Im Test… Phottix Trafo DSLR Video Schulter Rig

phottix Trafo 290x290 Im Test... Phottix Trafo DSLR Video Schulter RigVor ein paar Monaten habe ich von meinfo.to freundlicherweise ein Rig für einige Zeit zum testen bekommen. Ich möchte nun also über meine bisherigen Erfahrungen berichten. Es handelt sich um das Rundum-Sorglos-Paket aus dem Hause Phottix, das Phottix Trafo DSLR Video Rig. Als das Paket geliefert wurde, war ich erstmal über die Größe geschockt, nach dem Auspacken vom Umfang der Teile die zum Rig gehörten.

Es ist echt alles dabei was man sich so an einem Rig vorstellen kann… von der Baseplate über den Follow Focus, Schulterpad, Kontergewicht, Griffe, Monitorhalter bis hin zu einem U-Cage und einer massiven, ausgewachsenen Matebox. Hier bekommt ihr wohl den besten Überblick über den Lieferumfang und Maximalausbau des Rigs. Meine erste Amtshandlung war es, das Rig in seinem vollem Umfang aufzubauen. Beeindruckend! Schwer! und auf jeden Fall “too much” für meinen Geschmack!

Meine Erfahrungen

Bevor es also zum ersten Einsatz ging, habe ich das Rig erstmal ein wenig zurück gebaut und auf meine persönlichen Anforderungen angepasst. Die Matebox z.B. kam bis heute nicht zum Einsatz in der Praxis. Vom U-Cage benutze ich nur eine Hälfte, da ich hier kein großes Gewicht aufbaue und das Gegengewicht wird nur bei längeren Drehs verwendet. Hier mal ein Standard-Aufbau, wie ich ihn für meinen Zweck perfekt finde.

Montiert seht ihr hier eine Canon 550d, meinen Phottix Hector Monitor, mein LED Licht und den Daniel.

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Da das ganze Rig aber total Modular aufgebaut ist, habe ich mir auch noch aus den Rest-Teilen ein Minimal-Setup gebaut, um auch auf meinem Video-Stativ den Follow Fokus benutzen zu können. Das sieht dann so aus.

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Sorry für die Quali der Bilder, da meine Cam aber montiert war, war nur noch das iPhone zur Hand.

 Pro und Kontra

Pro:

  • Qualitativ besser als erwartet
  • Sehr umfangreiche Ausstattung, lässt keine Wünsche offen
  • komplett modular aufgebaut – es gibt unzählige Möglichkeiten es anzupassen

Kontra:

  • mit 1300,- EUR sehr teuer, im Vergleich zu anderen Rigs mit dieser Ausstattung aber erschwinglich
  • Schulterpad passt qualitativ nicht zum Rest
  • Karbon-Alu Rohr ist etwas… öhm… übertrieben?!  Es ist eine Karbon-Folie um ein Alu Rohr

blog 8745 290x193 Im Test... Phottix Trafo DSLR Video Schulter RigZum Schulter Pad:
Das Schulterpad sticht wirklich aus dem ganzen Set heraus. Negativ! Es kann nur auf die Rohre geschoben werden und besteht komplett aus einfachem Schaumstoff. Versteht mich nicht falsch, es erfüllt komplett seinen Zweck und wird einen ebenso wenig im Stich lassen oder auseinander fallen. Aber es nervt zum einen, dass man das Rig auseinander bauen muss um das Pad von den Rohren zu bekommen und es ist nur mit viel Kraft auf dem Rig zu justieren. Bei dem Preis hätte man sich bei dem Schulterpad auch noch etwas mehr mühe geben können. Ich finde es immer Schade wenn alles schlüssig ist, und bei einem Teil ist der Ehrgeiz nach durchdachter Qualität dann einfach ausgeblieben.

blog 8750 290x193 Im Test... Phottix Trafo DSLR Video Schulter RigZum Carbon-Alu Rohr:
Die besagten Karbon-Alu Rohre sind in meinen Augen normale Alu Rohre welche mit einer Karbonoptik-Folie ummantelt sind. Praktisch ist es, weil dadurch die Befestigungsschellen nicht verhaken und leichter zu verstellen sind. Es aber als Karbon-Alu Rohr zu bezeichnen finde ich etwas übertrieben. Meiner Meinung hat dieses Rig solche “Werbemittel” nicht nötig.

Meckern auf hohem Niveau, aber bei 1300,- EUR darf man so was schonmal erwähnen!

Resümee

Also ich war wirklich von der Qualität beeindruckt. Bis auf ein paar oben genannte Abstriche gibt es wirklich nichts zu meckern am Phottix Trafo Shoulder Rig**. Es ist wirklich für jede Anforderung was dabei und durch die modulare Bauweise, kann es spielend auf die jeweiligen Vorlieben und Begebenheiten angepasst werden. Ich habe mein Setup gefunden. Was ich aus diesem Test vor allem mitnehmen konnte, ich weiß recht genau wie mein Rig auszusehen hat, was man wirklich braucht und was einfach too much ist. Das war mir so aber auch nur Möglich, weil mir der Maximalausbau zur Verfügung stand.

