Hidden Places Berlin mit der Canon EOS M3

Letzte Woche war ich mal wieder in Berlin. Canon lud ein, das Sommer-Line-Up kennenzulernen und mit entsprechendem Rahmenprogramm auch ausprobieren zu können. Und so freute ich mich vor allem wieder alte und neue Gesichter zu sehen und einen tollen Tag miteinander zu verbringen. Dienstag ging es dann mitten in der Nacht los nach Berlin. Mit der Propellermaschine landete ich pünktlich um  8 Uhr in Tegel und konnte so bereits einen kleinen Streifzug durch Berlin machen, bevor das Programm startete…

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Das Line-up

Im Gepäck waren dieses mal die EOS M3, die neuste Version der spiegellosen APS-C Kamera, deren erste Version ich schon bei einem vergangenen Event testen konnte. Außerdem die EOS 750D und 760D und die neue Powershot N2. Ich konnte natürlich nicht alle Kameras ausführlich testen aber ein paar Eckdaten und markante Neuerungen zu den Modellen habe ich für euch.

PowerShot N2 White Lifestyle2 CropPowershot N2
Das offenbar am häufigsten vermisste Feature an der ersten Version der N war, dass das Display nur um 90° aufgeklappt werden konnte. Selfies waren somit ein Blindflug. An der N2** wurde das nun behoben und das Display lässt sich nun komplett aufklappen und ermöglicht nun die „Selbstbetrachtung“. Wichtig vor allem für die Zielgruppe dieser Kamera!

EOS 750D und 760D
Für mich stellte sich zuerst die Frage, warum diese beiden Modelle parallel vertrieben werden. Und was an der 760D so revolutionär anders ist. Die 750D** ist mit den bisherigen Einsteiger-Kameras 450D, 550D, 650D etc vergleichbar. Sowohl von den Bedienelementen als auch Abmessungen.

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Die 760D** hingegen hat einen mächtigen Schritt nach vorne gemacht und ordnet sich nun im mittleren Segment der Produktpalette an. Sie ist nicht nur etwas größer und griffiger geworden sondern sie verfügt zudem auch noch über das von der z.B. 70D, 6D, 7D und 5D bekannte kleine Display am oberen Gehäuse, welches einen schnellen Überblick über die aktuellen Einstellungen ermöglicht. Außerdem findet man auf der Rückseite kein Steuerkreuz sondern ein Wahlrad. Ebenso ist das Modus-Rad mit den großen Modellen vergleichbar. Mit einem Mehrpreis von 50,- EUR gegenüber der 750D sollten sich ambitionierte Anfänger also eher für dieses Modell entscheiden.

EOS M3
Ich habe mich für den Tag mit einer EOS M3** ausgestattet, da ich auch zu Hause weg von den Spiegelreflex-Kameras hin zu den kleineren, kompakten und spiegellosen Modellen gewechselt habe und wissen wollte, wie Canon in diesem Segment performt. Und nicht zuletzt ob es Canon endlich geschafft hat, den Autofokus auf eine nutzbare und alltagstaugliche Geschwindigkeit zu bringen. Dieser war bei der M damals nämlich schlichtweg zu langsam.

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Und ja, es ist Canon gelungen. Der Autofokus ist endlich brauchbar schnell und sitzt dabei auch nach wie vor im Ziel. Das Display lässt sich nun ebenfalls ausklappen und auch in Selfie-Position bringen. Einen integrierten Blitz gibt es ebenfalls. Was mir aber nach wie vor fehlt ist ein Sucher. Deshalb bin ich die ersten Stunden auch wie ein Depp mit der Kamera vor dem Gesicht rumgelaufen und konnte nichts sehen… es gibt hier allerdings einen elektronischen Aufstecksucher.

Im Grunde eine solide, kompakte und spiegellose Kamera mit APS-C Sensor und Wechselobjektiven. Und wie Canon selbst sagt, das erste ernstzunehmende Modell in der spiegellosen Klasse. Der Anspruch ist allerdings nicht der, den DSLRs den Rang abzulaufen und somit ist die M3 auch keine Konkurrenz zu Sonys A7 oder Fujis X-T1. Klar, man möchte sich hier keine Konkurrenz im eigenen Hause schaffen. Steckenpferde bei Canon sollen die Premium-DSLRs bleiben. Die M3 ist eher als Alternative zur 750D und 760D zu sehen.

