Klettern in Arco – Der Reisebericht – Arco 3.0

Irgendwie hat es uns Arco angetan. So unkompliziert, gut zu erreichen, entspannt und vor allem so günstig! Und dazu kommt noch, dass es so viele Berge und Wände gibt die wir noch nicht erklommen haben. So schnell wird es uns dort also nicht langweilig. Und genau aus diesen Gründen waren wir auch dieses Jahr wieder in Arco. Diesmal eine komplette Woche, um alles entspannter angehen zu können.

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Einquartiert haben wir uns wieder auf dem Camping Zoo (Bericht siehe meinen ersten Arco Beitrag) und einmal mehr waren wir uns einig, die richtige Wahl getroffen zu haben. Gegessen wurde meist im doch schon legendären „California“ und da auch die sonstigen Rahmenbedingungen wie bei den letzten beiden Malen ausfielen, beschränke ich mich hier auf die Neuentdeckungen und Highlights.

Klettersteig Ferrata Fausto Susatti

Ein oft empfohlener aber relativ leichter Klettersteig, welcher auf den Gipfel Cima Capi (909m ü.d.M.) mit einer atemberaubenden Aussicht über den nördlichen Gardasee, über Riva bis Arco und Torbole sowie über das Val die Ledro (Ledro-Tal) Richtung Lago di Ledro. Gegen die meisten Empfehlungen sind wir aber nicht aus Biacesa gestartet sondern direkt aus Arco, wo man auch wieder endet. Und so mussten wir uns erst steil entlang eines Bachlaufs den Berg hinauf bis zum eigentlichen Einstieg des Klettersteigs, was aber im Nachhinein alleine schon ein tolles Erlebnis war. So ging es während der mehr als 6 Stunden dauernden Tour, knapp 1300 Höhenmeter zu überwinden und die grandiose Aussicht zu genießen.

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Klettergebiet Nago Torbole

Dieses Jahr haben wir, neben einem obligatorischen Abstecher ins Gebiet Muro dell’Assino, das Gebiet „Nago“ für uns entdeckt und haben so 3-4 Tage alleine dort verbracht. Das Gebiet besteht aus 6 großen Sektoren, in 2 davon („Unterer“ und „Zentral“) gibt es ausreichen Routen im 5ten und 6ten Grad. Die Routen sind mit bis zu 30 Metern recht lang und man wird am Umlenker stets mit einer tollen Aussicht auf den Gardasee belohnt. Besonders erwähnenswert sind die schattigen und gut befestigten Standplätze am Fuß des jeweiligen Sektors, der relativ kurze Zustieg von den Parkplätzen aus und die gut angelegten Wege zwischen den einzelnen Wänden. Als kleines Highlight gibt es zwischen den Bäumen um das Gebiet noch ein paar große überhängende und großgriffige Boulder. Fans also Crashpad einpacken!

Resümee

Dieses Jahr habe ich es sogar endlich geschafft eine Runde im Gardasee zu schwimmen. Es war wahnsinnig kalt. Aber gut. Wir haben zwischen dem ganzen Sport auch einen Tag Sightseeing eingelegt und waren auf einen Abstecher in Verona, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr. Wenn es mal geregnet hat, haben wir einfach eine kurze Pause eingelegt und aus einer kleinen 1-Stunden Wanderung wurde auch schnell mal ein 4-stündiger Trail.

Im Großen und Ganzen war es wieder eine tolle Zeit, viel gutes Essen und Trinken, eine gute Mischung aus Klettern, Wandern, Sightseeing und Ausruhen. Und auch dieses Mal kann ich sicher sagen, das war nicht unser letztes Mal.

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London kurz und bündig – Der Reisebericht

London stand schon lange auf meiner ToVisit Liste und im Gegensatz zu den meisten, ging unsere Klassenfahrt in der Schule damals nach Prag und nicht in die Hauptstadt Englands. Und obwohl ich wirklich viel reise, war es tatsächlich mein erster Besuch dieser Welt-Metropole. Hotspots muss man nicht lange suchen, Geheimtipps gibt es quasi keine mehr. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sich zu entscheiden, was man denn überhaupt alles sehen und erleben will.