Das Rig insgesamt, die Verwendeten Materialien und die einzelnen Bauteile haben eine beeindruckend hohe Qualität und machen einen absolut verlässlichen Eindruck. Dennoch erschließt sich mir nicht, warum Rig-Bauteile und Sets im allgemeinen so teuer sind. Ich kann mir nicht vorstellen das Material- und Herstellungskosten tatsächlich so hoch sind. Schaue ich mir an, wie viel aus dem Komplettset ich im Endeffekt nicht im Video-Alltag benutze, hätten sich für mich die 1300,- EUR nicht gelohnt. Gemessen an der Konkurrenz auf dem Markt, ist der Preis allerdings wieder total wettbewerbsfähig.

Da ich keine technischen Reviews, mit Testcharts oder Materialanalysen mache, sondern einfach meine Erfahrungen mit meinen Worten beschreibe und so vielleicht die ein oder andere Frage unbeantwortet lasse, stellt mir eventuelle Fragen einfach in den Comments

** Amazon Affiliate Link – Ihr zahlt das gleiche, tut mir damit aber einen kleinen Gefallen.

Im Test… GoPro HD Hero2

GoPro Hero2 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Wir haben schon in dem ein oder anderen Projekt mit einer GoPro gearbeitet. Letzten Sommer z.B. beim Skimmen am See mit der “alten” HD Hero, bei unserem Ferrari Video hatten wir erstmals eine geliehene HD Hero2 im Einsatz. Und spätestens da wurde mir klar, so eine GoPro ist ein MustHave Standard Equipment… naja, zumindest für mich!

Um so glücklicher bin ich, dass GoPro mir ein Exemplar der neuen GoPro HD Hero2 zur Verfügung gestellt hat. Im Folgenden möchte ich auf meine Erfahrungen und Einsatzgebiete mit der GoPro eingehen, die Gründe hierfür, was noch geplant ist und wo die Unterschiede zur ersten Version der HD Hero und sogar zu “Alternativen” wie der PlaySport liegen.

Action Aufnahmen

Bislang haben wir die GoPro, wie an den Beispielen zu sehen, unter anderem beim Skimmen am See eingesetzt. Die Cam fix auf die Boardspitze, ausgerichtet und beeindruckende und einzigartige Aufnahmen sind das Resultat. Da die GoPro stoß- und wasserfest ist, muss man hier keine Angst um die Cam haben.

Auch im letzten Snowboard-Urlaub kam die Cam zum Einsatz. Hier allerdings auf dem Helm oder dem Skistock montiert. Denn, was viele nicht wissen, GoPro weißt ausdrücklich darauf hin, dass die Halterungen nicht für (ungedämpfte) Impact-Sportarten geeignet sind. Besser gesagt, sie raten davon ab sie direkt aufs Board zu montieren. Man muss sich also Gedanken machen, wo und wie die Cam montiert wird.
blog 7409 290x192 Im Test... GoPro HD Hero2Wir haben diesen Hinweiß natürlich auf eigene Verantwortung, mit der Hoffnung auf tolle Aufnahmen, missachtet. Zur Folge hatte dies, dass das Gehäuse am Gelenk gebrochen ist.  Also auch die GoPro hat, bei den Kräften welche hier wirken, ihre Grenzen. Bei den niedrigen Zubehörpreisen allerdings kein großes Problem, das Gehäuse hat die GoPro wie gewohnt vor Schäden geschützt. Ein neues Housing und um eine Erfahrung reicher.

Bei unserem Ferrari Video haben wir die GoPro an stellen des Autos montiert, an denen wir mit unseren normalen Kameras an die Grenzen gestoßen wären. Zum einen wegen dem Gewicht und der Größe, zum anderen wegen dem Beschädigungs-Risiko. So wurde die Cam kurzerhand über dem Motor oder an der Stoßstange, kurz über dem Asphalt platziert.

Vorteil bei actionreichen Aufnahmen bietet die Option, dass mit der GoPro in der 720er/HD Auflösung (≠ FullHD) mit 60 fps (frames per second), in der WVGA (848×480) Auflösung sogar mit 120 fps aufgezeichnet werden kann, was mir die Möglichkeit einräumt, die Aufnahmen anschließend auch in verminderter Geschwindigkeit, ruckelfrei wiedergeben zu können.

Aussergewöhnliche Orte, Zeitraffer und Totalen

Bei Workshops oder z.B. unserer Einweihungsfeier wird eine GoPro direkt unter die Decke gehängt. Dadurch entstehen Aufnahmen in der Totalen vom Geschehen und können so, im anschließenden MakingOf Video, einen tollen Gesamteindruck vermitteln. Hier wähle ich je nach Dauer des Events und nach gewünschtem Ergebnis, entweder die Videofunktion oder die Intervallfunktion, bei welcher, je nach Einstellung, alle 2,5,10,… Sekunden ein Bild aufgenommen wird.

Weitere Ideen/Anregungen und denkbare Einsatzorte:

  • am Fenster während eines Linienfluges
  • an Musikinstrumenten
  • an einem Quadrokopter, Modellauto oder Modellflugzeug
  • usw…

Mit etwas Kreativität und Einfallsreichtum sind einem hier kaum Grenzen gesetzt.

