Im Test… SanDisk Eye-Fi SD Karte

Ich hab mir die letzte Zeit immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie man ein Shooting entspannter gestalten könnte. Kennt ihr das? Ihr habt endlich alle Models richtig positioniert, das Licht stimmt, ihr macht ein Bild, findet es gut und schwups, stehen alle hinter einem und schauen mit aufs Kameradisplay. Joa… und das Arrangement ist dahin…

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Und da ich ein Meister darin bin über Kabel zu stolpern und somit kabelgebundenes Tethering für mich nicht in Frage kam, bin ich auf die Eye-Fi Karten von SanDisk gestoßen. Ich habe mich für die 8GB Variante** entschieden und diese Lösung zusammen mit meinem iPad Mini getestet.

Einrichtung

Bevor man loslegen kann, muss man die Eye-Fi App aus dem Appstore installieren und sich einen Eye-Fi Account anlegen. Das gute an den SanDisk Karten ist, hier wurde auf ein eigenes System verzichtet und somit kann man auf die Originale Eye-Fi Software zurückgreifen. Soweit so gut. Eye-Fi SD Karte neben der normalen CF Karte in meine 5D Mark III eingeschoben und schon taucht auch in der Kamera das Eye-Fi Menü auf. Sind beide Vorraussetzungen erfüllt kann man die Karte entweder in ein vorhandenes Wlan einbinden und anschließend mit dem iPad, iPhone oder Rechner verbinden oder aber man stellt eine AdHoc Verbindung der beiden Geräte her. Hierbei wird also kein Wlan Netzwerk vorausgesetzt, sondern eine Direktverbindung zwischen Karte und Gerät hergestellt.

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Die Karte selber konfiguriert man lediglich via gekoppeltem Gerät. An der Kamera kann man lediglich die Daten und den Verbindungsstatus der Karte einsehen, aber keine direkten Einstellungen vornehmen. Hat man die Geräte gekoppelt, werden alle Bilder, welche auf die SD Karte gespeichert werden, via Wlan auf das gekoppelte Gerät geschickt und in der Eye-Fi App angezeigt. Soweit so gut…

In der Praxis

…muss man sich entscheiden, was man denn überhaupt auf den (in meinem Fall) iPad angezeigt bekommen möchte. Ich wollte hier lediglich den Models und mir eine größere Ansicht der Bilder ermöglichen. Daher war für mich die perfekte Lösung nach wenigem Probieren herausgefunden.

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Ich speichere auf der CF Karte meine Raw-Bilder für die spätere Bearbeitung, auf der SD Karte speicher ich das Bild in S1 Auflösung (5.5MB 2880×1920) und eben diese wird dann aufs iPad übertragen. Dies hat zum Vorteil, die Übertragung geht wirklich fix und man muss nur kurz warten, bis man das Bild automatisch in Vollbild auf dem iPad sieht. Raw-Dateien auf dem Tablet mach keinen Sinn und dauert nur ewig, bis diese übertragen sind. Eine größere Auflösung benötigt man im Normalfall auch nicht um den Fokus und Bildausschnitt zu begutachten. Wie schnell das geht, seht ihr in diesem kurzen Video…

So stelle ich dann also das iPad vor den Modells auf, damit diese sofort und ohne sich bewegen zu müssen, das Ergebnis sehen können. Wir haben außerdem im Studio einen Flatscreen hängen, denkbar wäre, via HDMI Adapter das Bild des iPads auch direkt am TV auszugeben.

Kritik

Das einzige, was wirklich super umständlich und für mich nicht nachvollziehbar gestaltet wurde, möchte man die Übertragung zwischen den Zielgeräten (z.B. iPad oder Rechner) switchen, muss auf dem Gerät Internet verfügbar sein. Warum? Weil die Einstellungen final über die Eye-Fi Webseite vorgenommen werden, ohne diese geht nichts. Diese Umstand ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich würde es mir gefallen lassen, die Geräte im Vorfeld online registrieren zu müssen, was mir zwar auch nicht einleuchtet wozu das gut sein soll, aber wenn ich dann wenigstens offline zwischen den bereits eingerichteten Geräten hin und her switchen könnte. So ist das leider ein riesen “Pain in die Ass”. Dafür kann aber SanDisk nichts, das ist eine Eigenschaft von Eye-Fi und auch bei den hauseigenen Karten der Fall.

