Im Test… Cewe Leinwand

Ich bin gerade im Druckfieber. Informiere mich intensiv über Fotobücher und habe ganz konkrete Vorstellungen. Und nach meiner ersten Leinwand lag es nahe, dass eine Weitere die Wand verzieren soll. Und da ich schon häufiger normale Fotoprints von Cewe drucken ließ und immer zufrieden war, wollte ich als nächstes die Leinwand von Cewe testen.

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Von unserer Reise nach Lissabon standen zwei Bilder zur Auswahl. Ein Panorama sollte es werden. Mir viel die Wahl nicht leicht aber am Ende ist es dieses Bild geworden, welches für mich, wie auch schon meine erste Leinwand aus New York, am besten meinen Eindruck von Lissabon wieder spiegelt. Ich habe mich für ein Panorama im Format 120×40 cm entschieden.

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Der weite Blick über die Stadt, die Terrassen welche die Häuser auf der hügeligen Landschaft bilden, die vielen Farben und verschiedenen Baustile. Im Vordergrund der klassische Baustil, im Hintergrund die modernen, oft tristen Bauten. Der Vordergrund von der wärmenden Abendsonne ausgeleuchtet und ins rechte Licht gerückt, der Hintergrund im Schatten, passend zur tristen Architektur. Und darüber der strahlend blaue, wolkenfreie Dezemberhimmel.

Zur Qualität

cewe leinwand 2668 208x278 Im Test... Cewe LeinwandDer Druck lässt hier keine Wünsche offen, der Rahmen ist sehr solide und sauber verarbeitet. Eine Querstrebe sorgt beim Panoramaformat die nötige Steifigkeit. Keile zum nach spannen liegen der Leinwand bei. Die Leinwand kommt sicher verpackt in einem steifen Karton, selbst nochmals in einer Folie eingeschweißt, damit auf dem Transportweg keine Verschmutzung oder Beschädigung auftreten sollte.

cewe leinwand 2655 208x278 Im Test... Cewe LeinwandLeider war meine erste Leinwand dennoch etwas beschädigt. Die Leinwand wurde offenbar unvorsichtig auf den Rahmen gedrückt und dieser zeichnete sich durch einen leichten aber auffälligen Knick ab. Ob dies bei der Herstellung, dem Verpacken oder der Lieferung passierte, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Nach zwei Mails und zwei Tagen wurde durch den Support von Cewe allerdings anstandslos eine neue Leinwand in Auftrag gegeben. Diese kam nun auch unversehrt bei mir zu Hause an.

Lesson lerned

cewe leinwand 2660 278x208 Im Test... Cewe LeinwandEin so detailreiches Foto, mit vielen feinen Linien ist vielleicht nicht das perfekte Motiv für eine Leinwand. Durch die eigene Struktur der Leinwand, eben die Eigenschaft warum man sich für eine Leinwand entscheidet, kommen eben diese feinen Linien und Details nicht perfekt zur Geltung. Hier hätte ich eventuell lieber zu einem Alu-Diobond Druck greifen sollen. Von Weitem allerdings, fällt dies nicht weiter auf und schadet dem Bild und seiner Wirkung nicht. Nicht jedes Bild ist also perfekt für die Leinwand geeignet.

Der Preis

Mit 79,99 EUR + 12,99 EUR Versand (Bedingt durch das sperrige Panoramaformat) ist die Leinwand kein Schnäppchen, aber in diesem großen und ausgefallenem Format (120×40 cm) dennoch günstiger als bei vielen Mitbewerbern. Und bevor ich mir ein Bild aus dem Baumarkt oder Möbelhaus an die Wand hänge, soll es lieber ein eigenes Bild mit Bedeutung sein. Hier geht’s zur Preisliste.

Resümee

Wir alle machen Bilder im Urlaub und viel zu selten findet eines dieser Bilder den Weg an die eigene heimische Wand. Dabei ist es heutzutage kein Problem mehr eine Leinwand oder Diobondplatte mit den eigenen Werken bedrucken zu lassen. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, aus jedem Urlaub ein Bild, welches am besten zusammenfasst, welche Erinnerungen ich an diese Zeit habe zu drucken.

Habt auch ihr eure eigenen Bilder an der Wand hängen? Welche Formate/Drucke bevorzugt ihr?