Verbesserungen der GoPro HD Hero2 vs HD Hero(1)

blog 7419 290x271 Im Test... GoPro HD Hero2Die erste Verbesserung die einem direkt ins Auge fällt und auf welche man so nicht mehr verzichten möchte, ist das grafische Display an der Vorderseite. Voll mit den wichtigsten Einstellungen auf einen Blick, vereinfacht es vor allem die Navigation durch das umfangreiche (aber keineswegs überladene) Menü.

Der außerdem immer wieder erwähnte, doppelt so schnelle Bildprozessor, die doppelt so hohe Auflösung (5MP zu 11MP) bei Fotos und die verbesserte Glaslinse fallen außerdem stark ins Gewicht. Hat die Hero1 noch Probleme mit direkten, hellen Lichtquellen bei schlechten Lichtverhältnissen, kommt die Hero2 hier wesentlich besser mit diesen Begebenheiten zurecht.

blog 7417 e1331665740644 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Eine kleine Änderung, welche mit ins Auge gefallen ist, aber sonst nirgendwo Erwähnung findet: Die beiden Bedienknöpfe der neuen GoPro haben diese Beschichtung nicht mehr. Genau die Beschichtung die nach einer Weile nachgibt und die Knöpfe stark abgenutzt aussehen lässt.

Außerdem wurde der Hero2 ein Mikro-Eingang und eine Mini-HDMI Schnittstelle spendiert, zwei weitere Aufnahmestatus-LEDs, die Low Light Performance wurde verbessert und zudem wird derzeit an neuem Zubehör gearbeitet, wie das WiFi BacPac und die WiFi Remote, deren Funktionen sich erst mit der Hero2 voll entfalten können. Dazu hoffentlich bald mehr…

Das Beste aber, die neue Hero2 bleibt kompatibel zu allem Zubehör der vorhergehenden Generation! Gehäuse, Kabel, Adapter… alles bleibt kompatibel.

Befestigungsmöglichkeiten / Zubehör

Durch die große Auswahl an Adaptern und Mounts, deren Einzelteile untereinander auch noch beliebig kombiniert werden können, sind den Ideen hier kaum Grenzen gesetzt. Ob Rohrschellen, Saugnäpfe, Klebepads, Kopf-, Körper oder Armgurte, hier wurde fast an alles gedacht. Spätestens mit dem Adapter auf das normale 1/4″ Kameragewinde und der Möglichkeit so auf Produkte von Drittanbietern und aus der normalen Kamera-Welt zurückzugreifen sind einem alle Wege offen.

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Aber selbst die Gehäuseteile, Linsen, Dichtungen sind alle einzeln zu bekommen. Da es sich hierbei um eine Action-Cam handelt, leidet hier und da nun Mal das ein oder andere Teil. Es wurde wirklich an alles gedacht und sehr modular aufgebaut, damit in den seltensten Fällen das komplette Set ersetzt werden muss.

Das Beste ist aber der Preis. Trotz dem Hype den die GoPro derzeit erlebt, ist die Kamera wie auch das Zubehör zu erstaunlich humanen Preisen erhältlich. Wie ich finde, merkt man hieran, dass die Macher mit Herzblut an ihrem Produkt hängen und dennoch bodenständig geblieben sind.

Kleine aber feine Kritikpunkte

  • Ich vermisse ein separates Ladegerät. Da der Akku leider nicht sehr lange hält, habe ich einen Zweit-Akku ins Auge gefasst. Da man den Akku aber nur in der GoPro laden kann, stand ich vor dem Problem: ist ein Akku on Location leer, kann ich diesen, während ich mit dem anderen weiter Arbeite, nicht aufladen. Hier bietet nur der Zubehörhandel eine Lösung, in Form eines Universal-Ladegerätes. Eine durchdachte Lösung, direkt von GoPro, wäre mir hier allerdings lieber… (vielleicht ein 4 Fach Ladegerät o.Ä.?)
  • GoPro TriPod Halterung 150x150 Im Test... GoPro HD Hero2Der Adapter auf Standard 1/4″ Gewinde muss separat gekauft werden und kostet “teure” 10,- EUR. Bei all dem Zubehör welches der GoPro in jeglichen Sets beiliegt, sollte genau dieser Adapter, meiner Meinung nach, zum Lieferumfang gehören. Vielleicht verbirgt sich hier hinter der Gedanke, dass die GoPro optimal mit dem hauseigenen Zubehör verwendet werden kann und sollte, dennoch – für mich ein unverzichtbarer Adapter.

Im Vergleich: GoPro HD Hero2 vs. Kodak PlaySport Zx5

In meinem Repertoir befindet sich ja außerdem die PlaySport Zx5 von Kodak. Auf den ersten Blick eine Alternative zur GoPro, da sie ebenfalls wasserdicht (allerings nur bis 3 Meter), stoßfest und Full HD fähig ist. Die PlaySport besitzt, im Gegensatz zur GoPro, einen eingebauten Bildstabilisator. Allerdings ist das auf die Brennweite zurück zu führen. Die GoPro kann, aufgrund ihres extrem weitwinkligem Fisheye getrost auf einen Bildstabilisator verzichten, hier wirken sich Erschütterungen nur wenig auf das Endmaterial aus. Die PlaySport hingengen, hat ein wesentlich kleineres Blickfeld, durch ihre kleine und leichte Bauweise und der Begebenheit, dass die PlaySport meist aus der Hand benutzt wird, ist ein Bildstabilisator unverzichtbar.

