Im Test… GoPro WiFi BacPac & Remote

blog 0045 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteVor einer Weile erreichte mich ein Päckchen von camforpro.com! Enthalten war das brandneue GoPro WiFi BacPac + WiFi Remote Combo Pack welches ich schon sehnsüchtig erwartet habe!

Nun stand in meiner Heimatstadt Karlsruhe “Das Fest”, ein Open Air Festival an, auf welchem ich eine Band Videotechnisch begleitet habe und so hatte das WiFi BacPac seinen ersten Einsatz!

Die Features

Zu den technischen Daten muss ich mich hier, glaube ich, nicht groß äußern. Diese können am Besten auf der Produktseite eingesehen werden. Ein paar Eckdaten welche ich besonders prickelnd finde, die Reichweite der Remote liegt bei 90m (optimale Begebenheiten sogar bis zu 180m) was einen riesigen Freiraum in der Anwendung einräumt und, man kann nicht nur eine GoPro steuern, sondern bis zu 50 (!!!) Stück gleichzeitig.

blog 0038 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteWas mir so beim studieren der technischen Daten nie bewusst wurde, man sieht auf dem Display der Fernbedienung, live die Einstellungen und das Menü der gekoppelten GoPro HD Hero2. Das heißt, ihr könnt nicht nur die Aufnahme starten, sondern, ist die GoPro irgendwo unzugänglich (in meinem Fall stand die Cam auf der Bühne) montiert, könnt ihr die kompletten Einstellungen anhand der WiFi Remote einsehen und ändern!

Was sich an diesem Wochenende auch besonders gut machte, die GoPro war bereits beim Soundcheck auf der Bühne montiert. Bis es aber los ging, wollte ich Akku sparen und habe die GoPro wieder ausgeschaltet, lediglich das WiFi BacPac ließ ich auf Empfang. Als es dann nun endlich los ging, konnte ich via Remote die GoPro einschalten, den Modus überprüfen und die Aufnahme starten! Also ja, man kann die Cam sogar via Remote hochfahren. Erwähnenswert, wie ich finde!

Die Inbetriebnahme

Nicht das es hierzu im Normalfall einen gesonderten Absatz benötigt, ich diesem Fall aber schon! Denn als ich das WiFi BacPac mit meiner GoPro in Betrieb nehmen wollte, stand ich zuerst wie “der Ochs vor’m Berg”… Modul auf die GoPro gesteckt, Remote eingeschaltet - nix geht! Klar, muss ja noch gekoppelt werden. Anleitung aufgeschlagen, Koppelung versucht - nix geht! Na dann werd ich wohl doch die Anleitung lesen müssen… Hier steht, man soll das BacPac und die Remote zuerst updaten. Also zuerst das CineForm Studio von der GoPro Webseite herunterladen, BacPac per USB koppeln und mir wurde ein Update angeboten. Nach diesem habe ich die Remote per USB angeschlossen - nix geht! Ahh… die Remote muss via WiFi über das BacPac geupdated werden. Angeschlossen - geht nicht! ARGH! OK, kurzum, wenn man weiß “wie” ist das alles eine Sache von 5 Minuten…

Am besten genau nach dieser Anleitung vorgehen!

Und für die Zukunft merkt man sich folgendes:  Soll die GoPro upgedatet werden, schließt man diese direkt via USB an. Soll das WiFi BacPac upgedatet werden, schließt man die GoPro mitsamt des BacPacs via der USB Schnittstelle des BacPac an. Soll die Remote upgedated werden, so schließt man das BacPac OHNE GoPro an, dieses dient dann als Schnittstelle um die Remote wireless upzudaten.

