Im Test… Think Tank Retrospective 5

Mit der Zeit wird man vielleicht gemerkt haben, die richtige Tasche für meine Kamera ist ein heikles Thema bei mir. Ausgefallen, auffällig unauffällig, nicht direkt als Fototasche identifizierbar, praktisch und natürlich nicht zu groß sollte sie sein. Und jedes Mal wenn sich mein Arbeitsgerät ändert, muss natürlich auch eine neue entsprechende Tasche her. Und so stand ich einmal mehr davor, die richtige Tasche für mich zu finden. Meine Wahl viel auf die Think Tank Retrospective 5

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Die Auswahl / Die Anforderungen

Zur Auswahl stand die Think Tank Retrospective 5**, Ona Bags Bowery und die Billingham Hadley**. Kenner sehen schon wohin der Trend gehen sollte. Gesucht war eine kleine, kompakte und unauffällige Tasche mit einem etwas moderneren Aussehen. Nur kein Nylon und keine Kamerataschen-Optik. Platz für eine spiegellose Kamera inkl Objektiv (ala Leica M6/M9/M240, Fuji X-T1/E1/Pro1, Sony A7, etc) + 1-2 Wechselobjektive, kleiner Blitz, Zubehör und ggf. eine kleine Flasche Trinken für unterwegs, Tickets/Papiere und Persönliches. Explizit aber auch nicht zu groß und zu viel Platz, weil mich dieser dann dazu verleitet zu viel mitzunehmen.

In die Endauswahl schafften es die Bowery und eben die Retrospective 5. Von der Größe her nur gering unterschiedlich war vor allem das Design am Ende entscheidend. Da die Bowery recht kompakt designt wurde und bei der Stoff-Version, im Gegensatz zur Ledervariante (in einer anderen Preisliga spielt) die Schnallen und Applikationen immer in einer Kontrastfarbe waren, sah die Tasche kurzum zu weiblich aus.

Tipp für den Regenschutz

retrospective5-0276Wenn die Retrospective 5 geliefert wird, befindet sich der (im Lieferumfang enthaltene) Regenschutz in der vorderen kleinen Tasche und füllt diese komplett aus. Hier bekommt man allerdings bestens Ladegeräte, Handy, Geldbeutel oder ähnliches unter und der Platz ist somit leicht verschwendet.

Da man den Regenschutz hoffentlich nicht all zu oft benötigt, habe ich diesen kurzerhand noch etwas mehr komprimiert und anschließend einfach in eine der schwer zugänglichen, außen liegenden Seitentaschen verfrachtet. Passt perfekt, beult zwar etwas nach innen aus, aber wenigstens ist die „wertvolle“ Fronttasche somit frei!

Fassungsvermögen & Platzangebot

Neben den bereits in der Tasche eingesetzten Trennern befinden sich zusätzlich noch 3 weitere im Lieferumfang. Alle mit Klettverschluss frei in der Tasche positionierbar, in verschiedenen Höhen und Ausführungen. Diese sollten also dicke für jegliche individuelle Einteilung des Innenraumes ausreichen! Folgendes bekomme ich ohne Probleme in die Tasche:

  • Kamera inkl Objektiv
  • 2 Wechselobjektive
  • kleiner Aufsteckblitz
  • Zubehör (Akku, Speicherkarten, Putzzeug,etc.)
  • Dokumente / Visitenkarten

…und habe immer noch Platz sollte ich noch eine kleine Flasche Wasser mitnehmen wollen und zudem das freie Frontfach für Geldbeutel, Handy, Ladegerät, Kompaktkamera oder Ähnliches. An der Rückseite befindet sich außen liegend noch ein weiteres, mit Reißverschluss versehenes  Dokumentenfach. In dieses kann man zumindest auf die Schnelle hochkant sein iPad Mini oder sein eBook verstauen um beide Hände frei zu haben. Ganz passt das iPad Mini leider nicht in die hintere Tasche – ganz knapp. Dafür aber ins Innere.

