Friday Night feat. Ben Hammer (oder so…)

Letzten Freitag haben wir zu einem speziellen Friday Night Workshop im lightGIANTS Studio den wehrten Ben Hammer begrüßen dürfen, der mich übers Wochenende besuchen kam. Am Ende kam alles anders als geplant, da das Modell zehn Minuten vor Beginn subprofessionell via Facebook abgesagt hat. Manchmal ist halt selbst ein Anruf schon zu viel verlangter Anstand. Lesson lerned. Es war dennoch ein grandioser Abend mit tollen Menschen und neuen Freunden! ♥

FridayNight_Ben-8703

Es wurde u.a. sehr viel mit Instax fotografiert und daher habe ich anschließend alle Bilder eingesammelt und nachdem ich sie abfotografiert hatte auch gleich ein Video damit erstellt.

Ihr könnt natürlich auch bei Ben, Julian & Yannic noch ein paar weitere Eindrücke und Stimmen zum Abend lesen.

FridayNight_Ben-8638 FridayNight_Ben-8641 FridayNight_Ben-8642 FridayNight_Ben-8643 FridayNight_Ben-8644 FridayNight_Ben-8654 FridayNight_Ben-8661 FridayNight_Ben-8667 FridayNight_Ben-8670 FridayNight_Ben-8673 FridayNight_Ben-8680 FridayNight_Ben-8684 FridayNight_Ben-8685 FridayNight_Ben-8693

Im Test… Canon Powershot G16

Pünktlich zum Jahreswechsel, den bevorstehenden freien Tagen und dem anstehenden Winterurlaub ist die neue Canon Powershot G16 bei mir eingetrudelt. Natürlich habe ich die Zeit genutzt und die Kamera bei meinen Vorhaben dabei gehabt, um sie direkt in der Praxis zu testen. Das sie JPG als auch RAW fotografieren kann, wie auch die S110 WiFi an Board hat, FullHD mit 60 Frames filmt… das alles könnt ihr selbst auf der Canon Homepage nachlesen. Darauf möchte ich hier auch gar nicht eingehen. Viel mehr soll es sich hier im meine persönlichen Highlights der Powershot G16 gehen.

g16-0099

Das Äußere, Haptik und Bedienung

Wie schon in der Vorschau geschrieben. Was ich an der G-Serie gut finde, ist, dass die Bedienelemente gewohnt wie bei einer Canon DSLR angeordnet sind. Man kann alle Einstellungen schnell vornehmen und so macht auch das manuelle Fotografieren Spaß und Sinn. Hier konnte mich die G16 auch in der Praxis überzeugen. Schnell sind alle nötigen Einstellungen vorgenommen und die korrekte Belichtung ist im Kasten.

g16-0105

Gar nicht überzeugen konnte mich hingegen leider der Sucher. Wie Teymur schon schrieb, erinnert dieser eher an eine Plastik-Lomo. Wirklich ernst zunehmen ist der Sucher als Werkzeug in der Praxis daher nicht. Lediglich als Backup z.B. in kompletter Dunkelheit könnte er ein vages Gefühl für das entstehende Bild vermitteln. Zudem werden im optischen Sucher keinerlei Informationen bereitgestellt. Hier zeigt die Konkurrenz eigentlich seit langem was Stand der Technik ist. Schade! Hinzu kommt, dass die Kamera offenbar keinen Annäherungssensor hat, so dass zu allem auch noch das Display nicht automatisch abschaltet, hält man sein Auge an den Sucher.

g16-0084Ansonsten kann man aber nicht meckern. Alle Knöpfe sind sehr gut erreichbar und intuitiv bedienbar. Die Kamera liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes, hochwertig wirkendes Gewicht. Die Baugröße ist sicher nicht jedermanns Sache, bedenkt man aber die Features und Eckdaten, finde ich die Größe wirklich sehr angenehm und gelungen. Ein klappbares Display hätte ich mir noch gewünscht, aber dann wären die Abmessungen sicher wieder in die Höhe geschnellt.

