Die Straßen von Verona – Ein Tagesausflug

Im Arco 3.0 Reisebericht habe ich es schon kurz erwähnt, wir haben an einem ruhigen Tag auch eine Abstecher nach Verona gemacht. Verona hat man sicher schon das ein oder andere Mal gehört, aber was mir gar nicht so präsent war – Verona ist der Schauplatz der Tragödie Romeo und Julia von William Shakespear. Einige andere kennen Verona wegen des berühmten Amphitheaters, der Arena Veronas, in welchem bis heute noch viel besuchte Theateraufführungen stattfinden.

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Aus welchem Grund auch immer man nach Verona kommt, geboten wird einem eine wirklich schöne Altstadt, mit tollen Plätzen, malerischen Straßenzügen, sehenswerter Architektur und viele Überbleibseln aus der Zeit der Römer die nicht umsonst 2000 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Das alles getoppt mit unfassbaren Mengen von Touristen – dem einzigen Wermutstropfen. Man kann sich z.B. mit einem Haufen anderer Menschen darum drängen einmal Julias rechte Brust anzufassen oder aber sich bei den Hunderten anderen Theaterbesuchern auf dem Piazza Bra einreihen. Verlässt man aber die Hauptschlagadern der Stadt und begibt sich in die Seitengassen, entkommt man dem Trouble schnell. Wir hatten keine definierten Wegpunkte und uns auch nicht auf unseren Besuch vorbereitet und trotzdem oder gerade weil, einen entspannten Tag in Verona!

Weitere Bilder des Urlaubs sowie aus Verona findet ihr bei Thorsten.

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Klettern in Arco – Der Reisebericht – Arco 3.0

Irgendwie hat es uns Arco angetan. So unkompliziert, gut zu erreichen, entspannt und vor allem so günstig! Und dazu kommt noch, dass es so viele Berge und Wände gibt die wir noch nicht erklommen haben. So schnell wird es uns dort also nicht langweilig. Und genau aus diesen Gründen waren wir auch dieses Jahr wieder in Arco. Diesmal eine komplette Woche, um alles entspannter angehen zu können.

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Einquartiert haben wir uns wieder auf dem Camping Zoo (Bericht siehe meinen ersten Arco Beitrag) und einmal mehr waren wir uns einig, die richtige Wahl getroffen zu haben. Gegessen wurde meist im doch schon legendären „California“ und da auch die sonstigen Rahmenbedingungen wie bei den letzten beiden Malen ausfielen, beschränke ich mich hier auf die Neuentdeckungen und Highlights.

Klettersteig Ferrata Fausto Susatti

Ein oft empfohlener aber relativ leichter Klettersteig, welcher auf den Gipfel Cima Capi (909m ü.d.M.) mit einer atemberaubenden Aussicht über den nördlichen Gardasee, über Riva bis Arco und Torbole sowie über das Val die Ledro (Ledro-Tal) Richtung Lago di Ledro. Gegen die meisten Empfehlungen sind wir aber nicht aus Biacesa gestartet sondern direkt aus Arco, wo man auch wieder endet. Und so mussten wir uns erst steil entlang eines Bachlaufs den Berg hinauf bis zum eigentlichen Einstieg des Klettersteigs, was aber im Nachhinein alleine schon ein tolles Erlebnis war. So ging es während der mehr als 6 Stunden dauernden Tour, knapp 1300 Höhenmeter zu überwinden und die grandiose Aussicht zu genießen.

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Klettergebiet Nago Torbole

Dieses Jahr haben wir, neben einem obligatorischen Abstecher ins Gebiet Muro dell’Assino, das Gebiet „Nago“ für uns entdeckt und haben so 3-4 Tage alleine dort verbracht. Das Gebiet besteht aus 6 großen Sektoren, in 2 davon („Unterer“ und „Zentral“) gibt es ausreichen Routen im 5ten und 6ten Grad. Die Routen sind mit bis zu 30 Metern recht lang und man wird am Umlenker stets mit einer tollen Aussicht auf den Gardasee belohnt. Besonders erwähnenswert sind die schattigen und gut befestigten Standplätze am Fuß des jeweiligen Sektors, der relativ kurze Zustieg von den Parkplätzen aus und die gut angelegten Wege zwischen den einzelnen Wänden. Als kleines Highlight gibt es zwischen den Bäumen um das Gebiet noch ein paar große überhängende und großgriffige Boulder. Fans also Crashpad einpacken!

Resümee

Dieses Jahr habe ich es sogar endlich geschafft eine Runde im Gardasee zu schwimmen. Es war wahnsinnig kalt. Aber gut. Wir haben zwischen dem ganzen Sport auch einen Tag Sightseeing eingelegt und waren auf einen Abstecher in Verona, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr. Wenn es mal geregnet hat, haben wir einfach eine kurze Pause eingelegt und aus einer kleinen 1-Stunden Wanderung wurde auch schnell mal ein 4-stündiger Trail.

