Palm Valley Proberaumaufnahmen

Über Palm Valley habe ich hier und da schon mal berichtet. Eine Band bestehend aus guten Freunden von mir. Wie es so ist, hat sich zwischenzeitlich die Besetzung geändert, ein neues Gesicht an den Drums und auch ein neuer Frontmann sind hinzugekommen. Die erste Setlist ist in den finalen Zügen, es geht ins Studio, ein Videodreh ist geplant aber viel wichtiger, es soll raus auf die Bühne gehen.

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Zu diesem Anlass lud Palm Valley vergangene Woche zu einem privaten Proberaum-Gig ein. Um sich für Konzerte zu bewerben, benötigt es aber auch aktuelle Bilder und da die Zeit drängt, musste es schnell gehen. So haben wir kurzerhand eine kleine Fotosession veranstaltet, um die Zeit bis zum Besuch im Studio, später im Jahr zu überbrücken.

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Die Bedingungen waren denkbar ungünstig (fototechnisch gesehen). Kein Studiolicht, wenig Zeit und dennoch haben wir das Beste aus der Situation gemacht.

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Und wer das Schaffen des neuen Linups hören möchte, hier eine Kostprobe:

Weitere Infos zur Band findet ihr auf facebook und auf ihrer Homepage.

Im Test… Lifeproof fre iPhone Case

Die Wintersaison steht vor der Tür, die ersten Skigebiete öffnen ihre Pforten. Den Sommer mit all den Aktivitäten dieses Jahr hat mein iPhone unbeschadet überlebt. Klettern, wandern, Kanu fahren auf der Moldau… da ich immer alles tracke oder unter anderem mit der Handykamera festhalte, hier und da mal GPS brauche oder online etwas nachschauen möchte, ist das iPhone immer dabei. Aber so richtig wohl war mir in vielen Situationen nicht und daher musste eine ordentliche Schutzhülle her.

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Nach einigen Recherchen bin ich dann beim Lifeproof fre gelandet. Leider gibt es dieses ausgewiesen nur für das iPhone 5. Ich habe aber das neue iPhone 5s. Die Abmessungen sind ja komplett gleich geblieben aber an der Kamera hat sich etwas getan sowie am Blitz. Da ich über facebook und andere Kanäle leider keine Antwort von Lifeproof bekommen habe, musste ich mir selbst ein Urteil davon machen.

Eigenschaften

Warum ich schlussendlich zur Lifeproof fre** gegriffen habe? Sie erfüllt allerhand Spezifikationen. Nicht das ich da viel Wert drauf lege, der Vorteil bei Spezifikationen ist allerdings, dass es klare Bedingungen und Eckdaten gibt, die ein Produkt erfüllen muss und dies tut das fre Case. Es ist demnach staub-, wasser- und stoßfest und das sind genau die Anforderungen die ich an ein Case hatte.

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Ein weiterer ausschlaggebender Vorteil gegenüber anderen Herstellern war, dass das fre nicht groß aufträgt und sehr leicht ist. Lifeproof gibt an, dass das Case bis 2 Meter für 60 Minuten unter Wasser dicht hält und fordert einen auf, dies auch direkt vor dem ersten Gebrauch zu testen. Man legt einfach ein Stück Papiertaschentuch in das Case, verschließt dieses und legt es beschwert ins Wasser. Und siehe da, es hält wie versprochen dicht. Vorteil nach diesem Test, man vertraut dem Case und auf die Dichtheit.

lifeproof-fre-2169Im Inneren ist das Case an allen wichtigen Stellen ausreichend gepolstert. Zum einen um eventuelle Stöße abzufangen und zum anderen das Handy vor Kratzern durch das Case selbst zu schützen. Alle Tasten, selbst der Lautlos-Schalter sind ebenfalls durch das Case zu bedienen.

Cooles Zusatzfeature, dem Case liegt ein Klinkekabel bei, welches man anstatt des Verschlusses am Kopfhörerausgang einschrauben kann. Ist man also im Besitz von wasserfesten Kopfhörern, kann man diese anschließen, ohne das das Case hierbei seinen Schutz aufgeben muss. Pro-Tipp: Selbst wenn die Kopfhörer nicht wasserfest sind, die kosten nicht die Welt, wenigstens ist das Handy safe!

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…passt das iPhone 5s?

