Shopping in Jersey Gardens!

Diesmal war Shopping-Day und wir brauchten tatsächlich den ganzen Tag. Vom Port Authority, welches ein riesiger mehrstöckiger Busbahnhof ist, ging es nach einem kleinen aber feinen Frühstück mit Linie 111 in Richtung Jersey zur Jersey Gardens Outlet Mall. Die Fahrt kostet 7$ je Richtung und dauert ca. 20-30 Minuten, wird aber keineswegs langweilig, da man von der Skyline New Yorks begleitet wird. Was kann man zum shoppen so erzählen, ihr wisst ja wie das abläuft. Die Auswahl an Marken ist super, die Preise sind nicht ganz so günstig, wie ich es aus Florida kenne, aber spürbar günstiger wie bei uns in Deutschland oder hier in Manhattan…

     

…und so waren wir im Endeffekt fast 9 Stunden (!!!) shoppen, bis keiner von uns mehr Geld übrig hatte! Und sind anschließend, voll bepackt mit Taschen, in einem total überfüllten Bus zurück nach Manhattan gefahren. Eigentlich gut, dass wir so lange fürs shoppen gebraucht haben, denn so konnten wir die gigantische Skyline auch noch bei Nacht sehen! Nichtmal Linnéa wusste das der Freedom-Tower dann in drei verschiedenen Farben den Himmel erhellt! Glücklich aber geschafft im Hostel angekommen, ging es dann, nach dem abladen der Taschen, noch gemütlich ins Lucy’s Quesadillas essen und kühle Sam Adams genießen.

Und heute gehen wir den Tag ruhig an und werden Ellis und Liberty Island besuchen… 🙂

Camera Heaven, Art Overkill & Ben Stiller…

Heute früh ging es nach dem Morgenritual erst mal in Richtung B&H Super Store. Schon wirklich beeindruckend der Laden, denn die haben hier wirklich ALLES. Egal welche Marke, egal welches Model und egal welches Zubehör! Alles da, alles in Real Life sehen, alles zum anfassen. Und „Alles“ ist wirklich viel! Das Shop System ist ziemlich ausgeklügelt und man wird wirklich ausgezeichnet beraten… ich werde die Tage aber noch mal vorbei schauen, da heute nicht so viel Zeit war.

Als wir dann wieder vollzählig und gesammelt waren, ging es nach einer Stärkung bei Five Guys (sehr sehr leckere Burger – empfehlenswert!) mit der U-Bahn Richtung Museum of Modern Art. Eine Adresse in New York, wo wir der Meinung waren, das sollte man sich mal angesehen haben! An der Information hat uns eine Dame gleich als Deutsche identifiziert und uns auf bestem Deutsch ihre Empfehlungen im Museum mitgeteilt, welchen wir auch gleich gefolgt sind. Und so haben wir einige Klassiker wie Werke von Van Gogh, Andy Warhol und Salvador Dalí gesehen. Wirklich beeindruckende Ausstellung! Aber  einige Werke regten uns nur zum Kopfschütteln an… OK, Kunst liegt im Auge des Betrachters, aber manches war so abgefahren… -ohne Worte- 

     

Als wir das MoMA durch hatten waren wir total platt! Im Endeffekt haben wir fast 4 Stunden im Museum verbracht. Es war eine Tortur für die Füße und der totale Overkill für das Auffassungsvermögen. Aber es ist auf jeden Fall sehens- und empfehlenswert! Und so sind wir anschließend im Connolly’s Pub eingekehrt. Ein gemütliches Irish Pub direkt am MoMA.  Weil ein Kerl an der Bar unseren Dialekt so lustig fand, ging die erste Runde erst mal auf seine Kosten! 🙂 Naja, jedenfalls gibt es hier eine richtig gute Irish-Onion-Soup! Wirklich eine Wohltat und daher ebenso empfehlenswert!

Und so machten wir uns auf den Rückweg um noch einen Abstecher zum  Bryant Park einzulegen, als wir unterwegs, gegenüber der Radio City Music Hall ein großes Filmteam hinter einem gesperrten Bereich sahen… Als wir einen der „Auspasser“ fragten, wer denn hier drehen würde, war die Antwort „Ben Stiller“ So haben wir uns ebenso hinter der Absperrung platziert und Ausschau gehalten und siehe da… Ben Stiller stand inmitten des Filmteams. Lustig.

     

So haben wir ein paar Nahaufnahmen gemacht, dem Treiben noch etwas zugeschaut und sind wieder weiter Richtung Bryant Ptark gezogen.

Da wir mal wieder so viel auf den Beinen waren, es langsam wirklich zu spüren bekommen und als nächstes die Shopping Tour im Jersey Gardes Outlet ansteht, ging es heute mal früher zurück um noch gemütlich in unserer hosteleigenen Chillout Ecke zu entspannen…

Wir sind daaaa…. und es ist WOW!

