Im Test… Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Mir ist es ja wichtig, immer und überall Musik dabei zu haben. Früher musste überall der große Gettoblaster mit, heute geht das alles natürlich viel platzsparender. So habe ich ja auch schon die Jambox getestet. Nun stand ich aber vor dem Problem, dass bei meinen Outdoor Aktivitäten so ein portabler Speaker auch einiges abkönnen muss, damit ich nicht die ganze Zeit auf diesen aufpasse. Und so kam ich auf den Hercules WAE Outdoor Speaker BTP04 um den es heute gehen soll.

Wae 2619 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04 Wae 2624 420x315 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04

Merkmale

Wae 2623 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04In erster Linie handelt es sich um eine klassische Bluetooth Box. Sowohl vom iPhone als auch über Android einfach als solche anzusteuern. An der Box befindet sich ein Bluetooth Knopf zum kuppeln neuer Geräte und je ein Vol+ und Vol- Knopf. Auf der Anderen Seite eine Micro USB Schnittstelle zum Laden, ein Hardware On/Off Schalter und eine Klinkenbuchse, falls man ganz klassisch via Kabel (um z.B. Akku zu sparen) Musik übertragen möchte. Die Schnittstellen befinden sich hierbei hinter einer gummierten Abdeckung und sollten natürlich geschlossen sein, will man eine wasser- und staub-geschützte Box haben. Und genau an dieser Stelle kommen wir zu den eigentlichen Stärken der WAE Outdoor Box

Die WAE Outdoor Box ist nämlich stoß-, wasser- und staubgeschützt! Also perfekt geeignet für jegliche Outdoor-Aktivitäten! Der Speaker ist robust gebaut, über den Lautsprechern befindet sich ein wirklich stabiles Gitter, die beiden Enden sind gut gummiert, so dass bei einem Sturz oder entlang schrammen bei einer Klettertour, das Innere des Speakers immer gut geschützt ist. Zudem ist der Speaker nach der IP 64 Norm gegen Staub und Wasser geschützt. Und somit kann man ihn immer und überall dabei haben.

Was ich noch gesondert erwähnen möchte, die Box besitzt an der Unterseite ein Standard 1/4″ Gewinde (klassisches Stativgewinde). So lässt sich die Box z.B. auf bereits vorhandene Stative, Saugnäpfe, Fahrradhalterungen eurer Kamera oder GoPro schrauben. Sehr praktisch wie ich finde!

Klang

Im Grunde funktionieren all diese mobilen Speaker mit zwei Breitbandlautsprechern und passiven Treibern. Die Bauform und das Design nehmen dabei natürlich noch Einfluss auf den Klang. Aber meine Vermutung hatte sich bestätigt, die WAE Speaker klingen ähnlich wie die Jambox. Lediglich durch die besondere Abschirmung gegen Staub und Wasser sind natürlich Klangeinbussen zu hören. Ich muss an dieser Stelle aber anmerken, dass Hercules hier ganze Arbeit geleistet hat, denn hier klingt nichts muffig oder blechern. Der Klang kann sich sehen lassen und ist ebenso beeindrucken, wie bei anderen Speakern auch. Vielleicht fehlt etwas Brillanz, aber das ist mal wieder wirklich meckern auf sehr hohem Niveau.

WAE App

Hercules hat zu ihrer WAE Speaker Reihe auch eine gleichnamige App herausgebracht. In der Praxis habe ich diese aber nicht benötigt. Eigentlich handelt es sich hierbei lediglich um einen Musikplayer, welcher auf die lokalen Dateien eures Smartphones zugreift, man kann mit ihr die Lautstärke regeln, sich mit der Box verbinden und sie hat einen Equalizer inne. Alles Funktionen die jedes Smartphone auch ohne die App bietet + das abspielen von Musik aus Spotify (was die App natürlich nicht unterstützt) Ich habe die Hercules Software daher nicht benötigt. Man verbindet den Speaker einfach via Bluetooth, startet seinen gewohnten Player und kann die Lautstärke über die Hardwaretasten der Box oder am Smartphone direkt variieren. Also keine Sorge, ihr benötigt die App nicht!

Lieferumfang und Zubehör

Wae 2622 278x208 Im Test... Hercules WAE Outdoor Bluetooth Speaker BTP04Zum Lieferumfang gehören in der Standard Variante** neben dem USB Kabel auch ein Packbeutel für die Box, sowie eine Handschlaufe und ein Karabiner um die Box am Rucksack oder Gürtel zu befestigen. Kauft man sich für +~50,- EUR das Adventure Pack** bekommt man zudem noch eine Fahrradhalterung und einen Saugnapf dazu.

Nettes Zubehör, aber dank des 1/4″ Gewindes an der Box, kann man diese auch mich bereits vorhandenen Haltern kombinieren.

Resümee

Ich war auf der Suche nach einem Outdoor Bluetooth Speaker, der so einiges aushält und auf den ich nicht ständig aufpassen muss und wurde direkt und ohne Umwege beim Hercules BTP04 Outdoor Speaker** fündig. Der Klang passt, er hält sein Wort in Sachen Staub-, Wasser- und Stoßfestigkeit, die Größe und das Gewicht passen und der Akku hält. Ein solider Speaker zu einem angenehmen Preis den ich nur weiterempfehlen kann!

