Arco 2.0 – Das Video

Screen Shot 2013-10-01 at 18.08.20Nachdem wir im Juni bereits zum klettern in Arco waren, war für August eigentlich eher ein Strandurlaub geplant. Da bei der Planung aber so ziemlich alles schief lief, hat es uns spontan erneut nach Arco verschlagen. Diesmal nur zu 4. und neben klettern sollte Mountainbiken auf dem Plan stehen und so packten wir die Zelte ein und fuhren los.

Ich habe dazu ein Video geschnitten, der Reisebericht mit weiteren Infos folgt noch.

Wer von euch war auch schon am Gardasee mountainbiken oder klettern? Könnt ihr irgendwelche Spots und Routen empfehlen die man gesehen oder gemacht haben muss?

Klettern in Arco am Gardasee

Das ist seit einer Weile dem Sportklettern verfallen bin, hat der ein oder andere sicher schon mitbekommen. Generell bin ich sehr angefixt, was Outdoor Aktivitäten anbelangt und so war ich im Juni mit einer bunt gemischten Truppe am Gardasee für einen Aktiv-Kurzurlaub. Die Kameras waren bei allen dabei und daher gibt es hier einen reich bebilderten Reisebericht.

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Alles fing an mit einem Klettersteig der Klasse „Muss man gesehen und erlebt haben“ welchen ich per Zufall ausgegraben habe. Nach der Frage in die Runde war schnell klar, es geht an den Gardasee. Nach einer kurzen Recherche war auch das genaue Ziel keine Frage mehr, unsere Zelte schlagen wir in Arco auf. Das Klettermekka Europas. Wer hier zelten will, wird schnell auf eine Adresse stoßen und zwar den Campingplatz Zoo welcher im direkten Anschluss zum etwas bekannteren, aber ebenso etwas teureren Capingplatz Arco liegt.

Zoo Camping

Die Lage des Campingplatzes, im Tal direkt am Fluss Sarca gelegen, das Zentrum von Arco in Laufreichweite (2km), der Gardasee-Strand in Riva gemütlich mit dem Rad zu erreichen (7km) und umgeben von den schönsten Klettergebieten der Region, ist einfach perfekt. In Laufreichweite (500m) findet man zudem die Pizzaria California, wo sich Abends allerhand Kletterer und Sportbegeisterte einfinden und bei guter Musik köstlich speisen.

Die Kommunikation und Reservierung im Vorfeld war etwas steinig. Die Herrschaften sprechen bedingt Englisch und all zu spezifische (Nach-)Fragen gestalteten sich etwas schwierig, was aber im Endeffekt nicht schlimm war, denn vor Ort zeigte sich dann, dass alles sehr entspannt ist und recht unkompliziert auf Wünsche eingegangen wird. Von anderen Besuchern habe ich im Vorfeld erfahren, sollte man tatsächlich nur mit eigenem(n) Zelt(en) anreisen, kann man sich für gewöhnlich das vorherige Reservieren sogar sparen, denn normal findet man immer noch einen Platz und ist so dann auch nicht an die Mindestaufenthaltsdauer  (4 Tage) bei der Buchung gebunden. Wir wollten zusätzlich allerdings eines der Safari-Tents und hier empfiehlt sich eine vorherige Reservierung zwingend.

Das besagte Safari-Tent erwies sich als perfekte Basis auf dem Platz, ein Zeltplatz daneben diente als Fläche für die restlichen 4 Zelte. Morgens wurde dann gemütlich zusammen auf der Veranda gefrühstückt und die Verpflegung für den Tag vorbereitet, Abends ließen wir den Tag und das Erlebte in der großen Runde bei ein paar Bieren ausklingen. Das Safari-Tent bietet Schlafplätze für 6 Personen, ein eigenes, sehr komfortables Bad und eine voll ausgestattete Küche mit Essecke. Auf der überdachten Veranda findet man einen großen Tisch und Sitzmöglichkeiten für 8-10 Personen. Auf einer Campingparzelle findet man locker mit 4-6 (2-3 Personen-) Zelten platz, möchte man sein Auto dazu stellen, reicht der Platz immer noch für 4 Zelte.

Auf dem Platz befindet sich ein kleiner Laden in dem man alles nötige einkaufen kann, im Hauptgebäude gibt es kostenloses WiFi die Sanitären Einrichtungen sind sauber und in ausreichender Zahl vorhanden. Man kann seit diesem Jahr direkt vor Ort, zu einem günstigen Satz Fahrräder leihen und es gibt einen kostenlosen Poolbereich mit Liegen. Dieser hat allerdings nur von 11 bis 17 Uhr geöffnet, was das Nutzen etwas schwierig gestaltet, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Tipp: Was ich im Nachhinein herausgefunden habe, das vermeintliche Schwimmbad am benachbarten Campinplatz Arco gehört nicht zum Campingplatz, sondern ist ein öffentliches Schwimmbad des Tourismus-Sportzentrums und für jedermann kostenlos nutzbar. Dieses verfügt dann auch über ein 50m Becken, ein Kinderbecken mit Rutsche, eine Bar und einen Imbiss so wie kostenlose Warmwasser-Duschen. Öffnungszeiten konnte ich hier allerdings nicht ausfindig machen.