Die GoPro App …nach laaaaaaangem warten ist sie endlich da!

blog 0067 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteZum Release des WiFi BacPac war auch gleich eine Smartphone/Tablet GoPro App geplant. Leider ist diese erst mit reichlich Verspätung erschienen. Mit dieser App ist es möglich das Bild der GoPro auf ein SmartPhone zu streamen. In der Theorie klingt das genial. Man kann so das Blickfeld und die Ausrichtung der GoPro einstellen, auch wenn diese an unzugänglichen Stellen befestigt ist, wo man mit dem LCD BacPac keine Chance hatte. Mit der Hero2 soll es soagr möglich sein, das gestreamte Bild sowohl auf dem Laptop aufzunehmen, als auch auf die interne Speicherkarten. Selbstredend lassen sich über die App auch die Einstellungen der GoPro kontrollieren und ändern.

Für die Inbetriebnahme war natürlich wieder ein Update aller Komponenten nötig. Nach der Erfahrung aus der Ersteinrichtung, war das Updaten hier ein Klacks. Das Verbinden der GoPro mit dem SmartPhone ist etwas umständlich, bis man weiß wie es geht. Man muss zuerst das SmartPhone selbst via WiFi mit der GoPro verbinden, die GoPro taucht hier wie ein Hotspot in den WLan Einstellungen des SmartPhones selbst auf (nicht in der GoPro App). Anschließend, hat man die Ad-Hoc Verbindung hergestellt, öffnet man die GoPro App und die Kamera wird automatisch erkannt.

In der Praxis zeigte sich dann aber, dass zwar die Steuerung und Änderungen an den Einstellungen schön übersichtlich und sehr schnell funktionieren, das Killer-Feature, was die App eigentlich aus mach – der LiveView, aber eine Latenz von 2-3 Sekunden oder mehr hat. Das übertragene Bild läuft dann zwar flüssig (bei Sony’s ActionCam war die Übertragung direkter, aber extremst hakelig und mit vielen Aussetzern durchsetzt) aber in der Praxis hat keiner von uns die Zeit und vor allem Geduld die GoPro um ein paar Zentimeter zu verschieben, 3 Sekunden zu warten um den Bildausschnitt zu kontrollieren und dann ggf erneut zu korrigieren.

Da es sich bei der App um den “ersten Wurf” handelt, hoffe ich mal, dass hier noch deutlich nachgebessert wird. Ein runterschrauben der Bildqualität hat übrigens auch nicht weniger Latenz gebracht. So ist das Feature für mich leider kaum brauchbar.

Resümee

Das WiFi BacPac – für mich trotzdem eine MustHave Erweiterung der GoPro! Die Cam kann montiert werden und selbst an schwer zugänglichen Stellen, können alle Einstellungen, als auch die Aufnahme via remote gesteuert werden. Durch die Verbindung via WiFi stehen die beiden Komponenten in permanenter, recht zuverlässiger Verbindung. Auch in der Reichweite von 90m macht sich dies bemerkbar. Eine dennoch sehr gelungene Erweiterung, wenn dann noch die GoPro App ein Update bekommt, so dass das LiveView Feature mit weniger Latenz zu einem weiteren, dann brauchbaren Feature mutiert, sollte das das Paket perfekt abgerundet sein!

cfp Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteAls Bezugsquelle kann ich euch auf jeden Fall die Jungs von camforpro.com ans Herz legen. Hier findet ihr wohl das umfangreichste Angebot an original und 3rd party Zubehör für die GoPro Produktpalette. Ebenso habe ich immer unkompliziert ein offenes Ohr und kompetente Hilfestellung bei all meinen Fragen und Ideen gefunden! Vielen Dank auch dieser Stelle – macht weiter so!

Sony Action Cam (HDR-AS15), Rolleiflex FX-N

Rolleiflex FX N 4931 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NDer heutige Tag drehte sich hauptsächlich ums Networking. So haben sich die ein oder anderen Bekanntschaften entwickelt, immer wieder wurden die Visitenkarten gezückt, aber am meisten hat es mich gefreut, Heike von Bildlicht kennengelernt zu haben.