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Wir hatten Glück mit dem Wetter – Sonne satt. Neben den Klassikern ala Big Ben, Tower Bridge und Buckingham Palace, welche man mal gesehen haben muss und dem Kulturprogramm wie z.B. Tate Modern haben wir natürlich auch ein Musical besucht und sind durch die verschiedenen Viertel Londons gezogen. Achja, und shoppen… ganz wichtig! Und da ich euch sicher nicht all die üblichen Tipps aufzählen muss und ihr euch wahrscheinlich so wie so alle besser in London auskennt als ich, beschränke ich mich auf meine persönlichen Highlights.

Highlights

Definitiv sollte man sich etwas Zeit nehmen und durch die Straßen von Soho und Chinatown ziehen. Als Kontrast zu den ganzen riesen Läden auf der Oxford Street, besticht dieser Stadtteil mit allerhand kleinen Shops und Boutiquen, Plattenläden, Pubs und Imbissen. Multikulti und Alternativ. So zieht diese Gegend natürlich auch allerhand kreative Menschen an und das merkt man sofort. Weiter war auch unser Besuch der Portobello Road mit ihrem Straßenmarkt und den unzähligen kleinen Läden und vielen Antiquitäten in Mitten des beschaulichen Viertels Notting Hill definitiv einen Besuch wert.

Als Musical haben wir uns für Billy Elliot entschieden und wir wurden natürlich nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert finde ich aber, dass die Besetzung dieses knapp 3 stündigen Musicals zur Hälfte aus Kindern (ca 6 bis 12 Jahre vielleicht, also wirklich jung) bestand. Was das Ganze noch einen Tick beeindruckender machte. Nicht zu viel Schnulze, nicht zu viel Getanze, die gelungene Mischung aus Humor, Gesang, Orchester und Geschichte gewürzt mit einem wirklich pfiffigen Bühnenbild.

Und speziell für Fotobegeisterte kann ich auf jeden Fall einen kostenlosen und sehr lohnenswerten Abstecher in „The Protographers Gallery“ in Soho empfehlen. Sehr stylish präsentierte und stetig wechselnde Foto-Ausstellungen und einen tollen kleinen Shop im Keller mit Prints, ausgefallenen Fotobüchern und dem ein oder anderen Kamera-Schatz. Ausserdem empfehle ich den Buch-Shop im Tate Modern. Hier findet man so ziemlich jedes denkbare Fotobuch und meist auch ein offenes Ausstellungsexemplar. Man muss direkt aufpassen die Zeit nicht zu vergessen.

Resümee

Die Menschenmassen in den Straßen, die Menschendichte zur Rush Hour, die kompakte Innenstadt und die Menge an Sehenswürdigkeiten, alles vergleichbar mit New York. Und dennoch gewaltig unterschiedlich. Während ich in New York nach kurzem schon mit dem Strom mit fließen konnte, mich trotz Menschenmassen wohl fühlte, wollte mir das in London selbst am Ende der Woche nicht gelingen. Und trotzdem fand ich London sehr interessant und sehenswert. Es ist eine dieser Städte, die man nur schwer beschreiben oder bebildern kann. Man muss die Stadt erleben und sich treiben lassen. Klingt schnulzig, ist aber wirklich so. Nicht zu viel planen, ein paar Eckpunkte aufschreiben, ab nach London und schauen wo es einen hintreibt.

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Geknipse aus Nürnberg…

Letzte Woche musste ich für zwei Tage nach Nürnberg und hatte Abends noch etwas Zeit um ein wenig die Stadt zu erkunden. Es ging mit der Kamera eine Runde um den großen Dutzendteich und anschließend noch durch die Altstadt. Die Ergebnisse seht ihr hier.

Ein bisschen Landschaft…

Ein bisschen Straße…

Mit der Bearbeitung habe ich diesmal auch experimentiert. Farbe wirkte nicht wie gewünscht, daher schwarz/weiß. Bei den Landschaften passte die Tonung, bei den Straßenbildern wieder nicht.

Lissabon im Dezember – Reisebericht & Tipps

lissabon-2521Man könnte meinen, Anfang Dezember ist nicht die beste Reisezeit für eine Stadt wie Lissabon. Hätte ich zumindest gedacht. Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Denn im Grunde war es perfekt. Jeden Tag strahlend blauer Himmel, die Mittagssonne konnte man windgeschützt auch ohne Jacke genießen, die Straßen waren nicht gnadenlos überfüllt und eine kleine Priese weihnachtlicher Stimmung konnten wir auch einfangen. Vor allem aber konnten wir die Stadt erleben, die Seele baumeln und uns einfach treiben lassen.

Und da wir wirklich eine sehr tolle Zeit und jeden Tag das Glück und den Zufall auf unserer Seite hatten, gibt es hier eine Ladung Tipps und tolle Should-See Ecken für alle die es interessiert.

