Im Test… WD My Passport Wireless

Western Digital hat zur Photokina seine, schon im Vorfeld angekündigte, My Passport Wireless im Gepäck gehabt. Eine mobile USB 3.0 Festplatte mit integriertem Wlan und, vor allem für Fotografen interessant, einem internen SD Karten Slot. Die Vorstellung las sich so interessant, dass ich das Gerät einfach direkt unter die Lupe nehmen musste…

Kabellos verläuft das Leben einfach schneller (…) Ein Laufwerk ohne Grenzen.

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Die Platte bietet mit ihren Features unglaublich viele Möglichkeiten. So kann sie neben ihrer normalen Funktion als externe Platte auch als “private Cloud” fungieren, wie erwähnt SD Speicherkarten Backups erstellen aber auch als Medienserver Inhalte streamen oder als WiFi-Hub fungieren. Auf die letzten beiden Bereiche mag ich nicht eingehen, da gibt es sicher fachkundigere Berichte zu. Aber auf die Funktionen, welche für Fotografen interessant sein dürften…

Die Merkmale

Die My Passport Wireless** verfügt neben ihrer 500GB, 1TB oder 2TB Festplatte und einem normalen USB 3.0 Port eben auch über ein Wlan Modul und einen internen Akku. Dieser sorgt für rund 6 Stunden kabellosen Betrieb oder aber 20 Stunden Standby und wird mit dem mitgelieferten AC-Adapter (2A Output) und dem ebenfalls beiliegenden USB 3.0 Kabel aufgeladen. Bei leerem Akku bleibt einem danach aber nach wie vor der gewohnte Zugriff auf die Platte via USB Port des Rechners. Die Platte ist durch den Akku natürlich etwas schwerer und höher, mit 127 x 86 x 29,8mm und 360g bei meiner 2TB Version angesichts der Features aber absolut vertretbar. Die 1TB und 500GB sind jeweils flacher und leichter – hier nachzulesen.

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WiFi Funktion

WD Quick View 278x178 Im Test... WD My Passport WirelessNun kann man die Platte eben auch kabellos betreiben, verspricht Western Digital. Das konnte ich mir nicht so ganz vorstellen aber… hierzu installiert man auf dem Mac “WD Quick View” und eben dieses Tool registriert, wenn sich die My Passwort Wireless** im Wlan Betrieb befindet und bietet diese zum Mounten (anbinden) an. Ein Klick genügt und die Festplatte steht wie gewohnt im Finder zur Verfügung und kann wie jede andere externe Festplatte benutzt werden. Dieser Zugriff ist übrigens laut Hersteller von bis zu 8 Geräten gleichzeitig möglich. Ob man sich hier Adhoc (direkt) verbindet oder die Platte in die heimische Infrastruktur aufnimmt, also quasi selbst am Router anmeldet und sie so alle Rechnern im Netzwerk zur Verfügung steht, spielt dabei keine Rolle.

Hierzu verfügt die Platte über ein Dashboard, welches man im Browser aufrufen und das Gerät komplett konfigurieren kann. Kennwörter setzen, Firmwareupdates suchen und durchführen, Mediaserver konfigurieren, Akku- und Speicherkapazität einsehen und so weiter…

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Für das iPhone und iPad gibt es ebenfalls eine App – WD My Cloud. Über diese lassen sich ebenfalls uneingeschränkt alle Funktionen wie im Dashboard am Rechner steuern, zusätzlich aber kann man so auch via Smartphone und Tablet auf die Daten welche sich auf der Platte befinden zugreifen und, man kann weitere hinzufügen. So z. B. Handybilder, Videos oder Dokumente auf der Festplatte sichern. Im Grunde wie ihr es von Dropbox oder Google Drive auch kennt nur eben nicht im Internet auf fremden Servern sondern auf der eigenen, lokalen My Passport Wireless**.

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SD Karten Slot (Image Tank?)

WD 0001 156x278 Im Test... WD My Passport WirelessÜber eben dieses Dashboard am Rechner bzw. die My Cloud App am Smartphone oder Tablett kann man auch auf den integrierten SD Karten Slot zugreifen. Entweder direkt oder man stößt ein Backup der SD Karte auf die Festplatte an. Hierbei kann man folgende Optionen wählen: Kopieren und Daten auf der Karte belassen oder Karte anschließend leeren. Ebenso kann man einstellen, dass diese Aktion in Zukunft ohne Zutun, also automatisch, beim Einstecken einer SD Karte starten soll.

Zeitlich lag der Kopiervorgang bei meinen Backups mit rund 10GB Daten auf der Karte bei ca 20 Minuten.

Man kann so also direkt beim Shooting on Location oder abends im Urlaub, selbst ohne Notebook ein Backup seiner Speicherkarte erstellen oder diese einfach leeren, um wieder freien Speicherplatz auf den Karten zu haben.

Resümee

WD greift hier unter anderem die Idee der früheren Image Tanks wieder auf, mit welchen man seine Speicherkarten ohne Laptop auf eine Festplatte sichern konnte. Irgendwie hatte sich das Thema komischerweise nie durchgesetzt. Nun, via Smartphone-App ist das kein Problem mehr. Man kann so auch direkt kontrollieren, ob die Bilder wirklich vollständig übertragen wurden und wenn gewünscht, auch direkt via Smartphone, Tablett oder Rechner zugreifen und diese weiter verarbeiten.

