Klassikstadt Frankfurt

Letzte Woche war ich zu einem Fotoshooting in der Klassikstadt Frankfurt und zwischen den eigentlichen Sets konnte ich die Zeit auch ein wenig nutzen, ein bisschen durch die Gänge zu ziehen um Fotos von den Fahrzeugen zu machen. Eine kleine Auswahl möchte ich euch heute zeigen.

     

Bewusst habe ich auf den schwarz/weiß Retrolook gesetzt, da die nahe aufeinander stehenden Autos und die tolle Kulisse in Farbe, viel zu sehr vom eigentlichen Motiv abgelenkt haben.

     

Und neben all den Klassik-Legenden waren auch neuere Traumwagen zu bewundern…

     

Einen Besuch kann ich nur jedem Autobegeisterten empfehlen. Plant allerdings einen ganzen Tag ein, denn wie ihr auf dem Foto oben sehen könnt, es gibt einiges zu entdecken!

Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion

Heute standen die letzten Aufnahmen an, die gedreht werden wollten und anschließend ging es dann noch einmal auf eigene Faust über die Messe mit der Gruppe aus Karlsruhe. Meine beiden Highlights heute waren zum einen die Triggertrap, im Grunde eine Smartphone-App, welche die Sensoren des Handys für allerhand Trigger-Möglichkeiten nutzt und so via dem Triggertrap Interface die Kamera auslöst und zum anderen der Stand von ADOX wo es zwei neue Filme zu begutachten gab. Beides sehr kleine, unscheinbare Stände auf der Messe, aber um so beeindruckender die Produkte…

Triggertrap

Hier trafen wir auf die beiden genialen Köpfe, Geeks – wie sie sich selber nannten, hinter Triggertrap, Haje und Matt. Die beiden präsentierten uns ihr Baby, Triggertrap Mobile wirklich mit Herzblut und was sie uns zeigten, hat mich wirklich verblüfft. Triggertrap ist eine Kombination aus einem kleinen Dongle, den man in die Kopfhörerbuchse seines Smartphones steckt (iOS und seit kurzem Auch Android Support) und mit der Digitalkamera verbindet und der Triggertrap App, dem eigentlichen Herzstück des Projektes.

Hier machen sich die Jungs alle erdenklichen Sensoren im Telefon zu nutzen, so gibt es neben den normalen Intervalauslösern eben Modis die auf das GPS Signal zugreifen um nach entsprechender Distanz immer wieder ein Bild zu machen, oder auf Erschütterungen des Telefons hin, auf magnetische Veränderungen (hierbei wird der Kompass des Smartphones angezapft) oder aber die Face Detection, bei welcher man justieren kann, es soll erst getriggert werden wenn 2,3 oder 5 Gesichter im Bild zu sehen sind. Und das waren nur einige der insgesamt 13 Modis. Die kostenlose Version der App beinhaltet dagegen nur 3 Modi. Aber die Vollversion schlägt mit 10 EUR zu Buche, bedenkt man, das der Dongle nur 25,- EUR kostet. Schaut man sich hier andere Intervalauslöser an, liegen die oft deutlich über den 35,- EUR dieser Lösung und bieten wesentlich weniger Möglichkeiten! Geschweige denn, dass diese so komfortabel zu bedienen sind und diesen Support erfahren.

Hier gibt’s noch ein Video was euch die Funktionen zeigt:

Die Jungs waren so nett und haben mir direkt ein Exemplar zum testen mitgegeben. Eine ausführliche Review folgt also noch! TIPP: Zur Photokina kostet die Triggertrap App nur 3,99 EUR. Wer sich also solch einen Dongle zulegen mag, sollte die App am besten gleich kaufen. 

Vielen Dank an Thomas Mengede, von dem ich den Tipp bekommen habe!

ADOX Silvermax & Color Implosion

Und dann war da der unscheinbare ADOX Stand. Hier wurden augenscheinlich nur 2 neue Filme aus- und vorgestellt. Aber die hatten es in sich!