Im Test… Canon CP900 Fotodrucker

In Hamburg auf dem Canon Event zur EOS M hatte ich die Möglichkeit auch einen Blick auf Canons neuen Selphy CP900 zu werfen, mit welchem ich schon seit der Photokina liebäugle. Nun habe ich mir den kleinen Fotodrucker endlich zugelegt und bin nach den ersten Wochen rundum zufrieden mit dem Gerät und den Ergebnissen. Aber lest selbst…

Das Gerät (Lieferumfang und Zubehör)

Canon SELPHY CP900 White Wireless Color Photo Printer 420x315 Im Test... Canon CP900 Fotodrucker

Es ist kein einziges Blatt Papier oder eine Farbkartusche enthalten. Warum, versteh ich nicht. So groß ist die Auswahl nicht, dass man sicher gehen wollen könnte, nicht das falsche ins Paket zu legen. Und wenn man sich dann doch dafür entscheidet nichts beizulegen, dann sollte es wenigstens irgendwie erwähnt werden. Entweder gut sichtbar auf der Packung oder online in der Produktbeschreibung. Aber eigentlich wäre es optimal ein kleines Starterpaket beizulegen. Und so musste auch ich, als ich den Drucker bereits hatte, weitere 3 Tage auf die erste Ladung Verbrauchsmaterial warten und konnte das gute Stück vorher nur angucken…

Um den Drucker und das Zubehör nicht nur gut aufbewahren, sondern eben auch ins Studio oder on Location mitnehmen zu können, habe ich mir die passende Tasche zum Drucker** gleich mit bestellt. Hier passt neben Drucker, Netzteil, Papierfach, Kabel usw auch zusätzlich eine oder zwei Ersatzkartuschen und massig weiteres Fotopapier hinein. Perfekt und Empfehlenswert!

cp900 0044 420x279 Im Test... Canon CP900 Fotodrucker cp900 0042 2 420x279 Im Test... Canon CP900 Fotodrucker

Des Weiteren gibt es neben dem externen Netzteil (liegt bei) auch einen Akku um unterwegs drucken zu können, welchen man zusätzlich erwerben kann. Sowie weitere Papierschubladen für andere Papierformate.

Funktionen

cp900 0031 278x185 Im Test... Canon CP900 FotodruckerGut, es ist ein Fotodrucker und im Grunde beschränken sich die “Funktionen” darauf, wie man den Drucker füttern kann. Ganz klassisch via USB, ob vom Rechner oder aber von einer Picture Bridge kompatiblen Kamera direkt, er besitzt an der Front einen SD Karten Einschub, hier kann man die Bilder auf dem Drucker-Display auswählen und den Druck anstoßen oder man druckt via Wlan. Hier gibt es dann gleich mehrere Möglichkeiten. Einmal im AdHoc Modus (direkte Verbindung von Rechner zu Drucker ohne zentralen Wlan-Router), dann kann man den Drucker in eine vorhandene Wlan Struktur einbuchen und von allen Geräten in diesem Netzwerk darauf zugreifen. Das ganze geht aber auch direkt vom iPhone mit der Canon iEPP App oder auch von Kameras die die neue Wireless Picture Bridge unterstützen. Hier druckt man dann von der Kamera via Wlan direkt auf dem Drucker. Es sollte also für jeden die richtige Verbindung zu finden sein!

cp900 0039 278x185 Im Test... Canon CP900 FotodruckerDer Drucker hat natürlich auch einige automatische Filter und Bildverbesserer, wenn man direkt von der SD Karte druckt. Solche Filter kommen für mich allerdings nicht in Frage, daher habe ich diese nicht ausprobiert.

Ebenfalls die Passbild-Funktion konnte ich bislang leider noch nicht testen, diese klingt allerdings recht interessant. So kann man ein geschossenes Foto direkt im Drucker als Passbild deklarieren, dieser platziert es dann anhand der biometrischen Anforderungen und druckt auf einem Papier ein Arrangement an Passbildern aus, welche dann lediglich zugeschnitten werden müssen.

Der Druck

Gedruckt wird im Thermo-Transfer-Verfahren, d.h. hier kommt keine Tinte o.Ä. zum Einsatz. Mit einem Packen Papier wird gleich eine Kartusche mitgeliefert die genau für die enthaltene Anzahl an Fotopapier ausreicht. Gedruckt wird im RGB Modus und anschließend wird das ganze Bild mit einer 4. Schicht überzogen. Obwohl jedes Blatt also vier Mal durch den Drucker gezogen wird, geht das Drucken recht schnell. Vorteil dieses Verfahrens, keine eintrocknende Tinte, immer die passende Menge an Verbrauchsmaterial und das Ergebnis überzeugt einfach.

cp900 16 Im Test... Canon CP900 Fotodrucker

Die Bilder haben ein Maß von 10x15cm und ein Druck kostet umgerechnet ca 30 Cent (bei 108er Paket zu 35 EUR). Im Discounter sicher billiger zu bekommen, oft passt aber dann die Qualität nicht unbedingt und – entscheidender Vorteil – man hat keinerlei Wartezeiten. Schon oft habe ich eine Last-Minute-Geburtstagskarte gedruckt oder jemandem schnell ein Bild mit auf den Weg gegeben.

Es gibt auch noch druckbare Sticker im 1:1 Format. Diese liegen aber bei 1 EUR je Sticker und da ich diese Preisgestaltung weltfremd finde, habe ich von einem Test bisher abgesehen.