Im Test… Canon Powershot G16

Pünktlich zum Jahreswechsel, den bevorstehenden freien Tagen und dem anstehenden Winterurlaub ist die neue Canon Powershot G16 bei mir eingetrudelt. Natürlich habe ich die Zeit genutzt und die Kamera bei meinen Vorhaben dabei gehabt, um sie direkt in der Praxis zu testen. Das sie JPG als auch RAW fotografieren kann, wie auch die S110 WiFi an Board hat, FullHD mit 60 Frames filmt… das alles könnt ihr selbst auf der Canon Homepage nachlesen. Darauf möchte ich hier auch gar nicht eingehen. Viel mehr soll es sich hier im meine persönlichen Highlights der Powershot G16 gehen.

g16 0099 800x600 Im Test... Canon Powershot G16

Das Äußere, Haptik und Bedienung

Wie schon in der Vorschau geschrieben. Was ich an der G-Serie gut finde, ist, dass die Bedienelemente gewohnt wie bei einer Canon DSLR angeordnet sind. Man kann alle Einstellungen schnell vornehmen und so macht auch das manuelle Fotografieren Spaß und Sinn. Hier konnte mich die G16 auch in der Praxis überzeugen. Schnell sind alle nötigen Einstellungen vorgenommen und die korrekte Belichtung ist im Kasten.

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Gar nicht überzeugen konnte mich hingegen leider der Sucher. Wie Teymur schon schrieb, erinnert dieser eher an eine Plastik-Lomo. Wirklich ernst zunehmen ist der Sucher als Werkzeug in der Praxis daher nicht. Lediglich als Backup z.B. in kompletter Dunkelheit könnte er ein vages Gefühl für das entstehende Bild vermitteln. Zudem werden im optischen Sucher keinerlei Informationen bereitgestellt. Hier zeigt die Konkurrenz eigentlich seit langem was Stand der Technik ist. Schade! Hinzu kommt, dass die Kamera offenbar keinen Annäherungssensor hat, so dass zu allem auch noch das Display nicht automatisch abschaltet, hält man sein Auge an den Sucher.

g16 0084 278x208 Im Test... Canon Powershot G16Ansonsten kann man aber nicht meckern. Alle Knöpfe sind sehr gut erreichbar und intuitiv bedienbar. Die Kamera liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes, hochwertig wirkendes Gewicht. Die Baugröße ist sicher nicht jedermanns Sache, bedenkt man aber die Features und Eckdaten, finde ich die Größe wirklich sehr angenehm und gelungen. Ein klappbares Display hätte ich mir noch gewünscht, aber dann wären die Abmessungen sicher wieder in die Höhe geschnellt.

Optik, ISO Leistung, Tiefen(un)schärfe

Was mich direkt begeistert hat, wie es die G16 mit so einem relativ kleinen Sensor, dieser kompakten Bauform und der universellen, festen Linse hin bekommt, Tiefenunschärfe und Bokeh in den Bildern zu fabrizieren. Eine Eigenschaft, welche man bei den meisten kompakten Kameras bisher vergebens sucht und welche immer wieder einen Unterschied zur großen DSLR gemacht hat. Hier kann die G16 bei mir voll punkten und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

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g16 0185 278x208 Im Test... Canon Powershot G16Die ISO-Leistung ist für eine Kamera in diesem Bereich ebenfalls bemerkenswert. Selbst bei ISO 3200 lassen sich die Bilder noch sehr gut verwerten. Nach einer kurzen unproblematischen Lightroom-Entrauschung erst recht. Wirklich praxistauglich und es macht auch bei schlechtem Licht Spaß die Kamera einzusetzen.

Das Bild hier rechts ist mit ISO 3200 aufgenommen und nicht bearbeitet worden. Die beiden anderen sind entrauscht.

Die verbaute Optik überzeugt daher. Eine offene Blende bis F1.8-F2.8, gute Abbildungsleistung und von 28mm Weitwinkel bis 140mm Zoom (auf Kleinbild umgerechnet). Eine gute Allround-Range! Zudem macht der eingebaute IS (Bildstabilisator) seine Dienste mehr als gut. Hier sollten nur wenige Wünsche unerfüllt bleiben.

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Videofeatures

Hier muss ich echt sagen: Ich bin restlos begeistert! Ich meine ich habe schon viel gefilmt, ob mit der GoPro, meiner 5D oder Camcordern. Aber die G16 liefert hier einfach nur ab! Wo fang ich an…

Bildstabilisator (IS) – dieser leistet beachtliche Dienste. Ganz klassisch stabilisiert er natürlich das Bild und das so gut, dass es wirklich schon an ein Kunststück grenzt, das Bild zu verwackeln. Aber was er ebenfalls tut: Macht man einen Bildschwenker, dann wird die Bewegung komplett geglättet. Als würde man einen Fluid-Head benutzen. Hier hat Canon wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine Steadycam o.Ä. kann man sich also getrost sparen.

Tiefen(un)schärfe und Bokeh – die Blende von F1.8-F2.8 kommt auch bei Videos zum tragen und voll zur Geltung. Kenne ich von kleinen Kameras eigentlich gar nicht und um so angetaner war ich davon.

