Im Test… Jawbone BIG JAMBOX

Ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einem mobilen Speaker, welchen ich auf Reisen, bei Shootings on Location, im Sommer am See aber auch zu Hause einsetzen kann. Meine Anforderungen sind natürlich zum einen ein guter Sound, zum anderen aber auch eine praktische Größe und Bauform, Akkulaufzeit und möglichst viele Anschluss- & Verbindungsmöglichkeiten (AirPlay!).

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iPad mini

Nach einigen Recherchen viel meine Wahl auf die BIG JAMBOX** von Jawbone.

Optik, Haptik & Abmessungen

Für mich beginnt ein gelungenes Produktdesign schon bei der Verpackung. Für Jawbone offenbar auch! Die Verpackung wirkt stylisch, hochwertig und dennoch ausgefallen und funktionell. Nach dem öffnen trohnt die BIG JAMBOX direkt vor einem. Ein kleiner, aufschreiender Hinweis nach dem herausnehmen führt dann direkt zum Zubehör (Netzadapter, USB- und Klinkekabel). Mehr zur Verpackung und dem Design hier: Unboxing the BIG Jambox by notcot.com

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Quelle: notcot.com

Die Box selber wirkt sehr robust, die Knöpfe haben einen angenehmen Druckpunkt. Im Großen und Ganzen wirkt sie sehr robust, hochwertig und vertrauenswürdig. Unten an der Box befinden sich rutschfeste, weiche Gummifüße die zum einen das Gewicht gut verteilen, einen festen Stand garantieren und etwaiges Scheppern auf dem Untergrund vermeiden.

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Mit ihren Maßen von 25,6x8x9,3 (LxBxH in cm) und einem Gewicht von 1,23kg ist die BIG JAMBOX sicher nicht die kompakteste und transportabelste, aber wenn man den Sound gehört hat, steht man ihr wirklich jeden Zentimeter und jedes Gramm zu! Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit bis zu 15 Stunden angegeben

Sound & Features

Wenn man die Jambox anschmeißt, ertönt ein Start-Jingle. Alleine hier stand ich erstmal staunend vor der Box. OK, mag man hier vielleicht das absolute Optimum heraus geholt haben… Also schnell mit dem iPhone gepairt, Spotify angeschmissen und auf Play! WOW… OK, da geht was! Und so habe ich die Box nun einige Tage genutzt und muss sagen, es erstaunt mich wirklich immer noch, was Jawbone hier aus der Box herauskitzelt. Ich hab sie im Wohnzimmer aufgestellt, anstelle der Stereoanlage angeschmissen… klar, man hat nicht diesen Rundumklang, ist ja nur ein Speaker. Aber abgesehen davon, um die Nachbarn zu nerven, reicht es dicke! Ein wirklich voller, satter, klarer und schön differenzierter Sound wird hier ausgegeben! Selbst anständigen Bass, wozu es ja Volumen und Resonanzfläche braucht, ist kein Thema.

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Es fällt mir schwer mein Erstaunen in Worte zu fassen, seid euch aber sicher, dass ich bei Sound wirklich einen gewissen (hohen) Anspruch habe. Und egal was ich der heutigen Technik so zutraue, aber das hat mich wirklich verblüfft! Hut ab!

Ein nettes Feature der Jambox ist zudem, dass diese auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden kann. Sollte man also, je nach Einsatzort, mal eine Einrichtung benötigen, um eine Telefonkonferenz mit mehreren Teilnehmern in einem Raum abhalten zu müssen – kein Problem!

Verbindungsmöglichkeiten & Bedienung

Big_Jambox-2555Neben der gängigen Verbindungsmöglichkeit via 3,5mm Klinkekabel (im Lieferunfang) besitzt die Jambox zu dem eine MicroUSB Schnittstelle und lässt sich vor allem via Bluetooth koppeln. Hierbei wird die BIG JAMBOX zunächst als Headset vom System erkannt. Zum koppeln versetzt man die Jambox lediglich in den Paring Mode, sucht mit dem Handy (oder Rechner) nach Bluetooth Geräten in der Umgebung, wählt die Box aus et voilà, sofort steht die Box im System zur Verfügung.