Alle Bilder in diesem Beitrag sind im übrigen mit der EOS M3 + 18-55 Kit Objektiv** und JPG ohne weitere Anpassung in Lr entstanden. Lediglich die Auflösung habe ich verkleinert.

Alle 3 Kameras kommen mit einer Begleiter-App herbei, welche nicht nur das Handbuch ersetzt sondern auch fotografische Grundlagen vermittelt. Außerdem sind die aktuellen Kameras mit WiFi ausgestattet, lassen sich über die jeweilige App ansteuern und auch NFC ist stets mit an Board.

Das Programm – Hidden Places

Das Motto stand und bestimmte den Tag. So standen einige Locations auf dem Programm, die man vor allem als Besucher in Berlin so nie alleine finden würde. Selbst einige Berliner in der Truppe kannten die Stationen nicht.

Café Botanico
…war die erste Station. Hinter einem kleinen Kaffee versteckt hat sich Martin hier seine kleine Oase eingerichtet. Urban Gardening lautet das Motto und man findet hier einen riesigen, über 1000m² großen, naturbelassenen Bio-Nutzgarten. Kräuter, Blumen, Früchte und Gemüse, bekannte und weniger bekannte Sorten werden hier angebaut und zu Salaten, Zutaten für die Pasta-Gerichte des Café oder hausgemachter Limonade verarbeitet. Sehr lecker und super interessant.

Klunkerkranich
…war Station Nummer Zwei und nicht weniger grün. Denn hierbei handelt es sich um einen Garten auf dem obersten Deck eines Einkaufszentrums. Früher war hier ein Parkdeck, heute reihen sich Pflanzenkübel und Sitzeecken aneinander. Eine grüne Oase ist entstanden. Dazu wird Club Mate serviert, Wlan gibt es auch und außerdem ein Rundumblick über die Stadt.

Old Smithy
… ist eine zwischen 400 und 600 Jahre alte (hier streiten sich die Gelehrten) Dorfschmiede inmitten des alten Böhmischen Dorfes in Rixdorf, Neuköln. Betrieben wird diese von einem leidenschaftlichen Messerschmied. Im Inneren scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, alles sieht aus wie früher… ein kleiner Exkurs in die Welt der Schmiedekunst inklusive.

Sage Restaurant
Abends ging es dann nach einer kurzen Auszeit zum Dinner ins Sage. Bilder hab ich leider keine aber lasst euch gesagt sein: Geile Location, klasse Crew, geniale Gimmicks und unfassbar gutes Essen. Solltet ihr also mal ein paar mehr Mark über haben – es lohnt sich!

Resümee

Es war wieder mal ein Fest! Alte Bekannte, mittlerweile gute Freunde und auch neue Gesichter getroffen. Eine gelungene Orga und ein tolles Programm, abgerundet mit perfektem Wetter. Danke an dieser Stelle an alle beteiligten für das Event und die Einladung. Ein besonderer Gruß in die Runde an Ben, Camillo, Timo, Milos, Robert, Barbara und Mario.

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Ben und ich haben uns für den Tag danach natürlich auch wieder ein üppiges Programm ausgedacht, wenn man doch schon mal in Berlin ist. Aber dazu in einem anderen Post mehr. Und zum Abschluss noch ein paar weitere Bilder des Tages…

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Bild: Blick über Riva del Garda

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub und der Blogbetrieb läuft langsam wieder an. Ein ganz besonderes Bild möchte ich euch aber direkt zeigen. Der komplette Reisebericht folgt…

Riva del Garda

Das Bild wurde vom Klettergebiet Belvedere aus mit der PowerShot N aufgenommen und lediglich in Lightroom nachbearbeitet. Zu sehen ist der Blick über Riva del Garda und das nördliche Ende des Gardasees.

We have a winner!