So wären wir auch gleich beim Unterschied der beiden Kameras und ihrer Konzepte. Denn auf den zweiten Blick stellt man direkt fest, die beiden Produkte, zielen auf ganz unterschiedliche Zielgruppen ab. Animiert einen die PlaySport z.B. zu schnellen, unkomplizierten (Urlaubs- und Freizeit-)Aufnahmen aus der Hand, ist die GoPro hier eher das action-hungrige Pendant. Sie schreit förmlich danach, an den abgefahrendsten Stellen und Situationen eingesetzt zu werden. Auch der Unterschied in den Blickwinkeln (GoPro:127°/170° PlaySport: geschätzte 45°) zeigt gleich, das die Einsatzgebiete und -möglichkeiten sich hier deutlich unterscheiden.
Ich will damit nicht sagen, dass jede der beiden Kameras nicht ebenso für jeden dieser Zwecke eingesetzt werden kann, dennoch sind die grundlegenden Unterschiede hier nicht von der Hand zu weisen.

Generell kann man aber sagen, dass die GoPro, das Zubehör, wie auch das gelieferte Bildmaterial in Summe, und grad im Bezug auf Action-Aufnahmen, einen wesentlich professionelleren Eindruck macht. Will man das Videomaterial also (semi-)professionell weiter verarbeiten, wäre meine Empfehlung hier die GoPro HD Hero2.

Resümee

Zusammenfassend kann ich sagen, die GoPro hat in meinem Setup einen festen Platz eingenommen. Bei einem Fotoshooting liefert sie “Behind the Scenes” aufnahmen, bei einer Videoproduktion lässt sie sich in allen möglichen und unmöglichen Situationen einsetzen, aber auch speziell mit ihr gefilmte Projekte machen ihren Reiz aus. Sie wird mich in Zukunft ständig begleiten und immer wieder zum Einsatz kommen.

Meine Auswahl an Zubehör muss noch aufgestockt werden, um hier einen vielseitigeren Einsatz zu ermöglichen. Die GoPro regt mich persönlich immer wieder zum kreativen Einsatz und Platzieren an. Sie hat meine Aufnahmemöglichkeiten konkurrenzlos erweitert und ich bin selbst gespannt, wie und wohin sie mich im kommenden Jahr noch begleiten wird.

Im Test… Phottix Hector 7HD Monitor

phottix hector 7hd 150x150 Im Test... Phottix Hector 7HD MonitorBei meinen hier erwähnten Recherchen bin ich auf den Monitor von Phottix gestoßen, welcher meinen grundlegenden Anforderungen entsprach. Der Hector 7HD. Der deutsche Phottix-Vertrieb und online Shop meinfo.to war so freundlich mir ein Exemplar zur Verfügung zu stellen.

Der Erste Eindruck war sehr positiv. Features, Lieferumfang und Verpackung überzeugten. So lagen dem Monitor alle erdenklichen und benötigten Kabel, der Akku inklusive Ladegerät, ein Netzteil, der zusammenklappbare, durchdachte Sonnenschutz und sogar eine Neoprenhülle und eine Ferbedienung bei. Einzig einen Blitzschuh-Kugelkopf/-Adapter habe ich vermisst, mit welchem sich der Monitor an der Kamera befestigen ließe. Der Monitor selber wirkt robust, das Glossy Display ist klar, scharf und ausreichend hell, der abnehmbare und großzügige Sonnenschutz bietet im zusammengeklappten Zustand Schutz für die Displayoberfläche und an der Unterseite des Displays befindet sich das 1/4″ Befestigungsgewinde.

Technische Daten laut Hersteller (mehr Infos bei meinfo.to):

  • IMG 3775 290x216 Im Test... Phottix Hector 7HD Monitor17,8cm (7″) Bildschirmdiagonale
  • native Auflösung: 1024x600px
  • Einschaltzeit: 10 Sekunden
  • HDMI Signal Umschalt- / Reaktionszeit: 3 Sekunden
  • Maße (BxHxT): 190x120x55(70*)mm, *mit Akku
  • Gewicht: 450g (650g mit Akku)
  • Anschlüsse: HDMI (in und out), AV (Cinch), Mikrofon, Netzanschluss, Kameraanschluss
  • Kamerasteuerung am Gerät (AF, Auslöser, Bulb), Infrarotauslösung
  • Menüsprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch u.a.
  • Energieversorgung: Li-Ion-Akku 7,2V 5200mAh (Sony-F770 Batterie) oder Netzteil

Nach meinen ersten Tests bin ich wirklich zufrieden mit dem Display. Auf eine Begebenheit möchte ich an dieser Stelle jedoch noch hinweisen:
Die Reaktionszeit des HDMI Ports liegt bei ca 2-3 Sekunden…
Jetzt werdet ihr sagen: “Und? Monitor an, LiveView rein, kurz warten, los geht’s!” – Stimmt soweit.
Wenn da nicht eine gewisse Eigenheit der 5D mkII wäre. Sobald man mit der Aufnahme beginnt, verschwindet das HDMI Signal kurz bevor es wieder einsetzt (Hier wird die Auflösung am HDMI Port geändert). Das hat zur Folge, dass der Monitor erneut nach dem Signal sucht. So fehlet einem in den ersten 2-3 Sekunden einer jeden Aufnahme das Monitorbild. Das nervt ehrlich gesagt etwas, ist aber bei fast allen externen Monitoren das selbe Problem.