Typographia Store

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Ein kleiner unscheinbarer Laden auf der Einkaufsstraße. Offen, hell und stylish modern eingerichtet und… nur T-Shirts. Nichts sonst. Und der Name ist Programm. Alles, was das Typographie-Herz höher schlagen lässt und ein T-Shirt stylisher als das andere. Alle Designs werden im Hinterstübchen selbst entworfen und sogar der Siebdruck wird von Hand selbst gemacht. Und dann Preise zwischen 13,- und 18,- EUR? Was will man mehr? Unbedingt vorbei gehen, ansehen und bei gefallen auch ein Shirt mitnehmen!

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Cafe Buenos Aires

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Dieses Lokal/Café haben wir per Zufall beim Schlendern durch die Stadt entdeckt und die Gelegenheit genutzt, ein wenig mit einer der Inhaberinnen zu plaudern. Das Konzept fand ich sofort interessant. Geöffnet wird gegen 18 Uhr. Ab da kann man in sehr gemütlichem, urigen Wohlfühl-Ambiente einen Drink oder Café zu sich nehmen. Auf der Speisetafel stehen jeden Abend 2 Bio-Gerichte zur Auswahl. Nun wird bis ca 21 Uhr gewartet bis das Lokal voll besetzt ist und dann geht das eigentliche Konzept los… Sind alle Plätze besetzt, startet die Dinner-Time. Von nun an sind nur noch essende Gäste im Lokal, man wählt eines der beiden Gerichte und es wird gemeinsam gespeist und der Abend zelebriert. Nachdem alle das Dinner genossen haben, schließt das Lokal wieder. Möchte man während der Dinner-Zeit nur etwas trinken, wird man höflich darauf verwiesen, doch am nächsten Tag zu früherer Zeit vorbei zu schauen. Sieht man sich das Konzept an – absolut verständlich! (Facebook)

Linie 28

lissabon-1005223Sicher kein Geheimtipp, in jedem Reiseführer empfohlen und auch vor Ort überall präsent. Die historische Linie 28. Startet am Praça Martim Moniz direkt vor dem Hotel Mundial (in welchem wir gewohnt haben) und Endet auf dem Vorplatz des Friedhof Prazeres. Will man gemütlich eine komplette Runde fahren und auch einen Sitzplatz haben, sollte man die Fahrt vorsichtshalber an einer der beiden Endstationen starten. Die Linie schlängelt sich förmlich durch die engsten Straßen, teilweise mit wenigen Zentimetern Abstand zu Hauswänden und parkenden Autos durch die Stadtteile Alfama, Baixa und Lapader Lissaboner Innenstadt mit dem Stadtteil Prazeres. Mehr Infos findet ihr hier.

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Hotel Mundial

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Wir haben nicht viele Hotels angeschaut bei unserer Buchung, den Bildern nach sagte uns das Hotel Mundial direkt zu. 4 Sterne, preislich dennoch im Budget und eine Dachterrasse im Lounge Stil mit traumhafter Aussicht + absolut zentrale Lage und durchweg gute Bewertungen in einschlägigen Portalen haben uns zur Buchung bewogen. Und was soll ich sagen… besser hätten wir es wohl nicht treffen können. Saubere große Zimmer, ein schönes großes Tageslichtbad, besagte Dachterrasse deren Ausblick uns täglich den Atem geraubt hat (ich denke die Bilder sagen alles) und die perfekte Lage um als Ausgangspunkt für die täglichen Streifzüge durch Lissabon zu dienen. Sehr professionelles und freundliches Personal und ein angenehmes Ambiente. Können wir nur wärmstens weiterempfehlen!

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Taxi fahren

Selten bin ich so günstig und schnell (!!!) von A nach B gekommen, wie mit den Taxis in Lissabon. Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt von Lissabon kostete gerade einmal 8,- EUR im Nachttarif. Aus der Innenstadt zum Torre del Belèm, ebenfalls ca 8,- EUR. Da muss man sich nicht viele Gedanken machen, wie man sich bei größeren Entfernungen fortbewegt. Abgerechnet wird nach gefahrenen Kilometern und das merkt man auch an der Fahrweise. Denn das Gaspedal ist stets am Bodenblech, ist eine Straße 3-Spurig, werden auch alle 3 Spuren ausgiebig genutzt. Ist es mal nur eine Spur, wird kurzerhand eine zweite eröffnet.

