Das Fest 2015

Wie jedes Jahr fand auch dieses wieder das Fest statt. Mitten in der Stadt auf der Grünfläche der Günter Klotz Anlage, gegenüber der Hauptbühne der Mount Klotz als natürliche Tribüne, eine imposante Kulisse und 3 Tage vollgepackt mit Musik. Ein Muss in der Region. Wie letztes Jahr schon war ich auch dieses wieder mit der Kamera unterwegs.

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Meine Highlights

Unter den diesjährigen Highlights waren ganz klar Clueso am Freitag mit seinem wirklich abwechslungsreichen Set von Hits über eine Priese Reggae hin zu elektronischen Dub Einflüssen. Er riss das Publikum gekonnt mit und ich war ein weiteres Mal begeistert. Als Moop Mama im Anschluss mit den ersten beiden Songs versuchten das Publikum zu begeistern, zog rasend schnell ein Unwetter auf und beendete das Programm unfreiwillig mit der Evakuierung des Festivalgeländes. Wir wurden durchnässt wie schon seit Jahren nicht mehr und nach weniger als einer Stunde war alles wieder vorbei… das Fest war für Freitag aber gelaufen.

Samstag sollte ich eigentlich eine junge, aufstrebende Band begleiten. RAZZ – die Jungs touren dieses Jahr über allerhand Festivals in Deutschland und da durfte der Stopp auf dem Fest nicht fehlen. Indie vom Feinsten und erinnern mich ein wenig an Kings of Leon wenn man das so sagen darf. Aber am Besten macht ihr euch selbst ein Bild. Ich habe hierzu am Ende das aktuelle Video eingebunden.
Leider machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn auch am Samstag Mittag war das Unwetter in Form von Sturmböen zu spüren und so durften die ersten drei Acts des Tages nicht auftreten. Das traf also leider auch RAZZ.

Im Anschluss ging das Programm nach Plan aber mit eingeschränktem Bühnenbild weiter. Und so war mein Samstags-Highlight ganz klar The Subways! Die Dreiköpfige Band lieferten eine so solide Darbietung ab, dass es kaum jemanden auf stillen Füße zurück ließ. Alles tanzte, die Menge sang bei Rock’n’Roll Qeen geschlossen mit und die Mischung aus alten Hits und neuen Songs stellte sich als perfekt heraus. Selig davor oder die Kooks im Anschluss konnten da trotz guter Setliste und einwandfreier Darbietung leider nicht mithalten.

Der Sonntag zeigte sich dann wieder mit besserem Wetter und ohne Ausfälle. Meine Highlights an diesem Tag waren ein von der Szenerie und dem Publikum überwältigter Joris und AnnenMayKantereit, eine Neuentdeckung für mich. Auf der kleineren Feldbühne aber überzeugten Die Nerven mit ihrer abgedrehten Darbietung und nahmen neben den anderen beiden Acts platz auf dem oberstem Podium.

Resümee

Es war wieder ein grandioses Fest und tolles Wochenende mit überwältigenden Szenen und Momenten und einer gewohnt imposanten Kulisse. Die Acts gaben ihr bestes und trotz Unwetter und Evakuierung war die Lage zu jeder Zeit unter Kontrolle. Sehr leid tuen mir die Bands die wegen dem Sturm und Gewitter nicht auftreten konnten. Vielleicht sieht man sie ja nächstes Jahr auf der Hauptbühne.

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Und hier das oben erwähnte Video von RAZZ.

Das Fest 2014 – 30 Jahre Festival

Letztes Wochenende war es wieder so weit, das Fest 2014 stand an. Zum 30sten Mal verwandelten sich die städtischen Grünflächen der Günter Klotz Anlage in ein großes Festivalgelände – die Jubiläumsausgabe also. Drei Tage Live Acts (mit Vorfest sogar 7 Tage) auf 5 Bühnen zogen insgesamt über 260.000 Besucher in ihren Bann. Und wenn man schon so ein Festival in der eigenen Stadt und 10 Minuten von zu Hause entfernt hat, dann muss man da auch hin. So waren dieses Jahr z.B. Madsen, Mad Caddies, Mighty Oaks, Zaz, Boss Hoss und mehr auf den Fest-Bühnen zu sehen.

