Im Test… leinwandfoto.de

Seit geraumer Zeit möchte ich mich endlich ein paar meiner Bilder an die Wand hängen. Bis ich mal eins ausgewählt, mich für Format und Druckweise entschieden habe, finde ich meist das Bild nicht mehr gut und am Ende hängt bis heute noch keins meiner Bilder an meinen Wänden… kennt ihr das? Naja, vor kurzem habe ich mich endlich zusammen gerissen und mein Lieblingsbild aus New York auf Leinwand drucken lassen und zwar bei leinwandfoto.de.

Bestellung, Abwicklung und Versand

nyc 10181 185x278 Im Test... leinwandfoto.deUm dieses Bild hier geht es.

Die Bestellung verläuft problemlos über die Webseite, nachdem man sein Wunschbild hochgeladen hat, werden einem alle Formate angeboten, für welche sich das Quellbild eignet. Man läuft also nicht Gefahr ein zu großes Format und eine somit schlechte Bildqualität zu riskieren. Beim Leinwanddruck kann man außerdem zwischen einem 2cm oder einem 4cm Rahmen wählen. Achtung, hierbei geht entsprechend mehr Bild verloren! Eine Format- und Preisübersicht gibt es hier.

leinwandfoto 0585 208x278 Im Test... leinwandfoto.deDie Bezahlung erfolgte bei mir bequem via PayPal, neben Kreditkarte kann man allerdings auch auf Rechnung bestellen. Von der Beauftragung bis zum Versand dauerte es nur 3 Tage. Angenehm schnell wie ich finde. Der Versand erfolgt via UPS, die Versandkosten hängen natürlich vom Format ab.

Die Leinwand war sehr sicher verpackt, erst wurde diese sorgfältig in Luftpolsterfolie eingewickelt und anschließend in einen passgenauen, stabilen Karton verpackt. Neben der aufgespannten Leinwand, lagen noch Eckkeile zum nachspannen und Aufhängungsmaterial bei.

Druck- und Leinwand-Qualität

Ich habe mich für das Format 90x60cm entschieden. Der Druck ist makellos ebenso die Verarbeitung, die Kanten sind sauber umgelegt, nicht geknickt und somit gibt es hier kein Farbabrieb. Die Farbe ist schön deckend und satt. Der Rahmen macht ebenfalls einen sauber verarbeiteten Eindruck, mit den Spannkeilen kann man die Leinwand bei bedarf noch nach spannen.

leinwandfoto 0592 3 278x208 Im Test... leinwandfoto.de leinwandfoto 0586 278x208 Im Test... leinwandfoto.de leinwandfoto 0590 278x208 Im Test... leinwandfoto.de

Gedruck wird übrigens über das Labor xxlpix.net und dieses wurde mehrfach ausgezeichnet für seine überragende Qualität. Direkt kann man allerdings nur als Gewerbetreibender bestellen und genau an dieser Stelle kommt leinwandfoto.de ins Spiel.

Resümee

Alles in Allem bin ich von der Abwicklung bis hin zur fertigen Leinwand rundum zufrieden. Die Qualität ist sehr hochwertig, schnell ging es auch, einzig der Preis von 89,- EUR zzgl. 12,95 EUR Versand könnte den ein oder anderen abschrecken. Ich finde aber, die Qualität der Leinwand ist das Geld wert. Wer also einen hochwertigen Leinwanddruck sucht, der auch ein bisschen mehr kosten darf als beim Fotodruck-DIscounter, der sollte mit leinwandfoto.de einen Versuch wagen.

Im Test… Canon PowerShot S110

Die Immer-Dabei-Kamera, gibt es sie? Ich bin schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach ihr und als ich Ende letzten Jahres zum EOS M Event in Hamburg war, konnte ich unter anderem die Canon PowerShot S110** etwas genauer unter die Lupe nehmen. Mittlerweile habe ich mir die Kamera zugelegt und möchte euch über meine ersten Erfahrungen berichten…

s110 2675 845x563 Im Test... Canon PowerShot S110

Die Kamera

s110 2643 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110

Die PowerShot S110 ist kompakt wie eine IXUS Kamera aber nahezu wie eine große DSLR ausgestattet. Sie bietet neben den normalen Automatik Modis auch die bekannten manuellen wie Av, Tv und M. Hier hat man also volle Kontrolle über die Belichtung. Sie fotografiert auf Wunsch sowohl in JPG, RAW als auch einer Kombination aus Beiden. Genau das gewisse “Mehr” was ich bei den meisten Kompakt-Kameras sonst vermisse. Sie hat kein wechselbares Objektiv und das ist für mich ein Must(Not)Have Kriterium, denn dafür habe ich meine große DSLR. Ich suche eine Kamera welche ich ohne große Gedanken einfach dabei habe und nutzen kann. Die mir in manchen Momenten volle Kontrolle über das Ergebnis ermöglicht, in anderen wiederum alles abnimmt und einfach nur Momentaufnahmen macht. Nicht zu viele Features aber alle nötigen. Und genau das bietet eben die PowerShot S110**.

