Horror / Rockabella Shooting und der Pixel King Pro TTL Trigger im Test

Mein Studio-Kollege Scott macht jedem Montag ein Shooting mit wechselnden Themen und dabei nimmt er jedes Mal einen anderen Fotografen mit. Letzten Montag war das Thema “Horror Movie” und ich war dabei, habe die Chance ergriffen und dabei gleich die neuen Pixel King Pro TTL Trigger** auf Herz und Nieren im Praxiseinsatz getestet. Wie sich herausstellen sollte, war das auch mein Glück…

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Mit Aline und Steve ging es in den Wald an eine Lichtung am See, wo wir die ersten Sets schießen wollten. Hier kam mir der Einsatz des King Pro Triggers direkt gelegen, denn alle paar Fotos veränderten wir den Standort und die Lichtsituation und so konnte ich mich perfekt auf die TTL Steuerung verlassen, kleine Korrekturen direkt am Trigger auf der Kamera vornehmen ohne jedes Mal zum Blitz laufen zu müssen. Die Übertragung der Einstellungen und des TTL Signals war hier zu jederzeit gegeben und hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Blitzkompensierung, Übertragung der normalen TTL Signale (Brennweite, Belichtungszeit…) aber auch komplett manuelles Einstellen des Blitzes oder wechseln der Modis, alles kein Problem.

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Und so konnten wir recht schnell die Setups und Standorte wechseln, was sich nach kurzer Zeit als unser Glück herausstellte, denn es zog in unglaublicher Geschwindigkeit ein Gewitter inkl Wolkenbruch auf. Die Bilder im Kasten und zufrieden packten wir schnell unser Zeug zusammen und machten uns auf den Weg ins trockene Studio um noch ein paar Weitere Stups zu fotografieren.

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Auch hier setze ich nur die Aufsteckblitze mit dem King Pro TTL Trigger ein. Meinen 580 EX II triggerte ich als Master mit dem Pixel King, meinen 430 EX II ließ ich als Slave mitzünden. Steuern konnte ich alles wie vom 580 EX II auf der Kamera gewöhnt über das Menü des Pixel King Pro.

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Der Einsatz von den etwas schwächeren Systemblitzen gegenüber der Studioblitze erlaubte mir auch mit offener Blende und viel Tiefen(un)schärfe zu fotografieren.

Testurteil zu den Pixel King Pro TTL Triggern

Die Vorteile mit TTL zu fotografieren liegen auf der Hand. Man kann wesentlich schneller unterschiedliche Lichtsituationen herbeiführen, ohne alles komplett neu Einstellen zu müssen. Kann man nun also, wie mit dem Pixel King Pro, den Masterblitz auch noch entfesseln und sogar noch ohne jegliches Kabel weit von der Kamera entfernt bedienen, tuen sich gleich noch viel mehr Möglichkeiten bei einem Shooting auf.

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Ich besitze einen ST-E2 Trigger der ebenfalls die kabellose Übermittlung von TTL Daten zulässt, dieser hat aber lange nicht die Reichweite wie ein Funktrigger, ist Anfällig gegen Helligkeit (oft kommt das Signal nicht an wenn es zu hell ist) und bietet lange nicht diese umfangreichen Einstellmöglichkeiten wie der Pixel King. Wer also was ähnliches sucht und wesentlich mehr Reichweite haben möchte, ist hier gut bedient.

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Da ich nur einen Empfänger habe, konnte ich viele der Funktionen nicht wirklich austesten. z.B. das Gruppieren von Blitzen usw… aber da Canon-Blitze untereinander auch nach dem Master-Slave-Prinzip kommunizieren können, war ich hier dennoch nicht eingeschränkt. Es muss also nicht gleich ein Trigger für jeden Blitz sein, wenn man sich etwas Gedanken macht.

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Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so zuverlässig und komfortabel funktioniert. Das tat es und von daher bin ich tatsächlich begeistert von den Triggern. Selbst Highspeed blitzen bei 1/2000 z.B. funktioniert via Funk! Die Trigger gibt es auch für Nikon, eine Review hierzu findet ihr beim Kollegen Akira. Den kompletten Funktionsumfang sieht man am besten in Pixels Introduction Video.