Resümee

Trotz der Kritik ist es für mich eine günstige und total praxistaugliche Lösung. Im Normalfall switche ich nicht zwischen den Geräten, sondern lasse die Übertragung fix auf mein iPad stattfinden. Die Übertragung ist mit oben genannten Einstellungen wirklich brauchbar schnell und reicht von der Auflösung vollkommen. Es kommt sehr gut bei den Models an und es bietet wirklich einen gewissen Luxus ohne Kabel tethern zu können. Denkbar wäre die Erweiterung das iPad an den Flatscreen anzuschließen.

Ich werde diese Lösung so beibehalten und sie hat sich bereits in meinem Workflow bewehrt. Auch die relativ kleine Kapazität der 8GB Version** reicht mit diesen Einstellungen vollkommen aus.

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Nike+ Fuelband – Geiler Scheiß!

Vor kurzem habe ich mir das Nike+ Fuelband** zugelegt und ich muss sagen: “Geiler Scheiß!” Gesehen habe ich es ja schon vor einer Weile, ich war anfangs recht skeptisch was die Genauigkeit anbelangt, habe mir hier und da einen Test durchgelesen und Vergleichsvideos angeschaut und die einhellige Meinung ist, die errechneten Werte passen im Großen und Ganzen mit denen von klassischen, guten Pulsuhren zusammen. Als ich dann jetzt vor kurzem das Sport-Klettern für mich entdeckt habe und total drauf “hängen geblieben” bin, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir ein Nike+ Fuelband bestellt… Das mag jetzt vielleicht nur ganz wage was mit Fotografie zu tun haben, aber dafür gibt’s ja die “Personal” Kategorie.

nike fuel band 1593 845x563 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1608 845x563 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

Design, Funktion und Technik

Das Fuelband ist durch und durch einfach nur stylish! Das fängt bei der Verpackung an, welche so auch aus dem Hause Apple kommen könnte und geht weiter über das eigentliche Band, bis hin zur App und dem Webinterface. Es sieht eben nicht so schrecklich aus wie die meisten typischen Jogging-Pulsuhren, die man am liebsten unter dem langen Ärmel versteckt. Es sieht vor allem gar nicht wie eine Uhr aus! Display erkennt man keines, einzig der Verschluss und ein einzelner Button lassen sich am Band erkennen. Drückt man diesen, so (er)scheint die Anzeige durch die Gummioberfläche in grobpixeliger LED Manier. Durch mehrfaches betätigen wechselt die Anzeige von den Nike+ Fuelpoints über die durch Bewegung verbrauchte Kalorien, Schritte bis hin zur Uhrzeit.

nike fuel band 1603 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1595 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1602 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

Jede Anzeige wird stetig vom Fortschrittsbalken der Fuelpoints unterstrichen. Bei langem drücken des Buttons, synchronisiert das Fuelband via Bluetooth mit der iPhone App und schickt die erreichten Punkte auch gleich weiter zum Nike+ Profil.

nike fuel band 1606 290x193 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Der Verschluss ist aus Metall und hebt sich optisch von der ansonsten gummierten Oberfläche des Fuelbands ab. Nach dem öffnen sieht man gleich, der Verschluss enthält einen klassischen USB Stecker. Über diesen kann das Fuelband sowohl geladen als auch direkt und ohne Bluetooth mit dem Rechner synchronisiert werden. Alle Einstellungen (24h/12h Darstellung der Uhrzeit, aktuelle Uhrzeit, Körpergröße/-gewicht, Tagesziel usw) lassen sich sowohl via Desktop als auch iPhone App vornehmen. Der Akku hällt im übrigen 5-6 Tage. Nike+ FuelBand Inside 290x189 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Das Band erfasst die Bewegung wohl über ein 3 Wege Beschleunigungssensor und ist dafür erstaunlich genau, wie diese Daten, in Zusammenhang mit der hinterlegten Körpergröße und -gewicht umgerechnet werden, bleibt Nikes Geheimnis. Aber solange es funktioniert, ist mir das auch vollkommen egal! Dahingegen hat mich der Blick auf die Innereien der Gummihülle wiederum fasziniert!