Japp es passt. Wunderbar sogar. Die Kamera und der Blitz werden durch das Case augenscheinlich nicht beeinträchtigt. Was natürlich nicht geht, der Fingerabdruck-Sensor – klar. Ansonsten kann man alle Tasten durch das Case einwandfrei bedienen. Das ist wichtig, da unter Wasser z.B. der Touchscreen nicht funktioniert (geht physikalisch einfach nicht). Schaltet man also die Kamerafunktion über Wasser ein, kann man unter Wasser mit den Lautstärken-Testen die Aufnahme starten.

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Für die Speaker hat das Case Aussparungen an der Front. Allerdings lässt man die Musik laufen, ertönt diese gefühlt von der Rückseite des Cases. Nicht weiter schlimm, die Hülle wirkt in dem Moment sogar noch als Resonanzkörper. Klar ist der Sound etwas muffiger, aber hey… dafür dass das Handy in diesem Moment quasi „unkaputtbar“ ist, ist das vollkommen OK.

Resümee

lifeproof-fre-2154Ich bin vollends zufrieden mit dem Lifeproof fre**. Der erste Praxiseinsatz wird kommen und ich bin mir sicher, keine Angst mehr um mein iPhone haben zu müssen und kann es dennoch überall uneingeschränkt bedienen. Die Einschränkung mit dem Fingerabdruck-Sensor ist in solchen Umgebungen bestens verkraftbar. Das Case lässt sich leicht wieder entfernen, wird es nicht benötigt. Hat man es mehrere Tage im Einsatz, kann man das iPhone, dank einer kleinen Klappe, auch im Case laden. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann aber nicht mehr dicht!

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His Statue Falls – Konzertfotografie

Ende letzten Jahres war ich auf der CD Release Show von Rune (jetzt Run Liberty Run) und mit von der Partie waren His Statue Falls, für mich das eigentliche Highlight. Die Bilder sind nun lange genug auf meiner Platte gereift und die Zeit ist gekommen sie euch zu zeigen!

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Wer die Jungs schon gehört hat, kann sich vorstellen wie sie die Bühne gerockt haben und wer sogar schon mal live dabei war, weiß was ich meine! Und so war es auch an diesem Abend der Fall. Das Publikum hat getobt und von Runde zu Runde wurde es intensiver!

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So waren His Statue Falls auch mein eigentliches Highlight an diesem Abend.

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Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, His Statue Falls live zu sehen, schaut euch die Show an! Und zu guter letzt gibt es noch was auf die Ohren…

Spotify & Music Streaming der Telekom

Vor einer Weile schon habe ich mich nach längerem Überlegen dazu entschlossen mit meiner Musik zu Spotify zu wechseln und habe es seither nicht bereut. Nun hat damals die Telekom ihre Musik-Streaming-Option angekündigt, welche mittlerweile verfügbar ist und ich habe es endlich, im Rahmen des T-Piloten Programms, gebacken bekommen, auf diese zu wechseln…

Music Streaming Option

spotify_heartbeatDiese Option kann man zu seinem bestehenden Smartphone Tarif bei der Telekom hinzubuchen. Enthalten ist zum einen die Grundgebühr für Spotify Premium (9,99 EUR/mntl.) und zum anderen, was wesentlich attraktiver ist, das Volumen, welches durch das Streamen von Musik entsteht, geht nicht vom Inklusivvolumen des Tarifes ab. Da ich hier regelmäßig an der Grenze zur Drosselung schramme, war dieser Punkt für mich essentiell wichtig. Warum diese Option für Spotify Premium Kunden ein „No-Brainer“ ist? Die Option kostet 9,95 EUR im Monat zusätzlich und beinhaltet die Spotify Premium Grundgebühr von 9,99 EUR.

Tipp: diese Option wird nicht nur von der Telekom direkt angeboten. Mittlerweile gibt es diese auch bei Drittanbietern wie mobilcom-debitel. Also selbst wenn ihr nicht direkt bei der Telekom seid, macht euch schlau ob ihr diese nicht auch bekommen könnt!

Der Wechsel

Hat man wie ich, schon einen Premium Account bei Spotify direkt und möchte diesen auf die Streaming Option umschreiben um keine Daten (Playlists, Favoriten, Kontakte) zu verlieren, muss man ein paar Dinge beachten. Man muss zuerst seinen Premium Account kündigen und somit wieder nach Spotify Free wechseln. Je nach Abschluss kann man das zum Ende eines Monats ohne Vorlaufzeit oder, hat man sich für ein Jahresabo entschieden, eben zum Ende dieser Periode. In meinem Fall hatte ich Glück und habe genau einen Tag vor Ablauf meines Monatsabos meinen Premium Account gekündigt.

