Die Heydays Friday Night @lightGIANTS

Ende Januar durften wir mal wieder unsere alten Freunde, die Heydays im Studio begrüßen. Mittlerweile in neuer Besetzung am Schlagzeug, war es mal wieder Zeit für eine Ladung neuer Bilder. Gesagt, getan. Und so luden wir ins lightGIANTS Studio ein.

heydays-1025021-2heydays-1024973-2 heydays-1024979 heydays-1025012-2 heydays-1025046 heydays-1025058heydays-1025068-2heydays-1025048 heydays-1024978-2

Es gibt auch ein kleines Making Of Vlog zum Schooting.

Friday Night feat. Ben Hammer (oder so…)

Letzten Freitag haben wir zu einem speziellen Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio den wehrten Ben Hammer begrüßen dürfen, der mich übers Wochenende besuchen kam. Am Ende kam alles anders als geplant, da das Modell zehn Minuten vor Beginn subprofessionell via Facebook abgesagt hat. Manchmal ist halt selbst ein Anruf schon zu viel verlangter Anstand. Lesson lerned. Es war dennoch ein grandioser Abend mit tollen Menschen und neuen Freunden! ♥

FridayNight_Ben-8703

Es wurde u.a. sehr viel mit Instax fotografiert und daher habe ich anschließend alle Bilder eingesammelt und nachdem ich sie abfotografiert hatte auch gleich ein Video damit erstellt.

Ihr könnt natürlich auch bei Ben, Julian & Yannic noch ein paar weitere Eindrücke und Stimmen zum Abend lesen.

FridayNight_Ben-8638 FridayNight_Ben-8641 FridayNight_Ben-8642 FridayNight_Ben-8643 FridayNight_Ben-8644 FridayNight_Ben-8654 FridayNight_Ben-8661 FridayNight_Ben-8667 FridayNight_Ben-8670 FridayNight_Ben-8673 FridayNight_Ben-8680 FridayNight_Ben-8684 FridayNight_Ben-8685 FridayNight_Ben-8693

Friday Night Workshop mit der Band Ox

Letzten Monat gab es mal wieder einen Friday Night Workshop im Studio und dieses Mal konnten wir die Band Ox begrüßen. Die Jungs hatten ganz konkrete und teilweise abgefahrene Vorstellungen was die Sets betraf. Neben dem obligatorischen Presse-Gruppenbild und Portraits gab es also auch noch andere Ideen. Lange Rede kurzer Sinn, anbei eine kleine Auswahl aus dem Abend.

Ox-1024291 Ox-1024302

Danke auch an Nada und Michelle für die schmerzfreie und lockere Performance mit den Jungs! 🙂

Tropfenfotografie mit dem Raspberry Pi

Zum letzten Friday Night Shoot haben Markus und Lennart ihre Stationen zur Tropfenfotografie im Studio aufgebaut und einen kleinen Workshop dazu gegeben. Von der Planung über die Theorie bis zur praktischen Umsetzung mit eigenen Ergebnissen sollten keine Wünsche offen bleiben. Und da Tobis Raspberry Pi Projekt hier so gut ankam, konnte ich auch Markus für einen Gastbeitrag zur Tropfenfotografie mit dem Raspberry Pi gewinnen.

Tropfen_RPi-201528

Dies ist ein Gastartikel von Markus May

Als begeisterter Makro-Fotograf kam ich irgendwann auch auf die Idee mich mit Wassertropfen zu beschäftigen. Erste Versuche mit mit einer Plastiktüte, die von der Decke hängt und bei der ich die Kamera von Hand auslösen musste, waren sehr Zeitintensiv und von wenig Erfolg gekrönt. Als ich 2013 einen Vortrag von Tobias Bräuning hören durfte, wuchs der Wunsch weiter solche Fotos selbst zu machen. Als ich dann noch einen Raspberry Pi geschenkt bekommen habe, musste ich die ganze Sache konkret angehen. Schnell wurde ich fündig und so habe ich mich überwiegend an die Anleitung von David Hunt gehalten.

Die Schaltung, der Aufbau und das Programm

Gehirn und Schaltzentrale meines Aufbaus ist wie schon erwähnt ein Raspberry Pi Model B+**. Die angesteuerten Ausgänge wiederum sind auf einem Experimentierbrett (Breadboard)** mit den nötigen Schaltungen verkabelt, welche wiederum die beiden Magnetventile zur Tropfenerzeugung, die Kamera auslösen und die Blitze via angehängtem Funktrigger** ansteuern.

DropShoot_SteckplatineDropShoot_Schaltplan

Mit ein paar Dachlatten, Schauben und Brettern habe ich ein Gerüst für den Aufbau und aus PET Flaschen, etwas Aquariumschlauch und zwei Alurohren habe ich zwei Mariottesche Flaschen gebaut. Diese braucht es, um eine ständig gleiche Fließgeschwindigkeit zu erhalten, unabhängig vom Füllstand der Flasche.