Follow Fokus – filmt man mit einer großen Blende und wenig Tiefenschärfe, muss der Fokus sitzen. Bei der DSLR musste man dieses immer von Hand mitführen und das Ganze via Sucher oder LiveView kontrollieren. Die G16 zieht den Fokus selbst nach und das auch während der Aufnahme. Ob es nun darum geht den Fokus auch bei Bewegung zu halten oder bei einem Schwenk ein neues Objekt in den Fokus zu rücken… es funktioniert und das sehr zuverlässig.

Zoom – während der Aufnahmen funktioniert ebenfalls. Dieser ist während der Aufnahme verlangsamt, sehr smooth und somit wirklich brauchbar.

Am besten sieht man das alles aber in diesem schnellen Beispielvideo. Mir ging es bei diesem Video nur darum, markante Clips zu zeigen, welche die obigen Aussagen unterstreichen.

Für ein Urlaubsvideo oder z.B. eine Proberaumreportage oder ein Behind the Scenes Video ist die Videofunktion und Qualität mehr als gut. Ich sehe bei solchen Themen mit der G16 also keine Notwendigkeit mehr die große DSLR inkl Zubehör rum zuschleppen.

Resümee

Bis auf den Sucher (und das ist wirklich zu verkraften) bin ich restlos begeistert von der Canon Powershot G16** und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Spätestens als ich eine Weile mit ihr fotografiert hatte, war mir die etwas größere Bauform ebenfalls egal und ich war von den Werten, Funktionen und Ergebnissen mehr als überzeugt. Meine ursprüngliche Idee, die Nische zwischen S110 und 5D zu schließen ist voll aufgegangen.

Sie kann und wird keine große DSLR ersetzen, ebenso wenig kann sie bei diesen Ergebnissen mit der Kompaktheit der S110 mithalten. Das muss sie aber auch nicht. Jedes dieser Modelle hat seinen Platz und Anwendungsbereich und das ist gut so.g16 0205 278x208 Im Test... Canon Powershot G16

Eine kleine Anregung hätte ich noch… das manuelle Scharfstellen, welches über das hintere Wahlrad erfolgt, hätte man eventuell auf den vorderen Objektivring verlegen können. Dieser ist seit den Anfangszeiten der G-Serie mit einem Bajonett für Vorschraublinsen versehen. Ob diese heutzutage noch jemand einsetzt, weiß ich nicht. Mir hätte hier eine manuelle Fokus-Möglichkeit gefallen.

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Vorschau: Canon PowerShot G16

Es hat mich mal wieder in den Fingern gejuckt als Canon vor einer Weile die neue PowerShot G16 angekündigt hat. Mein Nutzungsverhalten hat sich im letzten Jahr stark verändert. Anfangs bin ich noch mit 8kg an Kameraequipment im Rucksack auf Klettersteigtour gegangen. 8kg die mich dermaßen genervt haben, dass ich kein einziges Bild mit der Kamera gemacht habe, sondern ausschließlich die S110 nutzte. Die Bilder waren für eine Kompaktkamera total überzeugend und viel wichtiger, ich habe überhaupt Bilder gemacht. Die “Große” blieb also fortan zu Hause…

PowerShot G16 creative FSR BEAUTY 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16 PowerShot G16 BLK 03 lens BEAUTY 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16

Manchmal darf es etwas mehr sein…

So genial ich die S110 auch (immer noch) finde, oft fehlt mir dann aber der Sucher. Einstellen kann man zwar auch alles fast wie bei der “Großen” aber eben über das Menü. Sie ist schnell, aber es geht schneller… Irgendwie hat sich da eine Lücke aufgetan und ich bin der Meinung, dass die PowerShot G16** diese füllen könnte. Als ich jetzt also die Gelegenheit bekommen habe, die G16 auf Herz und Nieren zu testen, habe ich sofort ja gesagt und nun ist es soweit. Pünktlich zum Weihnachtsfest liegt die Kamera zu Hause und wartet nun darauf eingesetzt und unter die Lupe genommen zu werden.

Ein paar Fakten

Die G16 ist das erste G-Modell welches nun auch nachgezogen hat und wie die S110 oder die PowerShot N integriertes Wlan hat. Wie häufig man dies einsetzt, ist jedem selbst überlassen. Es ist allerdings einfach zeitgemäß, dieses Feature zu implementieren und ich wollte es nicht mehr missen. Mit 9 Bildern in der Sekunde hat Canon ordentlich nachgelegt und bei meinen ersten Versuchen war ich wirklich beeindruckt, wie die Kamera die Bilder über den Chip ballert.

PowerShot G16 BLK FRT 04 420x349 Vorschau: Canon PowerShot G16

Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Schnelligkeit der G16. Kaum hat man den Einschalt-Knopf betätigt, ist die Kamera auch schon bereit. Motiv anvisiert und innerhalb eines Wimpernschlags sitzt der Fokus. Und das in einer wirklich bemerkenswerten Geschwindigkeit. Sie verfügt über ein Fokus-Hilfslicht, welches wirklich in keiner Kamera fehlen sollte. So hat man auch bei Dunkelheit keinerlei Probleme den Fokus richtig zu setzen.Und, auf dieses Feature bin ich am meisten gespannt, ihr wird eine bemerkenswert hohe ISO-Empfindlichkeit attestiert. Eine Eigenschaft welche ich bei meiner 5D Mark III so sehr schätzen gelernt habe. Hier wird auch, neben dem Sucher und der Bedienbarkeit, ein Schwerpunkt in meinem Test liegen.

