Mobile Akkus… die Geisel der Neuzeit!

Wenn ich Abends bei meinen Freunden einmarschiere ist es schon ein Running Gag, dass das erste nach dem ich Frage, eine Stromquelle für mein iPhone Ladekabel ist. Bedingt durch mein Selftracking und den exzessiven Spotify Einsatz, hält mein Akku derzeit nur noch einen halben Tag. Gehe ich noch Laufen oder Ähnliches, muss ich ihn unter Umständen Abends noch ein weiteres Mal laden… Woran es liegt, weiß ich zu gut. Dagegen tun kann ich nur Eins: Bei jeder Gelegenheit und an jeder Stromquelle nochmal nachladen.

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Zu Hause, auf der Arbeit und im Auto habe ich überall meine Ladekabel verteilt. Gehe ich zu Freunden, habe ich meist ebenfalls eins einstecken. Nur was kann man unterwegs machen? Oder wie das iPhone im Urlaub oder beim Campen laden?

Mophie Juicepack Helium

Für Unterwegs im Urlaub oder sollte ich mal nicht lang genug an einer Steckdose verweilen können, habe ich mir ein Mophie Juicepack Helium** zugelegt. Mophie waren einfach die ersten, welche eine voll unterstützte und lizenzierte Lightning Steckverbindung hatten. Zudem sind die Akkupacks laut vielen Tests sehr zuverlässig. Die Abmessungen sind schön schmal, so dass das Pack nicht unnötig dick aufträgt. Eine Ladung des Juicepack entspricht dabei ca 80% des iPhone Akkus.

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Das Juice Pack verfügt über eine Ladezustandsanzeige und einen Ein/Aus-Schalter, mit welchem es sich erst bei Bedarf zuschalten lässt und bis dahin als etwas üppigeres iPhone Case dient. Kamera, Bedienelemente sowie Kopfhöreranschluss bleiben dabei ausreichend frei.

Kleines, nettes Feature: Der Anschluss des Akupacks ist ein Micro USB Anschluss (Standard) und lässt man das iPhone im Case, wird nicht nur das Juicepack wieder aufgeladen, sondern auch der iPhone Akku selbst.

Anker Astro E4 13.000mAh Akku

Das Juicepack ist nur für den Notfall gut und läd auch nur mein iPhone, was aber wenn man einen Urlaub lang immer wieder (steckdosenlosen) Strom braucht. Nicht nur fürs Handy, auch für all die anderen Gadgets, wie die GoPro, mobile Speaker, GPS, Kompaktkamera, oder aber auch das Juicepack?

Hier habe ich mir das Dickschiff von Anker, den Anker Astro E4 mit 13.000 mAh** zugelegt. Dieser ist in etwa so groß wie eine externe 2,5″ Festplatte, wiegt etwas weniger als 300g und bietet 2 USB Anschlüsse. Einen mit 1A Ladestrom und der Zweite mit 2A um auch Geräte wie das iPad oder Navis mit ausreichend Strom zu versorgen. Man kann auch beide Anschlüsse gleichzeitig verwenden. Auch der Anker Akku verfügt über eine Ladezustandsanzeige um den Moment nicht zu verpassen, wann auch dieser gerne wieder aufgeladen werden möchte.

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Ein weiteres, nettes Feature (eher Spielerei) ist die eingebaute LED Taschenlampe. Selbst wenn der Akku nahezu ausgesaugt ist, hat er meist noch ausreichend Ladung um die LED für etliche Stunden leuchten zu lassen. Quasi ein Notlicht mit schier unendlicher Leuchtdauer.

Mittlerweile gibt es auch schon eine nahezu baugleiche Variante mit 15000mAh. Den Anker Astro E5**.

WICHTIG: Achso, und äh… falls man nicht stundenlang warten will, bis der dicke Akku selbst wieder via USB aufgeladen ist, dann bestellt man sich am besten gleich ein geeignetes Netzteil** dazu, denn das Ding kommt leider ohne ein solches.

