Es geht nach Sardinien… klettern!

Sardinien_GoloritzeWir gehen immer wieder auf Kletterurlaub und nachdem wir im letzten auf Kalymnos und davor in Arco waren, sollte dieses wieder was Neues her. Und so haben wir uns für Sardinien entschieden.
Eine Woche. Um genau zu sein, nach Cala Gonone – einem beliebten Kletterspot auf der Insel. Und um es ganz stilecht anzugehen, fahren wir mir dem VW Bus und setzen mit der Fähre über. Übernachtet wird in Bungalows…

Und ich suche Tipps!

Anreise

Wir haben uns entschieden ganz klassisch anzureisen. Dazu haben wir uns bei Stadtmobil einen VW Bus für die Zeit gemietet. Das Gute bei Stadtmobil: Ausreichend Kilometer inklusive, Sprit ist im Mietpreis enthalten (!!), Preise auch bei längerer Miete sehr günstig und Fahrten ins Ausland, in den Urlaub sind ausdrücklich kein Problem.

Mit dem Bus fahren wir dann bis Livorno und von dort setzen wir über Nacht mit der Fähre auf die Insel über. Kabinen haben wir keine. Wir haben uns sagen lassen, man kann es sich an Board auch ohne ausreichend gemütlich machen um die Nacht zu verbringen. So beginnt für mich der Urlaub schon mit der gemeinsamen Anreise.

Unterkunft

Cala Gonone liegt genau mittig an der Ostküste Sardiniens und ist ein beliebtes Kletterziel. So sind auch wir auf eben diesen Ort gekommen.

In Cala Gonone haben wir uns dann für den lokalen Campingplatz entschieden. Da wir eine relativ große Gruppe von rund 10 Personen sind, ist es ansonsten eher problematisch eine ausreichend große Unterkunft zu finden. Hier war das aber kein Problem. Wir haben zwei Bungalows und einen angrenzenden Zeltplatz gemietet und so für jeden die passende Unterkunft gefunden. Von der Bildern und Angaben her scheint es ein Volltreffer zu sein. Super gelegen, günstig und super ausgestattet.

Hat jemand Tipps…?

Sardinien ist ja ein beliebtes Reiseziel und wart ihr vielleicht selber schon mal da? Ich bin für jeden besonderen Tipp dankbar. Welcher ist der schönste Traumstrand den man gesehen haben muss? Was kann man sonst auf der Insel machen? Boot leihen, Roller oder Kanu fahren, etc. Irgendwelche empfehlenswerten Insel-Spezialitäten, die man gegessen oder getrunken haben muss? Städtchen, Dörfer, Märkte oder andere Spots? Lasst es mich wissen und ab damit in die Kommentare.

Titelbild von Franck Roudet

London kurz und bündig – Der Reisebericht

London stand schon lange auf meiner ToVisit Liste und im Gegensatz zu den meisten, ging unsere Klassenfahrt in der Schule damals nach Prag und nicht in die Hauptstadt Englands. Und obwohl ich wirklich viel reise, war es tatsächlich mein erster Besuch dieser Welt-Metropole. Hotspots muss man nicht lange suchen, Geheimtipps gibt es quasi keine mehr. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sich zu entscheiden, was man denn überhaupt alles sehen und erleben will.

London-1008533

Wir hatten Glück mit dem Wetter – Sonne satt. Neben den Klassikern ala Big Ben, Tower Bridge und Buckingham Palace, welche man mal gesehen haben muss und dem Kulturprogramm wie z.B. Tate Modern haben wir natürlich auch ein Musical besucht und sind durch die verschiedenen Viertel Londons gezogen. Achja, und shoppen… ganz wichtig! Und da ich euch sicher nicht all die üblichen Tipps aufzählen muss und ihr euch wahrscheinlich so wie so alle besser in London auskennt als ich, beschränke ich mich auf meine persönlichen Highlights.

Highlights

Definitiv sollte man sich etwas Zeit nehmen und durch die Straßen von Soho und Chinatown ziehen. Als Kontrast zu den ganzen riesen Läden auf der Oxford Street, besticht dieser Stadtteil mit allerhand kleinen Shops und Boutiquen, Plattenläden, Pubs und Imbissen. Multikulti und Alternativ. So zieht diese Gegend natürlich auch allerhand kreative Menschen an und das merkt man sofort. Weiter war auch unser Besuch der Portobello Road mit ihrem Straßenmarkt und den unzähligen kleinen Läden und vielen Antiquitäten in Mitten des beschaulichen Viertels Notting Hill definitiv einen Besuch wert.

Als Musical haben wir uns für Billy Elliot entschieden und wir wurden natürlich nicht enttäuscht. Besonders erwähnenswert finde ich aber, dass die Besetzung dieses knapp 3 stündigen Musicals zur Hälfte aus Kindern (ca 6 bis 12 Jahre vielleicht, also wirklich jung) bestand. Was das Ganze noch einen Tick beeindruckender machte. Nicht zu viel Schnulze, nicht zu viel Getanze, die gelungene Mischung aus Humor, Gesang, Orchester und Geschichte gewürzt mit einem wirklich pfiffigen Bühnenbild.