Optik, ISO Leistung, Tiefen(un)schärfe

Was mich direkt begeistert hat, wie es die G16 mit so einem relativ kleinen Sensor, dieser kompakten Bauform und der universellen, festen Linse hin bekommt, Tiefenunschärfe und Bokeh in den Bildern zu fabrizieren. Eine Eigenschaft, welche man bei den meisten kompakten Kameras bisher vergebens sucht und welche immer wieder einen Unterschied zur großen DSLR gemacht hat. Hier kann die G16 bei mir voll punkten und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

g16-0194

g16-0185Die ISO-Leistung ist für eine Kamera in diesem Bereich ebenfalls bemerkenswert. Selbst bei ISO 3200 lassen sich die Bilder noch sehr gut verwerten. Nach einer kurzen unproblematischen Lightroom-Entrauschung erst recht. Wirklich praxistauglich und es macht auch bei schlechtem Licht Spaß die Kamera einzusetzen.

Das Bild hier rechts ist mit ISO 3200 aufgenommen und nicht bearbeitet worden. Die beiden anderen sind entrauscht.

Die verbaute Optik überzeugt daher. Eine offene Blende bis F1.8-F2.8, gute Abbildungsleistung und von 28mm Weitwinkel bis 140mm Zoom (auf Kleinbild umgerechnet). Eine gute Allround-Range! Zudem macht der eingebaute IS (Bildstabilisator) seine Dienste mehr als gut. Hier sollten nur wenige Wünsche unerfüllt bleiben.

g16-0197

Videofeatures

Hier muss ich echt sagen: Ich bin restlos begeistert! Ich meine ich habe schon viel gefilmt, ob mit der GoPro, meiner 5D oder Camcordern. Aber die G16 liefert hier einfach nur ab! Wo fang ich an…

Bildstabilisator (IS) – dieser leistet beachtliche Dienste. Ganz klassisch stabilisiert er natürlich das Bild und das so gut, dass es wirklich schon an ein Kunststück grenzt, das Bild zu verwackeln. Aber was er ebenfalls tut: Macht man einen Bildschwenker, dann wird die Bewegung komplett geglättet. Als würde man einen Fluid-Head benutzen. Hier hat Canon wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine Steadycam o.Ä. kann man sich also getrost sparen.

Tiefen(un)schärfe und Bokeh – die Blende von F1.8-F2.8 kommt auch bei Videos zum tragen und voll zur Geltung. Kenne ich von kleinen Kameras eigentlich gar nicht und um so angetaner war ich davon.

Follow Fokus – filmt man mit einer großen Blende und wenig Tiefenschärfe, muss der Fokus sitzen. Bei der DSLR musste man dieses immer von Hand mitführen und das Ganze via Sucher oder LiveView kontrollieren. Die G16 zieht den Fokus selbst nach und das auch während der Aufnahme. Ob es nun darum geht den Fokus auch bei Bewegung zu halten oder bei einem Schwenk ein neues Objekt in den Fokus zu rücken… es funktioniert und das sehr zuverlässig.

Zoom – während der Aufnahmen funktioniert ebenfalls. Dieser ist während der Aufnahme verlangsamt, sehr smooth und somit wirklich brauchbar.

Am besten sieht man das alles aber in diesem schnellen Beispielvideo. Mir ging es bei diesem Video nur darum, markante Clips zu zeigen, welche die obigen Aussagen unterstreichen.

Für ein Urlaubsvideo oder z.B. eine Proberaumreportage oder ein Behind the Scenes Video ist die Videofunktion und Qualität mehr als gut. Ich sehe bei solchen Themen mit der G16 also keine Notwendigkeit mehr die große DSLR inkl Zubehör rum zuschleppen.

Resümee

Bis auf den Sucher (und das ist wirklich zu verkraften) bin ich restlos begeistert von der Canon Powershot G16** und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Spätestens als ich eine Weile mit ihr fotografiert hatte, war mir die etwas größere Bauform ebenfalls egal und ich war von den Werten, Funktionen und Ergebnissen mehr als überzeugt. Meine ursprüngliche Idee, die Nische zwischen S110 und 5D zu schließen ist voll aufgegangen.