GoPro Akku Extension

Jeder der eine GoPro besitzt bzw schon mal mit einer gearbeitet hat, kennt die „grandiosen“ Akkulaufzeiten… und da es nicht immer möglich ist, ständig den Akku zu tauschen, gibt es da noch eine andere Möglichkeit. Vorausgesetzt die GoPro muss nicht wasser- und stroßfest sein in diesem Moment. Schließt man nämlich einen externen Akku wie den oben genannten Anker via USB an, hat man schnell mal die 13fache (geschätzt) Laufzeit gegenüber dem internen 1050 mAh Akku. Dazu entweder ein Skelett Gehäuse**, bei der neuen Hero3 den Frame** oder man befestigt die GoPro ganz ohne Gehäuse auf andere Weise (z.B. mit einer Super Clamp oder Ähnlichem), so dass der USB Anschluss frei bleibt.

Ein netter Nebeneffekt also und vielleicht ist da der ein oder andere noch nicht drauf gekommen.

Resümee

Im Grunde brauche ich nicht immer schnellere, tollere Handys, viel mehr hinkt meiner Meinung nach die Akkuentwicklung hinterher. Statt noch mehr Megapixel, größeren Displays, schnelleren Prozessoren und neuen Features, sollte sich die Weiterentwicklung eher auf längere Akkulaufzeiten konzentrieren.

Wie geht es denn euch mit eurem Handyakku? Kennt ihr die Probleme auch? Was sind eure Lösungen und wie habt ihr euch mit der Situation arrangiert? Würde mich über Feedback und Anregungen freuen.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Preis.de die diesen Beitrag unterstützen! 

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Spotify & Music Streaming der Telekom

Vor einer Weile schon habe ich mich nach längerem Überlegen dazu entschlossen mit meiner Musik zu Spotify zu wechseln und habe es seither nicht bereut. Nun hat damals die Telekom ihre Musik-Streaming-Option angekündigt, welche mittlerweile verfügbar ist und ich habe es endlich, im Rahmen des T-Piloten Programms, gebacken bekommen, auf diese zu wechseln…

Music Streaming Option

spotify_heartbeatDiese Option kann man zu seinem bestehenden Smartphone Tarif bei der Telekom hinzubuchen. Enthalten ist zum einen die Grundgebühr für Spotify Premium (9,99 EUR/mntl.) und zum anderen, was wesentlich attraktiver ist, das Volumen, welches durch das Streamen von Musik entsteht, geht nicht vom Inklusivvolumen des Tarifes ab. Da ich hier regelmäßig an der Grenze zur Drosselung schramme, war dieser Punkt für mich essentiell wichtig. Warum diese Option für Spotify Premium Kunden ein „No-Brainer“ ist? Die Option kostet 9,95 EUR im Monat zusätzlich und beinhaltet die Spotify Premium Grundgebühr von 9,99 EUR.

Tipp: diese Option wird nicht nur von der Telekom direkt angeboten. Mittlerweile gibt es diese auch bei Drittanbietern wie mobilcom-debitel. Also selbst wenn ihr nicht direkt bei der Telekom seid, macht euch schlau ob ihr diese nicht auch bekommen könnt!

Der Wechsel

Hat man wie ich, schon einen Premium Account bei Spotify direkt und möchte diesen auf die Streaming Option umschreiben um keine Daten (Playlists, Favoriten, Kontakte) zu verlieren, muss man ein paar Dinge beachten. Man muss zuerst seinen Premium Account kündigen und somit wieder nach Spotify Free wechseln. Je nach Abschluss kann man das zum Ende eines Monats ohne Vorlaufzeit oder, hat man sich für ein Jahresabo entschieden, eben zum Ende dieser Periode. In meinem Fall hatte ich Glück und habe genau einen Tag vor Ablauf meines Monatsabos meinen Premium Account gekündigt.

Telekom - KundenauthentifizierungFoto 1Man bucht ein paar Tage vorher die Music Streaming Option bei der Telekom um möglichst parallele Kosten zu vermeiden und sobald diese aktiviert ist (man wird via SMS darauf hingewiesen) verknüpft man seinen Spotify Account über das Telekom Kundencenter mit seinem Vertrag. Hierzu wird einem im Ablauf der Verifizierung eine SMS mit einem Bestätigungscode aufs Handy geschickt, welchen man online im Wizzard wieder eingeben muss. Das war’s im Grunde schon.

