Im Test… leinwandfoto.de

Seit geraumer Zeit möchte ich mich endlich ein paar meiner Bilder an die Wand hängen. Bis ich mal eins ausgewählt, mich für Format und Druckweise entschieden habe, finde ich meist das Bild nicht mehr gut und am Ende hängt bis heute noch keins meiner Bilder an meinen Wänden… kennt ihr das? Naja, vor kurzem habe ich mich endlich zusammen gerissen und mein Lieblingsbild aus New York auf Leinwand drucken lassen und zwar bei leinwandfoto.de.

Bestellung, Abwicklung und Versand

nyc-1018Um dieses Bild hier geht es.

Die Bestellung verläuft problemlos über die Webseite, nachdem man sein Wunschbild hochgeladen hat, werden einem alle Formate angeboten, für welche sich das Quellbild eignet. Man läuft also nicht Gefahr ein zu großes Format und eine somit schlechte Bildqualität zu riskieren. Beim Leinwanddruck kann man außerdem zwischen einem 2cm oder einem 4cm Rahmen wählen. Achtung, hierbei geht entsprechend mehr Bild verloren! Eine Format- und Preisübersicht gibt es hier.

leinwandfoto-0585Die Bezahlung erfolgte bei mir bequem via PayPal, neben Kreditkarte kann man allerdings auch auf Rechnung bestellen. Von der Beauftragung bis zum Versand dauerte es nur 3 Tage. Angenehm schnell wie ich finde. Der Versand erfolgt via UPS, die Versandkosten hängen natürlich vom Format ab.

Die Leinwand war sehr sicher verpackt, erst wurde diese sorgfältig in Luftpolsterfolie eingewickelt und anschließend in einen passgenauen, stabilen Karton verpackt. Neben der aufgespannten Leinwand, lagen noch Eckkeile zum nachspannen und Aufhängungsmaterial bei.

Druck- und Leinwand-Qualität

Ich habe mich für das Format 90x60cm entschieden. Der Druck ist makellos ebenso die Verarbeitung, die Kanten sind sauber umgelegt, nicht geknickt und somit gibt es hier kein Farbabrieb. Die Farbe ist schön deckend und satt. Der Rahmen macht ebenfalls einen sauber verarbeiteten Eindruck, mit den Spannkeilen kann man die Leinwand bei bedarf noch nach spannen.

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Gedruck wird übrigens über das Labor xxlpix.net und dieses wurde mehrfach ausgezeichnet für seine überragende Qualität. Direkt kann man allerdings nur als Gewerbetreibender bestellen und genau an dieser Stelle kommt leinwandfoto.de ins Spiel.

Resümee

Alles in Allem bin ich von der Abwicklung bis hin zur fertigen Leinwand rundum zufrieden. Die Qualität ist sehr hochwertig, schnell ging es auch, einzig der Preis von 89,- EUR zzgl. 12,95 EUR Versand könnte den ein oder anderen abschrecken. Ich finde aber, die Qualität der Leinwand ist das Geld wert. Wer also einen hochwertigen Leinwanddruck sucht, der auch ein bisschen mehr kosten darf als beim Fotodruck-DIscounter, der sollte mit leinwandfoto.de einen Versuch wagen.

Im Test… der RoundFlash

Schon seit geraumer Zeit suche ich nach einem Ringblitz. Entweder waren sie immer zu teuer, zu unhandlich, zu klein/schwach, Dauerlichtlösungen benötigten eine permanente Stromzufuhr oder es taugte einfach nicht…  Vor kurzem erreichte mich dann aber der RoundFlash, welchen ich während meiner letzten Shootings mal genauer unter die Lupe genommen habe und euch hier davon berichten mag!

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Aufbau – Funktion – Features

Was direkt beim ersten Auspacken auffällt, ist das geringe Packmaß des RoundFlash**! Er ist zusammengefaltet nicht größer als ein Handball und lässt sich, im Aufbewahrungsbeutel verstaut, auch noch ein wenig komprimieren. Er sollte somit in jedem Setup noch einen Platz finden.

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Auf- und abgebaut wird er wie Faltreflektoren, er besteht im Grunde aus zwei biegsamen Ringen, welche sich nach dem Auspacken entfalten. Um Raum im inneren des Reflektors zu schaffen und den Stoff zu spannen, hat man sich hier was pfiffiges einfallen lassen. und zwar werden Stabilisatoren mittels Magneten zwischen den Ringen arretiert, welche dem Konstrukt ihre Festigkeit geben. Das ist nicht nur stabil, sondern auch super schnell auf- und wieder abgebaut. Am besten könnt ihr das Prinzip aber in diesem Herstellervideo sehen…

Am Blitz wird die Softbox mittels eines rutschfesten Klettbandes angebracht, anschließend stülpt man die Mitte des Ringblitzes über das Objektiv und fixiert dies durch festziehen der elastischen, eingespannten Schnur. Was Anfangs etwas fummelig scheint, geht von Mal zu Mal immer schneller von der Hand. Tipp: Schraubt man dem Objektiv anschließend eine Gegenlichtblende auf, verhindert man das versehentliche abrutschen der Softbox vom Objektiv.

