Vloggen mit der Canon PowerShot G7x

Als ich mit Palm Valley auf Tour ging wollte ich nicht nur Bilder von den Shows am Abend machen, sondern auch das ganze Happening drum herum einfangen und für später konservieren. Irgendwie sollte das Alles aber nicht nur für die Jungs taugen sondern für Alle interessant gestaltet sein. Und da schon eine Weile und aktuell immer massentauglicher Vlogs in Mode kommen, dachte ich, dass sollte doch der perfekte Stil für die Tourdoku sein. Und so kam die Canon PowerShot G7x** mit ins Gepäck.

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Was sind eigentlich Vlogs

Falls sich noch jemand fragt, was eigentlich ein Vlog ist hier ganz kurz: Das Wort Vlog ist ein Kunstwort aus Video und Blog. Quasi also periodische Beiträge in Videoform. Zu den wohl bekanntesten daily  Vloggern gehört mittlerweile Casey Neistat dessen Arbeiten ich auch schon vor dieser Vlog-Zeit folgte. Andere (erwähnenswerte) Vlogger wären z.B. Ben Brown oder Louis Cole. Unter jüngerem Publikum und z.B. in der Modewelt gibt es sicher noch bekanntere Namen. Was diese oben genannten Vlogger gemeinsam haben, sie posten täglich ihre Videos und zeigen dabei entweder eine Story (Casey) oder ihre zusammengefassten Erlebnisse des gesamten Tages (Ben & Louis). Wer schon mal ein Video aufgenommen und geschnitten hat, weiß, was für ein Aufwand das bedeutet und diesen bewältigen Vlogger dieses Kalibers eben täglich.

Der Tour-Vlog mit Palm Valley

Die Tour mit Palm Valley bat eine passende Ereignisdichte, um einen VIdeo-Beitrag zu zeigen. Und bei der Tour wusste ich auch, dass die meisten Fans der Band hier im heimischen Umkreis nicht mit zu den Konzerten im hohen Norden reisen werden und daher tägliche Einblicke in die Tour sicher ein Publikum hätten. Also haben wir im Vorfeld schon beschlossen zu versuchen täglich ein Video des Vortages inklusive Impressionen des abendlichen Auftrittes hochzuladen.

Die Wahl der Kamera

Warum habe ich mich dann letztendlich für die Canon PowerShot G7x** als Vlogging-Kamera entschieden? Zum einen habe ich auf Empfehlungen aus den Vlogger-Kreisen gehört und zum anderen wollte ich eine Kamera die nicht meine Foto-Kamera ist, die jeder einfach bedienen kann so dass ich sie auch mal aus der Hand geben kann. Zwingend musste sie einen guten Auto- und Followfokus während der Aufnahme, einen Tilt-Screen mit Selfie-Stellung und eine gute Iso-Performance + große Offenblende haben. Einfache Bedienung, Tiltscreen und Iso-Performance erklären sich noch von selbst. Die offene Blende wollte ich zum einen um zusätzlich Luft bei schlechten Lichtverhältnissen zu haben und zum anderen für etwas Bokeh und der Möglichkeit das Gefilmte im Vordergrund durch etwas Unschärfe im Hintergrund abzuheben. Und hier punktet die G7x mit ihrem 1″ Sensor und der Offenblende von F1.8 eben.

Das alles wird ein rundes Paket, wenn man dazu noch die Größe und Robustheit der Kamera beachtet. Diese ist so kompakt, dass man sie ohne Probleme in der Hosentasche mitnehmen kann und vor allem, weil sich durch eine so kleine Kamera keiner zu sehr bedrängt und beobachtet fühlt und sich nahezu normal verhält.

Zu guter Letzt muss ich noch erwähnen, dass ich beeindruckt bin wie lange der Akku täglich durchgehalten hat. Beachtet man, dass während des Filmens permanent der Bildschirm läuft und nicht zu vergessen der Bildstabilisator, der im übrigen einen außerordentlich guten Job macht. Selten habe ich in den letzten Stunden des Tages den zweiten Akku einsetzen müssen, oft reichte auch einer. Da habe ich von den Sony-Pendants schon ganz andere Geschichten gehört.

Nach all den Pros auch noch ein Contra: Mir ist es nicht verständlich wie man eine solche Kamera heutzutage noch ohne USB-Ladefunktion auf den Markt bringen kann. Sonst konnte ich aber keine weiteren Kritikpunkte feststellen.

Meine Erfahrungen mit dem Vloggen

Großes Ziel des Vloggens ist es ja, neben der möglichst persönlichen Note die Aktualität. Also dass das Material möglichst schnell verarbeitet und veröffentlicht wird. Daher wird auf viel Schnick-Schnack bei der Bearbeitung verzichtet, wichtige Informationen möglichst direkt (ab)gefilmt oder eingesprochen, anstatt sie anschließend via Einblendung und Text ins Video zu editieren. Auch wird auf aufwändige Farb- und Kontrast- bzw Bildstil-Anpassungen verzichtet. Das Ausgangsmaterial sollte daher schon möglichst gut sein (in der Fotowelt würde es heißen, man verwendet direkt die JPGs statt die RAW Dateien 😉 )

So hieß es im Falle des Tour-Vlogs also Morgens direkt erstmal das Material vom Vortag sichten und die ersten Stunden des Tages mit dem Schneiden des Videos verbringen. Gegen frühen Mittag war das Video dann meist fertig, die Bilder haben wir normal schon auf der nächtlichen Heimfahrt aussortiert und nachdem alles hochgeladen war, starteten wir in den Tag und das Ganze ging von vorne los.