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Wie man die Funktionen nun kombiniert und einsetzt, bleibt einem selbst überlassen, aber für mich ist das Konzept genial umgesetzt worden! Und bevor ich es vergesse: Die Haptik und Optik sind in gewohnt hochwertiger WD Qualität! Preislich liegt die 1TB Version bei 175,- €** aktuellem Straßenpreis, die 2TB Version bei 222,- €** direkt eine Woche nach Vorstellung.

Der nächste Tripp steht schon an und die Platte ist direkt im Gepäck! Ich bin begeistert!

Danke an Western Digital welche mir die Platte für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
M
ein Urteil bleibt davon natürlich unbeeinflusst.

** Amazon Affiliate Link

Im Test… Canon Pixma MG7150

Die letzten Jahre habe ich es bestens geschafft ohne einen Drucker zu Hause aus zukommen. Aber weniger der ökologische Hintergedanke des papierlosen Büros als viel mehr der Frust der mit Installation, Wartung und Betreiben der Drucker einherging, waren der Grund für diese Hassliebe. Eingetrocknete Tinte, veralteter und zickender Druckertreiber, fehlerhafter Verbindungsaufbau, defekter Papiereinzug, streifiger Druck… Argh! Wer kennt das alles nicht… Aber meine Erfahrungen waren allesamt schon einige Jahre her.

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So war ich zwar sehr skeptisch und anfangs wenig angetan, als Canon nachfragte, ob ich nicht den Canon Pixma MG7150 testen wolle aber da ich gerade eh das gedruckte Bild wieder für mich entdecke und schon mit dem Selphy 900 so zufrieden war, dachte ich – warum nicht.

Canon Pixma MG7150 – die Eckdaten

Beim Canon Pixma MG7150** handelt es sich nicht nur um einen Drucker, sondern um ein Multifunktions-Gerät mit integriertem Scanner und Kopierer-Funktion. Man kann ihn nach wie vor klassisch über USB anschließen, aber auch kabellos via Wlan ins heimische Netzwerk integrieren (Dazu später mehr).  Über ein Touchdisplay lässt sich der Drucker konfigurieren und lokal steuern, sollte man z.B. von einer Speicherkarte direkt drucken wollen oder die Kopierfunktion nutzen.

Ausgestattet mit 6 Patronen, 2 davon Schwarz, geht der normale schwarz/weiß Dokumentendruck nicht auf kosten der Fototinte. Beidseitiger Druck wie im Büro ist ebenfalls kein Problem. Zudem verfügt der Drucker über 2 Papierfächer, so dass man sowohl einfaches Dokumentenpapier als auch Fotopapier im Drucker belassen kann. Alle Klappen geschlossen ist das komplette Innenleben sowie das Papier und alle Einzugsschächte vor Staub geschützt.

Die Installation

Mit einer der Hauptgründe, warum ich mich irgendwann von Druckern im Allgemeinen abgewendet habe: Man konnte schon davon ausgehen, dass die Treiber, die Inbetriebnahme bzw die Installation irgendwie Probleme machen wird. Um so weniger Lust hatte ich genau auf diesen Punkt…

Drucker eingeschaltet, Setup auf dem integrierten Display durchgeklickt, Patronen eingesetzt, mitgeliefertes Blatt zur Kalibrierung eingelegt und fertig. Als Nächstes gleich mal den Drucker ins Wlan aufgenommen. Auch das dank Touchscreen überhaupt kein Problem. Am Mac nach einem neuen Drucker im Netzwerk gesucht, Drucker wird sofort gefunden und im Handumdrehen selbstständig installiert. Kein Zutun des Users nötig. Und selbst auf einem Win7 Rechner war die Installation ebenfalls ohne zutun des Users möglich. In weniger als 20 Minuten vom aufschneiden des Kartons bis zum ersten Ausdruck!

Ich habe, glaub noch nie eine solch einfache Installation und Einrichtung bei einem Drucker erlebt. Mag sein, dass das heutzutage Standard ist. Meine Erfahrungen stammen von vor 3-4 Jahren und anderen Fabrikaten und da sah das noch anders aus. Das war erfrischend einfach und unkompliziert. So soll das sein!

Qualität und Highlights

Die Qualität und Geschwindigkeit überzeugt! Spuckt der Drucker ein Textdokument förmlich innerhalb von wenigen Sekunden aus (15 Seiten/Minute in S/W), lässt er sich bein einem DinA4 Fotodruck etwas mehr Zeit. Das sei ihm auch gegönnt, denn die anschließende Qualität überzeugt! So habe ich den Druck auf 3 verschiedenen Canon Papieren begutachtet. Vom günstigeren Photo Paper Plus Glossy II** über das matte Luster Papier** bis hin zum 300g/m² Pro Platinum** und alle 3 Ergebnisse überzeugten restlos.

CanonPixmaMG7150 0380 800x600 Im Test... Canon Pixma MG7150

Etwas plumb würde ich den Unterschied zwischen den 3 Papieren so beschreiben, dass das Luster eine matte Oberfläche hat und das Plus Glossy II sowie das Pro Platinum jeweils eine Hochglanz-Oberfläche haben. Die beiden Glossy Papiere unterscheiden sich zudem im Gewicht (260g/m² zu 300g/m²) und das Pro Platinum hat ein reineres Eigen-Weiß gegenüber dem Plus Glossy II. Dies merkt man aber wirklich nur im direkten Vergleich.