Die Installation (Mac OS X 10.8)

Da der Selphy CP900 über die Wireless Picture Bridge verfügt – das heißt man kann via Wlan drucken – wollte ich diesen auch genau so installieren. Das gestaltete sich aber schwieriger als ich dachte. Ein einiger Recherche und Probieren habe ich es hinbekommen. Leider hilft die Anleitung hier gar nicht kaum weiter. Und zwar geht ihr am besten wie folgt vor:

  1. aktuellen Treiber von der Canon Homepage herunterladen und installieren
  2. Drucker zuerst via USB mit dem Mac verbinden (installiert sich sofort und ohne Probleme)
  3. USB Verbindung wieder trennen
  4. Drucker via Druckermenü in euer Wlan aufnehmen
  5. Drucken&Scannen Dialog in den Systemeinstellungen aufrufen…
  6. den bereits installierten CP900 Eintrag entfernen und direkt wieder
  7. das kleine + unten links drücken.
  8. Es kann ein bisschen dauern bis der Drucker nun in der Liste auftaucht…
  9. …aber dann funktioniert das Drucken auch via Wlan!

Resümee

Die Qualität des Drucks überzeugt mich voll und ganz. In der Größe erwarte ich keine Wunder, für alle meine Zwecke hat die Qualität bisher mehr als ausgereicht! Hier habe ich rein gar nichts auszusetzen und kann den Drucker nur jedem wärmstens Empfehlen. Er ist schnell aufgebaut und betriebsbereit, die Übermittlung via Wlan geht nach dem ersten Einrichten schnell von der Hand und ist zuverlässig.

Horror / Rockabella Shooting und der Pixel King Pro TTL Trigger im Test

Mein Studio-Kollege Scott macht jedem Montag ein Shooting mit wechselnden Themen und dabei nimmt er jedes Mal einen anderen Fotografen mit. Letzten Montag war das Thema “Horror Movie” und ich war dabei, habe die Chance ergriffen und dabei gleich die neuen Pixel King Pro TTL Trigger** auf Herz und Nieren im Praxiseinsatz getestet. Wie sich herausstellen sollte, war das auch mein Glück…

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Mit Aline und Steve ging es in den Wald an eine Lichtung am See, wo wir die ersten Sets schießen wollten. Hier kam mir der Einsatz des King Pro Triggers direkt gelegen, denn alle paar Fotos veränderten wir den Standort und die Lichtsituation und so konnte ich mich perfekt auf die TTL Steuerung verlassen, kleine Korrekturen direkt am Trigger auf der Kamera vornehmen ohne jedes Mal zum Blitz laufen zu müssen. Die Übertragung der Einstellungen und des TTL Signals war hier zu jederzeit gegeben und hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Blitzkompensierung, Übertragung der normalen TTL Signale (Brennweite, Belichtungszeit…) aber auch komplett manuelles Einstellen des Blitzes oder wechseln der Modis, alles kein Problem.

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Und so konnten wir recht schnell die Setups und Standorte wechseln, was sich nach kurzer Zeit als unser Glück herausstellte, denn es zog in unglaublicher Geschwindigkeit ein Gewitter inkl Wolkenbruch auf. Die Bilder im Kasten und zufrieden packten wir schnell unser Zeug zusammen und machten uns auf den Weg ins trockene Studio um noch ein paar Weitere Stups zu fotografieren.

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Auch hier setze ich nur die Aufsteckblitze mit dem King Pro TTL Trigger ein. Meinen 580 EX II triggerte ich als Master mit dem Pixel King, meinen 430 EX II ließ ich als Slave mitzünden. Steuern konnte ich alles wie vom 580 EX II auf der Kamera gewöhnt über das Menü des Pixel King Pro.

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Der Einsatz von den etwas schwächeren Systemblitzen gegenüber der Studioblitze erlaubte mir auch mit offener Blende und viel Tiefen(un)schärfe zu fotografieren.

Testurteil zu den Pixel King Pro TTL Triggern

Die Vorteile mit TTL zu fotografieren liegen auf der Hand. Man kann wesentlich schneller unterschiedliche Lichtsituationen herbeiführen, ohne alles komplett neu Einstellen zu müssen. Kann man nun also, wie mit dem Pixel King Pro, den Masterblitz auch noch entfesseln und sogar noch ohne jegliches Kabel weit von der Kamera entfernt bedienen, tuen sich gleich noch viel mehr Möglichkeiten bei einem Shooting auf.

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Ich besitze einen ST-E2 Trigger der ebenfalls die kabellose Übermittlung von TTL Daten zulässt, dieser hat aber lange nicht die Reichweite wie ein Funktrigger, ist Anfällig gegen Helligkeit (oft kommt das Signal nicht an wenn es zu hell ist) und bietet lange nicht diese umfangreichen Einstellmöglichkeiten wie der Pixel King. Wer also was ähnliches sucht und wesentlich mehr Reichweite haben möchte, ist hier gut bedient.

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Da ich nur einen Empfänger habe, konnte ich viele der Funktionen nicht wirklich austesten. z.B. das Gruppieren von Blitzen usw… aber da Canon-Blitze untereinander auch nach dem Master-Slave-Prinzip kommunizieren können, war ich hier dennoch nicht eingeschränkt. Es muss also nicht gleich ein Trigger für jeden Blitz sein, wenn man sich etwas Gedanken macht.