Also erst einmal vielen vielen Dank für die vielen Ideen und die große Teilnahme! Ich bin gerade etwas ratlos, wie ich da einen Gewinner ausdeuten soll… Und von daher habe ich mir was überlegt. Die Meisten haben das Konzept verstanden, einige haben sich etwas mehr Mühe gegeben, andere weniger. Manche wussten auf was ich so stehe, andere hatten vielleicht einfach nur Glück meinen Geschmack zu treffen aber irgendwie muss ich ja eine Wahl treffen und so möchte ich die PowerShot N auf jeden Fall auf ein Festival schicken!

Ich habe also meine Top 6 Einsendungen ausgewählt, schließlich möchte ich anschließend auch ein paar schöne Bilder und einen kleinen Bericht von euch hier auf dem Blog präsentieren. Und so kommen folgende Personen in den Lostopf:

Patrick: Aber es ist mein erstes Frequency… Da wäre die PowerShot N genau richtig, um meine ersten Eindrücke des Festivals festzuhalten und danach einen Bericht für euch zu schreiben.

Sandra: Auch in dieses Jahr heißt es wieder “Wackööön”. Die Cam wird benötigt, um meinen Freunden, die aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen können, und auch Dir zeigen zu können wie einzigartig, friedlich, umwerfend, verrückt, aufregend, ausgefallen, nass oder trocken Wacken 2013 war.

Daniel: Eisenwahn… Kleine Kamera – dafür große Rock- und Metalmomente 😀

Christine: Meine Idee ist, die kleine Canon Mal auf unterschiedlichste Lichsituationen zu testen, auf Kampnagel sind die Gegebenheiten bei diesem Festival optimal, es gibt einige Aktionen open air und auch drinnen ist das Programm besonders vielfältig… Nimm mich, dann werde ich Dich visuell befriedigen 🙂

Simon: Dockville… Gerade die tolle Atmosphäre und das hammer Line-Up auf dem Festival lassen auf tolle Bilder hoffen. Ich hoffe es klappt.

Vincent: Rocco del Schlacko… Zudem liefern die ganzen Live Acts da immer eine super Performance ab und das sowieso Legendärste ist der Zeltplatz was man da immer alles sieht. Jeder der auf einem großen Festival schonmal war weiß es! 🙂

Und dann habe ich einfach auf altbewehrte Mittel zurückgegriffen. Random.org hat die finale Auswahl getroffen und so lautet die Gewinnerin…

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Christine! Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß auf dem Kampnagel! Ich freue mich auf die „visuelle Befriedigung“ und sie hoffentlich bald mit allen teilen zu können. Ich bin gespannt was du aus der PowerShot N rauskitzeln wirst.

Allen anderen danke ich nochmals ausdrücklich für die Teilnahme und wünsche euch viel Erfolg mit euren Projekten und ich hoffe bei einigen von euch, das diese auch ohne Gewinn umgesetzt werden! Viel Spaß in Wacken, auf dem Frequenzy, Eisenwahn, Taubertal, dem Haldern Pop, Dockville, Rocko del Schlacko, bei Jack Johnson, Seeed, in Amerika, in Köln und auch beim 75. Geburtstag des Onkels 😉 Und natürlich auch bei all den Anderen Vorhaben, die ich jetzt nicht genannt habe! Mir tut es richtig leid, dass ich nur eine einzige Kamera zu verschenken habe!

Verlosung PowerShot N + 150,- EUR Event-Budget

Wollt ihr diesen Sommer noch auf ein Konzert, ein Festival oder ein anderes, geiles Event und euch fehlt das Budget dafür? Oder habt ihr sogar schon Karten, wollt aber euer Festivaltaschengeld etwas aufbessern? Und wollt ihr zu alle dem auch noch eine nagelneue Canon PowerShot N** mitnehmen, das ganze in unvergesslichen Bildern festhalten und diese zusammen mit einem kleinen Bericht, hier auf thomas-reimann.com präsentieren? Dann seit ihr hier genau richtig…

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Zusammen mit Canon Deutschland habe ich nämlich für einen von Euch ein Rundum-Sorglos-Paket, bestehend aus einer Canon PowerShot N im Wert von 329,- EUR** (UVP) + passender 4GB SanDisk MicroSD Karte + bis zu 150 EUR Event-Budget. Im Anschluss an das Event möchte ich von euch im Gegenzug dafür eine Auswahl der besten Bilder und einen kleinen Eventbericht, welchen es dann hier auf dem Blog zu lesen gibt.