Übrigens, sollte euer Account noch ein paar Tage bis zur Kündigung laufen, könnt ihr dennoch schon die Verknüpfung anstoßen. Sobald das Spotify eigene Abo abgelaufen ist, übernimmt direkt die Music Streaming Option.

T-Piloten

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Was sind eigentlich die T-Piloten? Ich habe die Ummeldung meines Accounts auf die Music Streaming Option die ganze Zeit vor mich her geschoben und immer nur mit Offline Playlisten unterwegs Musik gehört. Faulheit siegte. Dann gabs da diese Aktion von der Telekom bzw vom „Telekom hilft…“ Team. Man konnte sich als T-Pilot bewerben und so neben Beats by Dr Dre Kopfhörern** und weiteren Überraschungen eben auch für einen Monat kostenlos die Streaming Option testen und innerhalb der Aktion gilt es, mehrere kleine Aufgaben zu lösen und so Spotify und seine Vorzüge besser kennen zu lernen und auch von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu profitieren. Das geballte Wissen und die Erfahrungen werden hier im T-Piloten Blog zusammengetragen.

Kurzerhand habe ich mich beworben und wurde tatsächlich ausgewählt, einen Platz unter den T-Piloten einzunehmen zu können. Das Ganze war auf 20 Teilnehmer begrenzt und mit dabei sind außerdem BerndLeleizwerotwoelevennoobluckerJörgJensMichaelJoePaul und Sebastian und weitere…

Eine unserer ersten Aufgaben war es, eine Top10 Playlist zusammen zu stellen und möglichst viele Abonnenten zu bekommen.  Meine Playlist findet ihr hier:

Das Streaming

Foto 3Nun habe ich die Streaming Option seit ein paar Tagen im Einsatz und nutze daher auch unterwegs endlich die geliebte Radio Funktion von Spotify im Auto oder stelle hier und da mal ein Album ein, was ich eben nicht zuvor offline verfügbar gemacht habe. Ich war ja sehr skeptisch ob das Ganze denn zuverlässig läuft, ob die Bandbreite ausreicht, ohne Aussetzer unterwegs Musik hören zu können und ich muss sagen, bisher habe ich keine Aussetzer feststellen können, was mich doch sehr positiv überrascht. Foto 2Das ganze funktioniert zuverlässig, ruckelfrei und das selbst bei mittlerer Qualität (entspricht ca 160 kbps).

Was es allerdings zu beachten gilt, das downloaden bzw offline verfügbar machen von Playlists geht wider zu lasten des normalen Datenvolumen. Ausgenommen ist wirklich nur das Streaming! Muss man wissen, finde ich aber absolut fair! Denn das offline verfügbar machen, zieht innerhalb kürzester Zeit ein komplettes Album, was natürlich wesentlich mehr Bandbreite frisst, als das echtzeit-streamen eines einzelnen Songs.

Da habe ich doch was Falsches behauptet. Ich wurde von einem netten Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz nicht vom Inklusivvolumen abgeht, sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird. Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

Facts

  • Keine Mehrkosten gegenüber Spotify Premium (sogar marginale 4 Cent/mntl. günstiger)
  • Ummeldung problemlos und unkompliziert. Option hinzubuchen, Spotify Account mit Handynummer via Kundencenter verbinden, fertig. Übernahme eines bestehenden Pro Accounts ohne vorherige Kündigung ist leider nicht möglich.
  • Streamen geht nicht vom Inklusivvolumen ab, dies ist allerdings nur mit der originalen Spotify App gewährleistet, nicht mit Apps von Drittanbietern (ala Tunigo)
  • offline verfügbar machen von Playlists nur via WiFi oder über das Inklusivvolumen geht ebenfalls nicht vom Inklusivvolumen ab
  • Keine Verbindungsabrisse, selbst beim Autofahren (getestet im Stadtgebiet bei 3G und LTE Empfang)

vorläufiges Resümee

Mit der Music Streaming Option bin ich nun noch flexibler was das Musikhören unterwegs anbelangt. Mehrkosten habe ich in diesem Sinne keine und ich kann nun auch unterwegs streamen, ohne Angst vor der verfrühten Drosselung zu haben. Dafür war mir mein Inklusivvolumen bislang immer viel zu schade! Die Umstellung klappte zu meiner Freude und gegen jede Befürchtung absolut reibungslos und binnen eines Tages, hier steht einem das Team von „Telekom hilft…“ aber auch jederzeit helfend zur Seite, sollte es irgendwo haken. Aber im Grunde kann hier nichts schief gehen. Mich findet ihr hier auf Spotify.