Nun lag dem Paket keinerlei Beschreibung oder zumindest ein Merkzettel bei, ich war zunächst verwirrt. Aber als ich dann die ersten Knöpfe rein intuitiv benutzte, stelle ich gerade beim Bluetooth Paring fest, „es lebt“! Und damit meine ich, die Box spricht was gerade Sache ist! „BIG JAMBOX is now in Paring Mode“. Und so wurde jede Anleitung überflüssig. Ein wirklich gelungenes Konzept.

Auf der Oberseite befinden sich zu dem selbsterklärende Köpfe, neben Vol+ und Vol- gibt es einen Play/Pause, Vor- und Zurück Knopf und den Jawbone-Talk Button.

Bluetooth, AirPlay & Reichweite

Eine meiner Anforderungen war eigentlich, dass der mobile Speaker meiner Wahl unbedingt AirPlay unterstützen muss! Nachdem ich die Spezifikationen der Jambox durch hatte, war ich etwas enttäuscht. Musikwiedergabe via Bluetooth ist möglich, AirPlay wurde mit keinem Wort erwähnt… Ein Glück, habe ich der Jambox eine Chance gegeben, denn es funktioniert! Gekoppelt mit dem iPhone oder iPad, taucht die BIG JAMBOX als AirPlay Speaker in Spotify und iTunes auf!

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Über die Reichweite kann man sich auch überhaupt nicht beschweren, vorbei sind die Zeiten in denen die Bluetooth-Verbindung gerade so vom Headset zum Handy in der Hosentasche gereicht hat, und wehe man hat sich gestreckt..! Ich kann mich in meiner (3 Zimmer-)Wohnung frei bewegen, das Handy am Mann und die Box am anderen Ende der Wohnung, egal wie viele Wände dazwischen sind, die Verbindung reist nicht ab. Mehr als ich erwartet hatte!

Resümee

Die Jawbone BIG JAMBOX hat mir wirklich verblüfft und positiv überrascht. Der Sound ist für die Größe echt der Wahnsinn. Der Akku hält wirklich bemerkenswert lange und man hat richtig Lust die Box immer und immer wieder einzusetzen. Einziges Manko könnte die Größe sein. Sie ist etwas zu groß um sie, in dem eh schon knapp bemessenen Urlaubsgepäck mitzunehmen. Hier würde ich sehr gerne mal die kleine JAMBOX testen, wenn der Sound annähernd so gut ist, wie der der Großen, könne das eventuell die bessere Wahl sein. Ich freue mich schon auf den ersten Outdoor-Einsatz!

The Night Beats in der alten Hackerei

The Night Beats touren gerade durch Europa und ich konnte die Jungs in der Alten Hackerei hier in Karlsruhe fotografieren. Als Vorgruppe gaben The Wired Owls ihr Debut. Ich wette euch sagt die Band überhaupt nichts und wenn ich euch auch noch die Musikrichtung „Neo-Psych-Garage-Punk“ um die Ohren haue, macht euch das sicher auch nicht schlauer. Und da es mir nahezu genau so ging, gibt es heute ein bisschen Musikgeschichte inklusive.

Hauptsächlich geht es um die beiden Musikrichtungen Psychedelic Rock und Garage Punk. Beide Musikrichtungen entstanden in den 1960er Jahren in der Bay Area rund um San Francisco , als die Beatles zum ersten Mal in den USA tourten und viele Jugendliche sahen, es braucht nicht mehr als eine Gitarre, einen Bass und ein Schlagzeug und schon kann man Musik machen.

     

Die Bands schossen aus dem Boden, in jeder x-ten „Garage“ wurde gerockt. Und ohne das abwertend zu meinen, genau darum ging es in der Hackerei. Simple, handgemachte, altbewährte Rockmusik, dem gewissen flair der 60er mit einer ordentlichen „psychodelischen Priese“.

     

Die Location hätte besser nicht sein können. Die alte Hackerei ist klein, gedrängt, man darf (was hier in der Stadt schon fast eine absolute Ausnahme ist) drinnen rauchen und all das, kombiniert mit einer dicken Ladung schummrigem, roten Licht und einem entsprechendem Publikum war eine einmalige Szenerie.