Was wirklich cool gelöst wurde… ist der Drucker ausgeschaltet und geschlossen und man stößt via Wlan einen Ausdruck an, erwacht der Drucker nicht nur von alleine aus dem Standby, er öffnet zudem auch noch alle nötigen Klappen selbstständig und druckt. Man muss also nicht erst ins Büro laufen um den Drucker in Betriebsbereitschaft versetzen zu müssen.

Mein Resümee

Ich bin begeistert! Vom schlichten und sauberen Design über die absolut kinderleichte Inbetriebnahme, die Features sowie die Vielseitigkeit und den dennoch günstigen Preis. Denn der Multifunktionsdrucker Pixma MG7150 kostet gerade einmal 160,- EUR** Straßenpreis (EVP 199,-). Ein kompletter Satz Original Tinte (alle 6 Patronen) 45,- EUR, natürlich kann man die Patronen bei Bedarf auch einzeln kaufen. Und zu guter Letzt, die Druckgeschwindigkeit und Qualität passt! Auch hier wird man nicht enttäuscht und kann in Punkto Druckqualität mit den üblichen Fotolabor-Drucken ohne Probleme mithalten und diese oftmals auch übertreffen.

Meine Kombi sieht nun also wie folgt aus. Für Fotos im 10×15 Format nehme ich nach wie vor den kleinen tintenlosen Selphy 900 und für DinA4 Drucke werde ich nun nicht mehr zu Onlinedienst greifen, sondern diese direkt zuhause mit dem Pixma MG7150 anfertigen. Nun fehlt mir noch eine Lösung für A3+…

Dass der Pixma nicht nur mir die Unlust am Drucken genommen hat, könnt ihr auch bei Ben, Camillo, Barbara und Janina nachlesen.

Danke an Canon für das Bereitstellen des Druckers.
** Amazon Affiliate Link – Super fürs Karma

Im Test… Think Tank Retrospective 5

Mit der Zeit wird man vielleicht gemerkt haben, die richtige Tasche für meine Kamera ist ein heikles Thema bei mir. Ausgefallen, auffällig unauffällig, nicht direkt als Fototasche identifizierbar, praktisch und natürlich nicht zu groß sollte sie sein. Und jedes Mal wenn sich mein Arbeitsgerät ändert, muss natürlich auch eine neue entsprechende Tasche her. Und so stand ich einmal mehr davor, die richtige Tasche für mich zu finden. Meine Wahl viel auf die Think Tank Retrospective 5

retrospective5 0292 800x600 Im Test... Think Tank Retrospective 5

Die Auswahl / Die Anforderungen

Zur Auswahl stand die Think Tank Retrospective 5**, Ona Bags Bowery und die Billingham Hadley**. Kenner sehen schon wohin der Trend gehen sollte. Gesucht war eine kleine, kompakte und unauffällige Tasche mit einem etwas moderneren Aussehen. Nur kein Nylon und keine Kamerataschen-Optik. Platz für eine spiegellose Kamera inkl Objektiv (ala Leica M6/M9/M240, Fuji X-T1/E1/Pro1, Sony A7, etc) + 1-2 Wechselobjektive, kleiner Blitz, Zubehör und ggf. eine kleine Flasche Trinken für unterwegs, Tickets/Papiere und Persönliches. Explizit aber auch nicht zu groß und zu viel Platz, weil mich dieser dann dazu verleitet zu viel mitzunehmen.

In die Endauswahl schafften es die Bowery und eben die Retrospective 5. Von der Größe her nur gering unterschiedlich war vor allem das Design am Ende entscheidend. Da die Bowery recht kompakt designt wurde und bei der Stoff-Version, im Gegensatz zur Ledervariante (in einer anderen Preisliga spielt) die Schnallen und Applikationen immer in einer Kontrastfarbe waren, sah die Tasche kurzum zu weiblich aus.

Tipp für den Regenschutz

retrospective5 0276 278x208 Im Test... Think Tank Retrospective 5Wenn die Retrospective 5 geliefert wird, befindet sich der (im Lieferumfang enthaltene) Regenschutz in der vorderen kleinen Tasche und füllt diese komplett aus. Hier bekommt man allerdings bestens Ladegeräte, Handy, Geldbeutel oder ähnliches unter und der Platz ist somit leicht verschwendet.

Da man den Regenschutz hoffentlich nicht all zu oft benötigt, habe ich diesen kurzerhand noch etwas mehr komprimiert und anschließend einfach in eine der schwer zugänglichen, außen liegenden Seitentaschen verfrachtet. Passt perfekt, beult zwar etwas nach innen aus, aber wenigstens ist die “wertvolle” Fronttasche somit frei!

Fassungsvermögen & Platzangebot

Neben den bereits in der Tasche eingesetzten Trennern befinden sich zusätzlich noch 3 weitere im Lieferumfang. Alle mit Klettverschluss frei in der Tasche positionierbar, in verschiedenen Höhen und Ausführungen. Diese sollten also dicke für jegliche individuelle Einteilung des Innenraumes ausreichen! Folgendes bekomme ich ohne Probleme in die Tasche:

  • Kamera inkl Objektiv
  • 2 Wechselobjektive
  • kleiner Aufsteckblitz
  • Zubehör (Akku, Speicherkarten, Putzzeug,etc.)
  • Dokumente / Visitenkarten

…und habe immer noch Platz sollte ich noch eine kleine Flasche Wasser mitnehmen wollen und zudem das freie Frontfach für Geldbeutel, Handy, Ladegerät, Kompaktkamera oder Ähnliches. An der Rückseite befindet sich außen liegend noch ein weiteres, mit Reißverschluss versehenes  Dokumentenfach. In dieses kann man zumindest auf die Schnelle hochkant sein iPad Mini oder sein eBook verstauen um beide Hände frei zu haben. Ganz passt das iPad Mini leider nicht in die hintere Tasche – ganz knapp. Dafür aber ins Innere.