Habt ihr Fragen, Ideen, eigene Erfahrungen mit Spotify oder sogar bessere Alternativen? Tobt euch einfach in den Kommentaren aus.

UPDATE!

Soeben hat mich ein freundlicher Telekom Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass hingegen meiner ersten Aussage auch das offline verfügbar machen von Playlists über das Mobilfunktnetz NICHT vom Inklusivvolumen abgeht sondern ebenfalls von der Music Streaming Flat abgedeckt wird! Hier auch in den FAQ zu lesen. Woher diese falsche Annahme stammt berichtet Christian.

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Im Test… Jawbone BIG JAMBOX

Ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einem mobilen Speaker, welchen ich auf Reisen, bei Shootings on Location, im Sommer am See aber auch zu Hause einsetzen kann. Meine Anforderungen sind natürlich zum einen ein guter Sound, zum anderen aber auch eine praktische Größe und Bauform, Akkulaufzeit und möglichst viele Anschluss- & Verbindungsmöglichkeiten (AirPlay!).

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iPad mini

Nach einigen Recherchen viel meine Wahl auf die BIG JAMBOX** von Jawbone.

Optik, Haptik & Abmessungen

Für mich beginnt ein gelungenes Produktdesign schon bei der Verpackung. Für Jawbone offenbar auch! Die Verpackung wirkt stylisch, hochwertig und dennoch ausgefallen und funktionell. Nach dem öffnen trohnt die BIG JAMBOX direkt vor einem. Ein kleiner, aufschreiender Hinweis nach dem herausnehmen führt dann direkt zum Zubehör (Netzadapter, USB- und Klinkekabel). Mehr zur Verpackung und dem Design hier: Unboxing the BIG Jambox by notcot.com

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Quelle: notcot.com

Die Box selber wirkt sehr robust, die Knöpfe haben einen angenehmen Druckpunkt. Im Großen und Ganzen wirkt sie sehr robust, hochwertig und vertrauenswürdig. Unten an der Box befinden sich rutschfeste, weiche Gummifüße die zum einen das Gewicht gut verteilen, einen festen Stand garantieren und etwaiges Scheppern auf dem Untergrund vermeiden.

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Mit ihren Maßen von 25,6x8x9,3 (LxBxH in cm) und einem Gewicht von 1,23kg ist die BIG JAMBOX sicher nicht die kompakteste und transportabelste, aber wenn man den Sound gehört hat, steht man ihr wirklich jeden Zentimeter und jedes Gramm zu! Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit bis zu 15 Stunden angegeben

Sound & Features

Wenn man die Jambox anschmeißt, ertönt ein Start-Jingle. Alleine hier stand ich erstmal staunend vor der Box. OK, mag man hier vielleicht das absolute Optimum heraus geholt haben… Also schnell mit dem iPhone gepairt, Spotify angeschmissen und auf Play! WOW… OK, da geht was! Und so habe ich die Box nun einige Tage genutzt und muss sagen, es erstaunt mich wirklich immer noch, was Jawbone hier aus der Box herauskitzelt. Ich hab sie im Wohnzimmer aufgestellt, anstelle der Stereoanlage angeschmissen… klar, man hat nicht diesen Rundumklang, ist ja nur ein Speaker. Aber abgesehen davon, um die Nachbarn zu nerven, reicht es dicke! Ein wirklich voller, satter, klarer und schön differenzierter Sound wird hier ausgegeben! Selbst anständigen Bass, wozu es ja Volumen und Resonanzfläche braucht, ist kein Thema.

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Es fällt mir schwer mein Erstaunen in Worte zu fassen, seid euch aber sicher, dass ich bei Sound wirklich einen gewissen (hohen) Anspruch habe. Und egal was ich der heutigen Technik so zutraue, aber das hat mich wirklich verblüfft! Hut ab!