Und speziell für Fotobegeisterte kann ich auf jeden Fall einen kostenlosen und sehr lohnenswerten Abstecher in „The Protographers Gallery“ in Soho empfehlen. Sehr stylish präsentierte und stetig wechselnde Foto-Ausstellungen und einen tollen kleinen Shop im Keller mit Prints, ausgefallenen Fotobüchern und dem ein oder anderen Kamera-Schatz. Ausserdem empfehle ich den Buch-Shop im Tate Modern. Hier findet man so ziemlich jedes denkbare Fotobuch und meist auch ein offenes Ausstellungsexemplar. Man muss direkt aufpassen die Zeit nicht zu vergessen.

Resümee

Die Menschenmassen in den Straßen, die Menschendichte zur Rush Hour, die kompakte Innenstadt und die Menge an Sehenswürdigkeiten, alles vergleichbar mit New York. Und dennoch gewaltig unterschiedlich. Während ich in New York nach kurzem schon mit dem Strom mit fließen konnte, mich trotz Menschenmassen wohl fühlte, wollte mir das in London selbst am Ende der Woche nicht gelingen. Und trotzdem fand ich London sehr interessant und sehenswert. Es ist eine dieser Städte, die man nur schwer beschreiben oder bebildern kann. Man muss die Stadt erleben und sich treiben lassen. Klingt schnulzig, ist aber wirklich so. Nicht zu viel planen, ein paar Eckpunkte aufschreiben, ab nach London und schauen wo es einen hintreibt.

London-1008209 London-1008210 London-1008219 London-1008231 London-1008345 London-1008385 London_Street-1008392 London-1008401 London-1008406 London-1008433 London-1008436 London-1008452 London-1008493 London-1008525 London-1008553 London-1008568 London-1008583 London-1008721 London-1008749 London-1008248

Klettern auf Kalymnos – Der Reisebericht

Nun war es endlich soweit. 2:45 Uhr in der Nacht traten wir die Reise nach Kalymnos, eine kleine griechische Insel in der südlichen Ägäis an und es sollte mehr als 12 Stunden dauern bis wir endlich unsere Unterkunft bezogen haben. Die Wartezeiten haben dabei allerdings in Summe mehr Zeit in Anspruch genommen, als die einzelnen Transportetappen zusammen. Aber so ist das eben, wenn man die Quoteausgetrampelten TouristenpfadeQuote verlässt und sich für das Individualreisen entschließt. Über die Schwierigkeiten bei der Vorbereitung habe ich bereits berichtet.

Der Flug nach Kos – der Abschnitt der Anreise, welcher im Nachhinein noch am geregeltesten ablief – war recht turbulent. Es folgte eine Landung, die definitiv keinen Applaus verdient hatte. kalymnos-1006170Das störte die Pauschaltouristen auf unserem Flug allerdings recht wenig. Woher kommt das bitte, dass einem bezahlten Piloten, nach erwarteter Erledigung seiner Aufgabe (die er im übrigen alleine schon aus eigenem Interesse und Überlebenswillen erledigen würde), applaudiert wird? Egal… Weiter ging es mit der üblichen Inszenierung: Aus dem Flugzeug über eine Treppe in einen Bus, mit dem Bus zum Terminal. Dass das Flugzeug 50 Meter vom Terminal stand und die Busfahrt gerade mal 3 Sekunden (ungelogen) dauerte… Sei’s drum!

Mit dem Taxi ging es mit 140 km/h durch geschlossene, idyllische Ortschaften vom Airport zum Fährhafen. Eine Fahrt kostet 15,- EUR, Taxometer? Fehlanzeige! Angekommen checkten wir erstmal die Fahrzeiten der Fähre. Wie die Uhren hier so ticken, wurde uns spätestens bewusst, als jemand von uns nach der Zuverlässigkeit der Fähren fragte. “Sofern die Fähren fahren, sind sie meist recht pünktlich.” – Sofern?! – “Ja! Ob eine Fähre fährt, erkennt man daran, dass kurz vorher das Kassenhäuschen öffnet. Das Kassenhäuschen öffnet wiederum, wenn der Kassierer sieht, dass die Fähre auf der anderen Seite die Überfahrt angetreten hat.” Eigentlich ein ziemlich schlüssiges System.

Das Kassenhäuschen öffnete also irgendwann, wir kauften unsere Tickets, gingen auf die Fähre. Unser Gepäck mussten wir im Außenbereich abgeben, hüfthoch wurden Taschen und Rucksäcke hier entlang der Rehling gestapelt. “Ob das hält?” – “Die machen das sicher nicht zum ersten Mal.” Sitzplatz gesucht und dann ging es auch pünktlich los. Eine turbulente, 30 minütige Überfahrt später waren wir endlich auf der Insel! Kalymnos. Vom Hafen zur Unterkunft in Masouri ging es wieder mit dem Taxi. Taxometer? Fehlanzeige! Kosten? 15 EUR!

Die Unterkunft

Im Vorfeld hatten wir uns in den Korali Studios (FB) in Masouri einquartiert. Da wir zu 8 waren, haben wir 3 der insgesamt 4 Ferienwohnungen gebucht. Wir wurden herzlichst von Niki in Empfang genommen, welche sich am Vortag noch bei uns informiert hatte, wann wir denn auf Kos landen. Niki verwaltet die Korali Studios und obwohl es sich im Ferienwohnungen mit der Möglichkeit zur Selbstversorgung handelt, kamen wir uns wie in einem 4 Sterne Hotel vor. Jeden Tag wurden die Betten gemacht, selbst Geschirr, welches im Eifer des morgendlichen Aufbruchs nicht gespült wurde, stand Abends sauber wieder im Schrank. Das Bad und das Zimmer, stets blitze blank. Insgesamt ein sehr gepflegtes, sauberes Haus.