Bonaparte live im Substage – Konzertbericht

Letzte Woche Sonntag hatte ich die Chance Bonaparte bei ihrem Auftritt im Substage, hier in Karlsruhe zu fotografieren. Wer die Jungs und Mädels kennt, weiß was für eine Show einem da geboten wird. Die abgefahrenen Kostüme wechseln fast jeden Song, auf der Bühne tummeln sich neben den eigentlichen Bandmitgliedern noch einige weitere Tänzerinnen und Tänzer und die Kombination aus Bonapartes einzigartigem und mitreißendem Musikstil, den Showeinlagen und einer entsprechend bunten, explosiven und exzessiven Lichtshow haben auch an diesem Abend das Substage so zum kochen gebracht, dass irgendwann das Kondenswasser von den Lüftungsschächten an der Decke tropfte. Im Übrigen ein eindeutig unfehlbares und nicht zu manipulierendes Indiz für eine geile Show in dieser Location by the way. 😉

     


      

Wie leider üblich bei Acts dieser Größe, durfte auch hier nur die ersten 3 Songs fotografiert werden. Der Graben ungewohnt schmal, zusammen mit 2 Security und 3 weiteren Fotografen, dem tobenden Publikum in Nacken und die abfeiernde Show vor einem war es nicht die leichteste Aufgabe, am besten jedes Highlight in dieser kurzen Zeit aus einem möglichst ansprechenden Blickwinkel einzufangen. Wie schmal der Graben tatsächlich war, sieht man am besten an folgendem Bild…

    

… ich muss aber sagen, genau das vermittelte mir das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Es hat mich gepusht ich musste sehr aufmerksam sein, möglichst niemandem im Weg stehen. Allerdings brachte das alles auch eine gewisse Hektik mit sich. Nach den freigegebenen Songs – vollgepumpt mit Adrenalin und nach dem ich währenddessen einen Querschläger der obligatorisch durch den Raum zischenden Bierbecher abbekommen habe – bin ich an die Garderobe, habe mein Equipment abgegeben und konnte den Rest des Konzertes noch genießen!

          

Natürlich gab es noch unzählige Szenen, Outfits und Situationen die ich am liebsten auch mit eingefangen hätte, aber nicht umsonst gibt es diese Begrenzung beim Fotografieren auf den Anfang eines Konzertes…

     

…daher, sollte sich euch die Möglichkeit bieten Bonaparte in eurer Nähe live zu sehen, tut euch einen Gefallen und geht hin! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Im Test… Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer

Das ich ein Musik-Junkie bin und jederzeit und überall Musik um mich herum brauche, das sollte nun jedem bekannt sein. Ob bei einem Shooting, beim Post Processing oder beim schreiben, am liebsten dreht sich auch noch das Shooting selbst um Musik. Und da ich nicht überall laut hören kann, brauche ich immer ein paar gute Kopfhörer. Bowers & Wilkins waren an dieser Stelle so nett und schickten mir ihren aktuellen, ultraleichten P3 für Unterwegs zu.

Verpackung und Lieferumfang

Für mich kein Muss, aber ist eine Verpackung wirklich ansprechend, finde ich das schon erwähnenswert. So eben auch beim B&W P3*. Die Verpackung wirkt edel und robust, nach dem öffnen entdeckt man zuerst nur ein in Schaumstoff gebettetes Case. Darunter befindet sich die Anleitung, ein Imageheftchen und ein weiteres Wechselkabel für die Kopfhörer. Im sehr robusten und gut verarbeiteten Transportcase selbst dann schlussendlich der Testkandidat. Bei dem bereits angeschlossenen Kabel handelt es sich um ein so genanntes „Made-for-iPod“ Kabel an welchem sich ein Mikrofon und eine kleine Fernbedienung befindet. Hier kann man sowohl seinen iPod steuern als auch, am iPhone oder Mac angeschlossen, den Kopfhörer als Headset nutzen. Beim anderen Kabel handelt es sich um ein gewöhnliches Audiokabel, wie wir es von normalen Kopfhörern kennen.