Nichts desto trotz kamen wir etwas auf der Messe herum und so konnte ich mir z.B. Sony’s Antwort auf die GoPro, die Sony Action Cam (HDR-AS15) und die neue (!!) TLR (Twin Lens Reflex) von Rolleiflex, die 2.8 FX-N genauer anschauen.

Sony Action Cam (HDR-AS15)

Am deutlichsten fällt einem auf den ersten Blick die Bauform der Cam auf. Sony setzt hier auf eine längliche Bauweise, ob dies nun ein Vorteil gegenüber der GoPro ist oder nicht, das wird sich wohl erst nach einer Weile und einigen Erfahrungsberichten zeigen. Ansonsten ist das Konzept sehr ähnlich. Es gibt ein wasser- und stoßfestes Gehäuse welches über diverse Adapter auf den unterschiedlichsten Oberflächen angebracht werden kann. Was mich allerdings verwunderte, das Sony mit so wenigen Befestigungsmöglichkeiten ins Rennen geht. So gibt es Klebepads für Helme oder glatte Oberflächen, ein Headstrap eine Fahrradhalterung und eine Lasche um die Cam an der Skibrille zu befestigen. Saugnapf oder ausgefallene Halter – Fehlanzeige.

Sony’s Action Cam allerdings, hat das WLan Modul, welches man bei der Konkurrenz noch separat kaufen muss, bereits integriert. Und das beste, Tethering und Remote-LiveView via Smartphone (iOS & Android) funktionieren bereits jetzt! icon wink Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N Ein Display, auf welchem man das Blickfeld der Cam direkt beim anbringen überprüfen kann, fehlt zwar, aber durch das Remote-LiveView vias Smartphone vermisst man diese Option nicht.

Sony HDR AS15 4886 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NSony HDR AS15 4881 e1348012172901 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NSony HDR AS15 4883 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N

Hier würde mich ein direkter Vergleich zur GoPro interessieren, mal sehen was sich machen lässt…

Rolleiflex 2.8 FX-N

Rolleiflex FX N 4933 290x193 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NEin weiteres Highlight, was vielleicht viele von euch kalt lassen wird, war für mich die neue Rolleiflex 2.8 FX-N. Hier erweitert Rolleiflex seine Produktpalette an Twin Lens Reflex (TLR) Kameras um ein weiteres Model. Das “N” in der Produktbezeichnung steht hier bei für “near” und zwar wurde die Naheinstellgrenze deutlich verkürzt. Von 1 Meter bei den Modellen 2.8 FX, FW und FT, wurde diese auf ca 0,6 Meter (Angabe ohne Gewähr) verkürzt. Wir durften hier einen Prototypen begutachten, die finalen technischen Daten und das Release der Kamera, sollten laut Angaben des Herstellers, in der kommenden Woche folgen.

Rolleiflex FX N 4923 e1348012951322 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NRolleiflex FX N 4927 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX NRolleiflex FX N 4930 195x195 Sony Action Cam (HDR AS15), Rolleiflex FX N

Eine wirklich schicke Kamera, die die Palette der TLR Modelle von Rolleiflex wohl komplettieren dürfte. Kosten soll das gute Stück allerdings rund 4800,- EUR und wird somit wohl nur ein Traum für viele bleiben. Dennoch finde ich es bemerkenswert das der Hersteller hier an diese Technik glaubt und in der heutigen Zeit weiterhin Updates in diesem Segment entwickelt.

Party at the Flash Gym

Heike hat uns dann für Abend ins Flash Gym eingeladen, wo es jeden Abend, nach der Photokina eine Party für geladene Gäste gibt. Hier trafen wir erneut auf das ein oder andere, bekannte Gesicht. So war natürlich neben den Gastgebern Heike Herden, Martin Krolop und Marc Gerst auch Größen wie Jared Polin, Greg Gorman und Michael Grecco anzutreffen. Aber auch das Flash Gym selber war auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein toller Abschluss eines erfolgreichen Tages.