feldberg 0600 420x279 Im Test... Canon PowerShot S110 feldberg 0660 420x279 Im Test... Canon PowerShot S110

Features und Highlights

Neben den Features die man auf der Canon Homepage lesen kann möchte ich hier nur auf einige eingehen, die ich erwähnenswert finde. Das wäre zum einen die Bedienung, welche aus einer Tasten/Touchscreen/Multifunktionsrad Kombination realisiert wurde, das eingebaute WiFi und die Filmtagebuch Funktion.

s110 2694 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Die Bedienung der S110 ist eine Kombination. Der Aufnahme Modus wird über das oben liegende Wahlrad bestimmt, ganz in der gewohnten Manier der großen Kameras. Auf der Rückseite findet man die normalen und gewohnten Bedienelemente der kompakten Canon Kameras. Hier wurde nicht zwanghaft, auf Kosten der Bedienbarkeit, versucht Tasten einzusparen. Ein nettes Element stellt das Multifunktionsrad direkt am Objektiv dar, welches sich wie ein Fokusring bedienen lässt. Über dieses können mehrere Funktionen, abhängig vom eingestellten Modus eingestellt werden. Im Av-Modus, stellt man hier die Belichtungszeit ein, im Tv die Blende, im Automatik-Modus die Iso und im Manuellen Modus kann man sich via einem Button auf dem Touchscreen zwischen Blende und Belichtungszeit entscheiden. Und dann wäre da noch der erwähnte Touchscreen. Alle Menüs lassen sich (zum Glück!) mit den normalen Menütasten bedienen, aber wer lieber den Touchscreen mag, kann das eben tun. So sollte ein Touchscreen in dieser Klasse implementiert werden. Ein optionales Feature und keine Sparmaßnahme für gewohnte Knöpfe! Bei Eingabe von Texten oder dem Betrachten der bisherigen Aufnahmen ist das flicken durch die Bilder eine wahre Freude… die gängigen Gesten funktionieren und der Bildschirm spricht ohne jegliche Verzögerung an! Was via Touch geht, könnt ihr in meinem EOS M Artikel nachlesen, dort auch ein kleines Video dazu.

s110 2688 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Das eingebaute WiFi ermöglicht einem das Übertragen der Aufnahmen direkt auf ein iPad oder iPhone, das direkte Drucken auf einem WiFi fähigen PictureBridge Druckers oder aber auch das Geotaggen der Bilder via GPS des gekoppelten Smartphones. Das alles funktioniert AdHoc (Also von Device zu Device) oder via Infrastruktur (Alle Geräte befinden sich im gleichen WiFi Netzwerk) Ja, es kostet Akku und Ja, die Übertragung könnte schneller sein. Aber es ist ein Zusatzfeature, welches man nicht nutzen muss und ich finde, jede Kamera sollte heutzutage diese Funktionen bieten!

s110 2660 1 278x185 Im Test... Canon PowerShot S110 Und neben den ganzen Kreativ- und Automatik-Modis die größtenteils wirklich brauchbar sind, gibt es eine Filmtagebuch-Funktion. Und das ist ein echt geiles Feature! Bei jeder Aufnahme welche ihr in diesem Modus macht, werden die 4 Sekunden vor der Entstehung des Bildes als Video aufgenommen und automatisch aneinander gereiht. “Knipst” ihr so also euren Urlaub, habt ihr anschließend automatisch ein cooles, oft lustiges Video welches ihr nur noch mit Musik unterlegen müsst. Leider werden die geschossenen Bilder nicht im Video als Stills eingebaut und leider muss man, sollte man das nachholen müssen, das Video wieder händisch auseinander friemeln. Verbesserungswürdig, aber wirklich eine geniale Idee! Hier gibt’s ein (leider altes) Video zum Feature.

Resümee

Seit ich die PowerShot S110** habe, trage ich sie tatsächlich jeden Tag bei mir. Ich war mit ihr bereits hier und hier wandern und habe die DSLR, welche ich vorsichtshalber dabei hatte, nicht aus dem Rucksack geholt. Sie ersetzt definitiv nicht meine große Kamera, das soll sie auch gar nicht. Aber in manchen Situationen ist die 5D einfach too much. Und bevor ich gar nicht fotografiere, zücke ich die S110. Und genau das wollte ich erreichen. Die Zeit wird zeigen ob das auch so bleibt…

feldberg 0635 420x279 Im Test... Canon PowerShot S110 feldberg 0651 420x279 Im Test... Canon PowerShot S110

Die Qualität der Bilder überzeugt mich, der eingebaute Blitz eignet sich hervorragend zum aufhellen. Die Bedienung wirkt schlüssig und geht gut von der Hand. Das Multifunktionsrad am Objektiv finde ich ein gelungenes Bedienelement, das Touchdisplay ist toll in die allgemeine Bedienung implementiert und eingebautes WiFi sollte jede neue Kamera haben.