IMG 3681 e1329692470237 150x150 Im Test... Phottix Hector 7HD MonitorIch möchte Phottix an dieser Stelle zu Gute halten, dass die Umschalt- / Reaktionszeit von 3 Sekunden in den Spezifikationen des Displays ausgewiesen wird. Und Phottix liegt damit sogar relativ weit vorne! Andere Hersteller, sogar weit teurere Modelle, brauchen hier mitunter bis zu 7 Sekunden… Doch die wenigsten wissen eben, was das für Auswirkungen hat. Da es sich hierbei aber anscheinend um ein 5D mkII  (oder generell Canon?) speziefisches Verhalten handelt, wird natürlich nicht explizit auf dieses Verhalten hingewiesen.

Pros und Contras im Überblick:

Pro:

  • großzügiger Sonnenschutz…
  • …zusammengeklappt schützt er das Display
  • Sehr klare Bilddarstellung durch Glossy Display
  • HDMI IN und OUT (Bild kann an einen weiteren Monitor durchgeschleift werden)
  • inklusive Neopren-Tasche
  • Netz- oder Akkubetrieb möglich, Akku im Lieferumfang enthalten (nicht immer üblich)

Contra:

  • HDMI Umschaltzeiten stören… durch diese bleibt das Bild in den ersten Sekunden
    der Aufnahme schwarz (Canon 5D mkII speziefisches Problem?)
  • Keine Video-/Kameraspezifischen Einstellmöglichkeiten/Funktionen

Zusätzliche Features

phottix hector 7hd back e1328274257318 150x150 Im Test... Phottix Hector 7HD MonitorNeben den eigentlichen Anzeigen des Bildes, bietet der Phottix Hector 7HD auch noch die Funktionen eines Kabelauslösers. Dem Monitor liegen Adapter für die gängigsten Kamerahersteller bei, so kann man mit den dafür vorgesehenen Tasten sogar die Kamera im “Photo-Modus” fokusieren und auslösen. Nice to Have.

Neben der HDMI Schnittstelle bietet der Monitor noch ein HDMI Out, d.h. hier kann das Signal zu einem weitern Monitor durchgeschleift werden, ein Kopfhöreranschluss und eingebaute, kleine Speaker sind vorhanden aber auch an analoge Chincheingänge wurde gedacht. Des weiteren liegt eine Fernbedienung bei.

Resümee

phottix hector 7hd closed 150x150 Im Test... Phottix Hector 7HD MonitorQualität und Haptik des Monitors haben mich überzeugt. Der Lieferumfang  ist üppig und lässt, bis auf die schlussendliche Befestigungslösung, keine Wünsche offen. Das Bild konnte durch klare, scharfe und kontrastreiche Darstellung punkten. Die abnehmbare Sonnenblende und deren Schutz des Displays im zusammengeklappten Zustand finde ich pfiffig gelöst. Anschlussmöglichkeiten und die Wahl zwischen Akku- oder Netzbetrieb sind mehr als Standard. Bis auf das kleine Manko mit dem aussetzenden Bild bei Aufnahmebeginn (welches eher Canon als Phottix zuzuschreiben ist) bin ich rundum zufrieden, nein – überzeugt vom Phottix Hector 7HD! Für den derzeitigen Preis von 290,- EUR eine klare Kaufempfehlung meinersetis. Einzig videospeziefische Funktionen (wie man sie in der oberen Preisklasse, z.B. bei SmallHD findet) sucht man vergebens…

vDSLR: LiveView und Fokussieren

Video DSLR – eine neue Serie…

Die Videoproduktion nimmt bei mir, wie ihr sicher schon festgestellt habt, einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Aus diesem Grund konzentrieren sich meine derzeitigen Gedanken, Anschaffungen und Equipment-Zuwachs auch eher auf genau dieses Gebiet. Da ich hierbei immer wieder vor Problemen stehe, neuen Situationen die einer Lösung bedürfen oder ich neue Ideen und Techniken ausprobieren mag, habe ich diese Serie hier ins Leben gerufen. Ich werde also immer wieder darüber berichten, welche Erfahrungen ich beim Filmen gemacht habe, vor welchen Problemen ich stehe und stand und wie ich diese gelöst habe.