(Bildquelle der Armband Innereien: Engadget)

Apps, Interface und Social Media Integration

Die App und das Nike+ Portal sehen wirklich nett aus, man kann im Grunde auf alle Daten zurückgreifen und diese auswerten. Man kann mit der App seine Tagesziele und Notizen zum jeweiligen Tag erfassen, so wie den Ladezustand des Armbandes abfragen und man wird mit “Abzeichen” und “Badges” belohnt, wenn man sein Ziel erreicht, übertrifft oder eine Erfolgsreihe von mehreren Tagen hat. Man kann sich sogar mit seinen Freunden messen und vergleichen…

IMG 0517 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!   IMG 0518 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!   IMG 0519 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

…aber: Die Bedienbarkeit, Flexibilität und Durchgängigkeit ist einfach beschissen semi-schön und nicht-ganz-so-durchdacht. Im Grunde sind viele tolle Ideen enthalten, viele Animationen und Grundgedanken sind absolut richtig und passen zum Gesamtbild sowohl vom Design als auch zum Konzept. Aber leider ist nichts davon wirklich durchgängig oder zu Ende gedacht. Man findet eine Anbindung an Facebook, kann auch nach seinen Freunden suchen, bekommt aber nur die Freunde, welche auch ein Fuelband (bzw dessen App) haben, angezeigt. Es gibt aber weitaus mehr Fuel Produkte und Apps. Auf dem Nike+ Onlineportal hingegen, kann ich alle Nike+ User adden und mich mit ihnen messen. Meine Tagesdaten sind zwar optisch super aufbereitet, die Auswertemöglichkeiten gehen allerdings gegen 0… Ebenso das Onlineportal ist sehr schön gemacht, etwas durchdachter und flexibler aber ebenso hier und da von der Bedienbarkeit einfach furchtbar verbesserungsfähig. Ich hoffe inständig das Nike dem ganzen Thema eine konsequente Grunderneuerung verpasst und erkennt, das alleine hier noch sehr viel Steigerungspotential versteckt ist.

Achtung im Ausland (sync)

Letzten Urlaub musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich zwar das Fuel Band mit meinem iPhone syncen kann, mir die Daten aber in der App nicht zur Verfügung stehen. Diese müssen erst mit einer bestehenden Internetverbindung an Nike übermittelt werden, so dass die App diese wieder abfragen kann. Das ist natürlich scheiße sehr ungeschickt, wie ich feststellen musste… Hier sollte unbedingt nachgebessert werden, dass zumindest die Tageswerte lokal eingesehen werden können.

Bestellung aus Deutschland

nikestore 290x167 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Wer jetzt zurecht sagt “Moment, das Fuelband gibt es doch noch gar nicht in Deutschland!?” der hat vollkommen recht. Mit einem kleinen Trick, bekommt man es jedoch ganz offiziell, ohne Probleme auch in Deutschland, ohne den teuren und lästigen Weg über den Zoll gehen oder die überteuerten eBay-Angebote in Betracht ziehen zu müssen. Und zwar wechselt ihr im Nike-Online-Store einfach auf United Kingdom als Location, sucht euch das passende Fuelband raus, legt es in euren Warenkorb, wechselt wieder auf Deutschland und siehe da… Das Ganze kommt dann schön aus Belgien, keine Zollabfertigung nötig und sucht ihr noch ein wenig im Internet nach Gutscheinen, könnt ihr normal zumindest noch den Versand sparen!

Resümee

Ich bin trotz der Kritikpunkte sehr zufrieden mit dem Band und trage es wirklich jeden Tag und das sehr gerne. Und der eigentliche Sinn des Ganzen, war es, meinen Alltag ein wenig tracken und messen zu können. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm ergibt bei mir rund 2000 Fuelpoints, alles darüber ist erstrebenswert. Gehe ich Abends noch klettern, schließe ich den Tag mit einem Wert zwischen 3600 und 4200 Fuelpoints ab. Und daran kann man schon erkennen, wie wenig Bewegung so ein Büroalltag hat. Zudem sollte es mich anspornen, mich mehr zu bewegen und meine, mir selbst gesteckten Bewegungsziele zu erreichen. Und das tut es auf jeden Fall!