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Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so zuverlässig und komfortabel funktioniert. Das tat es und von daher bin ich tatsächlich begeistert von den Triggern. Selbst Highspeed blitzen bei 1/2000 z.B. funktioniert via Funk! Die Trigger gibt es auch für Nikon, eine Review hierzu findet ihr beim Kollegen Akira. Den kompletten Funktionsumfang sieht man am besten in Pixels Introduction Video.

Ich bin wirklich angetan von den Triggern. Sie haben direkt einen festen Platz in meinem Fotokoffer gefunden und werden mich in Zukunft ständig begleiten! Getestet habe ich übrigens mit (m)einer Canon 5D Mark III, Canon 580 EX II und Canon 430 EX II.

Vielen Dank an Pixel für die Bereitstellung der Pixel King Pro TTL Trigger.

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Im Test… Jawbone UP

Nachdem ich mir das Nike Fuel Band zugelegt hatte, musste ich auch das Jawbone UP** testen. Angetan davon meinen Alltag zu tracken, wollte ich nach meinem Nike Fuel Band wissen, was es denn für Alternativen gibt. Das UP von Jawbone hat so einige Zusatzfeatures die vielversprechend klangen und so habe ich das Armband ausgiebig getestet.

Das Armband

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Das UP sieht auf den ersten Blick unauffällig aus, es hat keinen Verschluss, sondern seine beiden Enden überlappen beim anlegen und durch das federnde Material lässt es sich angenehm tragen. Am einen Ende befindet sich der einzige Knopf des Armbandes, mit welchem sich die Modis durchschalten lassen, am anderen Ende befindet sich unter einer festsitzenden Kappe der Klinkenanschluss, über diesem kann man das UP laden und mit dem Smartphone syncen. Material Gewicht und Dicke sind angenehm zu tragen. Hier habe ich nichts auszusetzen gehabt. Leider hat das UP bis auf 2 Status-LEDs keinerlei eigene Anzeige.

Weckfunktion und Schlaf-Tracking

IMG 1507 236x420 Im Test... Jawbone UPGegenüber der Konkurrenz hat das UP ein echtes Killerfeature. Es überwacht nicht nur eure Aktivitäten, sondern eben auch euren Schlaf. In der App eine Weckzeit eingestellt und aufs Armband synchronisiert, wertet das Armband eure Wach- und Tiefschlafphasen aus und weckt euch im günstigsten Moment. Zerknautschtes Aufstehen sollte demnach der Vergangenheit angehören. Aber auch wenn man den Partner nicht mit dem eigenen Wecker aufwecken will ist dies eine Möglichkeit. Denn das Armband weckt mit einem eingebauten, starken Vibrationsalarm, direkt am Handgelenk. Anschließend könnt ihr euren Schlaf nach dem Synchronisieren auch analysieren.

Zusätzlich gibt es noch eine intelligente Nickerchen Funktion, ist diese aktiviert, weckt einen das Armband innerhalb einer eingestellten Zeit (z.B. 45 Minuten zum günstigsten Zeitpunkt wieder auf. Zusätzlich gibt es noch das Feature, das man sich bei einer bestimmten Zeit des Stillsitzens zum Bewegen erinnern lassen kann.

Aktivitäts-tracking und Kalorienüberwachung

IMG 1508 156x278 Im Test... Jawbone UPDas Armband überwacht nicht nur eure Schritte und Bewegungen, wenn man möchte, hält es auch eure eingenommen Mahlzeiten fest und stellt euch die aufgenommen Kalorien zur Verfügung. Somit kann man seinen Tag nahtlos tracken. Das Eingeben der Mahlzeiten ist nach einer Weile allerdings für mich einfach nur noch zeitaufwändig gewesen und ich sah keinen Mehrwert daraus. Für den ein oder anderen aber sicher ein nettes Feature. Zugrunde liegt eine umfangreiche Datenbank, ebenfalls könnt ihr die Barcodes der Produkte scannen und bekommt dann direkt die Nährwerte herausgesucht. IMG 1510 156x278 Im Test... Jawbone UPGut gelöst!

Die Bewegung trackt das UP als Schritte, im Sport-/Stoppuhrmodus könnt ihr zusätzlich noch eure Aktivität und Intensität des Trainings festlegen um noch genauere Werte zu erhalten. Das tracken funktioniert tadellos, ebenfalls die Aufbereitung der Daten ist schön übersichtlich. Leider lassen sich Tagesziele aber nur in der App anlegen, nicht aber auf das Armband synchronisieren, so das man instant den Fortschritt bei der Zielerreichung angezeigt bekommen würde. Man muss also erst synchronisieren. So richtig angespornt wird man hier allerdings auch nicht, das Zeil zu erreichen. Eher wird nüchtern getrackt, was den Tag so passiert.