Selbst in so kurzer Zeit stellte sich schnell eine Art Routine ein und schon beim Filmen wusste ich bald welche Situation man wie filmen sollte, was sich lohnt und was nicht. Szenen die es eh nicht in den Vlog schaffen würden, lässt man so am besten gleich weg und muss sie so am nächsten Tag schon nicht mehr sichten und löschen. Die Lernkurve ist also steil.

Geschnitten habe ich alles mit dem kostenlosen iMovie welches auf jedem Mac verfügbar ist. Die Bearbeitungsmöglichkeiten reichen hier völlig aus und haben sogar oft noch Luft nach oben gehabt. Einfache Texte und die gängigsten Überblendungen sind hier kein Problem und mit etwas Übung und ein paar Tastenkürzeln war das Schneiden schon nach kurzer Zeit ein Kinderspiel und Routine.

Resümee

Ich bin froh das Experiment gewagt zu haben und für die Zukunft hat es mir gebracht, das ich weniger Scheu vor dem Aufwand habe ein MakingOf oder Behind the Scenes Video zu filmen, wenn das Programm interessant genug für ein Video ist. Ich habe gelernt, dass es nicht nur eine Floskel ist, wenn bekannte Vlogger sagen, dass es vor allem auf den Inhalt und die Story ankommt, nicht auf das Equipment oder die Skills beim Schneiden des Videos. Wobei ich sagen muss, das die richtige Technik und Übung beim Schneiden helfen eine gute Story auch interessant erzählen zu können.

Ich bin sicher kein Experte durch die paar Versuche und dennoch wollte ich die Erfahrungen teilen. Ich kann nur eins schon jetzt mit Sicherheit sagen: Vloggen sollte man, weil man a) eine Geschichte zu erzählen und b) Bock und Zeit hat persönlichen Inhalt zu produzieren und damit bereit ist mehr zu Investieren als man dafür (zumindest anfangs) zurück bekommt.

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Palm Valley Shooting in der Fleischmarkthalle

Noch bevor es auf die Rocktobertour ging, stand bei den Freunden von Palm Valley ein Videodreh an. Als Location wurde die alte Fleischmarkthalle hier im Schlachthofgelände gemietet. Und weil die Location zu gut aussah um nicht gleich ein Shooting dran zu hängen und neue Bandbilder so wie so auf dem Plan standen, wurde das nach dem Dreh auch gleich in die Tat umgesetzt. Hier also eine kleine Auswahl…

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und ein MakingOf zum ganzen Wochenende gibt es auch.

Palm Valley Rocktober Tour #4 – St. Pauli

Der Tourabschluss fand in der Pooca Bar auf dem Hamburger Berg direkt an der Reeperbahn statt. Entsprechend rau war das Pflaster. Ein gebührender Abschluss einer kräftezehrenden Tour und eine geile Party mit vielen tollen Menschen und guter Stimmung.

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Und hier der Abschluss-Vlog…

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Palm Valley Rocktober Tour #1 – Hannover

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, begleite ich derzeit Palm Valley auf ihrer Rocktober Tour im Norden Deutschlands. Am Mittwoch ging es los im Luxus-Bus. Elektrische Schiebetüre, getönte Scheiben, voll klimatisiert… man gönnt sich ja sonst nichts aber so lässt es sich perfekt reisen. Der erste Stopp war in Hannover, wo die Jungs im „Rocker“ spielten. Aber schaut selbst…

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Neben den Bildern vom Auftritt, habe ich noch ein Vlog vom ersten Tag erstellt…

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Palm Valley live auf der Radiobühne Radio fips

Am 01. September war Palm Valley zu Gast beim Radio Fips und spielte eine Stunde Live auf der Radiobühne. Die Radiobühne ist ein ziemlich cooles Konzept, gegründet und ausgeführt von Steffen Schenk. Dazu aber gleich mehr. Ja und bei eben diesem Highlight habe ich die Band mit der Kamera begleitet und möchte euch daher hier ein paar Bilder zeigen…

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Die Radiobühne – das Konzept

Steffen schreibt: „Die Radiobühne ist die logische Fortsetzung der Sendung S.M.A.S.H., in der im wahrsten Sinne des Wortes „alles außer Charts“ läuft. Mit unserer Bühne im Radio wollen wir eine Plattform schaffen, auf der sich Künstler der breiten (Radio-)Öffentlichkeit vorstellen können – eine volle Stunde lang live!
Ob Einzelmusiker oder Gruppe, ob Entertainer oder Comedy-Ensemble, auf der Radiobühne finden sie die Bretter, die die Welt bedeuten (können). Und wie es bei uns so üblich ist, gibt es auch stilistisch keinerlei Einschränkungen. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm, bei dem ihr mit eurer Live-Performance am Dienstagabend unsere und eure Hörer in den Bann ziehen könnt.“

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Es war eine tolle Erfahrung begleitet und realisiert von engagierten Menschen, denen man in jeder Minute anmerkte, dass sie das alles mit Leidenschaft und Herzblut tun. Denn Radio fips ist ein Verein, alle Moderatoren sind Vereinsmitglieder und machen ihren „Job“ unentgeltlich. Angefangen als Krankenhaus-Radio, haben sie es nach einer bewegten Vergangenheit und viel Bemühungen bis zur eigenen UKW Frequenz geschafft.

Ja und so ging es nach dem Aufbau, einem Soundcheck mit kurzem Briefing und einer Stärkung dann auch schon los und die Radiobühne wurde eine Stunde lang gerockt.

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Einen kleinen Mitschnitt haben die Jungs für euch ebenfalls aufbereitet:

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