Dazu noch die perfekte Lage, direkt am Strand von Masouri, aus dem Bett und vom Balkon den direkten Blick auf den Bergrücken Rachi auf der kleinen Nachbarinsel Telendos. Die Aussicht, welche als Panorama Kalymnos‘ gilt. Durch die typische Treppen-Bauweise der Häuser am Hang, konnten wir unsere Balkone kurzerhand um die Dachterasse des vorgelagerten Restaurants erweitern, kalymnos-1006212wo wir allmorgendlich frühstückten und nach einem erfolgreichen Klettertag, den Abend bei ein paar kühlen Bier, Kerzenlicht und Musik ausklingen ließen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite direkt ein kleiner Tente-Emma-Laden mit allem was man braucht, direkt neben einem Geldautomaten (nicht so häufig zu finden auf der Insel), ein Gyrosgrill, für einen schnellen Snack zwischendurch und einer kostenlosen Frischwasser-Quelle mit unbehandeltem Trinkwasser für die Wasserreserven.

Nicht zu vergessen, lag die Unterkunft natürlich direkt im Ballungszentrum der Klettergebiete. Besser hätten wir es im Nachhinein betrachtet nicht treffen können. An dieser Stelle auch ein riesiges Dankeschön an Niki für den extrem angenehmen Aufenthalt und die vielen Tipps.

Klettern

Klettern auf Kalymnos. Der eigentliche Grund unserer Reise. Vom Niveau her ist wirklich für jeden was geboten. Die meisten Routen findet man im 6. Grad und Höher. Aber auch im 5er Bereich sind sehr viele Routen und Sektoren zu finden und selbst für die nicht so Geübten gibt es immer wieder 3er und 4er Routen. In Punkto Aussicht und Lage überbietet ein Gebiet das Nächste. Ob direkt an der Steilküste, neben einer alten Burgruine, oben auf dem Berg über Masouri oder ganz spektakulär direkt in einer monströsen Höhle, langweilig wird einem (Kletterer) auf der Insel so schnell nicht.

Alle Routen der Insel sind stets extrem gut gesichert. Alle paar Meter und vor allem vor und nach jeder Schlüsselstelle sind gut erreichbare Bohrhaken. Das Material – fast ausschließlich rostfreier Edelstahl und neuwertig. An den Umlenkern findet man zu 99% mindestens einen, oft auch zwei feste Karabiner, welche das Abbauen einer Route sehr erleichtern. Würden in den Bohrhaken noch Expressen hängen, wäre es fast Klettern wie in der Halle.

Beim Gestein handelt es sich größtenteils um Kalkfelsen. Durch die raue Luft und weil Kalymnos nicht so überrannt ist, dafür aber so eine riesige Auswahl an Routen bietet, ist der Fels extrem griffig, ab und zu sogar auch mal unangenehm scharf. Das bedeutet sehr guten Grip, sowohl bei Griffen als auch Tritten aber beim Abrutschen oder unvorsichtigem Abstützen eben auch schnell mal ordentliche Schürfwunden. Also Tape nicht vergessen! Oft teilt man sich einen Sektor lediglich mit wenigen anderen Kletterern oder ist sogar komplett alleine. Lediglich die Ur-Gebiete wie z.B. Arginonta sind so hoch frequentiert, dass hier an den klassischen Vorzeige-Routen auch schon mal alles speckig geklettert ist. Das ist aber ausdrücklich ein Einzelfall und bei der Auswahl an Alternativen auch in keinster Weise ein Problem.

Verpflegung

Direkt am Meer gelegen empfiehlt sich natürlich frischer Fisch. Diesen bekommt man auch in jedem Restaurant vor dem Essen zur Auswahl präsentiert. In zweiter Linie, typisch griechisch eben, viel Fleisch. Und… hier kommt alles auf den Grill. Zudem ist essen im Restaurant so günstig, dass es sich tatsächlich nicht wirklich lohnt sich selbst zu bekochen. Wir waren daher jeden Abend essen und haben bei 8 Personen, mit allerhand Vorspeisen, Hauptgericht (meist eine Fischplatte und eine Fleischplatte + Beilagen für die Runde), Nachtisch, reichlich Getränke wie Wasser, Limo, Bier und Wein zusammen je nach Klasse des Restaurants zwischen 70,- und 130,- EUR gezahlt. Und es war üppig. Und neben dem Frühstück in der Unterkunft, war das auch die einzige große Mahlzeit die wir so über den Tag zu uns genommen haben.