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Im Test… GoPro WiFi BacPac & Remote

blog 0045 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteVor einer Weile erreichte mich ein Päckchen von camforpro.com! Enthalten war das brandneue GoPro WiFi BacPac + WiFi Remote Combo Pack welches ich schon sehnsüchtig erwartet habe!

Nun stand in meiner Heimatstadt Karlsruhe “Das Fest”, ein Open Air Festival an, auf welchem ich eine Band Videotechnisch begleitet habe und so hatte das WiFi BacPac seinen ersten Einsatz!

Die Features

Zu den technischen Daten muss ich mich hier, glaube ich, nicht groß äußern. Diese können am Besten auf der Produktseite eingesehen werden. Ein paar Eckdaten welche ich besonders prickelnd finde, die Reichweite der Remote liegt bei 90m (optimale Begebenheiten sogar bis zu 180m) was einen riesigen Freiraum in der Anwendung einräumt und, man kann nicht nur eine GoPro steuern, sondern bis zu 50 (!!!) Stück gleichzeitig.

blog 0038 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteWas mir so beim studieren der technischen Daten nie bewusst wurde, man sieht auf dem Display der Fernbedienung, live die Einstellungen und das Menü der gekoppelten GoPro HD Hero2. Das heißt, ihr könnt nicht nur die Aufnahme starten, sondern, ist die GoPro irgendwo unzugänglich (in meinem Fall stand die Cam auf der Bühne) montiert, könnt ihr die kompletten Einstellungen anhand der WiFi Remote einsehen und ändern!

Was sich an diesem Wochenende auch besonders gut machte, die GoPro war bereits beim Soundcheck auf der Bühne montiert. Bis es aber los ging, wollte ich Akku sparen und habe die GoPro wieder ausgeschaltet, lediglich das WiFi BacPac ließ ich auf Empfang. Als es dann nun endlich los ging, konnte ich via Remote die GoPro einschalten, den Modus überprüfen und die Aufnahme starten! Also ja, man kann die Cam sogar via Remote hochfahren. Erwähnenswert, wie ich finde!

Die Inbetriebnahme

Nicht das es hierzu im Normalfall einen gesonderten Absatz benötigt, ich diesem Fall aber schon! Denn als ich das WiFi BacPac mit meiner GoPro in Betrieb nehmen wollte, stand ich zuerst wie “der Ochs vor’m Berg”… Modul auf die GoPro gesteckt, Remote eingeschaltet - nix geht! Klar, muss ja noch gekoppelt werden. Anleitung aufgeschlagen, Koppelung versucht - nix geht! Na dann werd ich wohl doch die Anleitung lesen müssen… Hier steht, man soll das BacPac und die Remote zuerst updaten. Also zuerst das CineForm Studio von der GoPro Webseite herunterladen, BacPac per USB koppeln und mir wurde ein Update angeboten. Nach diesem habe ich die Remote per USB angeschlossen - nix geht! Ahh… die Remote muss via WiFi über das BacPac geupdated werden. Angeschlossen - geht nicht! ARGH! OK, kurzum, wenn man weiß “wie” ist das alles eine Sache von 5 Minuten…

Am besten genau nach dieser Anleitung vorgehen!

Und für die Zukunft merkt man sich folgendes:  Soll die GoPro upgedatet werden, schließt man diese direkt via USB an. Soll das WiFi BacPac upgedatet werden, schließt man die GoPro mitsamt des BacPacs via der USB Schnittstelle des BacPac an. Soll die Remote upgedated werden, so schließt man das BacPac OHNE GoPro an, dieses dient dann als Schnittstelle um die Remote wireless upzudaten.