Tropfen_RPi-7091Da nun die Schaltung stand ging es nun an die Ansteuerung bzw. Programmierung aller Komponenten. Da der Raspberry Pi ein eigenständiger kleiner Rechner ist, lässt sich an ihm ein Monitor, Tastatur und Maus anschließen und somit auch ein kleines Programm entwickeln. Ich möchte jetzt nicht zu tief in die Programmierung einsteigen, deswegen hier nur der theoretische Aufbau.

  • Kamera auslösen, Belichtungszeit 1 sek
  • Warten
  • Ventil für wenige Millisekunden öffnen, Dauer bestimmt die Größe des Tropfens
  • Warten
  • Zweites Ventil für wenige Millisekunden öffnen
  • Warten
  • Blitze auslösen (hier entsteht das eigentliche Bild)
  • Kamera schließen

Im Programm kann man jedem der oben aufgezählten Punkte eine Zeit mitgeben. Und genau diese Zeiten sind es, mit denen man experimentieren muss um am Ende das gewünschte Ergebnis zu bekommen.

Die Praxis

DropShotGif1_1000_500Da nun alles stand, brauchte es nur noch Zeit und viel Geduld. Zuerst ging es darum saubere einzelne Tropfen zu erzeugen. Hier spielen maßgeblich die Dauer, die das Ventil offen ist, der Wasserdruck, sowie die Konsistenz des Wassers (hierzu später mehr) eine Rolle. Ist dieser Tropfen gefunden, kann man sich auf die Suche nach dem Einschlag auf der Wasseroberfläche machen, danach folgt die Krone und zu guter Letzt die Säule. Letzteres ist mein erstes Zwischenziel zum gewünschten TaT, “Tropfen auf Tropfen” wie man im “Fachchargon” sagt. Nun folgt der eigentlich schwierigste Teil, da man einen zweiten Tropfen genau so schalten muss, das dieser exakt am höchsten Punkt des ersten Tropfen einschlägt, um dann die gewünschte Skulptur zu erzeugen. Hat man diese jedoch einmal gefunden, lässt sich diese beliebig oft wiederholen, vorausgesetzt die Parameter bleiben ähnlich.

Nach mehreren erfolgreichen Versuchen mit reinem Wasser ging es daran, die Konstellation zu verändern. Wir wollten buntes Wasser, größere Tropfen und somit spektakulärere Skulpturen. Zum Einfärben haben sich in Wasser aufgelöst Wasserfarben als gut erwiesen. Aber auch Milch oder Sahne lassen sich über die Lichtfarbe effektiv verändern. Um die Konsistenz des Wassers zu verändern haben wir uns Guarkernmehl aus dem Reformhaus bedient. Es dickt das Wasser an, sodass sich größere Tropfen erzeugen lassen. Zudem entstehen beim Kollidieren der Wassertropfen konstantere Wassernetze/-flächen.

Was nun noch fehlt ist eine ansprechende Beleuchtung und Perspektive/Bildausschnitt. Für die Beleuchtung wird auch im Studio mit Systemblitzen gearbeitet, da diese die benötigte kurze Abbrenndauer haben um den Tropfen und somit das Bild scharf und ohne Bewegungsunschärfe einzufrieren. Hier habe ich mir farbige Folien besorgt, die ich vor den Blitzen anbringen kann. Hier werden mindestens zwei Blitze verwendet, einen zur Ausleuchtung/Einfärbung des Hintergrunds und einen zum festhalten/einfrieren der Wassertropfen. Bei Ausleuchtung, Bildausschnitt, Hintergrund, Spiegelung kann man nun seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Tropfen_RPi-201519Tropfen_RPi-201526 Tropfen_RPi-201522

Workshop Resümee

Nach mehreren Abenden zuhause und gemeinsamen mit Lennart, an denen wir unsere Erfahrungen austauschten und Aufbauten verbesserten, wurden wir von Tom gefragt, ob wir nicht einen Workshop halten wollten. Er musste uns nicht lange bitten und so fand beim letzten Friday Night Shooting bei den LightGIANTS unser Workshop statt.

Nachdem Lennart und ich unsere Apparaturen aufgebaut hatten, erläuterten wir den Teilnehmern die Schaltungen, unsere Herangehensweise und das Programm zur Steuerung. Schnell fanden sich alle zurecht und fingen an mit unserer Unterstützung eigene Ideen umzusetzen. Gemeinsam feilten wir am Timing, der Kameraposition, dem Blitzaufbau, diskutierten angeregt über die Möglichkeiten und hatten einfach einen tollen Abend zusammen.