Castelo de Sãu Jorge

lissabon-1005243Ebenfalls sicher kein Geheimtipp und zudem könnte einen der Eintritt von 7,50 EUR anfangs abschrecken aber definitiv ein MustSee Spot in Lissabon ist das Castelo de São Jorge. Ständig präsent, von fast überall aus der Stadt zu sehen, wacht das Castelo auf dem Hügel über Lissabon. Belohnt wird man nach dem Aufstieg mit einer traumhaften Aussicht über die Stadt. In der Burg selbst ist kaum etwas abgesperrt, man kann nahezu jedes Gebäudedach oder jeden der unzähligen Türme sowie die außen liegende Burgmauer erklimmen und abgelegene Plätze mit noch tolleren Ausblicken erkunden.

Schönste Aussicht
Die schönste Aussicht und den wohl tollsten Spot um in Lissabon einen Sonnenuntergang zu genießen, bietet eine außen liegende Treppe (Google Map), welche den Anschein macht, aus der Burg hinaus, den Hang hinab zu führen. Hier kann man es sich gemütlich machen und bekommt einen unverbauten Ausblick mit nahezu 180° Blickwinkel weit über den Dächern Lissabons Richtung Sonnenuntergang geboten.

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Schleichweg
Beim Auf- bzw. Abstieg kann man sich einen großen Teil des Weges sparen, nimmt man die Abkürzung über den Parkhausaufzug (Google Map) Elevador Baixa, dessen oberer Eingang an einer Lounge-Bar und der Untere in einem Supermarkt liegt. Diesen haben wir auch nur durch Zufall gefunden, daher an dieser Stelle der Tipp.

Hard Rock Cafe

lissabon-1005332Sucht man Abends unter der Woche eine Location für einen Drink, merkt man schnell, dass die Bars und Kneipen recht leer sind. Klar, das arbeitende Volk feiert unter der Woche nicht und bei dem riesen Angebot, verlieren sich die wenigen Menschen dann recht schnell. Wo man aber garantiert unter Leute kommt und, wie in unserem Fall auch noch täglich Livemusik geboten bekommt, ist das Hard Rock Cafe Lissabon. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Torre de Belém

lissabon-1005281Recht weit außerhalb und ab vom Schuss, findet man das wohl mit berühmteste Wahrzeichen Lissabons. Torre de Belém. Erbaut um die Hafeneinfahrt vor feindlichen Schiffen verteidigen zu können, kann man sich noch heute vorstellen, wie beeindruckend der Anblick dieses Turmes bei der Einfahrt gewesen sein musste. Nicht zwingend ein MustSee, da weit außerhalb, dennoch aber einen Abstecher wert und am besten via Taxi zu erreichen. Für Fotografen definitiv ein tolles Motiv und eines der beiden Weltkulturerben Lissabons.

Mosteiro dos Jerónimos

lissabon-1005301…auf dem Rückweg vom Torre de Belém, nimmt man am geschicktesten gleich den Besuch im Hieronymuskloster, das Zweite der beiden Weltkulturerben Lissabons. Von außen ein beeindruckendes und riesiges Bauwerk in weiß mit schönsten Verzierungen, Herberge für 2 Museen, Geburtsstätte des „Vertrags von Lissabon“ und eine wunderschöne Kirche.

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Essen und Trinken

Ob einen Kaffee, ein schnelles Sandwich für nen kleinen Hunger oder typisch gegrillter Fisch oder Fleisch. In der Innenstadt Lissabons muss man nicht weit laufen oder gar lange suchen um ein Lokal, Kaffee oder Restaurant zu finden. Dennoch haben wir ein paar Highlights gefunden, welche hier Erwähnung finden sollen.

lissabon-1005148Café A Brasileira
Eines der ältesten und bekanntesten Cafés Lissabons und wahrlich eine MustSee Adresse! Im inneren hat sich über die Jahre anscheinend nichts verändert und draußen tummelt sich das Leben der Einkaufsstraßen rund um die kleinen Tische des Cafés. Hier erfahrt ihr mehr.

Bitoque & Company Gourmet
Gewöhnliche Gerichte in außergewöhnlichem Ambiente und Arrangement? Hier seid ihr richtig. Ob ein Sandwich oder einen Burger, dazu die feinsten Pommes in ungewohnter Form, sehr adrette Bewirtung, hausgemachte Orangenlimo und den weltbesten Cappuccino (hat zwar nichts mit Cappuccino zu tun, trotzdem der Weltbeste, unbedingt bestellen!)