Optik, Haptik und Tragekomfort

Direkt nach dem auspacken viel mir auf, dass der Kopfhörer nicht nur sehr edel wirkt sondern auf den ersten Blick auch sehr grazil. Nach dem ersten hantieren merkt man aber schnell, das man den Kopfhörer deswegen nicht mit Samthandschuhen anfassen muss. Der Klappmechanismus wirkt zuverlässig, hier wackelt und hakelt nichts – so muss das sein. Alles, bis auf die Polster ist aus Metall und auch wenn die Streben sehr fein aussehen, spätestens nach dem ersten Aufsetzen merkt man, auf die ist Verlass. Der Stoffüberzug am Bügel und an den Ohrmuscheln sieht gut aus und trägt sich angenehm. Was mich zunächst noch skeptisch stimmte, war das wirklich extrem dünne Kopfhörerkabel. Ich würde sogar fast behaupten, es ist noch dünner, als das der originalen iPhone Ohrstecker. Kannte ich so nicht von hochwertigen Kopfhörern, da hier die Hersteller meist auf robuste, flexible aber doch deutlich dickere Kabel zurückgreifen. Versteht mich nicht falsch, es wirkt nicht billig oder Ähnliches… es ist mir einfach aufgefallen. Es tut im Endeffekt seinen Dienst, und ist, gerade Unterwegs sehr praktisch, da es weder störrisch noch platzraubend oder auffällig ist. Nach ein wenig Probieren habe ich auch direkt die richtigen Einstellungen für mich gefunden, so das der Kopfhörer ordentlich sitzt. Bisher habe ich immer Kopfhörer mir ohrumschließenden Ohrmuscheln benutzt, diese hier sind kleiner und liegen einfach auf dem Ohr auf. Hier habe ich auch gleich gemerkt, dass die doch so grazil wirkenden Büglen einen ordentlichen und ausreichenden Druck auf die Ohrmuscheln ausüben können. Und so bleibt der Kopfhörer auch da wo er hingehört. Die Polsterung der Ohrteile ist angenehm, vielleicht einen Tick zu hart für meinen Geschmack, aber hier bleibt abzuwarten wie sich das mit der Zeit verhält. Der Stoffbezug liegt angenehm auf dem Ohr, obwohl er doch etwas „kratziger“ ist, als der übliche (Kunst-)Lederbezug wie man ihn von anderen Kopfhörern oder auch den hauseigenen P5 kennt.

Der Klang

Ja, der Klang, eine doch sehr subjektive Angelegenheit. Nach einer ausgiebigen Testphase mit der unterschiedlichsten Musik war ich doch wirklich verblüfft was für einen Druck der Kopfhörer vermitteln kann. Wow – Hut ab an dieser Stelle, bedenkt man doch, dass es sich um einen passiven Kopfhörer handelt. Bisher habe ich so einen ähnlichen Druck, nur von meinen Beats* gekannt, diese werden allerdings durch zwei AAA Batterien unterstützt/verstärkt. Der Kopfhörer überzeugte mich ebenfalls darin, dass er es schafft die einzelnen Frequenzen und „Layer“ eines Songs wirklich zu separieren und so viele Details perfekt hörbar zu machen. Ich liebe das, wenn man jeden Bestandteil eines Songs gesondert wahrnehmen kann, sicher wird aber genau das für manche ungewohnt sein. Einziges Manko, welches ich feststellen konnte, der Bass ist sehr dominant, er matscht zum Glück selbst bei maximaler Lautstärke nicht und unterdrückt auch nicht die Höhen und Mitten, aber er erschwert die Wahrnehmung der anderen Frequenzen. Im ersten Moment wirkte der Klang hierdurch leicht muffig, das ist so allerdings nicht ganz korrekt. Denn die Höhen sind vorhanden, nur eben nicht so klar und „gleichberechtigt“. Hier habe ich zum Test mal die Ohrpolster mitsamt dem Stoffbezug abgenommen und konnte feststellen, dass die Bässe deutlich weniger wurden und die Höhen wesentlich klarer zum Vorschein kamen. Der fehlende Bass kommt sicher durch den so fehlenden Abstand und Raum zum Ohr, welcher durch den Hohlraum der Ohrpolster geschaffen wird. Ob das aber alleine der Grund für den dominierenden Bass ist, oder ob der Stoffbezug zusätzlich etwas Höhen schluckt, ich weiß es nicht.

Mein Resümee

Alles in allem hat mich der Kopfhörer wirklich überzeugt. Er ist klein, robust, wirkt nicht unnötig klobig dadurch ist er sehr transportabel und bestens für Unterwegs geeignet. Er liefert einen beeindruckend differenzierten Klang mit viel Druck, welchen man ihm so überhaupt nicht ansieht und zutrauen würde, hier sorgt er wirklich für eine positive Überraschung! Die Ausstattung und der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen. Das komplette Design, vom Hartschalen-Case über den Kopfhörer bis hin zum Kabel wirkt durchweg schlüssig und edel. Er ist nicht ganz günstig aber die Investition lohnt sich wirklich für jeden, der auf guten, differenzierten Klang und edles Design wert legt. Für mich der perfekte Reisebegleiter und Kopfhörer für Unterwegs. Für zu Hause, wo ich am häufigsten mit Kopfhörern arbeite und sehr viel Wert auf guten Klang lege und auch alleine für den Vergleich, würden mich aber noch die P5* interessieren. Diese sind allerdings nochmal um rund 100,- EUR teurer, bieten aber dafür auch einige Features mehr, sind etwas größer und sollten klanglich dem ganzen noch einen draufsetzen. Wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann auch in den Genuß die P5 zu testen… 😉