Sie kann und wird keine große DSLR ersetzen, ebenso wenig kann sie bei diesen Ergebnissen mit der Kompaktheit der S110 mithalten. Das muss sie aber auch nicht. Jedes dieser Modelle hat seinen Platz und Anwendungsbereich und das ist gut so.g16-0205

Eine kleine Anregung hätte ich noch… das manuelle Scharfstellen, welches über das hintere Wahlrad erfolgt, hätte man eventuell auf den vorderen Objektivring verlegen können. Dieser ist seit den Anfangszeiten der G-Serie mit einem Bajonett für Vorschraublinsen versehen. Ob diese heutzutage noch jemand einsetzt, weiß ich nicht. Mir hätte hier eine manuelle Fokus-Möglichkeit gefallen.

** Amazon Affiliate Link

Kype auf Hochtour in der Schweiz

Mein guter Freund Kype, war vor wenigen Wochen auf Gletscher-Hochtour in der Schweiz. Es war (s)eine Premiere und um so begeisterter habe ich den Berichten gelauscht, denn auf meiner ToDo Liste steht auch noch eine solche Tour. Wie das bei uns so üblich ist, war natürlich wieder eine Kamera am Start und dabei ist folgendes Video entstanden.

Zur Tour selbst schreibt Kype folgendes:

Unser dreitägige Alpentrip startete in der Nähe der italienischen Grenze in dem Schweizer Kanton Graubünden. In Surlej gings mit der Corvatschbahn zur Mittelstation (Murtèl). Von dort aus begann die Wanderung zur Coazhütte, von der man eine schöne Sicht auf die Gipfel und Gletscher der Gegend hat. Die wohl bekanntesten aber auch anspruchsvollsten Aufstiege der Region führen auf den Piz Roseg (3937 m) und über den Biancograt auf den Piz Bernina (4049 m).

wanderkarte

Da wir aber größtenteils Gletscherneulinge sind, sollte unsere Tour uns zunächst auf die Coazhütte führen. Von hier ging es am zweiten Tag im Morgengrauen los auf den Gipfel des Il Chapütschin (3232 m). Der Aufstieg bietet mit seinen schönen Gletscherpassagen und leichter Kletterei eine Menge Abwechslung. Nach einem Rutsch- und Gletscherspaltentraining ging es am dritten Tag dann wieder in Richtung Deutschland.

 

Arco 2.0 – Das Video

Screen Shot 2013-10-01 at 18.08.20Nachdem wir im Juni bereits zum klettern in Arco waren, war für August eigentlich eher ein Strandurlaub geplant. Da bei der Planung aber so ziemlich alles schief lief, hat es uns spontan erneut nach Arco verschlagen. Diesmal nur zu 4. und neben klettern sollte Mountainbiken auf dem Plan stehen und so packten wir die Zelte ein und fuhren los.

Ich habe dazu ein Video geschnitten, der Reisebericht mit weiteren Infos folgt noch.

Wer von euch war auch schon am Gardasee mountainbiken oder klettern? Könnt ihr irgendwelche Spots und Routen empfehlen die man gesehen oder gemacht haben muss?

Klettern in Arco am Gardasee

Das ist seit einer Weile dem Sportklettern verfallen bin, hat der ein oder andere sicher schon mitbekommen. Generell bin ich sehr angefixt, was Outdoor Aktivitäten anbelangt und so war ich im Juni mit einer bunt gemischten Truppe am Gardasee für einen Aktiv-Kurzurlaub. Die Kameras waren bei allen dabei und daher gibt es hier einen reich bebilderten Reisebericht.

Arco_JK-4295

Alles fing an mit einem Klettersteig der Klasse „Muss man gesehen und erlebt haben“ welchen ich per Zufall ausgegraben habe. Nach der Frage in die Runde war schnell klar, es geht an den Gardasee. Nach einer kurzen Recherche war auch das genaue Ziel keine Frage mehr, unsere Zelte schlagen wir in Arco auf. Das Klettermekka Europas. Wer hier zelten will, wird schnell auf eine Adresse stoßen und zwar den Campingplatz Zoo welcher im direkten Anschluss zum etwas bekannteren, aber ebenso etwas teureren Capingplatz Arco liegt.

