Ringlicht und Messsucher-Kamera…

Früher wollte ich immer einen Ringblitz haben… die waren aber soooo teuer, unhandlich und speziell, dass ich selbst als ich ein Gemeinschaftsstudio hatte, nie ernsthaft über eine Anschaffung nachgedacht habe. Dann gab es irgendwann den Roundflash und ich hatte die für mich perfekte Lösung gefunden. Die würde ich auch heute noch benutzen, hätte ich nicht irgendwann das Kamerasystem gewechselt. Für den typischen Look hatte ich schon immer was übrig und am liebsten mit Offenblende kombiniert. Und so musste eine Messucher-Taugliche Lösung her.

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Fündig wurde ich dann nach einigen Irrwegen und Versuchen in den einfachen 65W Ringleuchten, welche man von diversen Herstellern um die 130,- EUR** bekommt. 65Watt, 5500k (Farbtemperatur wie Tageslicht), eine einzelne (!!1!!) Röhre und einen Außendurchmesser von ca. 48cm, Innendurchmesser rund 38cm. Das tolle bei der Größe ist, dass die Reflexion der Ringleuchte bei einem klassischen Portrait nun perfekt die Pupille des Modells umschließt. Bei den meisten anderen Lösungen waren die Ringe kleiner und oft nur als Punkte in der Pupille zu sehen.

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Im Studio mit Marlen und Ulli

Seit der letzten Session im Studio sind schon wieder ein paar Wochen vergangen und so war ich am Montag endlich mal wieder mit Marlen, Ulli und Scott zum Shooting verabredet. Es ging darum einige neue Lichtsetups auszutesten und ich konnte so auch endlich mit dem Ringlicht arbeiten. Insgesamt wurden es 4 Sets und für eine Spontanaktion bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.

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Vielen Dank an Marlen und Ulli für die schönen Motive und an Scott für die Organisation im Vorfeld.

Lacrosse @lightGIANTS

Wir haben letzten Freitag mal wieder ins Studio geladen und einen Workshop im kleinen Kreis abgehalten. Zu Gast waren die Mädels und Jungs des Karlsruhe Storm Lacrosse Bundesliga Teams. Wer Lacrosse kennt, weiß das es sich (zumindest bei den Jungs) um einen Kontaktsport handelt und so waren auch Charakterportraits mit einer entsprechend harten Lichtsetzung gefragt.

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Danke an Jeanette, Kristin, Julia, Christian und Daniel für die Geduld und gute Laune und an Andreas für die Idee und die Organisation. Es war mal wieder ein Fest mit tollen Ergebnissen.

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Eine Ballerina im Studio

Zu meiner derzeitigen Findungsphase wollte ich auch unbedingt mal wieder im Studio arbeiten. Lange war es her und ich wollte die Chance nicht außer Acht lassen, dass mich ein Studio-Shooting vielleicht wieder neu antreibt. Und so bin ich zusammen mit Christine und Marco ins Studio gegangen. Mein Favorit aus dem Shooting ist folgendes Portrait.

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Christine tanzt für ihr leben gerne Ballett und so haben wir auch dieses Thema einfließen lassen.

Dieses Bild hier hat nur knapp den zweiten Platz belegt.

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Ich habe gemerkt, dass mir durch die lange Auszeit die Routine fehlt. Mir gingen die Handgriffe nicht mehr so leicht wie früher von der Hand. Auch habe ich wesentlich länger gebraucht, mich in die Situation einzufinden. Obwohl ich meinen Fokus mehr auf dokumentarische Fotografie legen möchte, ist das Thema Studio für mich noch nicht vom Tisch. Und so möchte ich auch hier weiter am Ball bleiben und wieder meinen Spaß finden. Die Suche geht weiter…

An dieser Stelle ein dickes Danke an Marco und vor allem Christina für eure Geduld.

Horror / Rockabella Shooting und der Pixel King Pro TTL Trigger im Test

Mein Studio-Kollege Scott macht jedem Montag ein Shooting mit wechselnden Themen und dabei nimmt er jedes Mal einen anderen Fotografen mit. Letzten Montag war das Thema “Horror Movie” und ich war dabei, habe die Chance ergriffen und dabei gleich die neuen Pixel King Pro TTL Trigger** auf Herz und Nieren im Praxiseinsatz getestet. Wie sich herausstellen sollte, war das auch mein Glück…

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Mit Aline und Steve ging es in den Wald an eine Lichtung am See, wo wir die ersten Sets schießen wollten. Hier kam mir der Einsatz des King Pro Triggers direkt gelegen, denn alle paar Fotos veränderten wir den Standort und die Lichtsituation und so konnte ich mich perfekt auf die TTL Steuerung verlassen, kleine Korrekturen direkt am Trigger auf der Kamera vornehmen ohne jedes Mal zum Blitz laufen zu müssen. Die Übertragung der Einstellungen und des TTL Signals war hier zu jederzeit gegeben und hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Blitzkompensierung, Übertragung der normalen TTL Signale (Brennweite, Belichtungszeit…) aber auch komplett manuelles Einstellen des Blitzes oder wechseln der Modis, alles kein Problem.