Der Campingplatz Zoo ist ein Familienbetrieb und den ganzen Tag, ja sogar oft zur später Stunde ist jemand aus der Familie Salvaterra anzutreffen und jederzeit entspannt und hilfsbereit, sollte es mal irgendwo klemmen.

Klettersteig Via ferrata Gerardo Sega

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Der erste Tag sollte ganz im Zeichen des Klettersteigs „via ferrata Gerardo Sega“ stehen und so machten wir uns Morgens auf Richtung Madonna della Neve, wo wir unsere Autos abstellten und uns an den ca 3 stündigen Zustieg zum Klettersteig machten. Die Wanderung führte durch den Wald, entlang an einem ausgetrockneten Fussbett, über weite Wiesen mit herrlichem Ausblick und hin zu einem wahnsinnig idyllischem Wassefall mitten in einer Lichtung im Wald wo wir erst einmal Rast machten und den Anblick einfach nur genossen.

Arco_TO-3072Von da an war es nicht mehr weit bis wir endlich den Einstieg in den Klettersteig erreichten. Und direkt nach der ersten Leiter wurde es einfach nur noch atemberaubend… Eine Abwechslung aus schwindeliger Höhe, schmalen Graden, immer toller werdender Aussicht, spaßig knackigen Kletterpartien unterbrochen von tollen Aussichtspunkten für kleine Pausen und dem Highlight, das (ungesicherte!) Durchlaufen des riesigen, natürlichen Überhanges. Dieser Teil des Steiges hat wirklich jeden ausnahmslos zu tiefst beeindruckt! Weiter folgten noch einige Anstiege und senkrechte Kletterpassagen so wie der Aufstieg eines schmalen Geröllhanges bis zum Gipfel und dem Ausstieg aus dem Klettersteig.

Anschließend ging es ca 1 Stunde mit einer lockeren Wanderung zurück zu den Autos. Im Endeffekt waren wir mit Pausen 7-8 Stunden unterwegs, allerdings war das sicher auch durch die Gruppengröße von 11 Personen länger als man dieses Programm vielleicht in kleineren Gruppen absolvieren könnte. Aber auf jeden Fall können auch wir einstimmig bestätigen, diesen Klettersteig sollte man gesehen und erlebt haben!

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Ferrata Colodri und klettern in Muro dell Asino

Arco_TR-0892Am zweiten Tag stand dann endlich klettern auf dem Programm. Unser Ziel war das Klettergebiet Murro dell Asino, welches auf der anderen Seite des Berghangs, direkt auf Höhe unseres Campingplatzes befand. Und wie der Zufall so will, konnte man entweder über Arco einen Bogen um den Berg machen oder aber den Klettersteig „Ferrata Colodri“ bezwingen und so den direkten Weg über den Gipfel nehmen. Ein Großteil der Gruppe entschied sich für den direkten Weg und so starteten wir den Tag wieder mit einem tollen Aufstieg und einer weiteren, grandiosen Aussicht über Arco, Riva dell Garda bis hin zum Gardasee. Wir brauchten für den Klettersteig und den anschließenden Abstieg ins Klettergebiet rund 3 Stunden. Auch hier ist sicher wieder einige Zeit der Gruppengröße geschuldet.

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Arco_TO-3140Das Klettergebiet Muro dell Asino stellte sich dann als gute Wahl heraus. Denn hier waren Routen mit Schwierigkeitsgraden von 3 bis 7 zu finden und so war auch für jedes Level ausreichend Auswahl vorhanden. Wir waren nicht alleine, aber mussten dennoch nie wirklich anstehen um in eine neue Route einzusteigen und das obwohl wir alleine ständig in 4 Gruppen geklettert sind. Arco_TO-3129Der Einstieg zu den Routen liegt schön im Schatten der Bäume, die Route selber dann aber direkt in der Sonne, was gerade um die Mittagszeit sehr schweißtreiben war, aber uns dennoch nicht den Spaß verdorben hat. Am oberen Ende eine jeden Route wurde man dann wieder mit einem tollen Ausblick ins Tal und bis hin zum Gardasee belohnt!