Shopping

Die Einkaufstraßen Lissabons sind voller kleiner und großer Läden. Ein unfassbar großes Angebot an Schuh- und Modegeschäften erwartet euch. Plant also locker einen kompletten Tag für eine ausgiebige Shopping Tour ein. Denn neben den gängigen Marken, welche wir auch aus Deutschland kennen, gibt es einige lokale Marken und Ketten, mit erfrischend neuen Ideen und Stilen. Aber auch die kleinen Läden in den Seitenstraßen solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Hier ist für jeden Geschmack etwas geboten. Ob es Bücherläden mit antiken Büchern sind oder z.B. oben genannter T-Shirt Shop, Platten- oder Krimsläden. Man vergisst schnell die Zeit beim schlendern durch die Gassen und über die Einkaufspromenaden. Die Preise sind mit unseren zu vergleichen, wenn ein Unterschied zu merken ist, dann sind die Sachen eher günstiger wie bei uns. Hier noch ein paar Highlights:

A Vida Portuguesa
Ein kleiner Laden in einer Seitenstraße, voll mit Retro Artikeln und kleinen Kostbarkeiten. Man muss hier nicht zwingend fündig werden, aber alleine der Anblick ist schon einen Besuch wert!

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…oder ein Shop voller Sardinenbüchsen!

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Resümee

lissabon-2519Wart ihr schon in Lissabon? Dann könnt ihr meine Begeisterung sicher nachvollziehen. Wart ihr noch nicht dort, schreibt es weit oben auf eure ToVisit Liste, nehmt euch 4-5 Tage Zeit und besucht so bald es geht diese wundervolle Stadt! Ich kann sie mit keiner von mir bisher besuchten Stadt Europas vergleichen und diesen Eindruck höre ich auch von anderen. Lissabon ist einzigartig, vielseitig, entspannt, warmherzig und freundlich und ein echter MustSee Spot in Europa!

Wir hatten ein paar wirklich tolle Tage und ich kann sogar die Jahreszeit uneingeschränkt empfehlen, um noch einmal ein paar Sonnenstunden zu tanken, bevor der kalte, nasse deutsche Winter Einzug hält!

Und weil wir so viele Bilder haben, hier noch ein paar unsortierte Impressionen:

Tom goes Lissabon… finally!

Wie es im Leben so ist, da will man seit mehr als 2 Jahren endlich das erste Mal nach Portugal um wieder einen Punkt auf der ToVisit Liste abzuhaken und alle Anläufe scheitern aufs Kläglichste. Und dann, wenn man am wenigsten damit rechnet, tut sich eine Tür auf und alles geht ganz schnell.

Und so komme ich endlich Anfang Dezember nach Portugal. Um genau zu sein, Lissabon. Vielleicht nicht die optimalste Jahreszeit, aber sicher wärmer als hier und bestimmt auch Gelegenheiten etwas Sonne zu tanken. Auf jeden Fall aber perfekt um den Bann zu brechen, die Stadt zu erkunden und eine tolle Zeit zu haben.

nun brauch ich eure Hilfe! Ich brauch eure besten Tipps.

Wo muss man gewesen sein, was muss man gesehen haben, Geheimtipps, das beste Restaurant, die coolste Bar, das gediegenste Kaffee, der schnulzigste Sonnenuntergang, die tollste Aussicht, Dos and Don’ts. Jeder Tipp, Link und Hinweis ist willkommen.

Unser Hotel haben wir sehr zentral gewählt. 2 Gehminuten vom Rossio-Platz, 5 Fahrminuten vom Castelo Sao Jorge, direkt an der Innenstadt und inkl einer Roof-Top-Bar mit Ausblick über die Stadt. Wir haben uns im Hotel Mundial eingebucht.

Und ich möchte das auch gleich als Anlass nehmen, die Frage nach Tipps und Hinweisen in die Runde der fantastischen Reiseblogger – Yvonne (aka just travelous), Heike (aka Köln Format) und Camillo (aka worldtravlr) – zu stellen, denen ich Folge um mein Fernweh immer wieder aufs Neue zu schüren. Danke für eure Blogs!

Ich freu mich über jeden Tipp, Link oder Hinweis. Also ab damit in die Kommentare.