Die UP App

IMG 1511 156x278 Im Test... Jawbone UPUnd so kommen wir auch gleich zur UP App. Hier ist die Schaltzentrale des Armbandes. Hier werden Einstellungen vorgenommen und aufs Armband synchronisiert, die Daten zusammengetragen, analysiert und aufbereitet. Die App ist recht umfangreich und man braucht eine Weile um alle Möglichkeiten ausfindig gemacht zu haben und sich zurecht zu finden.

Die App bietet zudem noch eine Timeline wie man sie aus Facebook und Co kennt. Hier werden auch die Aktivitäten von Freunden angezeigt, man kann diese kommentieren und auch “liken” usw um sich gegenseitig zu motivieren und anzutreiben. Auch an Scharing-Möglichkeiten wurde gedacht. So kann man seine Daten und Erfolge auch auf Facebook oder Twitter teilen.

DIe Bedienung

Jawbone UP 1003 278x185 Im Test... Jawbone UPBedient wird das Armband, nachdem man alle Eckdaten via App auf das Armband synchronisiert hat, alleinig über den einen Button. Und hier braucht man Anfangs etwas Hilfe. Einmaliges drücken zeigt den derzeitigen Status, gedrückt halten, wechselt von normal in den Schlaf-/Nachtmodus. Doppeklick und halten wechselt dagegen zwischen Normal und Sport-/Stoppuhrmodus. 3x drücken und halten wechselt in den Nickerchen-Modus. etc alles wird durch zwei LEDs angezeigt. Sehr rudimentär, sicher nach einer Weile OK, aber oft vergisst man den Modus zu wechseln oder verdrückt sich und dann trackt das Armband eben nicht korrekt, das ärgert einen dann am nächsten Tag ungemein.

Dass man das Armband nicht via Bluetooth, sonder  mittels Klinkestecker mit dem Smartphone syncen muss, scheint anfangs kein Problem. Nach ein paar Tagen nervt es, das Armband laufend abnehmen zu müssen. Die Verschlusskappe kommt einem schnell abhanden und bei mir musste ich häufig 2x syncen, bevor der Sync ohne Fehler durchlief. Irgendwann einfach nur noch nervig, hier gibt’s von mir ganz klar Punktabzug.

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Resümee (Persönlich)

Das UP hat einige Features, welche ich bei Alternativ-Produkten vermisse. Diese sind auch pfiffig umgesetzt und funktionieren gut. Wer also weniger auf Motivation beim Sport aus ist, als mehr seinen Alltag tracken möchte, vielleicht noch seine Ernährung und seinen Schlaf analysieren möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Denn die Motivation beim Sport fehlte mir beim UP komplett, eher wurde nüchtern dokumentiert. So ähnlich sich UP und Fuel Band doch scheinen, so grundverschieden sind sie.

Jawbone UP 1006 278x185 Im Test... Jawbone UPDas anstecken um die Daten aufs Handy zu bekommen, nervte mich schon nach der ersten Woche, ich habe laufend vergessen das Armband in den Schlafmodus zu setzen. Geweckt wurde ich zwar, aber meinen Schlaf anschließend analysieren konnte ich nicht. Hier wäre es gut gewesen, wenn man einstellen könnte, dass das Band ab 1 Uhr automatisch in den Schlafmodus wechseln soll, sofern nicht manuell anderes eingegeben.

Nachdem bei meinem ersten Exemplar der Vibrationsalarm von der ersten Minute an gleich nicht funktionierte, meine Recherchen zudem auch noch ergeben haben, das es sich hierbei wohl um ein weit verbreitetes Problem handle, solltet ihr direkt nach dem Erhalt die Funktionalität testen. Das Armband wurde allerdings anstandslos ausgetauscht und das zweite funktionierte tadellos.

Ich habe nach meinem Test wieder auf mein Nike Fuel Band gewechselt, das dieses mich wesentlich mehr motiviert Sport zu machen und wireless synchronisiert, zudem noch eine integrierte Anzeige mit Uhrzeit hat und ich nicht daran denken muss den Modus zu wechseln. Der Weckfunktion trauere ich allerdings ein wenig hinterher. Kurzfassung in meinem Falls also: UP, UP and away… aaaber…

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Zielgruppe

Wer also einfach seinen normalen Alltag tracken möchte, ab und zu seinen Sport, gerne auch seine Ernährung analysieren will und eine intelligente Weckfunktion und Schlafanalyse möchte, der ist mit dem Jawbone UP** sicher bestens bedient. Es trackt wesentlich umfangreicher als z.B. das Nike Fuel Band, benötigt aber auch mehr Input von euch. Ließt man sich die Beschreibung des UP durch, wird auch genau dies als Ziel angegeben: “Lerne dich selbst besser kennen. Lebe gesünder.” und genau das schafft es!