Ich bin wirklich angetan von den Triggern. Sie haben direkt einen festen Platz in meinem Fotokoffer gefunden und werden mich in Zukunft ständig begleiten! Getestet habe ich übrigens mit (m)einer Canon 5D Mark III, Canon 580 EX II und Canon 430 EX II.

Vielen Dank an Pixel für die Bereitstellung der Pixel King Pro TTL Trigger.

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The Night Beats in der alten Hackerei

The Night Beats touren gerade durch Europa und ich konnte die Jungs in der Alten Hackerei hier in Karlsruhe fotografieren. Als Vorgruppe gaben The Wired Owls ihr Debut. Ich wette euch sagt die Band überhaupt nichts und wenn ich euch auch noch die Musikrichtung “Neo-Psych-Garage-Punk” um die Ohren haue, macht euch das sicher auch nicht schlauer. Und da es mir nahezu genau so ging, gibt es heute ein bisschen Musikgeschichte inklusive.

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Hauptsächlich geht es um die beiden Musikrichtungen Psychedelic Rock und Garage Punk. Beide Musikrichtungen entstanden in den 1960er Jahren in der Bay Area rund um San Francisco , als die Beatles zum ersten Mal in den USA tourten und viele Jugendliche sahen, es braucht nicht mehr als eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und schon kann man Musik machen.

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Die Bands schossen aus dem Boden, in jeder x-ten “Garage” wurde gerockt. Und ohne das abwertend zu meinen, genau darum ging es in der Hackerei. Simple, handgemachte, altbewährte Rockmusik, dem gewissen flair der 60er mit einer ordentlichen “psychodelischen Priese”.

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Die Location hätte besser nicht sein können. Die alte Hackerei ist klein, gedrängt, man darf (was hier in der Stadt schon fast eine absolute Ausnahme ist) drinnen rauchen und all das, kombiniert mit einer dicken Ladung schummrigem, roten Licht und einem entsprechendem Publikum war eine einmalige Szenerie.

M.O.F. Album Cover – Composing animiert!

MOF Ebenen M.O.F. Album Cover   Composing animiert!Letzte Woche habe ich euch die Bilder aus der Portraitsession mit M.O.F. letztes Jahr gezeigt. Der wesentlich aufwändigere Teil an diesem 1-Tages Marathon, war aber das eigentliche CD Cover welches entstehen sollte. Das erste Album trägt den Namen “we need more Beer” und der Auftrag für’s Cover war eine Party(-Bier)-Scene, welche vom Aufbau her an das letzten Abendmahl angelehnt sein sollte. Das ganze in eine einfache Umgebung integriert und ein schön kitschiger “Bier-Schriftzug” darüber.

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Nun gut, aber wie soll ich bitte 13 Leute an eine Bierbank bringen, 13 Leute, die teilweise nicht gleichtzeitig im Studio anwesend sind, dabei alle richtig ausleuchten, vor einem Hintergrund welcher leicht auszutauschen ist. Klar, das ganze muss als Montage bewerkstelligt werden. Und so habe ich die “Tafel” in 6 Abschnitten fotografiert, anschließend hieß es, die einzelnen Abschnitte teilweise freizustellen und ineinander zu blenden.


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click auf’s Bild läd das GIF groß! Achtung, 12 MB!

Nach dem ich den Hintergrund dann eingesetzt hatte, ging es daran dem ganzen Bild noch einen anderen Look zu verleien und die Glanzstellen so wie Schatten auszuarbeiten, um auch das Cover vom Bildstil den Portraits anzugleichen. Der Schriftzug war anschließend recht schnell erstellt.