Die GoPro App …nach laaaaaaangem warten ist sie endlich da!

blog 0067 290x193 Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteZum Release des WiFi BacPac war auch gleich eine Smartphone/Tablet GoPro App geplant. Leider ist diese erst mit reichlich Verspätung erschienen. Mit dieser App ist es möglich das Bild der GoPro auf ein SmartPhone zu streamen. In der Theorie klingt das genial. Man kann so das Blickfeld und die Ausrichtung der GoPro einstellen, auch wenn diese an unzugänglichen Stellen befestigt ist, wo man mit dem LCD BacPac keine Chance hatte. Mit der Hero2 soll es soagr möglich sein, das gestreamte Bild sowohl auf dem Laptop aufzunehmen, als auch auf die interne Speicherkarten. Selbstredend lassen sich über die App auch die Einstellungen der GoPro kontrollieren und ändern.

Für die Inbetriebnahme war natürlich wieder ein Update aller Komponenten nötig. Nach der Erfahrung aus der Ersteinrichtung, war das Updaten hier ein Klacks. Das Verbinden der GoPro mit dem SmartPhone ist etwas umständlich, bis man weiß wie es geht. Man muss zuerst das SmartPhone selbst via WiFi mit der GoPro verbinden, die GoPro taucht hier wie ein Hotspot in den WLan Einstellungen des SmartPhones selbst auf (nicht in der GoPro App). Anschließend, hat man die Ad-Hoc Verbindung hergestellt, öffnet man die GoPro App und die Kamera wird automatisch erkannt.

In der Praxis zeigte sich dann aber, dass zwar die Steuerung und Änderungen an den Einstellungen schön übersichtlich und sehr schnell funktionieren, das Killer-Feature, was die App eigentlich aus mach – der LiveView, aber eine Latenz von 2-3 Sekunden oder mehr hat. Das übertragene Bild läuft dann zwar flüssig (bei Sony’s ActionCam war die Übertragung direkter, aber extremst hakelig und mit vielen Aussetzern durchsetzt) aber in der Praxis hat keiner von uns die Zeit und vor allem Geduld die GoPro um ein paar Zentimeter zu verschieben, 3 Sekunden zu warten um den Bildausschnitt zu kontrollieren und dann ggf erneut zu korrigieren.

Da es sich bei der App um den “ersten Wurf” handelt, hoffe ich mal, dass hier noch deutlich nachgebessert wird. Ein runterschrauben der Bildqualität hat übrigens auch nicht weniger Latenz gebracht. So ist das Feature für mich leider kaum brauchbar.

Resümee

Das WiFi BacPac – für mich trotzdem eine MustHave Erweiterung der GoPro! Die Cam kann montiert werden und selbst an schwer zugänglichen Stellen, können alle Einstellungen, als auch die Aufnahme via remote gesteuert werden. Durch die Verbindung via WiFi stehen die beiden Komponenten in permanenter, recht zuverlässiger Verbindung. Auch in der Reichweite von 90m macht sich dies bemerkbar. Eine dennoch sehr gelungene Erweiterung, wenn dann noch die GoPro App ein Update bekommt, so dass das LiveView Feature mit weniger Latenz zu einem weiteren, dann brauchbaren Feature mutiert, sollte das das Paket perfekt abgerundet sein!

cfp Im Test... GoPro WiFi BacPac & RemoteAls Bezugsquelle kann ich euch auf jeden Fall die Jungs von camforpro.com ans Herz legen. Hier findet ihr wohl das umfangreichste Angebot an original und 3rd party Zubehör für die GoPro Produktpalette. Ebenso habe ich immer unkompliziert ein offenes Ohr und kompetente Hilfestellung bei all meinen Fragen und Ideen gefunden! Vielen Dank auch dieser Stelle – macht weiter so!