Resümee

Nach ein paar Wochen und ein paar Reisen mit der Tasche kann ich sagen, sie erfüllt meine Anforderungen perfekt. Sie ist dezent, robust und bietet einen schnellen Zugriff auf die Kamera und sonstigen Inhalt. Ausreichend gepolstert, muss man sich um den Inhalt keine Sorgen machen. Im Inneren üppig mit Fächern und kleinen praktischen Taschen versehen, sollte nichts im Chaos verloren gehen und alles seinen Platz finden. Die Oberfläche – waxed Canvas – ist sehr robust, bekommt einen tolle Used-Look und ist selbst ohne Regenhülle schon wasserfest und saugt somit nicht gleich jeden Dreck auf.

Mit freundlicher Unterstützung von enjoyyourcamera.com

Im Test… Lifeproof fre iPhone Case

Die Wintersaison steht vor der Tür, die ersten Skigebiete öffnen ihre Pforten. Den Sommer mit all den Aktivitäten dieses Jahr hat mein iPhone unbeschadet überlebt. Klettern, wandern, Kanu fahren auf der Moldau… da ich immer alles tracke oder unter anderem mit der Handykamera festhalte, hier und da mal GPS brauche oder online etwas nachschauen möchte, ist das iPhone immer dabei. Aber so richtig wohl war mir in vielen Situationen nicht und daher musste eine ordentliche Schutzhülle her.

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Nach einigen Recherchen bin ich dann beim Lifeproof fre gelandet. Leider gibt es dieses ausgewiesen nur für das iPhone 5. Ich habe aber das neue iPhone 5s. Die Abmessungen sind ja komplett gleich geblieben aber an der Kamera hat sich etwas getan sowie am Blitz. Da ich über facebook und andere Kanäle leider keine Antwort von Lifeproof bekommen habe, musste ich mir selbst ein Urteil davon machen.

Eigenschaften

Warum ich schlussendlich zur Lifeproof fre** gegriffen habe? Sie erfüllt allerhand Spezifikationen. Nicht das ich da viel Wert drauf lege, der Vorteil bei Spezifikationen ist allerdings, dass es klare Bedingungen und Eckdaten gibt, die ein Produkt erfüllen muss und dies tut das fre Case. Es ist demnach staub-, wasser- und stoßfest und das sind genau die Anforderungen die ich an ein Case hatte.

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Ein weiterer ausschlaggebender Vorteil gegenüber anderen Herstellern war, dass das fre nicht groß aufträgt und sehr leicht ist. Lifeproof gibt an, dass das Case bis 2 Meter für 60 Minuten unter Wasser dicht hält und fordert einen auf, dies auch direkt vor dem ersten Gebrauch zu testen. Man legt einfach ein Stück Papiertaschentuch in das Case, verschließt dieses und legt es beschwert ins Wasser. Und siehe da, es hält wie versprochen dicht. Vorteil nach diesem Test, man vertraut dem Case und auf die Dichtheit.

lifeproof-fre-2169Im Inneren ist das Case an allen wichtigen Stellen ausreichend gepolstert. Zum einen um eventuelle Stöße abzufangen und zum anderen das Handy vor Kratzern durch das Case selbst zu schützen. Alle Tasten, selbst der Lautlos-Schalter sind ebenfalls durch das Case zu bedienen.

Cooles Zusatzfeature, dem Case liegt ein Klinkekabel bei, welches man anstatt des Verschlusses am Kopfhörerausgang einschrauben kann. Ist man also im Besitz von wasserfesten Kopfhörern, kann man diese anschließen, ohne das das Case hierbei seinen Schutz aufgeben muss. Pro-Tipp: Selbst wenn die Kopfhörer nicht wasserfest sind, die kosten nicht die Welt, wenigstens ist das Handy safe!

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…passt das iPhone 5s?

Japp es passt. Wunderbar sogar. Die Kamera und der Blitz werden durch das Case augenscheinlich nicht beeinträchtigt. Was natürlich nicht geht, der Fingerabdruck-Sensor – klar. Ansonsten kann man alle Tasten durch das Case einwandfrei bedienen. Das ist wichtig, da unter Wasser z.B. der Touchscreen nicht funktioniert (geht physikalisch einfach nicht). Schaltet man also die Kamerafunktion über Wasser ein, kann man unter Wasser mit den Lautstärken-Testen die Aufnahme starten.