Ein nettes Feature der Jambox ist zudem, dass diese auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden kann. Sollte man also, je nach Einsatzort, mal eine Einrichtung benötigen, um eine Telefonkonferenz mit mehreren Teilnehmern in einem Raum abhalten zu müssen – kein Problem!

Verbindungsmöglichkeiten & Bedienung

Big_Jambox-2555Neben der gängigen Verbindungsmöglichkeit via 3,5mm Klinkekabel (im Lieferunfang) besitzt die Jambox zu dem eine MicroUSB Schnittstelle und lässt sich vor allem via Bluetooth koppeln. Hierbei wird die BIG JAMBOX zunächst als Headset vom System erkannt. Zum koppeln versetzt man die Jambox lediglich in den Paring Mode, sucht mit dem Handy (oder Rechner) nach Bluetooth Geräten in der Umgebung, wählt die Box aus et voilà, sofort steht die Box im System zur Verfügung.

Nun lag dem Paket keinerlei Beschreibung oder zumindest ein Merkzettel bei, ich war zunächst verwirrt. Aber als ich dann die ersten Knöpfe rein intuitiv benutzte, stelle ich gerade beim Bluetooth Paring fest, „es lebt“! Und damit meine ich, die Box spricht was gerade Sache ist! „BIG JAMBOX is now in Paring Mode“. Und so wurde jede Anleitung überflüssig. Ein wirklich gelungenes Konzept.

Auf der Oberseite befinden sich zu dem selbsterklärende Köpfe, neben Vol+ und Vol- gibt es einen Play/Pause, Vor- und Zurück Knopf und den Jawbone-Talk Button.

Bluetooth, AirPlay & Reichweite

Eine meiner Anforderungen war eigentlich, dass der mobile Speaker meiner Wahl unbedingt AirPlay unterstützen muss! Nachdem ich die Spezifikationen der Jambox durch hatte, war ich etwas enttäuscht. Musikwiedergabe via Bluetooth ist möglich, AirPlay wurde mit keinem Wort erwähnt… Ein Glück, habe ich der Jambox eine Chance gegeben, denn es funktioniert! Gekoppelt mit dem iPhone oder iPad, taucht die BIG JAMBOX als AirPlay Speaker in Spotify und iTunes auf!

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Über die Reichweite kann man sich auch überhaupt nicht beschweren, vorbei sind die Zeiten in denen die Bluetooth-Verbindung gerade so vom Headset zum Handy in der Hosentasche gereicht hat, und wehe man hat sich gestreckt..! Ich kann mich in meiner (3 Zimmer-)Wohnung frei bewegen, das Handy am Mann und die Box am anderen Ende der Wohnung, egal wie viele Wände dazwischen sind, die Verbindung reist nicht ab. Mehr als ich erwartet hatte!

Resümee

Die Jawbone BIG JAMBOX hat mir wirklich verblüfft und positiv überrascht. Der Sound ist für die Größe echt der Wahnsinn. Der Akku hält wirklich bemerkenswert lange und man hat richtig Lust die Box immer und immer wieder einzusetzen. Einziges Manko könnte die Größe sein. Sie ist etwas zu groß um sie, in dem eh schon knapp bemessenen Urlaubsgepäck mitzunehmen. Hier würde ich sehr gerne mal die kleine JAMBOX testen, wenn der Sound annähernd so gut ist, wie der der Großen, könne das eventuell die bessere Wahl sein. Ich freue mich schon auf den ersten Outdoor-Einsatz!

iTunes Match vs. Spotify Premium !!! UPDATE #2 !!!

Ich weiß, dass der Post hier auf den ersten Blick nichts mit Fotografie zu tun hat. Da ich aber überall Musik um mich herum brauche, gerade auch bei Shootings und ich am liebsten mit Bands zusammen arbeite, gehört er eben doch irgendwie hier her.