Tropfen_RPi-4129 Tropfen_RPi-4193 Tropfen_RPi-4180 Tropfen_RPi-4274 Tropfen_RPi-4176 Tropfen_RPi-4116 Tropfen_RPi-4223 Tropfen_RPi-4266 Tropfen_RPi-4187 Tropfen_RPi-4280 Tropfen_RPi-4203

Lennart hat das Ganze mit einem Arduino realisiert und seine Erfahrungen hier veröffentlicht.
Christine, von der die Ergebnisbilder in diesem Beitrag sind, hat ihre Erfahrungen hier geschildert.
Die Behind the Scenes Bilder in diesem Beitrag sind von Tom.

**Amazon Affiliate Link

Replica Band Workshop @lightGIANTS

Der letzte Freitag des Monats gehört dem Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio und so war dieses Mal die Karlsruher Cover Band Replica zu Gast. Die Jungs machen schon seit Jahren Musik auf der Bühne und das merkte man auch vor der Kamera.

Replica-6717

Neben den Gruppenbildern, standen natürlich auch Portraits auf dem Programm…

Replica-6632 Replica-6595 Replica-6579 Replica-6618

Ich hatte letztes Jahr bereits die Möglichkeit die Band live zu sehen und fand die Songauswahl genau nach meinem Geschmack! So reicht das Repertoire von Soundgarden, Maximo Park und den Foo Fighters über Kings of Leon hin zu Audioslave gemischt mit dem Können der alten Schule.

Replica-6685

Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben, die Jungs live zu sehen, lohnt sich der Besuch definitiv!

Replica-6696

Es war mal wieder ein Fest. Das Ziel, das Studio nicht zu verlassen, bevor der Kühlschrank leer ist, ist ebenfalls gelungen, aber daran hatte ich keine Zweifel. Und so war es Mal wieder ein gelungener Friday Night Workshop!

Dia de los Muertos @lightGIANTS

Am letzten Freitag war wieder Zeit für ein Friday Night Workshop und dies Mal haben wir das Motto „Dia de los Muertos“ ausgerufen. Eigentlich ein mexikanischer Feiertag an dem den Toten gedacht wird, ist die traditionelle Schminke, welche sich Darsteller zum Anlass dieses Feiertages auflegen das perfekte Thema für unser Studio gewesen.

dia_de_los_muertos- dia_de_los_muertos--3 dia_de_los_muertos--5 dia_de_los_muertos--2

Und an dieser Stelle möchte ich euch auch mal wieder einen Before/After Vergleich zeigen, da die letzte Zeit des öfteren der Wunsch danach laut wurde.

dia_de_los_muertos-5513dia_de_los_muertos-

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an die Modells Julia, Johanna, Klara und Bettina für die Geduld und das Durchhaltevermögen und Thorsten für die Orga.

Bald wird es auch endlich wieder ein MakingOf Video zu diesem Shooting geben, man darf also gespannt sein…

Im Studio mit den HeyDays

Letztes Wochenende war ich mit der Band Die HeyDays im Studio, was war wieder Zeit für einen Workshop und so fanden wir uns im lightGIANTS Studio ein. Bandportraits standen auf dem Programm und die Vorstellungen waren präzise definiert…

heydays-5087

Das erste Bild sollte die Mitglieder vor einem komplett weißen Hintergrund zeigen, so positioniert, dass die Größenunterschiede angeglichen werden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Die Beleuchtung sollte ein hartes Keylight von der Seite sein, generell ein relativ helles Bild und (hier bestand die eigentliche Herausforderung) die Person in der Front sollte unscharf sein, alle anderen scharf. Wer sich mit Studiolicht befasst, weiß das diese Kombination so ihre Tücken hat – sehr helles Setup mit 5 Blitzen aber relativ offene Blende um deutliche Unschärfe im Bild zu haben.

heydays-

Das zweite Setup sollte in einer normalen Szene sein, also kein Studiohintergrund und die Jungs alle unterschiedlich auf einer Stuhlreihe platziert. Wiederum sollte Dennis (Frontmann) sich sofort erkennbar aus der Gruppe hervorheben aber dennoch integriert sein.

heydays--2 heydays--4

Wir alle waren so begeistert vom Setup und den Ergebnissen, es passte einfach alles.

heydays--3 heydays--5

Und damit ihr auch wieder was zum anhören habt, hier gibt es die HeyDays zu hören:

Danke an die Band, ihr wart großartig und es hat uns allen einen riesen Spaß bereitet! Hier geht’s zur HeyDays Homepage, Facebook und Soundcloud. In Kürze gibt es auf dem Studioblog dann auch wieder die Lichtdiagramme und die Ergebnisse der Workshop-Teilnehmer zu sehen.