Und weil natürlich mehr als genug Kameras dabei waren, gibt es auch ein Video zum Trip

Die Platten von Baone und klettern in Calvario

Arco_TR-0933Den letzten Tag haben wir uns dann aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe hat sich Fahrräder geliehen und ist an den Gardasee zum Baden mit Eis essen und anschließendem shoppen gefahren, der andere Teil inkl mir ist an die Platten von Baone gefahren. Die Platten von Baone sind reine Reibungskletterei. Was uns daran gereizt hat, es ist ein guter Einstieg um Mehrseillängen zu klettern, da alle 30 Meter ein Stand gebaut werden kann um die nächste Seillänge zu bezwingen. Arco_TR-0953Gegen Mittag wurde es auf den Platten aber so warm, das wir uns entschlossen zurück zum Campingplatz zu fahren und eine Runde am und im Pool auszuruhen.

Nachmittags ging es dann wieder in einer etwas größeren Gruppe auf zum Klettergebiet Calvario. Inmitten eines Olivenhains, ragt eine ca 20 Meter hohe Wand aus dem Boden. Ganz unscheinbar findet man hier allerdings total Abwechslungsreiche Routen. Vom 4 Schwierigkeitsgrad bis in den 8en, von kleinen Überhängen bis hin zur Risskletterei sollte hier jeder etwas finden. Nicht umsonst war genau diese Wand bis 1987 das Trainigsgelände für die alljährlichen Rock Masters.

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Arco, Essen, shopping etc…

Arco_TO-3038Arco selbst ist eine schöne, idyllische kleine Stadt mit einem tollen Stadkern, der zum schlendern einläd. Wie in Skigebieten mit den Skishops, sind es in Acro die Kletter- und Outdoorläden. Hier reiht sich ein Laden an den anderen. Nur unterbrochen von Eisdielen und Restaurants. Allerdings muss man die Zeit bestens abpassen. Frei nach der südländischen Kultur machen die Shops gegen 10 Uhr auf, schließen gegen 12/13 Uhr und haben Siesta bis 16 Uhr um dann schon um 19 Uhr endgültig den Feierabend einzuläuten.

Sparen kann man nur bedingt. Sicher sind Seile und einige Hardware deutlich günstiger als in Deutschland. Kauft man aber online, sind die Preisunterschiede nicht mehr so dramatisch. Wollte man sich also eh etwas neues anschaffen oder noch die ein oder andere Ergänzung für das eigene Equipment suchen, lohnt sich das shoppen in Arco sicher. Hier und da ist immer ein spontanes Schnäppchen zu finden. Ein komplettes Jahr darauf sparen um dort die Läden aufgrund der niedrigen Preise leer zukaufen, die Zeiten sind mittlerweile vorbei.

FotoBeim Essen kann man natürlich nicht viel falsch machen, wenn man auf Pizza und Pasta steht. Ein Tipp hätte ich aber doch. Auf der Straße zwischen Camping Arco und unserem Camping Zoo gibt es die Pizzeria California mit einer tollen Außenterrasse  vielen Tischen auch für große Gruppen, einem offenen Grill im Freien und neben super netten und lockerem Personal auf sehr leckeres Essen. Perfekt um einen aktiven Tag bei einem kühlen Bier ausklingen zu lassen und in Laufreichweite vom Campingplatz.

Resümee

Es war ein genialer Urlaub und eine tolle Zeit (wie ihr vielleicht auch im Video sehen könnt) und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal in Arco. Solltet ihr einen Aktiv-Kurzurlaub planen und noch nicht sicher sein wohin oder ob Arco die richtige Adresse ist, von Radfahren (off- und onroad), Windsurfen über Wandern, Klettersteige bis hin zum Sportklettern ist hieralles geboten und bestens präpariert! Solltet ihr zu obigen Dingen noch Fragen haben, ab damit in die Kommentare.

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Die Bilder in diesem Beitrag sind gesammelte Werke von Thorsten, Tobi, Johannes, Johannes und mir.
Die Videoaufnahmen des Urlaubs wurden von Sebastian geschnitten.

„Self-Tracking“ oder „The Quantified Self“ – was trackt ihr so?

Vor einer Weile habe ich damit angefangen meinen Alltag zu tracken. Hierzu verwende ich eine Kombination aus verschiedenen Apps und Gadgets. Zum einen mein Nike Fuel Band, Moves, die Nike Running App usw.  Das ganze hat natürlich auch schon einen tollen Namen: „Self-Tracking“ oder „The Quantified Self„. Nun ist es Zeit für ein kleines Resümee, warum das alles Sinn für mich macht und was ich davon habe. Mich würde interessieren ob es unter euch auch einige gibt, die ihren Alltag so oder so ähnlich tracken…