Eine Gyros Pita oder ein Sandwich für zwischendurch kostet im Schnitt 2,50 EUR, ein halber Liter frisch gepresster Orangensaft ebenfalls 2,50 EUR, Cola oder Bier ca. 2,- EUR. Ein Fischgericht mit allem drum und dran zwischen 5,- und 12,- EUR usw… Im Tante-Emma-Supermarkt einkaufen hingegen, ist merklich teurer als bei uns.

kalymnos-1006418Zwei Restaurants die ich euch wärmstens empfehlen kann. Zum einen die Aegean Tavern direkt in Masouri – tolles Personal, einmaliges Ambiente und eine traumhafte Aussicht. Hier solltet ihr frischen Fisch vom Grill und die Lammkeule für 2 bzw 4 Personen probieren. Und dann noch Harry’s Paradise in Emporios – sehr verträumt, inmitten eines Gartens, direkt unter Bäumen, schön im Schatten. Hier bestellt ihr am besten einfach auf Empfehlung der Küche und lasst euch überraschen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Fortbewegung

Auf der Insel wird fast alles (außer natürlich Taxis) auf Rollern erledigt. Und so leiht man sich am besten auch einen 50ccm Roller, welchen man mit dem normalen Auto-Führerschein fahren darf. Mit den Helmen nimmt man es auf der Insel nicht so genau und so ist es kein Problem z.B. einfach den Kletterhelm (oder nach belieben auch gar keinen) zu nutzen. Natürlich bekommt man aber auf Wunsch einen geeigneten Helm zum Roller dazu. Ein Roller kostet 10,- EUR am Tag. Eine Tankfüllung sind rund 4,5 Liter und reichen für Rund 150 km. Günstiger geht es kaum.

Resümee

Wir waren uns einig. Selten wurden wir so offenherzig und hilfsbereit empfangen wie hier. Stets ein Lächeln auf den Lippen und ob perfekt deutsch sprechend, gebrochenes Englisch oder nur griechisch, jeder wollte uns einen unvergesslich schönen Aufenthalt bereiten. Selten kam man ohne einen kurzen Chat davon.

kalymnos-1006774-2Es war eine tolle Erfahrung und ich bin froh Freunde zu haben, die dafür zu gewinnen sind, eine Schnapsidee in die Wirklichkeit umzusetzen. Kalymnos ist vielleicht kein Geheimtipp mehr, aber mit Sicherheit  noch eine echte Perle unter den Klettergebieten. Bei der Medienaufmerksamkeit und der Förderung durch Outdoor-Marken und Events, wird sich das vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft schon geändert haben. Den Bewohnern der Insel, welchen der (Kletter-)Tourismus sicher gern gesehenes Geld beschert, sei es gegönnt. Wer aber noch ein junges, offenes, verträumtes, gemütliches und unverstelltes Kalymnos genießen will, sollte sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen.

Tom goes Lissabon… finally!

Wie es im Leben so ist, da will man seit mehr als 2 Jahren endlich das erste Mal nach Portugal um wieder einen Punkt auf der ToVisit Liste abzuhaken und alle Anläufe scheitern aufs Kläglichste. Und dann, wenn man am wenigsten damit rechnet, tut sich eine Tür auf und alles geht ganz schnell.

Und so komme ich endlich Anfang Dezember nach Portugal. Um genau zu sein, Lissabon. Vielleicht nicht die optimalste Jahreszeit, aber sicher wärmer als hier und bestimmt auch Gelegenheiten etwas Sonne zu tanken. Auf jeden Fall aber perfekt um den Bann zu brechen, die Stadt zu erkunden und eine tolle Zeit zu haben.

nun brauch ich eure Hilfe! Ich brauch eure besten Tipps.

Wo muss man gewesen sein, was muss man gesehen haben, Geheimtipps, das beste Restaurant, die coolste Bar, das gediegenste Kaffee, der schnulzigste Sonnenuntergang, die tollste Aussicht, Dos and Don’ts. Jeder Tipp, Link und Hinweis ist willkommen.

Unser Hotel haben wir sehr zentral gewählt. 2 Gehminuten vom Rossio-Platz, 5 Fahrminuten vom Castelo Sao Jorge, direkt an der Innenstadt und inkl einer Roof-Top-Bar mit Ausblick über die Stadt. Wir haben uns im Hotel Mundial eingebucht.

Und ich möchte das auch gleich als Anlass nehmen, die Frage nach Tipps und Hinweisen in die Runde der fantastischen Reiseblogger – Yvonne (aka just travelous), Heike (aka Köln Format) und Camillo (aka worldtravlr) – zu stellen, denen ich Folge um mein Fernweh immer wieder aufs Neue zu schüren. Danke für eure Blogs!

Ich freu mich über jeden Tipp, Link oder Hinweis. Also ab damit in die Kommentare.

Klettern in Arco am Gardasee

Das ist seit einer Weile dem Sportklettern verfallen bin, hat der ein oder andere sicher schon mitbekommen. Generell bin ich sehr angefixt, was Outdoor Aktivitäten anbelangt und so war ich im Juni mit einer bunt gemischten Truppe am Gardasee für einen Aktiv-Kurzurlaub. Die Kameras waren bei allen dabei und daher gibt es hier einen reich bebilderten Reisebericht.

Arco_JK-4295

Alles fing an mit einem Klettersteig der Klasse „Muss man gesehen und erlebt haben“ welchen ich per Zufall ausgegraben habe. Nach der Frage in die Runde war schnell klar, es geht an den Gardasee. Nach einer kurzen Recherche war auch das genaue Ziel keine Frage mehr, unsere Zelte schlagen wir in Arco auf. Das Klettermekka Europas. Wer hier zelten will, wird schnell auf eine Adresse stoßen und zwar den Campingplatz Zoo welcher im direkten Anschluss zum etwas bekannteren, aber ebenso etwas teureren Capingplatz Arco liegt.