Telekom - KundenauthentifizierungFoto 1Man bucht ein paar Tage vorher die Music Streaming Option bei der Telekom um möglichst parallele Kosten zu vermeiden und sobald diese aktiviert ist (man wird via SMS darauf hingewiesen) verknüpft man seinen Spotify Account über das Telekom Kundencenter mit seinem Vertrag. Hierzu wird einem im Ablauf der Verifizierung eine SMS mit einem Bestätigungscode aufs Handy geschickt, welchen man online im Wizzard wieder eingeben muss. Das war’s im Grunde schon.

Übrigens, sollte euer Account noch ein paar Tage bis zur Kündigung laufen, könnt ihr dennoch schon die Verknüpfung anstoßen. Sobald das Spotify eigene Abo abgelaufen ist, übernimmt direkt die Music Streaming Option.

T-Piloten

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Was sind eigentlich die T-Piloten? Ich habe die Ummeldung meines Accounts auf die Music Streaming Option die ganze Zeit vor mich her geschoben und immer nur mit Offline Playlisten unterwegs Musik gehört. Faulheit siegte. Dann gabs da diese Aktion von der Telekom bzw vom „Telekom hilft…“ Team. Man konnte sich als T-Pilot bewerben und so neben Beats by Dr Dre Kopfhörern** und weiteren Überraschungen eben auch für einen Monat kostenlos die Streaming Option testen und innerhalb der Aktion gilt es, mehrere kleine Aufgaben zu lösen und so Spotify und seine Vorzüge besser kennen zu lernen und auch von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu profitieren. Das geballte Wissen und die Erfahrungen werden hier im T-Piloten Blog zusammengetragen.

Kurzerhand habe ich mich beworben und wurde tatsächlich ausgewählt, einen Platz unter den T-Piloten einzunehmen zu können. Das Ganze war auf 20 Teilnehmer begrenzt und mit dabei sind außerdem BerndLeleizwerotwoelevennoobluckerJörgJensMichaelJoePaul und Sebastian und weitere…

Eine unserer ersten Aufgaben war es, eine Top10 Playlist zusammen zu stellen und möglichst viele Abonnenten zu bekommen.  Meine Playlist findet ihr hier:

Das Streaming

Foto 3Nun habe ich die Streaming Option seit ein paar Tagen im Einsatz und nutze daher auch unterwegs endlich die geliebte Radio Funktion von Spotify im Auto oder stelle hier und da mal ein Album ein, was ich eben nicht zuvor offline verfügbar gemacht habe. Ich war ja sehr skeptisch ob das Ganze denn zuverlässig läuft, ob die Bandbreite ausreicht, ohne Aussetzer unterwegs Musik hören zu können und ich muss sagen, bisher habe ich keine Aussetzer feststellen können, was mich doch sehr positiv überrascht. Foto 2Das ganze funktioniert zuverlässig, ruckelfrei und das selbst bei mittlerer Qualität (entspricht ca 160 kbps).

Was es allerdings zu beachten gilt, das downloaden bzw offline verfügbar machen von Playlists geht wider zu lasten des normalen Datenvolumen. Ausgenommen ist wirklich nur das Streaming! Muss man wissen, finde ich aber absolut fair! Denn das offline verfügbar machen, zieht innerhalb kürzester Zeit ein komplettes Album, was natürlich wesentlich mehr Bandbreite frisst, als das echtzeit-streamen eines einzelnen Songs.

Da habe ich doch was Falsches behauptet. Ich wurde von einem netten Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz nicht vom Inklusivvolumen abgeht, sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird. Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

Facts

  • Keine Mehrkosten gegenüber Spotify Premium (sogar marginale 4 Cent/mntl. günstiger)
  • Ummeldung problemlos und unkompliziert. Option hinzubuchen, Spotify Account mit Handynummer via Kundencenter verbinden, fertig. Übernahme eines bestehenden Pro Accounts ohne vorherige Kündigung ist leider nicht möglich.
  • Streamen geht nicht vom Inklusivvolumen ab, dies ist allerdings nur mit der originalen Spotify App gewährleistet, nicht mit Apps von Drittanbietern (ala Tunigo)
  • offline verfügbar machen von Playlists nur via WiFi oder über das Inklusivvolumen geht ebenfalls nicht vom Inklusivvolumen ab
  • Keine Verbindungsabrisse, selbst beim Autofahren (getestet im Stadtgebiet bei 3G und LTE Empfang)

vorläufiges Resümee

Mit der Music Streaming Option bin ich nun noch flexibler was das Musikhören unterwegs anbelangt. Mehrkosten habe ich in diesem Sinne keine und ich kann nun auch unterwegs streamen, ohne Angst vor der verfrühten Drosselung zu haben. Dafür war mir mein Inklusivvolumen bislang immer viel zu schade! Die Umstellung klappte zu meiner Freude und gegen jede Befürchtung absolut reibungslos und binnen eines Tages, hier steht einem das Team von „Telekom hilft…“ aber auch jederzeit helfend zur Seite, sollte es irgendwo haken. Aber im Grunde kann hier nichts schief gehen. Mich findet ihr hier auf Spotify.