Hin und wieder fehlt mir der Sucher. Mir fällt es schwer ohne diesen, allein via LiveView einen guten Blick für den Bildausschnitt und die Komposition zu finden. Ich denke aber, das ist Gewohnheit und Übungssache. Die Kamera wird mich dieses Jahr definitiv häufiger begleiten und so werdet ihr immer wieder Ergebnisse von ihr sehen

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Anton Corbijn – Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung

insideOut 278x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungVor einigen Tagen habe ich mir voller Erwartungen das “intime” Portrait des weltbekannten Star-Fotografen und Filmemachers Anton Corbijn angeschaut.

Da ich die Limited Edition von Inside Out** habe, war auch gleich sein Film Control**, die Geschichte des Sängers von Joy Division mit am Start…

Heute daher mein Eindruck zu Inside Out und Control. Und am Ende gibt es für euch sogar noch 2 Exemplare zu gewinnen!

Anton Corbijn – Inside Out

“Sein Name ist Anton Corbijn. Seine Arbeit prägt eine Generation.
Ein Blick auf den Mann hinter der Kamera, seine Kindheit, seine Fotografie, seine Filme, sein Leben. Ein ungewöhnlicher Mann und seine Sicht auf die Welt.”

antoncorbijninsideout-film.de

corbijn 185x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + Verlosung…so wird das Portrait beschrieben und das sehr treffend. Wer tiefe Einblicke in seine Arbeitsweise, hinter die Kulissen von Shootings und der Zusammenarbeit mit Stars erwartet, wird hier recht leer ausgehen. Viel mehr geht es um den öffentlichkeitsscheuen, bedachten und bescheidenen Menschen hinter der Kamera. Was ihn als Person formte und prägte, wie er seine Aufgabe und Rolle sieht und zu seiner Leidenschaft, der Fotografie steht.

waits corbijn e1363094327527 175x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungIch wollte diesen Film unbedingt sehen, da auch Corbijn mit der Fotografie eine Brücke zu seiner Leidenschaft für die Musik schlägt. Darin habe ich mich wieder gefunden. Während der Dokumentation wird einem klar, wie viele Opfer er für seine Karriere gebracht hat. Unermüdlich, kompromiss- und pausenlos arbeitete er für seinen Traum. Sogar die Möglichkeit einer eigenen Familie gab er dafür auf…

eastwood corbijn 200x278 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungHingegen aller Erwartungen interessiert ihm das Leben inmitten der glamourösen Welt der Stars und den damit verbundenen Ruhm aber gar nicht. Mich hat die Dokumentation an vielen Stellen wirklich bedrückt, man sieht einen sehr nachdenklichen Menschen, dem es schwer fällt sich zu öffnen. Man merkt das es ihm einfach um seine Bilder geht, selbst wenn er z.B. mit den Jungs von Metallica in einem Raum sitzt und diese vor den Bildern schier ausflippen… er bleibt bedacht und im Hintergrund.

Wenn das der Preis für eine solche Karriere sein sollte, wären ihn viele nicht bereit zu zahlen! Ernüchternd und bedrückend aber sehr ehrlich und tiefgehend spricht Corbijn über sein Leben und sein Schaffen. Es lohnt sich definitiv dieses wirklich sehr intime Portrait anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Man sollte es sich nur nicht mit den falschen Erwartungen ansehen! Es geht klar um den Menschen Anton Corbijn, nicht um sein Leben in der glamourösen Welt der Stars!

Control

“Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band “Joy Division”, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss…”

4 intensive Jahre im Leben von Ian Curtis. Vom gelangweilten Teenager welcher eher spontan als Sänger von Joy Division seine Leidenschaft zur Musik auslebt und durch den immer schneller wachsenden Ruhm, in Zweifel und Depressionen abrutscht. Unterstrichen durch die Verfilmung in schwarz/weiß, untermalt mit den Songs der damaligen Zeit.

Eine wirklich gelungene Filmbiographie über das kurze und größtenteils traurige Leben des Joy Division Sängers Ian Curtis. Schnell lassen sich parallelen zwischen Corbijn und Curtis herstellen und man merkt, das auch Curtis immer wieder trost in seiner Kunst sucht. Sein Leben mag ihm nicht wirklich gelingen, hin und her gerissen zwischen Ruhm, Erfolgsdruck, Erwartungen, seiner Frau sowie Familie und seiner Geliebten merkt er, dass alles Formen annimmt, welchen er nicht mehr gewachsen ist. Gerne würde er sich einfach nur wieder seiner Leidenschaft widmen können, doch dafür ist es zu spät und so sieht er keinen anderen Ausweg mehr als sich mit jungen 23 Jahren das Leben zu nehmen!