PowerShot G16 BLK TOP 02 e1387274328352 420x259 Vorschau: Canon PowerShot G16 PowerShot G16 BLACK BACK LCD 05 420x280 Vorschau: Canon PowerShot G16

Von den Bedienelementen her, findet man ein Wahlrad direkt am Auslöser und ein weiteres an der Rückseite der Kamera. Dies ermöglicht mir, von der 5D gewohnt, ein schnelles und vor allem blindes Einstellen der wichtigsten Werte. Das alles geht natürlich nur, weil die G16 nicht ganz so kompakt wie die S110 ist. Sollten die angepriesenen Features aber ihr Wort halten, ist die Größe der G16 dennoch bemerkenswert. Zumal beim Design wieder darauf geachtet worden ist, die Maße erneut zu verringern. Wir werden sehen…

Stimmen zur G16

Zum Launch der G16 wurden auch einige Canon Botschafter nach ihrer Meinung zur neuen PowerShot befragt, deren Antworten mich in meinen Hoffnungen noch weiter bestätigt haben.

“…die Fokussierung. Sie ist schneller, als ich je zuvor erlebt habe… einfach fantastisch. Nimmt man das zusammen mit der hohen ISO-Empfindlichkeit, hat Canon meiner Meinung nach ein bereits großartiges Konzept nochmals verbessert. Hätten Sie mir vor sechs Jahren erzählt, dass ich einmal Bilder in Profi-Qualität mit einer Kompacktkamera aufnehmen würde, hätte ich das niemals geglaubt. Aber jetzt ist es Realität.”

~ Brent Stirton, Fotojournalist

“Die Low-Light-Eigenschaften sind absolut fantastisch und selbst bei ISO 12.800 sind die Aufnahmen mehr als brauchbar. …hinzu kommt die hohe Fokussiergeschwindigkeit. Die Kamera bietet auch eine komplette manuelle Steuerung, so dass ich mich um alle EInstellungen sekbst kümmern kann – perfekt, wenn ich kreativ arbeiten möchte.”

~ Ilvy Njiokiktjien, Fotojournalist

Außerdem gewährt uns Canon noch einen kleinen Einblick hinter die Design-Kulissen…

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Ich bin also selbst sehr gespannt ob meine Vorstellungen erfüllt werden. Über die Feiertage sollte ich genug Zeit für einen ausgiebigen Test haben, zum Skifahren kommt die PowerShot G16** auch mit. Ich werde euch dann hier mit einem Testbericht auf dem Laufenden halten.

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Das Resümee des Lumia 925 Test

Ich war nun also 14 Tage lang mit dem Nokia Lumia 925 unterwegs. Über meine ersten Schritte und Anfangsschwierigkeiten habe ich hier bereits berichtet. Nun ist die Testphase abgeschlossen und es ist Zeit für ein Resümee.

lumia925 2477 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Usability

Nach all den Anfangshürden, welches sich natürlich mit der Zeit gelegt haben, waren es nur noch wenige Dinge, an die ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen konnte. So waren es die oft verschiedenen Wege die einen an das selbe Ziel führen. So hat man die Facebook Nachrichten sowohl in der Nachrichten-Zentrale gesehen, als auch in der Facebook App. Die Nachrichten-Zentrale pushte sehr zuverlässig, zeigte aber nicht die Nachrichten an, welche man z.B. am PC geschrieben hatte. Hierzu musste man in die App wechseln. Neuigkeiten aus den verschiedenen Newsstreams (Facebook, Twitter, etc.) bekommt man in der “ICH” Übersicht aber eben auch in den jeweiligen Apps. Das ist zwar alles gut gemeint und dient der Zentralisierung, aber durch das sehr schlichte und flach gehaltene Windows Phone Design, habe ich oft den Überblick verloren, woher die Informationen gerade kommen.

Im Grunde kann man das alles aber darauf zurückführen, dass Facebook und Co (noch) nicht komplett im System integriert sind. So kann man sich auch (noch) nicht wie vom iPhone gewohnt, in anderen Apps mit seinem Facebook Account via einem einzigen klick anmelden. Aber… das alles ins in Planung und soll in den kommenden Windows Phone Versionen stetig weiter integriert werden.

lumia925 2492 278x185 Das Resümee des Lumia 925 TestSo sieht man aber, dass Nokia sich wirklich richtig Mühe gegeben hat. Überall, wo man die Chance sah dem Ganzen etwas unter die Arme zu greifen, hat man dies auch getan. Die mit aktuellster Musik bestückte Nokia Music App z.B. welche komplett kostenlos ist und vom Umfang tatsächlich an Spotify heran kommt. Man kann Playlists und Künstler-Mix offline verfügbar machen. Oder die kostenlose Navi App HERE Maps, die zum “Lieferumfang” gehört und einen sicher ans Ziel geleitet. Hier bekommt man wirklich einiges an die Hand, was sich sehen lassen kann.