Nike Fuel Band

Zu einem festen Bestandteil meines Alltags ist mein Nike Fuel Band geworden. Es zählt meine Schritte, rechnet daraus meinen Kalorienverbrauch (durch Bewegung) aber für mich viel interessanter, es gibt mir meine Leistung in Fuel Points aus. Dies ist eine Nike eigene Maßeinheit… Ansich sagen einem die Daten alleine erstmal gar nichts. Nach einer Weile aber, kann man aufgrund von Erfahrungswerten sagen, ob es ein eher aktiver oder ruhiger Tag war. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm sind bei mir ca. 2000 Fuel Points. Gehe ich Abends noch klettern, lande ich meist so bei ca. 3200 bis 3800 Points. Beim Joggen lande ich nach einem Bürotag ebenfalls so bei 3600 bis 3800 Points, an einem ansonsten ruhigen Tag wie Wochenends z.B. wiederum nur bei 2800. Im (Aktiv)Urlaub oder bei Städtereisen oder Wander- Kletterausflügen, sprenge ich alle Rekorde und komme auch gut und gerne mal auf über 6000 Fuel Points.

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Im Grunde ist nur die Relation wichtig und eigentlich sind die Werte nicht mit denen anderer Personen, mit anderen Tagesabläufen vergleichbar. Was das Fuel Band bei mir aber bewirkt hat, dass ich den Ehrgeiz habe, am Ball zu bleiben und Sport zu machen. Ich habe mein Leben lang einen riesen Bogen um Sport gemacht. Und auf einmal bin ich angefixt und das finde ich gut.

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Moves

Moves_1Moves ist eine iPhone App, welche im Hintergrund über den kompletten Tag anhand von GPS Daten den Bewegungssensoren des iPhones ein Bewegungsprofil erstellt. Es speichert nicht nur die Orte und Dauer an denen man verweilt, auch die Bewegungsdaten dazwischen. Ob man gelaufen ist, Rad gefahren, gerannt oder eben ein anderes Transportmittel benutzt hat.

Moves_3Was mir das bringt? – Ich finde es sehr interessant mal „schwarz auf weiß“ zu sehen, wie lange so manch ein Weg denn eigentlich dauert, wo ich mich den Tag über eigentlich aufgehalten habe und wie lange. Ihr würdet euch wundern wie sehr man sich da verschätzt bzw. wie schnell man eigentlich vergisst wo man überall war.

Macht man das dann eine Weile lang, kann man auch sehr gut nachträglich schauen was an einem bestimmten Tag denn eigentlich war. Und so entsteht mit der Zeit ein lückenloses Logbuch des eigenen Alltags. Kombiniert mit den Daten des Fuel Bands ergeben sich da ungeahnte Erkenntnisse.

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Dazu muss man sagen, Moves frisst sicher einiges mehr an Akkuleistung, der Mehrwert der gewonnen Daten wiegt das für mich aber wieder auf. Es gab schon viele Apps, welche ähnliches versucht haben mit einem leicht anderen Konzept, so gabe es Path oder foursquare, welche im Grunde auch ein Bewegungsprofil erzeugen. Hier muss man allerdings aktiv werden um sich an Orten einzuloggen… das frisst Zeit und man vergisst es häufig. Moves macht dies voll automatisch und ohne Zutun des Users. Zudem sind die Daten nicht öffentlich, sondern nur für einen selbst bestimmt.

Sonstiges

Gehe ich Joggen, tracke ich den Lauf mit der Nike Running App. Zum einen, um bei einem Anbieter zu bleiben (Nike Fuel Band) und zum anderen bietet die App wirklich alles was ich brauche und ist zu dem kostenlos. Ich habe mir natürlich auch die so verbreitete Runntastic App angeschaut. Abgesehen davon das sie ums Verrecken nicht korrekt funktionieren wollte, fand ich sie überladen, unübersichtlich und wenig(er) motivierend.

Bin ich im Urlaub oder in anderen Städten, logge ich mich hier und da via Facebook ein oder geotagge das ein oder andere Bild um auch hier eine Übersicht zu bekommen, wo ich schon überall war. Leider ist dies nicht lückenlos möglich und daher versuche ich hier und da die Orte auch nachträglich in meinem Profil zu ergänzen.

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Bei Wanderungen, Klettersteigen oder Ähnlichem nutze ich außerdem noch die App von OutdoorActive und  nutze deren GPS-Logger Funktion um am ende eine fertige Route mit Höhenprofil, POIs und Bildern zu haben, welche ich anschließend teilen und weiter versenden kann.

Bei Fototouren würde ich es begrüßen, wenn jede Kamera standardmäßig GPS implementiert hätte. Denn GPS-Daten in Bildern sind wirklich kostbar und erleichtern das filtern ungemein. Das Tracken und anschließende synchronisieren der Daten in die Metadaten der Bilder am Rechner, ist mir hier bislang allerdings viel viel zu umständlich, warum ich dieses Thema nach wenigen Versuchen direkt wieder aufgegeben habe.