Ergebnisse

Während meiner letzten Shootings habe ich folgende Bilder mithilfe des RoundFlash geschossen…

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Bei den Bildern oben, war der Ringblitz die einzige Lichtquelle. Unten wurde lediglich der Hintergrund mit einem orangenen Dauerlicht beleuchtet…

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Resümee

Ich muss sagen, selten hat es ein Zubehör so schnell und ohne jeden Zweifel in mein Standard-Setup geschafft. Ich war direkt davon überzeugt und auch nach mehreren Tests haben ich keinerlei Kritikpunkte. Der Preis ist vollkommen gerechtfertigt, die Funktion und Qualität passen, das Gewicht und Handling ist ebenfalls kein Problem! Klar, die Leistung ist nicht die eines großen Ringblitzes sondern eben nur die eiens Systemblitz. In dem meisten Fällen reicht diese aber aus oder man kann sein Setup diesen Begebenheiten anpassen.

Wer also für überschaubares Geld eine absolut brauchbare Ringblitz-Lösung sucht, ist hier an der richtigen Adresse!

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Im Test… Canon PowerShot S110

Die Immer-Dabei-Kamera, gibt es sie? Ich bin schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach ihr und als ich Ende letzten Jahres zum EOS M Event in Hamburg war, konnte ich unter anderem die Canon PowerShot S110** etwas genauer unter die Lupe nehmen. Mittlerweile habe ich mir die Kamera zugelegt und möchte euch über meine ersten Erfahrungen berichten…

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Die Kamera

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Die PowerShot S110 ist kompakt wie eine IXUS Kamera aber nahezu wie eine große DSLR ausgestattet. Sie bietet neben den normalen Automatik Modis auch die bekannten manuellen wie Av, Tv und M. Hier hat man also volle Kontrolle über die Belichtung. Sie fotografiert auf Wunsch sowohl in JPG, RAW als auch einer Kombination aus Beiden. Genau das gewisse „Mehr“ was ich bei den meisten Kompakt-Kameras sonst vermisse. Sie hat kein wechselbares Objektiv und das ist für mich ein Must(Not)Have Kriterium, denn dafür habe ich meine große DSLR. Ich suche eine Kamera welche ich ohne große Gedanken einfach dabei habe und nutzen kann. Die mir in manchen Momenten volle Kontrolle über das Ergebnis ermöglicht, in anderen wiederum alles abnimmt und einfach nur Momentaufnahmen macht. Nicht zu viele Features aber alle nötigen. Und genau das bietet eben die PowerShot S110**.

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Features und Highlights

Neben den Features die man auf der Canon Homepage lesen kann möchte ich hier nur auf einige eingehen, die ich erwähnenswert finde. Das wäre zum einen die Bedienung, welche aus einer Tasten/Touchscreen/Multifunktionsrad Kombination realisiert wurde, das eingebaute WiFi und die Filmtagebuch Funktion.

s110-2694 Die Bedienung der S110 ist eine Kombination. Der Aufnahme Modus wird über das oben liegende Wahlrad bestimmt, ganz in der gewohnten Manier der großen Kameras. Auf der Rückseite findet man die normalen und gewohnten Bedienelemente der kompakten Canon Kameras. Hier wurde nicht zwanghaft, auf Kosten der Bedienbarkeit, versucht Tasten einzusparen. Ein nettes Element stellt das Multifunktionsrad direkt am Objektiv dar, welches sich wie ein Fokusring bedienen lässt. Über dieses können mehrere Funktionen, abhängig vom eingestellten Modus eingestellt werden. Im Av-Modus, stellt man hier die Belichtungszeit ein, im Tv die Blende, im Automatik-Modus die Iso und im Manuellen Modus kann man sich via einem Button auf dem Touchscreen zwischen Blende und Belichtungszeit entscheiden. Und dann wäre da noch der erwähnte Touchscreen. Alle Menüs lassen sich (zum Glück!) mit den normalen Menütasten bedienen, aber wer lieber den Touchscreen mag, kann das eben tun. So sollte ein Touchscreen in dieser Klasse implementiert werden. Ein optionales Feature und keine Sparmaßnahme für gewohnte Knöpfe! Bei Eingabe von Texten oder dem Betrachten der bisherigen Aufnahmen ist das flicken durch die Bilder eine wahre Freude… die gängigen Gesten funktionieren und der Bildschirm spricht ohne jegliche Verzögerung an! Was via Touch geht, könnt ihr in meinem EOS M Artikel nachlesen, dort auch ein kleines Video dazu.