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Im Test… leinwandfoto.de

Seit geraumer Zeit möchte ich mich endlich ein paar meiner Bilder an die Wand hängen. Bis ich mal eins ausgewählt, mich für Format und Druckweise entschieden habe, finde ich meist das Bild nicht mehr gut und am Ende hängt bis heute noch keins meiner Bilder an meinen Wänden… kennt ihr das? Naja, vor kurzem habe ich mich endlich zusammen gerissen und mein Lieblingsbild aus New York auf Leinwand drucken lassen und zwar bei leinwandfoto.de.

Bestellung, Abwicklung und Versand

nyc 10181 185x278 Im Test... leinwandfoto.deUm dieses Bild hier geht es.

Die Bestellung verläuft problemlos über die Webseite, nachdem man sein Wunschbild hochgeladen hat, werden einem alle Formate angeboten, für welche sich das Quellbild eignet. Man läuft also nicht Gefahr ein zu großes Format und eine somit schlechte Bildqualität zu riskieren. Beim Leinwanddruck kann man außerdem zwischen einem 2cm oder einem 4cm Rahmen wählen. Achtung, hierbei geht entsprechend mehr Bild verloren! Eine Format- und Preisübersicht gibt es hier.

leinwandfoto 0585 208x278 Im Test... leinwandfoto.deDie Bezahlung erfolgte bei mir bequem via PayPal, neben Kreditkarte kann man allerdings auch auf Rechnung bestellen. Von der Beauftragung bis zum Versand dauerte es nur 3 Tage. Angenehm schnell wie ich finde. Der Versand erfolgt via UPS, die Versandkosten hängen natürlich vom Format ab.

Die Leinwand war sehr sicher verpackt, erst wurde diese sorgfältig in Luftpolsterfolie eingewickelt und anschließend in einen passgenauen, stabilen Karton verpackt. Neben der aufgespannten Leinwand, lagen noch Eckkeile zum nachspannen und Aufhängungsmaterial bei.

Druck- und Leinwand-Qualität

Ich habe mich für das Format 90x60cm entschieden. Der Druck ist makellos ebenso die Verarbeitung, die Kanten sind sauber umgelegt, nicht geknickt und somit gibt es hier kein Farbabrieb. Die Farbe ist schön deckend und satt. Der Rahmen macht ebenfalls einen sauber verarbeiteten Eindruck, mit den Spannkeilen kann man die Leinwand bei bedarf noch nach spannen.

leinwandfoto 0592 3 278x208 Im Test... leinwandfoto.de leinwandfoto 0586 278x208 Im Test... leinwandfoto.de leinwandfoto 0590 278x208 Im Test... leinwandfoto.de

Gedruck wird übrigens über das Labor xxlpix.net und dieses wurde mehrfach ausgezeichnet für seine überragende Qualität. Direkt kann man allerdings nur als Gewerbetreibender bestellen und genau an dieser Stelle kommt leinwandfoto.de ins Spiel.

Resümee

Alles in Allem bin ich von der Abwicklung bis hin zur fertigen Leinwand rundum zufrieden. Die Qualität ist sehr hochwertig, schnell ging es auch, einzig der Preis von 89,- EUR zzgl. 12,95 EUR Versand könnte den ein oder anderen abschrecken. Ich finde aber, die Qualität der Leinwand ist das Geld wert. Wer also einen hochwertigen Leinwanddruck sucht, der auch ein bisschen mehr kosten darf als beim Fotodruck-DIscounter, der sollte mit leinwandfoto.de einen Versuch wagen.

Im Test… Canon PowerShot S110

Die Immer-Dabei-Kamera, gibt es sie? Ich bin schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach ihr und als ich Ende letzten Jahres zum EOS M Event in Hamburg war, konnte ich unter anderem die Canon PowerShot S110** etwas genauer unter die Lupe nehmen. Mittlerweile habe ich mir die Kamera zugelegt und möchte euch über meine ersten Erfahrungen berichten…

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Die Kamera

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Die PowerShot S110 ist kompakt wie eine IXUS Kamera aber nahezu wie eine große DSLR ausgestattet. Sie bietet neben den normalen Automatik Modis auch die bekannten manuellen wie Av, Tv und M. Hier hat man also volle Kontrolle über die Belichtung. Sie fotografiert auf Wunsch sowohl in JPG, RAW als auch einer Kombination aus Beiden. Genau das gewisse “Mehr” was ich bei den meisten Kompakt-Kameras sonst vermisse. Sie hat kein wechselbares Objektiv und das ist für mich ein Must(Not)Have Kriterium, denn dafür habe ich meine große DSLR. Ich suche eine Kamera welche ich ohne große Gedanken einfach dabei habe und nutzen kann. Die mir in manchen Momenten volle Kontrolle über das Ergebnis ermöglicht, in anderen wiederum alles abnimmt und einfach nur Momentaufnahmen macht. Nicht zu viele Features aber alle nötigen. Und genau das bietet eben die PowerShot S110**.