Resümee

Nach ein paar Wochen und ein paar Reisen mit der Tasche kann ich sagen, sie erfüllt meine Anforderungen perfekt. Sie ist dezent, robust und bietet einen schnellen Zugriff auf die Kamera und sonstigen Inhalt. Ausreichend gepolstert, muss man sich um den Inhalt keine Sorgen machen. Im Inneren üppig mit Fächern und kleinen praktischen Taschen versehen, sollte nichts im Chaos verloren gehen und alles seinen Platz finden. Die Oberfläche – waxed Canvas – ist sehr robust, bekommt einen tolle Used-Look und ist selbst ohne Regenhülle schon wasserfest und saugt somit nicht gleich jeden Dreck auf.

Mit freundlicher Unterstützung von enjoyyourcamera.com

Im Test… Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Mir ist es ja wichtig, immer und überall Musik dabei zu haben. Früher musste überall der große Gettoblaster mit, heute geht das alles natürlich viel platzsparender. So habe ich ja auch schon die Jambox getestet. Nun stand ich aber vor dem Problem, dass bei meinen Outdoor Aktivitäten so ein portabler Speaker auch einiges abkönnen muss, damit ich nicht die ganze Zeit auf diesen aufpasse. Und so kam ich auf den Hercules WAE Outdoor Speaker BTP04 um den es heute gehen soll.

Wae 2619 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04 Wae 2624 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Merkmale

Wae 2623 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04In erster Linie handelt es sich um eine klassische Bluetooth Box. Sowohl vom iPhone als auch über Android einfach als solche anzusteuern. An der Box befindet sich ein Bluetooth Knopf zum kuppeln neuer Geräte und je ein Vol+ und Vol- Knopf. Auf der Anderen Seite eine Micro USB Schnittstelle zum Laden, ein Hardware On/Off Schalter und eine Klinkenbuchse, falls man ganz klassisch via Kabel (um z.B. Akku zu sparen) Musik übertragen möchte. Die Schnittstellen befinden sich hierbei hinter einer gummierten Abdeckung und sollten natürlich geschlossen sein, will man eine wasser- und staub-geschützte Box haben. Und genau an dieser Stelle kommen wir zu den eigentlichen Stärken der WAE Outdoor Box

Die WAE Outdoor Box ist nämlich stoß-, wasser- und staubgeschützt! Also perfekt geeignet für jegliche Outdoor-Aktivitäten! Der Speaker ist robust gebaut, über den Lautsprechern befindet sich ein wirklich stabiles Gitter, die beiden Enden sind gut gummiert, so dass bei einem Sturz oder entlang schrammen bei einer Klettertour, das Innere des Speakers immer gut geschützt ist. Zudem ist der Speaker nach der IP 64 Norm gegen Staub und Wasser geschützt. Und somit kann man ihn immer und überall dabei haben.

Was ich noch gesondert erwähnen möchte, die Box besitzt an der Unterseite ein Standard 1/4″ Gewinde (klassisches Stativgewinde). So lässt sich die Box z.B. auf bereits vorhandene Stative, Saugnäpfe, Fahrradhalterungen eurer Kamera oder GoPro schrauben. Sehr praktisch wie ich finde!

Klang

Im Grunde funktionieren all diese mobilen Speaker mit zwei Breitbandlautsprechern und passiven Treibern. Die Bauform und das Design nehmen dabei natürlich noch Einfluss auf den Klang. Aber meine Vermutung hatte sich bestätigt, die WAE Speaker klingen ähnlich wie die Jambox. Lediglich durch die besondere Abschirmung gegen Staub und Wasser sind natürlich Klangeinbussen zu hören. Ich muss an dieser Stelle aber anmerken, dass Hercules hier ganze Arbeit geleistet hat, denn hier klingt nichts muffig oder blechern. Der Klang kann sich sehen lassen und ist ebenso beeindrucken, wie bei anderen Speakern auch. Vielleicht fehlt etwas Brillanz, aber das ist mal wieder wirklich meckern auf sehr hohem Niveau.

WAE App

Hercules hat zu ihrer WAE Speaker Reihe auch eine gleichnamige App herausgebracht. In der Praxis habe ich diese aber nicht benötigt. Eigentlich handelt es sich hierbei lediglich um einen Musikplayer, welcher auf die lokalen Dateien eures Smartphones zugreift, man kann mit ihr die Lautstärke regeln, sich mit der Box verbinden und sie hat einen Equalizer inne. Alles Funktionen die jedes Smartphone auch ohne die App bietet + das abspielen von Musik aus Spotify (was die App natürlich nicht unterstützt) Ich habe die Hercules Software daher nicht benötigt. Man verbindet den Speaker einfach via Bluetooth, startet seinen gewohnten Player und kann die Lautstärke über die Hardwaretasten der Box oder am Smartphone direkt variieren. Also keine Sorge, ihr benötigt die App nicht!