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Für die Speaker hat das Case Aussparungen an der Front. Allerdings lässt man die Musik laufen, ertönt diese gefühlt von der Rückseite des Cases. Nicht weiter schlimm, die Hülle wirkt in dem Moment sogar noch als Resonanzkörper. Klar ist der Sound etwas muffiger, aber hey… dafür dass das Handy in diesem Moment quasi „unkaputtbar“ ist, ist das vollkommen OK.

Resümee

lifeproof-fre-2154Ich bin vollends zufrieden mit dem Lifeproof fre**. Der erste Praxiseinsatz wird kommen und ich bin mir sicher, keine Angst mehr um mein iPhone haben zu müssen und kann es dennoch überall uneingeschränkt bedienen. Die Einschränkung mit dem Fingerabdruck-Sensor ist in solchen Umgebungen bestens verkraftbar. Das Case lässt sich leicht wieder entfernen, wird es nicht benötigt. Hat man es mehrere Tage im Einsatz, kann man das iPhone, dank einer kleinen Klappe, auch im Case laden. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann aber nicht mehr dicht!

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Im Test… Lowepro Rover Pro 45L AW

Dieses Jahr steht bei mir ganz im Zeichen der Outdoor Aktivitäten und wenn ich so beim Klettern, Wandern oder bei einem Klettersteig meine Kamera dabei haben wollte, stand ich permanent vor dem Problem: Wie packe ich die Kamera sicher ein und habe sie dennoch möglichst schnell griffbereit. Und hier bin ich bei meiner Suche eben auf den Lowepro Rover Pro 45L AW** gestoßen, welchen ich bei meinen letzten Touren mal getestet habe.

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Aufbau und Funktionen

Arco_TG-52Der Rover Pro 45L AW macht auf den ersten Blick einen robusten Eindruck, sein Obermaterial fühlt sich wertig an und die Schulter- wie auch Hüftgurte haben eine angenehme Polsterung. Die Gurte sind schön schmal und nicht zu dick gepolstert, bieten aber einen sehr angenehmen Tragekomfort auch bei größerer Last.

Neben zwei Staufächern am Hüftgurt, in welchen man z.B. Schlüssel, Sonnenbrille oder eine kleine Kamera/Handy verstauen kann, einem elastischen, großen Fach auf der Front des Rucksacks, für Dinge die schnell verfügbar sein müssen (z.B. Handschuhe, Halstuch o.Ä.) verfügt der Rover Pro auch über ein größeres Fach im oberen Deckel. Staufächer findet man also genug!

blog-1033Da es sich um einen Wanderrucksack handelt, ist das Tragesystem darauf ausgelegt, den Rücken gut zu belüften. Hierfür legt der Rucksack lediglich auf Hüfthöhe am Köper auf, über die Rückenpartie ist ein Netz gespannt und die eigentliche Rückwand des Rucksacks ist ausgestellt und berührt somit nicht direkt den Rücken. blog-1032Durch den entstandenen Hohlraum, ist der Rücken immer gut belüftet. Die Schultergrute lassen sich auf die Größe der Person am Rucksack zu dem optimal einstellen.

An der Front des Rucksacks befinden sich Schnallen zum befestigen von Wanderstöcken oder Pickeln. Außerdem hat man auch die Möglichkeit an der Unterseite des Rucksacks, mittels zweier Gurte ein Zelt oder die Isomatte zu befestigen. Die Bezeichnung AW (all weather) besagt, das der Rucksack zudem über ein ausreichend dimensioniertes Regencover verfügt. Dieses befindet sich in einem kleinen Eingriff, am Boden des Rucksacks.

Besonderheiten (Foto-Spezifisch)

Der Rover Pro lässt sich nicht nur wie ein klassischer Wanderrucksack von oben beladen, er hat, für den schnellen Zugriff aufs Fotoequiment, eben noch eine große Öffnung auf der Vorderseite des Rucksacks. Diese führt direkt ins große Fach und auf die beiden dort platzierten Camerapuches. Und so wären wir auch bei dem eigentlichen Feature des Rucksacks…

Zum Lieferumfang des Rover Pro gehören in der 45L Version nämlich 2 Kameraeinsätze (Camerapuches) welche man nach belieben und Ausmaß an Equipment kombinieren kann. In dem etwas größeren findet neben der Kamera mit aufgeschraubtem Objektiv, locker noch ein weiteres Objektiv, ein Blitz und ausreichend Zubehör platz. Sollte das nicht ausreichen, kann man im zweiten, etwas kleineren Pouch noch 4 weitere Objektive verstauen. Die Einsätze richtig platziert, lassen diese einen schnellen Zugriff auf das Equipment durch die besagte Öffnung an der Front des Rucksackes zu, ohne sich durch das restliche Gepäck wühlen zu müssen.