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Features und Highlights

Neben den Features die man auf der Canon Homepage lesen kann möchte ich hier nur auf einige eingehen, die ich erwähnenswert finde. Das wäre zum einen die Bedienung, welche aus einer Tasten/Touchscreen/Multifunktionsrad Kombination realisiert wurde, das eingebaute WiFi und die Filmtagebuch Funktion.

s110 2694 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Die Bedienung der S110 ist eine Kombination. Der Aufnahme Modus wird über das oben liegende Wahlrad bestimmt, ganz in der gewohnten Manier der großen Kameras. Auf der Rückseite findet man die normalen und gewohnten Bedienelemente der kompakten Canon Kameras. Hier wurde nicht zwanghaft, auf Kosten der Bedienbarkeit, versucht Tasten einzusparen. Ein nettes Element stellt das Multifunktionsrad direkt am Objektiv dar, welches sich wie ein Fokusring bedienen lässt. Über dieses können mehrere Funktionen, abhängig vom eingestellten Modus eingestellt werden. Im Av-Modus, stellt man hier die Belichtungszeit ein, im Tv die Blende, im Automatik-Modus die Iso und im Manuellen Modus kann man sich via einem Button auf dem Touchscreen zwischen Blende und Belichtungszeit entscheiden. Und dann wäre da noch der erwähnte Touchscreen. Alle Menüs lassen sich (zum Glück!) mit den normalen Menütasten bedienen, aber wer lieber den Touchscreen mag, kann das eben tun. So sollte ein Touchscreen in dieser Klasse implementiert werden. Ein optionales Feature und keine Sparmaßnahme für gewohnte Knöpfe! Bei Eingabe von Texten oder dem Betrachten der bisherigen Aufnahmen ist das flicken durch die Bilder eine wahre Freude… die gängigen Gesten funktionieren und der Bildschirm spricht ohne jegliche Verzögerung an! Was via Touch geht, könnt ihr in meinem EOS M Artikel nachlesen, dort auch ein kleines Video dazu.

s110 2688 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Das eingebaute WiFi ermöglicht einem das Übertragen der Aufnahmen direkt auf ein iPad oder iPhone, das direkte Drucken auf einem WiFi fähigen PictureBridge Druckers oder aber auch das Geotaggen der Bilder via GPS des gekoppelten Smartphones. Das alles funktioniert AdHoc (Also von Device zu Device) oder via Infrastruktur (Alle Geräte befinden sich im gleichen WiFi Netzwerk) Ja, es kostet Akku und Ja, die Übertragung könnte schneller sein. Aber es ist ein Zusatzfeature, welches man nicht nutzen muss und ich finde, jede Kamera sollte heutzutage diese Funktionen bieten!

s110 2660 1 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Und neben den ganzen Kreativ- und Automatik-Modis die größtenteils wirklich brauchbar sind, gibt es eine Filmtagebuch-Funktion. Und das ist ein echt geiles Feature! Bei jeder Aufnahme welche ihr in diesem Modus macht, werden die 4 Sekunden vor der Entstehung des Bildes als Video aufgenommen und automatisch aneinander gereiht. “Knipst” ihr so also euren Urlaub, habt ihr anschließend automatisch ein cooles, oft lustiges Video welches ihr nur noch mit Musik unterlegen müsst. Leider werden die geschossenen Bilder nicht im Video als Stills eingebaut und leider muss man, sollte man das nachholen müssen, das Video wieder händisch auseinander friemeln. Verbesserungswürdig, aber wirklich eine geniale Idee! Hier gibt’s ein (leider altes) Video zum Feature.

Resümee

Seit ich die PowerShot S110** habe, trage ich sie tatsächlich jeden Tag bei mir. Ich war mit ihr bereits hier und hier wandern und habe die DSLR, welche ich vorsichtshalber dabei hatte, nicht aus dem Rucksack geholt. Sie ersetzt definitiv nicht meine große Kamera, das soll sie auch gar nicht. Aber in manchen Situationen ist die 5D einfach too much. Und bevor ich gar nicht fotografiere, zücke ich die S110. Und genau das wollte ich erreichen. Die Zeit wird zeigen ob das auch so bleibt…

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Die Qualität der Bilder überzeugt mich, der eingebaute Blitz eignet sich hervorragend zum aufhellen. Die Bedienung wirkt schlüssig und geht gut von der Hand. Das Multifunktionsrad am Objektiv finde ich ein gelungenes Bedienelement, das Touchdisplay ist toll in die allgemeine Bedienung implementiert und eingebautes WiFi sollte jede neue Kamera haben.

Hin und wieder fehlt mir der Sucher. Mir fällt es schwer ohne diesen, allein via LiveView einen guten Blick für den Bildausschnitt und die Komposition zu finden. Ich denke aber, das ist Gewohnheit und Übungssache. Die Kamera wird mich dieses Jahr definitiv häufiger begleiten und so werdet ihr immer wieder Ergebnisse von ihr sehen

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Anton Corbijn – Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung

insideOut 278x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungVor einigen Tagen habe ich mir voller Erwartungen das “intime” Portrait des weltbekannten Star-Fotografen und Filmemachers Anton Corbijn angeschaut.