Zoo Camping

Die Lage des Campingplatzes, im Tal direkt am Fluss Sarca gelegen, das Zentrum von Arco in Laufreichweite (2km), der Gardasee-Strand in Riva gemütlich mit dem Rad zu erreichen (7km) und umgeben von den schönsten Klettergebieten der Region, ist einfach perfekt. In Laufreichweite (500m) findet man zudem die Pizzaria California, wo sich Abends allerhand Kletterer und Sportbegeisterte einfinden und bei guter Musik köstlich speisen.

Die Kommunikation und Reservierung im Vorfeld war etwas steinig. Die Herrschaften sprechen bedingt Englisch und all zu spezifische (Nach-)Fragen gestalteten sich etwas schwierig, was aber im Endeffekt nicht schlimm war, denn vor Ort zeigte sich dann, dass alles sehr entspannt ist und recht unkompliziert auf Wünsche eingegangen wird. Von anderen Besuchern habe ich im Vorfeld erfahren, sollte man tatsächlich nur mit eigenem(n) Zelt(en) anreisen, kann man sich für gewöhnlich das vorherige Reservieren sogar sparen, denn normal findet man immer noch einen Platz und ist so dann auch nicht an die Mindestaufenthaltsdauer  (4 Tage) bei der Buchung gebunden. Wir wollten zusätzlich allerdings eines der Safari-Tents und hier empfiehlt sich eine vorherige Reservierung zwingend.

Das besagte Safari-Tent erwies sich als perfekte Basis auf dem Platz, ein Zeltplatz daneben diente als Fläche für die restlichen 4 Zelte. Morgens wurde dann gemütlich zusammen auf der Veranda gefrühstückt und die Verpflegung für den Tag vorbereitet, Abends ließen wir den Tag und das Erlebte in der großen Runde bei ein paar Bieren ausklingen. Das Safari-Tent bietet Schlafplätze für 6 Personen, ein eigenes, sehr komfortables Bad und eine voll ausgestattete Küche mit Essecke. Auf der überdachten Veranda findet man einen großen Tisch und Sitzmöglichkeiten für 8-10 Personen. Auf einer Campingparzelle findet man locker mit 4-6 (2-3 Personen-) Zelten platz, möchte man sein Auto dazu stellen, reicht der Platz immer noch für 4 Zelte.

Auf dem Platz befindet sich ein kleiner Laden in dem man alles nötige einkaufen kann, im Hauptgebäude gibt es kostenloses WiFi die Sanitären Einrichtungen sind sauber und in ausreichender Zahl vorhanden. Man kann seit diesem Jahr direkt vor Ort, zu einem günstigen Satz Fahrräder leihen und es gibt einen kostenlosen Poolbereich mit Liegen. Dieser hat allerdings nur von 11 bis 17 Uhr geöffnet, was das Nutzen etwas schwierig gestaltet, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Tipp: Was ich im Nachhinein herausgefunden habe, das vermeintliche Schwimmbad am benachbarten Campinplatz Arco gehört nicht zum Campingplatz, sondern ist ein öffentliches Schwimmbad des Tourismus-Sportzentrums und für jedermann kostenlos nutzbar. Dieses verfügt dann auch über ein 50m Becken, ein Kinderbecken mit Rutsche, eine Bar und einen Imbiss so wie kostenlose Warmwasser-Duschen. Öffnungszeiten konnte ich hier allerdings nicht ausfindig machen.

Der Campingplatz Zoo ist ein Familienbetrieb und den ganzen Tag, ja sogar oft zur später Stunde ist jemand aus der Familie Salvaterra anzutreffen und jederzeit entspannt und hilfsbereit, sollte es mal irgendwo klemmen.

Klettersteig Via ferrata Gerardo Sega

Arco_JK--2

Der erste Tag sollte ganz im Zeichen des Klettersteigs „via ferrata Gerardo Sega“ stehen und so machten wir uns Morgens auf Richtung Madonna della Neve, wo wir unsere Autos abstellten und uns an den ca 3 stündigen Zustieg zum Klettersteig machten. Die Wanderung führte durch den Wald, entlang an einem ausgetrockneten Fussbett, über weite Wiesen mit herrlichem Ausblick und hin zu einem wahnsinnig idyllischem Wassefall mitten in einer Lichtung im Wald wo wir erst einmal Rast machten und den Anblick einfach nur genossen.

Arco_TO-3072Von da an war es nicht mehr weit bis wir endlich den Einstieg in den Klettersteig erreichten. Und direkt nach der ersten Leiter wurde es einfach nur noch atemberaubend… Eine Abwechslung aus schwindeliger Höhe, schmalen Graden, immer toller werdender Aussicht, spaßig knackigen Kletterpartien unterbrochen von tollen Aussichtspunkten für kleine Pausen und dem Highlight, das (ungesicherte!) Durchlaufen des riesigen, natürlichen Überhanges. Dieser Teil des Steiges hat wirklich jeden ausnahmslos zu tiefst beeindruckt! Weiter folgten noch einige Anstiege und senkrechte Kletterpassagen so wie der Aufstieg eines schmalen Geröllhanges bis zum Gipfel und dem Ausstieg aus dem Klettersteig.