Über die Canon PowerShot N und ihre Vorzüge, habe ich bereits hier berichtet.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach, ihr bewerbt euch hier in den Kommentaren mit eurer Projektidee, auf welches Event ihr eure neue PowerShot N mitnehmen wollt. Am besten packt ihr direkt noch einen Link zu einem Bild welches ihr gemacht habt oder zu eurem Portfolio, flickr Account o.Ä. dazu. Vergesst dabei nicht das Konzert, Festival bzw Event zu nennen um welches es geht. Und die überzeugenste, coolste Event-Idee gewinnt dann. (Auf was ich so stehe, sollten die aufmerksamen Leser unter euch ja wissen)

Natürlich gibt es noch Pluspunkte wenn ihr zudem noch meine Facebook Fanpage liked, mir auf Twitter folgt oder mich bei google+ in eure Kreise aufnehmt und diesen Beitrag teilt. Wollt ihr eure Gewinnchancen verdoppeln schaut ihr noch bei Ben vorbei, der auf seinem Blog das gleiche Paket verlost!

Rechtliches: Der Gewinner verpflichtet sich einen paar ausgewählte Bilder und einen kleinen Eventbericht im Anschluss an das genannte Event als Gastbeitrag auf thomas-reimann.com zur Verfügung zu stellen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 22.07.2013 23:59 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Eure persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen nur zur Abwicklung dieses Gewinnspiels. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
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Im Test… Canon PowerShot N

Viele quatschen und konzeptionieren, Canon hat’s einfach gemacht. Eine (fast) quadratische, handlich kleine Kompaktkamera mit eingebauten Bildeffekten, WiFi und direkter Sharing-Funktion. Und da ist sie, die Canon PowerShot N** über deren Konzept ich hier schon berichtet hatte. Nun konnte ich die Kamera eine Weile testen und möchte euch davon berichten.

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Der erste Eindruck

Direkt nach dem Auspacken fiel mir das Gewicht (195g inkl. Akku = ca. 2 Tafeln Schokolade) der Kamera auf. Für ihre Größe war sie doch schwerer als erwartet. Irgendwie fühlte sich das aber sofort total wertig und vertrauenerweckend an. Bei genauerer Betrachtung stellte ich gleich fest, die PowerShot N ist aus Metall und das ist auch gut so. Man braucht vom ersten Moment an keine Bedenken haben, sie überall hin mitzunehmen. Auf Plastik wurde hier sicherlich zu Gunsten der Abmessungen und Stabilität verzichtet – alles richtig gemacht!

Man findet wenig Knöpfe, hier soll nichts ablenken. Ein klappbares Display füllt die komplette Rückseite der Kamera aus und einen klassischen Auslöser sucht man vergebens. Weniger ist mehr. Und im Gegensatz zu anderen Versuchen diese Linie zu fahren, scheint das für die PowerShot N perfekt zu funktionieren.

Die Funktionen, Bedienbarkeit und Haptik

PowerShot_Np--9Die Kamera verfügt über ein klappbares Touch Display, welches verzögerungsfrei anspricht und bei der Bildwiedergabe die gängigen Swipe, Pinch und Zoom Gesten so wie zusätzliche Gesten zum löschen oder drucken der Bilder. Sie verfügt über eingebautes WiFi um mit dem Wlan zu Hause oder dem Smartphone zu kommunizieren. Hierüber kann man nicht nur seine Bilder auf dem Rechner oder das Smartphone übermitteln, auf einen Wireless Picturebridge Drucker drucken sondern die Bilder lassen sich auch via Canons Smartphone App mit GPS Daten versehen. Ebenso, und das finde ich wirklich genial gelöst, kann man das Smartphone oder Wlan nutzen um Bilder direkt von der Cam auf Facebook oder Twitter zu teilen! Videos auch auf Youtube. Diese Funktion gab es auch schon bei der S110, aber auf der Powershot N kann man den Bildern (und Videos) direkt auf der Kamera eine Beschreibung mitgeben (Eingabe via Touchscreen-Tastatur) mit welchen sie gepostet werden. Dies geht auf der S110 leider nicht.