s110-2688 Das eingebaute WiFi ermöglicht einem das Übertragen der Aufnahmen direkt auf ein iPad oder iPhone, das direkte Drucken auf einem WiFi fähigen PictureBridge Druckers oder aber auch das Geotaggen der Bilder via GPS des gekoppelten Smartphones. Das alles funktioniert AdHoc (Also von Device zu Device) oder via Infrastruktur (Alle Geräte befinden sich im gleichen WiFi Netzwerk) Ja, es kostet Akku und Ja, die Übertragung könnte schneller sein. Aber es ist ein Zusatzfeature, welches man nicht nutzen muss und ich finde, jede Kamera sollte heutzutage diese Funktionen bieten!

s110-2660_1 Und neben den ganzen Kreativ- und Automatik-Modis die größtenteils wirklich brauchbar sind, gibt es eine Filmtagebuch-Funktion. Und das ist ein echt geiles Feature! Bei jeder Aufnahme welche ihr in diesem Modus macht, werden die 4 Sekunden vor der Entstehung des Bildes als Video aufgenommen und automatisch aneinander gereiht. „Knipst“ ihr so also euren Urlaub, habt ihr anschließend automatisch ein cooles, oft lustiges Video welches ihr nur noch mit Musik unterlegen müsst. Leider werden die geschossenen Bilder nicht im Video als Stills eingebaut und leider muss man, sollte man das nachholen müssen, das Video wieder händisch auseinander friemeln. Verbesserungswürdig, aber wirklich eine geniale Idee! Hier gibt’s ein (leider altes) Video zum Feature.

Resümee

Seit ich die PowerShot S110** habe, trage ich sie tatsächlich jeden Tag bei mir. Ich war mit ihr bereits hier und hier wandern und habe die DSLR, welche ich vorsichtshalber dabei hatte, nicht aus dem Rucksack geholt. Sie ersetzt definitiv nicht meine große Kamera, das soll sie auch gar nicht. Aber in manchen Situationen ist die 5D einfach too much. Und bevor ich gar nicht fotografiere, zücke ich die S110. Und genau das wollte ich erreichen. Die Zeit wird zeigen ob das auch so bleibt…

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Die Qualität der Bilder überzeugt mich, der eingebaute Blitz eignet sich hervorragend zum Aufhellen. Die Bedienung wirkt schlüssig und geht gut von der Hand. Das Multifunktionsrad am Objektiv finde ich ein gelungenes Bedienelement, das Touchdisplay ist toll in die allgemeine Bedienung implementiert und eingebautes WiFi sollte jede neue Kamera haben.

Hin und wieder fehlt mir der Sucher. Mir fällt es schwer ohne diesen, allein via LiveView einen guten Blick für den Bildausschnitt und die Komposition zu finden. Ich denke aber, das ist Gewohnheit und Übungssache. Die Kamera wird mich dieses Jahr definitiv häufiger begleiten und so werdet ihr immer wieder Ergebnisse von ihr sehen

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Im Test… Manfrotto 709B / MTT2 Tischstativ

Ich benutze es nun schon seit Jahren und es ist für mich schon selbstverständlich… Aber als mich die Tage jemand drauf aufmerksam gemacht hat, warum ich mein wirkliches „Immer dabei“-Stativ noch nie auf meinem Blog vorgestellt habe, wusste ich keine Antwort. Und daher will ich euch heute das Manfrotto 709B** bzw MTT2 vorstellen.

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Verwendung

Bei der Verwendung sind einem wirklich (nahezu) keinerlei Grenzen gesetzt. Dadurch, dass die Beine recht weit auseinander gespreizt werden, hat es einen sehr festen Stand. Der integrierte Kugelkopf lässt sich schön feststellen und hält auch bei größeren Lasten. Ob ihr das Stativ nun auf einem Tisch oder anderen Untergrund platziert oder direkt auf dem Boden, im „Notfall“ lässt es sich in nahezu jeder Situation benutzen.