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Was ich bei diesem Projekt wieder gemerkt hatte, selbst wenn man denkt, man hat sich über alles genug Gedanken gemacht, alles geplant und weiß von vorne herein wie die finale Montage aussehen soll, wo die Schnittstellen sind usw. man stößt am Ende trotz allem immer wieder an Stellen, die nicht zu 100% kompatibel sind. Und wie wahnsinnig die Aktion war, seht ihr an der Ebenenpalette links im Post und dass das finale Bild 10000×10000 Pixel groß war…

Und ich weiß, dass hier und da ein paar Fehler sind und man das sicher auch mit weniger Ebenen geschafft hätte, aber der erste Versuch ist immer mit viel experimentieren verbunden.

Sony Action Cam (HDR-AS15), Rolleiflex FX-N

Rolleiflex FX N 4931 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NDer heutige Tag drehte sich hauptsächlich ums Networking. So haben sich die ein oder anderen Bekanntschaften entwickelt, immer wieder wurden die Visitenkarten gezückt, aber am meisten hat es mich gefreut, Heike von Bildlicht kennengelernt zu haben.

Nichts desto trotz kamen wir etwas auf der Messe herum und so konnte ich mir z.B. Sony’s Antwort auf die GoPro, die Sony Action Cam (HDR-AS15) und die neue (!!) TLR (Twin Lens Reflex) von Rolleiflex, die 2.8 FX-N genauer anschauen.

Sony Action Cam (HDR-AS15)

Am deutlichsten fällt einem auf den ersten Blick die Bauform der Cam auf. Sony setzt hier auf eine längliche Bauweise, ob dies nun ein Vorteil gegenüber der GoPro ist oder nicht, das wird sich wohl erst nach einer Weile und einigen Erfahrungsberichten zeigen. Ansonsten ist das Konzept sehr ähnlich. Es gibt ein wasser- und stoßfestes Gehäuse welches über diverse Adapter auf den unterschiedlichsten Oberflächen angebracht werden kann. Was mich allerdings verwunderte, das Sony mit so wenigen Befestigungsmöglichkeiten ins Rennen geht. So gibt es Klebepads für Helme oder glatte Oberflächen, ein Headstrap eine Fahrradhalterung und eine Lasche um die Cam an der Skibrille zu befestigen. Saugnapf oder ausgefallene Halter – Fehlanzeige.

Sony’s Action Cam allerdings, hat das WLan Modul, welches man bei der Konkurrenz noch separat kaufen muss, bereits integriert. Und das beste, Tethering und Remote-LiveView via Smartphone (iOS & Android) funktionieren bereits jetzt! icon wink Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N Ein Display, auf welchem man das Blickfeld der Cam direkt beim anbringen überprüfen kann, fehlt zwar, aber durch das Remote-LiveView vias Smartphone vermisst man diese Option nicht.

Sony HDR AS15 4886 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NSony HDR AS15 4881 e1348012172901 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NSony HDR AS15 4883 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N

Hier würde mich ein direkter Vergleich zur GoPro interessieren, mal sehen was sich machen lässt…

Rolleiflex 2.8 FX-N

Rolleiflex FX N 4933 290x193 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NEin weiteres Highlight, was vielleicht viele von euch kalt lassen wird, war für mich die neue Rolleiflex 2.8 FX-N. Hier erweitert Rolleiflex seine Produktpalette an Twin Lens Reflex (TLR) Kameras um ein weiteres Model. Das “N” in der Produktbezeichnung steht hier bei für “near” und zwar wurde die Naheinstellgrenze deutlich verkürzt. Von 1 Meter bei den Modellen 2.8 FX, FW und FT, wurde diese auf ca 0,6 Meter (Angabe ohne Gewähr) verkürzt. Wir durften hier einen Prototypen begutachten, die finalen technischen Daten und das Release der Kamera, sollten laut Angaben des Herstellers, in der kommenden Woche folgen.

Rolleiflex FX N 4923 e1348012951322 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NRolleiflex FX N 4927 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NRolleiflex FX N 4930 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N

Eine wirklich schicke Kamera, die die Palette der TLR Modelle von Rolleiflex wohl komplettieren dürfte. Kosten soll das gute Stück allerdings rund 4800,- EUR und wird somit wohl nur ein Traum für viele bleiben. Dennoch finde ich es bemerkenswert das der Hersteller hier an diese Technik glaubt und in der heutigen Zeit weiterhin Updates in diesem Segment entwickelt.