Außerdem mag ich keinen Microblog für jedes neue Thema aufmachen und da es sich hier auch in erster Linie um meinen privaten Blog handelt, möchte ich hier alles zentral haben. Daher gibt es für so was nun die Kategorie „Personal“.

iTunes Match vs. Spotify Premium

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit die Frage, wie es bei mir mit der Musikverfügbarkeit weiter gehen soll. MP3s auf nur einem Rechner haben und via Kabel auf meine unterschiedlichen Devices zu syncen… ich glaube die Zeiten sind vorbei. Aus diesem Grund nutze ich derzeit auch verstärkt Spotify in seiner kostenlosen Version. Nun nutze ich in der Wohnung aber mein AppleTV* um Musik über die Anlage laufen zu lassen, im Auto meinen iPod Classic*, auf der Arbeit und im Studio mein iPhone 5 und unterwegs eine Mischung aus all diesem + mein MacBookAir und im Büro höre ich die Musik auf meinem iMac*, auf welchem sich auch meine komplette Musiksammlung befindet.. Nur damit ihr ein Bild der Gesamtsituation bekommt.

Als Mögliche Lösungen für mein Vorhaben zeigen sich mir daher nur die beiden Dienste iTunes Match oder Spotify Premium. Aber ich bin mir wirklich nicht schlüssig, was für mich die richtige Lösung ist.

Spotify Premium

Für 9,99 EUR im Monat bekommt man Spotify Premium. Man kann Musik ohne Werbeunterbrechung hören, ich kann die Songs offline-verfügbar machen UND, ich kann mir die Spotify App aufs Handy ziehen und auch dort Musik offline-verfügbar machen. Soweit so gut. Meinen iPod Classic allerdings, kann ich so nicht mit aktueller Musik betanken.

+ Immer aktuelle Musik, viele neue Impressionen durch Radio Funktion
+ hohe Verfügbarkeit
+ keine zusätzlichen Kosten

iPod Classic ist nicht „betankbar“
AppleTV kann auch kein Spotify
kündige ich das Abo, habe ich keine lokalen Files der Musik – miete quasi
relativ hoher Preis

iTunes Match

Für 24,99 EUR im Jahr wird meine lokale Musik in die Apple Cloud gespielt, qualitativ schlechte Files kann ich durch hochwertigere Versionen ersetzen. Ich kann aus der Cloud streamen oder die Songs lokal herunterladen.

+ kompatibel mit AppleTV
+ iPod Classic durch lokale Musik betankbar
+ sehr günstig

Für neue Musik muss selbst gesorgt werden und zusätzliche Kosten entstehen
Keine Radio-Funktion wie Spotify

Bisheriger Stand…

Im Moment denke ich, ich werde zu iTunes Match gehen, so habe ich meine Musik überall verfügbar und alle meine Geräte bleiben weiterhin voll einsatzfähig. Zu Hause werde ich weiterhin bei Bedarf das kostenlose Spotify einsetzen um neuen Input zu bekommen und um die Radiofunktion zu nutzen.

Auf jeden Fall würde mich interessieren was ihr so einsetzt, wie eure Gedanken dazu sind und zu was ihr mir raten würdet (unter Berücksichtigung meiner Geräte). Ab damit in die Comments!

!!! UPDATE !!!

Telekom mit Spotify-Tarif „Music Streaming“

Via Facebook und Google+ habe ich nun einiges an Feedback erhalten. Danke an alle die sich beteiligt haben! Und dabei sind zwei neue Optionen aufgetaucht. Die interessantere davon ist, das die Telekom wohl einen Deal mit Spotify abgeschlossen hat und es ab Oktober einen Spotify Streaming Tarif bei der Telekom geben wird. Online findet man hierzu folgende Information und diese Pressemitteilung. Danke für den Hinweis an Thomas Mengede.

Der Tarif kostet ohne Handy 29,95 EUR, mit subventioniertem Handy 39,95 EUR. Das coole dabei ist, im tarif enthalten ist der Spotify Premium Account! Das heißt, noch mal 9,99 EUR gespart. Und, noch abgefahrener und unüblich für die Telekom, der Traffic, den man durch das Streamen von Spotify verbraucht, geht nicht vom Inklusiv-Volumen ab!