Anschließend ging es ca 1 Stunde mit einer lockeren Wanderung zurück zu den Autos. Im Endeffekt waren wir mit Pausen 7-8 Stunden unterwegs, allerdings war das sicher auch durch die Gruppengröße von 11 Personen länger als man dieses Programm vielleicht in kleineren Gruppen absolvieren könnte. Aber auf jeden Fall können auch wir einstimmig bestätigen, diesen Klettersteig sollte man gesehen und erlebt haben!

Arco_TG-119 Arco_TO-3102

Ferrata Colodri und klettern in Muro dell Asino

Arco_TR-0892Am zweiten Tag stand dann endlich klettern auf dem Programm. Unser Ziel war das Klettergebiet Murro dell Asino, welches auf der anderen Seite des Berghangs, direkt auf Höhe unseres Campingplatzes befand. Und wie der Zufall so will, konnte man entweder über Arco einen Bogen um den Berg machen oder aber den Klettersteig „Ferrata Colodri“ bezwingen und so den direkten Weg über den Gipfel nehmen. Ein Großteil der Gruppe entschied sich für den direkten Weg und so starteten wir den Tag wieder mit einem tollen Aufstieg und einer weiteren, grandiosen Aussicht über Arco, Riva dell Garda bis hin zum Gardasee. Wir brauchten für den Klettersteig und den anschließenden Abstieg ins Klettergebiet rund 3 Stunden. Auch hier ist sicher wieder einige Zeit der Gruppengröße geschuldet.

Arco_TR-0901 Arco_TR-0913 Arco_TR-0890

 

Arco_TO-3140Das Klettergebiet Muro dell Asino stellte sich dann als gute Wahl heraus. Denn hier waren Routen mit Schwierigkeitsgraden von 3 bis 7 zu finden und so war auch für jedes Level ausreichend Auswahl vorhanden. Wir waren nicht alleine, aber mussten dennoch nie wirklich anstehen um in eine neue Route einzusteigen und das obwohl wir alleine ständig in 4 Gruppen geklettert sind. Arco_TO-3129Der Einstieg zu den Routen liegt schön im Schatten der Bäume, die Route selber dann aber direkt in der Sonne, was gerade um die Mittagszeit sehr schweißtreiben war, aber uns dennoch nicht den Spaß verdorben hat. Am oberen Ende eine jeden Route wurde man dann wieder mit einem tollen Ausblick ins Tal und bis hin zum Gardasee belohnt!

Und weil natürlich mehr als genug Kameras dabei waren, gibt es auch ein Video zum Trip

Die Platten von Baone und klettern in Calvario

Arco_TR-0933Den letzten Tag haben wir uns dann aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe hat sich Fahrräder geliehen und ist an den Gardasee zum Baden mit Eis essen und anschließendem shoppen gefahren, der andere Teil inkl mir ist an die Platten von Baone gefahren. Die Platten von Baone sind reine Reibungskletterei. Was uns daran gereizt hat, es ist ein guter Einstieg um Mehrseillängen zu klettern, da alle 30 Meter ein Stand gebaut werden kann um die nächste Seillänge zu bezwingen. Arco_TR-0953Gegen Mittag wurde es auf den Platten aber so warm, das wir uns entschlossen zurück zum Campingplatz zu fahren und eine Runde am und im Pool auszuruhen.

Nachmittags ging es dann wieder in einer etwas größeren Gruppe auf zum Klettergebiet Calvario. Inmitten eines Olivenhains, ragt eine ca 20 Meter hohe Wand aus dem Boden. Ganz unscheinbar findet man hier allerdings total Abwechslungsreiche Routen. Vom 4 Schwierigkeitsgrad bis in den 8en, von kleinen Überhängen bis hin zur Risskletterei sollte hier jeder etwas finden. Nicht umsonst war genau diese Wand bis 1987 das Trainigsgelände für die alljährlichen Rock Masters.

Arco_TR-0941 Arco_TR-0952 Arco_TO-3158

Arco, Essen, shopping etc…

Arco_TO-3038Arco selbst ist eine schöne, idyllische kleine Stadt mit einem tollen Stadkern, der zum schlendern einläd. Wie in Skigebieten mit den Skishops, sind es in Acro die Kletter- und Outdoorläden. Hier reiht sich ein Laden an den anderen. Nur unterbrochen von Eisdielen und Restaurants. Allerdings muss man die Zeit bestens abpassen. Frei nach der südländischen Kultur machen die Shops gegen 10 Uhr auf, schließen gegen 12/13 Uhr und haben Siesta bis 16 Uhr um dann schon um 19 Uhr endgültig den Feierabend einzuläuten.

Sparen kann man nur bedingt. Sicher sind Seile und einige Hardware deutlich günstiger als in Deutschland. Kauft man aber online, sind die Preisunterschiede nicht mehr so dramatisch. Wollte man sich also eh etwas neues anschaffen oder noch die ein oder andere Ergänzung für das eigene Equipment suchen, lohnt sich das shoppen in Arco sicher. Hier und da ist immer ein spontanes Schnäppchen zu finden. Ein komplettes Jahr darauf sparen um dort die Läden aufgrund der niedrigen Preise leer zukaufen, die Zeiten sind mittlerweile vorbei.