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Ob ihr nun eure Kompaktkamera, den Audiorekorder, die GoPro oder sogar die große DSLR mit schwerem Objektiv aufschraubt, bisher hat es mich noch nie im Stich gelassen. Lediglich mein 70-200mm F2.8 brauch ich dem Stativ nicht zumuten, die Lise ist aber auch recht lang und wiegt alleine schon 1,5 Kilo. Halten würde es schon, nur neigen wäre dann wohl nicht mehr drin…

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Was soll ich groß sagen… es besitzt keine abgefahrenen Features, es ist einfach sehr klein und kompakt, super stabil und lässt einen nicht im Stich. Und so soll das auch sein!

Die Eckdaten

Das Stativ ist zusammengeklappt 20cm lang, die Arbeitshöhe beträgt max 11cm. Es besitzt einen kompakten Kugelkopf, welcher sich um 360° drehen und 90° neigen lässt. Am oberen Ende befindet sich ein 1/4″ Gewinde mit großer, gummierter Auflagefläche. Mit seiner Tragkraft von 2kg kann man das Tischstativ wirklich als Lastenesel bezeichnen. Und das alles bei einem Eigengewicht von 0,20 kg.

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Resümee

Selten habe ich ein so universell einsetzbares Stück Ausrüstung gehabt, wie das Tischstativ von Manrotto. Es ist zudem noch ein Lastenesel im wahrsten Sinne des Wortes. Ob für die kleine Kompakte, für die 5D mkIII mit schwerem L Objektiv, einfach den Audiorekorder oder die GoPro… Es passt in jede Tasche, ist immer griffbereit und zuverlässig. Jeder sollte eins besitzen!

Was nun der Unterschied zwischen dem 709B und dem MTT2 ist, außer das die Farbgebung und der Preis ein anderer ist, das konnte ich bisher leider nicht raus finden. Findet ihr einen Unterschied, schreibt mir bitte!

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Nike+ Fuelband – Geiler Scheiß!

Vor kurzem habe ich mir das Nike+ Fuelband** zugelegt und ich muss sagen: „Geiler Scheiß!“ Gesehen habe ich es ja schon vor einer Weile, ich war anfangs recht skeptisch was die Genauigkeit anbelangt, habe mir hier und da einen Test durchgelesen und Vergleichsvideos angeschaut und die einhellige Meinung ist, die errechneten Werte passen im Großen und Ganzen mit denen von klassischen, guten Pulsuhren zusammen. Als ich dann jetzt vor kurzem das Sport-Klettern für mich entdeckt habe und total drauf „hängen geblieben“ bin, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir ein Nike+ Fuelband bestellt… Das mag jetzt vielleicht nur ganz wage was mit Fotografie zu tun haben, aber dafür gibt’s ja die „Personal“ Kategorie.

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Design, Funktion und Technik

Das Fuelband ist durch und durch einfach nur stylish! Das fängt bei der Verpackung an, welche so auch aus dem Hause Apple kommen könnte und geht weiter über das eigentliche Band, bis hin zur App und dem Webinterface. Es sieht eben nicht so schrecklich aus wie die meisten typischen Jogging-Pulsuhren, die man am liebsten unter dem langen Ärmel versteckt. Es sieht vor allem gar nicht wie eine Uhr aus! Display erkennt man keines, einzig der Verschluss und ein einzelner Button lassen sich am Band erkennen. Drückt man diesen, so (er)scheint die Anzeige durch die Gummioberfläche in grobpixeliger LED Manier. Durch mehrfaches betätigen wechselt die Anzeige von den Nike+ Fuelpoints über die durch Bewegung verbrauchte Kalorien, Schritte bis hin zur Uhrzeit.

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Jede Anzeige wird stetig vom Fortschrittsbalken der Fuelpoints unterstrichen. Bei langem drücken des Buttons, synchronisiert das Fuelband via Bluetooth mit der iPhone App und schickt die erreichten Punkte auch gleich weiter zum Nike+ Profil.

nike_fuel_band-1606Der Verschluss ist aus Metall und hebt sich optisch von der ansonsten gummierten Oberfläche des Fuelbands ab. Nach dem öffnen sieht man gleich, der Verschluss enthält einen klassischen USB Stecker. Über diesen kann das Fuelband sowohl geladen als auch direkt und ohne Bluetooth mit dem Rechner synchronisiert werden. Alle Einstellungen (24h/12h Darstellung der Uhrzeit, aktuelle Uhrzeit, Körpergröße/-gewicht, Tagesziel usw) lassen sich sowohl via Desktop als auch iPhone App vornehmen. Der Akku hällt im übrigen 5-6 Tage. Das Band erfasst die Bewegung wohl über ein 3 Wege Beschleunigungssensor und ist dafür erstaunlich genau, wie diese Daten, in Zusammenhang mit der hinterlegten Körpergröße und -gewicht umgerechnet werden, bleibt Nikes Geheimnis. Aber solange es funktioniert, ist mir das auch vollkommen egal! Dahingegen hat mich der Blick auf die Innereien der Gummihülle wiederum fasziniert!