Auf Teymur’s Blog findet ihr übrigens eine Review zum großen Bruder, dem B&W P5! (in Englisch)

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Rune – World of Ice CD Release Show

Rune wird dem einen oder anderen unter euch sicher ein Begriff aus der aktuellen X-Factor Staffel sein. Die Jungs aus Karlsruhe haben dieses Wochenende ihr Album „World of Ice“ released und das mit einem grandiosen Gig zelebriert. Es durfte an nichts fehlen, ein eindrucksvolles Bühnenbild, ein Meer an Lichtern und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, eine Ladung an Pyrotechnik. Und so lieferten Rune auch eine pompöse Bühnenperformance ab und schmetterten ihre Songs mit gewohntem Sound- und Lichtgewitter ins Publikum.       Trotz Pressepass war, aufgrund der Pyrotechnik während des Auftritts, der Pressegraben leider leider ein absolutes Tabu. Da das Publikum natürlich tobte, war es nicht so einfach mit dem fotografieren…             Und falls die Bilder bisher das Lichtspektakel noch nicht so ganz rüber bringen sollten, hier noch eine Auswahl der etwas ungewöhnlicheren Sorte.            Kleiner technischer Hintergrund, fotografiert habe ich mit meiner neuen Canon 5D Mark III* und aufgrund der Entfernung zur Bühne, ausschließlich mit dem Canon 70-200 F2.8 IS*.           Und da Rune natürlich nicht alleine feierten, gibts demnächst noch eine weitere Ladung Bilder. Dann von His Statue Falls und aus dem Pressegraben! 😉

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M.O.F. Album Cover – Composing animiert!

Letzte Woche habe ich euch die Bilder aus der Portraitsession mit M.O.F. letztes Jahr gezeigt. Der wesentlich aufwändigere Teil an diesem 1-Tages Marathon, war aber das eigentliche CD Cover welches entstehen sollte. Das erste Album trägt den Namen „we need more Beer“ und der Auftrag für’s Cover war eine Party(-Bier)-Scene, welche vom Aufbau her an das letzten Abendmahl angelehnt sein sollte. Das ganze in eine einfache Umgebung integriert und ein schön kitschiger „Bier-Schriftzug“ darüber.

Nun gut, aber wie soll ich bitte 13 Leute an eine Bierbank bringen, 13 Leute, die teilweise nicht gleichtzeitig im Studio anwesend sind, dabei alle richtig ausleuchten, vor einem Hintergrund welcher leicht auszutauschen ist. Klar, das ganze muss als Montage bewerkstelligt werden. Und so habe ich die „Tafel“ in 6 Abschnitten fotografiert, anschließend hieß es, die einzelnen Abschnitte teilweise freizustellen und ineinander zu blenden.



click auf’s Bild läd das GIF groß! Achtung, 12 MB!

Nach dem ich den Hintergrund dann eingesetzt hatte, ging es daran dem ganzen Bild noch einen anderen Look zu verleien und die Glanzstellen so wie Schatten auszuarbeiten, um auch das Cover vom Bildstil den Portraits anzugleichen. Der Schriftzug war anschließend recht schnell erstellt.

Was ich bei diesem Projekt wieder gemerkt hatte, selbst wenn man denkt, man hat sich über alles genug Gedanken gemacht, alles geplant und weiß von vorne herein wie die finale Montage aussehen soll, wo die Schnittstellen sind usw. man stößt am Ende trotz allem immer wieder an Stellen, die nicht zu 100% kompatibel sind. Und wie wahnsinnig die Aktion war, seht ihr an der Ebenenpalette links im Post und dass das finale Bild 10000×10000 Pixel groß war…

Und ich weiß, dass hier und da ein paar Fehler sind und man das sicher auch mit weniger Ebenen geschafft hätte, aber der erste Versuch ist immer mit viel experimentieren verbunden.

iTunes Match vs. Spotify Premium !!! UPDATE #2 !!!