Da ich die Limited Edition von Inside Out** habe, war auch gleich sein Film Control**, die Geschichte des Sängers von Joy Division mit am Start…

Heute daher mein Eindruck zu Inside Out und Control. Und am Ende gibt es für euch sogar noch 2 Exemplare zu gewinnen!

Anton Corbijn – Inside Out

“Sein Name ist Anton Corbijn. Seine Arbeit prägt eine Generation.
Ein Blick auf den Mann hinter der Kamera, seine Kindheit, seine Fotografie, seine Filme, sein Leben. Ein ungewöhnlicher Mann und seine Sicht auf die Welt.”

antoncorbijninsideout-film.de

corbijn 185x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung…so wird das Portrait beschrieben und das sehr treffend. Wer tiefe Einblicke in seine Arbeitsweise, hinter die Kulissen von Shootings und der Zusammenarbeit mit Stars erwartet, wird hier recht leer ausgehen. Viel mehr geht es um den öffentlichkeitsscheuen, bedachten und bescheidenen Menschen hinter der Kamera. Was ihn als Person formte und prägte, wie er seine Aufgabe und Rolle sieht und zu seiner Leidenschaft, der Fotografie steht.

waits corbijn e1363094327527 175x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungIch wollte diesen Film unbedingt sehen, da auch Corbijn mit der Fotografie eine Brücke zu seiner Leidenschaft für die Musik schlägt. Darin habe ich mich wieder gefunden. Während der Dokumentation wird einem klar, wie viele Opfer er für seine Karriere gebracht hat. Unermüdlich, kompromiss- und pausenlos arbeitete er für seinen Traum. Sogar die Möglichkeit einer eigenen Familie gab er dafür auf…

eastwood corbijn 200x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungHingegen aller Erwartungen interessiert ihm das Leben inmitten der glamourösen Welt der Stars und den damit verbundenen Ruhm aber gar nicht. Mich hat die Dokumentation an vielen Stellen wirklich bedrückt, man sieht einen sehr nachdenklichen Menschen, dem es schwer fällt sich zu öffnen. Man merkt das es ihm einfach um seine Bilder geht, selbst wenn er z.B. mit den Jungs von Metallica in einem Raum sitzt und diese vor den Bildern schier ausflippen… er bleibt bedacht und im Hintergrund.

Wenn das der Preis für eine solche Karriere sein sollte, wären ihn viele nicht bereit zu zahlen! Ernüchternd und bedrückend aber sehr ehrlich und tiefgehend spricht Corbijn über sein Leben und sein Schaffen. Es lohnt sich definitiv dieses wirklich sehr intime Portrait anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Man sollte es sich nur nicht mit den falschen Erwartungen ansehen! Es geht klar um den Menschen Anton Corbijn, nicht um sein Leben in der glamourösen Welt der Stars!

Control

“Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band “Joy Division”, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss…”

4 intensive Jahre im Leben von Ian Curtis. Vom gelangweilten Teenager welcher eher spontan als Sänger von Joy Division seine Leidenschaft zur Musik auslebt und durch den immer schneller wachsenden Ruhm, in Zweifel und Depressionen abrutscht. Unterstrichen durch die Verfilmung in schwarz/weiß, untermalt mit den Songs der damaligen Zeit.

Eine wirklich gelungene Filmbiographie über das kurze und größtenteils traurige Leben des Joy Division Sängers Ian Curtis. Schnell lassen sich parallelen zwischen Corbijn und Curtis herstellen und man merkt, das auch Curtis immer wieder trost in seiner Kunst sucht. Sein Leben mag ihm nicht wirklich gelingen, hin und her gerissen zwischen Ruhm, Erfolgsdruck, Erwartungen, seiner Frau sowie Familie und seiner Geliebten merkt er, dass alles Formen annimmt, welchen er nicht mehr gewachsen ist. Gerne würde er sich einfach nur wieder seiner Leidenschaft widmen können, doch dafür ist es zu spät und so sieht er keinen anderen Ausweg mehr als sich mit jungen 23 Jahren das Leben zu nehmen!

Für mich war dieser Film das eigentliche Highlight dieses Paketes!

Verlosung

Ich habe noch zwei Limited Editions hier, welche ich unter Euch verlosen möchte. Dazu solltet ihr einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte bis nächsten Donnerstag erfüllt haben:

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Solltet ihr nicht bei Facebook, Twitter oder google+ angemeldet sein, erübrigt sich der jeweilige Punkt natürlich. Danach heißt es abwarten und Daumen drücken!

Update – Die Gewinner!

Screen Shot 2013 03 30 at 13.23.33 278x132 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungRandom.org hat entschieden und da Ben von der Verlosung ausgeschlossen ist, haben Thomas und Jan jeweils eine limited Edition von Anton Corbijn Inside Out gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Danke an alle die mitgemacht haben!

Rechtliches: Das Gewinnspiel läuft bis zum 28.03.2013 23:59 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Eure persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen nur zur Abwicklung dieses Gewinnspiels. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
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