Zoo Camping

Die Lage des Campingplatzes, im Tal direkt am Fluss Sarca gelegen, das Zentrum von Arco in Laufreichweite (2km), der Gardasee-Strand in Riva gemütlich mit dem Rad zu erreichen (7km) und umgeben von den schönsten Klettergebieten der Region, ist einfach perfekt. In Laufreichweite (500m) findet man zudem die Pizzaria California, wo sich Abends allerhand Kletterer und Sportbegeisterte einfinden und bei guter Musik köstlich speisen.

Die Kommunikation und Reservierung im Vorfeld war etwas steinig. Die Herrschaften sprechen bedingt Englisch und all zu spezifische (Nach-)Fragen gestalteten sich etwas schwierig, was aber im Endeffekt nicht schlimm war, denn vor Ort zeigte sich dann, dass alles sehr entspannt ist und recht unkompliziert auf Wünsche eingegangen wird. Von anderen Besuchern habe ich im Vorfeld erfahren, sollte man tatsächlich nur mit eigenem(n) Zelt(en) anreisen, kann man sich für gewöhnlich das vorherige Reservieren sogar sparen, denn normal findet man immer noch einen Platz und ist so dann auch nicht an die Mindestaufenthaltsdauer  (4 Tage) bei der Buchung gebunden. Wir wollten zusätzlich allerdings eines der Safari-Tents und hier empfiehlt sich eine vorherige Reservierung zwingend.

Das besagte Safari-Tent erwies sich als perfekte Basis auf dem Platz, ein Zeltplatz daneben diente als Fläche für die restlichen 4 Zelte. Morgens wurde dann gemütlich zusammen auf der Veranda gefrühstückt und die Verpflegung für den Tag vorbereitet, Abends ließen wir den Tag und das Erlebte in der großen Runde bei ein paar Bieren ausklingen. Das Safari-Tent bietet Schlafplätze für 6 Personen, ein eigenes, sehr komfortables Bad und eine voll ausgestattete Küche mit Essecke. Auf der überdachten Veranda findet man einen großen Tisch und Sitzmöglichkeiten für 8-10 Personen. Auf einer Campingparzelle findet man locker mit 4-6 (2-3 Personen-) Zelten platz, möchte man sein Auto dazu stellen, reicht der Platz immer noch für 4 Zelte.

Auf dem Platz befindet sich ein kleiner Laden in dem man alles nötige einkaufen kann, im Hauptgebäude gibt es kostenloses WiFi die Sanitären Einrichtungen sind sauber und in ausreichender Zahl vorhanden. Man kann seit diesem Jahr direkt vor Ort, zu einem günstigen Satz Fahrräder leihen und es gibt einen kostenlosen Poolbereich mit Liegen. Dieser hat allerdings nur von 11 bis 17 Uhr geöffnet, was das Nutzen etwas schwierig gestaltet, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Tipp: Was ich im Nachhinein herausgefunden habe, das vermeintliche Schwimmbad am benachbarten Campinplatz Arco gehört nicht zum Campingplatz, sondern ist ein öffentliches Schwimmbad des Tourismus-Sportzentrums und für jedermann kostenlos nutzbar. Dieses verfügt dann auch über ein 50m Becken, ein Kinderbecken mit Rutsche, eine Bar und einen Imbiss so wie kostenlose Warmwasser-Duschen. Öffnungszeiten konnte ich hier allerdings nicht ausfindig machen.

Der Campingplatz Zoo ist ein Familienbetrieb und den ganzen Tag, ja sogar oft zur später Stunde ist jemand aus der Familie Salvaterra anzutreffen und jederzeit entspannt und hilfsbereit, sollte es mal irgendwo klemmen.