Für mich war dieser Film das eigentliche Highlight dieses Paketes!

Verlosung

Ich habe noch zwei Limited Editions hier, welche ich unter Euch verlosen möchte. Dazu solltet ihr einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte bis nächsten Donnerstag erfüllt haben:

  1. Folgt mir auf meiner Facebook Fanpage, auf Twitter und/oder google+
  2. Teilt diesen Beitrag auf Facebook, Twitter (mention @t0m_ka), google+ und/oder auf eurem Blog.
    (hierzu könnt ihr auch einfach die Social Media Buttons unter dem Beitrag benutzen!)
  3. Hinterlasst mir hier unter dem Beitrag ein Kommentar, das Kommentar muss eine gültige E-Mailadresse enthalten. Über diese wird der Gewinner benachrichtigt.

Solltet ihr nicht bei Facebook, Twitter oder google+ angemeldet sein, erübrigt sich der jeweilige Punkt natürlich. Danach heißt es abwarten und Daumen drücken!

Update – Die Gewinner!

Screen Shot 2013 03 30 at 13.23.33 278x132 Anton Corbijn   Inside Out (limited Edition) Review + VerlosungRandom.org hat entschieden und da Ben von der Verlosung ausgeschlossen ist, haben Thomas und Jan jeweils eine limited Edition von Anton Corbijn Inside Out gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und Danke an alle die mitgemacht haben!

Rechtliches: Das Gewinnspiel läuft bis zum 28.03.2013 23:59 Uhr MEZ und ist in keinster Weise von Facebook gesponsort, unterstützt, initiert oder gehostet. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über die hier, in eurem hinterlassenen Kommentar hinterlegte E-Mailadresse. Umtausch oder Auszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg! Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, ausserhalb Deutschlands muss vom Gewinner getragen werden. Eure persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen nur zur Abwicklung dieses Gewinnspiels. Mit eurem Kommentar stimmt ihr diesen Teilnahmebedingungen zu.
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Im Test… Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Ich benutze es nun schon seit Jahren und es ist für mich schon selbstverständlich… Aber als mich die Tage jemand drauf aufmerksam gemacht hat, warum ich mein wirkliches “Immer dabei”-Stativ noch nie auf meinem Blog vorgestellt habe, wusste ich keine Antwort. Und daher will ich euch heute das Manfrotto 709B** bzw MTT2 vorstellen.

Tischstativ 2628 845x563 Im Test... Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Verwendung

Bei der Verwendung sind einem wirklich (nahezu) keinerlei Grenzen gesetzt. Dadurch, dass die Beine recht weit auseinander gespreizt werden, hat es einen sehr festen Stand. Der integrierte Kugelkopf lässt sich schön feststellen und hält auch bei größeren Lasten. Ob ihr das Stativ nun auf einem Tisch oder anderen Untergrund platziert oder direkt auf dem Boden, im “Notfall” lässt es sich in nahezu jeder Situation benutzen.

Tischstativ 0675 845x562 Im Test... Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Ob ihr nun eure Kompaktkamera, den Audiorekorder, die GoPro oder sogar die große DSLR mit schwerem Objektiv aufschraubt, bisher hat es mich noch nie im Stich gelassen. Lediglich mein 70-200mm F2.8 brauch ich dem Stativ nicht zumuten, die Lise ist aber auch recht lang und wiegt alleine schon 1,5 Kilo. Halten würde es schon, nur neigen wäre dann wohl nicht mehr drin…

Tischstativ 2634 420x279 Im Test... Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ Tischstativ 2630 420x279 Im Test... Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Was soll ich groß sagen… es besitzt keine abgefahrenen Features, es ist einfach sehr klein und kompakt, super stabil und lässt einen nicht im Stich. Und so soll das auch sein!

Die Eckdaten

Das Stativ ist zusammengeklappt 20cm lang, die Arbeitshöhe beträgt max 11cm. Es besitzt einen kompakten Kugelkopf, welcher sich um 360° drehen und 90° neigen lässt. Am oberen Ende befindet sich ein 1/4″ Gewinde mit großer, gummierter Auflagefläche. Mit seiner Tragkraft von 2kg kann man das Tischstativ wirklich als Lastenesel bezeichnen. Und das alles bei einem Eigengewicht von 0,20 kg.