PowerShot_Np--3Mit ihrem 8x fach optischem Zoom und in der Kompaktklasse relativ großen Sensor ist die Bildqualität wirklich brauchbar gut! Und sie kommt selbst bei Dunkelheit ohne echten Blitz aus. Hier wurde die PowerShot N nämlich nur mit einem LED Blitz wie man ihn von Handys kennt ausgestattet, der meist nur als Fokuslicht dient.

Für die Bedienung der Kamera hat sich Canon was besonderes einfallen lassen. Während man alle Einstellungen bequem und tatsächlich übersichtlich via Touchscreen vornehmen kann, findet man zum zoomen und auslösen der Kamera zwei Ringe am Objektiv. Mit dem hinteren Ring bedient man den Zoom und der vordere Ring ist der Auslöser, welcher in zwei Richtungen, wie gewohnt mit Druckpunkt und anschließendem vollem durchdrücken, funktioniert.

PowerShot_Np-02In Kombination mit dem klappbaren Display ergeben sich nun vollkommen neue und ungewohnte Blickwinkel, Handhabungen und vor allem Möglichkeiten. Dreht man die Kamera kopfüber, dreht sich auch das Bild des Displays automatisch (der Auslöser funktioniert ja in beide Richtungen 😉 ) und schon kann man kopfüber (z.B. über eine Menschenmenge oder Mauer hinweg) fotografieren und dennoch sehen was man macht. Oder aber eben aus einer wesentlich tieferen Position, ohne gleich auf dem Boden rum fahren zu müssen.

Ein weiteres Feature sind die eingebauten Bildeffekte. Direkt zur Auswahl stehen hier neben klassischem Schwarz/Weiß, Sepia und Blau-Tonung noch eine „Toy Camera“ (retro-vintage-instagram-style), ein tatsächlich brauchbarer Tilt-Shift/Miniatur-Effekt, ein Weichzeichner und ein (leider in meinen Augen unbrauchbarer) Fisheye-Effekt. Diese Effekte lassen sich noch in bestimmten Parametern anpassen und nicht nur für Bilder, sondern auch für Videos verwenden! Es geht aber noch abgefahrener…

…der einzige Hardwareschalter an der PowerShot N dient dazu, den „Creative Shot“ Modus der Kamera zu aktivieren. Und hier passiert Magie! Naja, nicht ganz… aber hier passiert folgendes:
Ihr richtet die Kamera aus und tippt eventuell auf einen Ausschnitt um den Fokus zu setzen, lasst die Kamera das managen oder aber sie erkennt Gesichter auf welche sie sich konzentriert und ihr drückt den Auslöser. Es werden 3 Aufnahmen gemacht und auf einmal bekommt ihr 6 total unterschiedliche Bilder auf dem Display präsentiert. Neben der ersten, unbearbeiteten Aufnahme werden nun 5 Variationen erstellt die sich sowohl im Bildausschnitt, -drehung als auch -effekt unterscheiden. Was zunächst wie Zufall aussieht, zeigt nach Beobachtung, das die Kamera versucht das Motiv zu analysieren. Habt ihr z.B. 2 Personen auf dem Bild, werdet ihr mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit  auf 2 Portraitausschnitte in der Auswahl finden. Gewagte Schnitte und Drehungen und teilweise abgefahrene, oft auf super passende Kombinationen aus den oben genannten Filtern und sogar noch vielen weiteren, welche einem (leider) gar nicht zur manuellen Auswahl stehen, werden auf die Bilder angewandt. Natürlich kommen hierbei nicht 6 brauchbare Bilder raus, aber 1-2 Aufnahmen/Variationen sind doch meist dabei. Und ansonsten hat man immer noch zumindest das (langweilige?) Original.

Natürlich gibt es noch einen P Modus, in dem man auch noch selbst Einfluss auf die Unter- und Überbelichtung, so wie ISO und Blitzeinsatz nehmen kann. Einen Auto-Modus, der einem alles abnimmt und auch mein beliebter Tagebuch-Modus ist an Board, welcher vor jedem Bild 4 Sekunden Video automatisch zu einem  Kurz-Clip zusammenschneidet.