Klettersteig Via ferrata Gerardo Sega

Arco_JK--2

Der erste Tag sollte ganz im Zeichen des Klettersteigs „via ferrata Gerardo Sega“ stehen und so machten wir uns Morgens auf Richtung Madonna della Neve, wo wir unsere Autos abstellten und uns an den ca 3 stündigen Zustieg zum Klettersteig machten. Die Wanderung führte durch den Wald, entlang an einem ausgetrockneten Fussbett, über weite Wiesen mit herrlichem Ausblick und hin zu einem wahnsinnig idyllischem Wassefall mitten in einer Lichtung im Wald wo wir erst einmal Rast machten und den Anblick einfach nur genossen.

Arco_TO-3072Von da an war es nicht mehr weit bis wir endlich den Einstieg in den Klettersteig erreichten. Und direkt nach der ersten Leiter wurde es einfach nur noch atemberaubend… Eine Abwechslung aus schwindeliger Höhe, schmalen Graden, immer toller werdender Aussicht, spaßig knackigen Kletterpartien unterbrochen von tollen Aussichtspunkten für kleine Pausen und dem Highlight, das (ungesicherte!) Durchlaufen des riesigen, natürlichen Überhanges. Dieser Teil des Steiges hat wirklich jeden ausnahmslos zu tiefst beeindruckt! Weiter folgten noch einige Anstiege und senkrechte Kletterpassagen so wie der Aufstieg eines schmalen Geröllhanges bis zum Gipfel und dem Ausstieg aus dem Klettersteig.

Anschließend ging es ca 1 Stunde mit einer lockeren Wanderung zurück zu den Autos. Im Endeffekt waren wir mit Pausen 7-8 Stunden unterwegs, allerdings war das sicher auch durch die Gruppengröße von 11 Personen länger als man dieses Programm vielleicht in kleineren Gruppen absolvieren könnte. Aber auf jeden Fall können auch wir einstimmig bestätigen, diesen Klettersteig sollte man gesehen und erlebt haben!

Arco_TG-119 Arco_TO-3102

Ferrata Colodri und klettern in Muro dell Asino

Arco_TR-0892Am zweiten Tag stand dann endlich klettern auf dem Programm. Unser Ziel war das Klettergebiet Murro dell Asino, welches auf der anderen Seite des Berghangs, direkt auf Höhe unseres Campingplatzes befand. Und wie der Zufall so will, konnte man entweder über Arco einen Bogen um den Berg machen oder aber den Klettersteig „Ferrata Colodri“ bezwingen und so den direkten Weg über den Gipfel nehmen. Ein Großteil der Gruppe entschied sich für den direkten Weg und so starteten wir den Tag wieder mit einem tollen Aufstieg und einer weiteren, grandiosen Aussicht über Arco, Riva dell Garda bis hin zum Gardasee. Wir brauchten für den Klettersteig und den anschließenden Abstieg ins Klettergebiet rund 3 Stunden. Auch hier ist sicher wieder einige Zeit der Gruppengröße geschuldet.

Arco_TR-0901 Arco_TR-0913 Arco_TR-0890

 

Arco_TO-3140Das Klettergebiet Muro dell Asino stellte sich dann als gute Wahl heraus. Denn hier waren Routen mit Schwierigkeitsgraden von 3 bis 7 zu finden und so war auch für jedes Level ausreichend Auswahl vorhanden. Wir waren nicht alleine, aber mussten dennoch nie wirklich anstehen um in eine neue Route einzusteigen und das obwohl wir alleine ständig in 4 Gruppen geklettert sind. Arco_TO-3129Der Einstieg zu den Routen liegt schön im Schatten der Bäume, die Route selber dann aber direkt in der Sonne, was gerade um die Mittagszeit sehr schweißtreiben war, aber uns dennoch nicht den Spaß verdorben hat. Am oberen Ende eine jeden Route wurde man dann wieder mit einem tollen Ausblick ins Tal und bis hin zum Gardasee belohnt!

Und weil natürlich mehr als genug Kameras dabei waren, gibt es auch ein Video zum Trip

Die Platten von Baone und klettern in Calvario

Arco_TR-0933Den letzten Tag haben wir uns dann aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe hat sich Fahrräder geliehen und ist an den Gardasee zum Baden mit Eis essen und anschließendem shoppen gefahren, der andere Teil inkl mir ist an die Platten von Baone gefahren. Die Platten von Baone sind reine Reibungskletterei. Was uns daran gereizt hat, es ist ein guter Einstieg um Mehrseillängen zu klettern, da alle 30 Meter ein Stand gebaut werden kann um die nächste Seillänge zu bezwingen. Arco_TR-0953Gegen Mittag wurde es auf den Platten aber so warm, das wir uns entschlossen zurück zum Campingplatz zu fahren und eine Runde am und im Pool auszuruhen.