(Bildquelle der Armband Innereien: Engadget)

Apps, Interface und Social Media Integration

Die App und das Nike+ Portal sehen wirklich nett aus, man kann im Grunde auf alle Daten zurückgreifen und diese auswerten. Man kann mit der App seine Tagesziele und Notizen zum jeweiligen Tag erfassen, so wie den Ladezustand des Armbandes abfragen und man wird mit „Abzeichen“ und „Badges“ belohnt, wenn man sein Ziel erreicht, übertrifft oder eine Erfolgsreihe von mehreren Tagen hat. Man kann sich sogar mit seinen Freunden messen und vergleichen…

      

…aber: Die Bedienbarkeit, Flexibilität und Durchgängigkeit ist einfach beschissen semi-schön und nicht-ganz-so-durchdacht. Im Grunde sind viele tolle Ideen enthalten, viele Animationen und Grundgedanken sind absolut richtig und passen zum Gesamtbild sowohl vom Design als auch zum Konzept. Aber leider ist nichts davon wirklich durchgängig oder zu Ende gedacht. Man findet eine Anbindung an Facebook, kann auch nach seinen Freunden suchen, bekommt aber nur die Freunde, welche auch ein Fuelband (bzw dessen App) haben, angezeigt. Es gibt aber weitaus mehr Fuel Produkte und Apps. Auf dem Nike+ Onlineportal hingegen, kann ich alle Nike+ User adden und mich mit ihnen messen. Meine Tagesdaten sind zwar optisch super aufbereitet, die Auswertemöglichkeiten gehen allerdings gegen 0… Ebenso das Onlineportal ist sehr schön gemacht, etwas durchdachter und flexibler aber ebenso hier und da von der Bedienbarkeit einfach furchtbar verbesserungsfähig. Ich hoffe inständig das Nike dem ganzen Thema eine konsequente Grunderneuerung verpasst und erkennt, das alleine hier noch sehr viel Steigerungspotential versteckt ist.

Achtung im Ausland (sync)

Letzten Urlaub musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich zwar das Fuel Band mit meinem iPhone syncen kann, mir die Daten aber in der App nicht zur Verfügung stehen. Diese müssen erst mit einer bestehenden Internetverbindung an Nike übermittelt werden, so dass die App diese wieder abfragen kann. Das ist natürlich scheiße sehr ungeschickt, wie ich feststellen musste… Hier sollte unbedingt nachgebessert werden, dass zumindest die Tageswerte lokal eingesehen werden können.

Bestellung aus Deutschland

Wer jetzt zurecht sagt „Moment, das Fuelband gibt es doch noch gar nicht in Deutschland!?“ der hat vollkommen recht. Mit einem kleinen Trick, bekommt man es jedoch ganz offiziell, ohne Probleme auch in Deutschland, ohne den teuren und lästigen Weg über den Zoll gehen oder die überteuerten eBay-Angebote in Betracht ziehen zu müssen. Und zwar wechselt ihr im Nike-Online-Store einfach auf United Kingdom als Location, sucht euch das passende Fuelband raus, legt es in euren Warenkorb, wechselt wieder auf Deutschland und siehe da… Das Ganze kommt dann schön aus Belgien, keine Zollabfertigung nötig und sucht ihr noch ein wenig im Internet nach Gutscheinen, könnt ihr normal zumindest noch den Versand sparen!

Resümee

Ich bin trotz der Kritikpunkte sehr zufrieden mit dem Band und trage es wirklich jeden Tag und das sehr gerne. Und der eigentliche Sinn des Ganzen, war es, meinen Alltag ein wenig tracken und messen zu können. Ein normaler Bürotag ohne Abendprogramm ergibt bei mir rund 2000 Fuelpoints, alles darüber ist erstrebenswert. Gehe ich Abends noch klettern, schließe ich den Tag mit einem Wert zwischen 3600 und 4200 Fuelpoints ab. Und daran kann man schon erkennen, wie wenig Bewegung so ein Büroalltag hat. Zudem sollte es mich anspornen, mich mehr zu bewegen und meine, mir selbst gesteckten Bewegungsziele zu erreichen. Und das tut es auf jeden Fall!

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Im Test… die Canon EOS M

Danke an Ben Hammer für das Bereitstellen dieses Bildes.