Party at the Flash Gym

Heike hat uns dann für Abend ins Flash Gym eingeladen, wo es jeden Abend, nach der Photokina eine Party für geladene Gäste gibt. Hier trafen wir erneut auf das ein oder andere, bekannte Gesicht. So war natürlich neben den Gastgebern Heike Herden, Martin Krolop und Marc Gerst auch Größen wie Jared Polin, Greg Gorman und Michael Grecco anzutreffen. Aber auch das Flash Gym selber war auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein toller Abschluss eines erfolgreichen Tages.

Milk Splash!

compose IMG 4294 150x150 Milk Splash!Letzte Woche hatte ich spontan die Idee ein paar Splash-Bilder aufzunehmen. Nach einem kurzen Aufruf auf meiner Facebook Page, wer mir denn Gesellschaft leisten möchte habe ich mich Abends mit Arne im lightGIANTS Studio getroffen und wir machten uns ans Werk.

Ich fragte ein paar Tage zuvor ab welcher Verschlusszeit denn spritzende Flüssigkeiten auf Fotos “einfrieren” würden…

Hintergrund war folgender. Wassertropfen- oder Splash-Bilder werden normal mit einer Langzeitbelichtung aufgenommen, während der im richtigen Moment schnelle Systemblitze die Belichtung des Bildes vornehmen. Da ich allerdings mit Studioblitzen fotografieren wollte, war meine maximale Verschlusszeit bei 1/200 begrenzt.

Hier seht ihr nun die Ergebnisse. Alle Bilder sind aus mindestens 2 unterschiedlichen Splashes zusammen gesetzt damit diese etwas spektakulärer wirken.

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Hier noch ein Before/After Vergleich…

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Zusammenfassend lässt sich sagen, es funktioniert, allerdings müsste die Verschlusszeit wirklich schneller sein um beeindruckendere Ergebnisse zu erzielen. Ich werde das Thema bei Zeiten also nochmals mit entsprechend schnellen Systemblitzen angehen.

Habt ihr auch schon eiure Erfahrungen mit Bildern dieser Art gesammelt? Vor welchen Problemen standet ihr bzw. was war eure finale Lösung? Ich würde mich über ein paar Tipps freuen!

“Hard Rock Lighting” Workshop @ lightGIANTS

 Einige von euch kennen unser lightGIANTS Studio sicher und waren vielleicht schon auf einem unserer all monatlichen Workshops. Und so war es auch im Juni wieder so weit das unser “Friday Night Workshop” stattgefunden hat. Da mein Herz neben der Fotografie mindestens genau so stark an der Musik hängt, arbeite ich sehr gerne mit Bands zusammen. und so war das Thema diesmal “Hard Rock Lighting”.

edit IMG 1247 393x590 Hard Rock Lighting Workshop @ lightGIANTS

Ich konnte für den Workshop eine junge, 3 köpfige Rock Band gewinnen. Ziel des Abends war es, neben der Lichtsetzung, auf die Eigeneheiten eines Bandshootings einzugehen, den Stil der Band zu finden und in den Bildern zu zeigen, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und auch mal ungewöhnlichere Einstellungen und Perspektiven zu wählen.

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Meine anfänglichen Bedenken zum Ablauf des Workshops erwiesen sich als unbegründet. Der Abend war wieder ein voller Erfolg. Alle hatten einen riesen Spass, Teilnehmer wie auch die 3 Jungs (Jannis, Nikita und Atilla). eine Auswahl der Ergebnisse so wie die verwendeten Lichtsetups usw könnt ihr im  Bericht auf dem lightGIANTS Blog sehen.

Dieses “Behind the Scenes” Video zum Workshop wurde von Daniel Neu (Crowbar Productions) erstellt.