Zum einen war da der Silvermax, ein Film den Adox wie folgt beschreibt:

„SILVERMAX hat im Vergleich zu normalen Filmen einen erhöhten Silbergehalt. Dadurch baut er eine hohe Dichte auf und kann einen Kopierumfang von bis zu14 Zonen (im Silvermax-Entwickler) erzielen. Sie bekommen alles ins Negativ: von den tiefsten Schattenbis zu den höchsten Lichtern. … Made in Germany. UVP 3,45 EUR bei 10 Stück Abnahme.“

14 Zonen, wie es ADOX beschreibt, heißt nicht anderes, dass der Film nahezu das komplette Lichtspektrum einzufangen vermag. Sehr bemerkenswert! Ob das in der Alltagspraxis so auch klappt, bleibt abzuwarten, aber der Umfang wird definitiv wesentlich höher als üblich sein. Außerdem hat man die Wahl ob man den Film positiv oder negativ entwickeln möchte. Ich habe mir einige Testexemplare mitgenommen und werde auch hier berichten wie meine Erfahrungen ausgefallen sind!

Den Film gibt es derzeit nur im Kleinbildformat 135/36, bei entsprechender Nachfrage denkt ADOX aber darüber nach, auch eine 120er Version herzustellen. Leider gibt es auf ADOX‘ Homepage noch keine weiteren Infos zum Silvermax, diese sollten aber in kürze folgen.

Und der zweite Film, war der Color Implosion, über den ADOX folgendes sagt:

„Jeder mit der Farbkorrektur beauftragte Laborant verfällt bei der willkürlichen Farbgebung in Schnappatmung und reißt die Regler auf Anschlag.
Rot springt hervor die anderen Farben kippen ins Cyanblau oder Gelb.
Diese surreal anmutende Farbwelt in Kombination mit dem akzentuierten Korn verleihen Deinen Bildern diesen einzigartigen Retro-Stil, den eben nur analog kann!“

Das geile an diesem Film ist, man kann sehr einfach steuern, was für Ergebnisse man haben möchte. Stellt man die Kamera auf ISO400, so bekommt man Bilder mit sehr wenig Farbe und „Toxic Grain“. Stellt man die Kamera auf ISO 200 ein, so explodiert alles Rote, während die anderen Farben im grünblauen verharren. Das „Toxic Grain“ wird rot. Bei ISO 100 wiederum, bekommt man schöne, surreale 70er Jahre-Sommerfarben. Das „Toxic Grain“ ist jetzt gelbrot.

  

Auf diesen Film freue ich mich am meisten. Auch hier habe ich einige Testexemplare eingepackt und werde die Ergebnisse natürlich hier zeigen und berichten. Im Gespräch mit Mirko Böddecker, Geschäftsführer von ADOX, erfuhren wir, dass die beiden Filme (oder ihre Bestandteile) als Abfallprodukte in der eigentlichen Produktion (bei Agfa) anfallen. Beim „Color Implosion“ handelt es sich im Ursprung sogar um einen missglückte Herstellung, welche diese abgefahrenen Ergebnisse zu Tage brachte. Wir können also froh sein, dass es noch kleine Firmen gibt, die mit Herzblut an der Sache arbeiten und immer wieder für außergewöhnliche, pragmatische Neuerungen sorgen.

RetroGames meets lightGIANTS [before/after]

Der erste Workshop im ligthGIANTS Studio im neuen Jahr sollte gleich zeigen, dass dieses Jahr groß aufgefahren wird! Und so konnten wir mit freundlicher Unterstützung von RetroGames e.V. eine Arcade Kulisse verwirklichen! Missy von Naked Shame Clothing sorgte für die passende Garderobe und das Styling und zusammen mit unseren Models, Anja, Sunny und Simon, war das Aufgebot perfekt! So sorgten wir für die passende Lichtstimmung und unterstrichen damit die Kontraste. Aber seht selbst…


 

Und zu guter letzt möchte ich euch mal wieder einen Vorher/Nachher Vergleich zeigen…

Das MakingOf Video folgt! Hintergrund Informationen zur Lichtsetzung, so wie die Ergebnisse der anderen Teilnehmer werdet ihr in kürze auf dem lightGIANTS Blog finden.

Bandprobe mit Palm Valley (Fuji x100 + Zoom H4n)

Diesen Donnerstag war ich zu Gast bei einer Probe von Palm Valley! Dabei hatte ich meine Fuji x100 und mein neues Zoom H4n. Wer schon mal in einem typischen Proberaum war, wird die Lichtverhältnisse dort kennen… muss ja Stimmung aufkommen. :) So musste ich mit der x100 bei ISO 6400 fotografieren. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Da kann sich so manch eine DSLR noch eine Scheibe von abschneiden. Ein wahres ISO-Monster!