Kamera

Die Kamera des Nokia Lumia 925 wird damit beworben, besser als die Konkurrenz mit schwierigen Lichtsituationen zurecht zu kommen. So soll sie ihre Stärken vor allem bei Dämmerung und im Dunklen ausspielen. Hierzu habe ich einfach ein paar 1:1 Vergleichsbilder mit dem iPhone 5s aufgenommen. Bildet euch am besten euer eigenes Urteil.

BoxFiles 13112513173503 845x475 Das Resümee des Lumia 925 TestFoto 25.11.13 17 34 52 800x600 Das Resümee des Lumia 925 Test

(Before: Nokia Lumia 925 - FullRes, After: iPhone 5s - FullRes)

BoxFiles 13112613183341 278x166 Das Resümee des Lumia 925 TestWas ich positiv anmerken möchte, sind die Einstellungsmöglichkeiten die einem geboten sind. So kann man z.B. den ISO Wert, Weißabgleich oder die Belichtungszeit manuell einstellen und so das Ergebnis ganz bewusst beeinflussen. Aber nur wer mag, ansonsten verlässt man sich wie gewohnt auf die Automatik.

Hardware Design und Haptik

Die Handy Hardware selber muss sich definitiv nicht verstecken. Das Gerät liegt hochwertig in der Hand, die Verarbeitung ist top. Das Display ist an den Kanten sehr flach abfallend was mir gleich positiv aufgefallen ist. Das Gerät knarzt nicht und macht einen kompakten Eindruck. Allerdings ist das gewählte Format nichts für meine recht kleinen Hände. Ich hatte bei der Einhandbedienung so meine Probleme und bin hier das längliche, schmale Design des iPhone 5 gewohnt. Das ist aber wirklich nur eine Frage des Geschmacks.

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Schade fand ich, dass das kabellose Laden nur mit einer extra Hülle funktioniert und nicht direkt im Gerät implementiert wurde. Die Hülle selbst wiederum ist ebenfalls sehr wertig und flach gestaltet worden und trägt nicht sonderlich auf, schützt dabei aber wie man es erwartet.

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Der Akku hat mich in den ganzen zwei Wochen nie im Stich gelassen. Egal wie viel ich mit dem Handy gemacht habe, wie viele Push-Anstürme es auch waren. Einen kompletten Tag hat es immer durchgehalten oft wäre auch deutlich mehr drin gewesen. Hier habe ich mit dem iPhone schon des öfteren so meine Probleme gehabt. Fazit Akkulaufzeit: Top!

Abschließendes Resümee

Was soll ich sagen… Wunder habe ich nicht erwartet. Positiv überrascht wurde ich aber trotzdem. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Windows mal loben würde. Aber was Nokia hier mit ihrem Windows Phone Lumia 925 raus gebracht haben, kann sich wirklich sehen lassen. Die Hardware in gewohnt hochwertiger Nokia-Qualität. Alles was mich zum Ende noch störte, ist auf das noch recht junge Betriebssystem zurückzuführen. Hier wird aber mit Hochdruck an stetiger Verbesserung und Erweiterungen gearbeitet. So ist für Version 8.1. die Mitteilungszentrale in Planung, gegen Ende meines Tests hat Instagram Wort gehalten und seine Windows Phone Version herausgebracht.

lumia925 2457 845x563 Das Resümee des Lumia 925 Test

Als eingefleischter iPhone Fan konnte mich das Lumia 925 tatsächlich auf eine Weise überzeugen. Wer ein Smartphone sucht und den Überblickt bei den zig verschiedenen Android Versionen und Brandings verloren hat, wer nicht jede kleinste Kleinigkeit in den Eingeweiden des Systems konfigurieren möchte, ein iPhone aber nicht in Frage kommt, ist hier an der absolut richtigen Adresse.

Warten wir noch eine Weile ab, liefern die App Schmieden ihre Programme auch für Windows Phone nach und erweitert Microsoft weiterhin stetig den Funktionsumfang von Windows Phone, haben wir hier in naher Zukunft den dritten ernst zunehmenden Anwärter und Konkurrenten auf den Smartphone Thron. Ich habe wieder auf mein iPhone 5s gewechselt, bin aber froh, den Ausflug in die Lumia-Welt gemacht zu haben.

Die ersten Schritte… Nokia Lumia 925

Ich habe die Tage also mein Nokia Lumia 925 in Betrieb genommen. Im Vorfeld habe ich mir eine zweite SIM für meinen Vertrag bestellt, das stellte also kein Problem dar. Nun musste ich als erstes einen Windows Live Account erstellen (Vergleichbar mit der Apple ID beim iPhone), damit ich im Windows Phone Store an Software komme und mein Handy inkl Einstellungen und Daten in Microsofts Skydrive (Vergleichbar mit der icloud beim iPhone) gesichert werden kann. Nachdem ich das Handy also grundlegend eingerichtet hatte, habe ich angefangen meine Daten zu portieren und MustHave-Apps zu installieren.

Kontakte, Mail, Kalender

BoxFiles 13111213100902 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925Mails waren kein Problem. Postfächer einrichten und fertig! Was ich allerdings am Anfang verwirrend fand, je Mailaccount hat man nun ein eigenes Icon. Die Postfächer sind also voneinander getrennt und müssen einzeln gecheckt werden. Muss man wissen. Zum anderen nutze ich eine meiner Mailadressen als Login für meinen Google-Account. Habe ich diesen also bereits angebunden, kann ich das eigentliche Postfach nicht mehr anbinden, da mir Windows Phone meldet, es gäbe schon einen Account mit dieser Mailadresse… Workaround war, mich im Google Account mit meinem Google-Benutzernamen anzumelden.