Ich weiß, dass der Post hier auf den ersten Blick nichts mit Fotografie zu tun hat. Da ich aber überall Musik um mich herum brauche, gerade auch bei Shootings und ich am liebsten mit Bands zusammen arbeite, gehört er eben doch irgendwie hier her.

Außerdem mag ich keinen Microblog für jedes neue Thema aufmachen und da es sich hier auch in erster Linie um meinen privaten Blog handelt, möchte ich hier alles zentral haben. Daher gibt es für so was nun die Kategorie „Personal“.

iTunes Match vs. Spotify Premium

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit die Frage, wie es bei mir mit der Musikverfügbarkeit weiter gehen soll. MP3s auf nur einem Rechner haben und via Kabel auf meine unterschiedlichen Devices zu syncen… ich glaube die Zeiten sind vorbei. Aus diesem Grund nutze ich derzeit auch verstärkt Spotify in seiner kostenlosen Version. Nun nutze ich in der Wohnung aber mein AppleTV* um Musik über die Anlage laufen zu lassen, im Auto meinen iPod Classic*, auf der Arbeit und im Studio mein iPhone 5 und unterwegs eine Mischung aus all diesem + mein MacBookAir und im Büro höre ich die Musik auf meinem iMac*, auf welchem sich auch meine komplette Musiksammlung befindet.. Nur damit ihr ein Bild der Gesamtsituation bekommt.

Als Mögliche Lösungen für mein Vorhaben zeigen sich mir daher nur die beiden Dienste iTunes Match oder Spotify Premium. Aber ich bin mir wirklich nicht schlüssig, was für mich die richtige Lösung ist.

Spotify Premium

Für 9,99 EUR im Monat bekommt man Spotify Premium. Man kann Musik ohne Werbeunterbrechung hören, ich kann die Songs offline-verfügbar machen UND, ich kann mir die Spotify App aufs Handy ziehen und auch dort Musik offline-verfügbar machen. Soweit so gut. Meinen iPod Classic allerdings, kann ich so nicht mit aktueller Musik betanken.

+ Immer aktuelle Musik, viele neue Impressionen durch Radio Funktion
+ hohe Verfügbarkeit
+ keine zusätzlichen Kosten

iPod Classic ist nicht „betankbar“
AppleTV kann auch kein Spotify
kündige ich das Abo, habe ich keine lokalen Files der Musik – miete quasi
relativ hoher Preis

iTunes Match

Für 24,99 EUR im Jahr wird meine lokale Musik in die Apple Cloud gespielt, qualitativ schlechte Files kann ich durch hochwertigere Versionen ersetzen. Ich kann aus der Cloud streamen oder die Songs lokal herunterladen.

+ kompatibel mit AppleTV
+ iPod Classic durch lokale Musik betankbar
+ sehr günstig

Für neue Musik muss selbst gesorgt werden und zusätzliche Kosten entstehen
Keine Radio-Funktion wie Spotify

Bisheriger Stand…

Im Moment denke ich, ich werde zu iTunes Match gehen, so habe ich meine Musik überall verfügbar und alle meine Geräte bleiben weiterhin voll einsatzfähig. Zu Hause werde ich weiterhin bei Bedarf das kostenlose Spotify einsetzen um neuen Input zu bekommen und um die Radiofunktion zu nutzen.

Auf jeden Fall würde mich interessieren was ihr so einsetzt, wie eure Gedanken dazu sind und zu was ihr mir raten würdet (unter Berücksichtigung meiner Geräte). Ab damit in die Comments!

!!! UPDATE !!!

Telekom mit Spotify-Tarif „Music Streaming“

Via Facebook und Google+ habe ich nun einiges an Feedback erhalten. Danke an alle die sich beteiligt haben! Und dabei sind zwei neue Optionen aufgetaucht. Die interessantere davon ist, das die Telekom wohl einen Deal mit Spotify abgeschlossen hat und es ab Oktober einen Spotify Streaming Tarif bei der Telekom geben wird. Online findet man hierzu folgende Information und diese Pressemitteilung. Danke für den Hinweis an Thomas Mengede.

Der Tarif kostet ohne Handy 29,95 EUR, mit subventioniertem Handy 39,95 EUR. Das coole dabei ist, im tarif enthalten ist der Spotify Premium Account! Das heißt, noch mal 9,99 EUR gespart. Und, noch abgefahrener und unüblich für die Telekom, der Traffic, den man durch das Streamen von Spotify verbraucht, geht nicht vom Inklusiv-Volumen ab!