Ich brauch eure Hilfe! Ich suche noch einen tollen, kurzen Namen für diese Serie… habt ihr eine Idee? Kann eine Lustige Abkürzung, eine eindeutige Aussage oder irgendwas “cooles” sein. Kriterien: kurz und einprägsam! Meine bisherigen Ideen waren leider etwas kläglich… Video DSLR, DSLR Filmen, vDSLR… habt ihr eine Idee? Einfach drauf los und ab damit in die Kommentare. Jede Anregung ist willkommen! icon wink vDSLR: LiveView und Fokussieren

Und hier daher gleich der erste Artikel zu diesem Thema:

LiveView und Fokussieren

Da beim Dreh mit der DSLR grundsätzlich manuell Fokussiert werden muss, dies aber nicht durch den Sucher möglich ist, muss man sich an dieser Stelle auf ein/das Display verlassen (können)… Nur wer das schonmal selbst versucht hat, wird festgestellt haben, dass man hier an gewisse Grenzen stößt…

Bislang habe ich beim Videodreh entweder auf das interene Display der 5D mkII zurückgegriffen, mit einem LCD ViewFinder gearbeitet oder aber einen externen Monitor, analog per Chinch Kabel angeschlossen. Richtig zufriedenstellend war keine der drei Lösungen:

1) Internes (Kamera-)Display

5D back 290x217 vDSLR: LiveView und FokussierenFür die ersten Gehversuche, sicher ausreichend. Doch schnell stellt man fest, so richtig und komfortabel kann man den Fokus auf dem kleinen, nicht so hoch aufgelösten Display nicht erkennen. Bei heller Sonneneinstrahlung müht man sich ab überhaupt etwas auf dem Display zu sehen. Beim filmen mit offener Blende und sehr kleinem Schärfenbereich, ist es ebenfalls sehr schwer den Fokus anhand des LiveView-Bildes korrekt zu setzen. Und Spätestens zu Hause, bei der Durchsicht des Filmmaterials, wird man feststellen, dass man hier und da auch wieder mit dem Fokus daneben lag – Schade! icon sad vDSLR: LiveView und Fokussieren

2) LCD ViewFinder (Displaylupe)

LCDVF 290x201 vDSLR: LiveView und FokussierenDie günstigste und damit schnellste Verbesserung, bot mir ein LCD ViewFinder. Quasi eine Displaylupe, welche aber durch z.B. Magnete permanent auf dem Display fixiert ist. Diese löst umgehend die Probleme mit der Erkennbarkeit bei direkter (Licht- oder) Sonneneinstrahlung und durch die Vergrößerung  und das störungsfreie Sichtfeld, erkennt man wesentlich besser ob und wo der Fokus sitzt. Aaaaaber… man muss die Displaylupe direkt ans Auge halten. Das hat zur folge das man in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist und die Bilder teilweise, wegen der unkomfortablen Haltung, noch mehr verwackelt.

Anders sieht das aus, sollte man mit einem Schoulder-Rig arbeiten. Hier kann der LCD ViewFinder u.U. genau die richtige Lösung sein. Aber wer hat Anfangs schon ein Shoulder Rig zur Verfügung…

Dennoch bleibt der Umstand, das das interne Display durch seine doch geringe Auflösung, vieles scharf darstellt, was im Endeffekt nicht scharf ist. Bei meiner Canon 5D Mark II entspricht die Displayauflösung in etwa der VGA Auflösung von 640×480 Pixeln. Daran ändert auch eine Lupe nichts!

3) Externer, analoger Monitor

monitor old 290x198 vDSLR: LiveView und FokussierenIm nächsten Schritt habe ich es dann mit einem günstigen, externen, aber analogen Monitor probiert, welcher über Cinch mit der Kamera verbunden wird. Warum analog? Weil analoge Monitore weitaus günstiger waren, als z.B. digitale HDMI Monitore. Analoge Monitore haben einen Preisverfall mitgemacht, da sie immer häufiger in Autos für die “Rücksitz-Bespaßung” der kleinen Plagegeister verwendet werden.

Dies stellte die bislang zufriedenstellendste Lösung dar. Das Display war wesentlich größer, mit entsprechender Sonnenblende ebenfalls unempfindlich gegenüber direkter Licht- und Sonneneinstrahlung und durch entsprechende Befestigung war die Ausrichtung variabel und bot einem mehr Bewegungsfreiheit. Was aber blieb, war die schlechte Auflösung, welche gegenüber dem internen Display nur unwesentlich höher war. Da ich auch noch ein älteres Monitormodell verwendet habe, war das Bild insgesamt recht schwammig und erschwerte das perfekte Fokussieren noch zusätzlich.

Resümee

Wie ihr seht, richtig zufriedenstellend und tragbar war keine der bisherigen Lösungen. Dennoch fand ich es wichtig den Erfahrungsweg gegangen zu sein. Denn so konnte ich meine Ansprüche und Erwartungen konkretisieren und nach einer entsprechenden, zeitgemäßen Lösung suchen. Ein externer, ausreichend großer, digitaler Monitor mit HDMI Schnittstelle. Klare Anforderungen waren:

  • min. 5-7″ Displaygröße
  • Akkubetrieb
  • HDMI Schnittstelle
  • Scaling steuerbar
  • Sonnenblende
  • 1/4″ Gewinde für einfache Montage

Mich würden eure Erfahrungen interessieren.
Habt ihr die gleichen oder ähnliche Probleme (gehabt) und wie habt ihr diese gelöst?