Als Canon kürzlich in Hamburg zum „Hands-On“ der EOS M einlud (ich habe berichtet), konnte ich mir ein Exemplar der neuen Lifestyle-Kamera sichern und dieses noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Und so möchte ich meine Gedanken zur  ersten „Mirrorless“ aus dem Hause Canon nun mal zusammenfassen. Testcharts und Grafiken werdet ihr hier vergebens suchen, dafür gibt es genug Quellen. Vielmehr möchte ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit euch teilen.

Das Konzept

Immer wieder fragte ich die Experten von Canon vor Ort, was denn die eigentliche Zielgruppe für diese Kamera sei und immer wieder bekam ich die selbe Aussage – Lifestyle. Gemeint sind, (natürlich plump mit meinen Worten gesagt,) stilbewusste Leute, die Wert auf gutaussehende und gestylte Produkte legen und sich nicht mit einer, mit Knöpfen und Funktionen überladenden Kamera beschäftigen wollen. Aus diesem Grund hat die EOS M z.B. ein Touchdisplay und nur die, von der IXUS Serie gewohnten, wenigen Knöpfe. Es gibt sie in verschiedenen Hochglanz-Farben und allerhand passendes Zubehör, welches gerade so in ist, wie z.B. eine Leder-Bereitschaftstasche im klassischen Leica Stil. Die Kamera wirkt auf jeden Fall sehr hochwertig und ist gut Verarbeitet, an dieser Stelle lässt Canon keine Zweifel das hier selbst auf das kleinste Detail geachtet wurde. Sie soll schick und stylisch aussehen und das ist gelungen.

Funktionsumfang und Highlights

Im inneren der EOS M** steckt im Grunde eine vollwertige EOS 650D. Das ganze wurde verkleinert, aufgehübscht, der Spiegel wurde herausgenommen und fertig war die EOS M (klingt einfach, ist es aber nicht). Derzeit gibt es zwei Objektive, den Allrounder, das 18-55 F3.5-5.6** und das Pancake mit 22m F2.0**. Außerdem ein Adapter von EF-M auf EF/EF-S** mit welchem man die normalen Spiegelreflex-Ojektive auf die EOS M schnallen kann. Der Sensor ist exakt der selbe und hat bei aufgesetztem EF-M Adapter demnach auch einen Cropfaktor von x1,6. Man quält sich hier also nicht mit einem winzigen Micro Four/Thirds Sensor durch die Welt.

    

Zum Lieferumfang gehört standardmäßig ein Speedlight 90EX**. (Protipp: dieser ist neben dem 580 EXII** im übrigen der einzige Blitz der ebenfalls als Master fungieren kann, z.B. auch auf einer 5D Mark III) Testen konnte ich außerdem den Speedlight 270EX II**  welcher sich im Gegensatz zum 90EX auch nach oben neigen lässt um indirektes Blitzen zu ermöglichen.

Die Bedienung via Touchscreen ist gewöhnungsbedürftig und bietet, wer hätte es gedacht, Vor- und Nachteile! Ein cooles Feature finde ich, das man den Fokuspunkt via Touch direkt im Live View verschieben kann, mit entsprechender Einstellung kann man so sogar via Touch auslösen. Schiebt man also den Fokuspunkt mit dem Finger über das Live View Bild, passt sich sogleich auch die Belichtungssimulation an und man sieht direkt, wie das fertige Bild aussehen wird. Allerdings kann man den Fokuspunkt und auch so manch andere Funktion leider auch nur ausschließlich via Touch verschieben, was hin und wieder ein Hindernis darstellt. Mit Handschuhen oder aufgesetzter Display-Lupe beim Videofilmen, steht man da also schnell vor einem Problem.

     

Auch nett ist das „flicken“ durch die vorhandenen Bilder. Wie vom Smartphone gewohnt gelangt man hier mit einem Fingerwisch zum nächsten Bild, mit einem „Zwei-Finger-Pinch“ kann man in Bilder hinein- oder herauszoomen usw. Das Ganze läuft allerdings nur nahezu flüssig wie ihr in obenstehendem Video sehen könnt.

     

Einen optischen Sucher, einen eingebauten Blitz sowie WiFi (WLAN) oder ein schwenkbares Display sucht man vergebens, dafür wurde der EOS M, neben dem Touchscreen, ein Fokuslicht spendiert, was mir sehr positiv auffiel und ich mir so in jeder Canon wünschen würde, auch z.B. bei der 5D Mark III.