Ich habe also gleich mal bei der T-Mobile Hotline angerufen aber die nette Dame wusste davon noch nichts. Eine kurze Recherche im Intranet brachte auch gleich die Tarifdetails zum Vorschein. So sind im Vertrag lediglich 50 Inklusivminuten enthalten, SMS Flat und das Inklusivvolumen für mobiles Internet (ausgenommen Spotify) ist auf mickrige 300 MB beschränkt. Sicher ein toller Tarif für Einsteiger, aber nichts für mich.

Auf meine Frage, ob die Spotify-Flat denn auch zu einem anderen Vertrag (Complete Mobile etc) buchbar wäre, meinte die Dame, das sie das so nicht aus dem Text herauslesen würde. Die Pressemitteilung allerdings, lese ich anders… Und zwar steht oben, das die „Zubuchoption für Festnetz und Mobilfunk ab Ende des Jahres erhältlich“ sei. Ebenso ist der Pressemitteilung weiter unten zu entnehmen:

Wer einen bestehenden Festnetz- oder Mobilfunkvertrag der Telekom hat, kann ab Ende des Jahres die Option Music Streaming für 9,95 Euro monatlich zu allen Telekom Mobilfunk- und Festnetztarifen dazu buchen. Auch Kunden, die schon einen Spotify Account haben, können diese Option nutzen. Die Zubuchoption kann ohne Risiko 30 Tage getestet werden. Nach dieser Testphase beträgt die Mindestvertragslaufzeit der Option 3 Monate, danach kann flexibel gekündigt werden.

Stellt sich mir nur die Frage, ob hier die Spotify Premium Gebühr (9,99 EUR) ebenfalls enthalten ist?! Falls ja, lohnt sich die Zubuchoption in jedem Fall, da das Inklusivvolumen nicht unterm Streamen leidet und man für Spotify Premium eh schon diese 9,99 bezahlt.

Fragen kann man derzeit leider niemanden, da offenbar selbst die Hotline nicht darüber informiert wurde. Die Zubuchoption soll aber auch erst Ende des Jahres verfügbar sein, daher werd ich hier einfach mal in ein paar Wochen noch mal mein Glück versuchen, mehr raus zu bekommen. Der Tarif hingegen soll ab dem 02. Oktober verfügbar sein.

iPod Classic & Co mit Spotify betanken „iPod, meet Spotify“

Eine weiter Option wäre, dass Spotify nun die Möglichkeit anbietet Songs einer Playlist richtig herunter zu laden (nicht nur offline Verfügbar machen, wie mit Premium Account und der Spotify App auf dem iPhone).
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Das ermöglicht einem wiederum auch den iPod Classic zu befüllen. Allerdings sind hier die Preise so happig, das es für mich wie ein bodenloses Fass aussieht. Und zwar gibt Spotify dazu folgendes Preismodell an:

  • 10 tracks for €9.99 or €1.00 per track (£7.99 or just under 80p per track)
  • 15 tracks for €12.99 or €0.87 per track (£9.99 / 67p)
  • 40 tracks for €30.00 or €0.75 per track (£25 / 63p)
  • 100 tracks for €60.00 or €0.60 per track (£50 / 50p)

Und das zu den 9,99 EUR die man eh schon für den Premium-Account bezahlt. Und das wird auf Dauer echt Luxus und kommt für mich daher nicht in Frage.

Ich denke also…

…ich werde zu Spotify Premium gehen und mir Ende des Jahres die Spotify-Option der telekom hinzu buchen und hoffen, das in diesen 9,99 EUR auch gleich der Premium-Account enthalten ist. Meinen Classic werde ich dann wohl einmotten müssen, aber ansonsten ist das für mich wohl die beste Option!

!!! UPDATE #2 !!!

Ich habe via twitter (@telekom_hilft) mitgeteilt bekommen, das die Option zu jeglichen bestehenden Verträgen hinzugebucht werden kann (9,99 EUR/Monat) und das auch in dieser Option die Spotify Premium Grundgebühr enthalten sein wird (die selbst schon 9,99 EUR/Monat kostet). Demnach stellt sich die Frage für Premium-User welche einen Telekom-Vertrag haben meiner Meinung nach nicht, ob diese Option gebucht werden sollte oder nicht!

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