Nutzen

Warum ich das alles mache? Weil ich es unfassbar aufschlussreich finde und weil es mich motiviert! Es setzt mich in keinster Weise negativ unter Druck und es frisst in oben genannter Kombination keinerlei nennenswerte Zeit. Auf Dauer habe ich so einen schönen Datenbestand, aus dem ich viel ablesen kann wenn ich möchte. Wertvoll werden die Daten sicher erst auf längere Dauer, wenn man damit mal wirklich in die „Vergangenheit reisen“ möchte!

Anhand der Daten bekomme ich ein bewussteres Gefühl für meinen Alltag. Ich habe mich schon oft gewundert wie falsch ich mit meinen Einschätzungen lag und so manch einen Ort hätte ich nicht wieder gefunden, bzw mich nicht daran erinnert, dort gewesen zu sein. Oft habe ich gewisse Sachen nicht gemacht, weil ich dachte viel länger dafür zu brauchen. Da ich nun weiß wie viel Zeit ich für gewisse Sachen und Wege brauche, bekomme ich oft auch mehr davon in meinem Alltag integriert. Hier hat mich mein Gefühl oft getäuscht. In Hinsicht auf Sport, ist es schlichtweg die Motivation die aus dem Tracking entsteht!

Ich bin natürlich ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Apps und Gadgets die mir entweder noch mehr abnehmen, mich noch besser Motivieren oder noch mehr Daten sammeln. Meine Anforderung ist allerdings immer, dass ich damit keine kostbare Zeit verschwenden möchte und möglichst wenig selber machen muss.

Und ihr so?

Ich kann schon die kritischen Stimmen hören, dass ich mich dadurch absolut gläsern mache. Das es doch krank ist seinen Tag lückenlos zu protokollieren, das müsse doch belastend sein etc. Natürlich könnt ihr mir das hier an dieser Stelle auch sehr gerne um die Ohren hauen. Mich würde aber auch interessieren ob ihr auch auf irgendeine Weise Dinge in eurem Alltag trackt und mit welchen Mitteln ihr das macht? Ich weiß z.B. das es bei Android Phones auch einen google Service gibt, der es möglich macht ein Bewegungsprofil aufzuzeichnen…

Im Test… das Vanguard Nivelo 204

 Mitte Juni ging es nach New York, die Stadt die niemals schläft! Und um (Photo-Technisch) für alles gewappnet zu sein, musste natürlich auch ein Stativ mit…

…und ich hasse es ein Stativ bei einer Städtetour rumzuschleppen, ohne zu wissen wo, wie oft und ob ich es überhaupt einsetzen werde. Natürlich kann ein Stativ nicht stabil genug sein, aber was, wenn man es den ganzen Tag unbenutzt rumschleppt, dann ärgert man sich über jeden Zentimeter und jedes Gramm. <insider>Nochmals Sorry Scott für Amsterdam 😉 </insider> Und genau dafür gibt es Lösungen…

Einen Lösungsansatz verfolgen günstige, einfache, kompakte Reisestative. Sie bieten durch ihre leichte und ultrakompakte Bauweise zwar nur eine begrenzte Stabilität und Tragfähigkeit, dafür sind sie (in meinem Fall) eher dabei und griffbereit als ihre stabilen, aber sperrigen und meist schweren Pendants (abgesehen von einigen Karbon-Lösungen, welche schier unbezahlbar sind). Genau diesen Lösungsansatz verfolgt auch die Nivelo Serie von Vanguard. Vanguard war so freundlich und stellte mir das Nivelo 204SL für diesen Zweck zur Verfügung. Genau um dieses soll es hier nun heute gehen.

Erwähnenswertes

Im Gegensatz zu vielen Alternativprodukten aus dieser Klasse, wird beim Nivelo 204 eine Tragfähigkeit von 2 kg angegeben, die meisten Anderen liegen hier zwischen 1-1,5 kg. Da ich bekanntlich mit einer Canon 5D Mark II und teilweise schweren Linsen ala 24-70 L, 24-105 L oder 17-40 L fotografiere, kommen hier sehr schnell ein paar Kilo zusammen. Von daher ist für mich die Tragfähigkeit ein sehr wichtiges Kriterium. Das dieses Gewicht natürlich nur bei aufgerichteter Nutzung des Stativs getragen werden kann, versteht sich von selbst. Einen Auslegearm wird man in dieser Kompaktklasse vergebens suchen – das ist mir aber klar und damit kann ich sehr gut leben.