Wir sind gestern in New York angekommen und gleich abends noch, nach dem Lin (eine Freundin von mir, Arnes Schwester, die derzeit hier in NJ lebt und arbeitet)  zu uns gestoßen ist, um die Häuser gezogen. Nach dem  langen Flug und der zähen Reise vom Flughafen zum Hostel, waren die Eindrücke für uns dann aber doch total überwältigend! Wir standen zeitweise einfach nur mit offenen Mündern in den Straßen, haben gestaunt und uns über jeden Zweiten hier gewundert! Einen Tag hier und schon so viel passiert…. ich leg mal los:

Die Anreise

Geflogen mit Delta, angenehmes Board Entertainment System und gute Filme, die Zeit ging schnell rum, lediglich der Altersdurchschnitt unserer Flugbegleiterinnen hätte etwas niedriger sein können. So war der Schnitt bei ca 60+ (!!!!!)… und weil wir wach bleiben wollten und jede Getränkerunde Cola bestellten, hat sich eine der netten Damen auch gleich Sorgen um uns gemacht, ob wir denn zu Hause auch so viel Cola trinken würden… whatever! 😀

Am JFK Airport angekommen haben wir uns erstmal um eine Ticket für den Shuttelbus nach Manhatten gekümmert. Nachdem wir dann im totalen Chaos eine Stunde auf den nächsten Shuttlebus gewartet hatten der noch einen Platz für uns frei hat (die Busse hingen zudem auf dem Weg zum Flughafen noch im alltäglichen traffic jam fest), ging es dann endlich durch die Rush Hour rein nach Manhatten… Vorbei an der Bronx und an Queens (Kontrastprogramm PUR) sahen wir auf einmal die Skyline von Manhatten… und wir waren uns sofort einig, irgendwie beeindruckt uns das nicht und es sieht unecht aus. Komisch, haben wir uns anders vorgestellt.

Raus aus dem Tunnel, rein in die Schluchten Manhattens, sah das ganze dann schon wieder anders aus! Der Fahrstil, die Lautstärke, die Menschenmassen, die Hochhäuser, die Vielfalt an Eindrücken, alles… Irgendwie im ersten Moment sehr einschüchternd und dennoch faszinierend! Wir hatten noch einen kleinen Fußweg vor uns, bis wir am Hostel ankamen…

Das Hostel

Endlich die Adresse des Hostels gefunden, die richtige Klingel gedrückt, wurden wir ins Gebäude gelassen. Drinnen wartete eine asiatische Frau mit einem rollbaren Wäschekorb ebenso auf den Fahrstuhl wie wir und begrüßte uns freundlichst. Woher wir denn kommen und wie lange wir bleiben… zu Dritt in den Fahrstuhl gezwängt (sie mit ihrem Wäschekorb, wir mit Koffern) ging es nach oben. Sie musste im 6. Stock raus. Dort öffnete eine eindeutig bekleidete, blode, aufgetarkelte Dame die Türe. Da ich in der Tür stand, musste ich raus, damit die asiatische Dame mit ihrem Wäschekorb aussteigen kann. Die -sagen wir mal- Dame an der Türe, freute sich riesig und euphorisch über unseren Besuch, ob wir denn die „teure Variante“ reserviert haben… Das Ambiente der -sagen wir mal- „Einrichtung“ war eindeutig… eindeutig… Die Wände in tiefem weinrot, überall hingen orientalische Tücher und goldene Leuchter…

Hier die Aussicht in den Backyard des Hostels von den Feuertreppen aus! Einfach geil!

Nach einer kurzen Richtigstellung der Situation, entließ sie uns wieder in den Fahrstuhl zur Weiterfahrt und so konnten wir in den 9. Stock zu unserem Hostel. Hier wurden wir ebenso am Fahrstuhl empfangen, allerdings von Jungen Leuten und einem genialen und super modernen loft-mäßigen Hostel mit gemütlicher Loungemusik und angenehmem Duft (angenehmen Duft weiß man hier in NYC schon nach den ersten Stunden sehr zu schätzen! 😉 )

Kurzum, wir sind gut angekommen, haben alle Hürden gemeistert und konnten einchecken! Es ist toll, stylisch und sauber hier im Hostel, die Leute sind super freundlich – aber so in echt! 😉 und wir glauben, besser hätten wir es nicht treffen können!

Eingecheckt, frisch gemacht und ab ging es zum Times Square und wir ließen den Abend bei TGIF mit einem Jack Daniels Burger und einem kühlen Bier ausklingen bevor wir halb-tot ins Bette gefallen sind!

            

So, ihr seid nun auf dem Laufenden, wir sind geduscht und frisch für den Tag und machen uns jetzt auf die Socken. Wir lassen wieder von uns hören, also stay tuned! 🙂