Im Test… GoPro LCD BacPac

blog 7650 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacIn meiner GoPro HD Hero2 Review konnte man meine Begeisterung für das GoPro System ja schon herauslesen. Das Positionieren und die Einstellung eines passenden Bildausschnittes stelle allerdings immer ein Problem dar. Was auf dem Snowboard oder generell outdoor kein Problem ist, ist, bei dem Sichtfeld, innerhalb eines Raumes nicht so einfach.  Und so war Teymur so freundlich und stellte mir eins seiner GoPro Displays, als Leihgabe zur Verfügung.

blog 7644 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacMeine ersten Bedenken waren, da der Akku der GoPro alleine schon nicht der ausdauerndste ist, dass sich die Laufzeit, aufgrund des Displays nochmals drastisch verkürzen wird. Da ich das Display oft aber nur zum Einrichten der Position bräuchte, wäre das somit kontraproduktiv. Aber da haben sich die Jungs von GoPro natürlich ihre Gedanken zu gemacht und so lässt sich das Display ganz einfach per Tastendruck an- und abschalten. Bedenken somit beseitigt.

blog 7649 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacDem Display liegen zwei neue Gehäuserückteile bei, denn durch das Aufstecken ändert sich natürlich die Tiefe der Cam. Damit diese auch mit angedocktem Display noch sicher vor Stürzen und Wasser ist, tauscht man einfach das normale Rückteil, gegen eines der mitgelieferten aus und schon ist wieder für die gewohnte Sicherheit gesorgt.

Zum Display selbst lässt sich sagen, dass zum einen das Menü grafisch dargestellt wird, was gerade bei der ersten Generation der GoPro HD Hero hilfreich ist. Bei der Hero2 werden hier die selben Schaubilder und Menüpunkte gezeigt, wie auf dem Display auf der Vorderseite. Man kann des weiteren das bereits Aufgenommene wiedergeben oder eben die Cam mit LiveView betreiben. Hier ist allerdings eine deutlich sichtbare Verzögerung wahrzunehmen. Schlimm ist das nicht, allerdings ist sie durchaus erwähnenswert.


Für die unter euch, die sich fragen wie das Video entstanden ist, hier ein Bild des Setups.

blog 7651 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacblog 7646 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacblog 7645 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPacblog 7640 150x150 Im Test... GoPro LCD BacPac

Mit 99,- EUR** doch eher eins der teureren Zubehörteile für die GoPro. Ob sich diese Investition wirklich lohnt, dazu möchte ich das bald erscheinende WiFi BacPac abwarten. mit diesem lässt sich nämlich das Bild im Live-Stream aufs iPhone oder iPad übertragen. Diese Variante würde nicht nur mehr Möglichkeiten bieten, sondern meiner Meinung nach auch das Display ersetzen können. Aus diesem Grund erwarte ich das WiFi BacPac freudig und bin gespannt was uns geboten wird!

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Im Test… GoPro HD Hero2

GoPro Hero2 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Wir haben schon in dem ein oder anderen Projekt mit einer GoPro gearbeitet. Letzten Sommer z.B. beim Skimmen am See mit der “alten” HD Hero, bei unserem Ferrari Video hatten wir erstmals eine geliehene HD Hero2 im Einsatz. Und spätestens da wurde mir klar, so eine GoPro ist ein MustHave Standard Equipment… naja, zumindest für mich!

Um so glücklicher bin ich, dass GoPro mir ein Exemplar der neuen GoPro HD Hero2 zur Verfügung gestellt hat. Im Folgenden möchte ich auf meine Erfahrungen und Einsatzgebiete mit der GoPro eingehen, die Gründe hierfür, was noch geplant ist und wo die Unterschiede zur ersten Version der HD Hero und sogar zu “Alternativen” wie der PlaySport liegen.

Action Aufnahmen

Bislang haben wir die GoPro, wie an den Beispielen zu sehen, unter anderem beim Skimmen am See eingesetzt. Die Cam fix auf die Boardspitze, ausgerichtet und beeindruckende und einzigartige Aufnahmen sind das Resultat. Da die GoPro stoß- und wasserfest ist, muss man hier keine Angst um die Cam haben.