Das Nivelo besitzt außerdem kein Schnellwechsel-System. Mit einem einfachen Mechanismus kann die Kamera recht schnell auf dem Stativ verschraubt werden, ohne das hier auf lose Teile oder Werkzeuge/Münzen geachtet werden muss. Warum ich das in diesem Fall als Vorteil sehe? Ich habe bei einem Städtetrip nicht nur meine 5D dabei, auch meine Lomo LC-A begleitet mich derzeit überall hin, mein iPhone mit Gliff für andere Spielereien usw… Hier fallen also nervige Wechsel der Wechselplatte weg, bzw ich muss mir nicht 2-3 extra Wechselplatten kaufen um das zu vermeiden.
Versteht mich nicht falsch:
Ich liebe Schnellwechsel-Systeme im Studioalltag! Ein Foto auf dem Stativ, Kamera schnell runter, das nächste frei Hand und so weiter… auf einer Reise, sehe ich persönlich das in den meisten Fällen etwas anders. Außerdem erwähnenswert, Vanguard Stativen liegen immer gleich die passenden Stativtaschen bei! So auch dem Nivelo.

Bauweise und Funktionen

Ein Stativ auf Reisen mitnehmen heißt oft, man baut es auf, macht 1-2 Fotos, baut es wieder ab, läuft ein paar Minuten und, da man ja nicht weiß was kommt, beginnt das ganze von vorne. Daher ist nichts frustrierender als fummelige Arretierungen, hakelige Auszüge und Mechanismen usw. Vanguard setzt hier bei den ausziehbaren Beinen auf einen pfiffigen Drehverschluss. Bei diesem muss nicht, wie z.B. von Karbonstativen bekannt, jeder Ring einzeln gelöst und festgezogen werden, ein Drehen am Fußende reicht aus um alle 3 Segmente zu lösen. Anschließend ausziehen (die Beine, nicht euch) und wieder arretieren. Klappt wunderbar und zuverlässig.

Die Mittelsäule wird für den Trasport um 180° gedreht, das schöne hieran ist, das man dazu die Säule nicht herausnehmen und umgedreht wieder einfädeln muss, sondern das diese einfach hochgeklappt werden kann. Unterwegs kann man die Mittelsäule einfach nur einfahren und nicht zurück klappen um so noch schneller Schussbereit zu sein.

Durch diese Bauweise ist das Stativ ausgefahren bis zu 1 Meter hoch und im komplett zusammen geklappten Zustand handliche 30 cm und passt somit in, unter und an so ziemlich jede Tasche oder Rucksack.

Als kleines Gimik befindet sich übrigens noch eine Libelle/Wasserwaage am Kopf des Statives.

Kritik

Die Auflagefläche des Teils des Stativkopfes auf dem die Kamera angeschraubt wird ist recht schmal. Das hat zur folge, das die Kamera zwar fest sitzt, aber einen leicht wackeligen Eindruck vermittelt. Passieren wird hier nichts, aber hier hätte eine größere Auflagefläche sicher nicht geschadet. Ich denke dies wird sich auch bei kleineren und leichteren Kameras bemerkbar machen.

Die generelle Verarbeitung ist für diese Preisklasse vollkommen OK. Die Materialien wirken etwas billig (vor allem Kunststoff und dünne, aber stabile Aluminiumrohre), aber hier wurde vor allem auf Kompaktheit und Gewichtersparnis geachtet. Auf die Feststellschrauben am Stativkopf geben leider wenig Rückmeldung wie fest sie denn nun schon eigentlich sind.

Aber wie gesagt, man darf den Preis nicht aus den Augen verlieren – für diesen eigentlich wieder vollkommen OK.

Mein Eindruck

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Stativ zufrieden. Es macht auf mich einen vertrauenswürdigen Eindruck, so das ich ohne größere Bedenken, aber eben der nötigen Vorsicht, meine große 5D darauf platzieren kann. Durch einige durchdachte Details, hebt es sich in meinen Augen von Alternativprodukten ab. Da es sehr klein und schnell aufgebaut ist, habe ich die Hoffnung, dass ich es somit öfter dabei haben und vor allem auch benutzen werde! Was für mich funktioniert, muss natürlich nicht für jeden passen. Aber jeder weiß bekanntlich selbst am besten was er sucht.

Ich muss zu diesem Test sagen, das Stativ ist vor allem für die „Micro Four-Third“ Klasse (ala NEX, PEN & Co) gedacht. Hier werden sich meine Kritikpunkte vollkommen in Luft auflösen. Dennoch denke ich, auch wenn vom Hersteller so nicht angepriesen, ist das Stativ für den ein oder anderen Stativmuffel wie mich, eine perfekte Reise-(Not-)Lösung!

Update 12.07.12 – 15:50

Ich wurde gerade darauf hingewiesen, das Vanguard zwischenzeitlich ein weiteres, tragfähigeres (3kg) Stativ in der Nivelo Serie herausgebracht hat. Das 245 BK. Es besitzt nun eine Wechselplatte und ist bis zu 1,6m ausfahrbar. Dieses ist wohl eher für die Verwendung mit einer DSLR ala 5D Mark II geeignet. Allerdings ist es hierdurch, im zusammen geklappten Zustand auch 37cm lang. Was es leider für meinen Zweck nicht mehr so trasportabel ausfallen lässt.