Kalender war auch kein Problem, da ich alles mit diversen Google-Kalendern gelöst habe (keinen iCloud-Kalender) und somit war die Anbindung schnell erledigt. Die Ansicht ist allerdings etwas suboptimal. In der Monatsansicht wird versucht die Termine tatsächlich textlich einzublenden – nicht sonderlich gut lesbar. In der Tagesansicht muss man scrollen um Termine ausfindig zu machen, man wird also nicht “hingeleitet” und in Listenansichten verliere ich persönlich immer schnell die Übersicht. Aber wenn man fair ist, habe ich die gleichen Probleme auch im  iOS Kalender. Der glänzt auch nicht grad mit Übersichtlichkeit.

BoxFiles 13111213100917 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100910 420x252 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100925 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Kontakte hingegen stellten mich kurz vor ein Problem. Diese habe ich in der iCloud gesichert. Die kann man allerdings am Windows-Phone nicht anbinden. Nach kurzer Recherche habe ich aber herausgefunden, dass es zum portieren der Kontakte eine App gibt. “Daten übertragen“. Diese solle auch mit dem iPhone funktionieren und sich die Daten via Bluetooth saugen. Ich war skeptisch, habe es ausprobiert und war sehr positiv überrascht, denn es funktionierte auf Anhieb!

BoxFiles 13111213100852 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100831 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111213100844 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Systemintegration und Push-Mitteilungen

Facebook und Twitter sind auch im Windows Phone integriert. Allerdings folgt das alles einem etwas anderen Konzept, als ich das vom iPhone gewohnt war. So ist der Facebook Chat z.B. in der “SMS Zentrale” mit integriert. Zwischen meinen SMS Verläufen, tauchen also meine Facebook Unterhaltungsverläufe mit auf. Ist eine nette Idee, verwirrt allerdings anfänglich, da die unterschiedlichen Dienste sich optisch erstmal nicht unterscheiden. Im Texteingabefeld ist vor dem Eingeben des eigenen Nachrichtentextes zu lesen ob es sich um eine SMS oder einen Facebook Chat handelt. Nach ein paar Tagen merkt man aber, dass es im Grunde keine Rolle spielt bzw man irgendwie doch merkt, was nun ein Chat und was ein SMS Verlauf ist.

Gleiches Konzept mit den Hinweisen auf News in den Timeline von Facebook, Twitter und Co. Diese werden unter der App/Zentrale “Ich” zusammen gefasst und gebündelt dargestellt. In dieser kann man sich die gepushten Beiträge ansehen, liken, kommentieren, retweeten oder faven ohne auch nur einmal in die Facebook oder Twitter App wechseln zu müssen. Alles auf die Kategorien Benachrichtigungen (z.B. Timeline-News aus Facebook), Neuigkeiten (z.B. Eigene Facebook-Posts im Auge behalten und neue Tweets) und Versenden, hier kann man ein Update in die Netzwerke posten (einzeln oder alle aufeinmal), einchecken oder seinen Status ändern. Auch hier braucht es etwas Eingewöhnungszeit da man zu keinem Zeitpunkt die gewohnte Facebook- oder Twitteroberfläche sieht. Aber es funktioniert.

BoxFiles 13111313100445 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111313100452 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111313100505 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Was mir sehr fehlt, ist eine Mitteilungszentrale. Wird man via Push benachrichtigt und entsperrt das Handy, kann man verpasste Push Hinweise nicht mehr einsehen. Diese verschwinden nämlich nach kurzer Zeit und so muss man dann die Kacheloberfläche absuchen, wo sich denn was getan hat. Hier habe ich aber erfahren, dass in der Windows Phone Version 8.1. Abhilfe geschaffen werden soll.

Design, Oberfläche und Bedienung

Ich muss gestehen, die Oberfläche von Windows Phone hat was. Das Kacheldesign macht was her, die Idee mit den 3 verschiedenen Größen und das manche Apps in der Kachel Inhalte anzeigen, ist eine coole Idee. Das man hier und da etwas länger sucht, wo sich gewisse Dinge befinden, das ist auch normal. Das Grundlegende Bedienkonzept (Zurück geht es mit der ← Taste, Verschiedene Oberflächen innerhalb einer App sind oben über die riesige Überschrift durch rechts und links wischen zu erreichen, etc.) geht auch langsam in Gewohnheit über. Generell ist das Betriebssystem und Handy relativ schnell. Bewegt man sich auf der Windows-Oberfläche, ist das swipen und wischen auch flüssig und angenehm. Alles ist sehr schön und angemessen animiert. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Das gefällt! In den Apps hingegen sieht es teilweise etwas anders aus, dafür kann aber Nokia und Windows nichts.