Arco_TG-24Bei einem längeren Aufenthalt oder bei kurzfristigem Platzbedraf, lassen sich die Einsätze mit einem Handgriff aus dem Rucksack ziehen und geben somit den belegten Platz wieder frei.

Da im Inneren das Kameraequipment platziert ist, befindet sich das Fach für die Trinkblase an der Seite des Rucksacks. Dieses bietet Platz für eine 2 Liter Blase. Meine Befürchtung, das dies eine Schräglage des Rucksacks verursachen könnte, trat aufgrund des tief liegenden Schwerpunktes auf der Hüfte nicht ein. Auf der anderen Seite findet man 2 Befestigungsgurte und ein Haltesystem für ein ausgewachsenes Kamerastativ.

Kritikpunkte

  • Der Brustgurt ist in der Höhe verstellbar, allerdings befindet sich am unteren Ende der „Schiene“ kein Anschlag, was zur Folge hat, das mir der Brustgurt schon zwei Mal fast verloren gegangen wäre. Hier hätte es eine einfache, dickere Naht getan. Schade, dass hier nicht auf dieses Detail geachtet wurde, denn oben funktioniert der Anschlag perfekt.
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  • Im Inneren des Rucksackes, befindet sich auf der Rückenpartie zusätzlich noch die gewohnte Innentasche für eine Trinkblase. Hier kann man z.B. ein Notebook verstauen oder aber, im „nicht Kamerabetrieb“ die Trinkblase. Leider gibt es für den Trinkschlauch keinen Weg aus dem Hauptfach. Hier hätte eine kleine Öffnung nicht geschadet, so dass man die Wahl gehabt hätte…
  • Die Gurte des Hüftgurtes sind, nachdem man sie festgezogen hat, sehr lang. Es gibt zwar Gummiösen um diese einzufädeln, aber bei der Länge helfen diese leider garnicht. Ich weiß nun nicht, ob der Rucksack für fülligere, breitere Personen eine solche Gutlänge benötigt. Mich hat es gestört.
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Resümee

Arco_JK-4455Der Rucksack trägt sich sehr angenehm und man merkt, das Lowepro aus der jahrelangen Erfahrung von  Lowe Alpine profitiert. Auch bei hohem Gewicht verteilt der Rover Pro die Last perfekt und mach so auch eine mehrstündige Wanderung angenehm. Die Variationsmöglichkeiten sind super und man sollte für jede Anforderung die richtige Kombination aus allen Features finden. Ob das komplette Equipment mit Stativ, oder nur die Kamera + 2 Objektive und dafür mehr Platz für anders Gepäck… man hat die Wahl!

Ich muss allerdings sagen, es handelt sich nicht ohne Grund um einen ausgewiesenen Wanderrucksack! Denn so toll die Features alle auch sind, durch den freien Rücken, den tiefen Schwerpunkt und die Breite des Rucksacks so wie das Gewicht bei voller Beladung, hatte ich z.B. auf Klettersteigen so meine Probleme mit dem Gleichgewicht. Aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden. In solch einem Fall verwende ich einfach einen der herausnehmbaren Kameraeinsätze und nutze diesen in meinem Kletterrucksack. Nun habe ich zwar keinen schnelle Zugriff mehr auf das Equipment, allerdings ist es bestens aufgehoben und mit einem Griff ist zumindest der Einsatz aus dem Rucksack gezogen.

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Im Test… Incase DSLR Sling Pack + Mod 13″ MBA

Britta von Photoqueen.de war so mutig mit mir ein kleines Experiment zu starten. Ich bin ja ein bekennender Taschenfreak. Soll heißen, ich habe fast so viele Fototaschen/Rucksäcke/Cases wie Linsen. Nicht weil ich unbedingt so viele Transportmöglichkeiten benötige, nein, eher aus dem Grund, dass ich mich schwer tue eine Tasche zu finden die 100% für meine jeweiligen Bedürfnisse passt. So habe ich z.B. ein Pelican Case um wirklich (fast) alles mit ins Studio zu schleppen, eine Tasche um eine kleinere Auswahl in den Urlaub und auf Reisen zu nehmen und was mir noch fehlte, war eine schmale, handliche Tasche für den Alltag. Das ganze sollte dann auch noch nett anzusehen sein und nicht auf den ersten Blick wie eine Fototasche aussehen… whatever.