Lieferumfang und Zubehör

Wae 2622 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04Zum Lieferumfang gehören in der Standard Variante** neben dem USB Kabel auch ein Packbeutel für die Box, sowie eine Handschlaufe und ein Karabiner um die Box am Rucksack oder Gürtel zu befestigen. Kauft man sich für +~50,- EUR das Adventure Pack** bekommt man zudem noch eine Fahrradhalterung und einen Saugnapf dazu.

Nettes Zubehör, aber dank des 1/4″ Gewindes an der Box, kann man diese auch mich bereits vorhandenen Haltern kombinieren.

Resümee

Ich war auf der Suche nach einem Outdoor Bluetooth Speaker, der so einiges aushält und auf den ich nicht ständig aufpassen muss und wurde direkt und ohne Umwege beim Hercules BTP04 Outdoor Speaker** fündig. Der Klang passt, er hält sein Wort in Sachen Staub-, Wasser- und Stoßfestigkeit, die Größe und das Gewicht passen und der Akku hält. Ein solider Speaker zu einem angenehmen Preis den ich nur weiterempfehlen kann!

Im Test… Canon Powershot G16

Pünktlich zum Jahreswechsel, den bevorstehenden freien Tagen und dem anstehenden Winterurlaub ist die neue Canon Powershot G16 bei mir eingetrudelt. Natürlich habe ich die Zeit genutzt und die Kamera bei meinen Vorhaben dabei gehabt, um sie direkt in der Praxis zu testen. Das sie JPG als auch RAW fotografieren kann, wie auch die S110 WiFi an Board hat, FullHD mit 60 Frames filmt… das alles könnt ihr selbst auf der Canon Homepage nachlesen. Darauf möchte ich hier auch gar nicht eingehen. Viel mehr soll es sich hier im meine persönlichen Highlights der Powershot G16 gehen.

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Das Äußere, Haptik und Bedienung

Wie schon in der Vorschau geschrieben. Was ich an der G-Serie gut finde, ist, dass die Bedienelemente gewohnt wie bei einer Canon DSLR angeordnet sind. Man kann alle Einstellungen schnell vornehmen und so macht auch das manuelle Fotografieren Spaß und Sinn. Hier konnte mich die G16 auch in der Praxis überzeugen. Schnell sind alle nötigen Einstellungen vorgenommen und die korrekte Belichtung ist im Kasten.

g16 0105 278x208 Im Test... Canon Powershot G16

Gar nicht überzeugen konnte mich hingegen leider der Sucher. Wie Teymur schon schrieb, erinnert dieser eher an eine Plastik-Lomo. Wirklich ernst zunehmen ist der Sucher als Werkzeug in der Praxis daher nicht. Lediglich als Backup z.B. in kompletter Dunkelheit könnte er ein vages Gefühl für das entstehende Bild vermitteln. Zudem werden im optischen Sucher keinerlei Informationen bereitgestellt. Hier zeigt die Konkurrenz eigentlich seit langem was Stand der Technik ist. Schade! Hinzu kommt, dass die Kamera offenbar keinen Annäherungssensor hat, so dass zu allem auch noch das Display nicht automatisch abschaltet, hält man sein Auge an den Sucher.

g16 0084 278x208 Im Test... Canon Powershot G16Ansonsten kann man aber nicht meckern. Alle Knöpfe sind sehr gut erreichbar und intuitiv bedienbar. Die Kamera liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes, hochwertig wirkendes Gewicht. Die Baugröße ist sicher nicht jedermanns Sache, bedenkt man aber die Features und Eckdaten, finde ich die Größe wirklich sehr angenehm und gelungen. Ein klappbares Display hätte ich mir noch gewünscht, aber dann wären die Abmessungen sicher wieder in die Höhe geschnellt.

Optik, ISO Leistung, Tiefen(un)schärfe

Was mich direkt begeistert hat, wie es die G16 mit so einem relativ kleinen Sensor, dieser kompakten Bauform und der universellen, festen Linse hin bekommt, Tiefenunschärfe und Bokeh in den Bildern zu fabrizieren. Eine Eigenschaft, welche man bei den meisten kompakten Kameras bisher vergebens sucht und welche immer wieder einen Unterschied zur großen DSLR gemacht hat. Hier kann die G16 bei mir voll punkten und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

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g16 0185 278x208 Im Test... Canon Powershot G16Die ISO-Leistung ist für eine Kamera in diesem Bereich ebenfalls bemerkenswert. Selbst bei ISO 3200 lassen sich die Bilder noch sehr gut verwerten. Nach einer kurzen unproblematischen Lightroom-Entrauschung erst recht. Wirklich praxistauglich und es macht auch bei schlechtem Licht Spaß die Kamera einzusetzen.

Das Bild hier rechts ist mit ISO 3200 aufgenommen und nicht bearbeitet worden. Die beiden anderen sind entrauscht.

Die verbaute Optik überzeugt daher. Eine offene Blende bis F1.8-F2.8, gute Abbildungsleistung und von 28mm Weitwinkel bis 140mm Zoom (auf Kleinbild umgerechnet). Eine gute Allround-Range! Zudem macht der eingebaute IS (Bildstabilisator) seine Dienste mehr als gut. Hier sollten nur wenige Wünsche unerfüllt bleiben.