Der AutoFokus

…bekommt einen eigenen Abschnitt, da die EOS M im Vorfeld wegen eben diesem so zerrissen wurde. Und ja, er ist langsam! Um so schlechter die Lichtverhältnisse um so langsamer wird er, daher wohl auch die tolle Fokusleuchte. Und ich will hier auch gar nichts beschönigen – es nervt! Ganz so dramatisch langsam, wie es oft dargestellt wird, ist er dann allerdings nicht. Und wenn er denn dann mal sitzt, dann sitzt er auch perfekt! Ich hatte ja z.B. auch schon eine x100, deren Autofokus noch wesentlich nerviger war, dennoch hat es die Kamera zum Kultstatus geschafft. Ob Canon hier noch mit einem Software-Update etwas nachbessern kann, das weiß ich nicht. Für wen dieser Umstand nun ein K.O. Kriterium ist oder ob man sich damit arrangieren kann, muss jeder selbst beurteilen. Bei meinen Streifzügen durch Hamburg ist mir das Problem zwar aufgefallen, hat mich beim Bilder machen aber nicht sonderlich eingeschränkt.

     

Alle Bilder in diesem Post (außer die Produktbilder) sind mit der EOS M entstanden. Mehr davon findet ihr außerdem in diesem Artikel über das EOS M Event in Hamburg.

Mein Resümee

Man merkt im Endeffekt doch, dass die EOS M nicht in erster Linie für den EOS Fotografen, welcher eine DSLR und einen großen Linsenpark zu Hause hat, gemacht wurde. Mit dem EF-M Adapter versucht man diese Zielgruppe zwar anzusprechen, aber durch die eher „verspielte“ Bedienung und die wenigen Tasten, die diverse Funktionen eben nicht griffbereit halten, spricht diese Kamera leider nicht jeden von uns an.  Es geht hier ganz klar um ein Lifestyle-Produkt, welches eben weitaus mehr Features als eine Kompaktkamera bietet und vom Innenleben einer 650D eigentlich kaum Wünsche für den engagierten User offen lässt. Dies sieht man auch ganz klar am Preis, welcher, je nach Ausstattung, ab einem EVP von 849,- EUR (740,- Straßenpreis) beginnt.

Ich hatte sehr viel Spaß mit der EOS M und sehe ganz klar einen Markt für die Kamera. Aufgrund des Preises und den genannten Einschränkungen, kommt sie für mich allerdings nicht in Frage.

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Im Test… GoPro WiFi BacPac & Remote

Vor einer Weile erreichte mich ein Päckchen von camforpro.com! Enthalten war das brandneue GoPro WiFi BacPac + WiFi Remote Combo Pack welches ich schon sehnsüchtig erwartet habe!

Nun stand in meiner Heimatstadt Karlsruhe „Das Fest“, ein Open Air Festival an, auf welchem ich eine Band Videotechnisch begleitet habe und so hatte das WiFi BacPac seinen ersten Einsatz!

Die Features

Zu den technischen Daten muss ich mich hier, glaube ich, nicht groß äußern. Diese können am Besten auf der Produktseite eingesehen werden. Ein paar Eckdaten welche ich besonders prickelnd finde, die Reichweite der Remote liegt bei 90m (optimale Begebenheiten sogar bis zu 180m) was einen riesigen Freiraum in der Anwendung einräumt und, man kann nicht nur eine GoPro steuern, sondern bis zu 50 (!!!) Stück gleichzeitig.

Was mir so beim studieren der technischen Daten nie bewusst wurde, man sieht auf dem Display der Fernbedienung, live die Einstellungen und das Menü der gekoppelten GoPro HD Hero2. Das heißt, ihr könnt nicht nur die Aufnahme starten, sondern, ist die GoPro irgendwo unzugänglich (in meinem Fall stand die Cam auf der Bühne) montiert, könnt ihr die kompletten Einstellungen anhand der WiFi Remote einsehen und ändern!

Was sich an diesem Wochenende auch besonders gut machte, die GoPro war bereits beim Soundcheck auf der Bühne montiert. Bis es aber los ging, wollte ich Akku sparen und habe die GoPro wieder ausgeschaltet, lediglich das WiFi BacPac ließ ich auf Empfang. Als es dann nun endlich los ging, konnte ich via Remote die GoPro einschalten, den Modus überprüfen und die Aufnahme starten! Also ja, man kann die Cam sogar via Remote hochfahren. Erwähnenswert, wie ich finde!

Die Inbetriebnahme

Nicht das es hierzu im Normalfall einen gesonderten Absatz benötigt, ich diesem Fall aber schon! Denn als ich das WiFi BacPac mit meiner GoPro in Betrieb nehmen wollte, stand ich zuerst wie „der Ochs vor’m Berg“… Modul auf die GoPro gesteckt, Remote eingeschaltet – nix geht! Klar, muss ja noch gekoppelt werden. Anleitung aufgeschlagen, Koppelung versucht – nix geht! Na dann werd ich wohl doch die Anleitung lesen müssen… Hier steht, man soll das BacPac und die Remote zuerst updaten. Also zuerst das CineForm Studio von der GoPro Webseite herunterladen, BacPac per USB koppeln und mir wurde ein Update angeboten. Nach diesem habe ich die Remote per USB angeschlossen – nix geht! Ahh… die Remote muss via WiFi über das BacPac geupdated werden. Angeschlossen – geht nicht! ARGH! OK, kurzum, wenn man weiß „wie“ ist das alles eine Sache von 5 Minuten…

Am besten genau nach dieser Anleitung vorgehen!

