Letztes Wochenende war ich mit der Band Die HeyDays im Studio, was war wieder Zeit für einen Workshop und so fanden wir uns im lightGIANTS Studio ein. Bandportraits standen auf dem Programm und die Vorstellungen waren präzise definiert…

Das erste Bild sollte die Mitglieder vor einem komplett weißen Hintergrund zeigen, so positioniert, dass die Größenunterschiede angeglichen werden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Die Beleuchtung sollte ein hartes Keylight von der Seite sein, generell ein relativ helles Bild und (hier bestand die eigentliche Herausforderung) die Person in der Front sollte unscharf sein, alle anderen scharf. Wer sich mit Studiolicht befasst, weiß das diese Kombination so ihre Tücken hat – sehr helles Setup mit 5 Blitzen aber relativ offene Blende um deutliche Unschärfe im Bild zu haben.

Das zweite Setup sollte in einer normalen Szene sein, also kein Studiohintergrund und die Jungs alle unterschiedlich auf einer Stuhlreihe platziert. Wiederum sollte Dennis (Frontmann) sich sofort erkennbar aus der Gruppe hervorheben aber dennoch integriert sein.

Wir alle waren so begeistert vom Setup und den Ergebnissen, es passte einfach alles.

Und damit ihr auch wieder was zum anhören habt, hier gibt es die HeyDays zu hören:
Danke an die Band, ihr wart großartig und es hat uns allen einen riesen Spaß bereitet! Hier geht’s zur HeyDays Homepage, Facebook und Soundcloud. In Kürze gibt es auf dem Studioblog dann auch wieder die Lichtdiagramme und die Ergebnisse der Workshop-Teilnehmer zu sehen.

























Heute möchte ich euch euf ein Webinar hinweisen welches ich am 04.07.2012 von 19:00 bis 20:00 Uhr auf der Platform der Manfrotto School Of Xcellence geben werde. Das ganze ist für euch vollkommen kostenlos, ihr müsst euch im Vorfeld lediglich registirieren und dann am 04.07. entspannt zuschauen…









Ende April stand wieder der Friday Night Workshop an und das Thema waren dieses Mal Bilder im 20er Jahre Stil! Nicht nur die Requisiten waren der damaligen Zeit nachempfunden ich wollte natürlich auch den Bildstil, so gut es geht, nacharmen. Das hieß im Post Processing, im Gegensatz zu sonst, destruktiv arbeiten. Rauschen hinzufügen, Kontrast rausnehmen, Vignetting rein und hier und da die Qualität zurückschrauben.