Tischstativ 2637 e1362422200976 845x244 Im Test... Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Resümee

Selten habe ich ein so universell einsetzbares Stück Ausrüstung gehabt, wie das Tischstativ von Manrotto. Es ist zudem noch ein Lastenesel im wahrsten Sinne des Wortes. Ob für die kleine Kompakte, für die 5D mkIII mit schwerem L Objektiv, einfach den Audiorekorder oder die GoPro… Es passt in jede Tasche, ist immer griffbereit und zuverlässig. Jeder sollte eins besitzen!

Was nun der Unterschied zwischen dem 709B und dem MTT2 ist, außer das die Farbgebung und der Preis ein anderer ist, das konnte ich bisher leider nicht raus finden. Findet ihr einen Unterschied, schreibt mir bitte!

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Nike+ Fuelband – Geiler Scheiß!

Vor kurzem habe ich mir das Nike+ Fuelband** zugelegt und ich muss sagen: “Geiler Scheiß!” Gesehen habe ich es ja schon vor einer Weile, ich war anfangs recht skeptisch was die Genauigkeit anbelangt, habe mir hier und da einen Test durchgelesen und Vergleichsvideos angeschaut und die einhellige Meinung ist, die errechneten Werte passen im Großen und Ganzen mit denen von klassischen, guten Pulsuhren zusammen. Als ich dann jetzt vor kurzem das Sport-Klettern für mich entdeckt habe und total drauf “hängen geblieben” bin, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir ein Nike+ Fuelband bestellt… Das mag jetzt vielleicht nur ganz wage was mit Fotografie zu tun haben, aber dafür gibt’s ja die “Personal” Kategorie.

nike fuel band 1593 845x563 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1608 845x563 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

Design, Funktion und Technik

Das Fuelband ist durch und durch einfach nur stylish! Das fängt bei der Verpackung an, welche so auch aus dem Hause Apple kommen könnte und geht weiter über das eigentliche Band, bis hin zur App und dem Webinterface. Es sieht eben nicht so schrecklich aus wie die meisten typischen Jogging-Pulsuhren, die man am liebsten unter dem langen Ärmel versteckt. Es sieht vor allem gar nicht wie eine Uhr aus! Display erkennt man keines, einzig der Verschluss und ein einzelner Button lassen sich am Band erkennen. Drückt man diesen, so (er)scheint die Anzeige durch die Gummioberfläche in grobpixeliger LED Manier. Durch mehrfaches betätigen wechselt die Anzeige von den Nike+ Fuelpoints über die durch Bewegung verbrauchte Kalorien, Schritte bis hin zur Uhrzeit.

nike fuel band 1603 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1595 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß! nike fuel band 1602 278x185 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

Jede Anzeige wird stetig vom Fortschrittsbalken der Fuelpoints unterstrichen. Bei langem drücken des Buttons, synchronisiert das Fuelband via Bluetooth mit der iPhone App und schickt die erreichten Punkte auch gleich weiter zum Nike+ Profil.

nike fuel band 1606 290x193 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Der Verschluss ist aus Metall und hebt sich optisch von der ansonsten gummierten Oberfläche des Fuelbands ab. Nach dem öffnen sieht man gleich, der Verschluss enthält einen klassischen USB Stecker. Über diesen kann das Fuelband sowohl geladen als auch direkt und ohne Bluetooth mit dem Rechner synchronisiert werden. Alle Einstellungen (24h/12h Darstellung der Uhrzeit, aktuelle Uhrzeit, Körpergröße/-gewicht, Tagesziel usw) lassen sich sowohl via Desktop als auch iPhone App vornehmen. Der Akku hällt im übrigen 5-6 Tage. Nike+ FuelBand Inside 290x189 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Das Band erfasst die Bewegung wohl über ein 3 Wege Beschleunigungssensor und ist dafür erstaunlich genau, wie diese Daten, in Zusammenhang mit der hinterlegten Körpergröße und -gewicht umgerechnet werden, bleibt Nikes Geheimnis. Aber solange es funktioniert, ist mir das auch vollkommen egal! Dahingegen hat mich der Blick auf die Innereien der Gummihülle wiederum fasziniert!

(Bildquelle der Armband Innereien: Engadget)

Apps, Interface und Social Media Integration

Die App und das Nike+ Portal sehen wirklich nett aus, man kann im Grunde auf alle Daten zurückgreifen und diese auswerten. Man kann mit der App seine Tagesziele und Notizen zum jeweiligen Tag erfassen, so wie den Ladezustand des Armbandes abfragen und man wird mit “Abzeichen” und “Badges” belohnt, wenn man sein Ziel erreicht, übertrifft oder eine Erfolgsreihe von mehreren Tagen hat. Man kann sich sogar mit seinen Freunden messen und vergleichen…

IMG 0517 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!   IMG 0518 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!   IMG 0519 163x290 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!