BoxFiles 13111213105444 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925Wo ich im Design allerdings noch Verbesserungspotential sehe… Man achtet sehr darauf, das alles Clean, Flat und Einheitlich ist. Das wirkt auch sehr stimmig und modern. Gefällt mir. Aber teilweise ist dieses Design so durchgängig, dass die Übersicht etwas leidet. z.B. in einem Whatsapp Gruppenchat mit 10 Teilnehmern, in welchem jeder Teilnehmer im einheitlichen Design dargestellt wird. Hier hat man Mühe den Überblick zu behalten. Würde man hier etwas Farbe zulassen, könnte es so einfach sein. Wie eben auch bei iOS und Android. Hier weiß ich allerdings nicht was vorgegeben ist und in wie weit die App-Entwickler eingreifen können. In der SMS Zentrale aber, sehen SMS und Facebook-Nachrichten ebenfalls identisch aus. Warum nicht zwei verschiedene Farben? Und so gibt es immer wieder mal Stellen im System und den einzelnen Apps, an welchen man das Design-Konzept vielleicht doch etwas überdenken müsste.

Nokia Lumia 925 Reset

Weil ich etwas unvorsichtig war, musste ich mein Lumia via Tastenkombination resetten. Da ich selber nicht auf Anhieb finden konnte, wie das funktioniert, hier die Lösung: Man muss die Leiser- und die Ein/Aus Taste für ca 10 Sekunden drücken. Anschließend vibriert das Lumia kurz und startet neu!

Resümee bisher nach 5 Tagen…

Ein tolles Handy, ein hübsches Betriebssystem und viele gute Ansätze und Ideen! Das die Eingewöhnung nicht leicht wird, das habe ich mir natürlich schon gedacht. Es ging aber dann doch schneller als erwartet. Viele anfängliche Probleme haben sich mit der Zeit gelegt. Hinzu kommt, dass man sich auf viele Ansätze und Konzepte einfach mal einlassen muss um zu sehen, dass es so eben auch funktionieren kann. Was man im Endeffekt bevorzugt, steht auf einem anderen Blatt. Aber gut… ich habe ja noch mehr als eine Woche vor mir und bin selbst gespannt, was das finale Resümee sein wird.

Mitstreiter

Ich bin nicht der Einzige, der sich auf dieses 14-tägige Experiment eingelassen hat. Auch Ben, Camillo und Maik sind dabei. Aber auch einige (für mich) neue Gesichter machen mit. So z.B. Malte und Axel. Interessiert euch das Thema also, schaut auch unbedingt bei den Kollegen vorbei!

UPDATE zu den getrennten Mail-Postfächern

Direkt nach der Veröffentlichung hat mich die betreuende Agentur zu dieser Aktion kontaktiert und meinen Unmut bezüglich der getrennten Postfächer ausgeräumt. Es gibt hier nämlich eine simple Lösung:

BoxFiles 13111413130650 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111413130700 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925 BoxFiles 13111413132329 252x420 Die ersten Schritte... Nokia Lumia 925

Man geht dazu einfach in eines der Postfächer, unten auf die Einstellungen und betätigt den Punkt “Posteingänge verknüpfen”. Nun kann man auswählen welche Postfächer auf dem Lumia zusammen angezeigt werden sollen und wie dieses gemeinsame Postfach heißen soll. Ich bin zufrieden!

Danke für die schnelle und zuvorkommende Hilfe an dieser Stelle – so muss das sein!

Ich teste das Nokia Lumia 925

Ähhh… bitte was?!? Als unverbesserlicher iPhone Jünger? Ein Windows Phone?

Ja! Mein Bekanntenkreis hat es mittlerweile schon aufgegeben mit mir über iPhone-Alternativen zu diskutieren. Android kenne ich vom Diensthandy, find ich furchtbar. Für mich der Inbegriff, wie userfreundliche Smartphones nicht aussehen sollten. Jeder Hersteller backt seine eigenen Brötchen, bei den ganzen OS Versionen blicken nur noch die eingefleischten User durch. 3 Mio Einstellmöglichkeiten von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie braucht. Es gibt kein durchgängiges Design. Und so weiter, kennt ihr alles. Ne, danke!

Nokia Lumia 925 845x524 Ich teste das Nokia Lumia 925

Als ich die Mail zum Nokia Lumia 925 im Postfach sah und trotz meiner Warnung, ein unverbesserlicher und überzeugter iPhone-User zu sein, keine Bedenken bestanden, habe ich die Möglichkeit wahrgenommen, mir auch endlich mal ein eigenes Bild von einem Windows-Phone zu machen. Ich habe noch schnell gecheckt, wie es mit Apps wie Facebook (), Spotify (), Instagram (x) und Whatsapp () aussieht, bei meinen Selftracking Apps ala Moves und die komplette Nike+ Fuel Serie wusste ich bereits, dass diese nur iOS tauglich sind.  Aber für 2 Wochen (solange soll die Testphase nämlich gehen) werde ich mich arrangieren können. Und so soll es sein…

Lumia Tom 800x600 Ich teste das Nokia Lumia 925

Nokia macht derzeit sehr offensiv Werbung für seine aktuelle Lumia Serie. Ob das Lumia 1020 mit seiner 41 Megapixel Kamera oder eben das Lumia 925**, welches gerade bei schlechten Lichtverhältnissen punkten will. Einige Stimmen sagen, dass es Nokia sich mit seinem Lineup wieder in den Smartphone Markt zurück gebracht hat. Ich werde für 2 Wochen vom iPhone auf das Lumia 925** umsteigen und bin gespannt was die Windows Phone Welt von Nokia so zu bieten hat. Ich halte euch hier auf dem Laufenden.