Canon EOS 6D, Project 1709 & “the power to connect”

blog 4746 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectHeute war mein erster Tag auf der Photokina, viel mehr auf den Rheinterassen, welche Canon einzigst für ihre Pressekonferenz und die geladenen Gäste angemietet hatten. So bot sich auch die Gelegenheit Teymur und endlich mal Ben persönlich zu treffen. (Geile Location by the way) Hier stand alles unter dem Motto “the power to connect”. Nach ein paar Zahlen und Grafiken ging es dann an die Neuvorstellungen, neben neuen Powershot Modellen, Druckern und der bereits veröffentlichten EOS M waren hierbei zwei Themen äusserst Interessant in meinen Augen. Zum einen die  Canon Cloud (Code-Name Project 1709) welchen Canon bis Ende des Jahres herausbringen möchte und zum anderen die Vorstellung der neuen Canon EOS 6D.

blog 4743 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connect     blog 4753 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connect

Projekt 1709

blog 4764 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectHier hat sich Canon das Konzept der Cloud zu Herzen genommen und will den User fortan dabei ein Mittel bieten, welches die ewige Suche nach einem bestimmten Bild auf unzähligen von Datenträgern erleichtert. Der Gedanke, die Bilder jeder Kamera (inkl iPhone usw, nicht nur Canons eigene) eines Users werden in der Cloud gespeichert und dort zur Verfügung gehalten, können von dort aus geshared, verschickt, betrachtet, sortiert, getagged und editiert werden. Sogar direkt drucken könnt ihr aus der Cloud auf z.B. einen der neuen Drucker mit WLan Picture Bridge. Ausgeklügelte Algorithmen helfen einem hier beim sortieren und taggen und übernehmen die Hauptarbeit. Im Grunde kein neuer Gedanke, so hat auch Adobe eine Cloud mit nahezu identischen Eckdaten, allerdings speziell auf ihre Produkte ausgelegt. Am Ende entscheiden die Features und die Integration, vor allem aber der Preis.

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Das Ganze geht nun in die Beta Phase und soll bis Ende des Jahres ausgerollt werden und für alle zur Verfügung stehen. Wir werden sehen…

Canon EOS 6D

blog 4841 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectÜber die Spezifikationen der 6D brauche ich euch hier sicher nichts schreiben, diese findet ihr am besten auf der Canon Seite. Was mich aber besonders juckte, die 6D hat GPS und WLan integriert. Und wenn ihr jetzt zurück an Canons Cloud denkt, dann könnt ihr euch vorstellen wie die Pläne aussehen. Und das wiederum, finde ich eine sehr sehr geile Entwicklung. Ebenso das die 6D das LiveView Bild via WLan auf euer Smartphone  schickt und ihr die Cam somit fern”steuern” könnt! Außerdem hat sie den neuen Digic 5+ Sensor. Durch den Vollformat-Sensor mit einer recht geringen Auflösung von 20 Megapixel ist auch hier die Lowlight-Performance verbessert worden.

blog 4843 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectblog 4851 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectblog 4838 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectEOS 6D FRT MIRROR UP 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectEOS 6D SIDE LEFT TERMINALS 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectEOS 6D TOP DISPLAY WiFi GPS 195x195 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connect

Resümee

Ich persönlich sehe sie weniger als Nachfolger der 5D Mark II (wie so oft angepriesen) viel mehr als Nachfolger der 7D, deren Baugröße sie auch hat. Sie ist also kleiner als die 5D. Ob ich jetzt nach wie vor eher mit der 5D Mark III liebäugle oder der 6D? Die Features der 6D reizen mich schon und ich bin gespannt in wie weit sich diese nutzen und einsetzen lassen. Aber ich denke, für mich ist nach wie vor die 5D Mark III der richtige Nachfolger. Auch wenn ich die Richtung, in die Canon gerade aufgebrochen ist, sehr interessant und als genau richtig empfinde.

Was meint ihr? 
Cloud Dienst aus dem Hause Canon…. darauf haben wir gewartet?
Geht das in die richtige Richtung?

EOS 6D mit Smartphone-Kopplung, GPS und Touchscreen oder EOS 5D Mark III?