FotoBeim Essen kann man natürlich nicht viel falsch machen, wenn man auf Pizza und Pasta steht. Ein Tipp hätte ich aber doch. Auf der Straße zwischen Camping Arco und unserem Camping Zoo gibt es die Pizzeria California mit einer tollen Außenterrasse  vielen Tischen auch für große Gruppen, einem offenen Grill im Freien und neben super netten und lockerem Personal auf sehr leckeres Essen. Perfekt um einen aktiven Tag bei einem kühlen Bier ausklingen zu lassen und in Laufreichweite vom Campingplatz.

Resümee

Es war ein genialer Urlaub und eine tolle Zeit (wie ihr vielleicht auch im Video sehen könnt) und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal in Arco. Solltet ihr einen Aktiv-Kurzurlaub planen und noch nicht sicher sein wohin oder ob Arco die richtige Adresse ist, von Radfahren (off- und onroad), Windsurfen über Wandern, Klettersteige bis hin zum Sportklettern ist hieralles geboten und bestens präpariert! Solltet ihr zu obigen Dingen noch Fragen haben, ab damit in die Kommentare.

_MG_0068

Die Bilder in diesem Beitrag sind gesammelte Werke von Thorsten, Tobi, Johannes, Johannes und mir.
Die Videoaufnahmen des Urlaubs wurden von Sebastian geschnitten.

„Self-Tracking“ oder „The Quantified Self“ – was trackt ihr so?

Vor einer Weile habe ich damit angefangen meinen Alltag zu tracken. Hierzu verwende ich eine Kombination aus verschiedenen Apps und Gadgets. Zum einen mein Nike Fuel Band, Moves, die Nike Running App usw.  Das ganze hat natürlich auch schon einen tollen Namen: „Self-Tracking“ oder „The Quantified Self„. Nun ist es Zeit für ein kleines Resümee, warum das alles Sinn für mich macht und was ich davon habe. Mich würde interessieren ob es unter euch auch einige gibt, die ihren Alltag so oder so ähnlich tracken…

Nike Fuel Band

Zu einem festen Bestandteil meines Alltags ist mein Nike Fuel Band geworden. Es zählt meine Schritte, rechnet daraus meinen Kalorienverbrauch (durch Bewegung) aber für mich viel interessanter, es gibt mir meine Leistung in Fuel Points aus. Dies ist eine Nike eigene Maßeinheit… Ansich sagen einem die Daten alleine erstmal gar nichts. Nach einer Weile aber, kann man aufgrund von Erfahrungswerten sagen, ob es ein eher aktiver oder ruhiger Tag war. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm sind bei mir ca. 2000 Fuel Points. Gehe ich Abends noch klettern, lande ich meist so bei ca. 3200 bis 3800 Points. Beim Joggen lande ich nach einem Bürotag ebenfalls so bei 3600 bis 3800 Points, an einem ansonsten ruhigen Tag wie Wochenends z.B. wiederum nur bei 2800. Im (Aktiv)Urlaub oder bei Städtereisen oder Wander- Kletterausflügen, sprenge ich alle Rekorde und komme auch gut und gerne mal auf über 6000 Fuel Points.

nike_portal_2

Im Grunde ist nur die Relation wichtig und eigentlich sind die Werte nicht mit denen anderer Personen, mit anderen Tagesabläufen vergleichbar. Was das Fuel Band bei mir aber bewirkt hat, dass ich den Ehrgeiz habe, am Ball zu bleiben und Sport zu machen. Ich habe mein Leben lang einen riesen Bogen um Sport gemacht. Und auf einmal bin ich angefixt und das finde ich gut.

nike_portal

Moves

Moves_1Moves ist eine iPhone App, welche im Hintergrund über den kompletten Tag anhand von GPS Daten den Bewegungssensoren des iPhones ein Bewegungsprofil erstellt. Es speichert nicht nur die Orte und Dauer an denen man verweilt, auch die Bewegungsdaten dazwischen. Ob man gelaufen ist, Rad gefahren, gerannt oder eben ein anderes Transportmittel benutzt hat.

Moves_3Was mir das bringt? – Ich finde es sehr interessant mal „schwarz auf weiß“ zu sehen, wie lange so manch ein Weg denn eigentlich dauert, wo ich mich den Tag über eigentlich aufgehalten habe und wie lange. Ihr würdet euch wundern wie sehr man sich da verschätzt bzw. wie schnell man eigentlich vergisst wo man überall war.

Macht man das dann eine Weile lang, kann man auch sehr gut nachträglich schauen was an einem bestimmten Tag denn eigentlich war. Und so entsteht mit der Zeit ein lückenloses Logbuch des eigenen Alltags. Kombiniert mit den Daten des Fuel Bands ergeben sich da ungeahnte Erkenntnisse.

Moves_2

Dazu muss man sagen, Moves frisst sicher einiges mehr an Akkuleistung, der Mehrwert der gewonnen Daten wiegt das für mich aber wieder auf. Es gab schon viele Apps, welche ähnliches versucht haben mit einem leicht anderen Konzept, so gabe es Path oder foursquare, welche im Grunde auch ein Bewegungsprofil erzeugen. Hier muss man allerdings aktiv werden um sich an Orten einzuloggen… das frisst Zeit und man vergisst es häufig. Moves macht dies voll automatisch und ohne Zutun des Users. Zudem sind die Daten nicht öffentlich, sondern nur für einen selbst bestimmt.