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1985 begann die Tradition. Mitten in Karlsruhe. Der zentrale Hügel der Günter Klotz Anlage – unter den Einheimischen „Mount Klotz“ genannt – verwandelt sich zur Tribüne vor der Hauptbühne von „Das Fest“. Nicht nur von den Zuschauern für die grandiose Aussicht geliebt, auch von den Bands wird der Anblick als beeindruckende und einmalige Kulisse beschrieben und hoch gehandelt. Doch nicht nur die Location ist besonders, auch unterscheidet sich das Konzept grundlegend von anderen Festivals. Es soll Alle ansprechen und unterhalten, ungeachtet des Alters oder Einkommens. Das merkt man zum einen in der Musikmischung und zum anderen kostet ein Tagesticket für den Hauptbühnen-Bereich lediglich 5 EUR, das restliche Festival ist sogar komplett kostenlos.

Und trotzdem oder gerade weil, hat das Fest über die Jahre allerhand große Namen der Musikgeschichte für sich gewinnen können. So haben wir schon mit Bands wie Bad Religion, Sportfreunde Stiller, Deichkind, Bela B, Seeed, Peter Fox, Juli, Silbermond, Faithless, PUR, Fury in the Slaughterhouse, Apocalyptica, Guano Apes, New Model Army, Tito & Tarantula, Bananafishbones, BAP, Such A Surge, Gentleman, Chumbawamba, H-Blockx, Ska-P, Fünf Sterne deluxe, Simple Minds, Beatsteaks, Sunrise Avenue, Die Fantastischen Vier uvm. durch das Wochenende gefeiert.

Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle Zeit und trotzdem ich persönlich eher die rockigen und weniger die poppigen Acts bevorzuge, bin ich einfach stolz das ein solches Konzept, so viele Jahre und schon einige Kriesen überlebt hat. Ich bin schon seit den frühen Jahren dabei und gerade deshalb werde ich auch in Zukunft jedes Jahr das Fest besuchen und unterstützen.

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Die Schwarz/Weiß Bilder stammen von Tobias Gaugler das Portrait von mir von Sebastian Keipert.

Karlsruher Mess‘ mal anders…

Zwei Mal im Jahr, Frühling und Herbst, findet die Karlsruher Mess‘ (aka Kirmes, Jahrmarkt) statt. Aktuell ist es wieder soweit und das Riesenrad ziert ein weiteres Mal das Stadtbild von Karlsruhe. Ich selbst bin irgendwann aus dem Thema raus gewachsen und seither empfand ich einen Besuch eher als stressig und äußerst anstrengend. Das Publikum eines solchen Events ist auch manchmal sehr speziell und liefert für manchen den idealen Schauplatz für eine ausgiebige Street Photo Session. Nicht so für mich, ich wollte die Mess‘ in Ruhe erkunden und stattete ihr, außerhalb der Öffnungszeiten einen Besuch ab…

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Irgendwie war es seltsam und befremdlich durch die verlassenen, sonst mit Menschenmengen gefüllten und mehrfach beschallten Gänge des Messplatzes zu schlendern und der Stille zu lauschen. Hier und da wurde bereits der Stand für den späteren Ansturm hergerichtet oder noch die Spuren des Vortages beseitigt. Aber am verwunderlichsten fand ich, dass die Mess‘ dennoch keine Ruhe ausstrahlte. Im Gegenteil. Trotzdem keines der Lichter blinkte, keins der Karussells sich drehte, aus keiner Box ein Mux kam und ich die breiten Gassen für mich alleine hatte, war alles irgendwie dennoch laut und hektisch aber auf eine andere, rein visuelle Weise.

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His Statue Falls – Konzertfotografie

Ende letzten Jahres war ich auf der CD Release Show von Rune (jetzt Run Liberty Run) und mit von der Partie waren His Statue Falls, für mich das eigentliche Highlight. Die Bilder sind nun lange genug auf meiner Platte gereift und die Zeit ist gekommen sie euch zu zeigen!

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Wer die Jungs schon gehört hat, kann sich vorstellen wie sie die Bühne gerockt haben und wer sogar schon mal live dabei war, weiß was ich meine! Und so war es auch an diesem Abend der Fall. Das Publikum hat getobt und von Runde zu Runde wurde es intensiver!

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So waren His Statue Falls auch mein eigentliches Highlight an diesem Abend.