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Videofeatures

Hier muss ich echt sagen: Ich bin restlos begeistert! Ich meine ich habe schon viel gefilmt, ob mit der GoPro, meiner 5D oder Camcordern. Aber die G16 liefert hier einfach nur ab! Wo fang ich an…

Bildstabilisator (IS) – dieser leistet beachtliche Dienste. Ganz klassisch stabilisiert er natürlich das Bild und das so gut, dass es wirklich schon an ein Kunststück grenzt, das Bild zu verwackeln. Aber was er ebenfalls tut: Macht man einen Bildschwenker, dann wird die Bewegung komplett geglättet. Als würde man einen Fluid-Head benutzen. Hier hat Canon wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine Steadycam o.Ä. kann man sich also getrost sparen.

Tiefen(un)schärfe und Bokeh – die Blende von F1.8-F2.8 kommt auch bei Videos zum tragen und voll zur Geltung. Kenne ich von kleinen Kameras eigentlich gar nicht und um so angetaner war ich davon.

Follow Fokus – filmt man mit einer großen Blende und wenig Tiefenschärfe, muss der Fokus sitzen. Bei der DSLR musste man dieses immer von Hand mitführen und das Ganze via Sucher oder LiveView kontrollieren. Die G16 zieht den Fokus selbst nach und das auch während der Aufnahme. Ob es nun darum geht den Fokus auch bei Bewegung zu halten oder bei einem Schwenk ein neues Objekt in den Fokus zu rücken… es funktioniert und das sehr zuverlässig.

Zoom – während der Aufnahmen funktioniert ebenfalls. Dieser ist während der Aufnahme verlangsamt, sehr smooth und somit wirklich brauchbar.

Am besten sieht man das alles aber in diesem schnellen Beispielvideo. Mir ging es bei diesem Video nur darum, markante Clips zu zeigen, welche die obigen Aussagen unterstreichen.

Für ein Urlaubsvideo oder z.B. eine Proberaumreportage oder ein Behind the Scenes Video ist die Videofunktion und Qualität mehr als gut. Ich sehe bei solchen Themen mit der G16 also keine Notwendigkeit mehr die große DSLR inkl Zubehör rum zuschleppen.

Resümee

Bis auf den Sucher (und das ist wirklich zu verkraften) bin ich restlos begeistert von der Canon Powershot G16** und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Spätestens als ich eine Weile mit ihr fotografiert hatte, war mir die etwas größere Bauform ebenfalls egal und ich war von den Werten, Funktionen und Ergebnissen mehr als überzeugt. Meine ursprüngliche Idee, die Nische zwischen S110 und 5D zu schließen ist voll aufgegangen.

Sie kann und wird keine große DSLR ersetzen, ebenso wenig kann sie bei diesen Ergebnissen mit der Kompaktheit der S110 mithalten. Das muss sie aber auch nicht. Jedes dieser Modelle hat seinen Platz und Anwendungsbereich und das ist gut so.g16 0205 278x208 Im Test... Canon Powershot G16

Eine kleine Anregung hätte ich noch… das manuelle Scharfstellen, welches über das hintere Wahlrad erfolgt, hätte man eventuell auf den vorderen Objektivring verlegen können. Dieser ist seit den Anfangszeiten der G-Serie mit einem Bajonett für Vorschraublinsen versehen. Ob diese heutzutage noch jemand einsetzt, weiß ich nicht. Mir hätte hier eine manuelle Fokus-Möglichkeit gefallen.

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Vorschau: Canon PowerShot G16

Es hat mich mal wieder in den Fingern gejuckt als Canon vor einer Weile die neue PowerShot G16 angekündigt hat. Mein Nutzungsverhalten hat sich im letzten Jahr stark verändert. Anfangs bin ich noch mit 8kg an Kameraequipment im Rucksack auf Klettersteigtour gegangen. 8kg die mich dermaßen genervt haben, dass ich kein einziges Bild mit der Kamera gemacht habe, sondern ausschließlich die S110 nutzte. Die Bilder waren für eine Kompaktkamera total überzeugend und viel wichtiger, ich habe überhaupt Bilder gemacht. Die “Große” blieb also fortan zu Hause…

PowerShot G16 creative FSR BEAUTY 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16 PowerShot G16 BLK 03 lens BEAUTY 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16

Manchmal darf es etwas mehr sein…

So genial ich die S110 auch (immer noch) finde, oft fehlt mir dann aber der Sucher. Einstellen kann man zwar auch alles fast wie bei der “Großen” aber eben über das Menü. Sie ist schnell, aber es geht schneller… Irgendwie hat sich da eine Lücke aufgetan und ich bin der Meinung, dass die PowerShot G16** diese füllen könnte. Als ich jetzt also die Gelegenheit bekommen habe, die G16 auf Herz und Nieren zu testen, habe ich sofort ja gesagt und nun ist es soweit. Pünktlich zum Weihnachtsfest liegt die Kamera zu Hause und wartet nun darauf eingesetzt und unter die Lupe genommen zu werden.

Ein paar Fakten

Die G16 ist das erste G-Modell welches nun auch nachgezogen hat und wie die S110 oder die PowerShot N integriertes Wlan hat. Wie häufig man dies einsetzt, ist jedem selbst überlassen. Es ist allerdings einfach zeitgemäß, dieses Feature zu implementieren und ich wollte es nicht mehr missen. Mit 9 Bildern in der Sekunde hat Canon ordentlich nachgelegt und bei meinen ersten Versuchen war ich wirklich beeindruckt, wie die Kamera die Bilder über den Chip ballert.