Meine absolute Lieblingstasche ist die Incase Ari Marcopoulos, ich bekomme das nötigste für Reisen und Urlaub rein, sie ist aber klein genug, dass ich sie nicht überlade und sie noch ein tragbares Gewicht hat. Für den Alltag ist sie aber oft zu groß und halb leer. Und da die Ari auch rund 200,- EUR kostet, wird sie den Meisten auch viel zu teuer sein. Jetzt hat Incase vor kurzem die neue Camera Collection heraus gebracht und hier war eine spannende Alternative dabei! Der Incase DSLR Sling Pack!

Eckdaten (im Vergleich zur Ari Marcopoulos)

Optisch sieht der Incase DSLR Sling Pack der Ari Marcopoulos sehr ähnlich. Das Tragesystem ist leicht anders aber vor allem die Farbe und das Obermaterial unterscheiden sich. Der Preis ist mit 90,- EUR deutlich günstiger! Nach genauerem studieren der Abmessungen, stellte ich fest, dass die Tasche ein wenig kleiner und kompakter als die Ari ist. Perfekt für den Alltag, dachte ich! Wenn da nicht die Angabe wäre, dass in die Tasche nur ein 11″ MacBook Air passt… ich habe aber ein 13″ MBA! 🙁 Und so haben ich kurzerhand die Britta angeschrieben, ob sie denn die Möglichkeit hätte, zu probieren, ob in die Tasche nicht doch ein 13″ Air passt. Prompt hat Britta mir geantwortet, dass es aufgrund des Reißverschlusses des Laptopfachs nicht passen würde, obwohl sie meint, dass das Fach ansich groß genug sein dürfte… blöd!

Der große Bruder, Incase DSLR Pro Sling Pack kam für mich auf keinen Fall in Frage, ist er doch wesentlich größer als die Ari – brauch ich nicht, da schleppt man sich nur tot!

Der DIY Mod

Jetzt hat mich das Thema aber nicht losgelassen… die Tasche war doch so perfekt, sah gut aus, alles passte. Nur eben mein 13″ MacBook Air nicht. Und an dieser Stelle geht ein größes Dankeschön an Britta, denn sie war so wagemutig und schickte mir ein Exemplar. Ich sollte mich selbst vergewissern, ob ich der Meinung bin, dass das 13er reinpassen könnte. Falls ja, könnte ich die Tasche entsprechend modifizieren, falls nicht, solle ich sie zurückschicken. Und so setzte ich mich Abends, bewaffnet mit Maßstab an die Tasche und habe gemessen und probiert. Nach einigen Durchgängen war ich mir dann relativ sicher, dass es passen müsste und griff zu Zange und Nagelschere! Kurzerhand habe ich den Zipper vom Reisverschluss mit der Zange entfernt…

…und siehe da: Das 13″ MacBoock Air passt! 🙂 Anschließend schnitt ich noch mit der Nagelschere den kleinen Gummizug am Ende des Faches weg, so das die Öffnung noch etwas größer wurde und alles war perfekt!

Zur Tasche selbst…

…kann ich nur sagen, das Obermaterial wirkt robust und ist wasserabweisend, der Tragegurt und die Schulter- und Rückenpolsterung sind sehr gut, schön breit und komfortabel, auch die Innenpolsterung ist nicht zu dick, aber vollkommen ausreichend um den Inhalt zu schützen! es liegen 3, durch Klett variable Teiler für den Innenraum bei, im Gegensatz zur Ari befinden sich auch an der Außenseite ein kleines,durch Reisverschluss gesichertes Fach mit mehreren kleinen Abteilen. Im Inneren findet man, neben dem Notebookfach auch mehrere eingenähte Fächer, außerdem befindet sich über die komplette Breite der oberen Öffnungsklappe ein Fach für flaches Zubehör (Speicherkarten, Visitenkarten, etc.)