Es gibt neben der normalen Videofunktion auch eine Super Slow Motion, diese hat aber bei 120fps nur eine 640er Auflösung und bei 240fps nur 320er Auflösung und ist damit eher eine Spielerei als ernst zunehmend. Ebenso die Videofunktion mit Miniatur-Effekt (siehe Video oben).

Die Zielgruppe und das Konzept

Als Zielgruppe sehe ich ganz klar die Instagram-Generation und Leute die einfach Spaß an ausgefallenen Schnappschüssen haben. Aber auch versierte Fotografen können durch die PowerShot N** wieder den Spaß am unkomplizierten und sorglosen knipsen finden und garantiert wertvolle Erinnerungen festhalten. Durch die Sharing-Funktion ist das teilen der Bilder ein Leichtes. Der Formfaktor, Robustheit und die Bedienung machen die Kamera zu einem ständigen Begleiter.

Mein Resümee

Was die PowerShot N bei mir geschafft hat, dass ich wieder mal unbeschwert knipsen kann. Das soll die Kamera nicht etwa abwerten, im Gegenteil… die schnellen „Knipsbilder“ sind meist die, die noch nach Jahren einen großen emotionalen Erinnerungswert haben, auch wenn sie technisch vielleicht nicht perfekt sind. Und das ist mir etwas verloren gegangen. Sie nimmt einem wirklich nahezu alles ab und lässt einem aber dennoch ein wenig Spiel das Ergebnis zu beeinflussen. Die Sharing-Features finde ich gut umgesetzt und das klappbare Touchdisplay, die Bedienung und Handhabung machen einfach nur Spaß. Stelle ich die Kamera bei einer Feier auf den Tisch, wird sie gerne durchgereicht und es entstehen die lustigsten Aufnahmen.

Ich mag die PowerShot N**, das Konzept ist gelungen und ich sehe wirklich Potenzial für die Kamera. Wer eine unkomplizierte, sehr handliche Kompaktkamera mit tollen Features und einem großen (8x) optischen Zoom sucht ist hier gut aufgehoben. Der Preis ist mit 330,- EUR meiner Meinung nach angemessen.

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Mit Canons Cool Stuff in Hamburg + ein paar Worte zur EOS 100D

Es war mal wieder soweit, Canon Deutschland lud ausgewählte Blogger nach Hamburg zu einem weiteren Event und so stand alles unter dem Motto „Cool Input, Hot Output“. Neben einigen neuen Geräten aus dem Canon Produktportfolio die es zu begutachten gab, und einem tollen Rahmenprogramm, war es auch die perfekte Möglichkeit alte Bekannte und neue Gesichter zu treffen.

CanonCoolStuff-1215Eventlocation war das Indo Chine in Altona, direkt an der Elbe. Eine wirklich gelungenes Waterfront Restaurant & Bar. Stylish eingerichtet, voll mit Skulpturen aus dem alten Indochina, ein toller Außenbereich und das alles mit direktem Blick auf die Elbe und den Hafen.

Nach einem kurzen Meet & Greet wurden uns die neuen Produkte vorgestellt, darunter die EOS 700D** & 100D**, sowie natürlich die neue PowerShot N** (über die es hier bald mehr zu lesen gibt). Die Kameras konnten wir selbstverständlich den ganzen Tag ausgiebigst testen und für Fragen standen uns jeweils Produktspezialisten von Canon zur Seite.

Ein weiteres Highlight des Indo Chine ist seine Ice Bar in welcher wir Tomas Rodriguez bei einem Shooting über die Schulter schauen konnten. Danke an dieser Stelle an Tomas und sein Team, die sich ganz geduldig all unseren Fragen annahmen. Hier herrschten -8°C und die Wände waren komplett aus Eisskulpturen, ebenso die Bar und die Gläser in welchen uns der selbst gemachte Vodka in diversen Geschmacksrichtungen angeboten wurde. Wirklich eine coole Location, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Nach unserem kleinen Fotowalk entlang des Elbufers, bei welchem wir noch einmal die Chance hatten die Powershot N und die 100D auf Herz und Nieren zu testen, ging es dann wieder ins Indo Chine um den Abend mit einem köstlichen 5 Gänge Menü und einigen ausgewählten Weinen und Cocktails ausklingen zu lassen.