Da Canon hier keine Lösung im Angebot hat, der Markt überhäuft mit Displays von Drittanbietern ist, keins davon aber als “DIE” Lösung gehandelt wird, musste ich erstmal recherchieren. Auf was ich gestoßen bin, folgt die Tage…

Okii USB Focus Controller – Mein Eindruck

okii 150x150 Okii USB Focus Controller   Mein EindruckVor einer Weile bin ich auf den Okii USB Focus Controller gestoßen und habe mich direkt gewundert warum ich nicht schon öfter davon gehört oder gelesen habe. Es handelt sich hierbei um ein CNC gefrästes Gehäuse welches wie ein normales FollowFocus Rad aussieht. Allerdings befindet sich an der Seite ein USB Anschluss… kurzum, mit dem USB Focus Controller kann man nicht nur, wie der Name schon sagt, den Focus einer Canon DSLR via USB steuern, sondern noch viel mehr…

Okii Systems war so freundlich und hat mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank an dieser Stelle noch mal.

Zum USB Focus Controller…

IMG 4112 150x150 Okii USB Focus Controller   Mein Eindruck…das Gehäuse ist aus Aluminium gedreht und hat trotz Akku ein angenehmes Gewicht. Das Fokus-Rad hat eine passende Friktion und somit lässt sich der Fokus präziese steuern. Schaut man sich das Device genauer an, fallen einem neben der USB Buchse, dem Einschalter und der Status-LED die zweifarbigen Markierungspunkte auf. Hierbei handelt es sich um Tasten! Mit diesen lässt sich z.B. der LiveView Modus ein und ausschalten, man kann schrittweise fokussieren und auch die 5x und die 10x Vergrößerung einblenden. Mit der roten Taste kann man die Aufnahme starten und stoppen und durch gedrückt halten kann man sogar ein Foto aufnehmen.

IMG 4114 150x150 Okii USB Focus Controller   Mein Eindruck

Bei der Geschwindigkeit des Fokussierens hat man die Auswahl zwischen 3 Einstellungen. Große Schritte (etwas ruckelig aber schnell) mittlere Schritte (perfekt beim live-filmen) und kleine Schritte (für das Fokus-Feintuning). Die vier Tasten auf der anderen Seite dienen dazu Fokuspunkte zu speichern welche man anschließend durch betätigen der jeweiligen Taste automatisch anfahren kann. Perfekt bei gestellten Szenen und festen Objekten.

Aber hier gibt es gleiche eine Sache zu erwähnen welche man beachten muss. Das Gerät speichert nicht die Fokusposition, sondern “lediglich” die Impulse welche es an die Kamera leitet um von der einen gespeicherten Postion zur gewünschten zu kommen. Das heißt im Klartext, bewegt man in der Zwischenzeit den Fokusring von Hand, stimmt die Impulsanzahl nicht mehr um in den gewünschten Fokus zu kommen. Hier muss man also aufpassen!

Ein Beispiel-Clip

Mein Eindruck

IMG 4116 150x150 Okii USB Focus Controller   Mein EindruckMir wurde nach dem Testen klar warum das Gerät “Focus Controller” getauft wurde und nicht “Follow Focus”, denn es eignet sich nur ganz bedingt zum filmen. Selbst bei Objektiven mit USM Motoren ist die Fokusfahrt nicht ruckelfrei, da die Ansteuerung in Impulsen erfolgt. Hierauf wird aber auch schon vom Hersteller hingewiesen. Dennoch kann man es mit Vorsicht für feste Fokusfahrten einsetzen, oder aber einfach als Fernbedienung für die Kamera, da das USB Kabel doch recht gut verlängert werden kann (z.B. auf einem Kamerakran). Die eigentlichen Stärken des Okii USB Focus Controllers sehe ich allerdings ganz klar z.B. in der Makrofotografie. In der feinsten Stufe lassen sich wirklich sehr exakte Fokussierungen vornehmen. Vorteil hierbei, man muss die Kamera nicht berühren… zum einen wackelt sie so nicht nach (im Makrobereich nicht zu unterschätzen) und zum anderen, fotografiert man z.B. lebende Insekten, kann man Abstand zum Objekt gewinnen.

Pro:

  • speichert Fokus Positionen
  • Plug ‘n’ Play
  • genaues Fokussieren möglich
  • große Reichweite

Contra:

  • nicht als Follow Focus geeignet (wird aber schon vom Hersteller darauf hingewiesen!!)
  • Keine Beschriftung (siehe Update)
Hier noch ein Kurzfilm in welchem der Focus Controller verwendet wurde:

Update: Bei der aktuellen Version des Okii USB Focus Controllers wurde die Kritik an der fehlenden Beschriftung der Buttons berücksichtigt. Die neue Version wurde nun also mit eindeutigen Bezeichnungen der Bedienelemente ausgestattet. Dies sollte die Bedienung noch weiter vereinfachen.