Auch im letzten Snowboard-Urlaub kam die Cam zum Einsatz. Hier allerdings auf dem Helm oder dem Skistock montiert. Denn, was viele nicht wissen, GoPro weißt ausdrücklich darauf hin, dass die Halterungen nicht für (ungedämpfte) Impact-Sportarten geeignet sind. Besser gesagt, sie raten davon ab sie direkt aufs Board zu montieren. Man muss sich also Gedanken machen, wo und wie die Cam montiert wird.
blog 7409 290x192 Im Test... GoPro HD Hero2Wir haben diesen Hinweiß natürlich auf eigene Verantwortung, mit der Hoffnung auf tolle Aufnahmen, missachtet. Zur Folge hatte dies, dass das Gehäuse am Gelenk gebrochen ist.  Also auch die GoPro hat, bei den Kräften welche hier wirken, ihre Grenzen. Bei den niedrigen Zubehörpreisen allerdings kein großes Problem, das Gehäuse hat die GoPro wie gewohnt vor Schäden geschützt. Ein neues Housing und um eine Erfahrung reicher.

Bei unserem Ferrari Video haben wir die GoPro an stellen des Autos montiert, an denen wir mit unseren normalen Kameras an die Grenzen gestoßen wären. Zum einen wegen dem Gewicht und der Größe, zum anderen wegen dem Beschädigungs-Risiko. So wurde die Cam kurzerhand über dem Motor oder an der Stoßstange, kurz über dem Asphalt platziert.

Vorteil bei actionreichen Aufnahmen bietet die Option, dass mit der GoPro in der 720er/HD Auflösung (≠ FullHD) mit 60 fps (frames per second), in der WVGA (848×480) Auflösung sogar mit 120 fps aufgezeichnet werden kann, was mir die Möglichkeit einräumt, die Aufnahmen anschließend auch in verminderter Geschwindigkeit, ruckelfrei wiedergeben zu können.

Aussergewöhnliche Orte, Zeitraffer und Totalen

Bei Workshops oder z.B. unserer Einweihungsfeier wird eine GoPro direkt unter die Decke gehängt. Dadurch entstehen Aufnahmen in der Totalen vom Geschehen und können so, im anschließenden MakingOf Video, einen tollen Gesamteindruck vermitteln. Hier wähle ich je nach Dauer des Events und nach gewünschtem Ergebnis, entweder die Videofunktion oder die Intervallfunktion, bei welcher, je nach Einstellung, alle 2,5,10,… Sekunden ein Bild aufgenommen wird.

Weitere Ideen/Anregungen und denkbare Einsatzorte:

  • am Fenster während eines Linienfluges
  • an Musikinstrumenten
  • an einem Quadrokopter, Modellauto oder Modellflugzeug
  • usw…

Mit etwas Kreativität und Einfallsreichtum sind einem hier kaum Grenzen gesetzt.

Verbesserungen der GoPro HD Hero2 vs HD Hero(1)

blog 7419 290x271 Im Test... GoPro HD Hero2Die erste Verbesserung die einem direkt ins Auge fällt und auf welche man so nicht mehr verzichten möchte, ist das grafische Display an der Vorderseite. Voll mit den wichtigsten Einstellungen auf einen Blick, vereinfacht es vor allem die Navigation durch das umfangreiche (aber keineswegs überladene) Menü.

Der außerdem immer wieder erwähnte, doppelt so schnelle Bildprozessor, die doppelt so hohe Auflösung (5MP zu 11MP) bei Fotos und die verbesserte Glaslinse fallen außerdem stark ins Gewicht. Hat die Hero1 noch Probleme mit direkten, hellen Lichtquellen bei schlechten Lichtverhältnissen, kommt die Hero2 hier wesentlich besser mit diesen Begebenheiten zurecht.

blog 7417 e1331665740644 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Eine kleine Änderung, welche mit ins Auge gefallen ist, aber sonst nirgendwo Erwähnung findet: Die beiden Bedienknöpfe der neuen GoPro haben diese Beschichtung nicht mehr. Genau die Beschichtung die nach einer Weile nachgibt und die Knöpfe stark abgenutzt aussehen lässt.