Ein paar Worte zur Canon EOS 100D

Nach Angaben von Canon soll es die derzeit kleinste DSLR mit Wechselobjektiven auf dem Markt sein (mit Crop Sensor und normalen DSLR objektiven), sie ist also nichts für große Hände, aber vielleicht eben genau das richtige für den ein oder anderen. Definitiv aber ist sie eine gute Einsteiger-Kamera. Erstmals kann man die Bildstile und Effekte (wie Miniatur-Effekt, Vintage SW, Toy Camera und sowas) in Echtzeit im LiveView sehen. Eventuell führen eben genau diese Effekte Anfänger spielerisch an die Welt der manuellen Fotografie heran.

Beim LiveView ist mir ausserdem aufgefallen, das dieser gefühlt keinerlei Verzögerung hat. Eine Verzögerung bei meiner 5D Mark III ist mir zwar nie bewusst aufgefallen, nachdem ich dieses direkte Bild allerdings gesehen habe, war ich doch etwas verblüfft.

Sie ist ausserdem mit dem schon fast obligatorischen TouchScreen ausgestattet. Allerdings wurde aufgrund der Kompaktheit auf ein ausklappbares Display verzichtet. Dieses finden wir wiederum bei der 700D.

Als Zielgruppe sehe ich hier zum einen den unerfahrenen Einsteiger, der sicher von den eingebauten Effekten angetan sein wird und eventuell so gefallen an der Vertiefung in die Technik der Kamera finden könnte oder aber diejenigen die auf der Suche nach einer Zweitkamera im Crop-Bereich sind und die kleinen Abmessungen und die vielen Features zu schätzen wissen. Von der Qualität und Haptik hebt sie sich übrigens deutlich von der 1000D ab!

Apropos, wundert euch nicht über die bunt gemischten Bildstile der Fotos in diesem Artikel. Alle Bilder sind mit den Kameras des Abends entstanden und die Funktionen wollten natürlich ausgetestet werden, daher diese teils experimentellen Bildeffekte! 😉

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Es war mir ein Vergnügen endlich Jan und Jens von ausfahrt.tv und Kim von Designlovr so wie Kai von heldth.com persönlich kennen zu lernen aber auch mal wieder ausführlich mit Robert Basic und Camillo zu plaudern!

Nach einem wirklich gelungenen Abend, haben Ben, Achim, Johanna und ich uns noch entschieden in das Hamburger Nachtleben an der Reeperbahn einzutauchen und haben die Nacht zum Tag gemacht. Danke, es war mir ein Fest mit euch und schreit nach einer Wiederholung!

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Danke an dieser Stelle auch an das Team von Canon Deutschland und wildcard communications und speziell an Björn für die tolle Organisation. Es ist immer wieder ein Vergnügen mit euch!

Eindrücke der anderen Teilnehmer findet ihr hier:

Alle Bilder in diesem Post sind mit der PowerShot N und EOS 100D entstanden.
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Canon Powershot N – Lifestyle² im Quadrat

In einer Zeit in der sich Dienste wie Instagram und Co mehr Beliebtheit den je erfreuen, wird die Fotografie immer erreichbarer für jedermann. Durch den Einsatz von Filtern und Effekten, durch die immer präsente Internetanbindung des Smartphones und die kinderleichte Bedienung werden vor allem junge Menschen dazu inspiriert jeden Moment des (All-)Tages in Bildern festzuhalten und mit der weiten Welt oder dem engen Freundeskreis zu teilen. So entsteht eine Eigendynamik und es lässt sich ein Trend entdecken. Die Bilder werden immer kreativer, wo früher noch ein Schnappschuss prangte, werden heute pfiffige Bildausschnitte und durch den Einsatz kreativer Filter immer einzigartigere Kunstwerke und Erinnerungsstücke geschaffen.