Habt ihr Fragen, Anregungen oder etwas was ich testen soll? Seid ihr anderer Meinung oder fühlt ihr euch bestätigt? Habt ihr Tipps für mich oder wollt mich einfach auslachen… ab in die Kommentare!

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Im Test… Lifeproof fre iPhone Case

Die Wintersaison steht vor der Tür, die ersten Skigebiete öffnen ihre Pforten. Den Sommer mit all den Aktivitäten dieses Jahr hat mein iPhone unbeschadet überlebt. Klettern, wandern, Kanu fahren auf der Moldau… da ich immer alles tracke oder unter anderem mit der Handykamera festhalte, hier und da mal GPS brauche oder online etwas nachschauen möchte, ist das iPhone immer dabei. Aber so richtig wohl war mir in vielen Situationen nicht und daher musste eine ordentliche Schutzhülle her.

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Nach einigen Recherchen bin ich dann beim Lifeproof fre gelandet. Leider gibt es dieses ausgewiesen nur für das iPhone 5. Ich habe aber das neue iPhone 5s. Die Abmessungen sind ja komplett gleich geblieben aber an der Kamera hat sich etwas getan sowie am Blitz. Da ich über facebook und andere Kanäle leider keine Antwort von Lifeproof bekommen habe, musste ich mir selbst ein Urteil davon machen.

Eigenschaften

Warum ich schlussendlich zur Lifeproof fre** gegriffen habe? Sie erfüllt allerhand Spezifikationen. Nicht das ich da viel Wert drauf lege, der Vorteil bei Spezifikationen ist allerdings, dass es klare Bedingungen und Eckdaten gibt, die ein Produkt erfüllen muss und dies tut das fre Case. Es ist demnach staub-, wasser- und stoßfest und das sind genau die Anforderungen die ich an ein Case hatte.

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Ein weiterer ausschlaggebender Vorteil gegenüber anderen Herstellern war, dass das fre nicht groß aufträgt und sehr leicht ist. Lifeproof gibt an, dass das Case bis 2 Meter für 60 Minuten unter Wasser dicht hält und fordert einen auf, dies auch direkt vor dem ersten Gebrauch zu testen. Man legt einfach ein Stück Papiertaschentuch in das Case, verschließt dieses und legt es beschwert ins Wasser. Und siehe da, es hält wie versprochen dicht. Vorteil nach diesem Test, man vertraut dem Case und auf die Dichtheit.

lifeproof fre 2169 278x185 Im Test... Lifeproof fre iPhone CaseIm Inneren ist das Case an allen wichtigen Stellen ausreichend gepolstert. Zum einen um eventuelle Stöße abzufangen und zum anderen das Handy vor Kratzern durch das Case selbst zu schützen. Alle Tasten, selbst der Lautlos-Schalter sind ebenfalls durch das Case zu bedienen.

Cooles Zusatzfeature, dem Case liegt ein Klinkekabel bei, welches man anstatt des Verschlusses am Kopfhörerausgang einschrauben kann. Ist man also im Besitz von wasserfesten Kopfhörern, kann man diese anschließen, ohne das das Case hierbei seinen Schutz aufgeben muss. Pro-Tipp: Selbst wenn die Kopfhörer nicht wasserfest sind, die kosten nicht die Welt, wenigstens ist das Handy safe!

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…passt das iPhone 5s?

Japp es passt. Wunderbar sogar. Die Kamera und der Blitz werden durch das Case augenscheinlich nicht beeinträchtigt. Was natürlich nicht geht, der Fingerabdruck-Sensor – klar. Ansonsten kann man alle Tasten durch das Case einwandfrei bedienen. Das ist wichtig, da unter Wasser z.B. der Touchscreen nicht funktioniert (geht physikalisch einfach nicht). Schaltet man also die Kamerafunktion über Wasser ein, kann man unter Wasser mit den Lautstärken-Testen die Aufnahme starten.

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Für die Speaker hat das Case Aussparungen an der Front. Allerdings lässt man die Musik laufen, ertönt diese gefühlt von der Rückseite des Cases. Nicht weiter schlimm, die Hülle wirkt in dem Moment sogar noch als Resonanzkörper. Klar ist der Sound etwas muffiger, aber hey… dafür dass das Handy in diesem Moment quasi “unkaputtbar” ist, ist das vollkommen OK.

Resümee

lifeproof fre 2154 278x185 Im Test... Lifeproof fre iPhone CaseIch bin vollends zufrieden mit dem Lifeproof fre**. Der erste Praxiseinsatz wird kommen und ich bin mir sicher, keine Angst mehr um mein iPhone haben zu müssen und kann es dennoch überall uneingeschränkt bedienen. Die Einschränkung mit dem Fingerabdruck-Sensor ist in solchen Umgebungen bestens verkraftbar. Das Case lässt sich leicht wieder entfernen, wird es nicht benötigt. Hat man es mehrere Tage im Einsatz, kann man das iPhone, dank einer kleinen Klappe, auch im Case laden. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann aber nicht mehr dicht!

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