PowerShot G16 BLK FRT 04 420x349 Vorschau: Canon PowerShot G16

Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Schnelligkeit der G16. Kaum hat man den Einschalt-Knopf betätigt, ist die Kamera auch schon bereit. Motiv anvisiert und innerhalb eines Wimpernschlags sitzt der Fokus. Und das in einer wirklich bemerkenswerten Geschwindigkeit. Sie verfügt über ein Fokus-Hilfslicht, welches wirklich in keiner Kamera fehlen sollte. So hat man auch bei Dunkelheit keinerlei Probleme den Fokus richtig zu setzen.Und, auf dieses Feature bin ich am meisten gespannt, ihr wird eine bemerkenswert hohe ISO-Empfindlichkeit attestiert. Eine Eigenschaft welche ich bei meiner 5D Mark III so sehr schätzen gelernt habe. Hier wird auch, neben dem Sucher und der Bedienbarkeit, ein Schwerpunkt in meinem Test liegen.

PowerShot G16 BLK TOP 02 e1387274328352 420x259 Vorschau: Canon PowerShot G16 PowerShot G16 BLACK BACK LCD 05 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16

Von den Bedienelementen her, findet man ein Wahlrad direkt am Auslöser und ein weiteres an der Rückseite der Kamera. Dies ermöglicht mir, von der 5D gewohnt, ein schnelles und vor allem blindes Einstellen der wichtigsten Werte. Das alles geht natürlich nur, weil die G16 nicht ganz so kompakt wie die S110 ist. Sollten die angepriesenen Features aber ihr Wort halten, ist die Größe der G16 dennoch bemerkenswert. Zumal beim Design wieder darauf geachtet worden ist, die Maße erneut zu verringern. Wir werden sehen…

Stimmen zur G16

Zum Launch der G16 wurden auch einige Canon Botschafter nach ihrer Meinung zur neuen PowerShot befragt, deren Antworten mich in meinen Hoffnungen noch weiter bestätigt haben.

“…die Fokussierung. Sie ist schneller, als ich je zuvor erlebt habe… einfach fantastisch. Nimmt man das zusammen mit der hohen ISO-Empfindlichkeit, hat Canon meiner Meinung nach ein bereits großartiges Konzept nochmals verbessert. Hätten Sie mir vor sechs Jahren erzählt, dass ich einmal Bilder in Profi-Qualität mit einer Kompacktkamera aufnehmen würde, hätte ich das niemals geglaubt. Aber jetzt ist es Realität.”

~ Brent Stirton, Fotojournalist

“Die Low-Light-Eigenschaften sind absolut fantastisch und selbst bei ISO 12.800 sind die Aufnahmen mehr als brauchbar. …hinzu kommt die hohe Fokussiergeschwindigkeit. Die Kamera bietet auch eine komplette manuelle Steuerung, so dass ich mich um alle EInstellungen sekbst kümmern kann – perfekt, wenn ich kreativ arbeiten möchte.”

~ Ilvy Njiokiktjien, Fotojournalist

Außerdem gewährt uns Canon noch einen kleinen Einblick hinter die Design-Kulissen…

DSC Feature pack G series prototypes EM Final 6 278x208 Vorschau: Canon PowerShot G16 DSC Feature pack G series sketches EM Final PACK 278x196 Vorschau: Canon PowerShot G16 DSC Feature pack G series prototypes EM Final 2 278x208 Vorschau: Canon PowerShot G16

Ich bin also selbst sehr gespannt ob meine Vorstellungen erfüllt werden. Über die Feiertage sollte ich genug Zeit für einen ausgiebigen Test haben, zum Skifahren kommt die PowerShot G16** auch mit. Ich werde euch dann hier mit einem Testbericht auf dem Laufenden halten.

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Das Resümee des Lumia 925 Test

Ich war nun also 14 Tage lang mit dem Nokia Lumia 925 unterwegs. Über meine ersten Schritte und Anfangsschwierigkeiten habe ich hier bereits berichtet. Nun ist die Testphase abgeschlossen und es ist Zeit für ein Resümee.

lumia925 2477 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Usability

Nach all den Anfangshürden, welches sich natürlich mit der Zeit gelegt haben, waren es nur noch wenige Dinge, an die ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen konnte. So waren es die oft verschiedenen Wege die einen an das selbe Ziel führen. So hat man die Facebook Nachrichten sowohl in der Nachrichten-Zentrale gesehen, als auch in der Facebook App. Die Nachrichten-Zentrale pushte sehr zuverlässig, zeigte aber nicht die Nachrichten an, welche man z.B. am PC geschrieben hatte. Hierzu musste man in die App wechseln. Neuigkeiten aus den verschiedenen Newsstreams (Facebook, Twitter, etc.) bekommt man in der “ICH” Übersicht aber eben auch in den jeweiligen Apps. Das ist zwar alles gut gemeint und dient der Zentralisierung, aber durch das sehr schlichte und flach gehaltene Windows Phone Design, habe ich oft den Überblick verloren, woher die Informationen gerade kommen.