Auf der Unterseite der Tasche findet man 2 Schnallen in welchen man sein Stativ, außenliegend einspannen kann. Ein Regenschutz, wie bei der Ari, ist nicht vorhanden. Ich denke aber, dass dieser bei diesem Außenmaterial nicht nötig sein wird.

Resümee

Neben dem MacBook Air 13″ bekomme ich meine 5D mkII ohne Batterie Griff, mit aufgeschraubtem Objektiv hinein. Je nach Positionierung der Einteiler, außerdem noch 2 weitere Objektive + Blitz, oder anstatt Blitz, zusätzlich eine analoge Kamera mit Objektiv o.ä. Die kleinen Fächer welche sich überall in der Tasche befinden, reichen vollkommen für allerhand an Zubehör wie Kabelauslöser, Speicherkarten, Visitenkarten, Handy, Schlüssel, Filme und was weiß ich noch alles. Genau das Richtige also, für eine „Immer dabei“ Tasche und eben etwas kleiner und schmaler wie die Incase Ari.

Die Tasche ist für mich also die perfekte Ergänzung und für den ein oder anderen unter euch, stellt diese Tasche sicher eine günstige Alternative zur Incase Ari da! Ich kann sie somit uneingeschränkt weiterempfehlen und euch den Shop von Britta, photoqueen.de ans Herz legen! Hier findet ihr auch eine große Auswahl an weiteren, vor allem stylishen und modischen Fototaschen. Habt ihr Fragen, Britta hilft euch 100%, super schnell und freundlichst weiter! 🙂

Vanguard Skyborne 51 Rucksack (Sponsor)

Vanguard war so nett und stellte mir einen Skyborne 51 Rucksack für meine Fototouren zur Verfügung. Leider sind hier die Temperaturen so rasant in den Keller gegangen die letzten Tage, das es derzeit keine Möglichkeit für einen outdoor Einsatz gibt.

Dennoch möchte ich euch diesen ausgeklügelten Rucksack nicht vorenthalten…

Der erste Eindruck…

… nach dem auspacken waren erstmal große Augen! Der Rucksack wirkt äußerst robust und ist voller kleinen Details. Hier eine Schnalle, da ein Reißverschluss, dort ein extra Fach. Beim genaueren hinschauen merkte ich, das jeder Zipper und jeder Verschluss ein besonderes Detail hatte. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Ich weiß, das sagt nichts über die Qualität oder gar Funktionalität eines Rucksacks aus, aber ich achte wirklich auf so was und begrüße es wenn darauf wert gelegt wird.

   

Der Tragekomfort…

… überzeugt! Der Rucksack wirkt auf den ersten Blick recht wuchtig. Schaut man sich jedoch den Stauraum an merkt man schnell das einiges an Gewicht zusammen kommen kann. Daher kommt es um so mehr auf den Tragekomfort an. Einsatzgebiet dieses Rucksacks ist nicht der Transport von A nach B sondern der das Mit-Sich-Führen des Equipments auf Städtereisen oder gar Wanderungen/Reisen durch die Natur. Und wer schonmal 10-15kg Equipment auf dem Rücken hatte, weiß wie wichtig ein guter Sitz des Rucksacks und dessen Gurten ist. 😉
Hier wurde neben den außerordentlich gut gepolsterten Schultergurten, dem Brustgurt und der Rückenbelüftung, welche bei alternativen Rucksäcken gerne vergessen bzw weggelassen wird, auch an einen Beckengurt gedacht.

Beckengurt – tolle Erfindung – ich hasse sie aber und werde sie, auch wenn sie noch so sinnvoll sind, nie mögen. Um so glücklicher war ich, als ich sah, das man den Beckengurt einfach abnehmen kann. Dieser ist mit Klettverschlüssen am Rückenpolster befestigt und kann ohne Probleme, an- oder abgenommen werden.
Das Geschirr wurde hier tatsächlich wie bei einem besseren Trackingrucksack aufgebaut und kann genauestens an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Der Stauraum…