Ich habe also gleich mal bei der T-Mobile Hotline angerufen aber die nette Dame wusste davon noch nichts. Eine kurze Recherche im Intranet brachte auch gleich die Tarifdetails zum Vorschein. So sind im Vertrag lediglich 50 Inklusivminuten enthalten, SMS Flat und das Inklusivvolumen für mobiles Internet (ausgenommen Spotify) ist auf mickrige 300 MB beschränkt. Sicher ein toller Tarif für Einsteiger, aber nichts für mich.

Auf meine Frage, ob die Spotify-Flat denn auch zu einem anderen Vertrag (Complete Mobile etc) buchbar wäre, meinte die Dame, das sie das so nicht aus dem Text herauslesen würde. Die Pressemitteilung allerdings, lese ich anders… Und zwar steht oben, das die „Zubuchoption für Festnetz und Mobilfunk ab Ende des Jahres erhältlich“ sei. Ebenso ist der Pressemitteilung weiter unten zu entnehmen:

Wer einen bestehenden Festnetz- oder Mobilfunkvertrag der Telekom hat, kann ab Ende des Jahres die Option Music Streaming für 9,95 Euro monatlich zu allen Telekom Mobilfunk- und Festnetztarifen dazu buchen. Auch Kunden, die schon einen Spotify Account haben, können diese Option nutzen. Die Zubuchoption kann ohne Risiko 30 Tage getestet werden. Nach dieser Testphase beträgt die Mindestvertragslaufzeit der Option 3 Monate, danach kann flexibel gekündigt werden.

Stellt sich mir nur die Frage, ob hier die Spotify Premium Gebühr (9,99 EUR) ebenfalls enthalten ist?! Falls ja, lohnt sich die Zubuchoption in jedem Fall, da das Inklusivvolumen nicht unterm Streamen leidet und man für Spotify Premium eh schon diese 9,99 bezahlt.

Fragen kann man derzeit leider niemanden, da offenbar selbst die Hotline nicht darüber informiert wurde. Die Zubuchoption soll aber auch erst Ende des Jahres verfügbar sein, daher werd ich hier einfach mal in ein paar Wochen noch mal mein Glück versuchen, mehr raus zu bekommen. Der Tarif hingegen soll ab dem 02. Oktober verfügbar sein.

iPod Classic & Co mit Spotify betanken „iPod, meet Spotify“

Eine weiter Option wäre, dass Spotify nun die Möglichkeit anbietet Songs einer Playlist richtig herunter zu laden (nicht nur offline Verfügbar machen, wie mit Premium Account und der Spotify App auf dem iPhone).
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Das ermöglicht einem wiederum auch den iPod Classic zu befüllen. Allerdings sind hier die Preise so happig, das es für mich wie ein bodenloses Fass aussieht. Und zwar gibt Spotify dazu folgendes Preismodell an:

  • 10 tracks for €9.99 or €1.00 per track (£7.99 or just under 80p per track)
  • 15 tracks for €12.99 or €0.87 per track (£9.99 / 67p)
  • 40 tracks for €30.00 or €0.75 per track (£25 / 63p)
  • 100 tracks for €60.00 or €0.60 per track (£50 / 50p)

Und das zu den 9,99 EUR die man eh schon für den Premium-Account bezahlt. Und das wird auf Dauer echt Luxus und kommt für mich daher nicht in Frage.

Ich denke also…

…ich werde zu Spotify Premium gehen und mir Ende des Jahres die Spotify-Option der telekom hinzu buchen und hoffen, das in diesen 9,99 EUR auch gleich der Premium-Account enthalten ist. Meinen Classic werde ich dann wohl einmotten müssen, aber ansonsten ist das für mich wohl die beste Option!

!!! UPDATE #2 !!!

Ich habe via twitter (@telekom_hilft) mitgeteilt bekommen, das die Option zu jeglichen bestehenden Verträgen hinzugebucht werden kann (9,99 EUR/Monat) und das auch in dieser Option die Spotify Premium Grundgebühr enthalten sein wird (die selbst schon 9,99 EUR/Monat kostet). Demnach stellt sich die Frage für Premium-User welche einen Telekom-Vertrag haben meiner Meinung nach nicht, ob diese Option gebucht werden sollte oder nicht!

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