Im Grunde kann man das alles aber darauf zurückführen, dass Facebook und Co (noch) nicht komplett im System integriert sind. So kann man sich auch (noch) nicht wie vom iPhone gewohnt, in anderen Apps mit seinem Facebook Account via einem einzigen klick anmelden. Aber… das alles ins in Planung und soll in den kommenden Windows Phone Versionen stetig weiter integriert werden.

lumia925 2492 278x185 Das Resümee des Lumia 925 TestSo sieht man aber, dass Nokia sich wirklich richtig Mühe gegeben hat. Überall, wo man die Chance sah dem Ganzen etwas unter die Arme zu greifen, hat man dies auch getan. Die mit aktuellster Musik bestückte Nokia Music App z.B. welche komplett kostenlos ist und vom Umfang tatsächlich an Spotify heran kommt. Man kann Playlists und Künstler-Mix offline verfügbar machen. Oder die kostenlose Navi App HERE Maps, die zum “Lieferumfang” gehört und einen sicher ans Ziel geleitet. Hier bekommt man wirklich einiges an die Hand, was sich sehen lassen kann.

Kamera

Die Kamera des Nokia Lumia 925 wird damit beworben, besser als die Konkurrenz mit schwierigen Lichtsituationen zurecht zu kommen. So soll sie ihre Stärken vor allem bei Dämmerung und im Dunklen ausspielen. Hierzu habe ich einfach ein paar 1:1 Vergleichsbilder mit dem iPhone 5s aufgenommen. Bildet euch am besten euer eigenes Urteil.

BoxFiles 13112513173503 845x475 Das Resümee des Lumia 925 TestFoto 25.11.13 17 34 52 800x600 Das Resümee des Lumia 925 Test

(Before: Nokia Lumia 925 – FullRes, After: iPhone 5s – FullRes)

BoxFiles 13112613183341 278x166 Das Resümee des Lumia 925 TestWas ich positiv anmerken möchte, sind die Einstellungsmöglichkeiten die einem geboten sind. So kann man z.B. den ISO Wert, Weißabgleich oder die Belichtungszeit manuell einstellen und so das Ergebnis ganz bewusst beeinflussen. Aber nur wer mag, ansonsten verlässt man sich wie gewohnt auf die Automatik.

Hardware Design und Haptik

Die Handy Hardware selber muss sich definitiv nicht verstecken. Das Gerät liegt hochwertig in der Hand, die Verarbeitung ist top. Das Display ist an den Kanten sehr flach abfallend was mir gleich positiv aufgefallen ist. Das Gerät knarzt nicht und macht einen kompakten Eindruck. Allerdings ist das gewählte Format nichts für meine recht kleinen Hände. Ich hatte bei der Einhandbedienung so meine Probleme und bin hier das längliche, schmale Design des iPhone 5 gewohnt. Das ist aber wirklich nur eine Frage des Geschmacks.

lumia925 2501 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2480 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2487 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2472 278x185 Das Resümee des Lumia 925 Test

Schade fand ich, dass das kabellose Laden nur mit einer extra Hülle funktioniert und nicht direkt im Gerät implementiert wurde. Die Hülle selbst wiederum ist ebenfalls sehr wertig und flach gestaltet worden und trägt nicht sonderlich auf, schützt dabei aber wie man es erwartet.

lumia925 2467 420x280 Das Resümee des Lumia 925 Test lumia925 2465 420x279 Das Resümee des Lumia 925 Test

Der Akku hat mich in den ganzen zwei Wochen nie im Stich gelassen. Egal wie viel ich mit dem Handy gemacht habe, wie viele Push-Anstürme es auch waren. Einen kompletten Tag hat es immer durchgehalten oft wäre auch deutlich mehr drin gewesen. Hier habe ich mit dem iPhone schon des öfteren so meine Probleme gehabt. Fazit Akkulaufzeit: Top!

Abschließendes Resümee

Was soll ich sagen… Wunder habe ich nicht erwartet. Positiv überrascht wurde ich aber trotzdem. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Windows mal loben würde. Aber was Nokia hier mit ihrem Windows Phone Lumia 925 raus gebracht haben, kann sich wirklich sehen lassen. Die Hardware in gewohnt hochwertiger Nokia-Qualität. Alles was mich zum Ende noch störte, ist auf das noch recht junge Betriebssystem zurückzuführen. Hier wird aber mit Hochdruck an stetiger Verbesserung und Erweiterungen gearbeitet. So ist für Version 8.1. die Mitteilungszentrale in Planung, gegen Ende meines Tests hat Instagram Wort gehalten und seine Windows Phone Version herausgebracht.

lumia925 2457 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Als eingefleischter iPhone Fan konnte mich das Lumia 925 tatsächlich auf eine Weise überzeugen. Wer ein Smartphone sucht und den Überblickt bei den zig verschiedenen Android Versionen und Brandings verloren hat, wer nicht jede kleinste Kleinigkeit in den Eingeweiden des Systems konfigurieren möchte, ein iPhone aber nicht in Frage kommt, ist hier an der absolut richtigen Adresse.

Warten wir noch eine Weile ab, liefern die App Schmieden ihre Programme auch für Windows Phone nach und erweitert Microsoft weiterhin stetig den Funktionsumfang von Windows Phone, haben wir hier in naher Zukunft den dritten ernst zunehmenden Anwärter und Konkurrenten auf den Smartphone Thron. Ich habe wieder auf mein iPhone 5s gewechselt, bin aber froh, den Ausflug in die Lumia-Welt gemacht zu haben.