… ist wirklich üppig bemessen. Kamerafach und „Daypack“ – so nenn sich der Bereich des Rucksackes welcher nicht unterteilt ist, und in welchem man z.B. eine Regenjacke, Trinken, Essen oder weiteres Equipment für die Tour mitnehmen kann – sind von der Rückseite des Rucksackes zugänglich. Das hat den Grund, das man so automatisch eine Diebstahlschutz hat. Ist der Rucksack auf dem Rücken, kann einem keiner im Gedränge unbemerkt die Fächer leer räumen. 😉 Neben diesen beiden großen Fächern befindet sich auf der Vorderseite, über die komplette Höhe des Rucksackes ein „Dokumenten“-Fach, hier findet ein Laptop oder eben längere Gegenstände Platz. Dieses Fach lässt sich durch einen weiteren Reißverschluss auch noch um ein paar Zentimeter erweitern.
Das Kamerafach ist mit ausreichend variablen Teilern in verschiedene Abschnitte unterteilt. Hier finden in meinem Falle neben der 5D mit aufgesetztem Objektiv noch 4 Objektive und meine 3 Blitze Platz. Auf der Seite des Rucksacks findet man eine Klappe welche den Schnellzugriff auf die Kamera in bekannter „Slingshot-Manier“ zulässt. Bedenkt man, das man das ganze Gewicht noch auf dem Rücken tragen muss, ist hier meiner Meinung nach, mehr als genug Platz geboten.

Details und sonstige Features…

Auf der Front des Rucksacks findet man zudem noch eine Stativbefestigung welche an die Größe des jeweiligen Stativs angepasst werden kann (toll mit einer verschiebbaren Schnalle gelöst) und deren unterer Teil bei Nichtgebrauch einfach hinter einem Klettverschluss verschwindet. Seitlich am Rucksack kann man eine Trinkflasche außerhalb der Rucksacks transportieren.

Die üblichen Stiftfächer findet man im Dokumentenfach und kleine Einschübe für Speicherkarten in der Klappe zum Kamerafach. Das alles nicht genug, findet man im Dokumentenfach sogar noch eine separate, selbst getrennt vom Rucksack nutzbare, Notebooktasche – sehr schicke Lösung. Im Beckenpolster integriert, hinter einem kleinen Klettverschluss verstaut, findet man auch noch den Regenüberzug welcher im Handumdrehen aufgezogen ist.

Mein Fazit

Ich kann es nicht anders sagen, hier wurde wirklich an alles gedacht und sehr detailverliebt umgesetzt! Ob man mit dem Aufbau des Rucksacks zurecht kommt, das muss jeder selber wissen.

Man bekommt allerdings einen durchdachte Lösung an die Hand, mit welcher man auch für längere Trips und größeres Equipment gewappnet ist.

Ich persönlich hätte mich nach diesem Test wohl eher für den Skyborne 53 entschieden, dieser bietet zwar kein Daypack, dafür aber mehr Stauraum für Equipment. Er wäre in meinem Falle wohl die ideale Ergänzung zu meinen bisherigen Transportmöglichkeiten. Für einen Einsatz in der Praxis muss ich erstmal auf wärmeres Wetter warten, derzeit stehen bei mir keine Reisen an, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten…

Mich würde interessieren ob die Marke Vanguard für euch bisher ein Begriff war und ob ihr eventuell schon mal deren Produkte im Auge hattet oder gar besitzt? Auch wenn ihr Fragen habt… ab damit in die Kommentare!

Manfrotto STILE Kollektion – Unica V Messenger Bag

Manfrotto war so freundlich und stellte mir die UNICA V Messenger Bag aus ihrer neuen STILE Kollektion zur Verfügung, und um die soll es hier heute gehen. Wie vielleicht einige von euch wissen bin ich etwas schwierig was Taschen anbelangt. Ich brauche immer ewig das richtige zu finden und es ist selten das mich eine Tasche wirklich überzeugt und ich sie länger als ein paar Tage/Wochen behalten bevor ich eine Neue ausprobiere, auf der Suche nach der richtigen Tasche.

Aber was Manfrotto hier rausgebracht hat, seht selbst…

Features

  • Das Konzept dieser Tasche ist gut druchdacht. Da es sich bei Manfrotto um einen Stativhersteller handelt, wurde der Tasche kurzerhand ein eigenes Stativfach spendiert, was ich doch wirklich pfiffig finde. So befindet sich an der Unterseite der Tasche Platz für ein kompaktes Reisestativ (Manfrotto Compact Foto Kit). Weiterlesen