Ich habe mich dazu entschlossen die x100 Bilder ganz im Retro-Stil zu halten. Zumindest möchte ich das so eine Weile ausprobieren. Zum Einen um auch einen optischen Unterschied zu meinen anderen Bildern zu schaffen und weil ich einfach total drauf stehe! :) Weiterlesen

Fuji Finepix x100 – ich hab’s getan!

Ja, seit ein paar Tagen bin ich nun stolzer Besitzer einer Fuji x100. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Klar, man erwartet für den Preis schon einiges, aber dennoch wurden meine Erwartungen noch übertroffen. Nun bin ich gespannt wie sie sich so über die Zeit schlägt…

Meine Beweggründe:

Ich habe mich nach eeeeeewigem Hin und Her für die Fuji x100 entschieden weil ich neben meiner großen DSLR und meinem „Immer-Dabei“ iPhone ein Bindeglied suchte. Eine normale „Urlaubsknipse“ konnte sich bei mir schon seit Jahren nicht mehr durchsetzen. Bisher hatte ich an dieser Stelle eine Panasonic Lumix LX-3. Grundanforderung war es, alles manuell einstellen zu können. Allerdings verbrachte die Lumix die meiste Zeit zu Hause. Mein Traum von einer Leica M8 oder M9 scheiterte am Budget, und als dann die x100 auf den Markt kam und ich diverse Reviews gelesen habe (die imposanteste war hier die von Zack Arias) dachte ich – genau das was ich gesucht habe!

Mal abgesehen von den technischen Anforderungen und Features, unter anderem… Weiterlesen

„Hard Rock Lighting“ Workshop @ lightGIANTS

 Einige von euch kennen unser lightGIANTS Studio sicher und waren vielleicht schon auf einem unserer all monatlichen Workshops. Und so war es auch im Juni wieder so weit das unser „Friday Night Workshop“ stattgefunden hat. Da mein Herz neben der Fotografie mindestens genau so stark an der Musik hängt, arbeite ich sehr gerne mit Bands zusammen. und so war das Thema diesmal „Hard Rock Lighting“.

Ich konnte für den Workshop eine junge, 3 köpfige Rock Band gewinnen. Ziel des Abends war es, neben der Lichtsetzung, auf die Eigeneheiten eines Bandshootings einzugehen, den Stil der Band zu finden und in den Bildern zu zeigen, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und auch mal ungewöhnlichere Einstellungen und Perspektiven zu wählen.

     

Meine anfänglichen Bedenken zum Ablauf des Workshops erwiesen sich als unbegründet. Der Abend war wieder ein voller Erfolg. Alle hatten einen riesen Spass, Teilnehmer wie auch die 3 Jungs (Jannis, Nikita und Atilla). eine Auswahl der Ergebnisse so wie die verwendeten Lichtsetups usw könnt ihr im  Bericht auf dem lightGIANTS Blog sehen.

Dieses „Behind the Scenes“ Video zum Workshop wurde von Daniel Neu (Crowbar Productions) erstellt. 

Immer dabei: iPhone, Hipstamatic & Tumblr

Tagebuch war gestern – Dank iPhone Kamera, Hipstamatic und meinem Tumblr Blog habe ich das ganze durch eine zeitsparende, vor allem aber lebendige und kreative Art und Weise gelöst.

Tagebuch schreiben, damit konnte ich mich nie anfreunden. Meinen Kalender detailliert pflegen, auch hierzu war ich schlussendlich zu inkonsequent. Was mich aber nun schon eine ganze Weile begleitet ist mein Tumblr Blog für meine iPhone Bilder. Und so nutze ich das ganze:


Ich bin Hipstamatic User der ersten Stunde. Als die App fürs iPhone erschienen ist, habe ich nicht lange gezögert. Der Charme, auch alltägliche und eher einfache Aufnahmen wirken durch die vielfältigen Hipstamatic-Effekte wesentlich interessanter. Gerade Fans des Retro- und Lomo-Looks, oder der „Shoot from the Hip“ Anhänger, kommen hier auf ihre Kosten. Durch immer neue Linsen, Blitze und Filme wird das Repertoire stetig erweitert. Diese können nach belieben untereinander kombiniert und somit immer neue Effekte erzielt werden. Aber wem erzähl ich das… kennt ihr sicher alle schon.

Für mich ist ein weiterer Vorteil das ich bei diesen Bildern auch nicht so penibel auf die Qualität achte und mir somit erlaube auch Momentaufnahmen und Situationen festzuhalten und zu veröffentlichen, wie ich es mit meiner DSLR sicher nicht machen würde. Hierbei Weiterlesen