Im Großen und Ganzen war es wieder eine tolle Zeit, viel gutes Essen und Trinken, eine gute Mischung aus Klettern, Wandern, Sightseeing und Ausruhen. Und auch dieses Mal kann ich sicher sagen, das war nicht unser letztes Mal.

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Arco 2.0 – ein weiterer Reisebericht

Im Video-Post habe ich ja bereits gesagt, dass es uns ein weiteres Mal nach Arco verschlagen hat. Nach dem Video-Eindruck folgt hier nun der Reisebericht mit einigen Bildern.

Neben dem wandern und klettern, gibt es auch noch eine sehr ausgeprägte Radsport Szene am Gardasee. Und so war es ein leichtes gute, aktuelle Fahrräder für einen schmalen Preis zu leihen. Auf dem Plan standen 2 Touren. Bei der Ersten haben wir uns etwas überschätzt und so wurde neben der sehr anstrengenden Auffahrt auch die Abfahrt zu einem Abenteuer. Definitiv nichts für Ungeübte!

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Am zweiten Tag ist die eine Hälfte aufgebrochen um ein weiteres Mal den Klettersteig Gerardo Sega zu bezwingen (siehe letzten Bericht), Jannis und ich haben uns nochmal auf die Räder geschwungen und dieses Mal sollte es über Riva del Garda, entlang der Küste bis zum Lago di Ledro gehen.

MTB-Map

Diese Route war schon eher mein Level, noch den Vortag in den Knochen konnte ich zwar noch nicht wieder voll in die Pedale treten, aber landschaftlich und von den Beschaffenheiten her, war diese Route wirklich mein Highlight der Woche! Leider erlaubte es uns die Zeit nicht mehr auch eine Runde um den See zu fahren. Aber das machen wir dann einfach beim nächsten Besuch in Arco.

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Der dritte Tag stand dann wieder im Zeichen des Kletterns und so haben wir uns auf in ein (für uns) neues Gebiet gemacht. Belvedere, überhalb von Nago-torbole. Zwei Abschnitte, einer im oberen und einer im mittleren Schwierigkeitsgrad und bekannt für die atemberaubende Aussicht über Nago-torbole, Riva del Garda und das gesamte nördliche Ende des Gardasee.

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2011 komplett sanierter Zustieg und Routen, im Ort ein großer Parkplatz direkt in der Nähe. Wirklich empfehlenswert, auch wenn der Einstiegsbereich in die Wand extrem unwegsam ist, so dass die Füße nach einem Tag an der Wand alleine vom unten stehen weh tuen. Lohnt sich aber allemal.

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Tag Vier verschlug es uns wieder nach Muro dell’Assino, wo wir bereits im Juni waren. Hier ist die Vielfalt an Routen und Schwierigkeitsgraden einfach super, der Fuß der Wand ist im Schatten und so haben wir den letzten Tag, abgesehen vom anstrengenden Zustieg, eher gemütlich in bekannter Umgebung angehen lassen.

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Unterkunft

Wie auch schon das letzte Mal, haben wir wieder auf dem Campingplatz Zoo gezeltet. Da wir kein Safari-Tent oder Bungalow wollten, mussten wir vorweg auch nicht reservieren. Es war zwar voller als im Juni, dennoch findet man eigentlich immer noch einen freien Platz. Der Plan ging auf und wir fühlten uns direkt heimisch.

Arco 2.0 – Das Video

Screen Shot 2013-10-01 at 18.08.20Nachdem wir im Juni bereits zum klettern in Arco waren, war für August eigentlich eher ein Strandurlaub geplant. Da bei der Planung aber so ziemlich alles schief lief, hat es uns spontan erneut nach Arco verschlagen. Diesmal nur zu 4. und neben klettern sollte Mountainbiken auf dem Plan stehen und so packten wir die Zelte ein und fuhren los.

Ich habe dazu ein Video geschnitten, der Reisebericht mit weiteren Infos folgt noch.

Wer von euch war auch schon am Gardasee mountainbiken oder klettern? Könnt ihr irgendwelche Spots und Routen empfehlen die man gesehen oder gemacht haben muss?

Bild: Blick über Riva del Garda

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und der Blogbetrieb läuft langsam wieder an. Ein ganz besonderes Bild möchte ich euch aber direkt zeigen. Der komplette Reisebericht folgt…

Riva del Garda

Das Bild wurde vom Klettergebiet Belvedere aus mit der PowerShot N aufgenommen und lediglich in Lightroom nachbearbeitet. Zu sehen ist der Blick über Riva del Garda und das nördliche Ende des Gardasees.