…aber: Die Bedienbarkeit, Flexibilität und Durchgängigkeit ist einfach beschissen semi-schön und nicht-ganz-so-durchdacht. Im Grunde sind viele tolle Ideen enthalten, viele Animationen und Grundgedanken sind absolut richtig und passen zum Gesamtbild sowohl vom Design als auch zum Konzept. Aber leider ist nichts davon wirklich durchgängig oder zu Ende gedacht. Man findet eine Anbindung an Facebook, kann auch nach seinen Freunden suchen, bekommt aber nur die Freunde, welche auch ein Fuelband (bzw dessen App) haben, angezeigt. Es gibt aber weitaus mehr Fuel Produkte und Apps. Auf dem Nike+ Onlineportal hingegen, kann ich alle Nike+ User adden und mich mit ihnen messen. Meine Tagesdaten sind zwar optisch super aufbereitet, die Auswertemöglichkeiten gehen allerdings gegen 0… Ebenso das Onlineportal ist sehr schön gemacht, etwas durchdachter und flexibler aber ebenso hier und da von der Bedienbarkeit einfach furchtbar verbesserungsfähig. Ich hoffe inständig das Nike dem ganzen Thema eine konsequente Grunderneuerung verpasst und erkennt, das alleine hier noch sehr viel Steigerungspotential versteckt ist.

Achtung im Ausland (sync)

Letzten Urlaub musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich zwar das Fuel Band mit meinem iPhone syncen kann, mir die Daten aber in der App nicht zur Verfügung stehen. Diese müssen erst mit einer bestehenden Internetverbindung an Nike übermittelt werden, so dass die App diese wieder abfragen kann. Das ist natürlich scheiße sehr ungeschickt, wie ich feststellen musste… Hier sollte unbedingt nachgebessert werden, dass zumindest die Tageswerte lokal eingesehen werden können.

Bestellung aus Deutschland

nikestore 290x167 Nike+ Fuelband   Geiler Scheiß!Wer jetzt zurecht sagt “Moment, das Fuelband gibt es doch noch gar nicht in Deutschland!?” der hat vollkommen recht. Mit einem kleinen Trick, bekommt man es jedoch ganz offiziell, ohne Probleme auch in Deutschland, ohne den teuren und lästigen Weg über den Zoll gehen oder die überteuerten eBay-Angebote in Betracht ziehen zu müssen. Und zwar wechselt ihr im Nike-Online-Store einfach auf United Kingdom als Location, sucht euch das passende Fuelband raus, legt es in euren Warenkorb, wechselt wieder auf Deutschland und siehe da… Das Ganze kommt dann schön aus Belgien, keine Zollabfertigung nötig und sucht ihr noch ein wenig im Internet nach Gutscheinen, könnt ihr normal zumindest noch den Versand sparen!

Resümee

Ich bin trotz der Kritikpunkte sehr zufrieden mit dem Band und trage es wirklich jeden Tag und das sehr gerne. Und der eigentliche Sinn des Ganzen, war es, meinen Alltag ein wenig tracken und messen zu können. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm ergibt bei mir rund 2000 Fuelpoints, alles darüber ist erstrebenswert. Gehe ich Abends noch klettern, schließe ich den Tag mit einem Wert zwischen 3600 und 4200 Fuelpoints ab. Und daran kann man schon erkennen, wie wenig Bewegung so ein Büroalltag hat. Zudem sollte es mich anspornen, mich mehr zu bewegen und meine, mir selbst gesteckten Bewegungsziele zu erreichen. Und das tut es auf jeden Fall!

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Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion

Heute standen die letzten Aufnahmen an, die gedreht werden wollten und anschließend ging es dann noch einmal auf eigene Faust über die Messe mit der Gruppe aus Karlsruhe. Meine beiden Highlights heute waren zum einen die Triggertrap, im Grunde eine Smartphone-App, welche die Sensoren des Handys für allerhand Trigger-Möglichkeiten nutzt und so via dem Triggertrap Interface die Kamera auslöst und zum anderen der Stand von ADOX wo es zwei neue Filme zu begutachten gab. Beides sehr kleine, unscheinbare Stände auf der Messe, aber um so beeindruckender die Produkte…

Triggertrap

Screen Shot 2012 09 20 at 21.55.47 290x153 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color ImplosionHier trafen wir auf die beiden genialen Köpfe, Geeks – wie sie sich selber nannten, hinter Triggertrap, Haje und Matt. Die beiden präsentierten uns ihr Baby, Triggertrap Mobile wirklich mit Herzblut und was sie uns zeigten, hat mich wirklich verblüfft. Triggertrap ist eine Kombination aus einem kleinen Dongle, den man in die Kopfhörerbuchse seines Smartphones steckt (iOS und seit kurzem Auch Android Support) und mit der Digitalkamera verbindet und der Triggertrap App, dem eigentlichen Herzstück des Projektes.