Im Test… Polaroid PoGo Drucker

blog 7592 290x290 Im Test... Polaroid PoGo DruckerVor kurzem habe ich mir spontan einen Polaroid PoGo Drucker gekauft. Ich bin schon vor geraumer Zeit auf diesen kleinen, handlichen Drucker gestoßen aber konnte mich nie durchringen einfach zuzuschlagen. Nun aber endlich, denn der Polaroid PoGo** ist mit seinen 45,- EUR und zwischen 13-25 EUR für 70 Blatt zink Papier** sehr günstig. Und so habe ich mir einiges an Spaß mit dem Drucker erhofft.

zink steht dabei für “zero ink“, quasi “Null Tinte”, denn der Drucker arbeitet mit einem Thermodruckverfahren. Somit kann auch nur auf den Polaroid eigenen Papieren gedruckt werden. Und auch hier hat sich Polaroid etwas einfallen lassen, denn jedes Bild besitzt eine selbstklebende Rückseite und ist somit gleich ein Aufkleber. Die Bilder sind jeweils 5 x 7,62 cm groß. Da der Drucker sowohl per PictureBridge Druckt als auch per Bluetooth angesprochen werden kann, ergeben sich hier schöne Möglichkeiten. So kann man einmal direkt von der Kamera per USB Kabel ein Bild ausdrucken oder aber per Rechner oder Smartphone etwas an den Drucker senden.

Nur zeigte sich gleich der Nachteil eines iPhones, denn Apple lässt das senden von Bildern per Bluetooth leider nicht zu. Daher muss ich leider immer den “Umweg” über den Rechner nehmen. Dies war mir allerdings schon vorweg bekannt, sollte aber beachtet werden.

Meine Erfahrungen

Man sollte darauf achten das die Namen der gesendeten Dateien nicht zu lang oder zu kompliziert sind. Sollte das der Fall sein, verweigert das Drucker die Datei. Allerdings sagt die Fehlermeldung hierzu rein gar nichts. Mit den Endungen und Dateiformaten .png und .jpeg kann der Drucker ebenso nichts anfangen. Kann man ein .jpeg noch einfach umbenennen, muss man ein .png hingegen konvertieren damit es vom Drucker verarbeitet wird.

Soweit alles kein Problem. Nur hat sich in der kurzen Zeit in der ich den Drucker nun nutze schon so etwas wie eine Hassliebe eingestellt. Warum eine Hassliebe?
Zum Einen finde ich das Format und das Gimmick mit der selbstklebenden Rückseite einfach genial. Es ist einfach ein Spaß-Drucker für schnelle Schnappschüsse mit Polaroid Charakter. Ich habe daher auch keine Wunder von dem  Kleinen erwartet, und kann auch mit Qualitätseinbußen leben. Aber das jeder zweite Druck erstmal voller Streifen ist, und die Farbe teilweise und auch nur partiell nicht mal ansatzweise dem Original entspricht, das frustriert recht schnell.

blog 7606 590x472 Im Test... Polaroid PoGo Drucker

Gut, vielleicht ist es auch einfach ein gewisser Charakter der den Bilder verliehen wird… Ich weiß nicht so recht. Also im Endeffekt finde ich den Drucker trotzdem immer noch cool. Die Streifen nerven, aber ich finde sie nicht so schlimm und störend, das ich den Drucker deswegen nicht mehr verwenden würde. Vielleicht habe ich auch nur eine Charge altes Papier erwischt, aber so ganz perfekt ist der Drucker damit einfach nicht.

Polaroid PoGo & Halftone

Ich habe z.B. eine, für mich, perfekte Einsatzmöglichkeit für den Drucker gefunden. Und zwar im Zusammenspiel mit der iPhone App Halftone! Ich finde die Ergebnisse so “endgeil”!

blog 7612 232x290 Im Test... Polaroid PoGo DruckerNur hatte ich am Anfang ein Problem mit dem Seitenverhältnis. Weil die Bilder aus der App einen weißen Rahmen haben und der Drucker überstehende Kanten abschneidet, fehlte auf einer Seite immer etwas Rand. Nach etwas probieren habe ich eine genial einfache Lösung gefunden und gehe dabei wie folgt vor:

Foto mit iPhone aufnehmen, anschließend anzeigen, hinein zoomen, gewünschten Bildausschnitt wählen und einen Screenshot auf dem iPhone vom skaliert angezeigten Bild machen. Den Screenshot in Halftone bearbeiten und über den Rechner ausdrucken.