Und für die Zukunft merkt man sich folgendes:  Soll die GoPro upgedatet werden, schließt man diese direkt via USB an. Soll das WiFi BacPac upgedatet werden, schließt man die GoPro mitsamt des BacPacs via der USB Schnittstelle des BacPac an. Soll die Remote upgedated werden, so schließt man das BacPac OHNE GoPro an, dieses dient dann als Schnittstelle um die Remote wireless upzudaten.

Die GoPro App …nach laaaaaaangem warten ist sie endlich da!

Zum Release des WiFi BacPac war auch gleich eine Smartphone/Tablet GoPro App geplant. Leider ist diese erst mit reichlich Verspätung erschienen. Mit dieser App ist es möglich das Bild der GoPro auf ein SmartPhone zu streamen. In der Theorie klingt das genial. Man kann so das Blickfeld und die Ausrichtung der GoPro einstellen, auch wenn diese an unzugänglichen Stellen befestigt ist, wo man mit dem LCD BacPac keine Chance hatte. Mit der Hero2 soll es soagr möglich sein, das gestreamte Bild sowohl auf dem Laptop aufzunehmen, als auch auf die interne Speicherkarten. Selbstredend lassen sich über die App auch die Einstellungen der GoPro kontrollieren und ändern.

Für die Inbetriebnahme war natürlich wieder ein Update aller Komponenten nötig. Nach der Erfahrung aus der Ersteinrichtung, war das Updaten hier ein Klacks. Das Verbinden der GoPro mit dem SmartPhone ist etwas umständlich, bis man weiß wie es geht. Man muss zuerst das SmartPhone selbst via WiFi mit der GoPro verbinden, die GoPro taucht hier wie ein Hotspot in den WLan Einstellungen des SmartPhones selbst auf (nicht in der GoPro App). Anschließend, hat man die Ad-Hoc Verbindung hergestellt, öffnet man die GoPro App und die Kamera wird automatisch erkannt.

In der Praxis zeigte sich dann aber, dass zwar die Steuerung und Änderungen an den Einstellungen schön übersichtlich und sehr schnell funktionieren, das Killer-Feature, was die App eigentlich aus mach – der LiveView, aber eine Latenz von 2-3 Sekunden oder mehr hat. Das übertragene Bild läuft dann zwar flüssig (bei Sony’s ActionCam war die Übertragung direkter, aber extremst hakelig und mit vielen Aussetzern durchsetzt) aber in der Praxis hat keiner von uns die Zeit und vor allem Geduld die GoPro um ein paar Zentimeter zu verschieben, 3 Sekunden zu warten um den Bildausschnitt zu kontrollieren und dann ggf erneut zu korrigieren.

Da es sich bei der App um den „ersten Wurf“ handelt, hoffe ich mal, dass hier noch deutlich nachgebessert wird. Ein runterschrauben der Bildqualität hat übrigens auch nicht weniger Latenz gebracht. So ist das Feature für mich leider kaum brauchbar.

Resümee

Das WiFi BacPac – für mich trotzdem eine MustHave Erweiterung der GoPro! Die Cam kann montiert werden und selbst an schwer zugänglichen Stellen, können alle Einstellungen, als auch die Aufnahme via remote gesteuert werden. Durch die Verbindung via WiFi stehen die beiden Komponenten in permanenter, recht zuverlässiger Verbindung. Auch in der Reichweite von 90m macht sich dies bemerkbar. Eine dennoch sehr gelungene Erweiterung, wenn dann noch die GoPro App ein Update bekommt, so dass das LiveView Feature mit weniger Latenz zu einem weiteren, dann brauchbaren Feature mutiert, sollte das das Paket perfekt abgerundet sein!

Als Bezugsquelle kann ich euch auf jeden Fall die Jungs von camforpro.com ans Herz legen. Hier findet ihr wohl das umfangreichste Angebot an original und 3rd party Zubehör für die GoPro Produktpalette. Ebenso habe ich immer unkompliziert ein offenes Ohr und kompetente Hilfestellung bei all meinen Fragen und Ideen gefunden! Vielen Dank auch dieser Stelle – macht weiter so!