Außerdem wurde der Hero2 ein Mikro-Eingang und eine Mini-HDMI Schnittstelle spendiert, zwei weitere Aufnahmestatus-LEDs, die Low Light Performance wurde verbessert und zudem wird derzeit an neuem Zubehör gearbeitet, wie das WiFi BacPac und die WiFi Remote, deren Funktionen sich erst mit der Hero2 voll entfalten können. Dazu hoffentlich bald mehr…

Das Beste aber, die neue Hero2 bleibt kompatibel zu allem Zubehör der vorhergehenden Generation! Gehäuse, Kabel, Adapter… alles bleibt kompatibel.

Befestigungsmöglichkeiten / Zubehör

Durch die große Auswahl an Adaptern und Mounts, deren Einzelteile untereinander auch noch beliebig kombiniert werden können, sind den Ideen hier kaum Grenzen gesetzt. Ob Rohrschellen, Saugnäpfe, Klebepads, Kopf-, Körper oder Armgurte, hier wurde fast an alles gedacht. Spätestens mit dem Adapter auf das normale 1/4″ Kameragewinde und der Möglichkeit so auf Produkte von Drittanbietern und aus der normalen Kamera-Welt zurückzugreifen sind einem alle Wege offen.

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Aber selbst die Gehäuseteile, Linsen, Dichtungen sind alle einzeln zu bekommen. Da es sich hierbei um eine Action-Cam handelt, leidet hier und da nun Mal das ein oder andere Teil. Es wurde wirklich an alles gedacht und sehr modular aufgebaut, damit in den seltensten Fällen das komplette Set ersetzt werden muss.

Das Beste ist aber der Preis. Trotz dem Hype den die GoPro derzeit erlebt, ist die Kamera wie auch das Zubehör zu erstaunlich humanen Preisen erhältlich. Wie ich finde, merkt man hieran, dass die Macher mit Herzblut an ihrem Produkt hängen und dennoch bodenständig geblieben sind.

Kleine aber feine Kritikpunkte

  • Ich vermisse ein separates Ladegerät. Da der Akku leider nicht sehr lange hält, habe ich einen Zweit-Akku ins Auge gefasst. Da man den Akku aber nur in der GoPro laden kann, stand ich vor dem Problem: ist ein Akku on Location leer, kann ich diesen, während ich mit dem anderen weiter Arbeite, nicht aufladen. Hier bietet nur der Zubehörhandel eine Lösung, in Form eines Universal-Ladegerätes. Eine durchdachte Lösung, direkt von GoPro, wäre mir hier allerdings lieber… (vielleicht ein 4 Fach Ladegerät o.Ä.?)
  • GoPro TriPod Halterung 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Der Adapter auf Standard 1/4″ Gewinde muss separat gekauft werden und kostet “teure” 10,- EUR. Bei all dem Zubehör welches der GoPro in jeglichen Sets beiliegt, sollte genau dieser Adapter, meiner Meinung nach, zum Lieferumfang gehören. Vielleicht verbirgt sich hier hinter der Gedanke, dass die GoPro optimal mit dem hauseigenen Zubehör verwendet werden kann und sollte, dennoch – für mich ein unverzichtbarer Adapter.