Der Screenshot auf einem iPhone Display hat nahezu die passende Ratio für das Seitenverhältnis des PoGos und so fehlen einem nur wenige mm vom fertigen Bild! Außerdem reicht die Auflösung des Screenshots vollkommen für einen Druck und ein schöner Nebeneffekt ist, die Datei hat nur wenige kb und ist somit schnell übermittelt. Hier ist das komische, das bisher keines der Bilder welche ich mit Halftone bearbeitet habe, übermäßige Streifen aufwies. Ob das nun Zufall ist oder einem Schema folgt, vielleicht finde ich das noch heraus!

Alles in Allem finde ich den Drucker dennoch klasse und bin gespannt wobei er noch so alles zum Einsatz kommen wird.

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Wesentliches! Meine täglichen Begleiter…

Auf kwerfeldein.de wurde zu einer Aktion aufgerufen. In dieser gilt es die Dinge zu zeigen, welche einen so durch das tägliche Leben begleiten. Im Gegensatz zu den allseits bekannten “What’s in your bag” Initiativen ist hier allerdings auch der Freiraum eingeräumt, Dinge aufzuzeigen, welche man nicht unbedingt immer dabei hat, ohne die man im Alltag allerdings nicht sein möchte. Der Gedanke dahinter ist, sich ein Bild der Person hinter den Gegenständen machen zu können. Wie der Titel alleridngs schon sagt, eben auf das “Wesentliche” reduziert.

wesentliches 590x393 Wesentliches! Meine täglichen Begleiter...

Thomas Reimann, 29, Fotograf & Blogger, Musik- & Kaffeejunkie

Einen Tag ohne Kaffee und Musik zu beginnen ist für mich undenkbar. Wo immer es mir möglich ist begleitet mich Musik durch’s Leben. Auch immer und überall erreichbar zu sein und mit der Online-Welt in Verbindung zu stehen bestimmt meinen Alltag. Ausserdem versuche ich, so oft es geht, die Highlights meines Tages fotografisch festzuhalten. Sei es mit dem iPhone oder mit meiner großen Kamera.

Wie ich finde, eine tolle Aktion, denn sie spricht mir aus der Seele. Ich versuche stets all meine täglichen Begleiter auf das Wesentliche zu reduzieren. Leider erlaubt es mir mein Alltag oft nicht alles bei mir zu haben, was mir so wichtig wäre. z.B. ist es mir nicht möglich meine Kamera zu meinem 9to5 Job mitzunehmen oder immer und überall Musik zu hören…

Macht mit und zeigt was euch so durch den Alltag begleitet. Einsendeschluss ist der 25.07.2011.

Immer dabei: iPhone, Hipstamatic & Tumblr

Tagebuch war gestern – Dank iPhone Kamera, Hipstamatic und meinem Tumblr Blog habe ich das ganze durch eine zeitsparende, vor allem aber lebendige und kreative Art und Weise gelöst.

Tagebuch schreiben, damit konnte ich mich nie anfreunden. Meinen Kalender detailliert pflegen, auch hierzu war ich schlussendlich zu inkonsequent. Was mich aber nun schon eine ganze Weile begleitet ist mein Tumblr Blog für meine iPhone Bilder. Und so nutze ich das ganze:

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Ich bin Hipstamatic User der ersten Stunde. Als die App fürs iPhone erschienen ist, habe ich nicht lange gezögert. Der Charme, auch alltägliche und eher einfache Aufnahmen wirken durch die vielfältigen Hipstamatic-Effekte wesentlich interessanter. Gerade Fans des Retro- und Lomo-Looks, oder der “Shoot from the Hip” Anhänger, kommen hier auf ihre Kosten. Durch immer neue Linsen, Blitze und Filme wird das Repertoire stetig erweitert. Diese können nach belieben untereinander kombiniert und somit immer neue Effekte erzielt werden. Aber wem erzähl ich das… kennt ihr sicher alle schon.

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Für mich ist ein weiterer Vorteil das ich bei diesen Bildern auch nicht so penibel auf die Qualität achte und mir somit erlaube auch Momentaufnahmen und Situationen festzuhalten und zu veröffentlichen, wie ich es mit meiner DSLR sicher nicht machen würde. Hierbei Weiterlesen