Wir sind daaaa…. und es ist WOW!

Wir sind gestern in New York angekommen und gleich abends noch, nach dem Lin (eine Freundin von mir, Arnes Schwester, die derzeit hier in NJ lebt und arbeitet)  zu uns gestoßen ist, um die Häuser gezogen. Nach dem  langen Flug und der zähen Reise vom Flughafen zum Hostel, waren die Eindrücke für uns dann aber doch total überwältigend! Wir standen zeitweise einfach nur mit offenen Mündern in den Straßen, haben gestaunt und uns über jeden Zweiten hier gewundert! Einen Tag hier und schon so viel passiert…. ich leg mal los:

Die Anreise

Geflogen mit Delta, angenehmes Board Entertainment System und gute Filme, die Zeit ging schnell rum, lediglich der Altersdurchschnitt unserer Flugbegleiterinnen hätte etwas niedriger sein können. So war der Schnitt bei ca 60+ (!!!!!)… und weil wir wach bleiben wollten und jede Getränkerunde Cola bestellten, hat sich eine der netten Damen auch gleich Sorgen um uns gemacht, ob wir denn zu Hause auch so viel Cola trinken würden… whatever! 😀

Am JFK Airport angekommen haben wir uns erstmal um eine Ticket für den Shuttelbus nach Manhatten gekümmert. Nachdem wir dann im totalen Chaos eine Stunde auf den nächsten Shuttlebus gewartet hatten der noch einen Platz für uns frei hat (die Busse hingen zudem auf dem Weg zum Flughafen noch im alltäglichen traffic jam fest), ging es dann endlich durch die Rush Hour rein nach Manhatten… Vorbei an der Bronx und an Queens (Kontrastprogramm PUR) sahen wir auf einmal die Skyline von Manhatten… und wir waren uns sofort einig, irgendwie beeindruckt uns das nicht und es sieht unecht aus. Komisch, haben wir uns anders vorgestellt.

Raus aus dem Tunnel, rein in die Schluchten Manhattens, sah das ganze dann schon wieder anders aus! Der Fahrstil, die Lautstärke, die Menschenmassen, die Hochhäuser, die Vielfalt an Eindrücken, alles… Irgendwie im ersten Moment sehr einschüchternd und dennoch faszinierend! Wir hatten noch einen kleinen Fußweg vor uns, bis wir am Hostel ankamen…

Das Hostel

Endlich die Adresse des Hostels gefunden, die richtige Klingel gedrückt, wurden wir ins Gebäude gelassen. Drinnen wartete eine asiatische Frau mit einem rollbaren Wäschekorb ebenso auf den Fahrstuhl wie wir und begrüßte uns freundlichst. Woher wir denn kommen und wie lange wir bleiben… zu Dritt in den Fahrstuhl gezwängt (sie mit ihrem Wäschekorb, wir mit Koffern) ging es nach oben. Sie musste im 6. Stock raus. Dort öffnete eine eindeutig bekleidete, blode, aufgetarkelte Dame die Türe. Da ich in der Tür stand, musste ich raus, damit die asiatische Dame mit ihrem Wäschekorb aussteigen kann. Die -sagen wir mal- Dame an der Türe, freute sich riesig und euphorisch über unseren Besuch, ob wir denn die „teure Variante“ reserviert haben… Das Ambiente der -sagen wir mal- „Einrichtung“ war eindeutig… eindeutig… Die Wände in tiefem weinrot, überall hingen orientalische Tücher und goldene Leuchter…

Hier die Aussicht in den Backyard des Hostels von den Feuertreppen aus! Einfach geil!

Nach einer kurzen Richtigstellung der Situation, entließ sie uns wieder in den Fahrstuhl zur Weiterfahrt und so konnten wir in den 9. Stock zu unserem Hostel. Hier wurden wir ebenso am Fahrstuhl empfangen, allerdings von Jungen Leuten und einem genialen und super modernen loft-mäßigen Hostel mit gemütlicher Loungemusik und angenehmem Duft (angenehmen Duft weiß man hier in NYC schon nach den ersten Stunden sehr zu schätzen! 😉 )

Kurzum, wir sind gut angekommen, haben alle Hürden gemeistert und konnten einchecken! Es ist toll, stylisch und sauber hier im Hostel, die Leute sind super freundlich – aber so in echt! 😉 und wir glauben, besser hätten wir es nicht treffen können!

Eingecheckt, frisch gemacht und ab ging es zum Times Square und wir ließen den Abend bei TGIF mit einem Jack Daniels Burger und einem kühlen Bier ausklingen bevor wir halb-tot ins Bette gefallen sind!