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Und so konnten wir recht schnell die Setups und Standorte wechseln, was sich nach kurzer Zeit als unser Glück herausstellte, denn es zog in unglaublicher Geschwindigkeit ein Gewitter inkl Wolkenbruch auf. Die Bilder im Kasten und zufrieden packten wir schnell unser Zeug zusammen und machten uns auf den Weg ins trockene Studio um noch ein paar Weitere Stups zu fotografieren.

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Auch hier setze ich nur die Aufsteckblitze mit dem King Pro TTL Trigger ein. Meinen 580 EX II triggerte ich als Master mit dem Pixel King, meinen 430 EX II ließ ich als Slave mitzünden. Steuern konnte ich alles wie vom 580 EX II auf der Kamera gewöhnt über das Menü des Pixel King Pro.

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Der Einsatz von den etwas schwächeren Systemblitzen gegenüber der Studioblitze erlaubte mir auch mit offener Blende und viel Tiefen(un)schärfe zu fotografieren.

Testurteil zu den Pixel King Pro TTL Triggern

Die Vorteile mit TTL zu fotografieren liegen auf der Hand. Man kann wesentlich schneller unterschiedliche Lichtsituationen herbeiführen, ohne alles komplett neu Einstellen zu müssen. Kann man nun also, wie mit dem Pixel King Pro, den Masterblitz auch noch entfesseln und sogar noch ohne jegliches Kabel weit von der Kamera entfernt bedienen, tuen sich gleich noch viel mehr Möglichkeiten bei einem Shooting auf.

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Ich besitze einen ST-E2 Trigger der ebenfalls die kabellose Übermittlung von TTL Daten zulässt, dieser hat aber lange nicht die Reichweite wie ein Funktrigger, ist Anfällig gegen Helligkeit (oft kommt das Signal nicht an wenn es zu hell ist) und bietet lange nicht diese umfangreichen Einstellmöglichkeiten wie der Pixel King. Wer also was ähnliches sucht und wesentlich mehr Reichweite haben möchte, ist hier gut bedient.

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Da ich nur einen Empfänger habe, konnte ich viele der Funktionen nicht wirklich austesten. z.B. das Gruppieren von Blitzen usw… aber da Canon-Blitze untereinander auch nach dem Master-Slave-Prinzip kommunizieren können, war ich hier dennoch nicht eingeschränkt. Es muss also nicht gleich ein Trigger für jeden Blitz sein, wenn man sich etwas Gedanken macht.

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Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so zuverlässig und komfortabel funktioniert. Das tat es und von daher bin ich tatsächlich begeistert von den Triggern. Selbst Highspeed blitzen bei 1/2000 z.B. funktioniert via Funk! Die Trigger gibt es auch für Nikon, eine Review hierzu findet ihr beim Kollegen Akira. Den kompletten Funktionsumfang sieht man am besten in Pixels Introduction Video.

Ich bin wirklich angetan von den Triggern. Sie haben direkt einen festen Platz in meinem Fotokoffer gefunden und werden mich in Zukunft ständig begleiten! Getestet habe ich übrigens mit (m)einer Canon 5D Mark III, Canon 580 EX II und Canon 430 EX II.

Vielen Dank an Pixel für die Bereitstellung der Pixel King Pro TTL Trigger.

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Replica Band Workshop @lightGIANTS

Der letzte Freitag des Monats gehört dem Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio und so war dieses Mal die Karlsruher Cover Band Replica zu Gast. Die Jungs machen schon seit Jahren Musik auf der Bühne und das merkte man auch vor der Kamera.

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Neben den Gruppenbildern, standen natürlich auch Portraits auf dem Programm…

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Ich hatte letztes Jahr bereits die Möglichkeit die Band live zu sehen und fand die Songauswahl genau nach meinem Geschmack! So reicht das Repertoire von Soundgarden, Maximo Park und den Foo Fighters über Kings of Leon hin zu Audioslave gemischt mit dem Können der alten Schule.

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Solltet ihr also mal die Möglichkeit haben, die Jungs live zu sehen, lohnt sich der Besuch definitiv!

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Es war mal wieder ein Fest. Das Ziel, das Studio nicht zu verlassen, bevor der Kühlschrank leer ist, ist ebenfalls gelungen, aber daran hatte ich keine Zweifel. Und so war es Mal wieder ein gelungener Friday Night Workshop!

Dia de los Muertos @lightGIANTS

Am letzten Freitag war wieder Zeit für ein Friday Night Workshop und dies Mal haben wir das Motto “Dia de los Muertos” ausgerufen. Eigentlich ein mexikanischer Feiertag an dem den Toten gedacht wird, ist die traditionelle Schminke, welche sich Darsteller zum Anlass dieses Feiertages auflegen das perfekte Thema für unser Studio gewesen.

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Und an dieser Stelle möchte ich euch auch mal wieder einen Before/After Vergleich zeigen, da die letzte Zeit des öfteren der Wunsch danach laut wurde.

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Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an die Modells Julia, Johanna, Klara und Bettina für die Geduld und das Durchhaltevermögen und Thorsten für die Orga.

Bald wird es auch endlich wieder ein MakingOf Video zu diesem Shooting geben, man darf also gespannt sein…