Nachmittags ging es dann wieder in einer etwas größeren Gruppe auf zum Klettergebiet Calvario. Inmitten eines Olivenhains, ragt eine ca 20 Meter hohe Wand aus dem Boden. Ganz unscheinbar findet man hier allerdings total Abwechslungsreiche Routen. Vom 4 Schwierigkeitsgrad bis in den 8en, von kleinen Überhängen bis hin zur Risskletterei sollte hier jeder etwas finden. Nicht umsonst war genau diese Wand bis 1987 das Trainigsgelände für die alljährlichen Rock Masters.

Arco_TR-0941 Arco_TR-0952 Arco_TO-3158

Arco, Essen, shopping etc…

Arco_TO-3038Arco selbst ist eine schöne, idyllische kleine Stadt mit einem tollen Stadkern, der zum schlendern einläd. Wie in Skigebieten mit den Skishops, sind es in Acro die Kletter- und Outdoorläden. Hier reiht sich ein Laden an den anderen. Nur unterbrochen von Eisdielen und Restaurants. Allerdings muss man die Zeit bestens abpassen. Frei nach der südländischen Kultur machen die Shops gegen 10 Uhr auf, schließen gegen 12/13 Uhr und haben Siesta bis 16 Uhr um dann schon um 19 Uhr endgültig den Feierabend einzuläuten.

Sparen kann man nur bedingt. Sicher sind Seile und einige Hardware deutlich günstiger als in Deutschland. Kauft man aber online, sind die Preisunterschiede nicht mehr so dramatisch. Wollte man sich also eh etwas neues anschaffen oder noch die ein oder andere Ergänzung für das eigene Equipment suchen, lohnt sich das shoppen in Arco sicher. Hier und da ist immer ein spontanes Schnäppchen zu finden. Ein komplettes Jahr darauf sparen um dort die Läden aufgrund der niedrigen Preise leer zukaufen, die Zeiten sind mittlerweile vorbei.

FotoBeim Essen kann man natürlich nicht viel falsch machen, wenn man auf Pizza und Pasta steht. Ein Tipp hätte ich aber doch. Auf der Straße zwischen Camping Arco und unserem Camping Zoo gibt es die Pizzeria California mit einer tollen Außenterrasse  vielen Tischen auch für große Gruppen, einem offenen Grill im Freien und neben super netten und lockerem Personal auf sehr leckeres Essen. Perfekt um einen aktiven Tag bei einem kühlen Bier ausklingen zu lassen und in Laufreichweite vom Campingplatz.

Resümee

Es war ein genialer Urlaub und eine tolle Zeit (wie ihr vielleicht auch im Video sehen könnt) und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal in Arco. Solltet ihr einen Aktiv-Kurzurlaub planen und noch nicht sicher sein wohin oder ob Arco die richtige Adresse ist, von Radfahren (off- und onroad), Windsurfen über Wandern, Klettersteige bis hin zum Sportklettern ist hieralles geboten und bestens präpariert! Solltet ihr zu obigen Dingen noch Fragen haben, ab damit in die Kommentare.

_MG_0068

Die Bilder in diesem Beitrag sind gesammelte Werke von Thorsten, Tobi, Johannes, Johannes und mir.
Die Videoaufnahmen des Urlaubs wurden von Sebastian geschnitten.

Canon Cool Stuff – Das Video zum Event

Wie schon hier versprochen, wurde der Tag in Hamburg in einem tollen Video zusammengefasst und das wollte ich euch nachliefern. Viel Spaß beim schauen…

Für die unter euch, welche es interessiert… das Video hier oben wurde komplett mit dern neuen Canon EOS 100D** aufgenommen.

** Amazon Affiliate Link