Sonstiges

Gehe ich Joggen, tracke ich den Lauf mit der Nike Running App. Zum einen, um bei einem Anbieter zu bleiben (Nike Fuel Band) und zum anderen bietet die App wirklich alles was ich brauche und ist zu dem kostenlos. Ich habe mir natürlich auch die so verbreitete Runntastic App angeschaut. Abgesehen davon das sie ums Verrecken nicht korrekt funktionieren wollte, fand ich sie überladen, unübersichtlich und wenig(er) motivierend.

Bin ich im Urlaub oder in anderen Städten, logge ich mich hier und da via Facebook ein oder geotagge das ein oder andere Bild um auch hier eine Übersicht zu bekommen, wo ich schon überall war. Leider ist dies nicht lückenlos möglich und daher versuche ich hier und da die Orte auch nachträglich in meinem Profil zu ergänzen.

fb_map

Bei Wanderungen, Klettersteigen oder Ähnlichem nutze ich außerdem noch die App von OutdoorActive und  nutze deren GPS-Logger Funktion um am ende eine fertige Route mit Höhenprofil, POIs und Bildern zu haben, welche ich anschließend teilen und weiter versenden kann.

Bei Fototouren würde ich es begrüßen, wenn jede Kamera standardmäßig GPS implementiert hätte. Denn GPS-Daten in Bildern sind wirklich kostbar und erleichtern das filtern ungemein. Das Tracken und anschließende synchronisieren der Daten in die Metadaten der Bilder am Rechner, ist mir hier bislang allerdings viel viel zu umständlich, warum ich dieses Thema nach wenigen Versuchen direkt wieder aufgegeben habe.

Nutzen

Warum ich das alles mache? Weil ich es unfassbar aufschlussreich finde und weil es mich motiviert! Es setzt mich in keinster Weise negativ unter Druck und es frisst in oben genannter Kombination keinerlei nennenswerte Zeit. Auf Dauer habe ich so einen schönen Datenbestand, aus dem ich viel ablesen kann wenn ich möchte. Wertvoll werden die Daten sicher erst auf längere Dauer, wenn man damit mal wirklich in die „Vergangenheit reisen“ möchte!

Anhand der Daten bekomme ich ein bewussteres Gefühl für meinen Alltag. Ich habe mich schon oft gewundert wie falsch ich mit meinen Einschätzungen lag und so manch einen Ort hätte ich nicht wieder gefunden, bzw mich nicht daran erinnert, dort gewesen zu sein. Oft habe ich gewisse Sachen nicht gemacht, weil ich dachte viel länger dafür zu brauchen. Da ich nun weiß wie viel Zeit ich für gewisse Sachen und Wege brauche, bekomme ich oft auch mehr davon in meinem Alltag integriert. Hier hat mich mein Gefühl oft getäuscht. In Hinsicht auf Sport, ist es schlichtweg die Motivation die aus dem Tracking entsteht!

Ich bin natürlich ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Apps und Gadgets die mir entweder noch mehr abnehmen, mich noch besser Motivieren oder noch mehr Daten sammeln. Meine Anforderung ist allerdings immer, dass ich damit keine kostbare Zeit verschwenden möchte und möglichst wenig selber machen muss.

Und ihr so?

Ich kann schon die kritischen Stimmen hören, dass ich mich dadurch absolut gläsern mache. Das es doch krank ist seinen Tag lückenlos zu protokollieren, das müsse doch belastend sein etc. Natürlich könnt ihr mir das hier an dieser Stelle auch sehr gerne um die Ohren hauen. Mich würde aber auch interessieren ob ihr auch auf irgendeine Weise Dinge in eurem Alltag trackt und mit welchen Mitteln ihr das macht? Ich weiß z.B. das es bei Android Phones auch einen google Service gibt, der es möglich macht ein Bewegungsprofil aufzuzeichnen…

What’s in my Bag – New York City Edition

Sooo, heute gehts los. Tom goes NYC… …Arne auch! Wir heben heute Mittag in Frankfurt ab, non-stop nach New York JFK (track). Und wie auch schon beim letzten Urlaub, will ich euch wieder zeigen was alles in meiner Fototasche mit nach NYC kommt.

Ich packe meine Tasche und nehme mit…

  • Canon 5D Mark II
    + 35mm F2.0 + 17-40mm F4.0 + 70-300mm IS
  • Leica M6 + Voigtländer 35mm F1.4
    + Kodak T-Max 400 s/w
  • Lomo LC-A + Agfa CT precisa 100 Dia
  • Manfrotto 709B** Tischstativ
  • Vanguard Nivelo 204** Kompaktstativ

Das alles in meiner Incase Ari Marcopoulos. MacBookAir ist natürlich genau wie mein iPhone dabei.

Der Blogbetrieb

Ich werde mich aus New York sicher hier auf dem Blog melden. Im Hostel haben wir Internet, so wie ich das sehe. Wann, wie und wie oft, das weiß ich noch nicht. Das werde ich spontan entscheiden. Für die Link Cadys wird es im Urlaub sicher keine Zeit geben, diese setze ich also 2 Sonntage aus. Aber ich denke, die Meldungen aus NYC werden dafür entschädigen. 😉

Dank eurer zahlreichen Tipps werden wir sicher eine absolut geile Zeit im Big Apple haben, bis wir dann am 24.06. wieder in Frankfurt landen. Bis dahin wünsche ich euch einen schöne Zeit!

** Amazon Affiliate Links