Kodak PlaySport Zx5 – Mein Eindruck (Sponsor)

kodak logo 625x314 290x145 Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)Wie schon mehrfach erwähnt, stehen bei mir mehrere Videoprojekte an. Da ich ein Fan von ausgefallenen Looks und Blickwinkeln bin, manche (mir vorschwebende) Einsatzorte feucht oder riskant sein werden und ich dies mit meiner DSLR teilweise auch aus Gewichtsgründen nicht realisieren kann, wollte ich meinen Fuhrpark um eine wasserdichte und stoßfeste Actioncam erweitern.

Kodak Deutschland war so freundlich und interessiert, und sponsorte mir kurzerhand eine Kodak PlaySport Zx5. Vielen Dank an dieser Stelle!

DSCF2884 590x391 Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)

Da das Wetter die letzte Zeit keine Skimmboard-Sessions zuließ habe ich die Kodak Playsport Z5x anderweitig auf Herz und Nieren getestet. So hatte ich die Kleine auf meinen Reisen nach Edinburgh und Venedig dabei. Durch die kleine Bauweise war sie stätig in meiner Hosentasche dabei und sofort griffbereit! Nicht nur ich, auch meine Begleiter haben einfrig gefilmt. Und jeder der noch so skeptisch gegenüber der Kamera war, war spätestens nach den ersten Minuten in den Bann gezogen.

DSCF2885 590x391 Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)

Die Vorteile liegen hier ganz klar auf der Hand. die Z5x animiert einen förmlich dazu immer wieder ein kurzes Video zu drehen, es macht richtig Spass. Sie fällt kaum auf, man muss nicht auf irgendwelche Einstellungen achten, durch ihre Bauweise muss man nicht wie auf ein rohes Ei aufpassen – einfach drauf los filmen. Und genau hier liegen auch ihre Stärken!

Zu den technischen Eigenschaften:

  • Die Auswahl an Videoeinstellungen die zur Verfügung stehen reichen, neben WVGA, von 720p mit 30 fps über 720p mit 60 (!!!) fps (ideal für Sportaufnahmen und eventuelle SlowMo Aufnahmen) bis hin zu 1080p mit 30 fps. Hier sollte also für jede Anforderung etwas dabei sein. Auch Fotos mit 5 Megapixel lassen sich erstellen.
  • DSCF2887 150x150 Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)Der elektronische Bildstabilisator vedient seinen Namen wirklich! Beachtlich was Kodak hier geleistet hat. Er schluckt selbst gröbere Vibrationen und Verwackler. Ein kleinen Nachteil den dieser mit sich bringt, bei manchen Kamerafahrten wirkt das Bild durch die Stabilisierung etwas ruckelig. Das aber nur am Rande, denn die Vorteile der Bildstabilisierung sind echt beachtlich! Also nie mehr verwackelte Bilder! icon wink Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)
  • Die Audioqualität ist wirklich brauchbar. bedenkt man doch das es sich hierbei um eine Wasserdichte Kamera handelt. Solltet ihr schonmal Audioaufnahmen einer GoPro gehört haben, wisst ihr wovon ich rede.
  • DSCF2886 150x150 Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor)Was mich besonders freute, war das Standard Stativgewinde an der Unterseite der Kamera. Somit lässt sich die Cam problemlos auf Saugstative, Superclamps oder jedes andere Stativ schrauben!
  • Die eigentlichen Killereigenschaften dieser Kamera sind, das sie stoßfest und wasserdicht (bis 3 Meter) ist. Dies sieht man der Cam auf den ersten Blick nicht unbedingt an, aber es funktioniert und überzeugt vom ersten Augenblick an.
Diese Features mussten wir natürlich gleich testen. Da kein See-Wetter herschte, haben wir uns hier spontan etwas ganz besonderes einfallen lassen… icon wink Kodak PlaySport Zx5   Mein Eindruck (Sponsor) aber seht selbst:

Mein Resümee:

Mich hat die Cam, welche es zu einem EVP von 180,- EUR gibt, überzeugt. Natürlich stößt sie bei schlechten Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen und sie wird bei einem Videodreh auch nicht die große DSLR ersetzen. Aber für waghalsige Kameraeinstellungen und -positionen ist sie perfekt. Ob aufs Skimmboard geschnallt, an die Stoßstange vom Auto direkt überm Asphalt, man muss um die Cam einfach keine Angst haben. Perfekt um z.B. mal eben schnell ein kurzes Erinnerungs-Video zwischedruch zu drehen. Der Akku hat selbst bei häufiger Verwendung immer den kompletten Tag druchgehalten. Alles in Allem ist es eine tolle Ergänzung meines Equipments. Ich denke aber das die Zielgruppe hier eher im privaten Bereich liegt. Die besten Ergebnisse erzielt man in der prallen Sonne. Ob im Urlaub, z.B. am Pool oder beim Schnorcheln, der Ausflug zum See oder ein einfallsreiches Freizeitvideo, hier spielt die Play Sport Z5x ihre Stärken aus. Spätestens überall da, wo eure normale Kamera nicht zum Einsatz kommen kann!

Dennoch wird die Cam meinen Furhpark dauerhaft erweitern. Sie macht einfach Spass und die eine oder andere Einstellung und Position ist nunmal nicht mit der großen (nicht wasserfesten) Kamera möglich. Somit waren das hier mit Sicherheit nicht die letzten Aufnahmen welche ihr von der Kodak Play Sport gesehen habt.