Habt ihr Fragen, Ideen, eigene Erfahrungen mit Spotify oder sogar bessere Alternativen? Tobt euch einfach in den Kommentaren aus.

UPDATE!

Soeben hat mich ein freundlicher Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass hingegen meiner ersten Aussage auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz NICHT vom Inklusivvolumen abgeht sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird! Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

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Replica Band Workshop @lightGIANTS

Der letzte Freitag des Monats gehört dem Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio und so war dieses Mal die Karlsruher Cover Band Replica zu Gast. Die Jungs machen schon seit Jahren Musik auf der Bühne und das merkte man auch vor der Kamera.

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Neben den Gruppenbildern, standen natürlich auch Portraits auf dem Programm…

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Ich hatte letztes Jahr bereits die Möglichkeit die Band live zu sehen und fand die Songauswahl genau nach meinem Geschmack! So reicht das Repertoire von Soundgarden, Maximo Park und den Foo Fighters über Kings of Leon hin zu Audioslave gemischt mit dem Können der alten Schule.

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Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben, die Jungs live zu sehen, lohnt sich der Besuch definitiv!

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Es war mal wieder ein Fest. Das Ziel, das Studio nicht zu verlassen, bevor der Kühlschrank leer ist, ist ebenfalls gelungen, aber daran hatte ich keine Zweifel. Und so war es Mal wieder ein gelungener Friday Night Workshop!

Im Studio mit off/chopped

Vor kurzem war ich mit den beiden Jungs von off/chopped im Studio um ein paar ausgefallenere Portraits anzufertigen. Die Idee war, als einzige Lichtquelle ein Beamerbild zu nutzen…

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off_chopped-0043Im Laufe des Shootings stellten wir so einige Probleme bei diesem Vorhaben fest. Nichts was nicht aber direkt vor Ort hätten beheben können. Manchmal vielleicht mit etwas unkonventionellen Mitteln, aber am Ende zählt ja bekanntlich das Ergebnis. Und ich finde, das überzeugt!

So mussten wir den Beamer über Kopfhöhe fixieren um die, zwar gewollte aber zu dominante Schattenbildung hinter den Beiden zu reduzieren. Unsere Lösung seht ihr hier rechts.

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Im Postprocessing merkte ich dann, dass bei manchen Motiven zu viele unruhige Stellen auf den Gesichtern lagen. Die Herausforderung war, diese zu reduzieren, um die Gesichter weiter in den Vordergrund zu rücken. Vereinzelt ließen sich die Gesichtsfarben aber nicht mehr komplett normalisieren…

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Mit den Ergebnissen sind wir alle dennoch mehr als zufrieden! Es ist einfach mal was Anderes!

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Hier gibt’s auch was auf die Ohren, der offizielle Remix von off/chopped zu Disco Ensambles Beitrag zu Kokowääh 2. Mehr auf ihrem SoundCloud Profil und alle Tracks als kostenloser Download!

Und hier noch ein kleines TimeLapse Video vom Shooting

Anton Corbijn – Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung

insideOutVor einigen Tagen habe ich mir voller Erwartungen das „intime“ Portrait des weltbekannten Star-Fotografen und Filmemachers Anton Corbijn angeschaut.

Da ich die Limited Edition von Inside Out** habe, war auch gleich sein Film Control**, die Geschichte des Sängers von Joy Division mit am Start…

Heute daher mein Eindruck zu Inside Out und Control. Und am Ende gibt es für euch sogar noch 2 Exemplare zu gewinnen!

