle anderen Teilnehmer, vielen Dank für’s mitmachen.

 

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Rechtliches: Das Gewinnspiel läuft bis zum 20.08.2012 – 9:00 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
* Hierbei handelt es sich um einen Amazon Affiliate Link

…aus dem Nähkästchen (Fuji x100, Holga und mehr)

Hallo Zusammen! Da ich im Moment echt unter Strom stehe und nicht möchte das hier auf dem Blog Stille herrscht, wollte ich einfach ein paar News und Aktuelles in die Runde schmeißen! Es tut sich viel zur Zeit, aber es gibt momentan nicht viel Vorzuzeigen. Die Zeit ist knapp und so steht viel Neues in den Startlöchern. So stay tuned…

Fuji x100 Zwischenstand

Wie ihr wisst habe ich mir eine Fujifilm x100 zugelegt. Die Kamera begleitet mich so oft es geht. Nach wie vor bin ich begeistert und lerne die Cam von Mal zu Mal besser kennen. Eins kann ich jetzt schon unterschreiben, die x100 ist wirklich ein „ISO Monster“! Sehr rauscharm und wenn es rauscht wirkt es dennoch harmonisch und nicht störend. bis ISO 3200 kein Problem. Hier noch ein paar weitere Fotos, ein ausführlicher Bericht folgt nach längerem Testen…

Größenvergleich  Fuji x100 vs Sony NEX-5

In meinem letzten Post zur x100 wurde ich nach einem Größenvergleich mit der x100 gefragt. Da ich meine Panasonic LX3 leider für längere Zeit verliehen habe, habe ich beim letzten Stammtisch ein paar schnelle Vergleichsbilder mit einer Sony NEX-5 samt Kit Objektiv aufgenommen. Hier noch ein Vergleich aus einer Foto-Zeitschrift.

Holga HL-C

Das ich ein Fan des Retro-Bildstils bin, das merkt man sicher. Nach dem Artikel hier bei kwerfeldein.de habe ich kurzerhand zugeschlagen und mir spontan eine Holga HL-C Linse für meine Canon 5D mkII gekauft. Zum testen kam ich leider noch nicht wirklich. Aber die ersten Aufnahmen zeigten: Das Objektiv braucht viel Licht bzw einen sehr hohen ISO Wert. Die Schärfe der ersten Testaufnahmen haben mich aber echt verblüfft. Die Bilder haben, wie erwartet, ne sehr starke Vignette und der Stil erinnert tatsächlich an Holga Aufnahmen. Das perfekte „Shoot-from-the-Hip“ Objektiv, denn fokussieren is nicht wirklich und einmal die korrekte Belichtungseinstellung gefunden kann man drauf los knipsen… 🙂 Abend- oder Nachtaufnahmen werden, durch die extrem  kleine Blende wohl nicht möglich sein, aber mal schauen wann und wie sie zum Einsatz kommt. Ich werde berichten…

Videodreh

Ansonsten stehen ein paar sehr interessante Video-Projekte vor der Tür. Hierzu kann ich im Moment leider noch nichts konkretes Veröffentlichen, aber in Zukunft wird es sich hier auch vermehrt um Videodreh, -equipment und -schnitt/-nachbearbeitung drehen! Ich freu mich drauf!

Facebook Fanpage

Dann nutze ich die Gelegenheit doch auch gleich noch um euch auf meine Facebook Fanpage aufmerksam zu machen.

Hier poste ich immer wieder interessante und foto-/videorelevante Links welche ich auf meinen Steifzügen durch das Netz so finde. Seien es inspirierende Bilder oder Portfolios, interessante „MakingOf“ und „Behind the Scenes“ Videos oder Kurrioses und Skurriles. Vorbeischauen und „liken“ lohnt sich also, ich würde mich freuen! 😉

Soweit mal für heute…

Immer dabei: iPhone, Hipstamatic & Tumblr

Tagebuch war gestern – Dank iPhone Kamera, Hipstamatic und meinem Tumblr Blog habe ich das ganze durch eine zeitsparende, vor allem aber lebendige und kreative Art und Weise gelöst.

Tagebuch schreiben, damit konnte ich mich nie anfreunden. Meinen Kalender detailliert pflegen, auch hierzu war ich schlussendlich zu inkonsequent. Was mich aber nun schon eine ganze Weile begleitet ist mein Tumblr Blog für meine iPhone Bilder. Und so nutze ich das ganze:


Ich bin Hipstamatic User der ersten Stunde. Als die App fürs iPhone erschienen ist, habe ich nicht lange gezögert. Der Charme, auch alltägliche und eher einfache Aufnahmen wirken durch die vielfältigen Hipstamatic-Effekte wesentlich interessanter. Gerade Fans des Retro- und Lomo-Looks, oder der „Shoot from the Hip“ Anhänger, kommen hier auf ihre Kosten. Durch immer neue Linsen, Blitze und Filme wird das Repertoire stetig erweitert. Diese können nach belieben untereinander kombiniert und somit immer neue Effekte erzielt werden. Aber wem erzähl ich das… kennt ihr sicher alle schon.

Für mich ist ein weiterer Vorteil das ich bei diesen Bildern auch nicht so penibel auf die Qualität achte und mir somit erlaube auch Momentaufnahmen und Situationen festzuhalten und zu veröffentlichen, wie ich es mit meiner DSLR sicher nicht machen würde. Hierbei Weiterlesen