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Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, His Statue Falls live zu sehen, schaut euch die Show an! Und zu guter letzt gibt es noch was auf die Ohren…

Replica Band Workshop @lightGIANTS

Der letzte Freitag des Monats gehört dem Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio und so war dieses Mal die Karlsruher Cover Band Replica zu Gast. Die Jungs machen schon seit Jahren Musik auf der Bühne und das merkte man auch vor der Kamera.

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Neben den Gruppenbildern, standen natürlich auch Portraits auf dem Programm…

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Ich hatte letztes Jahr bereits die Möglichkeit die Band live zu sehen und fand die Songauswahl genau nach meinem Geschmack! So reicht das Repertoire von Soundgarden, Maximo Park und den Foo Fighters über Kings of Leon hin zu Audioslave gemischt mit dem Können der alten Schule.

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Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben, die Jungs live zu sehen, lohnt sich der Besuch definitiv!

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Es war mal wieder ein Fest. Das Ziel, das Studio nicht zu verlassen, bevor der Kühlschrank leer ist, ist ebenfalls gelungen, aber daran hatte ich keine Zweifel. Und so war es Mal wieder ein gelungener Friday Night Workshop!

Im Studio mit den HeyDays

Letztes Wochenende war ich mit der Band Die HeyDays im Studio, was war wieder Zeit für einen Workshop und so fanden wir uns im lightGIANTS Studio ein. Bandportraits standen auf dem Programm und die Vorstellungen waren präzise definiert…

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Das erste Bild sollte die Mitglieder vor einem komplett weißen Hintergrund zeigen, so positioniert, dass die Größenunterschiede angeglichen werden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Die Beleuchtung sollte ein hartes Keylight von der Seite sein, generell ein relativ helles Bild und (hier bestand die eigentliche Herausforderung) die Person in der Front sollte unscharf sein, alle anderen scharf. Wer sich mit Studiolicht befasst, weiß das diese Kombination so ihre Tücken hat – sehr helles Setup mit 5 Blitzen aber relativ offene Blende um deutliche Unschärfe im Bild zu haben.

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Das zweite Setup sollte in einer normalen Szene sein, also kein Studiohintergrund und die Jungs alle unterschiedlich auf einer Stuhlreihe platziert. Wiederum sollte Dennis (Frontmann) sich sofort erkennbar aus der Gruppe hervorheben aber dennoch integriert sein.

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Wir alle waren so begeistert vom Setup und den Ergebnissen, es passte einfach alles.

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Und damit ihr auch wieder was zum anhören habt, hier gibt es die HeyDays zu hören:

Danke an die Band, ihr wart großartig und es hat uns allen einen riesen Spaß bereitet! Hier geht’s zur HeyDays Homepage, Facebook und Soundcloud. In Kürze gibt es auf dem Studioblog dann auch wieder die Lichtdiagramme und die Ergebnisse der Workshop-Teilnehmer zu sehen.

 

Im Studio mit off/chopped

Vor kurzem war ich mit den beiden Jungs von off/chopped im Studio um ein paar ausgefallenere Portraits anzufertigen. Die Idee war, als einzige Lichtquelle ein Beamerbild zu nutzen…

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off_chopped-0043Im Laufe des Shootings stellten wir so einige Probleme bei diesem Vorhaben fest. Nichts was nicht aber direkt vor Ort hätten beheben können. Manchmal vielleicht mit etwas unkonventionellen Mitteln, aber am Ende zählt ja bekanntlich das Ergebnis. Und ich finde, das überzeugt!

So mussten wir den Beamer über Kopfhöhe fixieren um die, zwar gewollte aber zu dominante Schattenbildung hinter den Beiden zu reduzieren. Unsere Lösung seht ihr hier rechts.

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Im Postprocessing merkte ich dann, dass bei manchen Motiven zu viele unruhige Stellen auf den Gesichtern lagen. Die Herausforderung war, diese zu reduzieren, um die Gesichter weiter in den Vordergrund zu rücken. Vereinzelt ließen sich die Gesichtsfarben aber nicht mehr komplett normalisieren…

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Mit den Ergebnissen sind wir alle dennoch mehr als zufrieden! Es ist einfach mal was Anderes!

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Hier gibt’s auch was auf die Ohren, der offizielle Remix von off/chopped zu Disco Ensambles Beitrag zu Kokowääh 2. Mehr auf ihrem SoundCloud Profil und alle Tracks als kostenloser Download!

Und hier noch ein kleines TimeLapse Video vom Shooting