Kype auf Hochtour in der Schweiz

Mein guter Freund Kype, war vor wenigen Wochen auf Gletscher-Hochtour in der Schweiz. Es war (s)eine Premiere und um so begeisterter habe ich den Berichten gelauscht, denn auf meiner ToDo Liste steht auch noch eine solche Tour. Wie das bei uns so üblich ist, war natürlich wieder eine Kamera am Start und dabei ist folgendes Video entstanden.

Zur Tour selbst schreibt Kype folgendes:

Unser dreitägige Alpentrip startete in der Nähe der italienischen Grenze in dem Schweizer Kanton Graubünden. In Surlej gings mit der Corvatschbahn zur Mittelstation (Murtèl). Von dort aus begann die Wanderung zur Coazhütte, von der man eine schöne Sicht auf die Gipfel und Gletscher der Gegend hat. Die wohl bekanntesten aber auch anspruchsvollsten Aufstiege der Region führen auf den Piz Roseg (3937 m) und über den Biancograt auf den Piz Bernina (4049 m).

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Da wir aber größtenteils Gletscherneulinge sind, sollte unsere Tour uns zunächst auf die Coazhütte führen. Von hier ging es am zweiten Tag im Morgengrauen los auf den Gipfel des Il Chapütschin (3232 m). Der Aufstieg bietet mit seinen schönen Gletscherpassagen und leichter Kletterei eine Menge Abwechslung. Nach einem Rutsch- und Gletscherspaltentraining ging es am dritten Tag dann wieder in Richtung Deutschland.

 

Arco 2.0 – ein weiterer Reisebericht

Im Video-Post habe ich ja bereits gesagt, dass es uns ein weiteres Mal nach Arco verschlagen hat. Nach dem Video-Eindruck folgt hier nun der Reisebericht mit einigen Bildern.

Neben dem wandern und klettern, gibt es auch noch eine sehr ausgeprägte Radsport Szene am Gardasee. Und so war es ein leichtes gute, aktuelle Fahrräder für einen schmalen Preis zu leihen. Auf dem Plan standen 2 Touren. Bei der Ersten haben wir uns etwas überschätzt und so wurde neben der sehr anstrengenden Auffahrt auch die Abfahrt zu einem Abenteuer. Definitiv nichts für Ungeübte!

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Am zweiten Tag ist die eine Hälfte aufgebrochen um ein weiteres Mal den Klettersteig Gerardo Sega zu bezwingen (siehe letzten Bericht), Jannis und ich haben uns nochmal auf die Räder geschwungen und dieses Mal sollte es über Riva del Garda, entlang der Küste bis zum Lago di Ledro gehen.

MTB-Map

Diese Route war schon eher mein Level, noch den Vortag in den Knochen konnte ich zwar noch nicht wieder voll in die Pedale treten, aber landschaftlich und von den Beschaffenheiten her, war diese Route wirklich mein Highlight der Woche! Leider erlaubte es uns die Zeit nicht mehr auch eine Runde um den See zu fahren. Aber das machen wir dann einfach beim nächsten Besuch in Arco.

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Der dritte Tag stand dann wieder im Zeichen des Kletterns und so haben wir uns auf in ein (für uns) neues Gebiet gemacht. Belvedere, überhalb von Nago-torbole. Zwei Abschnitte, einer im oberen und einer im mittleren Schwierigkeitsgrad und bekannt für die atemberaubende Aussicht über Nago-torbole, Riva del Garda und das gesamte nördliche Ende des Gardasee.

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2011 komplett sanierter Zustieg und Routen, im Ort ein großer Parkplatz direkt in der Nähe. Wirklich empfehlenswert, auch wenn der Einstiegsbereich in die Wand extrem unwegsam ist, so dass die Füße nach einem Tag an der Wand alleine vom unten stehen weh tuen. Lohnt sich aber allemal.

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Tag Vier verschlug es uns wieder nach Muro dell’Assino, wo wir bereits im Juni waren. Hier ist die Vielfalt an Routen und Schwierigkeitsgraden einfach super, der Fuß der Wand ist im Schatten und so haben wir den letzten Tag, abgesehen vom anstrengenden Zustieg, eher gemütlich in bekannter Umgebung angehen lassen.

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Unterkunft

Wie auch schon das letzte Mal, haben wir wieder auf dem Campingplatz Zoo gezeltet. Da wir kein Safari-Tent oder Bungalow wollten, mussten wir vorweg auch nicht reservieren. Es war zwar voller als im Juni, dennoch findet man eigentlich immer noch einen freien Platz. Der Plan ging auf und wir fühlten uns direkt heimisch.