Triggertrap 5158 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color ImplosionTriggertrap 5169 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color ImplosionTriggertrap 5162 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion

Hier machen sich die Jungs alle erdenklichen Sensoren im Telefon zu nutzen, so gibt es neben den normalen Intervalauslösern eben Modis die auf das GPS Signal zugreifen um nach entsprechender Distanz immer wieder ein Bild zu machen, oder auf Erschütterungen des Telefons hin, auf magnetische Veränderungen (hierbei wird der Kompass des Smartphones angezapft) oder aber die Face Detection, bei welcher man justieren kann, es soll erst getriggert werden wenn 2,3 oder 5 Gesichter im Bild zu sehen sind. Und das waren nur einige der insgesamt 13 Modis. Die kostenlose Version der App beinhaltet dagegen nur 3 Modi. Aber die Vollversion schlägt mit 10 EUR zu Buche, bedenkt man, das der Dongle nur 25,- EUR kostet. Schaut man sich hier andere Intervalauslöser an, liegen die oft deutlich über den 35,- EUR dieser Lösung und bieten wesentlich weniger Möglichkeiten! Geschweige denn, dass diese so komfortabel zu bedienen sind und diesen Support erfahren.

Hier gibt’s noch ein Video was euch die Funktionen zeigt:

Die Jungs waren so nett und haben mir direkt ein Exemplar zum testen mitgegeben. Eine ausführliche Review folgt also noch! TIPP: Zur Photokina kostet die Triggertrap App nur 3,99 EUR. Wer sich also solch einen Dongle zulegen mag, sollte die App am besten gleich kaufen. 

Vielen Dank an Thomas Mengede, von dem ich den Tipp bekommen habe!

ADOX Silvermax & Color Implosion

Und dann war da der unscheinbare ADOX Stand. Hier wurden augenscheinlich nur 2 neue Filme aus- und vorgestellt. Aber die hatten es in sich!

Zum einen war da der Silvermax, ein Film den Adox wie folgt beschreibt:

“SILVERMAX hat im Vergleich zu normalen Filmen einen erhöhten Silbergehalt. Dadurch baut er eine hohe Dichte auf und kann einen Kopierumfang von bis zu14 Zonen (im Silvermax-Entwickler) erzielen. Sie bekommen alles ins Negativ: von den tiefsten Schattenbis zu den höchsten Lichtern. … Made in Germany. UVP 3,45 EUR bei 10 Stück Abnahme.”

 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion14 Zonen, wie es ADOX beschreibt, heißt nicht anderes, dass der Film nahezu das komplette Lichtspektrum einzufangen vermag. Sehr bemerkenswert! Ob das in der Alltagspraxis so auch klappt, bleibt abzuwarten, aber der Umfang wird definitiv wesentlich höher als üblich sein. Außerdem hat man die Wahl ob man den Film positiv oder negativ entwickeln möchte. Ich habe mir einige Testexemplare mitgenommen und werde auch hier berichten wie meine Erfahrungen ausgefallen sind!

Den Film gibt es derzeit nur im Kleinbildformat 135/36, bei entsprechender Nachfrage denkt ADOX aber darüber nach, auch eine 120er Version herzustellen. Leider gibt es auf ADOX’ Homepage noch keine weiteren Infos zum Silvermax, diese sollten aber in kürze folgen.

Und der zweite Film, war der Color Implosion, über den ADOX folgendes sagt:

“Jeder mit der Farbkorrektur beauftragte Laborant verfällt bei der willkürlichen Farbgebung in Schnappatmung und reißt die Regler auf Anschlag.
Rot springt hervor die anderen Farben kippen ins Cyanblau oder Gelb.
Diese surreal anmutende Farbwelt in Kombination mit dem akzentuierten Korn verleihen Deinen Bildern diesen einzigartigen Retro-Stil, den eben nur analog kann!”

 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color ImplosionDas geile an diesem Film ist, man kann sehr einfach steuern, was für Ergebnisse man haben möchte. Stellt man die Kamera auf ISO400, so bekommt man Bilder mit sehr wenig Farbe und “Toxic Grain”. Stellt man die Kamera auf ISO 200 ein, so explodiert alles Rote, während die anderen Farben im grünblauen verharren. Das “Toxic Grain” wird rot. Bei ISO 100 wiederum, bekommt man schöne, surreale 70er Jahre-Sommerfarben. Das “Toxic Grain” ist jetzt gelbrot.