PowerShot N Lens PowerShot N Zoom and Shutter Ring PowerShot N Top PowerShot N LCD (2) PowerShot N LCD PowerShot N Switch

Canon gewährt uns an dieser Stelle einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der PowerShot N** und stellt uns erstmals interessantes Material aus den japanischen Designbüros zur Verfügung, welche uns den Design-, Konzeptions- und Entstehungsprozess rund um die Designerin Miyabi Orihashi und ihr Team einsehen lässt. Mehr Infos zum Design und dem Team um Miyabi Orihashi gibt’s bei Ben.

Trend.006Was einigen eingefleischten und traditionellen Fotografen vielleicht ein Dorn im Auge sein mag, ist für andere ein neues Lebensgefühl. Nie zuvor war es so leicht einfache Momentaufnahmen zu unverwechselbaren, stimmungsvollen und kreativen Bildern zu verwandeln. Es wird regelrecht zur Kreativität angestiftet! Und das „selbst ohne Grundlagenkenntnisse der Fotografie“.

Genau an dieser Stelle setzt das Konzept der neuen Canon PowerShot N an. So erklärt die Produktdesignerin  Miyabi Orihashi, aus deren Feder die PowerShot N entstammt:Miyabi Orihashi - Product Designer

„Die PowerShot N ist nicht nur für Anwender gedacht, die ihre Erinnerungen festhalten möchten – sie wurde auch für Zielgruppen entwickelt, die sich kreativ entfalten möchten und Freude am Fotografieren haben. Ich stelle mir vor, dass auch Menschen ohne Grundlagenkenntnisse der Fotografie damit ihren persönlichen Interessen entsprechende Bilder mit hohem kreativem Anspruch machen.“

…auch die Zielgruppe ist recht klar definiert…

„Wir wollten ein Produkt machen, das junge Leute Mitte 20 anspricht – überwiegend Einsteiger und mit hoher Motivation, die Bilder spontan mit Freunden über soziale Netzwerke zu teilen. Davon abgesehen glauben wir, dass diese Kamera auch für andere Altersgruppen    interessant ist, wenn die Freude am Fotografieren und Experimentieren im Vordergrund steht.“

Form Concept AWie oft wurden die Wünsche nach einer Hardware „Instagram-Cam“ laut und ich denke, Canon hat hier mit seinem konsequent minimalistischen und einfachen Design den Nagel auf den Kopf getroffen. Anders wie bisherige Kameras findet man kaum Knöpfe oder andere Bedienelemente an der Kamera. Ihr kompakter & symmetrischer Aufbau sieht nicht nur stylish aus, er reduziert die Kamera auch auf das Wesentliche. Ihr schwenkbarer Touchscreen regt den Nutzer an, Motive auch aus ungewöhnlichen Perspektiven einzufangen. Hinzu kommt ein neues, innovatives Bedienkonzept bei welchem mittels Multifunktionsring um das Objektiv sowohl der Zoom als auch der Auslöser bedient wird. Mehr technische Hintergrundinfos findet ihr drüben bei Camillo.

PowerShot N Design Sketch

Social Media.005Mit an Board ist die eingebaute Smartphone-Anbindung, mit welcher sich die Bilder zum einen geotaggen, zum andere direkt auf den gängigsten Plattformen wie z.B. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, flickr, google+ und Tumblr teilen lassen. So möchte man diesen Diensten keinesfalls den Rang ablaufen, viel mehr möchte man das Smartphone um ein professionelleres Werkzeug bereichern!

Eingebaute Filter und der Creative Shot Mode präsentieren dem User nach dem fotografieren sofort eine Reihe an kreativen Bildvariationen, nicht nur verschiedene Filter werden angeboten, auch der Bildausschnitt wird anhand von Algorithmen kreativ variiert. Anschließend kann man so zwischen den verschiedenen Variationen wählen.

Moodboard.007 Creative Shot.011

Canon rennt mit der PowerShot N** meiner Meinung nach offene Türen ein und trifft den Zahn der Zeit. Mehr den je ist das sorglose, unkomplizierte und kreative Fotografieren zu einem Lebensgefühl geworden. Ich kann es kaum erwarten die PowerShot N endlich in den Händen zu halten und ausgiebigst auf Herz und Nieren zu testen. Stay tuned…

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