Im Vergleich: GoPro HD Hero2 vs. Kodak PlaySport Zx5

In meinem Repertoir befindet sich ja außerdem die PlaySport Zx5 von Kodak. Auf den ersten Blick eine Alternative zur GoPro, da sie ebenfalls wasserdicht (allerings nur bis 3 Meter), stoßfest und Full HD fähig ist. Die PlaySport besitzt, im Gegensatz zur GoPro, einen eingebauten Bildstabilisator. Allerdings ist das auf die Brennweite zurück zu führen. Die GoPro kann, aufgrund ihres extrem weitwinkligem Fisheye getrost auf einen Bildstabilisator verzichten, hier wirken sich Erschütterungen nur wenig auf das Endmaterial aus. Die PlaySport hingengen, hat ein wesentlich kleineres Blickfeld, durch ihre kleine und leichte Bauweise und der Begebenheit, dass die PlaySport meist aus der Hand benutzt wird, ist ein Bildstabilisator unverzichtbar.

So wären wir auch gleich beim Unterschied der beiden Kameras und ihrer Konzepte. Denn auf den zweiten Blick stellt man direkt fest, die beiden Produkte, zielen auf ganz unterschiedliche Zielgruppen ab. Animiert einen die PlaySport z.B. zu schnellen, unkomplizierten (Urlaubs- und Freizeit-)Aufnahmen aus der Hand, ist die GoPro hier eher das action-hungrige Pendant. Sie schreit förmlich danach, an den abgefahrendsten Stellen und Situationen eingesetzt zu werden. Auch der Unterschied in den Blickwinkeln (GoPro:127°/170° PlaySport: geschätzte 45°) zeigt gleich, das die Einsatzgebiete und -möglichkeiten sich hier deutlich unterscheiden.
Ich will damit nicht sagen, dass jede der beiden Kameras nicht ebenso für jeden dieser Zwecke eingesetzt werden kann, dennoch sind die grundlegenden Unterschiede hier nicht von der Hand zu weisen.

Generell kann man aber sagen, dass die GoPro, das Zubehör, wie auch das gelieferte Bildmaterial in Summe, und grad im Bezug auf Action-Aufnahmen, einen wesentlich professionelleren Eindruck macht. Will man das Videomaterial also (semi-)professionell weiter verarbeiten, wäre meine Empfehlung hier die GoPro HD Hero2.

Resümee

Zusammenfassend kann ich sagen, die GoPro hat in meinem Setup einen festen Platz eingenommen. Bei einem Fotoshooting liefert sie “Behind the Scenes” aufnahmen, bei einer Videoproduktion lässt sie sich in allen möglichen und unmöglichen Situationen einsetzen, aber auch speziell mit ihr gefilmte Projekte machen ihren Reiz aus. Sie wird mich in Zukunft ständig begleiten und immer wieder zum Einsatz kommen.

Meine Auswahl an Zubehör muss noch aufgestockt werden, um hier einen vielseitigeren Einsatz zu ermöglichen. Die GoPro regt mich persönlich immer wieder zum kreativen Einsatz und Platzieren an. Sie hat meine Aufnahmemöglichkeiten konkurrenzlos erweitert und ich bin selbst gespannt, wie und wohin sie mich im kommenden Jahr noch begleiten wird.

Ferrari 458 Italia Video

Screen Shot 2011 12 27 at 17.43.53 e1325004337207 590x246 Ferrari 458 Italia VideoVor einigen Wochen waren die Two Dudes, Daniel und ich in Köln zu Besuch bei Teymur. Es ging darum ein kleines Video zu und mit einem Ferrari 458 Italia zu drehen. Der zeitliche Rahmen war mit einem Tag stark begrenzt, aber machbar…


Wir hatten die diversesten Techniken im Einsatz, filmten indoor und outdoor um so die größtmögliche Auswahl an Videomaterial zu haben. Wie ihr hier in den Making Of Bildern sehen könnt, filmten wir u.a. mit einem Slider und einem improvisierten Kamerakran. Außerdem verwendeten wir eine Steadycam und eine GoPro HD Hero2.

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Teymur nutzte die restlichen Tage natürlich um einige verschiedene Foto-Sessions mit dem Auto abzuhalten. Mehr dazu auf icedsoul.de –>