Anton Corbijn – Inside Out

„Sein Name ist Anton Corbijn. Seine Arbeit prägt eine Generation.
Ein Blick auf den Mann hinter der Kamera, seine Kindheit, seine Fotografie, seine Filme, sein Leben. Ein ungewöhnlicher Mann und seine Sicht auf die Welt.“

antoncorbijninsideout-film.de

corbijn…so wird das Portrait beschrieben und das sehr treffend. Wer tiefe Einblicke in seine Arbeitsweise, hinter die Kulissen von Shootings und der Zusammenarbeit mit Stars erwartet, wird hier recht leer ausgehen. Viel mehr geht es um den öffentlichkeitsscheuen, bedachten und bescheidenen Menschen hinter der Kamera. Was ihn als Person formte und prägte, wie er seine Aufgabe und Rolle sieht und zu seiner Leidenschaft, der Fotografie steht.

waits-corbijnIch wollte diesen Film unbedingt sehen, da auch Corbijn mit der Fotografie eine Brücke zu seiner Leidenschaft für die Musik schlägt. Darin habe ich mich wieder gefunden. Während der Dokumentation wird einem klar, wie viele Opfer er für seine Karriere gebracht hat. Unermüdlich, kompromiss- und pausenlos arbeitete er für seinen Traum. Sogar die Möglichkeit einer eigenen Familie gab er dafür auf…

eastwood-corbijnHingegen aller Erwartungen interessiert ihm das Leben inmitten der glamourösen Welt der Stars und den damit verbundenen Ruhm aber gar nicht. Mich hat die Dokumentation an vielen Stellen wirklich bedrückt, man sieht einen sehr nachdenklichen Menschen, dem es schwer fällt sich zu öffnen. Man merkt das es ihm einfach um seine Bilder geht, selbst wenn er z.B. mit den Jungs von Metallica in einem Raum sitzt und diese vor den Bildern schier ausflippen… er bleibt bedacht und im Hintergrund.

Wenn das der Preis für eine solche Karriere sein sollte, wären ihn viele nicht bereit zu zahlen! Ernüchternd und bedrückend aber sehr ehrlich und tiefgehend spricht Corbijn über sein Leben und sein Schaffen. Es lohnt sich definitiv dieses wirklich sehr intime Portrait anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Man sollte es sich nur nicht mit den falschen Erwartungen ansehen! Es geht klar um den Menschen Anton Corbijn, nicht um sein Leben in der glamourösen Welt der Stars!

Control

„Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band „Joy Division“, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis‘ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss…“

4 intensive Jahre im Leben von Ian Curtis. Vom gelangweilten Teenager welcher eher spontan als Sänger von Joy Division seine Leidenschaft zur Musik auslebt und durch den immer schneller wachsenden Ruhm, in Zweifel und Depressionen abrutscht. Unterstrichen durch die Verfilmung in schwarz/weiß, untermalt mit den Songs der damaligen Zeit.

Eine wirklich gelungene Filmbiographie über das kurze und größtenteils traurige Leben des Joy Division Sängers Ian Curtis. Schnell lassen sich parallelen zwischen Corbijn und Curtis herstellen und man merkt, das auch Curtis immer wieder trost in seiner Kunst sucht. Sein Leben mag ihm nicht wirklich gelingen, hin und her gerissen zwischen Ruhm, Erfolgsdruck, Erwartungen, seiner Frau sowie Familie und seiner Geliebten merkt er, dass alles Formen annimmt, welchen er nicht mehr gewachsen ist. Gerne würde er sich einfach nur wieder seiner Leidenschaft widmen können, doch dafür ist es zu spät und so sieht er keinen anderen Ausweg mehr als sich mit jungen 23 Jahren das Leben zu nehmen!

Für mich war dieser Film das eigentliche Highlight dieses Paketes!

Verlosung

Ich habe noch zwei Limited Editions hier, welche ich unter Euch verlosen möchte. Dazu solltet ihr einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte bis nächsten Donnerstag erfüllt haben:

  1. Folgt mir auf meiner Facebook Fanpage, auf Twitter und/oder google+
  2. Teilt diesen Beitrag auf Facebook, Twitter (mention @t0m_ka), google+ und/oder auf eurem Blog.
    (hierzu könnt ihr auch einfach die Social Media Buttons unter dem Beitrag benutzen!)
  3. Hinterlasst mir hier unter dem Beitrag ein Kommentar, das Kommentar muss eine gültige E-Mailadresse enthalten. Über diese wird der Gewinner benachrichtigt.

Solltet ihr nicht bei Facebook, Twitter oder google+ angemeldet sein, erübrigt sich der jeweilige Punkt natürlich. Danach heißt es abwarten und Daumen drücken!

Update – Die Gewinner!

Screen Shot 2013-03-30 at 13.23.33Random.org hat entschieden und da Ben von der Verlosung ausgeschlossen ist, haben Thomas und Jan jeweils eine limited Edition von Anton Corbijn Inside Out gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Danke an alle die mitgemacht haben!

Rechtliches: Das Gewinnspiel läuft bis zum 28.03.2013 23:59 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Eure persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen nur zur Abwicklung dieses Gewinnspiels. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
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