            

So, ihr seid nun auf dem Laufenden, wir sind geduscht und frisch für den Tag und machen uns jetzt auf die Socken. Wir lassen wieder von uns hören, also stay tuned! 🙂

Tom goes New York City…

…Arne auch!

Endlich schaffe ich es auch einmal! Die letzten 3 Jahre (wenn nicht schon länger) kam es mir vor, als ob jeder nach New York geht. Ich saß gebannt vor Facebook und habe neidisch die Bilder und Posts auf den Walls verschlungen, aber bei mir wollte es einfach nicht klappen mit NYC! Aber dieses Jahr ist es endlich soweit… und ab Mitte Juni werde ich dann hier, live aus New York, mein Reise-Logbuch raushauen!

Unser Headquarter

Wir fliegen für 10 Tage und haben uns im stylischen Urban Oasis Hostel einquartiert. Die Lage ist einfach TOP, fanden wir… 2 Minuten vom Empire State Building, 10 Minuten vom Time Square, umgeben von allen wichtigen U-Bahn Linien, Restaurants und Sehenswürdigkeiten im Herzen New Yorks! Steht zumindest so auf der Page und sieht für mich auf Google Maps auch so aus… 🙂

Größere Kartenansicht

Eure Tipps sind gefragt…

Da von euch gefühlt ja schon jeder in New York war, wir aber beide zum ersten Mal dort sind, wollte ich euch hier nun um eure Tipps bitten. Was muss man unbedingt gesehen, besucht oder gegessen haben?! Wo sind die geilsten Foto-Locations, Insider Tipps, Offensichtliches, was man gerne vergisst. Wie kann man etwas Geld sparen, wo kann man das gesparte am besten wieder auf den Kopf hauen… aber auch Warnungen, was kann man sich getrost sparen usw. Die bisherigen Tipps waren:

  • der New York Pass (welches Tagespaket würdet ihr empfehlen? 1,2,3 oder 7 Tage?)
  • ein Besuch auf Cony Island (raus aus dem Hochhaus-Jungle – Tapetenwechsel)
  • 5 Pointz
  • Liberty und Ellis Island mit Besuch im Immigration Museum
  • Top of the Rocks und Empire State Building
  • Guggenheim Museum, Museum of Modern Art und…?
  • B&H SuperStore
  • Central Park, Brooklyn Bridge, Wall Street und Ground Zero verstehen sich von selbst

Und ich würde gerne wissen, wo ich das beste Pastrami Sandwich bekomme! 🙂

Die Bilder zu diesem Post hat freundlicher Weise Scotty aka Andreas Schott zur Verfügung gestellt.

Fototrip nach Edinburgh

Vor kurzem war ich mit 3 befreundeten Fotografen zusammen auf einen Kurztrip im schottischen Edinburgh. Flüge wurden kurzerhand bei einer Billig Airline gebucht, als Quartier haben wir ein zentral gelegenes Hostel reserviert und so ging es auf die Insel. Im Vorfeld wurde mir Edinburgh mehrfach empfohlen und nun war es endlich soweit…

 

Einen kleinen Vorgeschmack habt ihr ja schon in meinem Post zur Kodak PlaySport bekommen, in welchem ich ein Video von unserem Trip gezeigt habe.

Und nun folgend endlich die Bilder…

Wie ihr auf den Bildern seht besticht Edinburgh vor allem durch seine Details. Es ist unglaublich wie detailreich die Stadt ist, auf jedem Bild gibt es im nach hinein noch so viel zu entdecken. Auch schon vor Ort weiß man nicht wohin man zuerst schauen soll.

An jeder Ecke findet man einen weiteren Friedhof. Einer interessanter als der andere. Was mich hier zu Hause rein gar nicht interessiert hat mich dort um so mehr fasziniert.

Solltet ihr die Zeit haben, stattet unbedingt „Athur’s Seat“ einen Besuch ab, die Aussicht entschädigt für den Aufstieg. Wir selber haben leider aus Zeit- und Kraftmangel nicht den kompletten Aufstieg gewagt…

Eine kurze Zugfahrt ausserhalb von Edinburgh findet ihr ausserdem die Forth Bridge, ein garant für atemberaubende Ansichten und Bilder…

     

Und zu guter letzt noch ein paar weitere, gesammelte Eindrücke…

 Es war eine genialer Kurztrip, wir haben viele tolle Leute kennen gelernt, und Unmengen an Spaß gehabt. Ich empfehle euch eins der zahlreichen Hostels anzusteuern. Vorteil hierbei ist, das ihr meist auch kostenlos noch eine Stadtführung bekommt und ein abendlicher Pub Crawl darf auch nicht fehlen.