Screen Shot 2012 09 20 at 23.03.24 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion Screen Shot 2012 09 20 at 23.04.06 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion Screen Shot 2012 09 20 at 23.04.17 195x195 Triggertrap und ADOX Silvermax + Color Implosion

Auf diesen Film freue ich mich am meisten. Auch hier habe ich einige Testexemplare eingepackt und werde die Ergebnisse natürlich hier zeigen und berichten. Im Gespräch mit Mirko Böddecker, Geschäftsführer von ADOX, erfuhren wir, dass die beiden Filme (oder ihre Bestandteile) als Abfallprodukte in der eigentlichen Produktion (bei Agfa) anfallen. Beim “Color Implosion” handelt es sich im Ursprung sogar um einen missglückte Herstellung, welche diese abgefahrenen Ergebnisse zu Tage brachte. Wir können also froh sein, dass es noch kleine Firmen gibt, die mit Herzblut an der Sache arbeiten und immer wieder für außergewöhnliche, pragmatische Neuerungen sorgen.

Canon EOS 6D, Project 1709 & “the power to connect”

blog 4746 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectHeute war mein erster Tag auf der Photokina, viel mehr auf den Rheinterassen, welche Canon einzigst für ihre Pressekonferenz und die geladenen Gäste angemietet hatten. So bot sich auch die Gelegenheit Teymur und endlich mal Ben persönlich zu treffen. (Geile Location by the way) Hier stand alles unter dem Motto “the power to connect”. Nach ein paar Zahlen und Grafiken ging es dann an die Neuvorstellungen, neben neuen Powershot Modellen, Druckern und der bereits veröffentlichten EOS M waren hierbei zwei Themen äusserst Interessant in meinen Augen. Zum einen die  Canon Cloud (Code-Name Project 1709) welchen Canon bis Ende des Jahres herausbringen möchte und zum anderen die Vorstellung der neuen Canon EOS 6D.

blog 4743 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connect     blog 4753 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connect

Projekt 1709

blog 4764 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectHier hat sich Canon das Konzept der Cloud zu Herzen genommen und will den User fortan dabei ein Mittel bieten, welches die ewige Suche nach einem bestimmten Bild auf unzähligen von Datenträgern erleichtert. Der Gedanke, die Bilder jeder Kamera (inkl iPhone usw, nicht nur Canons eigene) eines Users werden in der Cloud gespeichert und dort zur Verfügung gehalten, können von dort aus geshared, verschickt, betrachtet, sortiert, getagged und editiert werden. Sogar direkt drucken könnt ihr aus der Cloud auf z.B. einen der neuen Drucker mit WLan Picture Bridge. Ausgeklügelte Algorithmen helfen einem hier beim sortieren und taggen und übernehmen die Hauptarbeit. Im Grunde kein neuer Gedanke, so hat auch Adobe eine Cloud mit nahezu identischen Eckdaten, allerdings speziell auf ihre Produkte ausgelegt. Am Ende entscheiden die Features und die Integration, vor allem aber der Preis.

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Das Ganze geht nun in die Beta Phase und soll bis Ende des Jahres ausgerollt werden und für alle zur Verfügung stehen. Wir werden sehen…

Canon EOS 6D

blog 4841 290x193 Canon EOS 6D, Project 1709 & the power to connectÜber die Spezifikationen der 6D brauche ich euch hier sicher nichts schreiben, diese findet ihr am besten auf der Canon Seite. Was mich aber besonders juckte, die 6D hat GPS und WLan integriert. Und wenn ihr jetzt zurück an Canons Cloud denkt, dann könnt ihr euch vorstellen wie die Pläne aussehen. Und das wiederum, finde ich eine sehr sehr geile Entwicklung. Ebenso das die 6D das LiveView Bild via WLan auf euer Smartphone  schickt und ihr die Cam somit fern”steuern” könnt! Außerdem hat sie den neuen Digic 5+ Sensor. Durch den Vollformat-Sensor mit einer recht geringen Auflösung von 20 Megapixel ist auch hier die Lowlight-Performance verbessert worden.

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Resümee

Ich persönlich sehe sie weniger als Nachfolger der 5D Mark II (wie so oft angepriesen) viel mehr als Nachfolger der 7D, deren Baugröße sie auch hat. Sie ist also kleiner als die 5D. Ob ich jetzt nach wie vor eher mit der 5D Mark III liebäugle oder der 6D? Die Features der 6D reizen mich schon und ich bin gespannt in wie weit sich diese nutzen und einsetzen lassen. Aber ich denke, für mich ist nach wie vor die 5D Mark III der richtige Nachfolger. Auch wenn ich die Richtung, in die Canon gerade aufgebrochen ist, sehr interessant und als genau richtig empfinde.

Was meint ihr? 
Cloud Dienst aus dem Hause Canon…. darauf haben wir gewartet?
Geht das in die richtige Richtung?

EOS 6D mit Smartphone-Kopplung, GPS und Touchscreen oder EOS 5D Mark III?